Gießen, den 4. April 1901.
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Gießen, 8. April 1901. Dar Stadtbauamt.
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3« brr privaiklggksachk öeft früheren Großh. Bürger- meifters Heinrich Meyer I. zu Großen.Bu'eck,
Privatklägert, gegen den
Landwirt Anton Schmidt zu Großen-Buseck,
Angeklagter, wegen Beleidigung hat das Großh. Schöffengericht ;u Gießen am 15. März 1901 für Recht erkannt:
Der Angeklagte Anton Schmidt wird wegen Beleidigung auf Grund der §§ 185, 186, St. G. B. zu einer Geldstrafe von Sechzig Mark, die im Un-inbringlichkeitsfalle mit sechs Tagen Gefängnis zu verbüßen ist, sowie zur Tragung der Kosten des Verfahrens, einschließlich der bem Prioat- kläger erwachsenen notwendigen Auslagen verurteilt. Zugleich wird dem Beleidigten Heinrich Meyer I. von Großen-Buseck die Befugnis zugesprochen, dieses Urteil nich Rechtskraft mit Frist von einer Woche, laufend von der Zustellung einer Abschrift, durch einmaliges Einrücken in dem „Gießener Anzeiger" auf Kosten des Verurteilten zu veröffentlichen.
D e Richtigkeit btr Abschrift der Urtetlsformel wird be glaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt.
Gießen, den 23. März 1901. LS. Orth, 2601 GerichtSschreiber des Großh.
Amtsgerichts.
Wird hiermit veröffentlicht: Gießen, den 3. April 1901. Dr. Gutfleisch & Fr. Engisch, Rech» anwäite.
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