dringliche Linien, deren Aufnahme in die diesjährige Vor-
•• Der Wohlth'ätigkeitsvereiu „Couteutta" veranstaltete
Auseinandersetzung stattfinden. Sdjion lange vor Beginn war das Theater von Teilnehmern bis auf den letzten Platz ge-
lage beabsichtigt war, eine Verzögerung der Bauausführung selbst vermieden werden können.
— Ten Blättern zufolge ging dem Bundesrate
stießen am 12. April östlich von Tuhendi auf eine Bande von Chinesen. Letztere wurden, ohne daß die Russen Ver- Vuste erlitten, zerstreut und 100 Gefangene gemacht.
fassen.
— Zur Frage der zukünftigen Handelsverträge kommt aus Mailand folgende beachtenswerte Drahtmeldung : Nach dem „Commercio" wird in den nächsten Tagen in Rom die Einladung der deutschen Regierung erwartet zur Ernennung von Bevollmächtigten für Vorbesprechungen über die Erneuerung des Handelsvertrags, die im Herbst in Deutschland stattfinden sollen.
Bremerhaven, 3. Mai. Der Ablösungstransport für Ostasien,74 Offiziere und 1561 Mann, ist
füllt. Infolge des später entstandenen Gedränges stürzte e i n T e i l d e s P r o s z e n i u m s e i n , wodurch eine große
am Sonntagnachmittag im großen Saale der „Schönen sicht" sein Sommerfest, das sich eines außerordentlich starken Besuches erfreute. Die Zahl der Festteilnehmer betrug 2000, darunter über 400 Angehörige des Militärstandes. Die Feier, die gegen 3 Uhr ihren Anfang nahm, begann mit
Telegramm deS Oietzener Anzeiger-.
Tientsin, 6. Mai. Reuter-Meldung. Die Gesandten und Generale einigten sich über die Zusammensetzung der
Belagerung der Gesandtschaften. Die Zurückziehung der
Truppen dürfte das Zeichen für die Niedermetzelung der
einheimischen Christen sein. Iberiet über die Arbeiterver
Ter „Russ. Invalide" berichtet ausführlich über die Altersversorgungsvorlage o ö. , ...
Operationen der russischen Truppenabteilungen in der will den Arbeitern eine dreiprozentige Verzinsung ihrer übrig bleibenden Karten werden an dem betreffenden Abend Mandschurei bis in die letzten Tage. Tanach hätten diel Pers - • — — * * r ' 'TX K —'—
von General Zerpitzky befehligten nordmanschurischen Ab
die sich als Mehrkosten infolge der China-Unruhen über! die Kosten des gewöhnlichen Dienstes hinaus darstellen. Ties gilt namentlich auch von den für Kiautschou geforderten Beträgen. Dieselben sind sämtlich durch Einrichtungen und Anschaffungen erwachsen, die infolge der chinesischen Unruhen stattgefunden haben, ohne diese Ereignisse aber unterblieben wären, weil sie für die organische Entwickelung des Schutzgebietes unter gewöhnlichen Verhältnissen nicht erforderlich sind und demnach aus den bewilligten laufenden Mitteln nicht hätten besttitten werden können. Soweit solche Einrichtungen und Anschaffungen dauernder Natur sind und mithin später in die Verwaltung des Kaiserlichen Gouvernements übergehen werden, sind an den effektiven Ausgaben, wie sie der vom Reichstag bewilligte Etat für die China-Expedition aufweist, in der an China präsentterten Forderung entsprechende prozentual berechnete Beträge abgesetzt worden. Vom Reichstag sind für Tsingtau, und zwar lediglich aus Anlaß der China-Expedition, bewilligt: ftir das Jahr 1900: 4 420000 Mk., für das Jahr 1901: 350000 Mk., zusammen also 4 770000 Mk., der chinesischen Regierung sind dagegen hiervon nur in Anrechnung gebracht: etwas über 3 Mill. Mark. Ebenso steht es mit den Ausgaben für die deutschen Kabel. Vom Reichsgesetz sind dafür bewilligt für 1900: 3,3 Millionen Mark, für 1901: 400000 Mk., zusammen also 3,7 Millionen Mark. Von China gefordert wird dagegen nur eine Amortisationsquote im Betrage von 145 000 Mk.
Nach einem Privatkabeltelegramm aus Peking nimmt man dort an, daß Graf W a l d e r s e e schon im Laufe des Juni die Heimreise wird antreten können. Bis dahin will er Wohnung auf dem Lazarettschiff „Gera" nehmen. — Dagegen meldet, in krassem Widerspruch- das Reuter'sche Bureau aus Peking vom 3. d. Mts.: Die meisten Gesandten begeben sich in der nächsten Woche §um| Sommeraufenthalt in das westliche Gebirge und nehmen die Militärwachen zum Schutze mit. Sie beabsichtigen, zur Abhaltung von Besprechungen und Besorgung der nötigen Geschäfte nach Peking zu kommen. — Ein Missionar der Londoner Mission erklärte, alle Berichte aus den Provinzen zeigten, daß sich das Land in einem beklagenswerten Zustande der Unzufriedenheit befände. Ter bittere Haß und die Drohungen gegen die Fremden seien s ch li m m e r als vorder
eine Nachtragsforderung von 152 205 Mark für das neu । zu errichtende Kaiserliche Aufsichtsamt für Privat-^ Versicherung, und ferner die Novelle zum Gesetz über das Flaggenrecht der Kauffahrteischiffe zu. — Tem Bundesrate ist ferner eine Vorlage zugegangen, die den Beitritt des Reiches zur Pariser Union züm Schutze des gewerblichen Eigentums betrifft. Ter Beitritt soll zugleich mit dem Jnkrasttteten der in Brüssel am 14. Dezember 1900 beschlossenen Zusatzakte zur Union erfolgen, welche durch Abänderungen mehrerer Bestimmungen, wie die „Nordd. Allg. Ztg." hervorhebt, Deutschland den Beitritt ermöglichte. Tas Blatt fügt hinzu, es sei zu hoffen, daß die Vorlage noch während der jetzigen Tagung des Reichstags erledigt werden kann.
— Tie sozialdemokratische Fraktion hat folgende Interpellation eingebracht: „Ist dem Reichskanzler bekannt, daß die, für die Errichtung und den Betrieb chemischer Fabriken geltenden Vorschriften den Chemischen Fabriken in Griesheim gegenüber außer Acht gelassen sind, und was gedenkt der Reichskanzler zu thun, um derartige Ungesetzlichkeiten für die Zukunft zu verhindern?"
— Eine Ministerkonferenz sämtlicher thüringischer Staaten findet voraussichtlich am 15. d. M. in Weimar statt; dieselbe wird sich mit der Frage eines gemeinsamen Vorgehens zur Abstellung der durch das Steigen der Matrikularbeiträge im Staatsbudget der B u n d e s st a a t e n entstehenden finanziellen Mißstände be-
Aufführung von Reigen, unter denen besonders der Loreley» und Kukuksreigen allgemeinen Beifall fand. Von 6 Uhr ab wurde getanzt und in der Pause ließ man einen Luftballon steigen, der bei südwestlichem Wind die Richtung nach Klein- Linden nahm und dort niederging. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde eine große Polonaise durch den bengalisch beleuchteten Garten veranstaltet. Erst in später Nachtstunde traten die von der Feier aufs Beste befriedigten Teilnehmer den Heimweg an. Auch dieses Jahr wieder kann der Verein eine ansehnliche Summe zur Verabreichung eines warmen Frühstücks an arme Kinder stiften.
W. B. L a n g - G ö n s, 5. Mai. Vom herrlichsten 5Bett»r begünstigt, wurde heute der neue Schulbau hier einge- !weiht. Auf der Hauptsttaße stellte sich ein großer F^stzug auf. Voran die vier Schuleri mit ihren Lehrern, sodann ... _ ~ , 0 v . „, .... 3VvpJbie Herrn von der Kreisschulkommission, der Bauleiter und
P a n i t hervor gerufen wurde. Mehrere Personen wurden I der Kreisarzt, Orts-, Kirchen- und Schulvorstand, Kriegerverletzt Tie Versammlung wurde infolgedessen aufge-l verein, Feuerwehr, Turnverein, Gesangverein Frohsinn, hoben. ' | Gesangverein Germania. Er bewegte sicb durch einige
guten Sache zu stellen gütigst bereit erklärt hat, so verspricht alles in allem das Konzert einen hohen Kunstgenuß. Der Eintritt, der nicht nur Mitgliedern, sondern auch durch . . ■ L , dieselben eingeführten Freunden offen steht, kostet 20 Pfg.
heute mittag unter großen patriotischen Kundgebungen einer Lgg ist also den Kreisen unserer Stadt, die für gewöhnlich tausendköpfigen Menge abgegangen. — Viceadmiral Büchsel ein wirklich gutes klassisches Konzert des hohen Eintrittsinspizierte gestern den Transport. I geldes wegen zu hören nicht in der Lage sind, in dieser
- - Veranstaltung Gelegenheit dazu geboten. Vorgesehen sind
ein Trio von Mozart für Klavier, Violine und Viola, eine (5VUU4UHV4 Sonate von Mozart für Klavier und Violine, Märchenerzähl-
Paris, 5. Mai. Ter Sonderausschuß der KammerIungen von Schumann für Klavier, Violine und Viola, sowie beriet über die Arbeiterversicherungs- und!Lieder von Schubert, Rubinstein, Brahms usw. Wie wir
Regierung. Diese hören sind bereits etwa 600 Karten verkauft; die etwa noch
wapp-n geschmückten Wagen °!°. Wtt; «utsch-r unb IÄ o m m iff io, |u r 8er f tu n
Groom in der grünen Livree wie in Transvaal begleiten chn au4 oem ^direktor ernennen je ein Mitglied.
Seine Lebensweise ist fast dieselbe wie früher, abgesehen^von I ^nsulärkorps rst Hopkins, von der provisorischen den kleinen Veränderungen, die durch die neuen Levens Regierung fcer ^4^ General Wvgack und vom Zoll- umfiände veranlaßt find. Seit der Augenoperation kann ^^^ktor Tetring ernannt worden.
Krüger lesen und verbringt einen großen Teil seiner Zeit mit == —— —
Lesen. Der alte Mann huldigt dem Grundsatz: „Frühj zu NpirtlsKpti
Beit und früh wieder auf." Er geht um 8 oder 9 Uhr gVOUJ.
abends wieder zur Ruhe. Der Chef der Transvaal Polizei, Berlin, 5. Mai. Ter Kaiser beglückwünschte am Bredell, ist Krügers Leibwache, und er ist verpflichtet, für 3. d. Mts. persönlich den Grafen Bülow zu seinem 52. feine versönlicke Stckerbeit zu sorgen. Geburtstage in dessen Amtswohnung und ließ ihm
1 1 ™ ® ° « ein kostbares Frühstücksservice überreichen. Auch von der
. Ä J. Kaiserin trafen huldreiche Glückwünsche ein. Zahlreiche
Telegramm des «teyeuer «uzeigrrv. Fürstlichkeiten, hohe Würdenträger, Parlamentarier und Johannesburg, 5. Mai. (Reuter-Meldung.) Die Buren 1 Diplomaten gratulierten. Viele Glückwünsche gingen dem konzentrieren sich seit Mai um Hartebeertfontein, wo die Reichskanzler aus anderen Städten des Reiches und des unter Delarey stehende Streitmacht auf 4000 bis 5000 Mann Auslandes von Privaten und Vereinen zu.
geschätzt wird. Die Buien nehmen eine feste Stellung an — Tem „Lok.-Anz." zufolge dürfte v. Miquel der den Hügeln ein. General Babington nahm Fühlung mit neuaeftiftete preußische Verdienstorden verliehen werden, ^n ihnen, aber seine Streitmacht ist,n klein, um die ^rLmentarischer, Weisen spreche man auch von einer ®y“n "’^ainmnnfon'nabern sich — Ter „ReichLanz." meldet: Dem sächsischen General
gesandt. Die Generale Methuen und Rawlmson uLhern WL gnfanterie 6 Montbe ist das Großkreuz des Roten Hartebeertfontein. Eme Schlacht schemt bevorzustehen Adlerordens verliehen worden.
Man nimmt an, daß die Buren, da sie ohne Artillerie stno,i — Die „Bert. Korresp." schreibt: Bei dem unerwartet^ die Stellung nicht halten können. I eingetretenen Schluß des Landtages hat dieNebenbahn-
s!—»- ■ Vorlage, deren Einbringung unmittelbar bevorstand, nicht
Die Laae in China. mehr verhandelt werden können. Ihre Feststellung hatte
J + ? ysnlnk lindessen, wie der letzte Baubericht oer Eisenbahnverwaltung
kandlschen Blattern fortgesetzt zu Bemangelungen Anlaß, ergi^6t me^r 300 Millionen Mark an gesetzlichen Kre- die durchaus unberechtigt sind. So wrrd neuerdmgs u. a. für ^ue Staatsbahnen noch offenstehen/ganz abge- geltend gemacht, daß in ber deutschen Entschadigunds- den großen Mitteln des Extr!wrdina?iuchs und
Forderung von rund 240 Millionen^Mark (gleich außeretatsmäßigen Dispositionsfonds der Eisenbahn-
Psund Sterttng) E Betrag von 220 000 für Befest g- Verwaltung, so wird die Bauthätigkeit dieser Verwaltung ungen von Kiautschou und ein Betrag von 100000Lstr. für Einerlei Unterbrechung erfahren. Ueberdies wird auch eitthalten^seien^^ durch Vornahme ausführlicher Vorarbeiten für besonders
Allen solchen tendenziösen Ausstreuungen gegenüber ist aufs neue festzustellen, daß sämtliche Posten der deutschen Forderungen ausschließlich solche Beträge enthalten,
siMrungsbeiträge verbürgen, verweigert jedoch die Auf-l am Eingang zu haben sein. Daß der Turnverein seinen Zerpitzky befehligten nordmanschurischen Ab-«Endung des Ruhegehalts auf mindestens 360-Frks., den großen Saal unter sehr entgegenkommenden Bedingungen keilungen im ganzen über 20 Zusammenstöße. In diesen! der Ausschuß jedem 65 jährigen Arbeiter zugesteht, der für für das Konzert hergegeben hat, ist dankbar zu begrüßen, fielen 24 Soldaten, 2 Offiziere Und 1 Mann starben an 7500 Arbeitstage den Beitrag bezahlt hat. Für die Unfall- " * ----- ------ ' " ' " " ---------------
den erlittenen Verwundungen, 7 Offiziere und 61 Mann Versicherung begnügt sich der Ausschuß mit 2000 Beitrags- ttmrden schwerer oder leichter verwundet. Erbeutet wurden tagen, hie Regierung verlangt 2500. zahlreiche Geschütze und Gewehre, die größtenteils vernichtet - Mehrere Blätter behaupten, der Sultan von wurden. Der Fuduntnn Scheu und sein Gehilfe Syscheiawan- Marokko habe den Tuathäuptlingen, die ihn um Hilfe Tschan wurden gefangen genommen. Das Gesamtergebnis baten, brieflich erklärt, er könne keine offenen F e i n d se l i g- der Operattonen ist, daß von drei die Ruhe der Mandschurei keitengegenFrankreich unternehmen, er werde jedoch bedrohenden Banden zu Anfang des Jahres zwei gänzlich r>en marokkanischen Grenzstämmen befehlen, durch unauf- zerstreut und vernichtet wurden und die dritte nach hörliche Einfälle in französisches Gebiet die militärischen
Mißerfolgen von den russischen Truppenabteil- Operattonen Frankreichs in Süd-Algerien zu behindern, xn Äi . = .. . . Der französische Gesandte in Tanger sei beauftragt, wegen,
?.eS ^mmMb'^-enben des Kwan- dieses Briefes AnfNärnng zn verlangen. Ter Krenzer ^0 ’tbrif*S’nfl r>ieH forsentrrt forgent>es fa§" fei nach Tanger geschickt, um der Forderung tlpr'l datiertes Telegramm ein: Oberst Griasnow Nachdruck ru verleiden
Wrihma “bk nS», EÄÄÄ SR o m ’ 4. Ma? Die Deputiertenkammer stimmte dem
fielen 2 Mann 7 wurden bermuJhf?' or'IU 1 I Anttag Sonnino zu, durchweichen der M ar in e e tat eineine Mteilnug unter ^Oberstleutnnn^ schließlich der Pensionen und der Ausgaben für die Handels-
vereiniate sicb «mK Mukden und w^te bis 1906 auf 121 Millionen Lire festgelegt Wirb.
Tie Borposten der Abteilung des GmerÄs^tt'a’Ä ■ JRe g g i D .(6mita) 5. Mai. In dem hiesigen Theater stiesien am 12. Avril östlicn^ von Tubendi an? NMelielite zwischen Kl er i k a l en und S o z i a li sie n eine
Belgrad, 4. Mai. Tie serbische Regierung erhält sehr beunruhigende Nachrichten aus dem nachbarlichen Sandschak Novibazar. Tie Albanesen haben dort einige serbische Dörfer zerstört und viele Christen ermordet. Die christliche Einwohnerschaft bereitet sich zur massenhaften Auswanderung vor, an der sie durch die türkischen Behörden gehindert wird. Bisher flüchteten über 50 Familien nach dem serbischen Territorium bei Raschka.
Petersburg, 5. Mai. Mit Bezug auf die Reisepläne des Kaisers von Rußland wird aus Kopenhagen berichtet, daß der Besuch in der dänischen Hauptstadt be- sttmmt für den August angemeldet sei. Von dort reise der Kaiser Nikolaus über Darmstadt nach Wien. Als ziemlich feststehend ist eine Reise des russischen Herrsch-erpaares über Kopenhagen nach England anzusehen. Wie bekannt, betreibt Herr v. Witte mit dem Aufwande großer Geldmittel eine möglichst glänzende Vertretung der russischen Industrie auf der Ausstellung in Glasgow. Es liegt daher sehr nahe, daß der russische Finanzminister alle Hebel in Bewegung setzt, um den Besuch jener Ausstellung durch seinen Kaiserlichen Herrn zu erreichen. Jrn übrigen ist die Ausführung der Reisepläne von dem Befinden der Kaiserin Alexandra abhängig.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 6. Mai.
•• Durchgebrauut mit Arbeiterlöhueu. Ein mit etwa 40 ausländischen Arbeitern bei den Bahnhofsumbauten beschäftigter Schachtmeister, ein Oesterreicher, hat sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit dem für die Arbeiter bestimmten Arbeitslohn im Betrage von 1250 Mk. heimlich entfernt und seine Arbeiter von jeden Mitteln entblößt zurück- gelasien. Die veruntreute Summe war der vierzehntägige Arbeitslohn.
• * Ueberfahre«. Gestern nachmittag wurde ein 3 Jahre iltes Kind in der Bahnhofstraße von einem hiesigen Hotel- katscher mit beiden Rädern des Wagens überfahren und trug anscheinend innerliche Verletzungen davon. Den Kutscher soll insofern einige Schuld treffen, als er gesehen hat, wie das i Mnd vom Pferde zur Erde gestoßen wurde. Trotzdem soll er das Fuhrwerk, obwohl obendrein Leute ihm zuriefeu, nicht sofott gestellt haben.
• * Schlägerei. In der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr kam es auf dem Marktplatz zwischen Kaufleuten und Kutschern zu einer Schlägerei, wobei es auf beiden Seiten blutige Köpfe absetzte. Der Streit wurde jedoch alsbald durch die hinzugekommene Schutzmannspatrouille geschlichtet. Anzeige wegen Körperverletzung wurde erhoben.
* • Verhaftung. Ein wegen Betrugs verfolgter Arbeiter aus Holrdouien wurde gestern hier verhaftet.
** Der Konsumverein für Eis enbahnb eam- t e n hat dieser Tage hier in dem Hinterhaus des Betriebs- inspektionsgebäudes an der Liebigstraße gegenüber der katholischen Kirche seinen Geschäftsbetrieb begonnen. Konsumverwalter ist der pensionierte Eisenbahn-Sekretär Rull- mann; dem Verein sind bis jetzt über 400 Mitglieder bei- I getreten, die ein Eintrittsgeld von je 30 Mk. zahlen. Der I Verkauf der Waren geschiieht nur gegen Barzahlung.
G. Der hiesige Evangelische Arbeiterver- lein, der über 300 Mitglieder zählt, hat im Laufe feines Bestehens schon manche wohlthätige Einrichtungen für seine Mitglieder geschaffen, davon legen z. B. die 30 Häuschenj I in der Landmann-, Credner- und Hillebrandsttaße beredtes I Zeugnis ab. Der Verein plant jetzt ein neues Unternehmen, das weitere Kreise interessieren dürfte. Durch das überaus dankenswerte und freundliche Entgegenkommen des Universitätsmusikdirektors G. Trautmann und zweier im künst- l lerischen Geigenspiel hochgeschätzte hiesige Herren, der Prv- I fefforen Dr. Krüger und Dr. Walther, ist es möglich geworden, einen Konzertabend für Sonntag, den 12. Mai, halb ach<t Uhr abends, in der Turnhalle am Oswalds Garten (Turnverein) nach Art der an mehreren Orten sehr beifällig ausgenommenen Volkskonzerte zu arrangieren. Ta außerdem noch eine auswärtige Altisttn, Frl. I Marie van Beenim aus Rotterdam sich in den Dienst der
yntenö'
Ä schönen M Litt GkkM°" ht et rwMiold'tt «berg«1’: “S, «äaenieme N SM« neinbe eine; Stieben i'J.’? vergnügt beif Sieber vor, roa totalen ben » 0. N Nm 2, Mi find 8t Pchonea noch a 283 Säfie an. rächt. Gegen i DJ. Am Donn! Ach. Oberbtrgi Sitzung des Su fiiebene Setbej nj5 die letzten stenliche Resnlt SrsamtMNge 1 liefern, als frl bedeutet dieses deshalb mit al fonderS da fliii brauch genonm Stiltnbalfin bt auf das Kassel non Oaelle 14 äs das Sasfin vänner und ti eun in 8 ZrLei dra außerorden tberraschen. - »iuister Dr. T itatn Amtsg! t5 findet deSha itr Polizeikostei •am 1. Mai ein
8 Dams IluSschuß de Zreitag und S Zusatz au, da mzelnen Fäll Besetz drohte sachgebeu ipoDi WWj btt S testend den 1 ^ngen nutzen licheMobilic reis vertagt.
Mainz, finnigen Part von etwa n lung gegen Zu befürchten der Reich- Protestes tont ber «echmml .Worms, Präsidenten Ho ln »Wonn!
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