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08/10/1901 Drittes Blatt
 
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151t Jahrgang

jlrr. 236

Dienstag 8. Oktober 19VI

UolMsche Wochenschau.

Zur Einleitung der parlamentarischen Tha- keit erfolgte am verflossenen Donnerstag der

Erstes Blatt.

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

Die Gießener Famillen- blätter werden bet An­zeiger im Wechsel mit dem »Hess. Landwirt" und denBlättern für hessische Volkskunde" orermalwöchentlich bei* gelegt.

Redaktion, Expedition und Druckerei:

Schulstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße«.

Fernsprechanschluß Nr.51.

tage nach seiner Wiedereröffnung alsbald zugehen kann. Tie Arbeit des Bundesrates wird dabei keine leickftr sein, alle die widersprechenden Urteile und Ansichten zu sichten. Bemerkenswert ist, daß eine nicht unerhebliche Minoerheit des Handelstages der geplanten Zollerhöhung zugestimmt hat, und sogar die Delegierten-Versammlung des Ver­bandes deutscher Industrieller dieser Tage einstimmig er­klärte, daß gegen diese Erhöhung nichts einzuwenden sei. Da es sich hier um Jnteressentengruppeti handelt, die in einem gewissen Gegensatz zur Landwirtschaft stehen, welche dieses Schutzes zu behürfen erachtet, dürfte es nicht unmöglich sein, einen Weg der Verständigung zwischen den beiden großen, in Frage kommenden Erwerbsgruppen zu finden. Die bayerische Kammer hat in der ver­gangenen Woche ihre Beratungen begonnen und der Mi­nisterpräsident Graf Crailsheim hat sich am Freitag für Zollerböhung auf Getreide ausgesprochen. Heute (Montag) wird die Beratung über den Zolltarif in der bayerischen Kammer fortgesetzt. In Sachsen und Baden haben die Kammer-Wahlen in den letzten Tagen stattgefunden. Be­merkenswert ist es, daß der badische Minister Dr. Schenkel kürzlich in einer Rede geäußert hat, nicht der sei der größte Wohlthäter der Landwirtschaft, der ihr bohe Zölle ocwährt und die Zölle so weit erhöhen will, daß die Lebenshaltung des Volkes darunter leidet, sondern der sie lehrt, wie der Wirtsch>aftsbetrieb rentabler zu ge­stalten ist unter Anwendung aller Errungenschaften der Technik, der Wissenschaft und der Erfahrung, durch Ver­besserung des Kreditwesens usw. Bei uns in H e s s e N ist es politisch noch still. Nur der 2. Sonderausschuß zur Vor­beratung über die Anfrage, betr. die Revision der landständischen, Geschäftsordnung hat am letzten Freitag und Samstag unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Schmitt-Mainz Sitzungen abgehalten.

Inzwischen wird die Frage, ob und in welcher Form die österreichisch-ungarische Negierung gegen den deutschen Zolltarifentwurf Protest erhoben hat, in der Presse mit unverminderter Lebhaftigkeit fortgesetzt. Der offiziöseMagyar Nemzet" meldete, daß die österreichische und ungarische Regierung durch den Minister des Aus­wärtigen ihren Bedenken bei ihrem Berliner Botschafter Ausdruck gegeben haben. . Es sei nicht ein diplomatischer Mtenwechsel erfolgt, sondern auf dem^ gewohnten Wege und in freundschaftlichster Form die Auffassung der leiten­den Männer der österreichisch-ungarischen Monarchie zur Kenntnis der deutschen Regierung gebracht worden. Ge­genüber dieser Darstellung des Sachverhalts wird auch der MünchenerAllg. Ztg." auf Grund zuverlässiger In­formationen bestätigt, daß von feiten Oesterreichs-Ungarns wegen des Zolltarif-Entwurfs weder vertraulich noch amt­lich in Berlin Vorstellungen erhoben worden sind.

tigi . ... - ...

Diederzusammentritt des deutschen Bundesrates zur Plenarberatung. Diese dürfte sich vor allem zunächst mit der Beratung des vorläufigen Entwurfes des künftigen Zoll- tarifes zu beschäftigen haben, damit derselbe dem Rerchs-

Tie leidige Angelegenheit der Wegfichrung der Pe­kinger astronomischen Instrumente sollte durch eine neuerliche Erklärung derNordd. Allg. Ztg." klargelegt werden. Die ,>Nat. Ztg." meint, letztere saniert den Fall nur insofern, als deutscherseits anerkannt wurde, daß wir kein Recht hatten, die Instrumente fortzuschaffen und als sie seitens Chinas durch einen ausdrücklichen Verzicht dem deutschen Reiche überlassen, wurden. Aber da der Vorschlag, den Chinesen, den Wert der Instrumente durch Abzug von der Kriegsentschädigung, zu erstatten, wohl auf die Schwierigkeit einer Wertfeststellung stoßen werde, der Rücktransport nach China aber von den Chinesen miß­deutet werden könne,' so werde män die Sache wohl auf sich beruhen lassen müfsen.

Uebrigens naht man sich!. in Chin'ä. selbst der Ein­fügung des Schlußsteins int Bestreben der Wiederherstellung der Beziehungen zum Ausland', indem sich der Hof zum Wiedereinzzug in Peking rüstet. Die gleichzeitig erfolgte Proklamierung des modernen Regierungssystems dürfte aber vielleicht, trotz den gelegentlichen werteren Unruhen, die keine wesentliche Bedeutung zu haben scheinen und zu deren Unterdrückung die jetzt die fremden Missionäre be­schützende chinesische Regierung, nach Meldungen: aus Canton vom 5. d. M., neuerdings Truppen ausgesandt hat, den Grundstein zu einem Prachtgebäude abgeben, in dem die Wiedergeburt des chinesischen Reiches Platz finden könnte. Daß eine, derartige Entwickelung nicht als Unmöglichkeit zu betrachten ist, lehrt das Beispiel Japans, das in einem Menschenalter sich aus wirren, krausen, weltftemden Ver­hältnissen zu einer anerkannten Großmacht europäischen Stils, die in militärischer, wirtschaftlicher und wissenschaft­licher Beziehung zum Wettbewerb, ausgerüstet ist, ent­falten konnte. Einegelbe Gefahr" ist aus diesem Um­schwünge im japanischen Kaiserreiche nichts erwachsen.

Die Engländer scheinen aus den rn Südafrika gesammelten für sie sehr unfreundlichen Erfahrungen ab­solut nichts zu lernen, denn schon wieder wiegen sie sich in der vagen Hoffnung, dieRebellion" werde in aller­nächster Zeitzertreten" und bet, Krieg zu Ende sein; daraufhin halten sie es für unnötig, neue Verstärkungen nach Südafrika zu senden. Die Buren dürften ihnen aber bald wieder zu Gemüte führen, daß dasZertreten" eines zwar kleinen, aber freihritsbegeifterten Volkes so leicht nicht ist, und am wenigsten leicht für eine Kriegsleitung wie die englische, welche einen Fehler an den anderen reiht.

Die eben in Üngärn stattgehabten Wählen haben den Liberalen den Verlust einer Anzahl bon Sitzen ge­bracht, namentlich wurde unter den Führern der Mehrheit stark aufgeräumt.' , Der alte Koloman Tiszä wird beim Namensappell im Äbgeordnetenhäuse nicht mehr antworten können, aber auch Apponyi, der Bundesgenosse von rechts, hat seinen angestammten Sitz eingebüßt, allerdings an einen Bänffyaner. Jedenfalls haben die Unabhängigen Kossuth'scher Farbe Erfolge erfochten und auch die Volks­partei Zuwachs erhalten. Möglicherweise bietet das neue Haus ein weniger einheitliches, aber der Wirklichkeit gerade darum besser entsprechendes Bild.

UolMsche Tagesschau.

Graf Bülow und das Offiziösentum.

Män schreibt uns aus Berlin, 4. Oktober:

Still und fast unbemerkt hat sich eine Reform des offiziösen Preßwesens' biollzoüen. Man trifft jetzt lange nicht mehr soviel Offiziöse in der Presse an, wie zu der Zeit, als Minister v. Miquel noch im Amte wär. Da­mals wimmelte es förmlich von Personen, die für die Auf­fassung mehr oder mindermaßgebender" Stellen eifrig Stimmung zu machen suchten. Aber nicht nur Herr v. Miquel hatte seine Leute an der Hand, andere zögen auch die Drähte, ntit# dem Effekt zuweilen, daß die Offiziösen grimmig aneinander gerieten, indem jeder für sich in An­spruchs nahm, von derRegierung" inspiriert zu sein und das allein Richtige zu wissen. Ter gute älte Fürst Hohenlohe ließ philosophisch den Dingen ihren Lauf. Vom Grafen BÜlöw dagegen wurde sehr bald bekannt, daß er Jein Freund des Offiziösentums ist und die Regierung lieber durch ihre Thaten als durch dienstwillige Federn empfohlen sieht. Ter Reichskanzler hat aber Wohl noch ein anderes Moment im Auge: je mehr Offiziöse äm Werke sind- um so leichter kann es Vorkommen, daß die Regierung nicht.als einheitlich und einig erscheint. Als Kanzler und Minister­präsident will Graf Bülow den Don angeben und sich keine Entscheidung durch offiziöse Auslassungen vorweg nehmen lassen. Die Selbständigkeit der Staatssekretäre des Reichs, die unter Hohenlohe bei dessen häufigen Reisen eine große war, ist unter Bülow erheblich eingeschränkt worden; in manchem Einzelfälle beriefen sich die Staatssekretäre vor dem Reichstag ausdrücklich auf die vom Grafen Bülow empfangenen Direktiven. Män darf sichtet: sein, daß jetzt keine offiziöse Notiz von einiger Bedeutung veröffentlicht wird, die nicht zuvor die Genehmigung des ^Mannes am Steuer" gefunden hat. Und das führte aüf einfache Weise dazu, daß mit offiziösen Verlautbarungen^ viel spärlicher als vordem umgegangen wird. Das auffälligste Beispiel der schärfen Sichtung bieten dieBerl. Pol. Nächssickften", einst ~ das Organ Miquels. Man hätte geglaubt, daß sich bald ein anderer. Staatsmann dieses werthitt tragenden Sprachrohres bedienen werde. Aber diePol. Nachrichten", obschon sie in der Lage sind, manche Information zu bringen^ haben äufgehört, ein ministerielles Organ zu sein; sie ver-, treten ausschließlich denZentralverband deutscher In­dustrieller", und aus diestn, durchs ausgedehnte Beziehungen gut unterrichteten Kreisen mag wohl manche Meldung der' ,,P. N." herrühren.

Professor Spahn.

Zu der viel erörterten Berufung des ProfessorsI Dr. Spahn, Sohnes des Reichsgerichtsrats und bekannten' Zentrums-Mitgliedes des Reichstages Spahch von Bonn nach Straßburg hätte jüngst dieBonner Ztg." gemeldet/' Spahn gehöre zu jenen Katholiken, dieinnerlich anti-ultra- montan" sind. Hmzugefügt wurde, es sei in Berliner Kreisen bekannt, daß Spahn, als er noch Privätdozent in Berlin war, wiederholt dem bekannten Vorgehen des Grafen Paul Hvensbvoech zugesfimmt und sich auch erboten habe, an der Tägl. Rundschau", deren Mitherausgeber damals Graf

GietzeimAnzeiger s

' General-Anzeiger w '*' FS«*,

v UnwerstiatZ - Druckerei

Amts- unö Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

*2 rJF zeigenteil: Hans Beck.

Feuilleton.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Darmstadt, 6. Okt. Der General-Direktor unseres Kunstinstitutes schickte, so lesen wir in Mainzer Blättern, dieser Tage seinen Sekretär zu dem Verleger eines hiesigen Blattes und denunzierte bei diesem den gleichzeitig als Theaterrefe­renten thätigen Redakteur des Blattes, indem er ein ganzes Sündenregister vorlegte und seine, d. h. des General-Direktors Wünsche über die zukünftige Gestaltung der Besprechungen eingehend kundgab. Der erwartete Erfolg blieb aber aus. Der Verleger setzte sich sofort in loyaler Weise mit seinem Redakteur in Verbindung und das Ende der Affäre war, daß der Beherrscher der Bühne den Rückzug antrat und um Frieden bat.

Straßburg, 4. Okt. Die 46. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner beschloß heute, dem Reichskanzler, dem Reichsamt des Innert: und dem Reichs­tag ihren besonderen.Dank auszusprechen für die in der letzten Tagung des Reichstages befürwortete Erhöhung des Reichszuschusses, der für die bon Pwf. Dr. Herbach be­gründeten und geleiteten Veröffentlichungen zur deutschen Studien-, Schul- und Erziehungsgeschichte (Monumenta Ger- maniae Paedagogica, Texte und Forschungen) ausgeworfen worden ist. Der Zuschuß, der bisher 30000 Mark betrug, soll darnach auf 50000 Mk. erhöht werden. Die Versamm­lung wurde heute nachmittag geschlossen, nachdem sie zum Ort der nächsten, in zwei Jähren stattfindenden Tägung Halle an der Saale gewählt hatte.

Auf der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner in Straßburg i. E. sprach Prof. Dr. Die- derich-Gießen überDie Himmelfahrt der Seele, eineMithrasliturgie. Professor Diederich hat eine antike Liturgie in einem griechischen Zauberpapyrus als dort über­nommenes heiliges Buch der Mithrasmysterien erkannt: es ist die Weihe des höchsten Grades des Eingeweihten zur Un­sterblichkeit. In sakramentaler Handlung wird die Himmel­fahrt der Seele durch die Planetensphäre und Fixsternsphäre zu der Sonne und zu Mythras selbst dargestellt: es ist eine Liturgie, die einst in den wohlbekannten Grottenheiligtümern aufgeführt ist. Es würben Proben der vorgeschriebenen Ge­

bete gegeben. Die liturgischen Bilder, die dieser einzigen uns erhaltenen Liturgie eines alten Kults ihren religiösen Inhalt geben, der Vereinigung mit Gott, der Gotteskindschaft, der Wiedergeburt, altes vereinigt zum heiligen Akt der Erhebung zum Himmel, sind die gleichen, in denen die alte Kirche ihre religiösen Gedanken formuliert hat, die sie allen Kirchen weiter überliefert hat bis auf den heutigen Tag. Das Ziel der Be­trachtung alter Liturgieen und ihrer Bilder ist eine wissenschaft­liche Formenlehre aller Liturgie. Es lasse sich geradezu, ein religiöses Denkgesetz nachweisen in der immer wieder gleichen sakramentalen Fassung des höchsten religiösen Gedankens: der Erhebung zu Gott und der Vereinigung der Menschenseele mit Gott.

Straßburg, 4. Okt. Eine' neuerdings hier gebildete Gruppe Elsäß-Lothringen" der Gesellschäft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte überreichte dem Kongreß deutscher Philologen und Schulmänner eine Samm­lung wertvoller Beiträge zur Schul- und Erziehungsgeschichte von Elsaß-Lothringen.

Im Sitterar. Echo, 4. Jahr Ro. 1, 1. Oktober- Heft (Verlag von F. Fontane u. Co. in Berlin,' vierteljährlich 3 Mk.) findet sich neben einer größeren Anzahl interessanter Aufsätze auch eine Besprechung der neuesten Bücher von Wilh. Holz am er (Im Dorf und draußen) und Alfred Bock (Der Flurschütz) aus der Hedet von Th. Schäfer. VomFlur­schütz" sagt Schäfer ü. a.:Die unaufhaltsam vorwärts strebende Handlung, in der älle überflüssigen Schilderungen vermieden sind (das Buch umfaßt nur gegen 10Ö Seiten), ist glänzend äufgebaut und entwickelt sich unerbittlich und eindringlich äus den Charakteren. Es ist viel realistisch ge- treue Lebenswahrheit in dem Dorftoman enthalten, die wohk zum Teit der Wirklichkeit entnommen sein könnte. Der Ver­fasser ist Realist. Man erkennt schon an den Stoffen, die er sich erwählt, daß Wirklichkeitsleben in ihnen enthalten ist. Der Flurschutz und die Nebenpersonen der Handlung, die enge Welt des Dorfes, in der sie sich äbspcelt, das alles atmet frisches, derbes Leben, Man fühlt die Lebenskraft, den Zwang, unter dem der Flurschütz handelt, und es ist genug geschehen, um seinen Willen zu motivieren. Es steckt viel unvüchsige Kraft, viel kraftvolle psychologische Lebensfühnmg in diesem oberhessischen Dorftoman:"

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Der Aufsatz wird begleitet von den wohlgelungenen Porttät? der Verfasser. Der Mitarbeiter des ,-Gieß. Anz." Dr, Max Meyerfeld spricht über den irischen Romanschriftsteller George Moore, Otto Jul. Bierbaun: leitartikelt über die litterarische FrageWo stehen wir?" Von Holzamer wird eine NovelleSein letztes Hochamt" abgedruckt, die von der feinen psychologischen Kunst des jungen hessischen Poeten bestes Zeugnis ablegt. Was sonst diese Zeitschrift aber be­sonders wertvoll macht, das ist das sehr umfängliche Echo der Zeitungen und Zeitschriften des In- und Auslandes, durch das wir von allen auch nur einigermaßen beachtlichen litterarischen Aufsätzen erfahren, die in den einzelnen deutschen, französischen, schweizerischen, spanischen, amerikanischen rc. 2c.' Blättern enthalten. Zumeist sind die erwähnten Aufsätze so-' gar kurz charakterisiert.Das litterarische Echo" ist für jeden Litteraturfreund geradezu unentbehrlich.

Petersburg, 6. Okt. Die Regierung erteilte die Ge­nehmigung zur Sammlung von Beiträgen für die Errichtung eines der Heilkunde dienenden Virchow-Instituts in Moskau.

Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.

im Bremer Ratskeller/

) Anfang, wenn nicht anber§ bemerkt, abends um 7 Uhr.

Opernhaus.

Dienstag, 8. Okt.')Die brei Pintos". Hierauf: Phantasien

« Mittwoch, 9. Okt. Erstes Abonnement- könzerü'' Donnerstag, 10. Okt. .Fibelio". Freitag 1U Okt.Der Waffenschmieb". SamStag, 12. Okt. ^Ter Bawzzo." Hreraus: Cavalleria rnsticana. Sonntag, 13- Okt. s,Der Rmg des 9hbe4 lunqen". Vorabend:Tas Rhemgold". Montag, 14. Okt., abends '/,8 Uhr:-Marie oder Die Regrmentstochter".

Schauspielhaus. &

Dienstag, 8. Okt.Tie Zwillingsschwesser". Mittwoch, 9. Okt. .Die Fee Kaprice." Donnerstag, 10. Okt.9k>rä,r. Freitag, 9. Okt. '^obannisfeuer". Samstag, 12. Okt.Vtinna von Barnhelm". Sonntag, 13. Okt. 3-/2 Uhr.Das Glück." (La reine). 7 Uhr.' Tie versunkene Glocke". Montag, 14. Okt.Liebelei" und "Iephtas Tochter".

Paris, 1. Okt. Wie berichtet wird, steht die Gnindüna einer russischen Universität itt Paris bevor. Dieselbe soll geleitet werden von dem Moskauer Professor Olmoeky unter Assi­stenz des Professors üM Pasteur'schen Institut Mentschikoff.