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11.5.1901 Erstes Blatt
 
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beutung aufgebaut ist, wird der arbeitenden Klasse keinerlei Konzessionen machen, die eine wirkliche soziale und wirt­schaftliche Hebung dieser Klasse bedeuten, im Gegenteil ist <s das Bestreben der herrscbenden Klasse, das Proletariat mit allen Mitteln niederzuhalten. Tie sozialpolitischen Ge­setze werden nur gemacht, um die Arbeiter in der Zu- ^riedenl^eit zu erhalten, und irre zu führen, sie haben für die Arbeiter keinen besonderen Wert, und wirken meist schäd­lich. Deshalb und aus prinzipiellen Gründen verwerfen wrr die Teilnahme an den Parlamenten und gesetzgeben­den Körperschaften des Staates. Auch durch den lokalen gewerkschaftlichen Kampf (Streiks usw.) können nur momen­tane Errungenschaften gemacht werden, die aber oft bald wieder verloren gehen. In Erkenntnis dieses erstreben die föderierten, revolutionären Arbeiter Ueoerführung des Grund und Bodens, der Produktionsmittel und aller kul­turellen Errungenschaften in Gemeineigentum. Unser Ziel ist eine freie sozialistische Gesellschaft, wo jeder Mensch nach seiner natürlichen Veranlagung leben, und sich be- thatigen kann, und wo das Elend mit all seinen niedrigen Begleiterscheinungen beseitigt ist. Tie großartigen Erfind­ungen auf allen Gebieten garantieren den Wohlstand für alle. Tie ganze Entwickelung, welche die kapitalistische Ge sellschaft genommen hat, drängt auf eine Aenderung des heutigen Gesellschaftssystems, wenn nicht die Menschheit geistig, moralisch und physisch immer tiefer sinken soll. Wir kämpfen unermüdlich und unerschrocken, trotz der großen Verfolgungen seitens der Staats-, Geld- und Partei­menschen für unser erl)abencs Ziel, das allein einen natür­lichen und vernünftigen Gesellschaftszustand schasst und eine höhere Kultur repräsentiert. Als Föderation erstreben wir zunächst: 1. Aufklärung, Bildung, revolutionäres Denken und Fühlen in die Masse zu tragen, durch Verbreitung unserer Presse, Flugschriften und freiheitlicher Litteratur, durch Abhaltung von Versammlungen und Vorträgen, Er­richtung von Diskussionsklubs, Bibliotheken usw. 2. Es ist unsere Aufgabe, die Arbeiter zum wirtschaftlichen Kampfe, m lokalen Organisationen, zu vereinigen, welche Beweg­ungsfreiheit, Selbständigkeit und Anpassungsfähigkeit ga­rantieren. 3. Tie Genossenschaftsidee ist zu verbreiten und zu heben. Aus den Gewerkschaften heraus sollen Konsum- »nd aus diesen Produktivgenossenschaften wachsen. Es ist Einfluß auf die Regelung der Produktion und Konsumtion zu gewinnen, fortschreitend zur wirtschaftlichen Macht, um dann zur Sozialisierung der Produktionsmittel zu greifen. Tie Arbeiter bilden die Produzenten und die große Mehr­heit der Konsumenten, darum kann nur auf diesem Wege, als dem einfachsten und natürlichsten, die wirtschaftliche Gleichstellung errungen werden. Tas Embryo der zukünfti­gen Gesellschaft ist durch die wirtschaftlichen Organisationen der Arbeiter gelegt, welche dann »wachsen und durch die damit vor sich gehende Revolutionierung der Geister die heutige Gesellschaftsordnung ablösen werden.

Frankfurt, 9. Mai. Zur E h a r a k t e r i st i k Mi­quels erzählt dieFranks. Volksstimme" das folgende ßteschichtchen: Es war einige Zeit, ehe Miquel Minister wurde, als einer unserer Redakteure mit ihni ein bezeich nendes Erlebnis hatte. Im Kaufmännischen Verein Frank­furt a. M., dessen Vorsitzender dem Oberbürgermeister Mi­quel als nationalliberaler Parteiführer nahesteht, und ihm manches verdankt, hatte Miquel im Herbst 1889 einen Vor­trag gehalten und man saß, wie üblich, nachher ein Stünd­chen bei einem Glas Wein gemütlich im Vereinshaus zu­sammen. Man rühmte die sozialreformatorischen Absichten des neuen Kurses, Miquel pries ihn allen voran, und unser Redakteur erlaubte sich, ein politischer Ketzer, wie er es damals schon in jenen Kreisen war, dem Frankfurter Oberbürgermeister gegenüber die kleine Einwendung:Ja, wenn es mit der Sozialreform Ernst ist, wie kann man dann «der das Sozialistengesetz noch fortbestehen lassen?" Worauf Miquel rasch und lebhaft erwiderte:Ja, das ist ein Skandal!" Aber ebenso rasch war dem gewieften politischen Geschäfts­mann das Bewußtsein gekommen, daß er sich zu weit ausgeplaudert hatte einem Zeitungsmanne gegenüber. Schnell sich zu unferm Redakteur vorbeugend, und ihn eindringlich fixierend, sagte der Vielgewandte, halb schalk­haft, halb ernst:Aber keinen öffentlichen Gebrauch davon machen! I ch s ch w ö r's sonst ab!"... Tas war der ganze Miquel! Und ähnlich soll er es in der Frage einer Reform des Frankfurter Gemeindewahlrechts mit den beiden jetzigen Frankfurter Landtagsabgeordneten getrieben haben, worüber diese vielleicht nunmehr selbst etwas erzählen.

"* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Donnerstag nachmittag wurde in Kaichen von einigen Feldarbeitern ein Schwert, das aus römischen Zeiten stammt, ausgegraben. Es hat einen prächtigen Griff mit einer Kugel oben und drei Ringen unten. Auf der rechten Seite des Griffes ist ein Blatt, und auf der linken ein römischer Krieger abgebildet. Der wegen Unterschlagungen ver­haftete Kaufmann Nathan ans Runkel hat im Unter fuchungsgefängnis zu Limburg Selbstmord begangen. Mit dem Messer, das ihm bei der Mahlzeit gegeben wurde, durchschnitt er sich die Kehle.

Vermischtes.

* Köln, 9. Mai. In der sog. Kölner Sternberg- Affaire hält mit der Aburteilung einzelner Personen die Nachforschung nach weiteren, dieser Verbrechen Beschuldigten gleichen Schritt, da durch die Aussagen der in Betracht kommenden schulpflichtigen Mädchen immer neue Fälle auf gedeckt werden. So wurde auch der Besitzer einer hiesigen angesehenen Großhandlung in Kurzwaren verhaftet und in das Gefängnis eingeliefert Die meisten als Zeuginnen auf- tretenden Mädchen unterhielten eigne Absteigequartiere. Einzelne derselben wurden inzwischen einer Besserungsanstalt überwiesen.

* Leipzig, 9. Mai. In der Vorstadt Lindenau sch der Kürschner Wolf auf seine 15jährige Stieftochter und erschoß sich dann selbst. Das Mädchen ist leicht am Rücken verletzt. Als Beweggrund der Thal wird Schwermut angenommen.

t Ludwigshafen, 9. Mai. Bei der Einfahrt des S ch n e l l z u g e $ 91. ,4 3 Basel-Berlin mit voller Geschwindig­keit überrannte der Zug infolge verspäteten Bremsens die Drehscheibe, lief durch die Bahnhofshalle über die Straße und mehrere Geleise hinweg. Lokomotive und Tender fielen in den Rheinhafen, die übrigen Wagen blieben auf dem Hafendamm stehen. Von den Passagieren wurde nie mand verletzt. Tie Bankdienerfrau Bieltau, die ihren Ehe mann im Bahnhof erwartete, wurde getötet, der Loko- mvtivführer Brauer-Straßburg schwer, der Heizer leicht verletzt.

* Wien, 9. Mai. Ter gestern früh hier hochgelassene Militärballon landete nach einer überaus stürmischen Fahrt beim Torfe Teschen unweit Troppau unter großen Schwierigkeiten. Der Ballon warf mehrere Kamine um, und beschädigte Dächer und Bäuine, bis fort Korb in einer Telegrophenleitung hängen blieb, worauf sich die Offiziere retten konnten. Tie Leutnants Zeller und Pronay erlitten schwere Verletzungen.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Theater In Marburg» Man schreibt uns aus Marburg: Mitglieder des Kölner Stadttheaters veranstalten hier eine Anzahl von Aufführungen, und zwar heute am 10. Mailieber unsere Kraft" von Björnson (Verlag, von Albert Langen in München), am 12. MaiMaria Stuart" ; 14. MaiJüdin von Toledo"; 17. MaiRosenmontag" ; 19. MaiKomödie und Irrungen"; 20. MaiSchritt vom Wege"; 21.Mai Kompagnon" und zuletzt am 23. MaiHochzeitstag".

Darmstadt, 7. Mat. Heute abkid sang in der zum besten der Genossenschaft deutscher Bühnenangebörtger tm Hofthrater veranstalteten Tannhäuse,"-Aufführung Dr. Ludwig Wüllner die Ttlelpirtie. Stand die äußere Erlcheioung Wüllner« nicht immer ln Einklang mit dem Charakter der Rolle und blieb die Stimme tm ersten Akte in der Venusbelg'Szene auch an Ausgiebigkeit hinter den gewohnten An­forderungen zurück, so war doch die Auffassung und Durchführung d'r Partie so durchgeistigt, hochgenial und einheitlich ausgestaltkt, daß sie eine tiefgehende Wi-kung ausübte und man ganz unter dem Banne seiner faszinierenden geistvollm Künstlernatur stand Großartig war die Vereinigung von Spiel und Gesang tm zweiten Akte, sowohl wahrend der Sängerkampf Szene als r ach derselben; der V-rzwüflung Tannhäusers wußte er hier so ergreifenden Ausdruck in Ton und Darstellung zu geben, daß eine intensivere künstlerische Wirkung kaum denkbar ist. WüllnerS Dek amation ist mustergiltig, dagegen legt er auf äußere Erscheinung zu wenig Wert.

Ausstellung der Künstler-Kolonie. Man schreibt uns aus Darmstadt: Die feierliche Eröffnung der Ausstellung wird, wie wir bereits berichteten, am 15. d. Mts. morgens 11 Uhr in Gegenwart des Großherzogs stattfinden. Ein feierlicher Eröffnungsakt wird sich punkt 11 Uhr vor dem Ernst Ludwigshaus abspielen. Am Nachmittag 6 Uhr findet ein großes Festbankett statt, zu dem ebenfalls der Groß- Herzog sein Erscheinen zugesagt hat. Am Abend S Uhr Eröffnungsfeier derDarmstädter Spiele 1901", neben Konzert im Platanenhain der Hauptrestauration. Für die Eröffnungsfeier ergehen ausschließlich persön­liche Einladungen, für die Feier am Morgen, sowie Eröffnung des Thea­ters sind auch Damm geladen, während das Festbankett ausschließlich Herrenessen sein soll. Die Details des Programmes werden noch geson­dert bekannt gegeben.

Um bei Polterabenden und Hochzeiten den Teilnehmern recht viel Fröhliches und Kurzwei iges zu bieten, giebt es wohl kein bcffereS Mittel als die Aufführung von der Feier entsprech enden Theaterstücken, wie sie das 7. und 8. Bändchen des Universalbuches für Polter­abend und Hochzeit von Mensch und Kraue (Verlag von Levy und Müller in Stuttgart) bietm. Die Lustspiele des 7. Heftes:Der böse Amor" (5 Herren, 2 Damen, 1 Kind),Eine Ehestandsscene" (2 Herren, 2 Damen),Der erste Streit" (1 Herr, 3 Damm) undVergiftet" (3 Herren, 3 Damen) sind ebenso spannend und wirkungsvoll wie die des 8. Bändchens:Die strenge Tante" (5 Mädchen),Meine Tante, deine Tante" (3 Herren, 4 Damen),Zerstreutheit als Eh?prokurator" (3 Herren, 8 Damen) undDie Wette" (7 Herren, 2 Damen) und lassen an flotter Szenenführung und komischen Situationen nichts zu wünschen übrig. Wir sind darum überzmgt, daß alle, welche in Verlegenheit um Lustspiele für Hochzeitsfeierlichkeiten sind, die beiden Bändchen mit Freuden begrüßen werden. Der Preis von nur 60 Psg. für das Bändchen ermöglicht jedem die Anschaffung.

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Darmstadt, 7. Mai. Auf Aufforderung einer Anzahl Gläubiger und Obligationäre der AktiengesellschaftDtfferdingen- D a n n e n b a u m" hat sich die Darmstädter Bank mtschloffen, die Füh­

rung für die Sanierung dieser Gesellschaft anzunehmen. Es wird beab- sichttgt, die Obligationäre und Gläubiger in d.m eröffneten Konkordat in der Weise abzufinden, daß dieselben, nachdem ihn-n abschläglich etwa 20 Prozent ihres Guthabens bezahlt ist, für den Rest von 80 Prozent in einem nach der anzustellenden Prüfung noch definitiv festzufetzenden Ver­hältnis neue bprozentige Obligationen und mit einer Vor»uzsdivid<nde von 5 P-ozent auszustaltenden Vorzugsaktien einer beide Betriebe über­nehmenden Gesellschaft abzufinden Vorläufig wird angenommen, daß 80 Prozent in Obligationen und 50 Prozent in Vorzugsaktien gewährt werden, während die bestehenden Aktien in Höhe von 25 Mill. Frank« im Ver- hültms von einer Aktie der neuen Gesellschaft für drei alte Aktien zu- fammengelegt werden, wobei sie eine etwa bprozentige Auflage zur D'ckung der Kosten zu leistm haben. Hierdurch wird erreicht, daß die Gläubiger den gleiche» Rang wie bisher, b halten, etwa 15 Mill FrkS. abgefchriebm werden, die schwebende Schuld von 11 Millionen Frs. ver­schwindet, und die festen Lasten um ein Drittel erleichtert werden. Sollten die Einnahmen der Z-chc Dannenbaum auf der bisherigen Höhe beibleiben, so ist nicht nur auf die Vorzugsaktien die volle Dividende, sondern auch auf eine mäßige Verzinsung der Stammaktien zu rechnen. Der Plan schließt nicht nur den Fertigbau des Dffferdinger Werkes, sondern auch die Beschaffung eines Betriebskapitals von zwei Mill. FrL. ein. Wie be­reits bemerkt, ist die Durchführung dieses Planes feiten« der Darmstädter Bank von dem Ergebnis einer anzustellenden Expertise abhängig gemacht. Die Gläubigerversainmlung, welche über diese Vorschläge Beschluß fassen soll, ist seitens des Handclsgerichts in Luxemburg auf den 24. Juni einberufen.

x «rünberg, 9. Mai. Der alljährlich um diese Zeit hier statlfindende Mackl süh:t den NamenRon fttmanbcnmaiti", da die Bewohner der Gegend auf demselben ihre Bedürfnisse für die mit dem Pfiingsifeste verbundene Konfirmation einzukauftn pflegen. Auch heute machte d-r Mi'kt unserem Städtchen wieder recht lebhaften Bekehr. Der B'rh markt war ungewöhnlich stark mn Schweinen besah en, teils von auswäi tigen: d em, teils von Landwirter der Gegend. Obgleich daö Ang bot die Nachfrage bet roittem übertraf, warm Ferkel doch ziemlich gut am Preise. Das Paar kostete 40 bi8 50 Mk., vorgeschrittenere 52 bis 65 Mk. Mit Rindvirh war der Markt nur mäßig befahren, und der Handel ging bei verhältnismäßig guten Preisen recht lebhaft.

Gerichlssaal.

Rosenberg, 9. Mai. Ein netteS Kulturbild entrollte sich vor d-r hiesigen Strafkammer. Der 56jährige Arbeiter K. auS Riesin- bürg lernte auf der Arbeitsstation Rosenberg die 36jährige vaga- bundterende Elsa Doß kennen, die kurz vorher auS dem Ardeitshause in Könitz entlassen worden war, nachdem sie dort zwei Jahre zugebracht hatte. Unzählige Male ist die Person wegen Diebstahls. Vaga­bundierens und liederlichen Lebenswandels bestraft, waö jedoch dm K. nicht binderte, der V einen HeiratSantrag zu machen, der natürlich sofort angenommen wurde. Er wurde in seinem Vorsätze auch nicht schwankend, als seine nunmehrigeBraut" im April d I. vom Schöfsnzericht in Rhfenburg wegen Landstreichens und unsitt­lichen Lebenswandels zu sechs Wochen Hast, Stellung unter Polizei­aufsicht und Ueberweifung zur Heimaitzbehörde verurteilt wurde. Gegen diese Maßregel hatte sie mit der Begründung Einspruch erhoben, daß sie nunmehr zu heiraten gedenke. Die Straskammer, die sich mit dsisrr Angelegenheit zu beschäftigen hatte, setzte der Behauptung der Angeklagten, daß sie Braut sei, Zweifel entgegen. Jedoch d^r a!6 Zeuge vorgeladene Arbeiter K. erklärte, daß er die V. zu heiraten ge­denke AIS der Vorsitzende ihm bie vielen Vorstrafen seinerBraut" vorlas, meinte K.:Das schadet nichts, das sind manchmal die besten!" Angesichts dieser Sachlage wollte der Gerichtrhof der An« gesagten nicht die Gelegenheit nehmen, noch eine tüchtige Hausfrau zu werden, und nahm ihr dieÜberweisung" ab. Glückstrahlend ver­ließ das Brautpaar den Sitzungssaal.

Kolonialpost.

Aus Südwest-Asrika wird das Gerücht verbreitet, daß der Gouverneur Oberstleutnant Leutwein abberufen werden solle. Der Gouverneur hat hierher gemeldet, daß er nächstes Jahr wieder einen Urlaub nehmen werde. Von einer Abberufung ist nichts bekannt.

Schiffsnachrichten.

Nor:d:atsh'r Lloyd, in Gießen oertreten durch dm Agenten 6. Loos.

Bremen, 6 Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der DampferHelgoland", Kapitän W Franke, vom Norddeutschen Lloyd in Bremm, ist am 4. Mai, 4 Uhr nachmittags, wohlbehalten in Gilveston angekommen.

Der Postdampfer .Southwark" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 7. Mai wohlbehalten in Rewyork angekommen.

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