Ausgabe 
7.11.1901 Erstes Blatt
 
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Handwerg sehr gut E r h a t mich schon t ft echen lassen nnd wenn ich ferner das Alles

derConcordia" an.

Dr. jur- Kowalski (Breslau) war Mitglied des Ver­eins obcrschlesischer Studenten. Cand- med. Cölestin R y d - lewski (Greifswald) war Mitglied, später Chargierter der dortigenAdelphia". v- Suminski war in Breslau Mit­glied derAdelphia". Cand. med. Trebinski war Mit­glied des VereinsUnitas" in Leipzig, und Kassierer des­selben. Er giebt zu, daß an den Verband seitens der Unitas" Beiträge gezahlt wurden. Cand- med. Bialyl (Leipzig) war Mitglied derConcordia" in Breslau und des Vereins polnischer Studenten in München. In Leipzig hat er zwei bis drei Wochen derUnitas" angehört. Als Zweck der Vereine giebt er an, es sollte das kollegiale Ge­fühl durck) schöngeistige Vorträge, die überall zur Ver­lesung gebracht wurden, gepflegt werden. Cand- med. S z u l- c z e w s k i (Leipzig) war zusammen mit Bialy im Münchener I Verein. Stud. med. Bo lew ski hat eine sehr rege orga- nisawrische Thütigkeit entfaltet. Er bezog Ostern 1898 die Universität München. Hier wurde er Mitglied des Vereins polnischer Studenten. 1899 ging Bolewski nach Greifswald und wurde dortAdelphia"-Mitglied, später Vorsitzender. Präs.: Sie find dann auch nach Zürich gefahren? Bolewski: Ja, aber nicht zum Verbandstag, sondern ich hatte dort ein privates Zusammentreffen. Präs.: Von Zürich fuhren Sie nicht nach Greifswald zurück, sondern nach Warschau. Was wollten Sie denn in Warschau? Angekl.: Ich feierte ein Familienfest dort- Präs.: Wollen Sie den Namen nicht angeben. Angekl.: Nein. Präs.: Aus Warschau brachten Sie bei Ihnen beschlagnahmte Auf­rufe mit? Angekl.: Nein- Präs.: Im Januar 1900 fuhren Sie von Warschau über Nakel wieder nach Greifs­wald. Dann fuhren Sie nach Krakau- Weshalb? Angekl.: Weil es mir so gefiel. Präs-: Dort hörten Sie dann, daß Sie verfolgt wurden? Angekl.: Ja. Präs.: Es wurde ein Haftbefehl gegen Sie erlassen. Sie stellten sich und wurden hier verhaftet. Wußten Sie, daß die Vereinigung der polnischen Jugend vor den Staatsbehörden geheim ge­halten wurde? Angekl.: Vor den deutschen Staats­behörden nicht, aber vor den russischen. Es waren russische Polizeiagenten zur Ueberwachung der polnischen Studenten in München. Ein solcher Agent hat auch einmal der Ver-^ cinssitzung des polnischen Studentenvereins beigewohnt und von den: Verein sogar Unterstützung erhalten. Er machte dann die Dummheit, zu erzählen, er sei beim russischen Geschäftsträger gewesen und habe dort eine Gratifikation erhalten. Infolgedessen war sein weiterer Münchener Auf­enthalt zwecklos, Er ging dann nach Karlsruhe und hat dort Studenten wegen Körperverletzung zur Anzeige ge-

sehlen.

** Vortragsabend des kauf man Nis chen Ver­eins und des Ortsgewerbevereins. Auch der 2. Vortragsabend, den die beiden Vereine gestern veran-1 statteten, hatte sich wie der 1. eines überaus starken Besuchs I zu erfreuen. Es ist dies wir haben es bereits bet der Besprechung des 1. Vortrags hervorgehoben der beste Beweis, wie groß das Interesse ist, das unsere Bürgerschaft, die Damenwelt eingerechnet, diesen Vorträgen entgegen­bringt. Gestern abend sprach im Saale des Hotels Ein­horn, der sich fast als zu klein erwies, um die Erschienenen^ aufzunehmen, der Schriftsteller Theod. §erm- Lange aus Posen überDas moderne Rußland". Die Zuhörer folgten seinen Schilderungen mit großem Interesse. Freilich müssen wir gestehen, daß wir eigentlich mehr Neues zu Horen erwartet hatten. Das, was der Redner bot, waren meist bekannte Dinge. Der Vortragende warf im Eingang einen Rückblick auf die Kulturentwickelung unseres östlichen Nachbarreichs in den letzten Jahrzehnten und schilderte dann die gegenwärtigen Verhältnisse, wobei er die Rußland cig.'n- tümlichen Abweichungen von deutschen Verhältnissen be-

ein Verfahren zur Darstellung von Dimethyl- und Dictthyl- sulfat. Firma E. Merk in Darmstadt. Für eine Kette für Brettchenvorhänge mit stellbaren Holzbrettchen W. Hauß

in Mainz.

** Der gelehrige Mehgerbursche. Aus unserem Leferkreise stellt man uns aus Friedberg folgenden gemütvollen Brief eines Metzgerjungen an seinen Vater zum Abdruck zur

Ker polnische Keheimbund-'Frozeß.

i.

Posen, 5. November-

In dem Prozeß gegen die vierzehn polnischen Stu denken, dessen Verhandlung gestern vor der zweiten Strafkammer begann, wurden zunächst die Angeklagt en vom Vorsitzenden Dr. Felsmann vernommen. Aus den Aussagen der AngeÄagten ist folgendes hervorzuheben:

Gerichtsresercndar Franz Kara-.- aus Lissa l P- war als Student in Breslau Mitglied derConcordia". Er giebt zu, daß dieConcordia" wie dieUnitas" (Leipzig), ein Hallenser Verein, Vereine aus verschiedenen sächsischen Hochschulen, der technische Verein zu Charlottenburg, der Verein Zgoda (Braunschweig) u. a- dem Verbände der polnischen Jugend angehört haben. ES gehörten nur Polen

Unter den bis jetzt aufgefundenen Hockergräber» war be­sonders eines mit reicheren und charakteristischen Beigaben versehen, mit durch Spirallinien verzierten Gefäßen, Stein- meißeln und Mufchelanhängern, ähnlich den schon in früher aufgedeckten Gräbern gefundenen. Nach eingehender Be­sichtigung der Gräber wurden diese durch Hofphotograph Herbst photographisch ausgenommen. Von dem Gräberfeld begaben sich sänrtliche Herren nach dem ganz nahen und sehr schön gelegenen Oberflörsheim, um daselbst unter der Führung des Lehrers Reif von Oberflörsheim die Ueberrefte der einstigen Deutschordenskommande zu besichtigen. Durchaus befriedigt von dem auch durch das schönste Herbstwetter be-

Aus Stadt und Kand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse fütb uns stets willkommen ! und werden angemessen honoriert.

Gießen, 6. November 1901.

** Stadttheater. Herm. Heijermans' jr. eindrucks-! volles Seestück ,Die Hoffnung auf Segen" ist am Diens­tag zum zweiten Male mit ungeteiltem Erfolge über unsere Bühne gegangen. Die Uebersetzung, in der unser Theater­publikum die packende niederländische Dichtung kennen lernte, ist übrigens nicht, wie der Theaterzettel sagte, die autorisierte von Franciska de Graaff (Verlag von K. F. Köhler in Leipzig), sondern es liegt ihr die Uebersetzung von O. van Bergh nach der Bühneneinrichtung der ersten Aufführung in Amsterdam durch die Niederländische Schauspieler-Ver­einigung zu Grunde, die in der bekannten Hendel-Bibliothek (Halle a. d. S., Otto Hendel) in Buchform erschienen und zu 25 Pfg. käuflich ist. Wir haben uns durch Einsichtnahme in diese beiden deutschen Ausgaben davon überzeugt, daß die von F. de Graaff die buchgemäßere, wohl auch korrektere,! die von O. v. Bergh die dramatisch geschicktere ist. Unsere Bühnenlcitung scheint die Bergh'sche Uebersetzung einer Um­arbeitung unterzogen zu haben, jedenfalls hat sie ihr einige wirksame Bühnentriks zugefügt. Wie diese Fischertragödle das aufmerksamste Bühnenpublikum gefunden hat, wird cs ihr auch an einem verständnisvollen Lesepubliknm nicht

1 tonte. Zunächst berührte er den Eisenbahnverkehr. Nirgends reifte man so gut und verhältnismäßig billig als in Ruß­land. Das habe seinen Grund in dem seit mehreren Jahren eingeführten Staffelt «oder Zonentarif. Besonders billig stellten sich die Preise für größere Strecken. So bezahle man für eine Strecke von 100 Werft 2. Klasse nur 2 Rubel 13 Kop., für 1000 Werst 12 Rubel. Hierbei erwähnte der Redner die bekannte Thatsache, daß es nirgends so viel Eisenbahndiebe und -Diebinnen gäbe als in Rußland, die z T. mit dem schlecht bezahlten unteren Bahnpersonal unter einer Decke steckten. Dann gab er eine Beschreibung der russischen Bahnhöfe und hob die Merkwürdigkeit hervor, daß in den Wartesälen 3. Kl. zumeist ein Altar der ortho- ..... . z . .

doxen Kirche aufgeschlagen sei. Primitiv feien die Be- günstigten Ausflug und die empfangenen mterefsanten An- leuchtungsverhältniffe aus den Bahnhöfen wie in den Zügen. ' Ehrten die Herren um 8 Uhr wieder nach Worms

Es feien Leuchter angebracht, aber die Kerzen müsse k V

Reisende mitbringen. Redner erwähnte noch die übrigen - » Paten,anm-ldun--n. Nach der von den Patentanwälten

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unbequeme Fahrpost, und beschrieb dann den Verkehr in solgcndcn Firmen ,m tbiobherzogtum Hetzen neue Patente den russischen Gasthöfen. Auffallend billig seien durchweg angemeldet worden: 7yur em Verfahren zur Gewinnung von in Rußland die Lebensmittel; das könne man auch in den reinen nativen Eiweißsloffen. Chem. Fabrik E. Mert m Gasthöfen finden. Einen seltsamen Gegensatz dazu aber Darmstadt. Für ein Vorbereitungsverfahren und Slpparat bildeten die hohen Zimmerpreise. Außer diesen müsse man ^m Löthen R. G. Laub in Mainz. Für eine stetig sogar Bett und Bettwäsche bezahlen. Nunmehr ging ber Qr5cifenbc Nachlaßvorrichtung für stoßendes Tiefbohren Vortragende zur Charakterisierung des Russen selbst über. Köbrich in Darmstadt. Für eine Schraubenfeder für Er hob sein starkes Reinlichkeitsbedürfnis hervor. tya)t aufcnu(c &ic m der Ruhelage durch eine Feder etwas geöffnet iS werden M F. Gutermuth m Darmstadt. Für

mindestens ^einmal in der Woche ein Dampfbad/ Die be- die Vorrichtung zum Erwärmen von E.szellen und zum Be- kannte Thatsache, daß der Russe übermäßig dem Schnaps-!streichen derselben mit heißem asphaltartigem ~Qcf Z- Kroneck genuß huldige, bestätigte der Redner. Das Branntwein- in Worms. Für einen Läuterbottich mit mehreren am Boden Monopol und die Einschränkung des Wirtschaftsbetriebesldes Bottichs abschließbaren Läuterrohren W. Hartmann in hätten nicht den geringsten Wandel zum Besseren geschaffen, Offenbach. Für eine Bogenausführvorrichtung für Rotations- sondern die Sache noch ärger gemacht, indem nun zu Hauseressen Faber L Schleicher, Akt.-Ges. in Offenbach. Für dem Laster gefrönt werde, und nicht nur der Mann, sondern " * --A

die ganze Familie trinke. Doch sei das Nationalgetränk des Russen der Thee, der auch dem Gast selbst in dev heißesten Jahreszeit vorgesetzt werde. Den interessantesten Teil des Vortrags bildete die Schilderung russischer Schul- verhältuisse. Hier sei, so intelligent der Russe auch wäre, die Macht der Finsternis doch noch sehr groß, besonders in den Dörfern, wo teilweise überhaupt noch keine Schulen vorhanden seien, sondern der Unterricht durch Wander­lehrer gegeben würde, die bald hier, bald dort unterrichteten. Weit überflügelt dagegen habe Rußland die übrigen zivili­sierten Staaten in der Einrichtung der vorzüglichen, schon seit etwa 50 Jahren bestehenden Mädchengymnasien. Die Disziplin auf ihnen sei sehr streng, und auch die Ansprüche j seien ziemlich hoch. Selbst junge Damen im Alter von 20 i bis 22 Jahren wanderten alltäglich mit dem Tornister in die Schule. Neben dem Lehrer habe jede Klasse eins sog.Klaffendame", der die moralische Ueberwachung ob­liege. Jedes Mädchen habe beispielsweise die Pflicht, an sie gelangte Liebesbriefe dieser Dame vorzulegen. Würden

I ihr 3 Fälle nachgewiesen, in denen dies nicht geschehen sei, würde sie relegiert. Der Redner schloß seinen Vortrag mit einer Beschreibung der russischen Hochschulen. Diese seien nur zeitweilig geöffnet. Gegenwärtig könne mau in Petersburg und Moskau studieren. Die russischen Univer­sitäten hätten 5 Fakultäten, die medizinische, juristische, .,

philologische (eine philosophische gebe es nicht), die natur- statt. Von 152 Wahlberechtigten machten 132 von ihrem

' wissenschaftliche und die mathematische. Dazu kämen noch Wahlrechte Gebrauch. Beide Parteien, die sog.Roten" und die Seminare für die Priester. In Rußland gebv es keine I ,Schwarzen", machten große Anstrengungen, um ihre Kan- Studentenverbindungen, keine Mensuren, keine Kommerse. durchzubringen. Die Liste der roten Partei trug

Ein Verkehr zwischen Studenten und Professoren finde nicht q6cc bcrt davon. Es wurden die drei ausscheidenden

Xi'1;-- z SKI, Ks «. b-.ch<- ..

Schluß jedes Jahreskurses finde eine Prüfung statt, der sich nur aus 60, 58 und 48 Stimmen.

Q(te unterwerfen müßten. Wer zum 2. Male durchfalle, Darmstadt, 3. Nov. Am Samstag nachmittag fand in werde verwiesen und an einer anderen russischen Universität Gegenwart des Staatsministers Rothe, Ministerialrats De nicht mehr aufgenommen. Die Studenten rekrutierten sich Eisen Hut h, Oberregierungsrat Best und Geh. Oberschulrat meist aus den ärmeren Bevvlkerungsklasfen unb suchten Nodnagel, sowie einer zahlreichen Versammlung von Dirck-, sich vielfach burch Stunbengeben unb kaufmännische Neben- L rcn und Lehrern das Schlußturnen des Turnkursus beschäftigung etwas zu verdienen. akademisch gebildeter Lehrer statt, der am 7. Oktober

** Der Historische Verein für da8 Großherzogtum ^efftn burd. Geh. Oberschulrat Nodnagel eröffnet wurde und der hatte zum Ziel seines letzten Ausflugs, der^am Samstag den p^tuug des Turninfpektors Schmuck unterstellt worden war. 2. November stattfand, Flomborn und Oberflörsheim den turnerischen Hebungen der Teilnehmer, die nahezu bestimmt, besonders um die Ausgrabungen zu besichtigen, bie p, stunden ausfüllten, schloß Ministerialrat Dr. Eisenhuth gegenwärtig wieder von dem Wormser Altertumsverein auf I ^en Kursus mit einem kurzen Abriß über die Entwickelungs- dem dortigen Gräberfeld der jüngeren Steinzeit vorgenommen I ^schichte der Turnkurse in Hessen. Nach seinen Erläuterungen werden. Es beteiligten sich aus Darmstadt 9 Herren an I die Einrichtung der Turnkurse zur Ausbildung von dem Ausflug, die bald nach 12 Uhr unter der Führung des Turnlehrern aus dem Jahre 1865; der diesjährige war der Präsidenten des Vereins, des Archivdirektors Dr. Freiherrn und seit 1894 wieder der erste für akademisch gebildete Schenk zu Schweinsberg in Worms ankamen. Der ^hrcr.

! Landeskonservator, Ministerialrat Soldan, war bereits am l Frankfurt a. M., 5. Nov. Bei der letzten Rekruten- Abend vorher dort eingetroffen und hatte sich bereits am I ^jdigung hat General v. Lindequist angedeutet, daß der Samstagmorgen nach Fsomborn begeben. Um V-2 Kaiser den nächstjährigen Manövern des XVIII fuhren dann die Darmstädter Gäste, begleitet von dem ^r-!- beiwohnen werde.

sitzenden des Wormser Altertumsvereins und einigen anderen

Mitgliedern desselben, nach Flomborn und begaben sich so- XmtfcttnrtrrfTrtft

Hort an die Stelle der gegenwärtigen Ausgrabungen des

Wormser Vereins. Diese finden gegenwärtig auf dem an Wir haben bereits gestern mitgeteilt, daß das Baccellü den Friedhof anstoßenden Acker statt. Es war anzunehmen, sche Heilverfahren auch int Gvoßh. Hessen ^^robett)et^^

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denn auch nicht getauscht. Bei der Untersuchung des Feldes Ack'erbauminister in Italien, eine lateinisch abgefaßtc durch den geübten Ausgräber des Wormser Aliertumsverelns, <Tg^munq welche die Mitteilung enthielt, daß er (Baccellt) Peter Blün, wurden gleich in den ersten Tagen 7 GraberK . Einspritzen heroischer Mittel in die Blutbahn bet

' gefunden, die bis zum Samstag ausgegraben und mit großer syphilitischen Affektionen des Gehirns und Rückenmarks,

Sorgfalt freigelegt worden sind, sodaß sic von den erschienenen hei dem infektiösen Genickkrampf und bei schweren fallen aufs bequemste besichtigt werden konnten. Dr. Köhl gab von Influenza die günstigsten Resultate erzielt. hao^ unL anben @räbem b.c nötigen ®rläut=rungen. Unter ben bis baß et bann auf den ©ebanlen setommen auch dr jetzt aufgebeeften Gräbern finb w.eber fünf sog. Hockergräber. Mau - unb Klauenseuche welche er als er das MerlE bas heibt Bestattungen aus ber jüngeren Steinze.t be, bm« »g zu'b/tämpjen, tndLn

die Skelette nicht ausgestreckt in der Erde liegen, lonbern so, 11 entschloß, den erkrankten Tieren Sublimat in die wie der Mensch wohl beim Schlaf sich zu legen geneigt ist, mlEahn injizieren zu lassen. Eine Angabe über die an« I mit stark an den Leib herangezogencn Bemen und fest an die ,uwcndende Dosis hat Baccelli in der Widmung nicht ge« Brust nach dem Kopf zu gedrückten Armen. Neben diesen ^cht. DieBerliner tierärztliche Wochenschrift" braute fünf Hockcrbcstattungen haben sich aber auch wieder ebenso alsdann eine kurze Mitteilung, worin die Dosis auf U,tk wie bei den Ausgrabungen im Frühjahr zwei Bestattungen Gramm angegeben war. Die Redaktion hatte an inest m gestreckter Lage ohne jegliche Beigabe gefunden. em $:rage&etd)en 6eigetugt. ^^ttsvileat

gehören offenbar9 eine vJ Späteren Zeit an als bie Enstterml. Meckung su-^°ff-ntuche ^^funbhe.tspfleg.

beftattungen, man ist bet dem ehrwürdigen, '^^fte v n t 1 biefev

Jahrtausend reichenden Alter der letzteren fastversucht, zu Mschfuß. Inzwischen war die Maul-und Klauenseucht

sagen, der neueren Zeit. Beigaben finden sich m diesen verschiedenen Orten der Provinz Starkenburg ausge- Gräbern wie gesagt gar keine; charakteristisch für sie ist, daß! j^ten und zwar in einer ganz außergewöhnlich bösartiger-

Ific alle wesentlich tiefer finb, als die nur 2- 3 Fuß tiefen Z- B. fielen in Reinheim in wenigen ^.agen fun|

tzockeraräber. Bei einem ergaben »ch deutliche Beweise, daß Mhe eines Besitzers an der Seuche. Unter diesen Umjtanbeii I ^i seiner Anlage em altes Hockeror b zerstört worden ift. I .er^^^ien e§ an^eigt, 0^^010 S3extoer^e nad) bem Saccettv

^Verteidiger R.-A. Seyda: Es wird von den Angeklagten behauptet, daß die Geheimhaltung der Vereine lediglich mit Rücksicht auf die russischen Mitglieder erfolgte. Es ist bekannt, daß die russischen Studenten schon lange einen erbitterten Kampf um die Freiheit kämpfen. In Rußland sind bekanntlich Vereinigungen verboten. Es erfolgte des­halb, soweit eine Geheimhaltung vor den Behörden ubei> | Haupt stattfand, eine solche lediglich zum Schutze der russi-> scheu Mitglieder gegen Verfolgung ihrer Behörden.

Präs.: Woher haben Sie die Aufrufe der Natwualliga?

Bolewski giebt an, er habe fick) die beschlagnahmten Druckschriften aus Zürich schicken lassen, ebenso solche der polnischen und litthauischen Sozialiftenpartei.

Damit ist die Vernehmung der Angeklagten beendet.

d r e y m a l t o d t ft e ch e n lassen nnd wenn ich ferner Das Alles so gut befreite wird er mich auch nächstens schlachten, lassen. Einaesperrt find jetzt bey uns 3 Ochsen, wovon einer eine Ku ist und ich bin euer getreuer Sohn.

** Erlaubniserteilung. Der König hat dem Leutnant Chlodwig Prinzen von H essen-PH ilippsth al-Barch- f eld, im Regiment der Gardes du Corps, die Erlaubnis zur Anlegung des ihm verliehenen Ehrenkreuzes erster Klasse mll Krone des Fürttlich-Lippischen Haus-Ordens erteilt.

x Gröningen, 4. Nov. Am 23. Oktober fand hier die Gemeinderatswähl unter sehr starker Wahlbeteiligung

Verfügung:

Mein über Fater,

Ich benuze mit vielem eifer die Gelegenheit) der Post; um euch zu melden, daß ich jetzt in einem anderen Stande bin. Vor 8 Tagen hat mich mein Meister zum Schlächterjungen erhoben, was mich sehr lieb ist. Er ift vollkommen mit nur zufrieden und ich begreife das f "------