Ausgabe 
10.7.1901 Zweites Blatt
 
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führungsbestimmungen zu der Urkunde betr. die Stiftung

münz e".

15 983, 19131, 20 441,

züge der Po st beamten

teresianteS und vielseitiges Programm zusammengestellt, aus

i In die bei Friedberg vor einigen Jahren errichtete Sammel­wasenmeisterei wurden im Jahre 1898 eingeliefert die Kadaver von 102 Pferden, 10 Fohlen, 7 Ochsen, 1 Faselochsen, 236 Kühen. 54 Rindern, 2 Stieren, 512 Kälbern, 582 Schweinen, 181 Schafen, 156 Ziegen, 107 Hunden, 7 Katzen, ferner 1 Esel und 1 Bär. Diese Kadaver hatten ein Gewicht von 4385 Zentner; daraus wurden gewonnen 180 Zentner jfett, 1050 Zentner Dungstoff. Der Betrieb der Anstalt ist für den Viehbesitzer sehr bequem. Fällt ihm ein Stück Vieh, so benachrichtigt er die Bürgermeisterei seines Wohnortes, drese benachrichtigt, meist telephonisch, die Sammelwasen- mersterei, worauf das gefallene Tier von dieser mit einem besonders dafür eingerichteten Fuhrwerk abgeholt wird. Der Kadaver wird nach Ankunft in der Anstalt behufs Feststellung der Todesursache zunächst untersucht und dann zerlegt. Die Teile werden in einen Apparat gebracht, in dem sie drei Stunden lang einer Hitze von 150 Grad Celsius ausgesetzt werden. Das Fett wird darauf abgelaffen, der Rückstand aber unter nochmaliger großen Hitzentwicklung getrocknet und stndet als Dungstoff Verwendung. Der Bau der Friedberger Anstalt kostete 47 000 Mk., sie ist an einen Unternehmer für n s!- 1500 Mk. verpachtet. Der Kreis Friedberg muß allerdings zuschießen, denn die Pachtsumme wird zum größten Telle verwendet für die Untersuchung und die Ueberwachung des Gesamrbetriebs.

Das Feldartillerie Regiment Nr. 47 (Garnison Fulda) marschierte heute vormittag unter klingendem Spiel durch unsere Stadt. Das Regiment begiebt sich zu Schießübungen nach dem Schießplatz Friedrichsseld bei Kassel.

^.^b.^ö e r g, 6. Juli. Gestern nachmittag fand die lan­despolizeiliche Abnahme der Strecke Friedberg-Fried­richsdorf statt. Am Abend erfolgte die Rückfahrt. Tie Bahn wird am 15. d. M. dem öffentl. Betrieb übergeben. Einfache Fahrkarten nach Homburg kosten: 1,40 2. Kl., 0,90 3. Kl., 0,50 4. Kl.; Rückfahrkarten: 2,00 2. Kl., 1,40 3. Klasse.

Verordnung über die anderweitige Festsetzung der Tage­gelder und Fuhrkosten der Reichsbeamten setzen die Be-

der Gefahr der Ansteckung aus, ebenso das Anhäufen von Häuten, Hörnern, Knochen und Klauen in den Abdeckereien. Durch das Einscharren der Ticrkadaver geht aber auch ein nicht unerheblicher Teil des Nationalvermögens verloren.

mangelhafte Beschaffenheit der Transportwagen, das Durch­sickern von Flüssigkeiten aus die Straßen setzt das Zugvieh

nisfen in Ostasien beteiligten deutschen Streitkräfte. Ti Denkmünze führt die BezeichnungChina-Tenk

vierter Klasse. , . ------------------

Generalleutnant Freiherr Egon v. Gayl, Gouver-I flrfiTht Hilft firtttib

neur von Köln, hat sein Abschiedsgesuch eingereicht. Ä*«* dfUUH

Erst gelegentlich der jüngsten Anwesenheit des Kaisers in (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Ongmal-^ia^ren m Hannover am. Juni erhielt er als Nachfolger des Gene- «uv unter genauer Quellenangabe:Tietz. »M. a6'1 rals der Infanterie Frhrn. o. Wilczeck seinen jetzigen » Hessische Landeslotterie. In der heutigen Ziehung

Posten, nachdem er vorher Kommandeur der 20. Tivision t @eroinn z 10 000 Mk. auf Nr. 20 807 (eme Halste

in Hannover gewesen war. önrr»fte Wertbeimer, Büdingen, die andere Hälfte tti

() Grün b erg, 8. Juli. Heute fand hier die Be­erdigung des Apothekers Ehr. Schütz statt, der im Mer von 34 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit den Seinen entrissen wurde. Wenn der Verblichene auch nur wenige ^ahre in unserer Stadt weilte, so erfreute er sich! doch allgemeiner Achtung und Wertschätzung, was auch die über­aus zahlreiche Beteiligung an dem Leichenbegängnis bewies. Tem Zuge voraus marschierte der Kriegerverein, der am Grabe des so früh dahingeschiedenen treuen Kameraden und rührigen Vorstandsmitgliedes einen Kranz niederlegen ließ und die übliche Ehrensalve abgab. Der gemischte Chor^ dem der Entschlafene ebenfalls als aktives Mitglied an­gehörte, ehrte ihn durch erhebende Trauergesänge.

8 Er ai n fe ld, 7. Juli. Nachdem bereits im Frühjahr eine Spiel-Gesellschaft in dem nahen Grebenhain mit einem Fünftel des Hauptgewinnes der hessischen Landes­lotterie, 60 000 Mark, herausgekommen ist, ist gestern wiederum einigen hiesigen Lotteriespielern, die ein Viertel- los spielen, ein, Gewinn_von 10 000 Mark zugefallen.

§ Vom Hoherodskopf, 8. Juli. Schon mehrfach sind von Seiten der Touristen, die zu Rad unser Gebirge besuchten, Klagen über die schlechten Straßen, besonders über den mangelhaften Zustand der Oberwaldstraße laut geworden. Der Grund ist hauptsächlich darin zu suchen, daß manche Straße im Herbst zu spät eingedeckt wird, weshalb im folgen- den Jahre zu viel Steine unzerkleinert liegen bleiben. Im Jntereffe des Publikums wäre eine Beseitigung dieses Miß­standes sehr am Platze.

§ Berusfeld, 8. Juli. Das 11. Bundessest des Ohm- Lumdathal. Säng erbundeS wurde heute und gestern hier in Verbindung mit der Fahnenweihe des hiesigen Ge­sangvereinsFrohsinn" gefeiert. Wenn ein Ort ein solches Festgewand anlegt, wie Bernsfeld es zu diesem Sänger- fest gethan hat, dann tritt zu Tage, daß die Einwohnerschaft das Fest von Herzen mitfeiert. Lehrer Gompf hielt die Begrüßungsansprache, in der er den Wert solcher Volksfeste hervorhob. Pfarrer Becker aus Nieder-Ohmen hielt hier­nach die Fest' und Weiherede. Er beleuchtete die Bedeutung der Gesangvereine, die durch Vertreibung des oft sittenlosen Gassenhauers und Einführung des deutschen Volksliedes einen bildenden Einfluß auf Geist und Gemüt übten. Fräulein Marie Erb von hier überreichte dann die neue Fahne. Die Bundesvereine scharten sich nun zum gemeinsamen Bundes­chor:Nun leb' wohl du kleine Gasse". Der Gesang zeigte gute und präzise Schulung, was auch von den Einzelgesängen der Vereine gesagt werden muß. Auf dem Festplatze wurde abends ein bengalisches Feuer abgebrannt.

Darmstadt, 8. Juli. Der Großherzog und dis G r o ß h e r z o g i n nebst der Prinzessin Elisabeth wohn­ten gestern vormittag dem Gottesdienst in der Kirche ait Egelsbach! bei. 8

Darmstadt, 8. Juli. In dem großen Saale des Kaiser­saales brach Samstag Nacht auf der Bühne Feuer aus. Der Theatervorhang war in Feuer geraten. Das Feuer wurde sofort bemerkt und mit dem Bühnenhydrant bekämpft Es hatte sich ein sehr starker Rauch entwickelt und das Feuer ergnff dre Deckenverschalung. Die Mannschaften der Feuer­wehr legten eme Schlauchleitung, vermittelst welcher nach ein- stündiger Thätigkeit das Feuer vollständig abgelöscht wurde.

.. ,B* 8-« r Gegensatz zu einem seiner-

* faßten Beschlüsse stellte gestern eine hier

stattgehabte Konferenz von sozialdemokratischen Gemeinde­vertretern em Kommunalwahlprogramm auf, welches die Be­teiligung der Sozialdemokraten an Bürgermeister- und Bei- geordnetenwahlen zuläßt. Die Beschlüffe dieser Konferenz Et a am 1 September stattfindenden Landeskonferenz der Partel zur Sanktion vorgelegt werden.

feiernde? U? wUW Ä"' Gestern fand hier eine Vor- herniMn (Jubiläums-) Kreisturn- LrL* I gewissermaßen eine Probe dafür seist ob sich die für das eigentlich^ Fest getroffenen) Einrichtungen bewähren würden. Ter Festplatz ist nahe­zu fertig. Er macht durch feine Größe und zwäks-

ÄUSlfltth ** Vorzügliche Ernte. Wie in der am 6. d. M.

® in Marburg abgehaltenen Versammlung des landwirtschaft-

Paris, 8. Juli. In der heutigen Sitzung des Mu- "chen Kreisvereins konstatiert wurde, ist im allgemeinen n izipa lr ates kam es zu lebhaften Zwischenfällen. Ein " Ober Hess en eine vorzügliche Ernte in Roggen und Mitglied befragte den Polizeipräfekten über den Vorfall Kartoffeln zu erwarten Weizen steht geringer. Tie Som- in der Arbeitsbörse, wo bei einer Protest-Versammlung merfruchte stehen ebenfalls gut. Tie Heuernte war zum gegen den Krieg die Polizei rote Fahnen entfernen ließ, gut, zum Teil befriedigend.

hnnhYu«« T^Mgerei verursacht hatte. Im Laufe der Ver- ** Zur 45 tägigen Giltigkeitsdauer der Rückfahrkarten 5embI^ationa^^^nn bcm CollY und Nach einer Verfügung der Eisenbahnverwaltung erhalten

27 ä t H ch f e U e n Wortwechsel, ^r ml auch die wahlfrei auf der Eisenbahn und den Dampfschiffen

Tribünen ui bcm Stteüe^7^16^7^ He7 iT^Eräfib^nt Äöln?)üHeI,botfer. Gesellschaft zu benutzenden Rückfahr- di° Tribünen räumen und unterbrach di/ schung ^ ' b'sh-r nn- bie Eis-nbahnrückfahrkart-n nur drei

Wicderausiiahmc bet Sitzung wurde die Taqeäorbnunn Za8c Giltigkeit hatten, eine 45tägige Giltigkeitsdauer,

die die Regierung und den Polizei- E' KreiS Sammelwasenmeisterei. Nach Beschluß des KreiS- fneJni.nl1 xi" « 0,1 " am Feste des Triumphes der Ausschusses soll im Kreise Gieß en eine Sammel-Waseumeisterei, aber verboten Bro rote" Fahnen gestattet, hier und zwar bekanntlich in der Nähe von Lich errichtet werden.

Ter Minister bes Slnsmn . ... ®er in der letzten Versammlung der Gießener Stadtverord-

begründet, das, eine Vere1nbEn°° Mi7TeutManb n-t-n g-saßle Beschluß ging dahin, daß auch die Stadt Gießen

tressend die Abtretung der <\nicl J er A a Irl ble Kadaver gefallener oder getöbteter Tiere, sowie die im

Kon st a n tino p e l, s. Juli. Jnsölge neueHWr für ungenießbar erklärten Tierteile in die »n-

Schritte des serbischen Gesandten wurden in PriMna tür- ^? «"U-s-rll w-rd. Wer die Verbältnisie kennt, wird zu- »'fangen gefitzte ser °°b-N' daß mit der Beseitigung von Tierkadavern nicht immer nl- e d)u [leerer bi» au, einen wieder in Freiheit "'k der aus sanitären Gründen dringend ersorderlicken Sora, nlster des^Aeustern '^L'?°'^te7bLn Ki-1 !°lt verfahren wird. Die Tiere werden of. nicht tsts gZ

Bevölkerung in bei Umgebung r onZuüuiZter lerIni?u' dichte Boden ermöglicht es Hunden und

g oung von siencha unter den An-!Füchsen, fic wieder au-zuscharren, durch die offenliegenden

- TerReichsanzeiger--verössentlicht Allerhöchite Aus- ''n» Butzbach). - 1 L 5000 Mk. auf

führungsbestimmungen zu der Urkunde betr. die Sti'tung ^ Kollekte Steinhaus § Agg auf syir. 8671, einer Denkmünze sur die an den kriegerischen 3903L - 14 i 2000 Mk. auf Nr. 5913, 7145,

10 324,' 17 384' 19 559, 19 653, 23 558, 25 217, 32 704. ......... 133 410, 33 929, 34 368, 35 470, 3^578 - 43 ä 1000 Mk.

Tie Aussühruugsbestimmungen zur Allerhöchsten l auf gfo, 25, 693, 1976, 2027, 2135, 24o0, 4013, 4373, Verordnung über die anderweitige Festsetzung der Tage-Igng, 10 679, 10 947, 12 950, 13 127, 14 213, 14 641,

gelder und Fuhrkosten der Reichsbeamten setzen die 23 e M5 953 19131 20 441 20 646, 21 761, 22 999, 26 306,

züge der Postbeamten bei Dienstreisen fol- 27352' 28468' 28968, 29071, 29 198, 30197, 30 231,

gendermaßen fest: Tas Tagegelb beträgt für ^ber-Po,t- ' 33930' 34 568 36 232 37 441, 38122, 38 430,

Lirektoren, wenn die Reise an einem und demselben Tage 31 739, 3. , , , 43 076 44 217 44 981

angetreten und beendet wird 17 Mk., wenn die Reise sich 38 508, 41 081, 41 761, 42 537 43 U/b 44 zi G ^01. aus zwei Tage erstreckt, aber inuerhalb 24 Stunden be- 60 L oOO Mk. aus Nr. 1724, 2598, 4681, 4721, 4<4o, endet wird, 33 Mk.' in allen übrigen Fällen 22 Mk.; für 5226, 6419. 6482, 6602, 7216, 7505, 8268, 8930, 9205, Posträte, Tirektoren und Inspektoren: 12 Mk., 22.50 Mk. 110 719, 12115, 13147, 13 327, 13 982, 15 440, 15 768,

und 15 Mk.; für Obersekretäre, Postmeister, Kassirer und 16 424, 18 446, 18 918, 19 213, 22 090, 22 588, 23 228,

Sekretäre 9, 18 und 12 Mk., für die Beamten der Assistenten- 23 273 25 594, 25 698, 26 782, 27 470, 27 909, 28 073,

klaffe 6, 12 und 8 Mk., sür die Unterbeamten 3, 6 und 28 262,' 28 413,' 28 158, 28 778, 28 957, 29 486, 30 233,

4 Mk. An Fuhrkosten werden den Beamten der ersten drei 01110 09099 33137 34904 35 083 36 344

Kategorien 9 Psg., den Assistenten 7 Pfg., den Unterbeamten 382, 31 118, 32822, 33 137, 34204, 3ÖUÖ3, 3b 344,

5 Pfg. für das Kilometer auf EifenLahnerr, Dampf- und ^0 482, 37 008, d8 58b, 38 b«!, 39Uyy, 40124, u u ,

Segelschiffen bezahlt. Auf Landwegen erhalten die Beam- 40 204, 40 646, 41 390, 42 978. (Ohne Gewahr.)

ten der ersten und zweiten Kategorie 60 Pfg., der dritten * Auszeichnung. Dem Bahnbeamten Ludwig Schnabel

und vierten 40 Pfg., der fünften Kategorie 30 Pfg. für das von hier wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhe- Ekvweter. Tie Gebühr für den Zu-und Abgang bei Reisen das allgemeine Ehrenzeichen mit der InschriftVerdienst ur die drei ersten den Staat" durch den Kaiser verliehen. Auch wurde ihm Kategorien, 2 Mr. sur die vierte und 1 Mk. sur die fünfte ..

Kategorie. Wegen der Aenberungen, die in den Reise- 'Hausmeisterstelle in dem neu erbauten UebernachlungS- kostenentschädigungen derjenigen Beamten eintreten, die bei gebäude auf dem hiesigen Bahnhof übertragen.

Tienstreisen innerhalb des Amtsbezirks usw. schon jetzt er- ** Domchor Konzert. Die Kouzertvereinigung des könig- mäßigte Gebühren beziehen, soll später Verfügung ge- Uchen Domchors zu Berlin, die in Gießen zu erstenmal am troffen werdem Zu letzteren Beamten gehören die Post- 9. c^uIi 1900, also genau vor einem Jahre, in Steins Saal- M I'^"^7/rf°lgek°nzertie^ha'ttefüi ihr gestriges,

Postdirektionen zum Teil wesentlich geringere Bezüge, alsl^" gleicher Stelle abgehaltenes Konzert wiederum ein in- die oben angegebenen, zustehen. ' tereffantes und vielseitiges Programm zusammengestellt, aus

Hamburg, 8. Juli. Nach Privattelegrammen hat der dessen Ausführung man mit Recht gespannt sein durste.

gesetzgebende Rat der britischen Kolonie Straits Settlements! Leider hatte sich infolge der sür Konzertunternehmungen in erster Lesung ein Gesetz beschlossen, das die Einfuhr!wenig geeigneten Jahreszeit nur eine geringe Zuhörerschaft chinesischer Deckpassagiere auf nichtengli- eingesunden, sodaß die Hoffnungen der Künstler aus einen scheu Schi s f en allgemein v er bietet. Ta eme solche!guten klingenden Ersolg zu Wasser geworden sein dürften, die englische Schiffahrt auf Kosten der übrigen Nationen ^ir im voriaen ^abre über die Nnrrüae diese« be- begünstigende Maßregel geeignet ist, die beteiligten d eu t = 5??, 1 . üe'

fch-n Webereien auf bas Ernpfmbttchste zu schä- Ahmten DoPP-lguart-itS -rwahni-n, hat IN dem gestrigen bigen, so hat bie.tzamburg-Arnerika-Linie-- sich an bas Konzert tm Großen utib Ganzen seine Bestätigung gefunden, Auswärtige Amt mit der Bitte gewandt, schleunigst die er- und zwar waren es hauptsächlich die vorzügliche Ausgeglichen- forderlichen Schnitte zu thun, um zu verhindern, daß der heit der Stimmen, die bis zum zartesten Pianissimo merkliche Entwurf Gesetzeskraft erlangt. Nüanzierungsfähigkeit und die überall tadellose Reinheit der

ln, 8. Juli. TerK. Z." zufolge wurde der Polizei- Intonation, die allen Ensemble-Nummern den Stempel hoher prafident von Potsdam v. Bal an zum Regierungspräsi- künstlerischer Vollendung aufdrückten. Wenn trotz dieser £ «äs $ stehens der Königl. Rheinström-Bauv^rwalt- Wahres etwas zurückstanden, so dürfte dies in erster Linie ung wurde heute hier begangen. An derselben nahmen die gestrigen ziemlich unerquicklichen Temperaturverhält- u. a. Teil Minister v. Thielen, Ministerialdirektor Schultz, "isse zurückzusühren sein, denn es war im Konzertsaal trotz sowie Vertreter vieler rheinischer Städte und Handelskam- aller von Herrn Stein getroffenen Vorsichtsmaßregeln recht mern. Die Jubelfeier wurde durch eine von Rüdesheim heiß. Auch der mangelhafte Besuch des Konzertes wird die ausgehende Rheinfahrt ein geleitet. Tann fand im hiesigen Sangesfreudigkeit der Herren nicht sonderlich erhöht haben. die^der^Erein /iner Tankadresse statt, Von den verschiedenen Chorgesängen fanden einzelne Nummern

essen bie an ben «Ä cin^ begeisterte Aufnahme; namentlich waren eS die Motette

teressierten Handelskammern Preußens, sowie die großen "^mor im Nachen" und der

wirtschaftlichen Vereinigungen des Rheinlandes und^^West- SchlußchorWaldesnacht" von BradSky, die so lebhafte salens an den Oberpräsidenten gerichtet haben. General- Beifallsäußerungen entfachten, daß die beiden letztgenannten Sekretär Dr. Beumer-Tüsseldorf, der Vertreter der Nummern wiederholt werden mußten. Die eingelegten Solo­dortigen Handelskammer, hielt eine Ansprache, in der er Vorträge wurden von den verschiedenen Herren wenn auch dem Oberpräsidenten Worte der Anerkennung und Tank- nicht mit künstlerischer Vollendung, so doch verständnisvoll ^u-®Aru(? 6 ab, daß das zu Gehör gebracht und ernteten zum Teil reichlichen herz vEben?Ra«p7»^7°7'"«ls balb gesichert werbe. Ober- lichen Applaus. B-svnb-rs angenehm fiel uns gestern ber Aufmerksamkeiten Ms und"schloß mit ftinem beMeren bef ®chrrn. 5eEaun d-M SchlußchorWaldes^

Tank für den Chef der Wafierbauverwaltung Minister Es- und^^wir stehen nicht,an.ihm, sür bie ansprechende

v. Thielen. Ter Minister sprach darauf der Verwaltuuq Durchführung der kleinen Partie besondere Anerkennung zu ihrem Chef, sowie allen Beamten seine Anerkennung aus Men. Wir sprechen zum Schluß die Hoffnung aus, daß und überreichte eine Anzahl, von Ordens-Auszeichnungen die geschätzten Künstler gestern nicht zum letzten Mal in an Beamte der Verwaltung. Tie Feier schloß mit einem 5^och Gießen konzertiert haben; sie dürften namentlich zu qe- auf den Kaiser, das Oberpräsident Nasse ausbrachte. eigneterer Zeit auf einen viel größeren Erfolg rechnen als gestern.

m v . y. kürkiscben Truvven zu leiden habe, Tierleichen wird aber nicht nur die Luft verpestct, sondern auch

«Äf Ärd Lird i.. .«reifen «eh und Wild, der Gefahr ber Ansteckung ausgesetzt, bie

ÄS SSÄU V Ls versucht b.

dam überreichte der m ar0 kkanische B0 tsch af ter dem Tan g er, 8. >>ulu mürben dre i Europäer

Kaiser ein Schreiben des Sultans von Marokko. - Zu soeben ihr Ende erreicht haben, wurden drei lu op Ehren der marokkanischen Gesandtschaft fand heute ein vo nE in g e bo re ne n mit^^ernenbewo 1 Tiner bei dem Staatssekretär Freiherrn v. Richthofen ftatt. Bevölkerung giebt ^nftimmig der Hoffnung,Auso. u,, ß Der Kaiser verlieh dem Gesandten in Marokko, Mentzmger, die Vertreter der Mch 9 f verbieten lassen

den Kronenorden zweiter Klasse, dem Tolmetscher der Ge- dem Litze des diplomatifchen Korps, v sandtschaft in Tanger, Lüderitz, den Roten Adlerordeu j werven.