Ausgabe 
10.7.1901 Erstes Blatt
 
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ralster Weise übernommen, sodaß die Benutzung letzterer in kürzester Frist erfolgen kann.

AAS Stadt und Zand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden arrgerneffen honoriert.

Personal-Nachrichten. Der Großherzog hat dem Beigeordneten Jakob Kühner zu Viernheim das Allgemeine Ehrenzeichen mit der InschriftFür langjährige treue Dienste" am Bande des Philipps Ordens verliehen. Der Hilfs­wärter am Provinzialarresthaus in Mainz Adam Büchler wurde zum Gefangenaufseher an dieser Anstalt ernannt.

** Eine wüste Prügelei. Unter dieser Spitzmarke brachten wir seinerzeit die Nachricht von dem aus den Gymnafiasten Deibel verübten Ueberfall. Die Gerichtsverhandlung, über die wir in Nr. 151 vom 30. Juni ausführlich berichteten, hat nun ergeben, daß von einer wüsten Prügelei nicht die Rede sein kann. Der Gymnafiast Deibel ist vielmehr von trunkenen Burschen ohne jede Veranlaffung überfallen und durch Schläge schwer au seiner Gesundheit geschädigt worden. Die wahren Attentäter haben Gefängnisstrafen von 3 Jahren bezw. 3 Monaten erhalten. Wir nehmen nachträglich Ver­anlassung, unser Bedauern über die uns damals zu teil ge­wordene inkorrekte Berichterstattung zum Ausdruck zu bringen, und freuen uns, mitteilen zu können, daß das Befinden des Gymnafiasten Deibel ihm nunmehr die Fortsetzung seiner Gymnafialstudien wieder gestattet. Allerdings ist die Be­wegungsfähigkeit seines rechten Armes sehr beeinträchtigt und er Dürfte infolge jener Miffethat eine dauernde Schädigung an seiner Gesundheit davongetragen haben.

* Grundsteinlegung zum Feldbergturm. Die Feier der Grundsteinlegung zum Feldbergturm hatte dem Berg am Sonntag außer den gewohnten Stammgästen eine ungemein große Menge Besucher zugesührt. Der Schuler'sche Männerchor machte fich um den gesanglichen Teil verdient. An Stelle des verhinderten ersten Vorfitzenden des Zentral­ausschusses, Oberbürgermeister Ad ick es, begrüßte der zweite Vorsitzende und zugleich Vorsitzender des Taunusklubs, P. Kittel, die Anwesenden; er hielt später auch die Fest­rede, in der er die Bemühungen schilderte, die in den letzten Jahrzehnten zur Errichtung einer festen Unterkunftsstätte auf dem Feldberg gemacht wurden. Die Fundamente zu den fünf Pfeilern find fertig, in dem mittelsten Pfeiler konnte gestern der Schlußstein eingesetzt und ihm die übliche Urkunde einverleibt werden. Baumeister Haenle that dabei die ersten )ammerschläge, sie galten demallmächtigen Baumeister aller Velten", demdeutschen Vaterlande" und demTaunusklub". Die von P. Kittel für den Taunusklub ausgeführten drei Hammerschläge waren von den Worten begleitet:Friede >em Bau! Drohen auch Stürme und Wetter, Sei dir der Herr stets ein Retter, Schirme dich Gott!Frisch auf" »em Bau! Fröhliche Wandrer im Freien Wollen gar statt­lich gedeihen Hoch aus der Höh'! Dauer dem Bau! So, wenn im Grabe wir schweigen, Steh' er, ein leuchtendes Zeichen Einiger Kraft. Ein LugauS nach Nord nnd Süd Für ewige Zeiten Auf einziges starkes Deutschland." Ein )och auf Kaiser und Reich folgte. Das von allen Anwesen- )en gesungene LiedDeutschland, Deutschland über alles" chloß den Weiheakt.

** In Bädern und Sotnmerfrischen wellen aus Gießen, wie uns von einem Retsebureau mitgeteilt wird: Georgi, Kommerzienrat, Bertnch ; Hell und Familie, Bad EmS; Heyligenfiädt, T. F., Kommerzienrat, Wresbaden; Hachenberg, Dr. med., Neuenahr; Homberger, Blankenberghe; Jöckel, Landgerichtsdirektor, Neuenahr; Jungenfeld, Freifrau G. von, und Tochter, Bad Kissingen; Schlofler, G. und Frau, Pfarrer, Salzschlirfs Stamm, N. und Frau, Kaufmann, Brückenau; Wortmann, Fr-, Kom­merzienrat, Wildbad; Wasierschleben, E., Frau, Bad Kissingen.

Herr Finanzminister G n a n t h schenkte für die neuen Räume einen Lüster und eine Hängelampe, Herr Brauerei­direktor L e m m e für das Buchnerstübchon einen großen Tisch mit zugehörigen Stühlen, Herr August Gabriel lieferte zu den Bauarbeiten unentgeltlich Baumaterial und Herr Schlossermeister Carl Stohr I. eine Anzahl stil­gerecht angefertigter Hut- und Mantelhaken ebenfalls kostenfrei. .Herrn Baurat Stahl bleibt der Verein zu Dank verpflichtet für die wohlgelung-nen Restaurierungsarbciten, die unter seiner Leitung entstanden sind.

Aus der Generalversammlung vom 12. Juni d. I. ist ferner zu berichten, daß Herr Geheimrat v. Gag er n in Mainz, der frühere Vorsitzende des Vereins, wegen seiner Verdienste um den Verein durch einstimmigen Beschluß zum Ehrenmitgliede ernannt wurde, während das An­denken an den verstorbenen Regierungsrat Dr. Hesse, der sich als Burgbaumeister um die Wiederherstellung der Burg große Verdienste erwarb, durch Anbringung einer Ehrentafel in einem der Säle, und ebenso das Andenken des verstorbenen Dr. med. Ernst KleWitz, langjährigen Vorstandsmitgliedes und eifrigen Besuchers des Gleibergs, durch eine Gedenktafel im Buchinerstübchen geehrt wer­den soll. (

Die günstigen finanziellen Ergebnisse des Berichts­

jahres berechtigen zu der Hoffnung, daß der Verein in feinem Unternehmen, unfern Gleiberg eine Zierde des Lahnthals dauernd zu erhalten und damit auch, ein geschichtliches Tenkmal von hoher Wichtigkeit vor Verfall zu bewahren, auch fernerhin wohlwollende thatkräftige Unterstützung finden werde. Vieles, noch vieles bleibt zu thum Zunächst mangelt es an der so dringend not­wendigen Stallung firr den Burgwirt re. re. dabei sind, noch mancherlei rückständige Verbindlichkeiten zu er­ledigen und auch wohl berechtigte Ansprüche des Publi-i kurns erheischen alsbaldige Befriedigung; auch! die schon vor Jahren in Aussicht genommene Herstellung einiger Fremdenzimmer darf nicht allzu lange frommer Wunsch bleiben. Daher richten wir aucy-an dieser Stelle sowohl an die Vereinsmitglieder wie an die Freunde unserer Sachs die Bitte, im Interesse einer gedeihlichen Weiterentfaltung der Vereinsthätigkeit nahestehende Kreise zu opferwilliger Unterstützung anzuregen.

holfen, ohne je an eine Gegenleistung zu denken. Tie Begeisterung für die Entwickelung der Kunstschöpfungen, ihr Gefühl dafür und für die Lebensumstände der Künstler trieben sie an. Und das, was sie in dieser Weise gethan hat, dürste in der Folgezeit für unser deutsches zerfahrenes Stipendienwesen noch! mustergiltig werden. Es war der große Vorzug , den ich! genoß, der Dame bei der Wahl dieser Künstler Vorschläge machen zu dürfen, und so schlug ich auch Ernst Moritz Geyger vor. Im Laufe der Verhandlungen mit diesem Herrn, dem sie volles Vertrauen geschenkt hatte, stieß sie Plötzlich! auf Widersprüche und zweckwidrige Ver-. anstaltungen. Ihre Absicht, der Künstler schäft eine dauernde Stiftung zur Sicherung der Unabhängigkeit wenigstens eines Künstlers zu schaffen, wurde in eine persönliche Schenkung umgedeutet. Und als ihre Bemühungen, von anderer Seite Unterstützung ihrer Absichten zu erhalten, fehlschlugen, suchte ste wenigstens einen Teil der für eine deutsche Stiftung zur! Verfugilng gestellten Summe zu retten; sie opferte einen Teil, ca. 9a 000 Mk., um den anderen Teil zu erhalten Diese Stiftung war real vorhanden, nicht blos Projekt oder Phantasie. Alle Bemühungen des Herrn C. M. Geyger', sein Testament vom 14. Juni 1897 als gar nichts wert hin­zustellen, werden fruchtlos sein; seine Briefe und noch andere Beweisstücke lassen nicht den geringsten Zweifel auf-

>)N der Hand eines selbstlosen Künstlers würde die Stiftung das geworden sein, zu dem sie bestimmt war; erne unvergleichlichie Bereicherung unserer Kunstpflege."' hpa Z7 ?^?ersität Göttingen ernannte anläßlich Geburtstages Joseph Joachim zum Doktor philo- honoris causa In München ist der Maler! ^.ilhelm Voltz in Köln der Geh. Justizrat Laufs, der Vater des Hohenzollern-Poeten Laufs, im 80. Lebens- In Zürich ist die Jugendschriststellerin!

Johanna Spyri, /4 Jahre alt, gestorben.

in Deutschland nicht. Es ist Pflicht, auf die Erhaltung eines olchen Wertes zu dringen." Professor Geyger blieb die Antwort nicht schuldig und enthüllte nun seine Bezieh­ungen zu der viel genannten Mäcenatin aus dem Breis­gau. Seine Erklärung gipfelt darin, daß Klingers Dar- tellung in den Hauptpunkten entstellt sei und die gröb­lichsten Unwahrheiten enthalte. Denn die Schlenkungen der Frau Dr. Meyer, die sich aus 100 000 Mark belaufen, seien lediglich zur Förderung seiner persönlichen Absichten und einer Kunst erfolgt. Im einzelnen werden die Privat­briefe mitgeteilt, die Geygers Darstellung stützen sollen. Von der angeblichen Stiftung, die gerettet werden soll, bleibt nichts, aber auch wirklich nichts übrig als Klin­gers Künstlerphantasie". Jetzt meldet sich Frau Dr. Mayer zum Wort. Sie sagt zunächst nur wenig aus, aber dieses Wenige scheint geeignet, den beredten Darlegungen des Herrn Geyger ihre ganze Beweiskraft zu nehmen. Das Lpz. Tagebl." schreibt: Professor E. M. Geyger hat u. a. die Behauptung aufgestellt, daß die vielerwähnte Stift­ung eine Anzahlung auf einen ihm von der Stifterin erteilten, auf 450000 Mart bewerteten Auftrag darstelle. Dieselbe Behauptung hat Professor Geyger in einer späteren Zuschrift wiederholt. Nun telegraphiert die Stifterin Herrn Professor Max Klinger:Es ist absolut unwahr, daß ich einenAuftrag" auf die bezeichnete Summe gegeben habe." Ueber die Persönlichkeit der Stifterin teilt Max Klinger mit:Die Dame hat dem Museum rn Kiel Zuwendungen in der Höhe von 200000 Mk. gemacht. In gleicher Höhe an ein Hamburger Museum. Sie hat eine wundervolle Samm­lung moderner Meister, eine vielleicht noch schönere japani­scher Kunst zusammengebracht. Sie hat die letztere besonders dadurch wertvoll gemacht, daß sie als erste zur Bildung meser Sammlung einen Japaner, Gelehrten, zuzog, der durch Entzrfferung und sonstige .technische Aufklärung ein ge­sundes System in die Entwickelung der Sammlung brachte. -Vte Tarne hat ftmgen talentvollen Künstlern durch Sti­pendien über die schlimmste Epoche der Entwickelung ge­

il ä r e gemacht werde. Zu diesem Zweck hätten der Auf­sichtsrat und der Vorstand zusammen ein Fünftel bis ein Zehntel des gesamten Aktienkapitals gegenseitig zu hinter­legen. Uns erscheint diese Quote einigermaßien Hochs und! der Vorschlag in dieser Form kaum durchiführbar. Aber er hat das für sich!, daß bei einer stärkeren Beteiligung der Aufsichtsräte am Aktienbesitz vor allem vermieden wird, was unzweifelhaft ein Mißstand ist: daß zahlreiche Aufsichtsratsstellen in einer Person vereinigt sind.Es liegt auf der Hand", so bemerkt dasBerl. Tagebl.", das fich ebenfalls heute mit dem Aufsichtsratswesen beschäftigt, daß niemand, mag er noch so tüchtig sein, Me Verhältnisse von dreißig Millionengesellschaften übersehen kann, ganz abgesehen davon, daß es sich! ost um die verschiedenartigsten Unternehmungen handelt, deren sorgfältige Ueberwochung Fachkenntnisse von einer ungeheuren Vielseitigkeit voraus­fetzt." Auch, darin wird man demB. T." beipflichten, daß mit dem Brauch, gebrochen werden muß>Ulustre Namen" fiir den Aufsichtsrat zu gewinnen, um der Gesellschaft einen Nimbus zu verleihen. Ueber Fachkenntnisse müsse jedes Aufsichtsratsmitglied verfügen. Wir halten diese öffentliche Diskussion über das Aufsichtsrats-Jnstitut für

fein können, und auch die Situation derjenigen mittleren I ^ bweckmäßrg^ ^n^uad^lbex^n".

Banken, die, wie es seitens der meisten geschehen, sich emem werden, aiv mitgestbgeveii, ----

der großen Institute enger angeschlossen haben, dürfte wohl

absolut gesichert sein. Man muß bedenken, daß gerade ln ® . r

letzter Zeit die Rückforderungen des Publikums infolge des Nackdem die vor zwei Jahren vom Gleibergverem ve- allgemeinen Mißtrauens besonders groß waren und trotzdem saftossenen Restaurierungsarbeiten vollendet u , /

die Banken bisher ihren Verpflichtungen uachgekommen find. I folgerechte Ausmöblierung dar Een Ra ^ntereh'e

Ganz unberechtigt sind jedenfalls die Erörterungen, Die Dürfte cs den vielen ^reund » unserem letzten

man im Auslande vielfach an die neuesten Vorgänge im sein, über die Thatigkeck Ue^ren. Wir

deutschen Wirtschaftsleben geknüpft hat. Man^hal: m Frank. Atzten Bericht vo l folgende erfreuliche Mitteilungen reich und England von einem allgemeinen Bankkrach, von )inD in Der xage, umuu

einem weitreichenden Zusammenbruch der deutschen Wirb iU "-/Ausbau des fog. JW JÄ8Ä sch-st-verhält-iffe gestooch-n. So Wimm ist -S --türsich eines d-'7 ^nken d^ uru den G«

nicht. Auch in Frankreich und England sind schon solch-tohem Maste verdienten, 1887 verst ^os. ^r. O. Buchner Perioden des Niedergangs und mit schlimmeren Folgen vor g^idmeten Micipstübchens (Buchner,tubchens) erlolgte ,m gekommen, und auch Deutschland wird wie jene Länder die ^chMahre und eroberte der Pl-nrerun^

Ungunst derartiger Verhältnisse allmählig überwinden. Solche Des Dor demselben befindlichen Hofes MKn j na Tro Ä wie sie eingangs g-Mdert worden, werden auch bei Lnc°.

uns immer nur Ausnahmen bilden und im allgemeinen darf m Gegenwart fait jamtlrche (Z-ami 9 ; v. Bechtold, be- die Konstitution unserer Volkswirtschaft als durchaus gefunb WbibWar W-

bezeichnet werden. Dr Haupt ^ kurzes Bild von dem an Mühen und

!3wlae"n reichen Leben unseres Buchner entwarf und def,en

Verdienste ilm den Gleiberg würdigte. Herr Oberkonsistorial- llnser Berliner Mitarbeiter schreibt imterm 8. <juli: l^rDi 1 au§ Tormstadt dankte hierauf Namens

Tie bekannten Vorgänge der letzten Wochen haben emeI^ra,ioenr j. _ bie seinem verstorbenen Bruder

Erörterung über die Stellung und die Pflichten der Auf- minbcr werden es die vielen

slchtsrate bei Aktiengesellschaften m Fluy gewo ^rung .^^ondere frühere, dermalen in gebracht. Es fehlte dabei selbstverständlich der Vorschlag r^reunoe . > gd},üfer desselben, die einen ansehnlichen nicht, day dieKlinke der Gesetzgebung" ergriffen werden Ameril dankbar Anerkennen, .daß! dem verstorbenen

milsie, um jene Pflichten zu verstärken und dadurch 5^rnab9c qerabe'an der Stätte ein Denkmal errichtet würde, Rechte der Aktionäre wirksamer wahrzunehmen. Gesetze oreuno g unb für die er so viel

dre im Zorn gemacht werden, taugen selten zu etwas. Tas an der er non

Ist in. diesem Falle die Auffassung der Regierung, die I uno ^euorg g^^^ des zwischen dem großen und dem fogar rn konservativen, gewrn nicht der Borsenfreundschast l Saal gelegenen Zimmers erfolgte mit einem

verdächtigen Kreisen Zustimmung findet. Man bemerkt:von Luxemburger ^n 740 Mk., diejenige des Luxemburger dmer Seite, unser schon ohnehin recht, dra omsches W» 1075 Mk.; bessere Fensterverglasung bleibt

delsge etz werde sich nickst soreformieren'' lassen daß ^aa ^egen . ft verschiedene andere bau-

die Aktionäre künftig aus ihren Aktien wurdenruhig Npoessen nou) rn 1325 Tie ne.

schlafen" können. Wer sich mit seinem Gelde an Handel- Uche-Herstellungen wurden^verausgabt ca. M ge und Industrie beteilige, müsse wie jeder Geschäftsmann samke Aufwendung s - ä ff s > f --

immer die Augen aufhalten. Auf einen anderen Gesichts- 1800 Mk. Tie ^euen der-

punkt macht heute dieNationalztg." aufmerksam: Es sei dankt der Verein, vorMgsWeise der ^Tpf^wittiE^t von zu beachten, daß die Aktie jetzt mehr denn je zu einem freunden und Gönnern des lGaiberg. EsWn beweglichen, ihren Besitzer rasch wechselndem Papier geworden an freiwilligen Beiträgen zu. von Sr. Königlichen Hoheit ist, daß es also Ian einem ^dauernden Interesse an,' dem /Schicksal dem Großherzog von Luxemburg 200 Mk., von der Großh. desselben mangelt. Aber, so wird man vielleicht dem ent- Hessischen Staatsreö^^ung im zwei Raten zusammen 800 Mk., gegenhalten, die ,,seriösen" Aktionäre? Nun, diese Kate- von der Königlich! Preußischen Staat^regierung 1000 Mk., gorie von Aktienbesitzern, die ihre Werte festhalten, gute von Herrn Direktor Spamer in Gießen 1000 Mk., voll Herrn und ungünstige Zeiten mit dem Unternehmen durchrnacheu,! Kommerzienrat Heyligenstaedt in Gießen 1(X)0 Mr., von sind in der Regel orientiert über den Stand ihrer Gesell- Herrn Kommerzienrat Emmelius in Gießen 2o0 Mk., von schäft, indem sie ein aufmerksames Auge auf die Ent-1 Herrn Fabrikant Heinrich! Emmelius in Gießen 500 Mk., Wicklung der Geschäfte in der speziellen Branche haben, von Herrn Bierbrauereibesitzer Bickster ut Gießen 500 Mk. in den Generalversammlungen erscheinen, kurz alles das! und aus den Sammelbüchfen für denBaufonds" 12.50 Mk. thun, was der Aktienbesiwtzerauf Zeit" nief)t für nötig An weiteren ansehnlichen Förderungen und Zuwend- hält. Ist aber irgendwo ein Unheil geschehen, bann ist ungen sind zu verzeichnen: Herr Kommerzienrat Wilh. es gerade der Letztere, der eigentlich nur das Kurs-Jn-! G a i l in Gießen übernahm die Kosten für den Anbau des teresse an der Aktie hatte, der dann am lautesten klagt. I Altans an den Luxemburger Saal und stellte das Ma- Ties beiläufig. terial zur Plättimg des Hausflurs unentgeltlich« zur Ver-

Cine Zuschrift, der heute abend die ^Nationalztg." Raum sügung. Herr Kommerzienrat H e i ch> e l h e i m in Gießen be- giebt, macht ganz beachtenswerte Vorschläge,um das Organ I freite den herein von der Sorge für die stilgerechte Aus- des Aufsichtsrats wieder auf diejenige Höhe zurückzuführen, s Möblierung der neuen Räume, indem er solche in libe- welche das Gesetz ihm ursprünglich zuzuweisen beabsichtigt hatte". Und zwar hauptsächlich dadurch, daß der Aufsichts­rat durch! unveräußerlichen Aktienbesitz, in größerem Um­fange als jetzt üblichi, zum Verbündeten der Aktio-

Zemach verwendeten poliertem Citronenholz und den für das Ameublement des Herrenschlafzimmers gewählten violett totalem Pappclholz, der Bibliothek mit ihrem Natur. Rusterholz-Regalen, -Bänken und -Tischen, ferner den Gäste­zimmern im Dachgeschoß, welche, in ihrer Einrichtung das blnf^he Natur-Tannenholz aufweisen, bringt man die gleichen Sympathien entgegen. In all diesen Räumlichkeiten zeigt sich! ein öinn, der das Schöne mit dem Zweckmäßigen zu verbinden sucht. (Forts, folgt.) Dr. M

Ueber die Affäre Begas-Klinger-Gev qe» haben wir in unserer Nr. 151, 3. Blatt, bereits berichtet SfLbrCn 'S die Adresse des Prof. Reinhold Begas ge- richtetenGegenscherz" des Prof. Max Klinger hat die ^er^ärh£tlerfcfjaft, die eigentlich in Bausch und Bogen verdächtigt worden war und natürlich die schweren Anickul- RroieU^ aul sihen lassen konnte, dem Leipziger m gerechter Entrüstung vorgeworfen, daß er ottne Nennung von Namen derartige Schurkereien als Ber- ÄÄtVÄ u^d daLit Ne gesamte BerNner hnfte erfunpr unerhürter^ Weise insultiere. Vielleicht

und" ^"Ädiguug ^nach^ücktt^r

Billcggiatura nach Berlin abaereist."" italienischen ein neuer Angrts HinqerS erwar ete chn

Hat Prosesso/^yger & ekn?StL7 der L Tt Metzer aus Freiburg i. Br. für feine ^rau

wandt.Tic Ähenlung für deren Realisierung'tch^iS trete, herßt es ui diesem offenen Schreiben it in tme sie war die grosite und bcftgewählte, b"e tot'Ire Mr°n der deutsckien KunMerschust zugedacht war" T« Wert dieser Schenkung hegt vor allem m ihrem Werte jur dre Zukunft. Wrr haben etwas ihr Gleichkommendes