System für
Moskau", schreibt die „Nowoje
Moskau, 3. Juli.
chat sich durch ein neues Denkmal verschönert, —
in Moskau giebt es noch kein Denkmal für Alexander III.,
Oderberq-Bretzlau fortxufetifn.
und feierte Mitte Mai dieses Jahres sein 50 jähriges Dienst- jubiläum.,
rettet hat, fehlt, auch Alexanders II., der die Einigung Deutschlands und die Zertrümmerung Frankreichs zugelassen hat. Die Errichtung eines Denkmals des Gründers des Deutschen Reiches im Herzen Rußlands soll uns aber nicht den Gedanken eingeben, daß die deutsche Kolonie, in Moskau so mächtig ist. Sobald die Kolonie russisch geworden sein wird, wird der eiserne Kanzler sich über seinen Standort wundern: allein unter einem Volke, gegen das er sein Leben lang gearbeitet hat. Und dieses Volk wird
(?) L o l la r, 3. Juli. Wie schon früher an dieser Stelle auf Grund amtlicher Erhebungen über die Würdigkeit und bemerkt wurde, feiert der hiesige Turn - und Gesang- Unterstützungsbedürftigkeit die betreffenden Unterstützungen verein am 7. und 8. Juli sein 40jähriges Stiftungsfest,
bisher in Reichelsheim stationiert. (Lehrer Gremm hat über 20 Jahre segensreich in unserer Gemeinde gewirkt
zahlte. Hierbei entfielen nach Maßgabe der zur Verfügung bei welcher Gelegenheit dem Verein eine von Frauen und
"lohenden Fonds auf Seher 100 Mark. Letzterer lehnte die Jungfrauen gestiftete Fahnensch'leife überreicht wird. Der
Unterstützung ab und gad als Schadloshaltung für die Verein wird an diesem Tage zwei seiner Gründer in seiner
Erziehungskosten seines Sohnes 6000 Mk. an. Das Un- Mitte begrüßen können.
berechtigte eines solchen Verlangens, welches von der Ma- () Melbach, 3. Juli. Zum Nachfolger unseres ersten!
Beide Schiffe erlitten Beschädig- Medizin an die hiesige Hochschule erhalten.
•* Der hier zum Tode verurteilte Raubmörder Eimer
Gerichtssaal.
t. Darmstadt» 3. Juli. Kriegsgericht. Der Gardist Otto Fleischmann aus München in der 4. Komp, des Jnf.-Regt. 116 hat sich wegen wiederholten wissentlichen Meineids zu verantworten. Am 20. Februar 1900 hatte er am Amtsgericht zu Darmstadt in Sachen eines gewrfsen Gerlach gegen dessen Dienstherrn wegen Mißhandlung geschworen, daß er Augenzeuge gewesen sei und den Vorgang eingehend geschildert, ohne daß er davon etwas gesehen hatte, oder sehen konnte. Diese Aussagen hat er in einer späteren Verhandlung am gleichen Gericht und am 4. Januar 1901 am Amtsgericht zu Gießen wiederholt. Es handelte sich um eine Privatklage des Gerlach gegen den Prinzipal seines Sohnes, der angeblich wegen Mißhandlungen aus der Lehre entlaufen war Bei der dritten Vernehmung gab F. erst zu, daß er vorher falsche Aussagen gemacht und bte von anderen gehörten Angaben einfach behauptet und beschworen habe. Der Angeklagte ist heute in vollem Um- fange geständrg und giebt als Entschuldigungsgrund „Verwirrung* an. Dre Anklagebehorde hatte 3 Jahre Zuchthaus und Ausstoßung aus dem Heere sowie dauernde Eidesunfähigkeit beantragt. Sein Verteidiger plädierte für fahrlässigen Meineid, der Gerichtshof ließ noch einmal Milde walten und verurteilte den Angeklagten zu 14 Monaten Gefängnis unter
Sport.
Kassa (Ungarn), 3. Juli. Der MUitäraltachö bei der deutschen Gesandtschaft in Bukarest, Heuptrnann Clear, der infolge einer Wckte auf dem gleichen Pferde einen Ritt von Bukarest nach Berlin ausführt, ist heute hier eingetroffen. Der Reiter und das Pferd befinden sich in bester Verfassung. Clear gedenkt morgen den Weg über
Viljoen, Botha und die meisten der unbedeutenderen Kommandanten befänden sich jetzt südlich von Middelburg m her Nähe von Witbank. , , .
Aus Kapstadt meldet Reuter: Ter Burenkommandant Fouche, der in die Eingeborenen-Reservate eingefallen wa , befinde sich auf dem Rückzüge in der Richtung aus oie Drakensberge. Die englischen Truppen verfolgen ihn, da er' aber verhältnismäßig offenes Land vor sich habe, wie gleich mit weiser Vorsicht hinzugefügt wird, ist seine Gefangennahme nicht wahrscheinlich.
Aus Teadwoodcamp auf St. Helena vom «. Marz liegt der Brief eines gefangenen Buren vor, worin es heißt: „Am 7. Februar abends, als nur äeltgenossen un Gespräche waren, hörten wir einen Gewehrschuß. Darauf wurde uns mitgeteilt, daß einer der Unserigen erschossen sei, es war der 19jährige Sohn des Predigers Goddefroy: er starb unmittelbar darnach. In seinem Zelte, an dessen Eingang er getroffen war, brannte Licht. Wir beschlossen, in der Sache Schritte zu thun; einige Rechtsgelehrte wurden zu einer Beratung zusammenberufen und dann zwei Briefe abgeschickt, der eine an den Gouverneur der Insel, der andere an Oberst Evans, Kommandeur der Truppen
China.
In Paris wurde am Mittwoch ein Gelbbuch! über die chinesischen Angelegenheiten veröffentlicht. Es enthält 150 Schriftstücke, die vom 18. Oktober 1900 bis zum 18. Juni 1901 Sehen, die meisten sind Depeschen, die zwischen dem Minister des Auswärtigen Delcasse und dem französischen Gesandten in Peking, Pichon, ausgetauscht worden sind In einer Depesche vom 19. November 1900 lenkt Delcasse tue Aufmerksamkeit Pichons auf Meldungen einiger Zeitungen auf die Plünderung und Zerstörung der k a i s e r l i ch e n G r ä b e r seitens der französischen Truppen Pichon antwortet hierauf am 25. November, daß die kaiser- licksen Gräber weder geöffnet noch, geplündert worden seien Tie französischen Truppen hätten sie besetzt, um sie zu beschützen und gleichzeitig sollte dadurch eine Pression auf den yvf .ausgeübt werden. Am 18. Januar meldet Pichon, oast er sich im Einverständnis mit dem französischen General bemühe, die Folgen der Besetzung des Landes durch die fremden gruppen möglichst abzuschwächen und die Bevölkerung zu schützen. Die ergriffenen Maßregeln seien von den chinesischen Einwohnern anerkannt worden und Li Hung-Lichang habe wiederholt im Namen der chinesischen Bevölkerung feinen Tank ausgesprochen. Tie Chinesen hatten Nicht nur \n Peking, sondern im ganzen Petschili Unster der französischen Behörden ge-
stellt zu lverden xie letzten Schriftstücke sind eine Depesche PrchoM' vom la. JilNi 1901 und einer Antwort-Tevesche Telcasses vom 18 Juni In der ersten daß to das ganze diplomatische Korps mit dem Bons-
Ausland.
London, 3p Juli. Unterhaus. Yerburgh wünscht zu wissen, ob es etwa absichtliche Politik der Admiralität sei, bie Flotte in einem Stande zu erhalten, der es ihr unmögliche mache, einem möglichen Zusammengehen Frankreichs ünd Rußlands die Spitze zu bieten. Rußland, das thatsächlich jetzt die Dardanellen beherrsche, habe im Schwarzen Meere eine Flotte von ungefähr 10 Schlachtschiffen, Frankreich habe ungefähr 14 Schlachtschiffe in Toulon, England habe aber nur 10 Schlachtschiffe im Mittelmeer. Ter Parlamentssekretär der Admiralität Arnold Forster erwidert, es werde beabsichtigt, wenn die Zahl der Schlacht- schlffe in der Heimat durch, den Hinzutritt neuer Schlacht- schiffe erhöht sein werde, die Mittelmeerflotte zu verstärken; ferner werde beabsichtigt, die Zahl der Torpedobootzerstörer zu vermehren. Tie Admiralität beabsichtige, um mc Einheit der Aktion zwischen Kanal- und Mittelmeerflotte herbeizuführen, beide Flotten wieder zusammen manövrieren zu lassen. Tiefe Maßregel werde jenen Einklang hervorbringen, der für die Vorbereitung zum Kriege von durchaus erheblicher Bedeutung sei.
Vermischtes.
.ter Feier wohnten bei Regierungspräsident v. Puttkumer * ~
als Vertreter der Staatsregierung, Vertreter der Behörden s Y ?.e <r n f'n r t
und eine zahlreiche Volksmenge. Superintendent Petri hielt letzten.24= ®tunberit 22o£opbn l^heu iok TinÄafäne
>ie Festrede, worauf der zweite Bürgermeister Nürnberg ö°r, aus anderen ^tubten we Todesfälle
Namens der Stadt das Denkmal übernahm und ein Hoch 9clnekoet
auf den Kaiser ausbrachte, das begeistert ausgenommen wurde. Bei dem Festmahle, das sich an die Feier anschloß, wurden Huldigungstelegramme an den Kaiser und die Kaiserin Friedrich abgesandt.
() M e l b a ch, 3. Juli. Zum Nachfolger unseres ersten rineverwaltung zürückgewiesen wurde, liegt auf der Hand. Lehrers Gremm wurde in der vorigen Woche der Schul- Seher erhielt dann noch auf Verwendung der Behörde Verwalter G ö n n e r aus Kaicben ernannt. Der letztere war von der unter Aufsicht des Staatssekretärs des Reichsmarineamts stehenden Marinestiftung „Frauengabe" eine Unterstützung von 150 Mark übermittelt, welchje er annahm.
Sor au, 3. Juli. Heute wurde hier das vom Bildhauer Wefing-Berlin geschaffene Zweikaiser-Denkmal, Wilhelm I. und Friedrich III. darstellend, feierlich! enthüllt.
auf St. Helena, lautend: Da wir starke Gründe hätten, an- zunehrnen, daß das Totschießen Goddefroys Mord sei, so ersuchten wir 1., daß die Angelegenheit vor einen Richter mit Jury zu bringen sei, 2., daß dann drei von uns Delegierte bei der Verhandlung zugegen sein möchten, und 3., daß diese Delegierten Zeugen vorführen dürften. Oberst Evans antwortete, daß die drei Delegierten zur Voruntersuchung zugelassen würden; wir wählten Wolmarans, den Kapitän Weiß und Rechtsanwalt Glaeser. Ter Gouverneur hatte mitgeteilt, daß der Vorfall unter militärischer Autorität stehe, da das Lager dem Kriegsgesetz unterworfen sei. Der Kapitän Weiß wies darauf hin, daß ein ganz gleicher Fall im Lager von Grevenpoint vor dem Magistrat zu Kapstadt verhandelt worden sei. Tie Schildwache Nr. 5, die den Schuß abgegeben hatte, sagte aus, mehrere Male wären Steine nach ihr geworfen worden, beim vierten Male hätte sie nach vergeblichem Anrufen geschossen. Ten Delegierten wurde nicht gestattet, Fragen an den Mann zu richten, ebenso durften sie die Zeugen nicht fragen und den Namen des Thäters nicht erfahren. Mehrere als Zeugen vernommene Soldaten klagten darüber, daß die Buren mit Steinen würfen. Die Delegierten berichten, daß die Fragen der Offiziere an die Zeugen sehr parteiisch und schonend gestellt wurden, man konnte erkennen, daß die Sache auf nichts hinauslausen würde. Vor der zweiten Sitzung wurde dem Zensor mitgeteilt, daß die Art der Untersuchung nicht geeignet sei, die Wahrheit zu erkennen. Die Gegenwart der Delegierten wäre nutzlos, wir wollten die Zeugen-Aussagen schriftlich einreichen. Dieses wurde verweigert. Unsere Zeugenvernehmungen ergaben folgendes:
In der Nacht rufen sich die 16 Schildwachen jede halbe Stunde zu: ,-Alles in Ordnung". Wenn nun eine Wache schläft, so erfährt das Anrufen eine Unterbrechung und die beiden Nebenmänner suchen den Schlafenden durch Werfen mit Steinen zu wecken; wir hörten oft einen so erschreckt Geweckten auf die Buren schimpfen. Es wurde gesehen, wie Schildwackien Steine aufsuchten und nach ihren Schilderhäusern brachten. Goddefroy war unmittelbar von einer Vereinigung nach seinem Zelte gegangen; fünf Minuten später war er erschossen. Tie Wache Nr. 5 hatte auch bei dem ersten Verhöre anders ausgesagt, nämlich er habe geschossen, weil Goddefroy durch den Zaun kroch In der Nachbarschaft hatte auch niemand einen Aufruf gehört.
Wir schickten das ganze Material an Oberst Evans mit der Bitte, es nach Kapstadt zu befördern. Wir baten, auch den Befehl zum Schießen auf uns aufzuheben: darauf erklärte er, ein solcher Befehl fei überhaupt nicht gegeben. Wir wissen nicht, was aus allen diesen Dingen geworden ist. Eine Mitteilung ist uns nicht gemacht worden."
In der letzten Sitzung der Kommission zur Prüfung der Entschädigungsforderungen der aus Südafrika ausgewiesenen Personen machte Lord Roberts seine Aussagen; bei der Erörterung der Anschläge gegen sein Leben in Johannesburg und Pretoria sagte Lord Roberts, die Anstifter der Anschläge seien deportiert worden. Die Beamten und Angestellten der Niederländisch-Südafrikanischen Eisenbahn seien den Engländern sehr feindlich gesinnt. Viele von ihnen seien deportiert worden. Jede Rücksicht sei diesen Leuten erwiesen worden. Er (Roberts) habe persönlich die große Mehrheit der Fülle von Deportation untersucht, mit Ausnahme der Mitglieder des Eisenbahnpersonals, deren Geschick '-er Verwaltung der britischen Eisenbahn überantwortet worden sei. Er habe keine Deportation genehmigt, ohne sich zu überzeugen, daß genügend Gründe Vorlagen. In Erwiderung auf eine Anfrage des österreichisch-ungarischen Vertreters erwiderte Lord Roberts, hinsichtlich der Nationalität sei kein Unterschied gemacht worden.
Stiftern für die Zahlung der 6ntf<f|äbtgungäfumme »tu f f eG woncteh zwei belgische Offi-
S erklärt habe. Teleasse °n «rtet hteraus, daß amy .0 bong^-t Ausschreitungen gegen erngebareue Oie französische Regierung für dieses Ys Zölle, Frauen begangen hätten und jungst nach- .Europa- Zurück-
unter Garantie 1) des Lttrages d > Seezolle gekehrt seien, UNi vom ü" 1 c», Thrift1/!
2) des zur Verfügung-stehenden Er g hjnzu, datz zu werden, für falsch. (Val. im L Blatt „Kolonialpost)
3) des Ertrages derE-alz,teuer. ff Regierungen zu j— Ter Generalrat der Arb er terpa r te r rrch^te ec in diesem Uuterpfanbe, T teilaenommen, eine heute eine Kundgebung an das belgische Volk, gelten habe, die an der.^Einverständnis unter allen es heißt, das Volk werde sich! ^as gleiche Wahlrecht er- ernfte Garantie sehe, dre^ das . L aufrechterhalten oben Zugleich! werden alle sozialistischen Verbände deA
Mächten, die in E.hma >;nter ss h - '^legramm des Landes aufgefordert, bei Wiederzusammentritt der Kammer
werde. Tas Gelbbuch, enthalt T betreffend die von überall Versammlungen und Kundgebungen zu veranstalten. Gesandten Pichon vom 23. F A iVraae der Fest- Tie Kundgebung schließt mit der Ankündigung, die Ar- dem englischen Gesandten ausg Jnimoneil Pichon er- beiterparteien würden, wenn die gesetzlichen sriedlichen
stellung der Entschädigungen Hi durch Verträge ge- Mittel fehlschlügen, vor einer Revolution Nicht zuruerklärte, die Stellung .der: Mmronen^?nu^uer Grundsatz schrecken. , ..
regelt. Deshalb sei ^ser Hmsich möchten gemäß Madrid, 3. Juli. General Weyler bereitet eine Kredit- aufzuftellen; die beteiligten Gesa l )f öerfXen9 Der forderung von zwölf Millionen Pesetas vor zum Ankauf den bisher von ihnen befolgten Reg . dieser von Schnellfeuer-Kanonen und besucht demnächst die Fest-
deutsche Gesandte habe bemerkt seme -yaitung i auf ben Balearen und an der Mste Nordafrikas-
Frage enffpredje der des franzosisty n. , die Vor- Moskau, 3. Juli. „Moskau", schreibt die „Nowoje
Ter französische ^A°^^^^in/?Balmlinie von Hai- Wremja", „hat sich durch ein neues Denkmal verschönert, — läge über den Bau und Betrieiner ^forbeX Ton ein Den k ma l Bi s m a r ck s, 27 Pud schwer. Es ist wahr, phong nach Yuennan, s^tvie eme Ncutstrag.f g in Moskau giebt es noch fein Denkmal für AlexanderIII., 80 Millionen für bte ^?bbition rtach ^ym - Gogol, Aksakow und viele andere. Es ist auch wahr, daß
Am 23. Juni verließ derDampfer „Gera m in Berlin noch ein Denkmal Alexanders, der Preußen ge- ^eldmarschiall Grasen ^raldersee, p ~ii 5 « « toHp+ Fmt Fofitt yrfpmrtHprä TT typr die Einiann<r
Oberkommandos und einer größeren Anzahl von ^eto^ tmlesrenten an Bord, den Hafen von Nagasaki, um in ununterbrochener Fahrt zunächst bis Batavia zu dumpfem Tort ist er nach neunstündiger, zum Teck sehr stttrmiÄscher Reise am 2. ds. Mts. eingetroffen, lieber Reise und Ankunft in Batavia liegt folgendes Telegramm vom 2. ^uh a -
^Nach Verlassen der Formvsastraße am 26 Ium vor
mittags wurden untrügliche Zeichen asur: si a , p - neuerrichtete Denkmal an seinen geschichtlichen Feind
ote ..Gera" ,m MklMeu Viertel emes h-ranuay nven Wenn es schlecht ist, seine Freunde zu ver-
Teifuns steuere. Kapitan BorelsnifnnXntrum1 gessen, so ist es noch schlechter, seine Feinde zu ver den Kurs. Wir entgingen dadurch dem f 3 • Hessen. So möge also das Denkmal Bismarcks in Moskau
Vorgestern wurde der Aequator passiert und dabei die «u"gunften der russischen Ideen dienen!"
übliche Neuliiigstaufe vollzogen, der sich, ) - ». „ Wellington, 3. Juli. Der Bericht der Kommission
marschall unterwars. Er erhielt ben Tausnarn g - r der Frage der Föderation Neusee-
Soeben sind wir vor Batavia geankert, di 6 sth ff ^ands mit Australien spricht sich einstimmig gegen im Hafen salutierten. Da in Batavia vereinzelte Cholera- Föderation ans.
fälle vorgekommen sind, wirb niemanb an Laub gelassen. ,—■——»
Nach Einnahme von Kohlen wird Freitag von hier direkt ~ imh
nach Aden weitergefahren, wo wir am 18. ^uli em- UlllvI UIW
treffen sollen. Tie Ankunft in Bremerhaven erfolgt am ($er aBbrud ber unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist 8. August. nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anr." gestattet.)
Tas d eutsche Tr u p p en t r a,n s Port schrff r e- Lu ^on der Landesuniverfitat. Der etatsmäßige Lehrer selb", das Truppen nach Shanghai 0-bracht unt b tierärzllichen Hochschule in Hannover Professor Dr.
sammengestotzen. Beide Schiffe erlitten Beschädig- medrzm an die hiesige Hochschule erhalten. , _
ungen und mußten ins Trockendock gehen. . , ' - - - - • _, ., ,
Nach Mitteilung des preußischen Kriegsministermms hat gegen das Urteil des Schwurgerichts Revision eingelegt, über die Fahrt der Truppentransportschiffe ist der Dampfer Wie wir erfahren, ist vom Verteidiger des Verurteilten, „Hamburg" am 2. Juli in Aden, der Dampfer „Sachsen" Justizrat Metz, gegen das Urteil vom 11. Juni Revision an am 2. Juli in Singapore angekommen. Beide Schiffe haben bad Reichsgericht befolgt worden. Ueber die Gründe, auf an^dem^e^^^g^^i^N^iff, fortgesetzt. ^ie sich die Revision stützt, ist näheres nicht bekannt. Doch
sollen dieselben völlig formeller Natur fein. Vor zwei bis . DLUlsufkN drei Monaten dürfte deshalb die Entscheidung darüber, ob
Berlin, 3. Juli. Ter Kaiser ist heute abend an das vom Schwurgericht ausgesprochene Todesurteil zur Voll- Bord der „Iduna" auf der Rhede zu Saßnitz einge- ftredung kommt ober nicht, nicht zu erwarten sein.
troffen. ** Aus Anlaß der Besprechung des städti-
— Sicherem Vernehmen nach ist der Regierungsprasi- schen Budgets werden wir betr. der Vorschtile des GYm- dent Frhr. v. Richthofen in Köln zum Oberpräsi- Zäsiums ersucht, davon Kenntnis zu geben, daß den Aus-, deuten von Ostpreußen als Nachfolger des ver- gaben Höhe von 6550 Mk. Einnahmen gegenüber stehen, storbenen Grafen Wilhelm Bismarck in Aussicht genommen. Tiese sind mit 6480 Mk. eingestellt. Uebrigens sind noch — Gegenüber der Behauptung eines Teiles der Presse, ejne Reihe der von uns aufgeführten Ausgabetitel im das Reichsmarineamt habe dem Vater des mit der „Gnei- Boranschlage enthalten, die ein starkes Gegengewicht an enau" untergegangenen Maschinisten Seher 100 Mark Einnahmen aufweiseu. Vielleicht wird im „Gieß. Auz." Schadenersatz angeboten, stellt die „Nordd. Allg. Ztg." fest, nächsieus auch bie andere Seite der Medaille gelegentlich )aß das Reichsmarineamt, ohne Anträge abzuwarteu, den beleuchtet werden.
Hinterbliebenen des mit der „Gueiseuau" Verunglückten (?) L o l la r, 3. Juli. Wie schon früher au dieser Stelle
deutlicher W-J bedeutenden Sui
L-ndesl-tterie W' iß der Weimarische । rMbivMichtigen, -ntM. W fannt. Ar f handeln. W& iusaimenbruch der trnes Menschensreun der verkrachten Bml dazu kamen dann । AeaM der Dividm md WchtSratZM der Ms Mu>m 4 liche Men der Le M lei!
ist so schvtW $ übersehen W, öl lirM &W ft mitibtnfM gw strophe bei der 2i Zndufirie-A.-A, filantllftfril F. lkonkurS geraten. Im Jahre 1896 mit Liner gehörte deut? riet der Prioalitt G krach in solche Bnzev seine Frau und Toch nach eine Mitteilung sich noch nicht übersä
Aus Berlin, allmählich zur Ben gründet stch ans die Mägange begriffen l fern, und auch in geltend? So lesen Herabsetzungen einer! Publikums, die bisher mit größerem Lerlufi Spekulation wird bal Mißmut über das z können, wenn man fic ung des Börsengesetze sind. Auch wenn dii Ninderungen wenig
Wb 3. 3i WHe der M der Stiftungen durch den
ein 3"
b
äs
“ die 81 mit baiM {ür(tell( ( gle e® ab. wachst"' flöL £), fift*
W-ll-«»" Ä
Bet
Stetteo lei * m alten *3 »«fötale Wttete« tant
®le6en, W


