Ausgabe 
4.12.1901 Zweites Blatt
 
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tümliche Vorstellung zu kleinen Preisen. Die Rolle der ii o t d Qit Stpfpr Wnf-i

Lürgermeisternxchl befreundet waren.

ob mildernd« Umstände vorliegen.

«rückten Alters wegen eine Wiederwahl nach 34jähriger

Cs erfolgte aber eine Rekla

die mildernden Umstände zu versagen.

Sollten vielleich:

eckannte die Rechtskraft des Urteils sofort an.

Feuerzeugständer diente als Waffe. Der eine von ihnen trug Im dem Kampfe, der sich entspann, zwei gefährliche Kopf­

verletzungen davon.

x Bleichenbach, 2. Dez. Bei der im Oktober stattge-

Ihabten Bürgermeisterwahl wurde H. A. Naumann an Stelle des bisherigen Bürgermeffters Bickel, der vorge-

| Beifall.

Friedberg, 2. Dez. Ein Kuriosum erfährt derFriedb

):( Aus dem Theaterbureau. Ludwig Fuldas neues Vers- lustspielDie Zwillingsschweste^, das vor einigen

Kopfe ergeben habe.

Spitze des abgebrochenen Messers gefunden. Eine dritte I . . . .. -

Wunde habe Meininger am Halse gehabt, die die Todes-1 sich unlängst imSolmser Hof". Sie tranken sich in inniger

Ursache ser. Auf Befragen des Verteidigers giebt er zu, daß Freundschaft so oft zu, daß sie bald in sehr fidele Stimmung

es vielleicht der Kunst der Aerzte in der Klinik zu Gießen gerieten. Da entspann sich ein Wortwechsel. Sie belegten geglückt sein würde, den allerdings schwer Verletzten am sich zunächst mit Namen, die keine Schmeicheleien enthielten,

Leben zu erhalten, es hätte dies aber nach der Schwere der und griffen dann zum Schnapsglas. Auch der stemerne

Verletzung nur vom Zufall abhängen können. * ^'»riPHAftnnSpr hipnip nte TOnffp. Der emp nnn ihnen trua

Die an die Geschworenen gerichtete Schuldfrage lautet auf Körperverletzung mit tätlichem Erfolg. Eine weitere vom Gerichtshof gestellte Frage bezieht sich darauf,

l desselben sehr gefreut, und diese sind der Regierung sehr dankbar, daß sie geradediesen Grund" bei Beratung der Vorlage ins Treffen führte. Hoffentlich geht auch an ge- l eigneter Stelle die Ueberzeugung nicht verloren, daß der Reichtum des Oberwaldes ebenfalls Einfluß auf den Verkehr der Bahn haben kann. Daß in hiesiger Gegend allgemeine Auflegung herrscht, ist nicht so zutreffend; vielmehr sind nur einzelne Persönlichkeiten davon ergriffen, und diese suchen na­türlich ihre Stimmung auch auf andere zu übertragen.

rt. Friedberg, 2. Dez. Kirchenrat und Dekan Meyer feierte am 1. Dezember, körperlich und geistig noch sehr rüftig, seinen 70. Geburtstag. Er ist zu Büdingen ge­boren, war seit 9. März 1856 Rektoratsvikar in Kirtorf und Grünberg, 1857 Vikar in Rodheim und Friedberg, 1860 Dicckonatsverwalter, seit 1862 Diakonus und seit 1. Oktober

Staatsanw. Zimmermann plaidiert auf schuldig im Sinne der Anklage. Es würde falsch sein, dem Ange-I klagten mildernde Umstände zuzubilligen. Reupert sei wegen Dienstzeit ablehnte, gewählt. Körperverletzung 3 mal vorbestraft, dies habe ihn nicht ab- maüon, die, da sie unhaltbar war, von den Reklamanten gehalten, von neuem zum Meffer zu greifen. Er bitte die jetzt zurückgenommen wurde. Heute wurde nun der neue Geschworenen, auch im vorliegenden Falle dem Angeklagten Bürgermeister durch das Kreisamt Büdingen auf dem hiesigen ' I Rathause vereidigt, und in seinen Dienst eingewiesen.

Der Verteidiger Rechtsanwalt Hoos führt den Ge- m. Vom höchsten Vogelsberg, 2. Dez. Nach dem Bericht schworenen vor, wie sie den Vorgang ganz anders beurteilen in Nr. 283 desGieß. Anz." hat sich das Gerücht bewahr- würden, als der Staatsanwalt, wenn sie sich vergegenwärtigen, Heitel, daß 13 Orte unter besonderer Anleitung nochmals wie erregt die Gemüter vor einer Bürgermeisterwahl in einem eine Petition an die Kammer gerichtet haben, um dem Be- Dörfchen wie Langenbergheim seien. Dazu komme, daß der schluß der zweiten Kammer, die neu zu erbauende Bahn über

Getötete den Angeklagten mit Stichelreden gereiht hat; er- Hartmannshain zu führen, entgegenzuarbeiten und eine Aende-

wäge man ferner, daß auch erwiesen sei, wie sein Klient, rung der Richtung VölzbergVollartshain zu bewirken, ehe er zum Meffer griff, den wuchtigen Tritt vor den Unter- Man ist über dieses Thun vielfach überrascht und kann keinen leib erhalten habe, so sei dessen Wut begreiflich. Hierzu stichhaltigen Grund dafür finden. Es ist ja bekannt, daß die komme auch die Wirkung des Alkohols, den Reupert wie der «Vorlage zm Führung über Hartmannshain von der Regie- Getötete an jenem Abend in überreichlichem Maße genossen rung ausgegangen und auch im Ausschuß der ziveiten Kammer

hätten. Der Angeklagte müßte für seine That bestraft wer- durchgearbeitet ist, es ist also keineswegs ^unbekannt, daß diese

den. Erwäge man aber das alles, so müßten die Ge- Vorlage sehr rasch kam, dafür wird die Großh. Regierung

schworenen seiner Ansicht folgen und die Frage nach mildern- chre Gründe gehabt haben. Sie wird auch wohl, wie die

den Umständen bejahen. Petenten reiften, daß viele der 13 Orte in Grebenhain eine

Nach erfolgter Rechtsbelehrung durch den Vorsitzenden, nicht allzu entfernte Station haben, da sich der Hauptoerkehr L/mdgerichtsrat Hellwig, ziehen sich die Geschreorenen zu einesteils dahin wegen der Zugehörigkeit zum Kreise Lauter­einer */Jtünbigen Beratung zurück, worauf der Obmann, I bach, andernteils nach Steinau richtet. Sollten vielleich Weinhändler Aug. Schwan-Gießen, den Wahrspruch kund- manche Orte nach Bermuthshain etwas näher haben, so is ,liebt, der aufschuldig" lautet, aber das Vorliegen mildernder ja auch diesem insofern Rechnung getragen, als jener Ort bei

llmftanbe bejaht. der genehmigten Strecke ja auch eine Haltestelle erhält. Daß

Staatsanwalt Zimmermann erklärt, daß man nach die Regierung unserem höchsten Vogelsberg, der ja ohnedies seiner Ansicht bei Ausmessung der Strafe nicht weit unter nicht immer die rechte Würdigung sindet, durch die geneh- das vom Gesetz zugelassene höchste Strafmaß, das auf 5 Jahre rnigte Strecke dem Verkehr erschließen will, Hardie Bewohner Gefängnis lautet, herunter gehen dürfe. Alle zu gunsten des Angeklagten sprechenden Momente hätten die Geschworenen bei Blldung ihres Wahrspruches bereits berücksichtigt. Er bitte, auf eine Gefängnisstrafe von 4 Jahren zu erkennen.

Der Verteidiger bittet um ein geringeres Strafmaß.

Der Gerichtshof erkennt dem Antrag des Staatsanwalts gemäß, indem er dessen Begründung betr. der Höhe der Strafe zu der seinigen macht. Die feit dem 1. Oktober verbüßte Untersuchungshaft wird bei der Strafe in Aufrechnung gebracht, weil der Angeklagte von vornherein geständig war. Reupert I

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Berlin, 3. Dez. Zu Ehren Siegfried Wagners fand gestern abend imKaiserhos" eine Festlichkeit statt, an der neben den Vorständen der Berliner Wagner-Vereine eine Reihe hervor- ragender Persönlichkeiten teilnahmen.

1883 dritter Pfarrer in Friedberg. 1884 wurde er dann zum Dekan gewählt. Meyer erfreut sich bei Jung und Alt der größten Beliebtheit. Am 1. Dezember fand im Saale des HotelTrapp" das erste Konzert des Musik Vereins statt. Es wurdendie Jahreszeiten" von Haydn auf geführt. An Solisten wirkten mit: Frl. Aenni Wiegand (Frankfurt a. M.), Richard Fischer (Frankfurt a. M.), Adolf Müller (Frank­furt a. M.). Die Klavierbegleitung lag in den Händen des Dr. K. Schmidt aus Laubach. Der geräumige Saal war bis lauf den letzten Platz besetzt, und die vorzüglichen Leistungen der Solisten sowie des gutgeschulten Chores fanden lebhaften

zuteilen, damit eine rechtzeitige Benachrichtigung der Station Zell-Romrod wegen Zurückhaltcns des Zuges 526 erfolgen kann. , t

Ofsenbach, 2. Dez. lieber den Grund derVer y ajtr ung des seitherigen Stationsvorstehers Seitz vom hie­sigen Lokalbahnhos wird noch bekannt, daß Seitz die Lohnlisten in der Weise fälschte, daß er bet den Abschlags-Lohnzahlungen aus 10 Mark 40 Mark gemacht hat, und zwar wiederholt. Durch diese Manipulationen: wie durch Anleihen bei Untergebenen suchte er ein in feiner Kasse vorhandenes Defizit zu decken. Letzteres soll übrigens kaum 400 Mark betragen.

Bretzenheim, 2. Dez. Als heute Morgen in der neu. renovierten katholischen Kirche der Gottesdienst vorüber war, brach auf der Empore, auf der sich die Orgel befindet, Feuer aus. Die Orgel und Orgelbühne sind vollständig ausge­brannt, ebenso ist in diesem Teil der Kirche die Decke durch das Feuer schwer beschädigt worden. Den Feuerwehren von Mainz, Marienborn, Hechtsheim, Bretzenheim und Zahlbach gelang es, das Feuer auf den Teil des Orgelgebietes zu be­schränken und den Brand zu löschen. Provinzialdirektor v. Gagern, Oberbürgermeister -5)r. Äaßner und Baurach Kuhn hatten sich ebenfalls an der Brandstelle eingefunden. Anscheinend ist der Brand dadurch entstanden, daß das Aus­löschen einer Kerze auf der Orgelbühne vergessen wurde.

A.E. Gimbsheim bei Worms, 2. Dez. Bon einem furcht­baren Unglück wurde die Familie des Landwirts Adam Falger gestern nachmittag betroffen. Die.Ehefrau, die schon seit einiger Zeit infolge einer Erkältung klagte, war allein zu Hause und stand an dem roarmen Ofen im Zimmer, um sich zu wärmen. Plötzlich fingen ihre Kleider Feuer, ihr Angst­gefühl trieb sie ins Freie, wo der starke Wind die Ausbreitung des Feuers beschleunigte. Sie schrie jämmerlich, sodaß die Nachbarsleute zusammenliefen. Die bedauernswerte Frau stand in hellen Flammen. Man schüttele Wasser über sie und hüllte sie in Tücher und Decken. Die noch brennenden Kleider riß man ihr vom Leibe und suchte sie auf solche Weise zu retten. Der Arzt stellte eine Verbrennung des Hinter­körpers vom Fuß bis zum Kopf fest. Die Verunglückte liegt

Aus Stadt und Zand.

(Der Abdruck der unter dieser Rubrik besindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe:Gieß. Anz." gestattet.) Gießen, den 3. Dezember 1901.

* Wir machen unsere verehrten Leser der Stadt daraus aufmerksam, daß den schon am Vormittag zur Ausgabe gelangenden Verhandlungen des Deutschen Reichs­tages mehrfach die Gießener Familienblätter angefügt werden.

* Der Handelskammer Gießen sind von vertrauenswürdiger Seite Mitteilungen über die panamerikanische Au s- stellung in Buffalo zugegangen. Interessenten können von denselben auf dem Bureau der Kammer Einsicht nehmen.

lassen können. v

gestellt, daß Reupert an jenem Abend, ehe er das Wirtshaus , ...

verließ, erzählte, er könne nicht mehr ohne Waffe in Langen- Ende November befandenJirf) auf der Kolonie stellen- resp. bergheim über die Straße gehen, die Gegner des Bürger-1 arbeitslos 120 Mann, ^eit dem Bestehen wurden Personen meisters lauerten ihm auf. Hierbei zeigte er ein Messer, aufgenommen 4147 und entlassen 4027, der Bestand am das er öffnete, aber wieder schloß, ehe er es in die Tasche 1. November betrug 70, dazu kamen 84, während 34 meggmgen. fteefte. Auf eigenen Wunsch wurden 29 entlassen, in Arbeit durch

Kreisarzt Dr. Wißner-Büdingen deponiert als Sach- die Kolonie 1, m die Familie zurück 1, arbeitsunfähig oerständiger, daß der Leichenbefund zwei Messerstiche am waren 2. Die Kolonie verpflegte an 2978 Tagen und ar- Jn einer der Wunden habe man die I beitete an 2594 Tagen.

| )( Laubach, 3. Dez. Zwei hiesige Bürger vergnügten

Universitäts-Nachrichte«.

Braunschweig, 2. Dez. Der hiesige akademische pol­nische Leseverein ist durch Verfügung des Rektors der tech­nischen Hochschule aufgelöst worden.

Breslau, 2. Dez. Der o. Professor an der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität, Alois Schul t e, nahm den an ihn ergangenen Rus als Leiter des preußischen historischen In­stituts in Rom an.

Heidelberg, 2. Dez. Sechzig hiesige Professoren und Dozenten, darunter Kuno Fischer, sandten neuerdings an Mommsen eine Zustimmungsadresse.

Gerichtssaal.

In welche Wageuklasse der Eisenbahn gehört ein Bottsschullehrer ? DieGermania" schreibt: Diese Frage unter­lag jüngst der Entscheidung des Landgerichts in Osnabrück. Ein Lehrer aus der Umgegend von Osnabrück hatte kürzlich vor der Strafkammer in dieser Stadt als Zeuge zu erscheinen und eine Rückfahrckarte 2. Klasse gelöst. Nach Schluß der Verhandlung wurde ihm außer den Tageskosten nur eine Rückfahrkarte 3. Klage vergütet. Der Lehrer wandte sich beschwerdeführend an das Land­gericht, indem er ausführte, daß ihm als Lehrer unzweifelhaft zu- slehe, die zweite Wageuklasse zu benutzen, da leder Subalternbeamte dieselbe üquibieren könne, der Lehrer aber doch sicher zu den mitt­leren und nicht zu den unteren Beamten zähle. Das Landgericht trat in seinem Antwortschreiben der Ansicht des Beschwerdeführers entgegen. Die Lehrer an Volksschulen, so führte es aus, nehmen keine derartige Sonderstelluiig ein, daß ihnen nicht zugemutet werden könne, mit dem Publikum, das die dritten Wageicklassen zu benutzen pflegt, zusammen zu reisen, auch leidet die Würdigung, die der Lehrerstand als solcher zu beanspruchen hat, nicht darunter, daß seine Angehörigen bei ihren Reisen die dritte Wagenklasse be- nutzen. Andrerseits dürfe aber, wenn ein einzelner Lehrer nach feinem persönlichen Bedürfnis und Empfinden in esr^m Falle ge­glaubt hat, einer höheren, der zweiten Wageuklasse sich bedienen zu müssen, chm der Ersatz der hierfür lhatsächllch mygewcndelenMehr-

unter den gräßlichsten Schmerzen hoffnungslos darnieder.

sc. Frankfurt a. M., 2. Dez. Der Großherzog von Hessen wellte heute mit seiner Ahiwestcr, der Prm< zessin Heinrich von Preußen, hier. Die hohen Herrschaften besorgten verschiedene Einkäufe und reisten abends nach Darmstadt zurück. Am heutigen Gedenktage der Erstürm­ung Frankfurts durch kurhesfische Truppen war das H e s s e n-DLn kma l vor dem Friedberger Thore mit Kränzen geschmückt.

......-

Vermischtes.

* Hamburg, 2. Dez. Em 30 jähriger Schuhmacher versuchtem einem Ansalle von Schwermut seine drei kleinen Kinder und sich selbst bei Kaltenhöfen in der Elbe zu er< tränken; er wurde daran aber verhindert und verhaftet.

*London, 2. Dez. Nach einem Telegramm aus Liver­pool ist der Buchhalter Goudie, welcher die Bank von Liverpool bestohlen hatte, heute in der Vorstadt Bootle, wo er sich verborgen hielt, verhaftet worden.

Brüssel, 2. Dez. In Mecheln ist die große Teppichfabrik Bolsen u. Co. a b g e b r a n n t. Die Fabrrt beschäftigte 250 Arbeiter. Der Schaden wird ayf über eine halbe Million geschätzt.

* Brüssel, 2. Dez. Gestern abend kam es zwischen katholischen und liberalen Studenten zu einem Zu­sammenstoß, wobei ein Student tötlich verletzt wurde.

* Antwerpen, 2. Dez. Auf der Schelde fand ein Zusammenstoß zwischen dem englischen Dampfer Bvoadmayne" und dem deutschen DampferCreseld" statt. Der englische Dampfer wäre gesunken, wenn^ihii nicht ein gerade vorüberfahrender Schleppdampfer ins Schlepptau ge« nommen hätte. Das Schiff konnte trotz der schweren Havarie in den Hafen gebracht werden. Die an Bord befindlichen Waren haben durch das eindringende Wasser sckstvere schädigungen erlitten.

* Baku, 2. Dez. Auf dem der Kaukasischen Gesell­schaft gehörigen Terrain von Ssabuntsch entsprang aus einem 300 Klafter tiefen Borloch eine gewaltige Fon­täne, die aber nach einem Tage wieder aufhörte, well sich ein Pfropfen im Borloch bildete. Die Fontäne der Bakuschen Naphta-Gesellschaft in Bibieibat liefert setzt täg- lich ungefähr 400 000 Pud Naphta.

Zeuge Schäfer beobachtete am Abend der That ReupertGiuditta" spielt diesmal Fräulein Feige. Zu dieser Auf- und Meinmger, als sie sich an der Ecke der Sackgasse be- führung haben Ab onnern entsbillets Gültigkeit: Loge fanden, an deren Ende sich ihre Wohnungen befanden, und und Sperrsitz für Logensitze, Parquetbillets für erste Rechen fand, daß beide da beruhigt waren. Schäfer glaubte, daß der Saal (nummeriert). .

Streck beendet sei; doch hatte er sich kaum umgereenbet, da ** B^itzwechfel. Die Israel Klebe'sche Besitzung m hörte er, wie der Angeklagte äußette:Du Bobbes, Du der Maigchse, die nach der Johannesstraße zu noch emen Bau- Mehldieb." Hierauf entgegnete Meininger:Sage das nicht «platz umfaßt, wurde gestern für 36 000 Mk. an Julius Bach, noch einmal," dabei machte er eine Wendung gegen Reiipert,! dessen längs der Plockstraße gelegenen Bauplätze an das als wenn er diesem mit dem Fuße einen kräfttgen Stoß vor Klebe'sche Gelände angrenzen, verkauft.

den Unterleib versetzt hätte. Schäfer sprang sofort hinzu, Der Versandt der Gießener Braunsteinbergwerke hat sich

da erklätte Meininger, er sei mit einem Messer gestochen, für den laufenden Monat Dezember auf 50 Doppelrvagen,(Erz) die wobei er am Kopfe heftig blutete. Der Angeklagte äußerte, täglich zur Verladung gelangen, gesteigert. Es ist be- jener hätte ihn vor den Bauch getreten, er hätte ihn ja gehen gründete Hoffnung vorhanden, daß der vermehrte Absatz auch Ferner wurde in der Beweisaufnahme fest- im kommenden Jahre anhalten wird.

Monats - Bericht der Arbeiter-Kolonie Ren - Uttichstein.

- Hessische LaudeSlotterie. Bei der heute stattgehabten Ziehung der 4. Klasse der heft. Landeslotterie siel ein Ge­winn von 60000 Mk. auf Nr. 27 830 nach Darmstadt,! , Snedderg, 2. Dez . ^1»m

15 000 Mk. auf Nr. 18 252 nach Mainz, 10 000 Mk. auf Anz. : Die Eisenbahndlrekttmi Frankfurt 9^^ Rundreise- Nr. 11 463 nach Offenbach, 5000 Mk. auf Nr. 12 251 nach karten aus u. A. ^-rankfutt-Homburg zur Rückfahrt gültig Mainz, 2 Gewinne ü 3000 Mk. auf Nr. 3982 nach Mainz, von Bad-Nauheun oder ^nebberg 2. Kl. für 2.50 Mk.

26 217 nach Offenbach, 3 Gewinne A 2000 Mk. auf Nr. Das rear I« ganz schön und gut, so lange keme Bahnver-

1850 und 29 799 nach Mainz, 12 290 nach Darmstadt, bindung zwischen Fnedberg und ^Hombiwg beswnd Nun

5 Gewinne ä 1000 Mk. auf Nr. 12 321, 20 004, 30 945, kam es dieser Tage vor, daß ^rankfurt^ sich solch eme

36 472, 43 028, 10 Gewinne ä 500 auf Nr. 4939, 10356, Karte löste und über Homburg, Friedberg nach Bad-Nauheim

16 188, 16 389, 16 601, 17 909, 26 860, 39 990, 42 176, und von da zumck nach Frankfutt fuhr, alles für 2^0 Mk.,

44 728; 15 Gewinne a 300 Mk. auf Nr. 24, 390, 1951, während eine Rückfahrtkarte von hier nach Frankfutt 2. Kl.

5082, 6504, 10 353, 12 924, 13 517, 14 817, 15 235, 20836, 3.20 Mk. kostet.

21 168, 27 359, 34 243, 40 233. 2. A.ie ftonigL E^nbahn-Dttettwtt

* x»« Wttt+a Frankfurt a. M. hat auf wrederholte Eingabe, das

... ^"!°u^uachruhtem Der Großherzog hat den Amts- Z^s 526 FuldEießen auf Station Ehrmgs-

.^ddershenn KarlSchmahl zum Amtsrichter bei ^n Wegei? der Kürze der Fahrzeit sich nicht ermöglichen dem Amtsgericht Darmstadt I mit Wirkung vom 16. De-1 (ässe, angeordnet, daß etwaige Reisende den Zug 525 nach zernber 1901 an ernannt unb den Amtsrichter in Offenbach Zell-Romrod benützen, um dort in den Zug 526 Dr. Wilhelm Glässing auf fein Nachsuchen mit WirkungIumsteigen zu können; es ist dies beim Lösen der Fahr--w, «,...v,---v-

vom 3. Dezember feines Dienstes entlassen. | faxte dem Stativnsbeamten in Ehrll^shausM»Agu5gaben nicht vorenchalten werden.

sprach davon, daß Reupett keinen Charakter habe und sich

für ein Kännchen Schnaps kaufen lasse. Die Zeugen bc» Y .

fanden, daß der Angeklagte im Orte als ein ruhiger Mann Tagen im Theaterverem mit großem Erfolge gegeben wurde, gelte, daß die beiden Nachbarn bis zu der Zeck vor der geht Mittwoch nochmals m Szene und zwar als volls-