Ausgabe 
5.5.1901 Drittes Blatt
 
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Sonntag 5. Mai 1901

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isi Jahrgang.

Äbreffe für Depeschs»k »njoiget Sietze».

FernfprkchanfchlußNr.GL.

Nr. 105 Drittes Blatt

Berliner Kries.

(Plaudereien aus der Saiserstadt.)

(Nachdruck verboten.)

Bauerukavst in der Großstadtluft.

Tie Tegernseeer waren da, die Schlierseeer auch; die Schwarzwälder, die statt desSchuhplattlers" denBän­delestanz" zum Besten geben, sind noch nicht fort, und schon stellt sich ein neues Dialekt-Ensemble imB e r l i n e r Theater" vor, das nicht minder daseinsberechtigt erscheint als die anderen: es sind die Elsässer, Leute aus den verschiedensten Berufsarten, die unter der Leitung eines Dr. Greber fröhliche Szenen aus dem reichsdeutschen Leben vorführen, während wir von den Elsässern in Berlin ich meine im Reichstag früher manche andere Szene er­leben mußten.T'r Herr Maire" betitelt sich das heitere, im großen und ganzen hausbackene und wenig aufregende ländliche Lustspiel, das von den Mitgliedern, die Saheim den Kleisterpinsel des Buchbinders und Tapezierers handhaben, den Hammer schwingen und an der Hobelbank 'lehn sollen, ganz famos zur Darstellung kam. Da sie sich vor allem Mühe geben, ihr herziges, aber dem Berliner doch wildfremd ins Ohr fallendes Allemannisch recht deut­lich und ein bischen vom Hochdeutschen durchschossen, zu -ehör zu bringen, so war bald die nötige Stimmung im häufe, die für einen Erfolg so notwendig ist, und die lieben Reichsdeutschen, die sich ja immer noch nicht ganz

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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Eine neue Gesteinsbohrmaschine.

Auf Veranlassung desBergmännischen Ver­eins zu Gießen" fand am vergangenen Samstag im HotelGroßherzog von Hessen" vor einer zahlreichen Ver­sammlung von hiesigen und auswärtigen Interessenten ein Vortrag über elektrische Gesteinsbohrmaschinen statt, dem die Vorführung einiger Neukonstruktionen der Elektrizitäts- Aktiengesellschaft vormals Schuckert & Eo. in Nürnberg folgte. Der Vorsitzende des Vereins, Direktor Marx, be­grüßte die Gäste und Mitglieder ünd erteilte dem Berg­ingenieur C l a s s e n aus Nürnberg das Wort. Dieser ver­breitete sich nun in längerer Rede, an der Hand von zahlreichen Zeichnungen und Abbildungen, ausführlich über die Konstruktion und Verwendung der modernen Gesteins­bohrmaschinen. Wir müssen uns darauf beschränken, in folgendem nur das Wesentliche der interessanten Ausführ­ungen wiederzugeben.

Tie Gesteinsbohrmaschine dient dazu, Löcher zum Zwecke des Lösens von Material herzustellen, welche dann in der Regel mit Sprengstoffen gefüllt werden, um die abzubauen­den Gesteine in größeren Massen zu gewinnen. Auf diesem Verfahren beruht die gesamte moderne Berg- und Tunnel­bautechnik. Derartige Minenlöcher herzustellen ist die wich-

öeiseite gelegt und finden für alles ein Wort der An­erkennung ooer doch wenigstens des Wohlwollens. Natür­lich verwirrt das den Geschmack des Publikums, das auf seinen Kritiker eingeschworen ist.

Das Fahrrad im Kriege.

Daß Rad hat seine Leistungsfähigkeit in dem modernen Kriege der Großmächte noch nicht erprobt, und es findet, wie es allen Neuerungen in der Technik des Kriegswesens zu gehen pflegt, ebensoviel übertriebene Schwärmer auf der einen, wie mißtrauische Feinde auf der anderen Seite. Tie vor kurzem erst erfolgte Aufstellung von acht Kom­pagnien freiwilliger englischer Zweirad-Infanterie jede 120 Mann stark für den Krieg in Südafrika lenkt das allgemeine Interesse wieder auf das Radfahrwesen im Kriege und auf den Standpunkt und die Erfahrungen, die unsere Heeresleitung zu der Anordnung bewogen, jedem Armeekorps 200 Rüder zur Verfügung zu stellen. Es geschah dies nach mehrfachen Versuchen in den Manövern, und die Bestimmung erscheint, wenn man das Für und Wider vbwägt, recht glücklich getroffen.

Untersuchen wir objektiv zunächst einmal die vielfachen Vorzüae, die die radelnde Infanterie auszeichnen, so finden wir, daß sie im atlgerneinen auf gut gebahnten Wegen unter normalen -Verhältnissen die Kavallerie an Schnellig­keit bedeutend übertrifft. Ja, man kann bei ihr in diesem Sinne von einer Unermüdlichkeit reden, und je größer die Entfernung ist, desto mehr zeigen sich diese Vorzüge. Bei dem vielbesprochenen Tistanzritt Berlin-Wien, der gleich­zeitig auch von Radlern mitgemacht wurde, legte der beste Reiter den Weg in 72 Stunden zurück7 der beste Radfahrer brauchte gerade die Hälfte der Zeit. Und selbst der letzte der Radler brauchte fast einen Tag weniger wie der beste Reiter? Ferner spricht die Bedürfnislosigkeit des Stahl­rosses sehr zu gunsten desselben. Es wird nicht gedrückt, geht nicht lahm, scheut nicht und frißt vor allen Tingen nicht. Also keine Mitnahme von Fourage und keine Schon­ung, wenn es sonst nur intakt bleibt. Statt einer Ruhe­pause genügen ein paar Tropfen Oel, um ihm neues Feuer und neue Kräfte einzuflößen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Verwendung des Kriegsrades ist seine Geräusche losigkeit, ivas bei Ueberraschungen von allergrößtem Nutzen sein kann. Schließlich ist es auch bei Glatteis zu ver­wenden, das den Kavalleriedienst zum mindesten sehr er­schwert, wenn nicht gar unmöglich macht. Man braucht nur an den 16. Januar 1871 zu denken, an welchem Tage Faidherbe seinen bekannten Linksabmarsch vornahm. In­folge des vorhandenen Glatteises gelangte die Meldung davon viel zu spät an den General von Goeben, hier wären Radfahrer am Platze gewesen.

Hiermit sind aber auch die Vorzüge erschöpft, und nun kommen die nicht zu unterschätzenden Nachteile, die die Fahrradbenutzung im Felde, speziell vor dem Feinde, mit sich bringt. Viele wollten nach den Kaisermanövern des Wahres 1894, in denen man von überraschenden Heldenthaten eines ganzen Radfahr-Tetachements hörte, das Problem der berittenen Infanterie gelöst sehen. Nun machte man aber gleich darauf die Erfahrung, daß schlechte Wege und Wind, ja selbst verschmutzte Chausseen diese gepriesene Leistungsfähigkeit ganz erheblich beeinträchtigen, daß Sand­wege, lockerer Boden, aufgeweichte Feldwege bei dauernd schlechter Witterung von einzelnen Radlern, geschweige denn ganzen Kompagnien, einfach nicht zu benützen sind. Auch die Tauerhaftigkeit der Räder ließ zu wünschen übrig, sodaß technische Vervollkommnungen, die wohl erreichbar sein werden, in diesem Punkte erwünscht sind. Mit dem Rade in der Hand kommt man bekanntlich nur sehr langsam vorwärts und bald tritt naturgemäß eine Uebermüdung ein. Außerhalb gebahnter Wege also fallen alle Vorzüge weg und das Rad ist ein hemmender Ballast, der die praktische Verwendung der radelnden Infanterie einfach illusorisch macht. Also für Gefechtsaufgaben mit freier Be­nutzung des Geländes wäre die Fahrrad-Infanterie ganz ungeeignet. Ein bedeutender Vorzug der Kavallerie besteht nun in der Fähigkeit, über Feld reiten zu können; sie kann

Kunst und Wissenschaft.

0- Frankfurt a. 1. M«i. Das Programm einer em nächsten Montag zu Gunsten der Hinterbliebenen der bei der Griesheimer Explosion Getöteten im Opernhause ststt- findenbm Wohlthätigkeitsvorstellung lautet wie folgt: 1. Marcia Funebre auS derStnfonia Eroica" von Beethoven. 2.Adelaide", Lied von Beethoven, gesungen von Herrn Alois Burgstaller. 3. Allegro und Adagis auS dem v-moU»Konzert für zwei Violinen von I. S. Bach, gespielt von Professor Hugo Heermann und seinem Sohne Emll Hermann. 4. Quwtett aus der OperCosi fan tutteT von Mozart, gesungen von den Damen Schweitzer und F«Scs, sowie dm Herren Brinkmann, Hmsel und Mantler. 6. a) Nocturne C-moll, b) Valse Gee-dur von F- Chopin, 0)Tarantelle" von L. LiSzt, vor- getragrn von Herrn Frödöric Lamond. 6. Arie derRezta" aus der OperOberon" von C. M. von Weber, gesungen von Frau Plagte Greeff-Andriessm. 7. Zwischmspiel aus der OperDer Pfeifertag von Max Schillings, unter persönlicher Lettung des Komponttten. Hierauf: Cavalleria rasticana. Santuzz«: Fräulein Emmy Dtflmn vom «övigl. Opernhause in Berlin. Die Vorstellung findet autzer Abonnement bei den normalen großen Preisen ^tt und beginnt 7 Uhr. Platzbestellungen werden an der Kaste des Opernhauses eut- gegengenommen.

längere Wege abkürzen, und auf einen bestimmten Punkt so direkt als es das Gelände erlaubt, vorgehen. Ties ist den Radlern versagt. Tie Rückzugslinie der radelnden In­fanterie ist zudem, falls sie nicht die Räder preisgeben will, stets an die benutzte Straße gebunden. Ein Ausweichen nach irgend einer Seite hin, was bei kleineren Abteilungen wie Radfahrer-Tetachements im Gefecht sehr wohl denkbar wäre, kann demnach auch nicht ausgeführt werden. Mau muß also der Fahrrad-Infanterie trotz aller Schnelligkeit eine gewisse Unbeweglichkeit und Starrheit in ihren Be­wegungen zusprechen. Wo bleibt da der bekannte Aus­spruch Napoleons:Die Infanterie muß alles machen, was Die anderen Waffen nicht können!"? Man hat auch, der D. W." zufolge, ein tragbares Klapprad des französischen Hauptmanns Gerard praktisch zu benutzen versucht. Abge­sehen davon, daß das Zusammenstellen und Auseinander- legen desselben viel Zeit erfordert, und das Rad nicht die nötige Stabilität aufweist, besitzt es natürlich auch ein ver­hältnismäßig schweres Gewicht. Man wird unwillkürlich an die Fabel von dem Manne erinnert, der seinen Esel nach Hause trägt!

Aus dem Abwägen der Vorzüge und Nachteile, die an die Verwendung des Kriegsfahrrades geknüpft sind, ergiebt sich die praktische Verwendbarkeit desselben im Felde. Beim Stabe höherer Truppenverbände, im Festungsdienste, im Meldereiterdienste innerhalb gesicherter Abschnitte, die ge­eignete Verkehrswege aufweisen, z. B. Etappen, ist der radelnde Meldereiter unübertrefflich; ebenso wird iym die Kavallerie dankbar sein, wenn er sie durch Uebernahme der Bedeckungen bei Kolonnen und Bagagen entlastet. Hier ist er unzweifelhaft am Platze, ferner überall da, wo früher die Infanterie zu besonderen Aufgaben auf Wagen gesetzt wurde. Vielleicht wäre der Vorschlag, die begleitenden Pionier-Kompagnien der Kavallerie-Divisionen aufs Rad zu setzen und ihr Handwerkszeug in Motorwagen unter­zubringen, auch ausführbar! Ebenso kann man nicht be­streiten, daß Radfahrer-Tetachements in der Hand eines höheren Führers für bestimmte Sonderaufträge, die aber naturgemäß selten gegeben werden, recht wohl brauchbar und von größtem Nutzen sein können. Aufgaben wie die möglichst schnelle Besetzung eines Tefilees, die Zerstörung von Telegraphenverbindungen, Eisenbahnen, Ausführung von Pionierarbeiten aller Art an wichtigen Punkten können, wenn geeignete Wege zu dem Punkte der Thätigkeit führen, durch solche Radfabrer-Abteilungen ausgezeichnet gelöst werden. Man hat dies schon vielfach erprobt, und die diesjährigen französischen Manöver versprechen, durch die Verwendung radelnder Sappeure interessant zu werden. Auch ein plötzliches Auftreten in einer mangelhaft ge­sicherten Flanke des Feindes kann unter Umständen von Erfolg begleitet sein. Freilich müßte dann wohl die eigene Sicherung durch Kavallerie, die von den Höhen aus auf­klärt, bewirkt werden. Besonders mag noch betont werden, daß die Nacht wegen der Geräuschlosigkeit des Rades einer gelegentlichen außergewöhnlichen Verwendung der Truppe günstig ist. Hier ist bei Rekognoszierungen oder Ueber­füllen die Ueberraschung des Feindes Vorbedingung des Erfolges, und die Bewegungen aller Truppen sind an die Straßen gebunden. Man kommt deshalb im allgemeinen zu dem Schluß, daß im geregelten Kriege zweier eben­bürtiger Großmächte nur in Ausnahmefällen Fahrrad-De­tachements Verwendung vor dem Feinde finden können, daß der Nutzen des Fahrrads innerhalb gesicherter Ab­schnitte unbestreitbar stets anerkannt wird, und daß ein guerillaartiger Feldzug, wie z. Z. der in Transvaal, wo überall, auch im Rücken Feinde auftauchen, die ein schnelles Erscheinen kleiner Abteilungen bedingen, und wo Trans­porte nicht sicher vor Uebersällen sind, die Aufstellung ver­hältnismäßig zahlreicher Zweirad-Infanterie nötig machen kann.

Politische Tagesschau.

Unter den am 1. d. M. vom Reichstag angenommenen Resolutionen befindet sich eine in der Form des all­jährlich wiederkehrenden Antrags B e ck h - Koburg, des In­halts, daß die schon im Jahre 1895 in Paris vereinbarte Vogel schutzkonveution endlich in Wirksamkeit gesetzt, und daß das deutsche VogelschKtzgesetz baldigst revidiert werde. Es muß bei der großen Bedeutung, die der Schutz unserer einheimischen Vögel für die Landwirtschaft hat, billig verwundern, daß nicht von Mitgliedern der Rechten, sondern von einem Abgeordneten der freisinnigen Volks­partei diese Bestrebungen mit unermüdlichem Eifer ver­fochten werden. Leider ist nicht wahrzunehmen, daß die Sache Fortschritte macht. Der Vogelmord in Italien usw. ist nach! wie vor im Schwünge; aber ebenso bei uns in Teutsastand der Krammetsvogel-Fang mittelst Schlingen, in denen viele tausende anderer nützlicher Vögel qualvoll zu Grunde gehen. Hier mag doch einmal der Anfang ge­macht werden! Solange dies nicht geschieht, kann das Aus­land mit einigem Recht Vogelschutzkonventionen als neben­sächlich behandeln. Jeder fege vor seiner Thür.

Tie Russen können sich in der That zu ihrem politischen Kompagnon" beglückwünschen. Kaum ist Minister Del- casse von seiner Petersburger Reise wieder nach Paris zurückgekehrt, da erklären sich auch Herren der fran­zösischen Hochfinanz und Großindustrie bereit, durch ma­terielle Unterstützung die russisch Industrie vor dem Zu­sammenbruch zu bewahren. Mehr kann Finanzminister', Witte, der durch seine starreallrussische" Politik die ungesunde Entwickelung der Industrie seines Landes mitverschuldet hat, kaum verlangen. Doch ihm winken noch weitere Millio­nen. Wenn die Franzosen erst das alte Vertrauen zu dem eigensinnigen Alliierten wiedergewonnen haben, dann zeigen sie auch bald anteilvolles Verständnis für dessen finanzielle Schmerzen. Herr Witte darf beruhigt sein. Er wird die Staatsanleihe, die er seit Jahr und Tag vergebens an den Mann zu bringen sucht, nicht lange mehr auszubieten haben. Tie Tresors des Credit Lyonnais und der anderen großen französischen Bankhäuser haben sich unter der Zauber­wirkung der Petersburger Reise des Herrn Telcasse ge­öffnet. Es ist an Herrn Witte, den Termin zu bestimmen, an dem sich der Goldstrom in die russischen Staatskassen ergießt.

warm im Reiche fühlen, durften zu ihrer Freude kon­statieren, daß die Berliner im Grunde genommen doch recht nette Menschen sein können. Wenn dieses winzige Moment sein Teilchen dazu beiträgt, den so langsam vor­schreitenden Umbildungsprozeß im Elsaß zu fördern, so sei auch diesen Bretter-Tilettanten ihr Raum in der Groß­stadtluft von Herzen gegönnt. Hoffentlich ists mit diesem Ensemble nun aber Schluß; wir kommen sonst zu ganz ver­drehten Kunstzuständen und tragen in die Kreise soliden Bürger- und Bauerntums ganz falsche Vorstellungen über das Schauspielertum. Schon jetzt mag es eine ganz erkleckliche Zahl von Leuten unter all diesenTruppen" geben, die sich für den ursprünglichen Beruf nicht mehr erwärmen können, die sich auHöherem" berufen fühlen. Und die ganze Ge­schichte ist doch wirklich nichts weiter, als eine flüchtige Modesache, die in dem Bestreben des Norddeutschen, sich seinen Landsleuten im Süden liebenswürdiger zu zeigen als nun einmal sein Rufdort unten" ist, ihren Ursprung hat. So wie man das Exempel umdreht, hat man die Probe darauf. Man sende z. B. eine Gesellschaft von Ost­preußen, Mecklenburgern oder Spreewäldern nach München oder Stuttgart, und lasse sie in ihrem Dialekt in bald zu erlangenden Stücken auftreten. Ich glaube nicht, daß das Gastspiel einen allzugroßen Umfang annehmen würde. Darum fort mit aller Tilettanterei von der öffentlichen Bühne? Es führt auf die Tuuer zu nichts Gutem. Die Kritiker unserer hauptstädtischen Blätter haben allen den süddeutschen Gästen gegenüber ihre sonst so spitzigen Federn

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