Landwirtschaft.
Nach einem gewiß sehr beredten
Einen Zufall,- ant-
h
bahnamt bearbeiteten Ueberfichtskarte der Eisenbahnett Deutschlands (6 Blatt, Maßstab: 1 ; 1 000C00, Preis: unaufgezogen Mk. 9), sowie des Verzeichnisses der deutschen Eisenbahnen und ihrer Stationen. Dieses Kartenwerk giebt die zuverlässigste und genaueste Darstellung des deutschen Eisenbahnnetzes und entspricht mit seinem, den gesamten mitteleuropäischen Verkehr zu Wasser und zu Lande behandelnden Inhalt nicht nur weitgehenden Anforderungen des Eisenbahn-Fachmannes, sondern in gleich hohem Grade den Bedürfnissen der handeltreibenden Welt. Die Karte hat sich daher als ein für jeden Geschäftsmann und Spediteur schwer entbehrliches Hilfsmittel in immer weiteren Kreisen eingebürgert. Die Karte ist dadurch noch besonders wichtig, daß die preußischen Direktionsbezirke und die Ende 1896 geschaffene Kömgl. Preuh. Großh. Hess. Eisenbahndirektion in Mainz durch kolorierte Linien übeisichtlich dargestellt sind. Bei einer bezeichneten Fläche 'voni 126 : 157 Zentimeter bietet die Karte eine sorgfältige topographische Darstellung nicht nur Deutschlands, sondern auch des benachbarten Auslandes, und zwar in einer Ausdehnung von Carlskrona (Schweden) bis zur Süvspitze von Istrien und von London bis über Warschau hinaus. Die Gradeinteilung ist nach dem Meridian von Greenwich erfolgt. Es kommen zur Darstellung sämtliche Städte sowie alle für den Zweck der Karte wichtigen Orte, die Namen der Gebirge und größeren Höhenzüge, Plateaus, Berge, Thäler und Pässe, das Flußnetz in blauer Farbe, darunter gesondert gezeichnet: schiffbare Flüsse, Kanäle, Moore; in politischer Beziehung: die Reichs-, Landes», Provinz-, Bezirks- und Kreisgrenzen, darunter die deutsche Grenze farbig, die Städte in fünf Größenabstufungen: über 100 000, zwischen 50—100 000, zwischen 10—25 000 und unter 10 000 Einwohnern unter Zugrundelegung der Ergebnisse der neuesten Volks- zählungen, die wichtigsten Dörfer in besonderer Signatur, und die politische Bedeutung der Orte in besonderer Schristform. Der Hauptzweck der Karte wird erreicht durch eine bis in die letzten Einzelheiten vollständige und genaue Aufzeichnung sämtlicher Eisenbahnlinien und Stationen, der hauptsächlichsten Chausseen und Landstraßen unter verstärkter Darstellung derjenigen, auf welchen Personenposten verkehren, und aller von den Hafenorten ausgehenden Dampferlinien. Ein bedeutender Vorzug der Karte ist ferner die genaue Unterscheidung der verschiedenen Bahnarten; und zwar sind die deutschen Eisenbahnen in drei Farben dargestellt.
trockener fei als frisches, aber auch dieses ist ein Irrtum. Wenn nämlich altes Brot für kurze Zeit einer hohen Temperatur unterworfen wird, so wird es ganz genau so weich wie frisches, trotzdem bei der Erwärmung einige Feuchtigkeit verloren gehen muß. Diese Thatsache kann nur durch die Annahme erklärt werden, daß das Wasser in frischem Brote als solches vorhanden, in altem Brode aber in eine chemische Verbindung übergegangen ist. Auch die angeblich: schwere Verdaulichkeit mancher anderer Speisen, z. B. der verschiedenen Sorten von Klößen, beruht aus ihrer mangelhaften Verarbeitung im Munde. Der „grand old man" der Engländer, Gladstone, hat es oft als ein körperliches. Lebensprinzip ausgesprochen, daß er jeden Bissen lange kauen müsse, und wer kann wissen, um wie viele Iahreer sein Leben durch diesen Grundsatz verlängert hat?
§ 5>och-Weisel, 4. Juli. Tie hiesigen Spar- und Tarlehnskasse, G. m. u. H., setzte im abgelaufenen Rechnungsjahre 218 278.67 Mk. um; der Reingewinn beziffert sich auf 1109.75 Mk. Tie Aktiven betrugen 206 461.94 Mk. Ter Verwaltungsbericht läßt ein sehr günstiges GesckMs- ergebnis erkennen.
Wetzlar, 4. Juli. In der letzten Handelskammerfttz- ung ist Beschwerde geführt worden, daß der am 1. Juni in Kraft getretene Ausnahmetarif einmal die Minettefrachten aus Lothringen-Luxemburg nach Rheinland-Westfalen um Mk. 1.20 pro Tonne herabsetzt, und gleichzeitig den Hochöfen der genannten Gegenden, sowie des Saarreviers eine Ermäßigung der Koksfrachten aus Rheinland-Westfalen um Mk 0.50 bringt, nachdem schon durch den Taris vom 11. Mai 1893 Ermäßigungen von Mk. 1.50 nur Mk. 0.70 pro Tonne gewährt worden waren. Dadurch sei jetzt der i Frachtvorsprung des sogenannten Notstandsgebietes an der 2ahn, Till und Seig fast völlig beseitigt. Tie Eisenbahndirektion Köln wird den Industriellen des letztgenannten Bezirks einen Fragebogen zustellen, um zu ermitteln, wie die verminderte Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den lrnks- rbeinischen Werken auszugleichen ist.
Vermischtes.
Bremen, 4. Juli. Ter Begründer der egyptischen Tabaks-Zigarettenfabrik, Leopold Engelhard in Kairo,
hat den Erfolg seines „weißen Rößls" nicht zum wenigsten dem Umstand zu verdanken, daff er diese Thatsache auf- gegriffen hat. Ueberall wo dieses Stück in Szene gegaiigen ist, hat jene Szene besonders gezündet, in der der^be,chei- bene Privatgelehrte Hinzelmann seinem reichen freunde! die Wunder des Reisezaubers enthüllt: „. . . Uno bann treibt's mich hinauf in bic Berge, in den Musternden Wald hinein! Und wenn ich dann so durch den uulen Morgen gehe und das Auge so offen wird für all dav Schöne, — da fang ich an, ihn zu fühlen, den Rerfezauber. Und alles was noch vor kurzem mir so wichtig erschienen ist, und mich so gedrückt hat, es kommt mir auf einmal so kleinwinzig vor, von da oben! Wie vergessen und ver- sck ollen ist alles, was da unten liegt. Ich kann mich nicht mehr besinnen, welchen Wochentag wir haben, und^welches Tatum — und wenn mich einer fragen sollte: „Ja, sind Sie denn der Herr Doktor Walther hinzelmann, den ich zu Sause oft so grämlich gesehen habe. . .?" ich glaube wahrhaftig, ich würde ihm antworten: „Sie müssen sich irren . . ., das ist ein viel älterer Bruder von mir . . ." und das macht alles der Reisezauber. Mußt es nur versuchen!" Ten guten Rat, den Hinzelmann seinem Freunde hier giebt, den geben sich in diesen Tagen gar viele selber: Hinaus aus der Stadt. Hinein in die weite, lacho-ide Welt, in die grünen Wälder, auf die blauen Berge, an die wogende See zur reinen, unverfälschten Natur, um dort alle Sorgen und Mühen zu vergessen, sich selbst zu leben, auszurasten und irische Kräfte und neuen Mut zu sammeln. Es steckt eben in jedem Menschen ein Stück faustischen Trängens, das der unsterbliche Meister Wolfgang so köstlich zum Ausdruck bringt, wenn er seinen Helden den Mond apostrophieren läßt:
„O könnt' ich doch auf Bergeshöh'n
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Für 859 (794) Molkereigenossenschaften mit 74 394 (63 846) Mitgliedern wird eine Gesamtemlieferung von Mich in Höhe von 1039 (942) Millionen Liter angegeben. Im Widerspruchs hiermit zeigt sch em kleiner Rückgang der verkauften Milchmengen - 30,8 gegen 3r,8 Mill- Liter — sowie der butter mengen — 32,6 gegen 33,5 ML Kilogramm. Der Rückgang erklärt sich aus der Unterlassung von diesbezüglichen Angaben seitens einer größeren Zahl von Genossenschaften.
Endlich enthält das Jahrbuchs statlstifche Angaben über 186 sonstige landwirtschaftliche Genossenschaften, welche den verschiedenartigsten Zwecken dienen, und die bunte Mannigfaltigkeit der Genossenschastsbestrebungen treffend m ziffermäßiger Beleuchtung illustrieren. Ein näheres Eingehen auf diese Ergebnisse verbietet der Mangel an Raum. Im ganzen genommen, beweist auch der neue Jahrgang be^ Jahrbuches das stille, W, rastlose Vorwärtsstreben he« ländlichen Genossenschastsbewegung und insbesondere hre Erstreckung auf immer weitere Ausgaben und höhere Ziele.
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Soeben ist das Jahrbuchs des Allgemeinen Verbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften für das Jahr 1900 erschienen. Dasselbe bringt rn seinem ersten und zweiten Teil den schon früher bespvochenen Jahresbericht des Anwalts für die Zeit vom 1. Juli 1899 bis 30. Juni 1900, sowie den Verhandlungsbericht vom 16. Ber- ernstag zu Halle a. S., während der umfangreiche dritte Teil detaillierte statistische Mitteilungen über die 1899 er Geschäftsergebnisse von 6144 zum Allgemeinen Verbände gehörenden Genossenschaften enthält. Liejelben legen ein ziffernmäßiges Zeugnis von den inneren Fortschritten des 'ändlichen Genossenschaftswesens ab, welche mit Jem er äußeren Ausbreitung sich gepaart finden. Den untergrunb des gesamten ländlichen Genossenschaftswesens bilden nach wie vor. die Spar- und Darlehnskassen, da von den insgesamt 1644 berichtenden Genossenschaften 4077 zu dieser Gruppe gehörten. Diese 40/7 Kaffen Mten 290367 Mitglieder, verfügten über em gesamte.- Betriebskapital von 290,9 Millionen Mark (238,2 Millionen Mark im Vor- iahr), wovon 14,2 Millionen Mark (11,9 Millionen Mark) eigenes Kapital waren. Tie Gesamtsumme der im ^ahre 1899 gewährten Kredite betrug 143,3 .(120,1) Millionen Mk. unb zwar wiederum hiervon 83,5 Millionen Äkark in laufender Rechnung, 58,8 Millionen Mark als Darlehen aus feste Zeit gewährt. Pro Mitglied stellte sich der gewahr te Kredit auf 506 (479) Mark — gewiß eine recht dankenswerte Leistung, wenn man erwägt, daß die ganz überwiegende Mehrheit der Genossen klein- und mittel-bäuerlicken bezw. -gewerblichen Kreisen angehört. Erwähnt ser endlch, bafj die Darlehnskassen in gesteigertem Umfang sich dem Bezüge von landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln zuwenden, es wurden nach Ausweis der Statistik für 9 Millionen Mark gegen 5,3 Millionen Mark im Jahre 1898 Bedarfsartikel eitens der Kassen bezogen.
Bei 1055 (1019) Bezugs genoss en schäft en Mit 83 472 (78 284) Mitgliedern ist insgesamt em gemeinschaftlicher Warenbezug von 24 (19,7) Millionen Mark nachgewiesen, d. h. durchschnittlich für 415 (395) Mark pro Genosse. Tie Ziffern lassen zugleich eine beträchtliche Erstarkung der Kapitalskraft der Genossenschaftenl erkennenDas gesamte Betriebskapital steigerte sich auf 11,7 (9,9) Millionen Mark unb machte damit 53 (49) Prozent des Einkaufswertes bet
In deinem Hellen Lichte geh'n, Um Bergeshöhlen mit Geistern schweben, Auf Wiesen in deinem Dämmer weben, Von allen Wissensqualen entladen In deinem Thau gesund mich baden!" Glücklich der, der es kann, dem seine Verhältnisse es erlauben, hinaus zu ziehen und das beste Heilmittel zu genießen, das menschlichen Schwächen und Leiden 60^1)6^ c .„.U4, v Ul
Ist- Glücklich der, der ferne Einder mit hinauswchmen erschoß sich gestern'aus unbekannten Gründen, kann, damit sie Höhenluft atmen, Walde^dust ernsaugen, m 4. Juli. Ter Advokat Asano ermordete
und in fröhlicher Sorglosigkeit sich tummeln und erquicken. Geliebte Giuseppina Chiara aus Eifersucht auf offener
** Interessante Wo h n u n g s-Ku n d i g u n g s- Mörder wurde verhaftet.
klagen stehen in Aussicht. Nach dem Inkrafttreten des *e‘<r\7r kleine Klaus und die Wunder, neuen Bürgerlichen Gesetzbuchs hat eine Anzahl Hausbesitzer I , _, , . . snxhe nnn Nnboro wrack ein Lebrer
die Mietskontrakte nachträglich auch von den Ehefrauen einer Schule m der Nähe von Nyborg sprach ein, M
unterschreiben lassen, um „für alle Fälle" sicher zu sein, neulich über die Wunder. Nach einem gewiß sehr beredten
denn auf Diese Weise gilt die Wohnung als von den Bortrage wendet er sich an einen der Schüler, namens Klaus.
Eheleuten gemietet, mithin ist der Mann und die Frau —. „Sage mal, lieber Klaus, wenn nun ein Mann von haftbar. Neuere Mietskontrakte sind gleich auf Mann und einem hohen Turme herabstürzte, ohne Schaden zu nehmen, Frau ausgestellt, und müßten von beiden unterschrieben würdest Du bafl heißen?" — : öwfnn.M ant-
werden. Bei dem jetzigen Steigerungs- resp. Kündigungs- wortete Klaus. — „Ja, aber,- wiederholte der Lehrer, „wenn termin (1. Juli) haben nun viele Hausbesitzer ent- nun noch einmal herabstürzte, ohne zu Schaden zu kommen, formell betrachtet M^n ^n^^F^u^Miebfe^^smd^^al^o! was ^würdest^D^das nennen ?- - „Daß er vom Glück be-1 beiden gekündigt werden mutzte. Dieses Versehen haben günstigt sei.- — Dem Lehrn war eS aber noch Nicht genug, einzelne gekündigte Mieter fich zu nutze gemacht und! er fragte noch einmal: „Nehmen wir an, Klaus, 0atz er die Kündigung nicht anerkannt. Tie Wirte wollen nun zum dritten Male abstürzte, wa- wäre man dann genötigt mit einer Klage reagieren. zu sagen, was dies wäre?" — Klaus war sofort mit der
** Vorsicht beim „Einmotten"! Tie Haupt- Antwort zur Hand: „DaS ist die Uebung, Herr Lehrer!- reifefaifön steht vor der Thür, unb die vorsorgliche Haus-1 _ Dann fragte der Lehrer nicht weiter.
frau pflegt vor der Abreife m die Sommerfrische alle . Giraten als — Verdauungsmittel. Die Moll- unb Pelzsachen auf eine oder andere Art vor oen I v , Seitsckrift Tbe Lancet" sckreibt
Zütigk-it^des^AnmEeE b°sond!rs umfang'- °°°n UL ,D°» beste Heilmittel g^n Jndlgestwn reich geübt werden, da wir selten einen so starken Motten- scheint das Heiraten zu sein. ES find in der That die Jung schwärm hatten als Heuer. Alle unsere Mittel gegen I gesellen — junge Advokaten, im Colibat lebende Priestn, Mottenschaden, meist starkriechende Stosse, sind aber in junge Geschäftsleute u. s. w. — die am meisten an Dyspepsie höchstem Grade leicht brennbar, also feuergefährlich, ganj hcibCnt weil fie immer allein essen. Sie lesen gewöhnlich gleich, ob es sich um Kampfer, Naphthalin oder Kienöl während ihrer schlecht zubereiteten Mahlzeiten, was schädlich handelt. Mau verfahre also mit der nötigen Vorsicht, toenn obcr lecen halb nach der Mahlzeit, was noch schäd- man sich vor Schaden hüten will. Vor allem Hute manjicb, L.l yud um gut zu verdauen, muß man heiraten."
in einen mit Naphthalin präparierten Schrank mit einem "Her isi. u s p gr>ufter ohne
Streichholz hineinzuleuchten, denn ein herabfallender Funke * Tausendfrank-Noten alS „MUfter ohne genügte, das Naphthalin zu entflammen unb somit den Wert . Der Briefsichter deS Hauptpostamtes von Bukarest Schrantinhalt der Verbrennung preiszugeben. fand unter den Kreuzbaudsendungen, die in den Briefkasten
** Frisches und altes Brot. Es gilt als eine deS Postamtes geworfen worden waren, einen losen Bries- ganz allgemeine Wahrheit, daß frisches Brot weniger be- umschlag mit der Bezeichnung „Muster ohne Wert-, an ein körnrnli.chj ist, als altes Brot, weil es schwerer verdaulich Geschäftshaus in Turn-Magurele gerichtet. Da dieser Um- sei. Andererseits wird der Geschmack an frischem Brot nicht sMgg weit über den postmäßigen Satz, nämlich mit mehr weniger allgemein gegenüber dem von altem Brote bevor- » 2e{ M gewacht war, so fiel das dem Briesfichter aus, zugt, benn fast für jebermann ift es em ^guugen, zum & cah deshalb nach dem Inhalte, erstaunte aber nicht
Morgenfruhstiick bas Wechbrod ober zum Abendessen das uuo er 1 y m -ü X. . . h . entdeckte
Roggenbrot noch! warm auf seinem Tisch- zu finden. Es hat wenig, als er 35 000 Franken m Banknoten darin entdeck e.
also den Anschein, als ob der Gaumen dem Menschen in Gr trug semen Fund zu dem Postvorsteher, der mit Hilfe
diesem Fall einen gesundheitschädlichen Rat erteilte, und eines auf dem Umschlag der Noten befindlichen Avdruckes oeS bock) ist es nicht so, benn wir sinb lebiglich selbst baran Geschäftsstempels einer Bukarester Bank fefistellen konnte, fchulb, wenn uns frisches Brot Beschwerden verursacht, daß der Absender dieser merkwürdigen „Muster ohne Wert«- Es ist nämlich- genau ebenso bekömmlich wie altes, Sendung ein zugereister Engländer war, der auf diesem wenn es genügend gekaut wirb, aber daran fehlt es eben . g ungewöhnlichen Wege eine Geschästsschuld abtragen meistens. Ein Stück alten Brots zerteilt fufy unter beul « °
Zähnen in mehr ober weniger harte Teile, die fast un-1 möglich zu verschlucken sein würden, wenn sie nicht zuvor beim Kauen durch den Speichel aufgeweicht würden, da JCeijOX/IHvI-illMl-*
sie sonst die Kehle zu stark reizen. In diesem Fall sieht —Deutsche Alpeu. Eeflee Tettr Bayerisches Hochland, man sich! also dazu gezwungen, das Brot vor dem Ver-1AlgSu, Vorarlberg; Tirol: Brennerbahn, Ohthaler-, Stubaler-um» schlucken ordnungsgemäß in seinem Munde zu behandeln Ortlergruppe, Bozm, Schlern und Rosengarten, Meran, Brenta-uvo unb für die Verdauung vorzubereiten. Genügendes Kauen Adamelloarvppe; BergamaSker Alpen, ^"dafee. Siebente Ausiagk. führt nämlich- bereits zu einer teilweisen Zersetzung des Mit 25 Karten, 4 V^en und 14 Panoramen. ( y Jnb Brotes und bringt es so in einen für die Verbauung I r. 5 Mx. Es ist für dm Referentm jederzeit ein
geeigneten Zustand. Allem aus diesem Grunde schsemf alt^l bfe Neuauflage eine» Meyer'schen Reisehandbuches be-
Brot verdaulicher zu sein, als frisches. Letzteres nämlich llk rp„chm «u können. Pflegt doch ein Vergleich mit der jemetls vorher- weick), teigig ober zähe, deshalb fühlt man weniger die fRob gegangenen Auflage die liebevolle Sorgfalt in der Verwertung deS Wendigkeit, es im Munde gründlich- aufzuweichen, und foliufttömenDen Materials immer wieder zu erweisen. So finden wir entgeht es der vorbereitenden Zersetzung durch das im auch in dem vorliegenden Bande eine so gründliche Neubearbeitung Speichel enthaltene Ptyalin, das die Eigenschaft besitzt, I deS beliebten Buches, daß wir nur iedem Besucher deS oargestEÜ«" Stärkemehl aufzulöseu unb in Malzzucker zu verwandeln. Gebietes raten können, fich ohne-
FriMs Brvt^wird' mit „anberen Arten ^Wunflen", W
unb ba§ Schlingen erklärt viele der aus uiangelhaster I forok auch durch einen Plan des gesamten Kurbezirks
Verbauung herruhrenben Uebelfeiten. Es mag sich- also Meran. Was wir an den Meyrr'schen Alpenführern im allge- jeder Einsichtige darüber belehren lassen, daß er ganz 1^1 mctoen ^nd an dem vorliegenden im besondern schätzen, das find die fein Brot in frischem Zustande genießen kann, wenn er 1 reichlich beigegebenen Panoramen, welche die Oeientierung ungemein dabei nur die vernünftige Vorsicht gründlichen Kauens be- erleichtern. Dabet find dieselben in der Regel von mühelos erreich- obachtet. Eigentümlich- ist die Thatsache, daß sich der Mensch baren Punkten aus aufgenommen, sodaß man nicht gerade sport«. diese Lehre von den Tieren abnehmen könnte. Wenn man mäßiger Bergst^ger zu fein braucht, um sie benutzen zu können. Zu einem Hunde ein Stück Fleisch giebt, so schlingt er es einsochff-n
hinunter, weil es sich m dem für die Verdauung geeigneten ^ben ist die den Schutzhütten der Alpenvereine zugewmdete
Zustande befindet, ohne erst viel von den Zahnen bearbeitet Aufmerksamkeit, welche in denselben nicht nur Zielpunkte, sondern zu werben. Erhält der Hund aber ein Stück Brot, so bauertivornehmlich auch Ausgangspunkte für weitere Ausflüge erblickt.
es eine ganze Weile, ehe er es hrnnnterschlingt. Man I Im Verlage des Kgl. Hofbuchdruckers Max Pasch in Berläl 8w., glaubt ferner ganz allgemein, daß altes Brot überhaupt > Ritterstrahe 60 erschien soeben eine neue Ausgabe der im Rerchs-Elsen-


