Ausgabe 
3.8.1901 Erstes Blatt
 
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der

Das Gesuch des Brauereibefitzers G. Bichler um Er laubnis zur Anbringung eines HolzthoreS am Hause Brau­gasse 7 wird befürwortet; deSgl. der Dispens des Bauunter­nehmers M. Abermavn um Errichtung eines Anbaues an einem Backsteinmacherhäuschen am Wißmarer Weg.

Das Gesuch des Bäckermeister Wilh. Löb er um Bau­erlaubnis für den Asterweg wird befürwortet.

Das Gesuch von Metzgermeister Kreuder, Bauunter­nehmer Winn und Kaufmann Stuhl um Erlaubnis zur Anlage einer gemeinsamen Einfahrt zu ihren Neubauten in der Neustadt wird mit dem Vorbehalt genehmigt, daß die dauernde Benutzung der Einfahrt für jeden Beteiligten oder deren Rechtsnachfolger im Grundbuch gewahrt wird. Das Gesuch von Kreuder um Verminderung der vorgeschriebeuen Entfernung deS BordergebäudeS von dem Hintergebäude bis auf 3 Meter wird nicht befürwortet; dem Gesuche von Stuhl um Erlaubnis zur Errichtung eines Hintergebäudes soll unter der Bedingung stattgegeben werden, daß das Gebäude nicht höher wie 7 Meter bis zur Dachtraufe wird und ein flaches Dach erhält.

Mit der Veränderung der Bauflachtliuie für das an

Dem Gesuch von L. Schnabel um Erlaubnis zuur Wirtschaftsbetrieb im UebernachtungSgebäude der Eisenbahn- beamten an der Frankfurterstraße wird dem Anträge der Eisenbahndirektion, die nur beschränkte Konzession beansprucht entsprechend stattgegeben; die Bedürfnisfrage betr. der Gesuche von Leonhard Dörfleiu (Rodheimerstraße 36) und Fr. Wilh. Busch (Grünbergerstraße 47) wird bejaht, da eS sich um Uebergaug bestehender Wirtschaften auf andere In­haber handelt.

Stadto. Schmal! weist auf die wiederholten Ruhe­störungen hin, unter denen die Einwohnerschaft durch Nachts schwärmer zu leiden hat; es sollten geeignete Vorkehrungen' getroffen werden, damit denjenigen, die nicht bis Mittag schlafen können, die Nachtruhe gewährleistet wird. Stadtv-

Das Gesuch wird damit begründet, daß sich andere Unter­nehmer zu billigeren Sätzen zur Reinigung solcher Gruben angeboten, die für die Abfuhr bequemer liegen, so daß den Gesuchstellern nur die schwieriger zu reinigenden Gruben verblieben. Die Baudeputation hat Ablehnung des Gesuches beantragt. Die Stadtv. Krumm, Haubach, Helfrich sprechen sich für Genehmigung des Gesuches aus. Die Beschluß­fassung wird auf Antrag des Beigeordneten Wolff ausgesetzt, um zu untersuchen, ob und in welchem Umfange die Unter­nehmer von anderen unterboten wurden.

Das Gesuch der Firma Trageser u. Meyer um Erlaubnis zur Errichtung eines Anbaues am Elchgärtenweg h^lt die Baudeputation abzulehnen beantragt, da sich später Schwierigkeiten wegen Feststellung des Fluchtlinienplanes er-

der Stephanstraße, zwischen Kepler- und Bismarckstraße, zw erbauende Gebäude für die Universitätsbibliothek er­klärt sich die Versammlung einverstanden.

dien" zu erhalten, was ihr auch Tisraeli im Parlament durch gesetzt har. Damals war jedoch die öffentliche Meinung in England dem Imperialismus sehr abgeneigt. Man gestand daher der Königin den von ihr so lebhaft ge­wünschten Ztaiserintitel zwar zu, um der allen Tarne eine Freude zu gewähren, knüpfte jedoch daran die Bedingung, daß sie diesen Titel in England, selbst nicht führen hürfe.

Süddeutsche Eisenbahngesellschaft ..... 17,60 Proz. Verein chemischer Fabriken zu Mannheim . . - 24,30 Verein für chemische Industrie zu Mainz . - 31,60 Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg und Ma- schinenbaug. Nürnberg, Gustavburg Filiale 14,70

Vereinigte Strohstofffabriken zu Dresden . . . 22,86 ,,

Außerdem werden die Steuerpflichtigen benachrichtigt, daß die Steuerkommissariate über etwaige Zweifel bezüg­lich der abzugebenden Steuererklärungen jederzeit bereit- tvillig Auskunft erteilen werden.

Unter Bezugnahme auf die obigen Mitteilungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Einkommensteuer­erklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hier­mit die Aufforderung, ihre Erklärungen bis zu den ange­gebenen Terminen an die betreffenden Bürgermeistereien« oder direkt an uns gelangen zu lassen.

Die bei den Bürgermeistereien einlaufenden Steuer-! erklärungen werden, und zwar insoweit verschlossen, uner­öffnet an die Vorsitzenden der betreffenden Veranlagungs­kommissionen abgegeben werden.

! Im Reiche blieb sie also die Königin, und nur in Indien hieß sic Kaiserin. Die Stimmung in England ist jedochlgeben würden. "StadtM Huhn spricht sich fü/den DiS- .eitlem anders geworden, und die herrschende Strömung peus anS, da er nicht glaubt, daß das Grundstück jemals

ÄS' ÖTiÄ SefX" "^İd-Ng komm. Um buchen

Verhältnis zum Mutterland gegeben werden soll, will * -ndglltigkn Bescheid geben zu können, empfiehlt er man auch im Königstitel deutlich ausdrllcken, datz Graft- l)1Eunige Ausarbeitung des Gela ml-Bebauungsplanes und lbritannien und seine Kolonien ein Reich bilden, dessen I OEMgemaß Anstellung eines besonderen Technikers. Bürger- IHerrscher König Eduard ist. Wenn sich gleichwohl nun |me,Bcr Mecum bemerkt, daß er eS mit Freuden begrüßen I Stimmen gegen diesen Vorschlag erheben, so hat dies würde, wenn er zur Anstellung eines Technikers ermächtigt weniger in einer Opposition aus politischen Motiven als werde. Stadtv. Hanau und Orbig befürworten daS vielmehr wiederum in der besprochenen Achtung der Eng- Gesuch, Stadtv. Kirch ist für Zurückverweisung an die Ban-

Althergebrachten Formen seinen Grund. Die deputation. Stadtv. Löber befürwortet ebenfalls die Engländer haben retzt in ihrer großen Mehrheit nichts mehr «ufiellnng eines Technikers. Büraermftr Mecum em- än PCmI,än,Uä' d- JntpEwr flöht ihnen pf^h,, 2,; ^arb.itung de- LuungSplaneS

Indessen wird wohl der Wunsch des Königs den Sieg R-S'-rungSbaumeister Schm>ck zu betrauen. Stadtv. davontragen. So wenig bisher auch in Großbritannien-1®al1 glaubt, daß man mit dem StadtbauamtSpersonal der persönliche Wille des Herrschers gilt, ist es doch in berIau8t°mme. Beig. Wolff bemerkt, daß nach Aufstellung, letzten Zeit immer mehr vorgekommen, daß man. dem König! Planes noch manche Straße der Kosten wegen von der Falles gewährte, soweit sich nicht politische Bedenken da-IBebauung anSgeschloffen werden müffe. Stadtv. Huhn gegen regten. Hat der Monarch nicht viel in Staatssachen I bemerkt dem gegenüber, daß man aber dann in der Lage mitzureden, so kann ihm dafür in Fragen des Zeremoniells s-i, Beschluß über etwaige Baugesuche fassen zu können. nachgegeben werden Und da man letzt den Imperialismus B-ig. Georgi bemerkt, daß da« Stadtbauamt intenfiver ar. nrit'feweratlr 7^7^'1l-a"?,ich"Lmmket'Ä str°nöt7g^- Stadw Löb» -7L? bk ,±

B-baunn'gSplanfslü"S.SWbei'

gen Strömung in denselben dürfte von dieser Seite Fein ®f>r8unc9mcn. Beig. Wolff nimmt das Stadtbauamt in ernstlicher Widerstand gegen den Titel zu befürchten fein, und beruft sich dabei auf Aussagen des früheren Ober­da man sich dort mit der Sache abgefünden hat, ja sie bürgermeisterS Gnanth. DaS Gesuch wird an die Bau- teilweise sogar fördert. I deputation verwiesen.

'Die englische Staatskirche ist die anglikanische, die bekanntlich bis vor wenigen Jahrzehnten große Vorrechte genoß Nebenbei hat sich aber das Inselreich im Laufe der Jahrhunderte zum Hort der Glaubens- und Gewifsens- freiheit gestaltet. Mag die anglikanische Kirche auch« viele Privilegien besitzen, die Bürger sind doch alle vor dem Gesetz gleich, und das Glaubensbekenntnis gewährt nie­mandem irgend welchen Vorteil, ebensowenig wie ein eng­lischer Staatsbürger wegen feiner Zugehörigkeit zu einer anderen als der Staatskirche eine Zurücksetzung erfahren­darf. Die bürgerliche Gleichstellung der Katholiken und Inden in Großbritannien hat sich im Laufe des 19. Jahr- Hunderts vollzogen. Bei dieser Entwickelung der Ding« zeigt aber die englische Nation ihren eigenartigen Cha­rakter. Die Emauzipationsbesvrebungen fanden nämlich auch da große Hindernisse, aber diese lagen nicht etwa tn religiösem Fanatismus, in der Abneigung der Pro­testanten gegen die Angehörigen der anderen Konfessionen, sondern wesentlich in der Pietät der Engländer gegen alles Alt-Hergebrachte. In den Emanzipationskämpfen spielte die Eidesform, die nach dem anglikanischen Bekenntnis zu-, geschnitten war, eine große Rolle. Um alle Bürger zu den Staatsämtern zuzulassen, mußte der Bürgereid eine Aenderung erfahren. Es kostete große Mühe, bis beide- Häuser des Parlaments diese abgeänderte Eidesformel gut--! hießen. An den Aeußerlichkeiten des Alten hängt die eng-! lische Nation mehr, als an dessen Wesen; sie wollte ein I wichtiges Vorrecht der anglikanischen Kirche aufgeben,! klammerte sich jedoch an die alte Eidesformel.

Auch bei der Frage des englischen Königstitels nimmt! die Form einen breiten Raum ein. Seit den Reformations-! kämpfen galt der englische König als derVerteidiger des! anglikanischen Glaubens", und bei der Thronbesteigung! mußte er schwören, den Katholizismus zu bekämpfen und I zu verfolgen. Der Staatsmann Oliver Cromwell äußerte! einst, er sei bereit, allen Konfessionen freie Religions-i! Übung zu gewähren, mit alleiniger Ausnahme der katho-! lischen Kirche, die sich, mit einer solchen bescheidenen Stell-! ung niemals begnügen, sondern immer nach der Herr-! schäft streben werde. Diese Ansicht wurde bald zu einem! englischen Gemeingut und sie kam denn auch in dem I Königstitel und dem Eid, den der König zu leisten hatte,! zum Ausdruck. Um das anglikanische Bekenntnis zu I schützen, glaubte man den Katholizismus unerbittlich be= | Kämpfen und verfolgen zu müssen.

Diese Verhältnisse haben sich aber im Laufe der Zeit gründlich geändert; kein Mensch denkt jetzt mehr daran, in England den Katholizismus zu verfolgen und doch ist der alte Titel und die alte Eidesformel geblieben. Schon als Königin Viktoria den Thron beffteg, wurde von den! Katholiken angeregt, diese für ihr Religionsbekenntnis be­leidigenden Ausdrücke entsprechend abzuändern. Indessen war damals die bürgerliche Emanzipation der Katholiken L in England noch neu, und man hielt es für angemessen, ß die alten Zeremonien nicht zu ändern. Seitdem hat sich aber die Nation an die neuen Zustände gewöhnt, und ' es wird wohl jetzt sogar viele Anglikaner geben, bei denen die alte Formel Anstoß erregt. Andererseits sträuben sich ' nockt viele gegen jede Aenderung, und es mag fein, daß ' deshalb alles beim Alten geblieben wäre, wenn nicht die Frage der Erhöhung der königlichen Zivillifte mit jener ^5 Änderungen der Eidesformel und des Königstitels in Verbindung gebracht worden wäre. Lord Salisbury hatte anfänglich nicht das mindeste Zugeständnis an die Iren machen wollen; als diese aber ihre Zustimmung zu der Erhöhung der königlichen Zivilliste davon abhängig machten, versprach die Regierung, ihre Wünsche zu berücksichtigen, ^zm Unterhlms wird ihr diese Aufgabe nicht allzu schwer gemacht; hie^egen bekundet das Oberhaus wenig Neigung zu den ^machten Vorschlägen und selbst aufgeklärte Lords sich, nicht leicht mit solchen Aenderungen befreun- politisch ganz bedeutungslos find.

'Lber auch nach einer anderen Richtung hin wird eine Aenderilng des englischen Königstitels an'geftrebt. Groß-

Hot eirnn großen Kolonialbesitz, der jetzt nach dem Wunsch der Imperialisten, fester mit dem land verbunden werden soll, und sch7n 7m Tttel des schers will man dieses neue System zum ^ufbrnVbring^" In erster Reihe scheint König Ediiard selbst dafür ein leb- We£ Interesse zu hegen, da dies seiner Lönttck^ Stellung sehr zu statten kommen würde. Es toar ein ftar^ Wunsch seiner Mutter, den Titel »inerKaiserin von Im

Die britische Königskrone.

Die Engländer sind, was äußere Formen und Zere­monien betrifft, sehr konservattv. Aus Pietät und alter Gewohnheit haben sie Sitten und Gebräuche aufbewahrt, die schon längst aufgehört haben, irgend welche Bedeutung für das Leben zu haben. Auch im Staatsleben haben sich solche alte und veraltete Formen erhalten, die zu be­seitigen sebr schwer fällt. Zur Zeit beschäftigt sich! die po­litische Welt in Großbritannien mit der Frage des Königs- titels, auf dessen Abänderung von zwei Seiten zugleich gedrungen wird.

Äiimua her Ätahioerarhneipn L Das Baugesuch von Bruno Büttner, der an der ra K , «Frankfurter Straße ein Fabrikgebäude errichten will, wirb °m.o1- A«ust ISOl.-MMM^,- abgelehnt; beSgl. barjenige von PH. Hofmann (Wetzstein. Anwesend: Bürgermeister Mecum, bie Beigeordneten gaffe).

SRrü9'ffmmh 6/1 di- Stadtverordneten Der Firm- Birkenstock U. Schneider soll di- An.

bl-tt, Grüne- läge einer Durchfahrt in dem Neubau an der Frankfurter H°lfrrch, Hnhn, Ing. Straße unter den üblichen Bedingungen gestattet werden.

Krhin ^reib- Söber' So°8' Das Gesuch der Mili.Srbehorde nm Erlaubnis zur B-.

I Schäfer und Schmall. Nutzung einer weiteren Fläch- des Grundstückes auf bent

<8.fH9 m8Tb-TI*.. ^r' Suhr, Dr. Sand für di- Militär . Schwimmanstalt wirb ge- Gafsky, Dr. Gutfleifch, H-ichelh-im, H-ylig-n. nehmigt. H

ft °°RiI^^-».^chiel- und Wallenfels. Für die Umgestaltung der Südaulage, für bie 7750 SKL

cm bringt den Inhalt eines zur Verfügung standen, wird -in Nachkredit im Betrage von

Schreibens zur Kenntnis der Versammlung, in dem ,m An- 750 Mk. bewilligt; ferner 400 Mk. für die Herstellung eine» $1?$ bn ?cteils °°m Wallenfels zur Sprache Kanals durch bie Montanns'fche Befitzung an b-r Grün- gebrachten Uebungen des Tambourkorps des 116. Regiments bergerstraße, und weiter 1575 Mk. für Fortsetzung der au, die Belästigung de» erholungsbedürftigen Publikums Wasserleitung in der Ltcherstraße nach dem Provinzial- hmgewiesen wird. Stadtv. Leib teilt mit, daß di- Spiel- Si-ch-nhan«. U W 1

im Ph'^frphtnwalde übten, was als besonders Die Herrichtung eines Zuganges zu der Löwenstein- mißständig empfunden würde. Bürgermeister Mecum stellt scheu Hofraite von der Marktlanbenstraße ans war f. Z. I Ein SeriAt befl iw 11._______ ?..., gttttg ssenehniigt tvvrben, daß 1 di^Aktten-

L,lt S'l*.beK 3 ä betrifft bie in letzter brauere, al» Pächterin der Wirtschaft in dem b-z. Haufe die

Üblich auf dem Friedhof- vorg-kommenen Blumen. Hälfte der Kosten übernimmt. Die Brauerei hat dieses An- 8 .velaa '2® bi- angestellte Unter, finnen abg-lehnt, di-Versammlung beschließt dagegen Beharren suchung Diebstahl im eigentlichen Smne mcht ergeben habe, aus dem früheren Beschluß.

c« habe sich um Verwechselungen gehandelt, über andere Das Fahren der Kehrmaschine, das dem Fuhrmann Wahrnehmungen sei die Untersuchung noch nicht abgeschloffen. Herzberger seinerzeit provisorisch übertragen wurde, soll Da es mcht möglich sei, den ganzen Frredhof zu gleicher dem Genannten nun definitiv übertragen werden. Auf die 'n*7 iU ^erwachen, fei die Mithilfe des Publikums in der Bemerkung des Stadtv. Löber, daß man das Fahren der aCbC«l7k7^tft7rRdAibrKehrmaschine ebenso wie das derGießfäffer hätte ausschreibeNw Glasermeister Hirz ha^.mit Bezug auf bie in voriger sollen, bemerkt Bürgermstr. Mecum, daß fich im Frühjahr

6e^7LCJ t*®,D^e-?er hiesigen Glasermeister wegen die von Herrn Löber in Aussicht gestellten billigeren Unter- Vergebung städtischer Arbeiten mttgeteilt, daß er die Be- nehmer nicht gemeldet hätten. Stadto. Kirch erklärt, daß schwerde mcht unterzeichnet habe. bie jetzige Bespannung bet Gießfäfser eine sehr gute fei, im

Anregung, den Weg Vergleich znr früheren, und man deshalb nicht sparen sollte, zwischen dem Jnstizgebände und dem Philosophen- wenn beffer gefahren werde. Stadt. Helfrich bezeichnet walde mtt Bäumen zu bepflanzen, hat die Baudeputation den für das Fahren der Fäffer und der Kehrmaschine fest, beantragt, vorerst davon abzusehen. Die Versammlung stimmt gesetzten Preis als sehr mäßig. Der Vertrag wird ge. dem zu. Inehmigt.

r m km Eerlt mit, daß sich das Publikum miß- Der Beitritt der Stadt zum Zentralverein für Handels- Uebig darüber äußere, daß die Schulferien so spät be- geographie nnb Förderung deutscher Interessen im AuSlaube ginnen nnb wünscht, wie bieS in anberen Städten geschähe, Iwirb abgelehnt.

Teilung ber Ferien etwa 4 Wochen im Juli und 14 Tage In den BerwaltnngSrat der Spar- und Leih- im Herbst; der späte Eintritt der Ferien führe dazu, daß kässe Gießen werden die Herren Bürgermeister Mecum, einzelne Familien für ihre Kinder vor Beginn ber Ferien Beigeorbneten Georgi und Wolff und Stadtv. Heyliaenstaedt um Urlaub nachsuchen müßten, wenn sie dieselben mit auf und Schwall gewählt. * U H

die Reise nehmen wollten; das sei mißständig. Bürgermeister Die Eisenbahndirektionen haben angeordnet, daß an baß nach Mitteünng des Ministerialrats größeren Stationen Räume bereit gestellt werden, um zu Eisenhuth für nächstes Jahr eine anderweitige Regelung der Pestzeiten Erkrankte darin unterbringen zu können. Auf Ferien m Aussicht genommen sei. (DerGieß. Anz." hatte Ersuchen der Universitäts-Behörde wird die Cholerabaracke stch m seiner Nr. 107 vom 19. Juli bereits in diesem zur Verfügung gestellt, die Ausstattung derselben übernimmt Sinne ausgesprochen. D. Red.) Beigeordneter Georgi die Universität.

bemerkt, daß Schulvorstand nnd Schuldeputation sich mehrfach Die Unternehmer der Abortgrubenabfuhr haben mit der Frage beschäftigt habe; man habe in Gießen die Schul- um Einfügung eines Zusatzes zu dem Vertrag nachgesucht, serien mit den NniverfitätSferien in Zusammenhang bringen wonach ihnen die Verpflichtung znr Reinigung nur derjenigen wollen; er halte es aber für beffer, wenn die Ferien spätestens Gruben obliegt, die ihnen regelmäßig übertragen wurden. Anfang August beginnen. Stadtv. Löber hält die Ferien'^ - ~ - 3 - p. »--- u

im Juli für mißständig, weil um diese Zeit die Bäder über­füllt seien.

D-as Formular zu den Steuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere An­weisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnortes zu beziehen.

Nach Art. 48 des Einkommensteuergesetzes sind auch die Steuerpflichiigen, deren Einkommen weniger als 2600 Mk. beträgt, zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, sobald eine besondere Aufforderung des Vorsitzenden Veranlagungskommission an sie ergeht.

Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 31. Juli 1901.

Die Grotzherzoglichen Steuerkommissariate: Dr. Metzler. Wenzel. Frenz. Korfmann.