Ausgabe 
4.7.1901 Zweites Blatt
 
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Aus MM unö Kano

bei

zu-

Von der Großherzogin traf folgende telegraphische

Frankfurt a. M. versetzt. Von diesen drei Herren ist nament­lich Herr Blum in weiteren Kreisen bekannt geworden. Seine Verdienste als Schriftführer des Flottenvereins sind allge­mein anerkannt. In erster Linie durch seine Thätigkeit sind in vielen Orten Oberhessens Ortsgruppen des Flottenvereins entstanden, die mehr Mitglieder zählen als die Flottenvereine in Starkenburg und Rheinhessen zusammengenommen. Für da- oberhessische Provinzialkomitee des deutschen Flotten­pereins bedeutet der Weggang des Herrn Blum einen gewiß

man vom Jahrmarktsfest her noch erhalten hatte, und der sich sicher auf einen recht Zahlreichen Besuch anmutig tanzender Paare gefreut hatte, mußte zum Schmerze aller Tanzlustigen brach liegen bleiben. Alles flüchtete in den Saal, um dort ein Plätzchen zu finden. Tas war aber über alle Maßen schwer, da über zwei Drittel des ganzen Saales allein durch die Tische der einzelnen Korporationen ein­genommen wurden. So konnte bei dem Nachmittagskonzert das, was man Stimmung nennt, nicht recht aufkommen.

kehr zwischen Musch und mehreren umliegenden Dörfern ist unterbrochen. Die Hauptangriffe der Kurden richteten sich! gegen das Dorf Mogunk. Tie Kurden beschuldigten die Armenier, den Scheriff-Aga von Musch, durch den mehr als 150 Armenier eingekerkert worden sind, getötet zu haben.

31t haben. Die Erklärung wird von der Kammer mit sinter ^dre^S Unruhe ausgenommen. Tie Sozialisten err- Schmährufen, wie Mörder u. a. Vandervel

zu verlassen wagten und der Bazar leer blieb. Vierzehn Armenier wurden von den Kurden getötet. Ter Ver-

Antwort ein:

Sage Ihnen und allen Anwesenden herzlichen Dank. Viktoria Melita."

Ferner ist dem Architekten Kratz seitens des Kirchen­vorstandes folgendes Dankschreiben nach Einweihung der Kirche übergeben worden:

Im Einverständnis mit dem Grohherzoglichen Ministerium des Innern, dem Grohherzoglichen Oberkonfistorium und der Großherzoglichen Ministerialabteilung für Bauwesen nehmen wir am heutigen Tage der Ein­weihung der wiederhergestellten Stadtkirche gern Veranlagung, Ihnen unseren Dank und unsere Anerkennung für Ihre Leistungen bei diesem Werke auszusprechen. Ihr in reichem Maße an den Tag gelegtes künst­lerisches Verständnis hat pietätvoll die gegebenen historischen Formen zu erhalten gewußt, mit großem Fleiß und Geschick haben Sie verstanden,

x Ettingshausen, 2. Juli. In den großen Waldungen unseres Dorfes und der Nachbarorte hat wieder das Ein­sammeln der Beeren begonnen. Diese Beschäftigung bildet für die ärmeren Bewohner unserer Gegend einen will«

bestehen:

a. der eine für Futter- und Streumittel, sowie für Saat­gut ist zur Linderung des in den Provinzen Posen und Westpreußen aus den Verheerungen der Winterfröste in Verbindung mit den Schäden der vorjährigen. Mißernte eingetretenen und noch zu erwartenden außer­gewöhnlichen Notstandes bestimmt. Unter den in diesem Ausnahmetarif vorgesehenen Bedingungen werden in der Zeit vom 1. Juli d. Js. bis dahin 1902 für Futtermittel die Frachtsätze des Spezialtarifs 3, für Streumittel die Sätze des Rohstofftarifs um 50 Proz. ermäßigt, ferner für die Zeit vom 1. Juli bis einschl. den 15. Oktober d. Js. für Saat­gut in Wagenladungen an Stelle der Sätze des Spezialtarifs 1 die billigeren des Spezialtarifs 2 berechnet und für Saatgut in Stückgut­sendungen die Sätze des Spezialtarifs für bestimmte Stückgüter um 26 Proz. ermäßigt, b. der anders Ausnahmetarif für Futter- und Streumittel ist an Stelle des AuSnahmetariss vom 6. Februar d. Js. getreten und hat Giltigkeit vom 1. Juli bis einschließlich den 30. September d. I. Von dem Ausnahmetarif vom 6. Februar d.J. unterscheidet er sich hauptsächlich darin, daß die Provinzen Posen und Westpreußen, weil ihnen mit Rücksicht auf ihre außergewöhnlich groß^ Notlage die durch den unter 1 bezeichneten Ausnahmetarif gewährten weiiergehenden Frachtermäßigungen gewährt werden, in dem neuen Aus. nahmetarif unter den Notstandsbezirken nicht mehr aufgeführt sind.

Inhaltlich beider Ausnahmetarife gelten jedoch nunmehr für den Handel künftig die gleichen Ordnungsbedingungen, wie für landwirtschaftliche Genossenschaften und sonstige Empfänger, die den landwirtschaftlichen Betrieb nicht selbst­ständig ausüben.

Regiments. Seine Rede klang in einem donnernden Sala­mander aus. Tie Rede auf die Alma mater und ihre Professoren hielt der erste Chargierte der Landsmannschaft Darmstadtia, Stud. med. Schäfer. Er wies auf den Ernst der Pflichten hin, die der Student bei aller Freiheit zu erfüllen habe; doch habe die Jugend auch das Recht,in den Tagen der Rosen" das Leben zu genießen. Zum Schlüsse forderte er die Anwesenden auf, dem Dank, den die Studentenschaft ihren Lehrern schulde, in einem kräf­tigen Salamander Ausdruck zu verleihen. Unter den Gästen befanden sich u. a. oer Rektor der Universität, Prof. Tr. Schmidt, Prov.-Direktor Geheimrat v. Bechtold, Oberstleutnant H e r r l e i n und Bürgermeister M e c u m als

KermWIer.

* Berlin, 2. Juli. Heute gegen Mittag schoß der 22jährige Pförtner Otto Seite den Portier Otto Schoen, mit dem er in der Borfigstraße 31 a gemeinschaftlich ein Zimmer inne hatte, mit einem Revolver in die rechte Schläfe und verletzte sich alsdann selbst schwer durch zwei Schüsse in den Kopf. Ein Beweggrund war nicht zu ermitteln, da >eide vorher gute Freunde gewesen sind. Schoen hatte chlafend im Bette gelegen, als Leue aus ihn schoß. Als er wwachte, sah er, wie Leue sich die beiden Schüsse beibrachte, )abei ausrufend:Ach Gott, was habe ich gemacht!" Die reiben Verletzten wurden nach der Unfallstation in der Eichen­dorsstraße und nach Anlegung von Verbänden nach der Charit« geschafft. Der Thäter soll an Wahnvorstellungen eiben und scheint die Thal in einem Anfall von Geistesstörung regangen zu haben.

Greifswald, 2. Juli. Aus Baabe aus der Insel Rügen wird gemeldet, daß zwei Knaben im Alter von 6 und Jahren, Kinder eines Fuhrmanns aus Göhren, die sich estern abend im Walde verirrt hatten, heute morgen dort ils Leichen ausgefunden wurden. Dem einen Knaben war »er Hals durchschnitten, dem anderen der Kopf völlig vom Rumpfe getrennt Der Thäter konnte bisher nicht ergriffen werden. Man vermutet, daß es ein fremder Tischlergeselle ei, der früher in Göhren gearbeitet hat.

* Freiburg 1. Juli. Hier erhängte sich am Sams­tag der 43 Jahre alte Kandidat der Medizin Paul Dierks aus Großholzhausen. Er hatte sein Vermögen durchgebracht und jetzt mit Nahrungssorgen zu kämpfen.

* Passau, 2. Juli. Ein heftiges, mit Wolkenbruch verbundenes Gewitter richtete gestern nachmittag in ver- chiedenen Teilen Niederbayerns größeren Schaden an. Bei Schärding durchbrachen die Wassermassen den Bahndamm, >er Eisenbahnverkehr wurde unterbrochen. Der Expreßzug Ostende-Wien wird über Simbach umgcleitet.

* Die Pest. Bakteriologische Untersuchungen ergaben, daß bei einem in Galata unter verdächtigen Erscheinungen erkrankten Griechen Pest vorliege. Seit dem 23. Juni sind in Egypten 15 Pestfälle und 6 Todesfälle infolge von Pest vorgekommen. Die Gesamtzahl der Pestfälle feit dem 7. April beträgt 73, wovon 30 einen rötlichen Aus­gang hatten.

* New-York, 2. Juli. In den letzten 24 Stunden waren 183 Fälle von Hitzschlag unb 87 Todesfälle in Folge von Hitzschlag zu verzeichnen. Inden letzten fünf Tagen betrug die Gesamtzahl der auf die herrschende Hitze zurückzuführenden Todesfälle 136.

Die streikende Loreley. Zur Automobil-Fern­fahrt Paris-Berlin findet sich im Fremdenbuch desHotel- Schneider" in St. Goar, wo die Automobilisten am 25. Juni dnrchkamen, folgende Bemerkung:

Bekanntmachung.

Ich sitz' auf meinem Felsen Verräuchert und verdrcckt Unb hatte unterm Staubtuch Mein goldnes Haar versteckt. Schon nimmt am Strom kein Ende Das Stöhnen und Gefauch Der Dampfer und Eifenbahnm, Ihr Lärm, ihr Staub unb Rauch. Da nun bie Autosixe Auch noch verstänkern ben Rhein, So stell' ich bis auf weiteres Mein Kämmen unb Singen ein!

_ _ Frau Loreley, geb. Heine.

St. Goar, 25. Juni,

am Tage der Automobll-Fernfahrt ParisBerlin.

ko mm er s in Steins Garten angefügt.

Gartenfest sollte man eigentlich nicht reden. Tenn Jupiter Pluvius hatte in seinem Ucbermut alle Schleusen des .Himmels geöffnet und das geplante schöne Gartenfest zu Wasser werden lassen. Von einem Aufenthalt im Freien konnte kaum die Rede sein, und der schöne Tanzboden, den

Sport.

- Automobil Fernfahrt Pari-Berlin. Preis Verteilung. Nummer 4, Fourhin, erhielt den Ehrenpreis des deutschen Kaisers,

bald recht fühlbaren schweren Verlust.

** Vom Universitätssi'iftungsfest. lieber den Verlauf der akademischen Feier in der Aula haben wir bereits eingehend berichtet. Heute sei ein kurzer Bericht über das Gartenfest und den allgemeinen Studenten- Von einem

die schwierigen Bau- und Wiederherstellungsarbeiten nicht nur in Prosttten ° ßJSJSn sondern auch auszufUhren und zu überwachen. Der 6»Ä. _»

Ää * »«*<"> «' »irksfest des KriegervereinSbezirkS Lich in Verbindung mit dem 25jährigen Jubiläumsfeste unseres KriegerveremS statt Unser Dorf prangte im festlichen Grün und war mit Bahnen und Wimpeln in den Reichs- und Landesfarben schön geschmückt. Zwischen 12 und 2 Uhr wurden die Bruder­vereine, die aus der Umgegend sehr zahlreich erschienen, empfanqen. Ein stattlicher Festzug bewegte sich um 3 Uhr durch das Dorf nach dem ebenfalls geschmückten Feftplatze- Die Begrüßungsrede schloß mit einem Hoch aus Kaiser und Großherzog. Bezirksvorsitzender Blei aus Niederbessingen überreichte den Kriegervereinen von hier, Langsdorf, Ettings­hausen und Niederbessingen anläßlich ihres 25jährigen Be­stehens und eingedenk ihrer treuen Mitwirkung an den Be­strebungen des Hassia Verbandes Gedenktafeln. Auch drei älteren, treuen Mitgliedern wurden Gedenkblätter überreicht.

? Ober-Ohmen, 2. Juli. Tie hiesige Molkerei-, station der Molkereigenossenschaft Nieder-Ohmeu, welche/ vor kaum zwei Jahren neu erbaut wurde, hat seit gefterit ihren Betrieb eingestellt. Tie Milchlieferung der Kundschaft geht nun wieder direkt nach der Hauptstatww Nieder-Ohmen. _ ,,

fc. ftanffurt a. M., 2. Juli, Heute früh gegen 1 Uhr! prang der 65jährige Sattler Vogel aus dem zweitem Stock seiner im Hause Nr. 1 der Meisengasse dahier ge­legenen Wohnung und war sofort tot. Ter Schädel war zertrümmert, das Gehirn lag zerstreut auf dem Pflaster, Ter Unglückliche hat die That im Irrsinn ausgeführt.

fc. Kassel, 2. Juli. Tas 2. Bataillon des 2. OD asiatischen Infanterie-Regiments, dessen 7. Kompagnie au§j Mannschaften des 11. Armeekorps besteht, aus Hessen undi Thüringer, wird am 24. September in Triest landen.

** Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten.

Ein Radfahrer stieß, demDarmst. Tgbl." zufolge, in Darmstadt mit einer Droschke zusammen. Der Radfahrer kürzte und fiel so unglücklich, daß er Überfahren wurde. Lllem Anschein nach hat der Verletzte eine Gehirnerschütterung ;ei dem Unfall erlitten.

Eine Anzahl Dörfer wurde von .Kurden geplündert.

Tientsin, 2. Juli. Es wird von einem Gefecht

bei Schanyang an der Grenze von Tschili und der, ------ ~ . QllhvLjn

Mandschurei zwischen Mohamedanern und Eingeborenen Beleidigung eingereicht habe, wahrend der andere, Ludwig berickstet Tie ersteren sollen geschlagen und ein moha-1 KäS, Landmannftraße, uns mitteilt, er have Die uyr oes meoairischer Priester getötet worden sein. !P. Becker nicht gestohlen, sondern im Scherz nur gegen seine

' ......... ......- eigene verwechselt und sie bereits ihrem Eigentümer zurück-

gegeben. Auf unsere Anfrage beim Polizeiamt erhielten wir

Aus Mllöl unu KllNU. die Auskunft, daß die Untersuchung in der Sache noch

(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist schwebe, da weitere Zeugen vernommen werden müßten.

nut unter genauer Quellenangabe:Gietz. Anz." gestattet.) ** Die Königliche Eisenbahn-Direktion zu Frankfurt a. M.

» Verfttzuxgt». Die Eiftnbahvftkretäre Blum ton der teilt uns, um die MißverstLndnisse, die ubcr die z Zt. be- Belrieböinspekliou I, Mohrharvt vorder Maschinen-Istehcudeu Notstaudstarife für landwirtschaftliche Artikel mel- lnspektion und Mathes von der Neubauabteilung wurden fach im Publikum aufgetreten find, zu zerstreuen, mit, daß mit Wirkung vom 1. Oktober ab an die Direktion nach für den Verkehr nut den östlichen Provinzen vom I. Juli ......... ' ds. JS. ab zwei besondere Notstands-AuSnahmetarlfe

Anders war es am Abend. Ta tonnte es gleidjgiltig sein, bildet sUr Die ärmeren Bewoyner unterer ystgtnu eine» ob es draußen regnete oder nicht. Bereits kurz nm 8 Uhr Ikommeuen ErwerbSzweig, dem meistens die Kinder obliegen, war der Saal angefüllt von langen Reihen buntbemühter! Die Beeren werden größtenteils nach Lich, Laubach und Studenten, ein herrliches, farbenreiches Bild. Dieser all- Gcünberg gebracht unb pro Topf mit 28 bis 30 Pfennig gemeine Kammers am 1. Juli ist schon insofern von Be-I bezahl, deutung, als er zu den wenigen akademischen Festlich- o gruc Telearamm, das

feiten gehört, wo sämtliche Korporationen der Alma materL, r Friedberg, juit. »wi 000 ^eiegramm, va» ohne Ausnahme sich zusammenfindeu. Ten Bortritt hatteIGelegenheit der Einweihung der hiesigen Stadt i che diesmal die Reformverbindung Adelphia, deren erster Char-lden Kaiser abgegangen ist, traf, dem ^.Overhess. Anz. zu> giertet, Stud. Phil. Emst Keller, die Reihe der offiziellen folge, an den Kirchenvorstand folgende Antwort ein: Reden mit derjenigen auf Kaiser und Großherzog eröff-IS. M. der Kaiser und König haben Allerhöchst sich über die Mel- nete 'tn beaeifterten Worten ickül derte er diel düng von der Einweihung der bottigen Stadttirche gefreut und lassen feerritBertuaenben Meber tXr unbherföroto'noa in °°en Festteilnehmern für den freundlichen Gruß vielmals danken. Auf .Y>err)a)emigenoen Die Der siai|a unö bei prosit).rzog M " ber Geheime KabinettSrat. I. 93.: v. Valentini,

hohem Maße belaßen und ermahnte bie Kommilitonen, I Ah Reg -Rat"

allezeit das zu sein was der erste groß^Reichskanzler ' ^f daS Telegramm an den Großherzog ist noch stets habe sein wollen:treue deut che Wiener unsres h-mcPrben <rQoe qa <hini Qn fierrn Kirckenrat Mever

Kaisers". Er schloß mit einem begeistert ausgenommeneu! d^elven Ta^ an ^errn rtircyenrai JJ<et)er

.Hoch auf die beiden Herrscher. Stud. med. bet. Bausch,! folgende telegraphische Antwort eingegangen.

t>er Vertreter der ireiilütonenden Verbiuduna Franeoiiia I »Fhüen und allen Teilnehmern an dem schonen Feste herzlichsten r:,« rttt» s:.s-S" S

tarnen der Studentenschaft herzlich willkommen. Er ge-i - ~ ö 7 - - - -

dachte insbesondere der Stadt Gießen und des hiesigen

..... Spitzen der Behörden; ferner streiche Toze^en und

:aefien sich in Assistenten der Universität, c" hf,r ornfroaefjen

au,.auL,LUT«., iure ^vlvll u. u. nennt ben 15VuffcWingeS ber Alma

deputierten unb Staatsminister be Lantsheere einen Lug. ^ Studenten, ^^geb^chte^de^u^, Univer,-tat

ncr; er wird zur Erbnung gerufen, ^.cr Lozialiit P^uille ' tostia-übermutigen Studentenlebens, wobei

ruft, wenn ein Aufruhr ausbreche, werde er jenen General i Ito , <BpnaH unierbrocheii, zart auf die

töten. Te Lantsheere bemerkt, im Falle eines .Aufruhrs t / nninielte Er schloß seine Rede mit der

werde die Rechte ihre Pflicht thun. Woeste, der alto d^ Polizeistraf .^^Studentenschaft, stets einig unter guten Bürger müßten sich, bereit halten, einem Aufruhr u-nd den Gedanken der Zusammengehorrg-

entgegenzutreten, beantragt eine Tagesordnung wonach die Augen zu Dcrlieren. 3m Namen der Gaste

StnmSTe Prag «& »U

gemeldet: Eine Abordnung des Pariser Gemeinderates und «ttmmung di^cho ck ^,g fröhlicherStu- französischer Turner bekränzten heute dw Büste ^dt;te^re^^atu^nb der Wirkung der lustigen Wei en,

Am Nachmittag reisten die sranzoistck>en Gaste ab. Sluf^lafaDelle spielte, immer mehr zuge-

dem Bahnhofe dantte der Gerichtsadiunkt Jerabek un JL? Snn ^ei beginn öer ^i&ulität bie ^0^1^ Namen der Prager Stadtverordneten den Franzosen für nornmen, bi^ dann erreichte. Tas Exprastdium

den Besuch. Tausset erwiderte, das tschechische Volk könne -ttmmung ihren H unb Privatdozent Tr. uug. der Liebe des französischen Volkes sicher sein. Bet der luhrten Pros. Stündchen zusammen und

Abfahrt stimmte das Publikum die Marseillaise an und Oo blreb man noch^ ^^ rreden, die die verschiedenen rief: »Hoch die tschechisch-sranzö fisch e Allianz w

Es lebe die Republik '" . . e^r h a f?e t Ein am Montag hier zugereister, schion

Budapest, 2. Juli. In einem tn 3urto> aufgege6enen Vorbeftratter amerikanischer Heizer logierte sich

in einem hiesigen Blatte publizierten offenen schreiben halt mehr malvorv ef, s er Marktplätze hier ern und stahl Rimler die gegen Ugron Erhobenen Anschuldigungen auf- «ner Bn^n SSci einen neuen Anzug Er ver­reckst und provoziert denselben .wegen perfonlicher Ver- einem dort woyn v burl ^^s Nachbarhaus. Der läumdung zu einem Pi st0 k e n d u e 11 unter den schwersten ^i^murfce ^v er haftet"^ Er scheint der edlen Zunft der

Konstantinopel, 2. Juli. Jüngst eingelaufenen ^anchrdendie^ anzugeh^ren.^^ ein Arbeiter aus

Nachrichten zufolge hat im Vilajet Musch die Spannung seiner Arbeitsstelle im hiesigen Braun-

zwischen Kurden und Armeniern eine drohende Ausdehnung i n g r, 1 1 »en verschüttet. Er wurde verletzt

angenommen. In Musch selbst verursachten die Kurden Tie Verletzung soll nicht

eine allgemeine Panik. Bewaffnete Türken und Kurden m die yiMe Knnir geuiim, durchsogen die Stadt, sodaß die Armenier ihre Häuser mcht lebensg st 11, Schaft der Frau Felfing am

Neuenweg ging gestern durch Kauf in den Besitz de- Schreinermeisters Wiegand, Turnwart des hiesigen Turn °eCCl*» Angenehme Begleiter. Zu der unter der vorstehenden Spitzmarke von uns in der gestrigen Nummer gebrachten Notiz erklärt uns der eine der beiden dort Genannten Walloth, Grünbergerstraße, daß er an der ganzen Sache unbeteiligt sei und bereits Privatklage gegen P. Becker wegen

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Gießen, J. )uli 1901.

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Dienstag, Donnerstag u;

fon morgens S Uhr

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