In dieser Tonart gehts weiter. Man scheint den Mann
Die Hunde langweilen sich auf der Straße, —
Sie flehen unterthänig:
Gib Fremdling uns Deinen Fußtritt doch, Vielleicht unterhält's uns ein wenig . . .
Und man läßt sein Gepäck ins nächste Hotel schaffen und macht sich auf den Weg, das „Dokument des Jahr-- Hunderts" oder wie es später getauft wurde: „Das Dokument Deutscher Kunst"; oder wie man heute in einer berechtigten Anwandlung von Bescheidenheit sagt und plakatiert : -,Die Ausstellung der Darmstädter Künstlerkoloni^ zu sehen. Wie im Mittagsschläfchen, die Zipfelmütze auf dem Kops, das Tagblatt auf den Knien, liegt die Stadt. Man tritt ganz leise auf, weil die Schritte auf dem Trottoir so dröhnen."
sein Elaborat wie folgt ein:
„Bei Heidelberg ist der Odenwald ein feudaler Grandseigneur. Er fragt den Kuckuck nach Erwerb und Arbeit, weiß nur von Forst und Wild und Weine. Aber je weiter man dann nordwärts fährt, um so bescheidener werden die herrischen Geberden der Landschaft. Die Aecker und Wiesen der Ebenen klettern die Höhen hinan, die Wälder schlwinden, der Ritter wandelt sich zum Bauern. Und dann muß selbst der Bauer nach und nach! das Feld räumen. Aus langen Schornsteinen qualmt der rußige Atem der Fabriken, die Ruinen alter Raubschlösser werden zu Ausflugsstätten gewerbebeflissener Stubenhocker, der Bürger nimmt das Wort. So kommt man nach Darmstadt. Nachklänge feudaler Herrlichkeiten im Ohr, Düfte ländlicher Natürlichkeiten in der Nase, in die kleine feudal- ländlich-bürgerliche Residenzstadt hinein. Ganz stille ist's. Kein Wagenrafseln, kein Geschrei, keine Hast, keine Nervosität. Vegetative Ruhe allenthalben: in den dumpfen Gärten in den lautlosen Häusern, in den ehrenfesten, Menschen. Wie die Schatten bewegen sich die seltsamen Passanten. Heines Witz kommt in die Erinnerung:
Aus Stadt und Land.
vietzeu, 10. Mai 1901
** Akademische Vorträge. Im Mai und Juni norden in der Universitäts Aula fünf allgemein verständliche Vorträge stattfinden, jedesmal an, Mittwoch, und zwar: am 15. Mai, 22. Mai, am 5., 12. und 19. Juni Die fünf Dorträge werden von Professor Dr. Albr. Dieterich ge halten und einen Cyklus bilden: „Kunst und Leben
getrennte HauSeiegSnge haben. Dieses Hau« soll nur vermietet werden, während die beiden anderen Häuser zum Verkaufe stehen.
Die Stadt Gießen hat nach Beschluß der Stadtverordneten" Versammlung vom 22. März 1900 „Grundsätze, betreffend die Für« sorge für die städtischen Arbeiter und Bediensteten und für deren Hinterbliebene" ausgestellt, die mit Rückwirkung vom 1. April 1899 ab zur Anwendung gelangen. Diese Fürsorge kommt somit den Arbeitern des städtischen G«S- und Wasserwerks ebenfalls mit zu Gute. Die wichtigsten Punkte genannter Grundsätze find:
Aus Mitteln der Stadt soll den im Dienste der Stadt Gießen gegen Gehalt oder Lohn dauernd beschäftigten Personen unter Anrechnung der auf Grund der Arbeiterverstcherungkgesetze des deutschm Reiches bewilligten Unfall-, Invaliden- und Altersrenten Ruhegehalt, sowie im Falle deS Todes ihren Hinterbliebenen Witwen- und Watsen- geld gewährt werden.
Vo>aussehung dec Gewährung solcher Unterstützungen ist eine mindest.nS zehnjährige ununterbrochene Beschäftigung im Dienste der Stadt Gießen nach Vollendung des 21. Lebensjahres.
Unterbrechungen der Beschäftigung durch militärische Uebungen, oder ärztlich bescheinigte Krankheiten, die im Einzelnen die Dauer von 3 Monaten nicht übersteigen, bleiben außer Berücksichtigung. Die Nichtbeachtung längerer Unterbrechungen bleibt in besonderen Fällen vorbehalten.
Der Ruhegehalt soll unter Anrechnung der auf Grund der Ar- Leiterversicherungsgesttze bÄ deutschen Reiches oerwilligten Renten nach lOjährtger Dienstzeit 40Prozent des DtensteinkommenS betragen. Derselbe steigt für jedes wettere Dienstjahr um 1 Prozmt bis zum Höchst- betrage von 70 Prozent deS Diensteinkommeos.
Wer nach zurückgelegtem 60. Dtenstjahre erwerbsunfähig wird, erhält unter Anrichnung der ihm zustehenden Renten sein volles Einkommen als Ruhegehalt.
in Pompeji." Die Dortrage werden durch Lichtbilder herstammt. Die letztere ist mit geschmackvollen Glasfenfterir erläutert werden. Der Ertrag ist für die Universitäts- versehen, und enthält mehrfacke Sehenswürdigkeiten, unter Bibliothek bestimmt. Der erste Vortrag findet am 15. Mai, anderem die Grabdenkmäler des Friedrich von Görtz, bce abends 8 Uhr, statt. Hans von Görtz und seiner Gemahlin, einer geb. Freiin von
** Person al nach richten.. Durch Entschließung Dörnberg. Unter dem Schiff der Arche befindet sich die Großh. Ministeriums der Justiz wurde der Gerichtsassessor Gruft des Grafengeschlechts, unter anderem auch diejenige Keil in Darmstadt mit Wahrnehmung der Tienstverricht- des unglücklichen Ministers Karls XII. von Schweden, ungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Seligenstadt, Georg Heinrich von Görtz, welcher, nachdem der König am der Gerichtsassessor Kopp in Mainz mit Wahrnehmung 11. Dezember 1718 bei der Belagerung der Festung Fried-
solcher bet dem Amtsgericht Michelstadt, der Gerichtsassessor richshall gefallen war, auf Betreiben der ihm feindlichen
Dr. Krug in Darmstadt mit Wahrnehmung der Dienst- schwedischen Adelspartei verhaftet, verschiedener Staats-Ver- verrichtungen eines Amtsanwalts bei den Amtsgerichten brechen angeklagt und am 28. Februar 1719 grausam hiw-
Worms, Oppenheim und Osthofen und der Gerichtsaccessist gerichtet wurde. Sein Grabdenkmal trägt die Inschrift:.
T-r. Dor selber in Mainz mit Wahrnehmung solcher bei Mors regis, fides in regem, est mors mea, welche er selbst den Amtsgerichten Darmstadt II; Groß-Gerav und Langen angegeben hatte. Von den übrigen Sehenswürdigkeiten der beauftragt. Kirche möge nur noch das aus dem Jahre 1467 stammende,
• Zu den V-Zugen. Aus Anlaß von Beschwerden, daß buntbemalte Taufbecken aus Sandstein erwähnt sein, welches daS Zugbegleitpersonal in den V-Zügen der Unterweisung nun schon seit vier Jahrhunderten zur Spendung des Sa- der Reisenden keine genügende Aufmerksamkeit schenke, und traments benutzt wird.
daß es den Reisenden nicht möglich sei, von dem Zugpersonal "Darmstadt, 9. Mai. Hier ereifert may sich sehr Auskunft über freie Plätze und andere Dinge zu erhalten, über einen rn auswärtigen Blättern unter der Ueberschrtst: die für die Reifenden wissenswert feien nnd deren Eenntnia ,z^in Besuch in der Darmstädter Kolonie^ (Reisebrief) ver- .Kg» SÄS - —
hat der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten die preußischen Eisenbahndirektionen angewiesen, der Abstellung des geschilderten UebelstandeS ihre besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. ES werde sich empfehlen, dem Personal der V-Züge die Verpflichtung zur höflichen Behandlung aller Reisenden, sowie zur besonderen Fürsorge für kranke, hilfsbedürftige oder des Reisens un» kundige Personen (nach Maßgabe der „Vorschriften über die Beförderung von Personen und Reisegepäck) nochmals einzuschärfen. Außerdem werbe aber auch darauf Bedacht genommen werden müffen, das vorhandene Personal durch entsprechende Verteilung der einzelnen Dienstverrichtungen zweckmäßig auszunutzeu. Insbesondere sei auch der Wagenwärter, soweit er nicht durch seine technischen Dienstverrichtungen in Anspruch genommen ist, zur Unterweisung und Abfertigung der Reisenden heranzuziehen; seine Dienstverrichtungen seien im Einzelnen festzulegen. Auch sei nichts dagegen zu erinnern, daß die Platzkarten getrennt sowohl durch Zug- führer, als durch Schaffner verkauft werden, wenn dadurch ne Verkehrsabwicklung erleichtert werde.
* * Die erste Bekanntmachung des neuen Staatssekretärs desReichspostamtsKraetke, datiert vom 7. d. M., lautet, wie man uns aus Berlin
chrcibt: Vorn 1. Juli ab sind im inneren deutschen Postverkehr Ansichtskarten mit Verzierungen rc. aus Mineralstaub, Glassplitterchen, Glaskügelchen, Saud, Metallteilchen und dergl. wegen der Nachteile, welche durch ab- allende' Mineralteilch,en ic. für die Gesundheit der Beamten und den Postbetrieb entstehen, von der offenen 23er* en düng ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für den Verkehr mit der Schweiz; im übrigen Weltpostvereinsverkehre waren olche Karten schon seither unstatthaft.
e. Bad-Nauheim, 9. Mai. Ter 39. Verbands-
Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen am 9. Mai 1901.
Anwesend Bürgermeister Mecum, Beigeordneter Wolff, die Stadtverordneten Brück, Emmelius, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, Dr. Gutfleisch, Hanau, Heyligenstaedt, Huhn, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Löber, Loos, Dr. Schäfer, Schwall und Wallenfels.
Entschuldigt die Beigeordneten Georgi und Grüneberg, die Staotverordneten Euler, Grünewald, Haubach, Heichelheim, Orbig, Schiele.
Die Vorarbeiten zum Adreßbuch werden durch städtische Angestellte in deren dienstfreier Zeit ausgeführt, wofür dieselben eine alljährlich zu bemessende Remuneration erhalten. Für die letzte Ausgabe des Adreßbuches werden 500 Mk. bewilligt und weiter beschlossen, den bisherigen Vertrag mit dem Verleger behufs Neubearbeitung zu kündigen.
Auf diesbezügliche Eingabe des Stadtrechners D ö p f e r beschließt die Versammlung, den Bürgermeister im Falle von Beurlaubung oder Erkrankung des' Stadtrechners zu ermächtigen, von Fall zu Fall einen verantwortlichen Vertrete^ zu bestimmen.
Tie Rechnung der G e m e i n d e k r a n k c u v e r s i che r- u u g für 1900 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 189.19 Mk. ab; sie wird genehmigt..
Jin Februar d. I. hatte Stadtv. Hanau beantragt, das Gießener Jugendfest alljährlich abzuhalten und die Vorbereitungen und Leitung nötigenfalls dem Turn- v er ein zu übertragen. Ter Schulvorstand hat beantragt, es mit Rücksicht auf die Beeinträchtigung des Schulunterrichts vor und nach dem Feste bei dem bisherigen Turnus von Zwei Jahren zu belassen, und dann auch die Beaufsichtigung durch die Lehrer beizubehalten. Stadtv. Hanau weist zur Begründung seines Antrags auf andere Städte hin, in denen das Jugendfest alljährlich gefeiert wird, andere Feste reichten nicht an das Jugeudfest heran, der Turnverein habe die Sache in früheren Zeiten ebenfalls in der Hand gehabt und gute Ordnung gehalten; die Stadtv. Krumm, Dr. Fuhr und Huhn befürworten den Hanauschen Antrag, die Stadtv. Emmelius und Löber sprechen sich für den Antrag des Schulvorstandes aus. Der Antrag des Stadtv. Hanau wird abgelehnt.
Die infolge Trennung zweier Klassen an der Volks- Ichule geschaffenen Lehrerstellen werden der Schulver- Dalterin Mathilde Förster und dem Schulverwalter Friedrich Ost übertragen. — Stadtv. Kirch weist auf die lleberfüllung der 6. Klasse der höheren Mädchenschule hui. Bürgermeister Mecum bemerkt, daß die beabsichtigte Teilung der Klasse sich nicht habe durchführen lassen, da es an einem geeigneten Lokale fehle.
Der käuflichen Ueberlassung eines Teiles städtischen Geländes an der Hardt an Führers Erben, desgl. von Straßengelände in der K a p l a n e i g a s s e an T h. B r u ck, denr Ertzverb von Gelände zur Verbreiterung der Rod- Herm erstraße von Troß, dem Austausch von Gelände am Wismarer Weg, sowie der Fortsetzung des Pachtvertrags mit Karl Wenzel über das von demselben als Garten benutzte Gelände am Seltersberg stimmt die Ver- jarnmlung zu.
Tas Gesuch des Kommerzienrats W. Gais und des Weißbindermeisters C h r. S ch m i d t um Erlaubnis zur Anlage einer Verbindungsstraße zwischen Bismarck- und Goethe- -traße wird den Anträgen der Baudeputation entsprechend genehmigt, das
Gesuch des K a r I R ü h l um Erlaubnis zum Schankwirt- tzchafts betrieb im Hause Licherstraße 59 befürwortet.
Stadtv. Huhn weist darauf hin, daß. trotz Herstellung der -Unterführung an der Westanlage der Verkehr nach Sen Badeanstalten erschwert werde; die Badelustigen müßten den gefährlichen Weg über den Bieberthalbahn nehmen. Bürgermeister Mecum bemerkt, daß die von der Unterführung nach der Lahn hin projektierte Straße noch nicht angelegt werden könne, da der Bebauungsplan für den s nLn,’oHOC^ vorliegt, der Bieberthalbahnhof könne durch Benutzung der Treppen an der NodHeimerstraße und
Straße am Elektrizitätswerk umgangen werden. — stadtv. L o b e r vermißt bei der 'Bereinigung des Neustädter Mdes die Vertretung der Stadt, er halte dieselbe behufs
< beV W/ge für notwendig. Bürgermeister brc Stadt vertreten sei; die ent- !^bch^ide Vorlage über Wegführung usw. werde nach vollen- deter Terrainausnahme erfolgen.
tag der h e s s i s ch e n V o r f ch u ß - u n d K r e d i t - V e r - nicht sehr höflich behandelt zu haben, als er die Mathilden- eine wird am 13 und 14 Mai hier abgehalten. Tie Vor- höhe besuchte. Das war ein Fehler. Aber von niedrige» Versammlung findet im Langsdorf'fchen Sprudelhotel am Gesinnung zeigt's, daß er infolgedessen die ganze Schatz sfr feineS geifernden Zornes auf unsere unschuldige Stadt
der Turnhalle am 14. vormittags 9 Uhr statt. Tie An- ausgießt
Meldungen von auswärts sind bereits sehr groß. Mit den Darmstadt, 9. Mai. Sicherem Vernehmen nach ist, ^Eeiten zum Verbandstag ist Kassierer Stoll der Vor- wie die „N. H. Volksbl." melden, den Offizieren sowie den teher dex hiesigen Geschqftsstelle, anhaltend, thatig und Studierenden der Technischen Hochschule eine Ermäßigung Hatbereitsalle hiesigen Hotels für die Aufnahme von des Abonnementspreises für die Ausstellung d er Verbandsmitgliedern^porbereitet Ter festgesetzte Logierpreis K ü n st l e r k o lo n i e von 50 Prozent bewilligt worden.
ist sehr mäßig. — Obwohl die offizielle Kurzeit am 1. Mai Offenbach, 9. Mai. Eine bemerkenswerte Art der beginnt, gehen „die meisten Arbeiten iin Park, an den Vertretung des persönlichen Interesses hat, wie der „Frkf. Quellen, Badehaufern und am Teich erst jetzt zu Ende. Ztg." geschrieben wird, kürzlich der Groß-Industrielle or? ^ur5a,ftc/ *?Te sshov. von Mitte Oehler, Geheimer Kommerzienrat und Mitglied der
gebrauchen, und besonders m diesem Jahre Ersten Kammer, bethätigt. Er ist bei dem Kreisausschuß reichlich Gelegenheit Hatten, alle Unzuträglichkeiten eines um die Konzession zur Errichtung einer Säurefabrik un* ^fbrtigen Badeorts gründlich zu genießen. Vor dem 1. Mai mittelbar angrenzend an seine chemische Fabrik eingekom- ^rften diese Gaste keine Klagen bei der Badedirektion men. Gegen die Errichtung haben gemäß ihrem gesetzlichen die Saison offiziell erst anr l. Mai be- Rechte nicht nur Nachbarn, die eine wesentliche Belästigung gmnt. Vom 1. Mai aber hat der Kurgast lo Mark Kurtaxe und Entwertung ihrer Grundstücke durch die unvermeid- er. llun ttUe..nol$ Toge hier lichen Säuredämpfe befürchten, Einspruch erhoben, sondern ’rr.u- Ä kjhchs noch weniger. Wofür aber bezahlt ein auch im öffentlichen Jnterejse der Gemeinderat von Bürgetz iuher Gast diese Kurtaxe. Alle Verkehrswege find u n - und der Stadtvorstand von Offenbach. Unter ausdrücklichem bCf« 4'?9 JunJ bem Hinweis auf diesen Vorgang hat nunmehr Oehler den
stitut und den Gradierwerken ist erst kurz vor dem 1. Mai Beitrag von 1000 Mark, den er zu dem Kreisturnfest b»- worden. Tie Wege nach dem Teich- reits, unterschriftlich gezeichnet hat, kurzer Hand zurüc^-
haus sind jetzt, noch schauder h aft und die neuen Restau- gezogen! 9
rationslokalitäten können erst in etwa 10 Tagen in Be- Mainz, 9. Mai. Wegen Majestätsbeleidigung kam V^-rn19»3enommen werden. Ter Fruhkurgast hat für seine gestern ein stellungsloser Sattler in Haft, ferner wurden ° rc. nULt. zweimalige Konzert täglich, das etwas gestern im Gartenfeld nicht weniger als 6 Frauenspersonen reichlich bezahlt sein durfte. — Tie Regierung hätte also und ein Mann verhaftet, die fortgesetzt Kuppelei und ge- arÄ nfÄa11'• b<n s™ f' ^/ser freilich am werbsmäßige Unzucht getrieben haben. — In einer hiesigen
15.'. .aUbv in Orbnung ist; sollte dieses aber nicht Wirtschaft unterhielt man sich vorgestern über die Maikäfer, möglich fein, so muffte man den Kurgästen etwa bis 15. Mai Der Kellner sagte, daß er 2 Pfennig für einen, gäbe. Ein E^inxe. geben, wie solches auch im Fremder von einem Nachbarorte, der sich auch an dem
1 •• die am lo. September kommen, Gespräche beteiligte, kam nun gestern mit einem ganzen
alfo alle» in schönster Ordnung vorfinden, zahlen nämlich Kasten voll, um sie dem Kellner zu verkaufen, und freute nur m , sich schon über das gute Geschäft. Ruhig nahm der Kellner
’t Kirchenrat Pu llmann Hal einen Käfer und gab dem Manne zwei Pfennig dafür,
mit Rücksicht auf seine Gesundheit das Amt als Dekan mit dem Bemerken, daß er blos einen brauche. Unter ^rden von dem Stell- lautem Schimpfen und großem Gelächter der anwesenden Vertreter, Pfarrer Roschen zu Winnerod, besorgt. Gäste zog der Fremde mit seinem Kasten voll ab.
kT ? 1!!0 B ' 81 9Jiai; hefigen Gemeindewalde 2. Hessisch-Pfälzisches Mufikfest in WormS. Mit großem
von hier und Umgegend der Versteigerung beiwohnten, Von 75 erlesenen Künstlern verbinden. Daß auch die Solisten- war der Erlös ziemlich hochü frage glücklich gelöst ist, beweisen folgende Namen: Fran
? Sich enhausen, 9. Mai. Nock) immer werden in Hiller-Rückbeil(Stuttgart),Fräulein EvaPeth (WormS), »er Nähe unseres Torfes die Bodenformationen an ver- FrauWalter-ChoinanuS (Weimar), Opernsänger Feuge chie^nen Stellen untersucht. Sicherem Vernehmen nach ist (Deffau), Kammersänger v. Milde (Dessau), Herr Felix der Boden zur Errichtung einer Thalsper r e günstig Berber (Leipzig), Prof. Ordenstein (Karlsruhe). Diemusi- K°ise( mit bet gräflüf), GöIsch7n Slie"am fflt '"«scheL-it°«g °m -rstt«Tage, derKl»gh->rdU Die Zerstör, dem Gottesdienst beiwohnte, ist eines der ehrwürdigsten un$ Jerusalems bringen wird, hat Musikdirektor Kiebitz kirchlichen Baudenkmäler Teutschlands, ja selbst Europa^ (WormS); die deS zweiten Tages liegt in den Händen deS Dieselbe wurde schon zu Lebzeiten Karls des Großen ge- Professors GernSheim (Berlin), der u. a. seine Symphonie gründet, und im Jahre 1812 wurde die Jubelfeier ihres in g-moll (Op 32) dirigieren wird. — Der Großherzog taujendjährigen Bestehens begangen. Man nimmt an, daß wird dem Musikfest beiwohnen.
m Hinterburg (der ältesten der fünf gräflichen Frankfurt, 9. Mai. Tie Anarchisten Deutsch- unrnö . ' s , rburg, Winterburg, Ottobnrg, Schachten- lands haben auf einer in Bietigheim geheim abgehaltenen bninuprf» hh* s 5U Agende Ecke des Fundamental- Konferenz folgendes Manifest beschlossen: Die heutige Ge- ch au. der Zett der Gründung der Kirche sellschaft, die auf dem System der Beherrschung und Aus»


