Ausgabe 
11.7.1901 Zweites Blatt
 
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der koreanischen Regierung und bat, ihm Verhaltungs-

22 438,

10 357,

12 327,

17 570,

21 264,

10 729, 13 949, 18 183, 22 967,

10 791,

14 093,

18 605,

24 123,

maßregeln zu erteilen.

Aus Söul wird berichtet: Auf der Insel Quelpart and im Verlauf von 10 Tagen ein bewaffneter Zusammen- toß katholischer Missionare und deren Schüler mit der Bewohnerschaft statt. Dabei wurden getötet 300 katho ische Schüler und 15 andere Bewohner, der Gouverneur be­zichtigte die katholischen Schüler der Schuld. Ein französisches Kriegsschiff ging sofort an den Ort der Katastrophe ab.

24 238, 25 228, 30 564, 30 639, 32 526, 33 024, 35 022,

36 225, 37 230, 37 356, 38 528, 38 864, 39 461, 39 890,

39 923, 40 442, 41 570, 43 348. (Ohne Gewähr.)

** Unser Regiment wird vom 30. Juli bis 25. September unsere Stadt verlassen. Den ersten Teil dieser Zeit wird es auf dem Uebungsplatz zu Griesheim zu Schießübungen verweilen; während der anderen Hälfte wird es an den in Rheinhessen und dem Odenwald staltfindenden Manöver« teilnehmen.

k- Uebungsm'arsche. Die einzelnen Kompagnieen des hiesigen Infanterie-RegimentsKaiser Wilhelm- unternehmen gegenwärtig größere Uebungsmärfche als Vorbereitung für die Manöver. So machte das ganze Regiment heute morgen dnen Uebungsmarsch nach den Heuchelheimer Wiesen, von dem es gegen 11 Uhr zurückkchrte.

** Eine aufregende Szene trug sich vorgestern abend auf der Bahnhofstraße zwischen jungen Leuten zu. Der An­gestellte einer hiesigen Firma wurde, wie uns mitgeteilt wird, ohne jede Veranlassung mit Stockschlägen über Kopf, Arme und Hände traktiert, sodaß er gestern arbeitsunfähig war. Er hat die Angelegenheit zur Anzeige gebracht, nachdem er durch Schutzleute die Personalien der Angreifer hatte fest- stellen lassen.

Pfarrer Rady. In Aschaffenburg ist jüngst der katho­lische Pfarrer Jobann Baptist Rady gestorben, der lange Jahre hier in Gießen gewirkt hat. Namentlich in der Zeit les Kulturkampfes und der altkatholischen Bewegung ist er hervorgetreten. Vorzüglich durch ihn wurde die Niederlassung der Barmherzigen Schwestern veranlaßt. Ihm vor allem ist es zuzuschreiben, daß diese bald daraus ein eigenes Heim be­ziehen konnten. Auch die Gründung derHasso-Rhe» nania" ist zum Teil sein Werk. Seine Gemeindeglieder

schätzten ihn als treuen Seelsorger und Berater und rühmten ihm nach, daß jeder, der trostsuchend zu ihm kam, aufgerichtet ihn verließ. Körperliche Leiden zwangen ihn, bei seinen Vorgesetzten um eine ruhigere Stellung nachzusuchen. Er erhielt diese in Ockstadt. Diejenigen Glieder unserer katho­lischen Gemeinde, die ihn noch kannten und ihm näher standen, werden ihm gewiß ein treues Andenken bewahren.

Offenbach, 9. Juli. Zu dem Mittelrhetnischen JubiläumS-Kreisturnfeft haben sich bereits 5500 Turner gemeldet, sodaß, einschließlich der hiesigen Turner, eine Beteiligung von über 7000 Turnern im Festzug zu er­warten steht. Rechnet man nun die große Anzahl der ge­meldeten hiesigen Vereine, die teilweise prächtige Festwagen stellen, hinzu, so wird sich am nächsten Sonntag ein Festzug durch die Straßen bewegen, wie er noch niemals zuvor hier gesehen worden ist.

fc. Worms, 9. Juli. Ein hiesiger Privatier machte in der verflossenen Nacht auf offener Straße am Liebfrauenweg einen Selbstmordversuch, indem er sich mittels Revolvers mehrere Kugeln in den Kopf schoß und sich außerdem mit einem Messer eine Schnittwunde am Arm beibrachte. Er wurde lebensgefährlich verletzt in das städtische Krankenhaus gebracht.

** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. In Hungen weilt seit einigen Tagen Prinz Friedrich zu Solms-Braunfels, sowie die Prinzessin-Wittwe nebst Kindern. In Dorheim verunglückte auf der Melbacher Chaussee die Ehefrau des Schreinermeisters Eißner. Sie wollte von ihrem im Fahren befindlichen, mit Braunkohlen ieladenen Wagen absteigen, wobei fie unter die Räder fiel, ne ihr über den Leib gingen; fie starb an den erlittenen chweren inneren Verletzungen. Die Stadtverordnetenver- ammlung in Alzey hat beschlossen, das seit zwei Jahren restandene Gewerbegericht wieder aufzuheben (!). Wie Oer* autet, soll das Stadtverordnetenkollegium zu diesem Be- chlusse deshalb gekommen sein, weil sich niemand gefunden jabe, das Amt eines Vorsitzenden des Gewerbegerichts zu übernehmen.

Aus Stadt und Land.

Nachrichten von allgemeinem Jntereffe sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

* Hessische Laudeslotterie. In der heutigen Ziehung fiel 1 Gewinn L 50 000 Mk. auf Nr. 22 640. 2 ä 10 000 Mk. auf Nr. 23 571, 36 313. 2 ä. 5000 Mk. auf Nr. 2838, 37 419. 14 ä 3000 Mk. auf Nr. 20 765, 22 199, 25 848. 26102, 26 317, 27 236, 27 545, 28 539, 31 596, 31 729, 37 350, 39 765, 41 917, 42 539. 15 ä 2000 Mk. auf Nr. 1481, 1965, 4365, 6190, 8789, 13 052, 13 078, 17 071, 23 023, 24 015, 24 576, 24 942, 36 332, 38 398, 44 901.

Vermischtes.

* Dortmund, 9. Juli. Hier herrscht große Auf­regung über Wechselfälschungen, die der verstorbene Fabrikant Wilde begangen haben soll. Um die Ursache >eS Todes Wildes sestzustellen, hat die Staatsanwaltschaft )ie Ausgrabung der Leiche angeordnet. Der Totenschein lautete auf Herzlähmung und man vermutet, daß Wilde sich vergiftet habe.

* Aschaffenburg, 8. Juli. Einige junge Leute der riesigen höheren Lehranstalt, vergnügten sich im Garten mit Schießen nach der Scheibe. Dabei flog eine Kugel etwa 120 Meter quer über die Straße und traf die in ihrem Garten beschäftigte Ehefrau des Fuhrmanns Alois Scheidter ms Bein. Die Wunde wurde, da Blutvergiftung htn- zutrat, so schlimm, daß eine Operation nicht mehr helfen konnte und die Frau der Verletzung erlegen ist. Der Staatsanwalt hat gegen die Thäter Anklage wegen fahr­lässiger Tötung erhoben.

* Straßburg, 9. Juli. In Mutzig wurde vor der Wohnung des Bataillonskommandeurs Roeder ein posten- stehender Soldat vom 3. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 143 von einem Zivilisten angeschossen und durch den Schuß lebensgefährlich verletzt. Ein der That ver­dächtiger Italiener wurde verhaftet.

* Unglücksfälle in den Bergen. Der Laibacher Magistratssekretär Dr. Jan v. Klekalpe ist bei Veldes (Kram) ab gestürzt und tot geblieben. Beim Besteigen der Jungfrau ist ein Tourist und der Führer Imhof durch eine Lawine getötet, der Führer Zgraggen schwer verwundet worden. Zur Rettung des letzteren ist eine Hilsskarawave abgegangen. Der getötete Tourist ist der Seidenfabrikant Hans Naef-Escher aus Zürich.

cn ul ^ew-Iork, 9. Juli. Der Sohn des amerikanischen Botschafters m Berlin, Frederick White, hat sich da­neben genommen. Als Grund der That wird ein Nerven­leiden bezeichnet.

_ *''^berpostdirektion Schanghai". Die deutschen Postanstalten in China sind bisher dem Direktor des deutschen Postamts in Schanghai, des größten der deutsch-chinesischen Postanstalten, unterstellt, der seinerseits unmittelbar vom Reichspostamt reffortiert. Der Umfang des deutsch-chinesischen Postwesens ist neuerdings so gewachsen, daß der Beamte die gleichzeitige Aufsicht über die anderen Anstalten in China

30 ä 1000 Mk. auf Nr. 958, 1761, 3235, 5317, 7933, 8357, 9106, 10 052, 13 182, 18 399, 21615, 22 438,

22 579, 23 844, 24 826, 24 890, 26 202, 27 046, 30 626

32 461, 32 603, 33 104, 35 910, 36 660, 37 164, 37 631,'

38 483, 39 546, 39 757, 40 915. 56 L 500 Mk. auf Nr.

287, 700, 1786, 1841, 2394, 3097, 3987, 4258, 5536, 6873, 7180, 7623, 8120, 8156 ----- ----

11 195, 11 326, 11 588, 11 737* 14 624, 16 041, 16 189, 16 204 19 955, 20 437, 20 739, 21 151

den bald inerten, was Freiheit heißt, wenn sie 'unter die Vormundschaft der Sozialdemokratie kämen"

- Tas StockerscheVolk", das vor ungefähr zwei Zähren von Berlin nach Siegen verlegt worden ist hat auch dort feinen günstigen Boden gesunden. Tas abge- Wne Gcschastsiahr hat mit einem Zuschuß von 7418,04 Mark abMchlossen. Werter ist nach demSieg. Volks- blatt der Bilanz zu entnehmen, daß die Zahl der , Volks".

U? £1 Dez. 1900 auf 95 herabgesunken ist; diese haben 36 000 Mark zugesetzt.

<?r?u"schweig,9. Juli. Eine Woche tagen eben hier die Tabak-Berufsgenossenschaft und der Deut che Tabakverein. Tem Deutschen Tabakverein gehören über 1200 Rohtabakhandlungen, Tabak-, Cigarren- und Ciaa- rettenjQbrtfen aus allen Gegenden Deutschlands au. Der Tabakverein blickt jetzt auf eine zehnjährige Thätigkeit juruct. Unter den Verhandlungen ist eine Erörterung der Lage und der Rentabilität des deutschen Tabakbaues zu zahlenmäßig nachgewiesen, daß der deutsche Tabakbau der Menge des geernteten Tabaks und aurf) der Flache des bebauten Bodens nach im allgemeinen nicht zuruckgeht und daß aud; der Anteil des deutschen ^er^rm.tc§ nicht nur nicht durch ausländischen Tabak verringert wird sondern sogar in den 1890er Jahren gegen die 18 Mer ^ahre no ch einen kleinen Zuwachs er- ahren hak Tie Erörterungen über die Rentabilität des Tabakbaues führten zu dem Ergebnis, daß zwar an ein­zelnen Orten mit hohen Grundpreisen und schlechtem Tabak eine Rente kaum noch erzielt werden könne, daß aber bei einer Lurschfchnittsberechnung der Produktions­kosten und der erzielten Preise sich immer noch eine so che Rentabilität ergiebt, wie man sie von der Kultur eines Handelsgewächses erwarten kann. Rühmend wurden die mit Martellindungiing (kieselsaures Kali» erzielten Erfolge hervorgehoben. Beklagt wurden gewisse Aufwüchse des Handels, in der Hauptsache bestehend in zu frühzeitigem

itatrd,« Uelch.

traf pad selten schöner Fahrt heute n<^mittag um Gesellschaft betriebene Kreditversicherung.

4 Uhr vor Kopervik ein. (Kopervik ist ^n Städtchen aur v her au d'r hiesigen Tagung beteiligten Herren der tteinen Insel Karmö zum norwegychen Amte ^taüanger ~ Berlin um an der im Reichsamt des Innern gehörend. D. Red.) , » ,v, UftfiiTherihcn Beratung über die Grundzüge der gesetz-

Im Auftrage des Balsers hatte sich befannttidj I Mueluna der Hausindustrie in der Cigar - kürzlich eine Militär-Deputation n^ch St. Petersburg be- 1 - 0 9 teilzunehmen. ,

geben, um dem Zaren d-e neue deutsche Kolomalunisorm rensabrirar o s 2erAllg. Ztg." wird von hoch­vorzustellen. Kaiser Wilhelm hat nun sämtliche Umform- ^Ue' geschrieben:Als am 1. Juli mittags der stücke mit Ausnahme der Waffen dem rus,ischen^Kriegs- 6^1«^ ^-ett g f Minuten abgegangene Schnell­ministerium zum Geschenk gemacht- ^er Generalstabschef, von ^resom u^^ Schnellzug in Reichenbach ver- Generalleutnant Ssacharow, wurde demzufolge vorn Zaren >> 8 toar her Speisewagen geschlossen. Es wurde

beauftragt, die Montierungen der für derartige Schenk- cmigr wurm . hineingelassen, außer einer

ungcit eingerichteten Abteilung des Kriegsministenums em- Fernand in s-.-'^en Gesellschaft, die nie- zuverleibeu. , n v e r s i n d e rn SPe i s ew a g e n d u l d e t e. Als

- Prinz Paribatra von Siam, Fähnr. E -nand ders ^ubten die deutschen Besucher

Königin Augusta Garde-Gren. Regt. Nr. 4 wurde zum fit J nunmehr auch auf die Benutzung des Speife-

befördert. Hoyer v. Roten heim Gen. Major und drefesi Zug dürfen. Allein weit gefehlt! ^er

Kommandeur der 10. .^eldart. Brig. wurde unter Verleihung wagen wiederum von Engländern besetzt und Nie-

des Charakters als Gen. Lt., zum Kommandanten von ^agen u oe w Thür wurde verschlossen. Erst

Posen ernannt. Zu Gen. Lts. befördert wurden die Gen. m n y i Speise wag en gesellschaft für angemessen, Majore v. Fallsis, beauftragt mit der Führung der i - dein übrigen nicht englisch redenden Publikum die 29. Tiv., unter Ernennung zum Kommandeur derselben, aua> Sveisewagens zu öffnen. Indessen wurde die v. Heering en, Tirektor des Armee-Verwalt. Depar- Psvrre y , verweigert, und die übrigen

tements im Kriegsministerium, Litzmanu, beauftragt « mufitcn sich mit Speisen nach der Karte begnügen." mit der Führung der 39. Tiv., unter Ernennung zum o , p Behandlung deutscher Reisender auf deutschen Kommandeur derselben, v. Voigt, Kommandeur der 58. a

Inf. Brig., unter Ernennung zum Kommandeur der 14.

Tiv., Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, Chef des Jäger-Bats. Nr. 14 und a. l. s. des Leib-Garde- Hus. Regts. In Genehmigung ihrer Abschiedsgesuche mit Birminabam Poft" zufolge find

Pension zur Tisp gestellt wurden v. Li vo nrus, Gen. Loudon, 9. Juli, CMCÖ! "ö-

Lt. und Kommandant von Posen, v. Ramdohr, Gen. am Samstag«zwei Marineoffiziere von Paris °bgeretst, dre Major und Kommandeur der 40. Inf. Brig., v. I, der fravzöfischen Regierung über Englands und^Deutsch- Gen. Major und Kommandeur der 76. Inf. Brig., v. Wal- landS Position am persischen Golfe Bericht erstatten lenberg, Gen. Major und Kommandeur der 16. Kav. sollen. Die Regierung iu Paris ist anscheinend überzeugt Brig., J a eck e l, Oberst und Kommandeur des Inf. Regts. ^von, daß zwischen beiden Ländern irgend ein Abkommen Nr. 131 unter Verleihung des Charakters als Gen. Mafor, K $ auc ben persischen Golf besteht. Diese Neber- Tr. g er, Oberstabs- und Regt^-Mzi des Hf. Regt.- ^uqung wurde bestärkt durch neuere Berichte des französischen mg«U?ft%eramnnt* 5r^armftofe tier her troJ Wten in T°h°rau und d-S ftanzöfischen Konsuls in rigen Mörchinger Affaire. D. Red.) Guschire. .

Gegenüber den absprechenden Urteilen einiger Zeit-I Etne Meldung derTimes auS Gerloguby in ungen, über die neuen Lehrpläne für die höheren Ogaden besagt: Die Abeffynier vermochten den Aufenthalt Schulen hebt dieNordd. Mg. Ztg." hervor, daß es! deS Mullah nicht ausfindig zu machen. Sie griffen auf sich jetzt keineswegs uni eine vollständige Umgestaltung sh^em Zuge RaS Ibrahim, seinen mächtigen, dem Mullah er des Bestehenden handelt nie beabsichtigt war, und auch ^nen Stamm an, verfolgten ihn drei Tage und töteten gegenüber den Ergebm en der vorfahngen Junikonferenz Mann Die Abesivnier roaen kick infolge deS manael nicht beabsichtigt sein konnte. Was insbesondere die neuen I £

Angriffe gegen die Lehrpläne für den Religionsunterrickst Verpflegungsdienstes zurück, wobei fie ihre Lasttiere anlange, so seien diese Pläne, die anläßlichi der vor zehn schlachteten.

Jahren durchgeführten Schulreform seinerzeit im Einver- Bruffel, 9. Juli. Der Bericht der Kammerkommission nehmen mit den geistlichen Behörden bei den KonfessionenIzur Prüfung deS Gesetzentwurfes betr. die dem Kongo­festgestellt und 1892 veröffentlicht wurden, in die neuen ftaate von Belgien gemachten Vorschüffe, ist nunmehr ver- Lehrpläne unverändert übernommen worden. Nur bezüg- öffentlicht und darin die Annahme des einzigen Artikels deS lich, des evangelischen Religionsunterrichts habe eine wesent- Entwurfs in der Gestalt, wie er von der Regierung abge- liche 6^zuug ftattgefunden. _ , ändert wurde, und zwar in folgender Fassung vorgeschlagen:

bank in den Beunruhigungen infolge der Vorgänge im felgten öft^tet, da eS an dem Recht des Kom^ als sächsischen Bankwesen keinen Anlaß sieht, die Dis- Souveram sesthalten will, darauf, den Unabhängigen Kongo- ko ntsch raube anzuziehen. Allerdings wuchsen die ftaat zu annektieren; eS verzichtet ferner für die gegenwärtige Ansprüche, da die Reichsbank teils die Kreditgewährung Zeit auf die Rückzahlung der dem genannten Staate ge- bereitwillig steigerte, teils rechtzeitig Nachricht gewährte, liehenen Summen, gemäß dem Ueberkommen vom 3. Juli Mit dem Nachlassen der Aufregung ist indessen bereits eine 1890, sowie auf Zahlung von Zinsen genannter Summen. Abnahme^ der Anforderungen bemerkbar. Die finanziellen Verpflichtungen, die der Unabhängige Kongo­dem staat auf Grund des Uebereinkommens eingegangen ist, würden

die b^unschweigischen Lehrer mit d^r Aufforderung, bk tviebcr m Kraft tr-t-n in dem Falle und von dem Augen- drückenden Fesseln abzuwerfen und Sozialdemokraten zu blicke an, wo Belgien auf das Recht der Annexion des Kongo­werden". Folgende Sätze verdienen wiedergegeben w fta^teß verzichtet.

werden: Paris, u9. Juli. Die Einnahmen aus den indirekten

Ter Lehrer ist Manns genug, um frei von der Steuern ergaben für den Monat Juni gegenüber dem Vor- Vormundschaft der Geistlichkeit zu schalten und zu anschlag eineu Ausfall von 14 592 200 Francs und gegen walten. Tie Geistlichkeit mag wohl etwas von den Kirchen- über ben Einnahmen im Juni 1900 einen Minderbetrag von religionen und ihren Gebräuchen verstehen. Bon ber 197 345 onn otrnytr«

Geistesbildung des Kindes versteht sie gerade so viel Bukowianer Landtage bexeiebnete

oder vielmehr so wenig, wie jeder andere Laie Nicht Wien, Jöutowtanet x.anotage üe^?nctc

der Geistlichkeit fopimt es zu, die Aussicht über die Seljrer bet ^»d°-präsident Baroo Bourgiguon dte Angriffe des jung, zu führen, sondern umgekehrt. Der Lehrer hat den rumänischen Abg. Flandor alspathologisch", woraus dieser Religion unterrichtenden Geistlichen zu beaufsichtigen. Das lhm seine Zeugen sandte.

ist das natürliche Verhältnis. Widersinnig ist es ja Petersburg, 8. Juli. Ein Wladiwostoker Privattelegramm auch! schon, daß Staatsbeamte, wie es die Lehrer sind, meldet, daß auf der einige Meilen von Chemulpo gelegenen am Gängelbande von Angestellten von Privatvereinig- Insel Kanhua die Japaner topographische Ausnahmen seinO"chm O^?^!Äs^ Bewußt- machen. Sie haben dort eine Menge ihrer Fahnen ausgestellt,

breiten mun nächste Ans<mbe^ . öu der- peilen sie an der Küste. Unter den Koreanern auf der

Tazu meint zutreffend die^Köln Ztg" W ist bas Gerücht verbreitet, die Japaner beabsichtigen,

Tiejenigen, denen man so übermäßig schmeichelt wür- Re 8U vertreiben und die Insel zu besetzen. Der Chef der den bald merken, was Freiheit heißt, wenn sie 'unter Verwaltung der Insel meldete die Vorgänge und Gerüchte