Aus Stadt und Land.
Pcrsonalreform im Reichspostamt.
Ein heruntergekommener Staat.
Hoensbvoech war, mitzuarbeiten. Tie „Germ." wand^ sich daraufhin sofort an Professor Spahn und bekam nachstehen-
Schwurgericht.
m. Gießen, 5. Oktober.
des brasilianischen Marktes für das Königreichs Jahre 6 Monate Zuchthaus und Verlust der bürger- ist. Es war wiederum ein Portugiese, Cabral, der zuerst lichen Ehrenrechte. Rechtsanwalt Leun tritt für ein ge- iden Fuß auf dieses Weichste Land der Erde setzte und von ringeres Strafmaß ein, der Angeklagte sei noch nicht bestraft ihm im Namen Portugals Besitz ergriff. Seitdem sind bier I un^ ^a5e sich bisher gut geführt. Das Urteil lautet dem Jahrhunderte dahingegangen, und heute zählen die Por- Antrag des Staatsanwalts gemäß. Straferschwerend, • l tugiesen zu den in ihrer einstigen^Kolonie am wenigsten . begründet der Vorsitzende das Urteil, komme in Betracht einflußreichen und beliebten überaus gemeingefährliche S^at. Es hätten bei der Art
gesprochen!^ aber^ der Umfang der Handelsbeziehungen des engenGebmides,dasder AngeklagtemGefahr gebracht zwischen Brasilien und Portugal erhielt sich bis in die hat, sehr leicht Menschenleben m Gefahr kommen können, neuere Zeit auf ansehnlicher .Höhe. Das änderte sich erst, als wenn das Feuer nicht frühzeitig gelöscht worden wäre Hierzu Deutschland, England und Italien die brasilianischen komme die Persönlichkeit des Angeklagten, der die ^hat leugne Häfen in ihr Schiffsliniennetz einbezogen, und der über- und nicht die mindeste Reue an den Tag lege.
mächtigen Konkurrenz ihrer Kaufleute — zu denen sich 1Qm
alsbald die nordamerikanischen gesellten — den ergiebigen m. Gießen, den 7. Oktober 1901.
Brasitmarkt öffneten. Von diesem Zeitpunkte an ging es Am Samstag Vormittag wurde vom Schwurgericht mit dem Handel Portugals rapid abwärts. Seine Schiffe gegen die unverehelichte Emilie Kirschmann, zuletzt in konnten gegen die großen und schnellen Dampfer der foiid $icgen, wegen Kindesm ordes verhandelt. Die Anklage kirrrierenden Rhcdtt'eien nicht ankämpfen; die Lissaboner I uertrat Staatsanwalt Reuß, die Vertheidigung führte Rechts- Regierung erkannte die der .Handelsflotte drohende Gemhr Ealt Arnold. waren 4 Zeugen und der Kreis-Assi, nicht oder kümmerte sich wohl überhaupt nicht darum; die Koniaer w hören.
hauptsächlich die Brasilroute unterhielt, ihre Fahrten sie bestreitet, ihr Kind mit Absicht getötet zu haben, obgleich ein stellen mußte. Die zu derartigen Liebesdiensten sie dem Untersuchungsrichter eingestanden hat, daß sie das ! stets erbötigen Freunde und Bundesbrüder Portugals, die Kind während der Geburt in den Abort hat stürzen lassen. Briten, wollen das gesamte Dampfermaterial der «^hiff- Die Beweisaufnahme gestaltet sich sehr einfach. Der Sach- fahrtsgeseltschaft erwerben und haben bereits den Kauf-1 ^ändiqe erklärt, das Kind habe gelebt und sei wie ein ertrinfcnber ben Erstickungstob gcftorben. Der Wahrspruch X Äte PÄr®S ÄÄb ban'eiitb in U-r Geschworenen lautete auf schulbig beS Kinbesrnorbes unb cugtische Sänbe überaesirn. Und zur Geschichte vom Unter- Blähung ber Frage nach nnlbernben Umstanden. Ctatos. gang portugiesischer Del Herrlichkeit Dickt sich England in anwalt Reuß beantragte 3 Jahre 6 Monate Gefängnis. Der
I Südostafrika an, das Schlußkapitel veizusteuern. . . . ! Verteidiger bat um ein weit geringeres Strafmaß. . Der Ge-
~ " 1 Irichtshof erkannte auf 2 Jahre 6 Monate Gefängnis.
Lust ein Ms gebitbet hat, das ^obtedifi.
Damit war die Beweisaufnahme erschöpft. — An die I aus anderen derartigen Quellen hatten sie sich ewiges Geschworenen wurde die Schuldfrage wegen Brandstiftung Reisegeld zu verschaffen gewußt. Da sich beide noch Tags gestellt. Staatsanwalt Reuß nimmt zur Begründung der».^a^r genau über den Wea n ach Paris erkundigt haben, Anklage das Wort. Im vorliegenden Falle ist der Thäter»^ nimmt man an, daß. sie ihren Weg nach Frankfurt ge- .überrascht worden durch die Explosion, mit der er nicht ge- Kommen haben: während nach einer anderen Behauptung rechnet bat. Der Angeklagte sei ein verschlagener Mensch,IHolland resp. ÄranSvaal ihr Reiseziel sew soll. Die lmüb-ss-u Ehrlichkeit es nicht weit her ist. Debus sei ein Eltern haben die nötigen Dritte emge leite, nm dr- Phrasenhelb, ber lügt, unb ein ftSmmÄnber Heüßl«. N einem unbe-
Beweisaufnahme habe bewiesen, baß ber Angeklagte basiVcr-’L en Augenhii/ erwischte ber h reijühr i g e Jun g e
»brechen begangen hat. Debus war ohne Mittel, er wollte» Ler|qen Arbiters hie Streichholzschachtel, biß von heiraten und sich durch die Brandlegung, da er wußte, oie»^^^ 20 Schwefelhölzchen die Köpfe ab und ver- Versicherung bezahle ihm was, bereichern. Zu welchem Zwecke I spuckte sie. Obwohl sehr bald der Arzt zur Stelle war, hat der Angeklagte seine Betten und seine besseren Schuh-1 konnte der Aermst-e nicht mehr gerettet werden. Er startz »waren, ehe es brannte, sorgfältig verpackt, denn in der kurzen »am Donnerstag nach wochenlangem qualvollen Leiden.
Zeit des Brennens habe er dies nickt gethan, wenn er es» .0. Butzbach, 7. Okt. Im Kriegerverein hielten am auch behauptet. Es sei auch bewiesen, daß Buchacker nicht »Samstag Abend die Herren Lehrer Hab er mehl und Chma- der Brandstifter gewesen ist. Dieser hat gering versichett und veteran I 0 st aus Offenthal einen durch Lichtbilder unterhatte kein Interesse daran, seine Habseligkeiten in Flammen süßten Vortrag über die Chinareisen, und am Sonntag, Herr aufgehen zu lassen. Der Staatsanwalt bittet die Geschworenen, Lehrer Storch im Verein zu Hochweisel über „die Lützowcr . die Schnldfrage zu hejahen. I— Slnstelle des nach Rieder-OfleidLn versetzten Herrn W
I Rechtsanwalt Leun meinte, die Geschworenen hätten zut^rs Schwamb wurde Fräulein A. Best aus Mainz eine prüfen, ob es möglich sei, daß der Zeuge Pfaff aus seiner » Stelle an hiesiger Stadtschule übertragen.
Wohnung Über bi- Straß- Hinweg burch bas Oberlicht ber § Butzbach, e Okt Gestern morgen wu^»e heBe. Ladenthür und des Erkers etwas bestimmtes wahrnehmen weidete Le ich e der Eh e s r au des im Gesang 3 I könne. Wenn aber hierüber Zweifel bestehe so müsse dieses stabt pichen frnherenArFfeh-^ Umständen gefunden, 'zu gunsten bes Angeklagten m b.e Wagschale allen Gbm1o ^^^6=
sei es nut der Prüfung ber anberen belaftenben Auslagen, me ‘U Selbstmorb vorliegc Nachdem die Gerichts- Der Berteibiger sucht bie Belaftungsmomente zu entkräften glgörbc am Vormittag Augenschein von dem Funde ge- unb bittet, ein Nichtschuldig auszusprechen. nentmcn hatte, wurde der Leichnam rn d^ Dotenhaus
Nach ber Rcchtsbelchrung burch ben Vorsitzenbcn unb f,cm Friedhöfe verbracht, mo am Nachmittag eine uetaujt weiden sollen. ‘ ' ---------------- ' I oi-Mstündigec Beratung verkündet ber Obmann, Kommcqien- g^WzärMche Untersuchung,, m «^nw^rt M-rerAmt-.
Alle dresc Rüchchritte Portugals im Welthandel sind rat Gail, den Spruch der Geschvorcncn, der auf schuf dl g Behörde stMnd, wie _8 bis, b
sybeL wrttem rttM Mwernttesertt»« wie eZ der BerLu^Ider Br,a«dftifttmg lautet. Staatsanwalt Reuß beantrag em Ler-IKlvL de« wwf
ben Brief von ihm: ~ .. .,
Es ist nicht richtig, daß ich in Berliner Kregen mich zu dem anti-ultramontanen Vorgehen des Herrn Grafen Hoeusbvoechi als solchem zusttmmend ausgesprochen habe Daaeaen aab int Jahre 1898 die Mitherausgeberschaft des Her^ru Grafen an der „Täglichen Rundschau" Anlaß zu einem kurzen Briefaustausch zwischen ihm selbst und nm gelegentlich eines Beitrages für die „Rundschau . habe bei dieser ersten Begegnung dem Herrn Grasen bemerkt, daß ich fein Vorge h en gegen das „Ultra- montane" in der Kirche, also gegen gewiße Erscheui- unaen des kirchlichen Lebens, nicht gegen die Kirche und die Kirchenlehre selbst, „in vieler Beziehung" als berechtigt und wünschenswert anerkannte. Auf einen höflichen Brief von ihm habe ich geantwortet, daß ich gegebenenfalls meine Anschauungen auch in der „Tagl. Rundschau" vertreten würde, mir jedoch Vorbehalten müßte, die Gelegenheit dazu selbst zu bezeichnen. Zu solcher Mitarbeiterschaft ijti es nicht mehr gekommen. Wer in Hinweis auf diese letzte Thatsache behauptet, daß ich meine Ansichten überhaupt nicht äußerte und zwischen meinem Wort und meinen Gedanken ein Widerspruch bestände, urteilt, ohne meiner schriftstellerischen Thätigkeit gefolgt zu sein. Es ist mir unerfindlich, welchen Wert ihr gegenüber ein von mir vor drei Jahren geschriebener Privatbries für die Oeffentlichkeit hat.
Das genannte Blatt bemerkt dazu:
Wir stehen nicht an, zu erklären, daß diese Enthüllungen in den weitesten Kreisen des katholischen Volkes das peinlichste Aufsehen Hervorrufen und das Ansehen des jungen katholischen Historikers auf das Empfindlichste schädigen werden : • Wir stehen, hier heute noch einem Rätsel gegenüber; das wir uns beim besten Willen nicht lösen können. Keinerlei amtliche, gesellschaftliche oder wissenschaftliche Rücksicht nötigte Herrn Privatdozenten Dr. Spahn, sich der „tagt Rundschau" und ihrem Herausgeber zu nähern. Tie einfachsten prinzipiellen Erwägungen und alle Regeln der Klnglseit hätten ihn vielmehr von einem auch nur brieflichen Verkehr abhalten müssen. Zu Ehren des Herrn Spühn muß allerdings hervorgehoben werden, daß der junge Gelehrte ganz gewiß nicht beabsichtigt hat,, seiner katholischen Ueberzeugung untreu zu werden .... Wit sind fest überzeugt und haben auch dafür die Beweise in Händen, daß Herr Spahn heute über die Methode, Mangelhaftes in t ..
ganz anders denkt als vor drei Jahren.
Von dem einst.weltumspannenden Sck)iffsverkehr Por- . tugals; das im südafrikanischen Krie^ als Englands Helfer I so unrühmlich von sich reden macht, ist nur ein kärglicher»: Rest geblieben. In den Häfen Afrikas, in denen Por- : Pugals Flagge in früheren Zeiten am zah reichen vertreten s tvar wird nur vereinzttt ein portugiesisches Handelsschiff l üngetroffen. Zwischen Lissabon und den afrikanischen Ko-» fonien, Madeira und Kapverden- ^steht. zwar eme regel- i mäßige Dampferverbttttmffg. Doch von tinem bedeutenden vder gar ausdehnungsfahigen Warenverkehr kann dabei nicht | bie Rede sein. Und im Wunderlande Indien, wohin der Portugiese Vaseo de Garna einst als erster den Seeweg» Lnd, zeugest nur stoch die für den Handel fast bedeutungs-l losen Küstenflecken Diüustd G^a von entschwundener Pracht» portugiesischer Herrlichkeit. Und das in China — wo Por-» tugals Schiffe schon im 16. Jahrhundert die Flagge zeigten .r— gelegene Macao, lange Zeit hindurch der einzige Han-1 delsplatz der Europäer mit China, ist heute stark verfallen, I Hi den Hintergrund gedrängt durch das. nahe britische Hongkong, dessen Häüptstadt Viktoria säst dreimal so stark bevölkert ist, als Macao. Auf (einer Sundakolonie Timor -ieht Portugal gegenüber Holland den Kürzeren. Ter in jener Gegend sehr lebhafte Gewürzhandel geht von den Molukken an der vortugiesischeii Osthälste Timors vorbei^ nach den niederlänoischeil kleinen und großen Sundainseln. ^Der andere Pyrenäenstaat, Spanien, hat freilich^ in jenem Mrenzstreit zweier Weltteile noch härtere Einbußen erlitten. pStie spanische Handelsflagge ist dort überhaupl nicht mehr heimatberechtigt, seitdem das Sternenbanner über den Philippinen weht, die beiläufig, damit der Besitzerwechsel auch äußerlich gekennzeichnet sei, in „Mac Kinley-Jnjeln" um
höheren Postbeamten au Kraetke nun endlich zu i. v t
besteht die Reform in der völligen Trennug - - subalternen Laufbahn von der höheren, -^abeii dürften gußer den Titeländerungen für die höheren Beamten lediglich fürdie Kassierer einige pekuniäre Vorteile erfolgen. Die Inspektoren werden künftig im Reichspost-Amte Die Bezeichnung „Geheimer expedierender Sekretär" nicht mehr anzunehmen brauchen, sondern auch hier ihre eigentliche Benennung beibehalten. Wie schwierig Vie ganze Reform bezüglich der höheren Beamten des Reichs-Postamts ist, erhellt am besten aus der Verschiedenheit des dortigen Personals. Außer den vortragenden Räten, den Hilfsarbeitern und Bureauvorstehern giebt es nämlich: Geheime expedierende Sekretäre (Posttnspektoren), Geheime expedierende Sekretäre- die auf ihren Wunsch nicht Posttnspektoren geworden sind, Geheime expedierende Sekre- 'täre dte aus dienstlichen Gründen nicht Posttnspektoren geworden sind ferner Postkasfierer und Ober-Postdirektions- »sack bei Debus nie fefcetM bie nach dem der höheren Prüfung erklärt, -r sei am 16. Mm auf »er «ranofttue gewqen 1« U'iel^^^'"dL'Mm 'erst nach mehreren Jahren
auf die Ernennung öUni Pasttns^kwr warten^ solche Be^ es nicht zweifelhaft, baß bas Feuer angelegt roai. » baS fic sich durch die Anstrengunacn bes Krieges
tonte, die auf chren Wunsch nicht Pöstanspektor werden, und [eicn im Laden weder Spuren verbrannten Strohes no-y ^°„°a-n haben, und auch bei ber wohlwollendsten Be- solche Beamte, dee ans dienstlichen^ Gründen nicht Po, - ^ste eines Strofackes vorhanden gewesen. Alle Angaben "rteilung seitens der Behörden ließ sich nicht nachweisen, .insprktor werden. Recht bunt ist dl! Charakteristtk I r s(nqcf(agten, bie er betreffs bes Strohsackes gemacht hat, h,afj bas Leiben eine Folge de? Krieges sei. Solche Not Subalternen des Reichs-Postamts. ber Ml Un « haben sich als unwahr h-ransgestellt. du lindern, ist die edelste Pflicht der Kameradschaft, ber
iefrctai■ Seattle e^nwaette «b«"fa® anftaben fo«. Unt 9 sonstigen Zeugenaussagen sind nicht von Belang, ffich bie $riegeiberetne aerae unte^teben. SSenn te bte SWÄÄÄUf L Sachierstinbige, Dr. Günther, erklärt, daß -r weder Mittel nicht. » ta Asche unb^ begatt mtt
Jäte aus der Expediententtässe, Ober-Poftdirektronsiekre- Petroleum noch Benzin an den Beweisstücken gefunden hat. .f A u besten Erfolg. Wir hoffen,
täre aus der Elevenklasse (ohne höheres Examen) Ober- Die Blechkanne habe ferne ©puren von Scbercemcnt b ^serer Stadt gerne ihr Scherflein
Postdirektivnssekretäre aus der Expediententlassc, Bureau- fei im Innern wie neu geraden. Es fei möglich, baBLupeinem derartig wohlthätigen Zweck beitragen, ganz ab- iiffiftenten mit bestandener ^Sekretarprusuria (Swanztg I Schwefelkohlenstoff oder Benzin in der Kanne war. Beson- ^sehcn davon, daß die Darstellungen wirklich künstlerische Fragen), Bureaüässisteuten mit bestandener PoUsekremrpruf-i Benzin könne, wenn es von außen erhitzt fei, Gase ent-i^nd, und jeder Zuschauer sich in seinen Erwartungen jing, BureauassisteEtt aus t^r ^Apedieü^rlasse, Bur aü- eine Flamme verursacht habe, wie sie von Zeugen nicht getäuscht sehen wird.
fcä Münd. ‘h'.t WSschi
Einheitlichkeit in der Beförderung und Benennung der»a..^ W. hns ernlnbtert ift. > —
Beamten herbeizuführen.
Schluß der Verhandlung gegen den Schuh- (Der Abdruck der unter dieser Rubrik boffndlichen Origmal-Nachrichten wacher Debus aus Gießen wegen Brandstiftung, ist nur unter genauer Quellenangabe:,, ©tefe. «n». fleftattet.) Am Samstag Mittag um 3 Uhr wurde in der Beweis- Gießen, den 7. Oktober 19 .
aufnahme fortgefahren. Es sind von der Verteidigung und ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 63 enthält das Gesetz, ,oon ber Anklagebehörde noch vier weitere Zeugen geladen.»die Ergänzung der Bestimmungen über die Pensionierung Lr SriSi befkrn Zuerst deponiert der Zeuge Schneidermeister Pfaff, der dem der Volksschullehrer, betreffend. Damit wird Schul- o ' Debusschen Laden gegenüber wohnt, er fei in der fraglichen lehrern, die nach zeitweiser Pensionierung Mi Schuldienste
Nacht durch den Feuerlärm geweckt worden, habe von seinem wieder angestellt worden sind, bei Berechnung der Pension Fenster aus gesehen, daß die Wohnstube des Debus hell, »die Zeit ihrer früheren Pensionierung in Anrechnung gebracht.
Wie die „Monatöbl. für Post und Telegraphie" von »dagegen der Laden ganz dunkel war. Debus habe vom» . ** Die Werningschen Festspiele. verlässiger Seite erfahren, soll die Personalreform der Hausflur aus die Ladenthür geöffnet und dabei keinen größeren ldas kürzlich in. unferem ^atte gemeldete Untern h
L ---------- -uf Veranlassung des Staatsse retärs ^genstand in der Hand gehabt. Beim Oeffnen der Laden- der hiesigen Milttarvere^ von 1870/71
End- werden. fii es im Laben an4flammt, wie etwa bei einem Ra- 5-n Besten^
fetenfcucr. Debus sei zuruckgetreten und im Laden sei es ^adschaftliche That. Wackere Männer Mächen sich ans Werk, wieder dunkel geworden. km durch große Mühe und Arbeit Mittel zu gewinnen
Debus, der bisher erklärt hat, es habe der von ihmLlir Linderung von Rot und Armut, die sich der allge- angeblich in den Laden geschaffte Strohsack gebrannt, erklärt meinen Kenntnis entzieht. Unsere Veteranen gehören meist nun, der Strahsack fei gewiß erst im Laden aufgeflammt, als »zu den fogenannten verschämten Armen. Die Inhaber CI ihn dort hingeworfen hat. Zeuge-tack. Hcchler, der bei der Kriegsdenkmünze wollen den breiten ^c^enmq- Frau Magen gewohnt hat, sagt mchts erhebliches aus Debus ert n.cht als
^abe die Quf ba^.öeberc^^cn^ ! bei einer Behörde zum Empfang einer Unterstützung melden.
>Magen als Zeugin fugt hinzu, daß Debus das Feuer im ^^. Kameraden gegenüber wird das bedrängte Herz aus- Laden damit erklärt hat, daß er m denselben den brennenden! Angehörigen der Kriegervereine thun, was
Strohsack geworfen. Frau Buchacker: In ihrer Küche feiLie fönnen. Aber sie sind meist mit Glücksgütern nicht das Feuer nicht ausgebrochen, man fand in derselben zwar »allzureich, gesegnet und können der wirklichen _9tot nicht mehrere Gefache und ein Fenster herausgedrückt, doch ist dies »in der Weise steuern, wie sie gerne möchten. Die Jnva- durch die Erplosion geschehen. Die Zeugin hat einen Stroh-ilidengelher, die das Reich bezahlt, sind langst als ganz " ,ie aeseben Krimmälschutzmann Pfeffer »unzureichend anerkannt. Em großer Teil unserer Veteranen
U W aewÄiü strW «4. «icht..in bei Sage, solche zu beziehen. Bet gar
15. -Uiat auf der -örano|teue geroeien, füri ' ... . Qpihpn pr^ „ack mehreren Jahren


