Volksschule zu Gießen durch den Schulverwalter Friedrich
mit Italien gewesen. t Ä o, „
Die SS 3 bis 9 werben hieraus in der Kommissionsfassung an-
gmommen.
S 10 handelt von der Kellerkonttollr. „ r „
Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt, die Kontrolle MU v , ..... o—......-- • . r - . v. _
durchaus nicht Subalternchlkane werden, solle aber bezüglich der Ver. anderen Leute von Baumann nach Magdeburg geschickt wur- folgung von Weinfälschungen al8 geordnete, selbständige, auf der Höhe ben Da läßt sich keine andere Erklärung dafür finden, der wissenschaftlichen Kenntnis stehende Nahrungsmittelkontrolle ein-1 ^ne Verbindung zwischen Baumann undDr. Schim-
geführt werden. 1 - - - * * ■ ~ -- t'-vrr',w
Taaekordnung erschöpft.
Abg. Schmidt- Elberfeld (fr. Bp.) bittet, oif die Tagesordnung einer der nächsten Sitzungen benDiäten-Antrag zu setzen.
Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Tagesordnung: Interpellation Herold, betteffend die Vormusterung von Pferden; Interpellation Albrecht bete. daS Griesheimer Unglück und Interpellation Hodenberg, betreffend . „ ,
vier in englischer Gefangenschaft in Südafrika befindliche deutsche werbeinspektoren auSema^er.
wird S 10 io der KommissionSfassuug angenommen, ebenso der Rest des Gesetzes. ..
Die Beratung der Resolutionen wrrd zurückgestellt. Damit ,st die
Meratur, Wissenschaft und Kunst.
Die musikalischen Kreise wird es interessieren, zu erfahren, daß ein neues Unternehmen ins Leben getreten ist, das unter dem Titel: „Die Musik-Woche" für den geringen Preis von 30 Pfg. 8 Seiten Text mit Illustrationen und 32 Seiten Musikalien bietet. Es ist kaum glaublich, welche Fülle des Guten und Schönen ein einzelnes Heft der „Musik-Woch-e" enthält. Wir geben daher statt jeder weiteren Empfehlung den Inhalt des Musikalienteiles des ersten Heftes wieder: Noten für Piano: Beethoven-Sonate op. 2, Nr. 1; Sonatine 1 von I. Schmitt; Venetianisches Gondellied von Mendelssohn; Impromptu von Schubert. N o t en fü r G e s an g: Tie Uhr von Loewe; Knabe und Veilchen von Winterberger; An Bismarcks Grabe von Zöllner. Noten für Violine und Piano: Me- lodies italiennes von Beriot. Noten fürHarmonrum: Komm Herr Jesu von Bach; Ave verum von Mozart; außerdem ein Männerchor von Hauptmann und ein Frauenchor von Zapf. Klavierauszug mit Text: Weber, Ter Freischütz (Forts, i. nächst. Heft). Wir fügen noch hinzu, daß die musikalische Wochenübersicht aus der Feder des Prost Martin Krause stammt, und daß die Bearbeitung der Beet- hovenschen Sonaten in den Händen des BeethovenkenncrS Prof Alexander Winterberger liegt. Auch die äußere Ausstattung der Musikwoche, die in allen Brich- und Musikalien- bandlungen zu haben ist, ist geschmackvoll und gediegen.
will, dann darf es an der allervortrefslichsten tech Nischen Schulung nimmer fehlen.
Schluß folgt.
dem Wasser (Heiterkeit). .
Nach wetteren Bemerkungen der Abgg. Wintermeyer und Mentz wird der Antrag Schmidt abgelehnt.
Bei S 3, welcher von der gewerblichen Herstellung oder Nachahmung des Weines handelt, meint Abg. Rickert (steif. Bp.), den verbündeten Regierungen sei es zu danken, daß sie den Eifer der Kommission hier gezügckt hätte». Das Verbot von Verfchn«tro-in, das die Kommission erstrebte, wäre der Todesstoß des Handelsvertrags
Ue6er daS Zusammenarbeiten der erwachsen« Arbeiter mit den jüngeren Arbeitern unter 18 Jahren haben sich Mißstände nicht ergeben. Eine besondere Trennung der züngeren Arbeiter von den älteren hat bisher noch nicht fiattaefunden, und sie würde auch vu. oann empfehlenswert sein, wenn der Arbeitgeber diese jüngeren »r- beiter durch ältere Arbeiter in den Pausen überwachen lteße.
Nach S 126 der Gewerbeordnung ist binnen vier Wochen nach Beginn der Lehre ein schriftlicher Lehrvertrag abzuschließen. Ein sehr beträchtlicher Teil der Arbeitgeber ist sich der gesetzlich« stimmungen, daß ein Lehrverhältni« nur auf Grund A'L- Lehrvertrags besteh« kann, nicht bewußt, und in dm ArbeitSzShlboge.. wurden von den BetriebSunternehmero insgesamt fast ^ensovlel junge Leute alS Lehrlinge angegeben, mit denen kein schriftlicher Lehrvertrag rbgeschlosseu war, alS folche mit schriftlichem Lehrvertrag
Wie der Aufsichtsbeamte für Gießen berichtet, beschäftigen einige Werkstätten verhältnismäßig viele Lehrlinge im Vergleich « auS- nclemten Arbeitern. Es kommen bei diesen Bettleben (Schmiede Schlosserei, Maschinenfabrik, mechanische Werkstat) durchschnittlich «ui einen Lehrling kaum mehr alS ein aus gelernter Arbeiter. Be einigen der Betriebe ist da« Verhältnis noch ungünstiger, sodaß verschiedenUich von LehrlingSzüchterei gesprochm werden kann.
Eine lobenswerte Einrichtung haben die Eisenwerke Hirzen' Lata und Lollar zu Lollar in ihrer Eisengießerei geschaff« ES war im Laufe der Jahre unangenehm empfunden worden, daß me Lehrlinge nicht mit dem nötigen Ernst und der erforderlichen Umficht in ihr Fach eigeführt und verwendet wurden. Um die» zu erreichen, hat die Direktion deö Werkes feit Juni 1900 eine b eso n d e r e LehrltngSabtetlung in ihrer Eisengießerei eingerichtet. Die jungen I Leute arbeiten in einem besondermRaum unter Leitung eines Meist«»,
Darmstadt und Tr. Scheuermann in Worms sollen gemäß! dem Anträge des 1. Ausschusses unter B b 10 der Besoldungsordnung (2800—6000 Ml.) eingereiht werden. Ferner be»' antragt der 1. Ausschuß zur Uebertragung der im Hauptvoranschlag für 1894/97 unter Kapitel 101, Titel 2, Ziffer 5 bewilligten 28 300 Mk. in das Rechnungswesen des Etatsjahres 1901/02 die Zustimmung zu erteilen.
Eine Vorstellung der Bürgermeisterei Bingen betrifft Unterstützung des Antrags Möllinaer, die Bedürfnis- frage bei der Erteilung von Wirtschaftserlaub,- Nissen aufzuheben. Eine Regierungsvorlage betrifft die Wiederherstellung der Stiftskirche zu Wimpfen.
grammatiker auf dem Gebiet des Liedes und nimmt in »er Komposition auf den Inhalt der Dichtung auch im einzelnen immer in erster Linie Rücksicht, mag auch dabei die Geschlossenheit und Durchführung der musikalischen Form Not leiden. Sehr viel anders steht es mit Schumann und entgegengesetzt mit Brahms. Bei Schumann überwiegt als Grundelement fast immer eine edel- romantisch-sentimentale (kraft- und würdevolle Sentimentalität!) Stimmung, die sich in klangschönen melodischen Formen ausströmt; gerade der sinnliche Reiz einer schönen modulationsfähigen Stimme ist hier meist unentbehrlich. Aber gar manche seiner Lieder erschöpfen fidy — es mag paradox erscheinen — in einer Stimmung, bei der die Stimme des Sängers bis zur völligen Klanglosigkeit modulieren muß. Es braucht hier wohl nicht erst der Versicherung, daß ein durchgeistigter Gesang auch bei mangelndem stimmlichen Vermögen, höher steht, als das blose Schwelgen in Stimmreizen, außer jedem Zusammenhang mit "dem musiaklischen Kunstwerk. Gerade bei den gedachten Schum annfchen Liedern aber ist Turch- geistigung alles, Klangschönheit nichts. Und gerade diesen Liedern wurde einst Wüllner in höchstem Grade gerecht. Bei Brahms überwiegt das r h y t h m i s ch e Element und die geschlossene, ost breite Form, bei deren Turch- führung der Meister manchmal selbst keine Rücksicht an den Text kennt. Selbst bei seinen intimsten Liedern bleibt bedeutende stimmliche Wirkung notwendig und edle Tonschönheit, volle technische Beherschung der Sangeskunst ist geradezu erste Voraussetzung, um Brahms wirklich zu erschöpfen; darin besteht bei Schu- , ber t kein absolut unerläßliches Muß? Aber wenn - man ihm auch rein g e s a n g s t e ch n i s ch gereckt werden
ohne gleichen und brachte, was die Komposition nicht bringen kann, ein Meister, der den Hörer unbedingt ver- ‘ qessen ließ, was ihm an Tonschönheit gebrach. Erne । unerhörte Deutlichkeit der Aussprache, eine Erschöpfung des dramatisch-deklamatorischen Gehalts der Dichtung, volle Beherrsch- ungder Tonhöhen unterschiedeunddesRHYth- m u s machten reichlich den Ausfall an Tonschönheit, an stimmlichem Reiz wett, zumal letzteres Element ja stets durch die wunderbaren Begleitungen unserer großen Meister zu den betreffenden Liedern auch vorhanden war. Die Gesangsmeister von Gottesgnaden, Stockhausen z. B. waren Wüllner wohl auch darin noch über, daß ihnen auch der stimmliche Reiz zu Gebote stand, dessen Wüllners Stimme ermangelte. Allein es muß doch die Frage offen bleiben, ob nicht dadurch der dramatisch-deklamatorischen Wirkung insbesondere in Hinsicht der gedanklichen Einzelheiten einiger Eintrag doch geschah. Kein Liederkomponist, als wie gerade Schubert, macht an den Vortragenden so hohe Ansprüche im musikalisch-edelsten Sinne, und doch wiederum kein andrer, wie er, verträgt es, so vorgetragen zu werden, wie Wüllner früher vorzutragen pflegte; seine Kompositionen, oder sagen wir, viele derselben, bedürfen zu ihrer Wirkung nicht unbedingt auch des t o n schönen Elements; Rhythmus, melodische Innigkeit und innere Charakteristik tragen seine Lieder über alle Gefahren, auch wenn die Stimme des Sängers besonderen stimmlichen Reizes entbehrt. Von den neueren dürfte es Hugo Wolf sein, bei dem Tonschönheit und stimmlicher Rei; wenigstens keine conditio sine qua non für die Wirkung lind wohl aber die absoluteste Deutlichkeit und Erschöpfung des' sprachlichen Vortrags. Er ist gewissermaßen Pro-
iht /fr,« gtn 1 heantwat 110 in streichen I Niel bestanden hat. Deshalb muß ich die Anklage in vollem ß gt arbeiten in einem besonderen Raum uni« Leitung eines Meist«»,
äwx; ä
bi. Win».- ,-.m »um °°«°usI^L?n behandeln. ___________________ I ÄÄ
0XB6‘eSbÄülter'bm flon.mifpOn8b«id)i,|X"
aui auf bi. K “ " ’ Der J-hnsb-richt bet Sewerbeinfoeition >st (orten ttschi-n-n und äbIaaf ber L.hrz-it «HIN dn L-H-Nng bi. gan». ‘tobrtalt.n. Summ.
(s —
7»,mitt!3S«in,Wbüt.t, bi. RelletlontroIIel ben jabr.n. ^n^rtit'skmSeUeibenba: Aus Stadt und Land.
ÖÄÄ JXA — »b ÄWÄÄÄäJ« «•»* 7- «<“ 1901
ä5^geimeM™™rb«?el8en ,0Uen' $,ie' R°ntl0Beksm aus bÄ«»tamVb«'&.rt.= ttaSÄÄnfl1 für“ Jahr ssÄ'^Abhaltung^d-S
" fleSba Schm?bi-W--M?ft s”) Wirt nochmals, bi. SontroU. infpeHion, fonb«n auch bi-b°sch«°.b.ft>ht-nb-uA-b-tt-t W Stu, _b.tr Jugendsestes. 5. Verwaltung einer Lehrerinnenstelle ^Nachdem noch die Abgg. Preiß (Els.) und Deinhard (nall)Iständnis für d^ Gewerbeaufsicht zeigen, die Arbeüermnen dagegen sich 1^,^^...^ Swrrf». bpn t^ckulnerwalter Friedrich
sich für die unbedingte Notwendigkeit der Kontrolle ausgesprochen haben, I noch in chrer Mehrzahl t-rlnahmlos erhalten. >
Aus der Mitteilung des Gewerbeinspektors für Gießen ist zu entnehmen, daß die hiesige gewerkschaftliche Organisation der Ar- bester beschloffen hat, he» Gewerbeinspektor jeweilig zu deniemgen Versammlungen besonders einzuladen, in denen Mißstände in Gewerbebetrieben oder gesetzliche Bestimmungen besprochen werden sollen. Unverkennbar wird der Verkehr der Auffichtsbeamten mit ben Arbeitern gefördert und erleichtert, wie diese organisiert sind.
Ueber den Wert der Einführung weiblicher Beamten in den aui$ fichtsdienst gehen auch in diesem Jahre die Meinungen der einzelnen Ge-
Die Ansicht des Aufsichtsbeamten stlr
Missionare ' I Gieß en geht dahin, daß die Assistentin nur wenig Sympathien be-
Schluß 33/4 Uhr. gegnet, und ihre Stellung zu den Arbeitgebern sich recht unangenehm ge-
—q i । ■ ———————— stattet, da die Thätigkeit der Beamtin und in der Ermittelung von Ueber-
8er Ukük Elberfelder MilllärbefrewUllS-Nroreß. ttetungen ber Schutzgesetze für Arbeiterinnen besteht und infolge de
urur wunfuuii Mangels technischer Kemstniffe und Erfahrungen eine beratende Thättgke.t
XVIII. I aicht ausgeübt werden kann.
UtHttfehor tlXlT Elberfeld, 3. Mat. Die Gesamtzahl d« Fabrik« und diesm gleichgestellten Anlagen
Vor Beginn der heutigen Sitzung wurde bekannt, daß, des Großherzogtums, in denen jugendliche Arbeit« beschäftigt werden,
Berlin, 6. Mai. wie wir bereits telegraphisch meldeten, Oberstabsarzt Dr. bettägt 163S, das find 37,9 ^ozmt^gEbltch« Anlagen.
, w »-,•! ÄIÄ’MS«”Ä£ b“I-SÄÄ1£“ :” ,” t8W »«.«o.n W Ib'k d" 2iE 'ble'fin»™"
Verhandlungen. Die Kommtsfion habe zahlreiche bedeutmde Adände- allenthalben, namentlich bet den Angeklagten, lebhaft be- Davon «tfallm auf dm Bezirk Darmstadt 2016, auf Offenbach 1596, rungen an der Regierungsvorlage vorgenommen und «uf Grund d« Tie sachverständigen Militärärzte wohnen auf gjtainx 2091 und auf den Bezirk Gießen 1332. Von diesen
Vorlage einen neuen Entwurf ausgearbeitet. Wunsch der Verteidigung auch dem jetzt folgenden Vortrag 7035 Jugendltchm find 4568 männliche und 2467 weibliche Arbeiter,
um ääää» ää.ssäm JWFHJS&Sä S
W X meinen WW »orhe^XXto ©efa^g^^'fet JÄ't ÄÄ Ä
S' X SBaflrtjufa# bitt«, nicht m-h- «1« W-tn -ng.I-h-n daß diese Korruption weite Kreise der Bevölkerung ergreise Mrb<mbm, Et. 8161
wndm bürst.. DI. B-lürchtung [<l g«°i Bnae«4tfettt9t; bi.irt «■ 12ieje Gefahr und das beispiellose Leugnen Baumanns Habel _,,o.u"b 848 jaguidUch. arbeit« h-fchistt-tm. Und ta lebten
giebt fich auS den Verhandlungm d« Kommisston. G«nz u"iwetsrl i Vehörden gezwungen, alle Fäden dieses Treibens an ig00 ^etten wjr ßg2 F«brikm mit 9846 erwachfmen und haft werde als Wein inr Sinne des GefetzeS auzusehm sein das a^ ba^ fi.^t ^hen, auch in die Vergangenheit zu gehen, 941 jugendlichen Arbeitern. Daraus «sieht wxn, daß ta bkfen> »e- btt ®atun0 tt«Ie 3nt«d unb selbst vor Persönlichkeiten trotz aller unangenehmen td.b.n Im Durch,chnltt -tw. 10 P-o»mt lugmbllchtt «rb.lttt b-,chi,'
SEESsss ÄS» DLO-LZMsäää: hrii der Weines zu urtetlen hat, ob Wein vorliegt. m Es war em erschütternder Augenblick, als Generalarzt Dr ungen on j j o», «unö bewilligt.
Abg. DaSbach (Zentt.) meint, die Winzer wärm mit dem Ge- Stricker, die Freunde Dr. Schimmels, Frau Dr. Schimmel "chlevesirke Gießen. R bcr e?wachsmm Ardettn mit
setze nicht sehr zufriedm. unb ant>ere nettraten und solch glänzende Ehrenerklärung
Abg. Blankenhorn (oall.) spricht ^^^en die BestimmungI haben. Ich hab.' in dem Augenblick gefühlt,
de« 8 2 au», wonach gezuckerter Weta ^er BffLaffmheit nach nich^ bQ| Gefühl der Verantwortlichkeit für alle, die diese u".‘« dmDmchI»»MM,«uck«tm W-tnrt brt 6rtr.ff.nben Weinbau. | trag(!n'müljen faft „drückend wurde. Man mußte " Sba S4mib""lb«fdb‘(fr,. S8p.) beantragt Streichung ber sich fragen: kann ein Mann, der solche Ehrenerklärungen Worte -seiner Beschaffenheit nach", welche zu elastisch seien. bekommt, eine solche That begangen haben? Und ich muß
Abg. Röstcke»Dessau (wild) meint, die Mehrheit der Winzer- sagen, da wurde auch uns, die diese Verantwortung der kreise sehe das Gesetz nur als Abschlagszahlung an. Anklage tragen, bange. Davor darf aber der Richter nicht
Abg. De inha rd (natl.) spricht sich -^.^^A^nSberatung I ^xffcffchrecken, er muß die Thatsachen prüfen. Da blecken aus. ^Man solle nicht sagm dürfen, die Zukunft deS WetneS liege aus bo^ ^mei Thatsachen übrig, woraus ich eine andere Folgerung nicht finden kann, als daß eine Verbindung zwischen! Baumann und Dr. Schimmel bestanden hat. Erstens die Thatsache, daß aNe Personen, die wir ermittelt haben, und die von Baumann zu Tr. Schimmel geschickt worden sind, bei Tr. Schimmel Erfolg hatten. Das ist ein so greifbares Moment, bewiesen durch die Verhandlung, daß man sagen muß, es ist ein vollständiges Rätsel, wenn eine Verbindung zwischen Baumann und Tr. Schimmel nicht bestanden hat. Tann zweitens, die Magdeburger Listen zeigen, daß sämtliche Personen, die Baumann nach Magdeburg geschickt hat, alle bis auf eine freigekommen sind, und daß sonst keine


