Ausgabe 
2.8.1901 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Ausland

(*) Friedberg, 31. Juli. Am Dienstagvormittag findet

tatt. Am Montagabend wird im Saalbau eine Borfeier

und fuhr um 5 Uhr 40 Min. mit dem Schnellzug nach

gefunden hatte und Frau R. noch in bcnu Kreise ihrer

all befriedigend und glatt vollzogen, so daß die Hoffnung: auf einen noch früheren Abschluß berechtigt sei. Dagegen, habe die Verlegung der Fortbildungsschule auf die Tagesstunden viele Klagen aus allen Kreisen der Indu­strie, des Handels und Gewerbes veranlaßt. Bei der Aus-

Main,. 31. Juli. , .

demokratische Stadtverordnete Ferdinand Harig hat der Stadt seine reichhaltige Bibliothek vermacht. Nach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht der hiesigen Ortskranken­kasse hat diese im abgelaufenen Geschäftsjahr besonders durch die in den ersten vier Monaten herrschende Influenza und die immer mehr um sich greifende Arbeitslosigkeit einen be­deutenden Mehraufwand an Krankengeld zu verzeichnen. Da- Genesungsheim in Langenbrombach hat einen Zuschuß von 14 449 Mk. erfordert, die Lungenleidenden bilden in der An­stalt 60 Prozent der Behandelten. Bei einer Mitgliederzahl von 16 609 Personen hat die OrtSkrankenkasie eine Gesamt- einvahme von 858 435 Mk. und eine Gesamtausgabe von 814 510 Mk. Das Vermögen der Kaffe beträgt inkl. des

gerufen. Es sei ein Fehler, daß man unterlassen habe, die Handelskammern vor der Ausführung dieses Gesetzes zu befragen. Weitere Klagen habe die allzu hohe Be- 9e= steuern n g der kaufmännischen Angestellten in

Frankfurt. Der Fürst bestieg im LudwigSbahnhof seinen bulgarischen Salonwagen, der darauf in den Zug der Main- Neckar-Bahn einrangiert wurde. Der Fürst sah bann einige Zeit zum Fenster heraus auf bie vor dem Wagen angesam­melte Menge, die sich lautlos verhielt. Der Wagen siand unter der Aufsicht eines Ingenieurs, der weißen Uniformrock mit Achselstücken trug, ähnlich wie sie die Polizei-Revier- kommissare haben. In auswärtigen Blättern wird der Be­such deS Fürsten hier in Verbindung zu bringen gesucht mit einer angeblich geplanten Verlobung mit der Prinzessin

nommen. Die Husaren hatten hierzu Pferde gestellt. Fünf wenig bemittelte Leute spielten bei der hessischen LandeS- lotterie zusammen ein Viertel los, das in der letzten Klaffe mit einem Treffer von 500 Mk. herauskam. Als die Leute jedoch ihren Gewinn erheben wollten, stellte es sich heraus, daß das Los bloS bis zur 4. Klaffe bezahlt worden war. DaS übrige Geld hatte der Kassier jener Gesellschaft unterschlagen. Ludwig Webel zu Züschen hat in seinem Kalksteinbruch einen Münzenfund gemacht, der für Sammler dadurch intereffant ist, da sich darin sehr wertvolle Münzen aus dem 11.14. Jahrhundert befinden, z. B. 1 Mainzer aus dem 12. Jahrhundert, 1 Böhmer aus dem 11. Jahr­hundert, 8 Mülhäuser aus dem 12. Jahrhundert, 14 Waldeck- Korbacher aus dem 13. Jahrhundert, 226 von Heffen unter Heinrich III. Kurator Wilhelm aus dem 14. Jahrhundert.

aber nach der Melodie des Trinkliedes:Krambambuli, das ist der Titel des Tranks, der sich an uns bewährt." EinAeltester" eiferte hauptsächlich gegen die Taufe, die weder Giltigkeit noch Nützlichkeit habe. Dann sprach« ein Herr Canon, der angeblich soeben von seiner Reise aus Amerika eingetroffen war. Er freute sich, daß die Mormonensache

Xenia von Montenegro. Dem gegenüber stellen die Hess. VolklSbl." fest, daß Prinzessin Xenia, die mehrere Monate hier zum Besuch weilte, bereits vor einigen Wochen mit dem Prinzen und der Prinzessin Franz Josef von Battenberg von hier abgereist ist.

Mainz, 31. Juli. Sämtliche hiesigen Militärärzte, so­weit sie dienstlich nicht verhindert waren, haben dieser Tage einen Ritt durch das Manövergelände in Rheiuheffen unter»

schlößen versucht, aber die Schußwaffen versagt hatten, so daß also Präsident Steijn seine Freiheit oder gar je ui Leben nur diesem seltsamen Versagen zu danken gehabt

Es hat daher die Behauptung alle Wahrscheinlichkeit für sich, daß die interessanten Nebenumstände, mit denen die Annahme der Stadt Reitz und diebeinahe Gefangen­nahme Steijns" vom britischen Hauptquartier und von den englischen Kriegskorrcspondeten ausgeschmuckt jourde, ebenso wie die Reitz-Botha-Briefe ganz und gar in das Reich der Sage gehören.

In der Kapkolonio hat eine Burenabteilung unter Fouche ober Myburgh am 27. Juli einen Angriff auf das Kon­zentrationslager bei Aliwal North gemacht, der jedoch ab­gewiesen wurde. Lategan, dessen Lager Oberst Lukin am 21. überfiel, befand sich bei Tweenfontein, in der Nähe von Middelburg (Kapkolonie). Lategans Kommando wird auf 150 und die Zahl der berittenen Kapschützen, die das Lager angriffen, auf 90 angegeben. Die letzteren eirtdeckten das Lager, indem sie der Spur einer Karre folgten, die fünf Buren bei Bethesda erbeutet hatten. Bei dem Angriff auf das Lager wurde heftig geschossen, aber die Verluste waren gering. Die Buren besetzten eine Stellung auf einem Höhenrücken. Ein Leutnant mit 12 Mann wurde ihnen in die Flanke geschickt, doch fand er sich plötzlich auf 200 Meter 40 Buren gegenüber, die einen seiner Leute töteten und vier verwundeten. Der Offizier hielt eine Stunde lang aus, bis die Geschütze ihn verstärkten und die Burenver­sagten". Zehn Gefangene wurden gemacht. Die erbeuteten 105 Pferde sind meist in ausgezeichneter Verfassung.

Was die soziale Gesetzgebung betreffe, so habe sich Treysa, 31. Juli. Zwei den befferfituierten fänden die Einführung des Neunuhrladenschlusses über angehörige Personen, die bereits vorbestrafte, gescyreoenr

heute v vinzialkonfer «us zahlreich den Gesang l unser W, Bibelwortes e näd)ft bie erfd bic Gchre freu, «us, wie das1 wie es bec leruntzen und J* e r hätten j Hellen; abei namentlich ii Artikel ersch Opposition v ratender ?dGn M c «bzuschi Habch gab Örteren Erej lchen Landest auch der den XoT ;* bettoi «4 ihnen ( von jhren C 6 sodann Hofmann ""d sich L hatte. 2pj.ro Huu fei, elrr

,eitI i *4? ff

ästige xher,

rcthj j N «"em S tu

war er der gefürchtetste Gegner. Auf Beschluß der Regier- garten besichtigte gestern nachmittag das Refidenzschloß ung wird das Leichenbegängnis auf Staatskosten stattfinden. -- -- * -

Petersburg, 31. Juli. Die offiziöseHandels- und Jndustrie-Ztg." äußert sich in der Besprechung des neuen deutschen Zolltarifgesetz-Entwurfs dahin, der neue Doppeltarif werde zweifellos für Deutschland eine u n - gemeine Erschwerung der Festsetzung irgendwelcher Vertragsbeziehungen zu denjenigen Ländern er­geben, für welche die Ausfuhr der betreffenden Waren nach Deutschland besonders wichtig ist.

New-Po rk, 31. Juli. Der in Zürich verhaftete Anarchist Galliotti reiste seinerzeit mit Bresci von hier ab in der angeblichen Absicht, den Zaren zu ermorden.

San Juan (Columbien), 31. Juli. Der frühere Prä­ident des Kongresses Range! Garberas hat sich mit 5000 Manu an der Grenze von Columbia gegen General Castro erhoben. Die Lage ist kritisch. Däe Aufständischen 'teheu bei San Antonis de Tachira an der Grenze von Co­lumbien. Die venezolanische Regierung hat 10 000 Mann abgesandt. Es werden weitere Unruhen befürchtet, da im Lande Unzufriedenheit gegen Castro herrscht. Die konstitu­tionellen Garantien sind aufgehoben, und man befürchtet

Deutsches Reich-

Berlin, 31. Juli. Aus Molde wird gemeldet: Am Montag arbeitete der Kais er an Bord und machte am Abend einen Spaziergang an Land. Arn Dienstag nahm Seine Majestät den Vortrag der drei Vertreter entgegen. An der Abendtafel nahm auch der Kaiserliche Gesandte, in Stockholm, Graf Leyden, teil, der zum Vortrag nach Molde befohlen tvar. Es ist kühl und windig. An Bord alles wohl.

DieDeutsche Ztg." hatte die Richtigkeit der von der Nordd. Allg. Ztg." -kürzlich veröffentlichten Feststellungen zu der Beschwerde der Firma M. Schrappe u. Co- über die von brasilianischen Polizeibeamten vorgenommene Haussuchung angezweifelt und durch Vorlegung der Privat­briefe eines Beteiligten nachzuweisen gesucht, daß nicht, wie ineNordd. Allg. Ztg " behauptet, die Firmeninhaber selbst eine Schadenersatzforderung von 48 Contos Reis (48 000 Mark) angemeldet hat, sondern die Bezifferung der Ge­schädigten zusimhenden Entschädigung vom kaiserlichen Konsul in Joinville-,erfolgte. DieNordd. Allg. Ztg." konstatiert demgegenüber, daß ihre Angaben auf dem vom kaiser­lichen Konsul in Joinville am 18. April vorigen Jahres mit Schrappe aufgenommenen und von ihm unterzeichneten Protokoll beruhen, und zitiert den Wortlaut der in Betracht kommenden Stelle des Protokolls, worin Schrappe den ihm an Maschinen und Geschäftsutensilien zugefügten Schaden auf 6 Contos Reis und den Schaden der durch Entwendung von Silberzeug, Wäsche und bergt auf 2 Contos Reis taxiert. Schrappe sagte weiter aus, viel bedeutender sei der Nachteil, der ihm durch die Störung seines Geschäfts­betriebes und der Untergrabung seines guten Rufes zu­gefügt wurde. Solle er das in Geld veranschlagen, könne er dies nicht unter 40 Contos Schadenanspruch! bezeichnen.

Gegenüber einer Meldung derKöln. Volksztg.", wonach vom Äouvernement in Kamerun die Entfaltung einer größeren Truppenmacht im deutschen Adama beab­sichtigt sein soll, um dem Einfluß des auf englischem Gebiet wohnenden Emirs von Yola entgegenzuwirken, 1 teilt dieNordd. Allg. Ztg." fest, daß nach den neuesten Nach­richten des Gouverneurs von Kamerun der Stationschef in Yoko beauftragt wurde, um den Streitigkeiten im Sultanat Tibati ein Ende zu machen, den dem Emir von Yola ge­nehmen Jerima Abo als Sultan einzusetzen. Es handelt sich also nicht um ein feindliches Vorgehen gegen den Emir, sondern im Gegenteil um eine Neuordnung der Verhältnisse im Sultanat Tibati int Einvernehmen mit dem Emir, der als geistliches Oberhaupt im muhamedänischen Sultanate im deutschen Adama anzusehen ist.

Zur Mensur- und Duell frage bringt das Juliheft der Hochschulnachrichten einen längeren Artikel, der mit den folgenden Sätzen schließt:

\ Der als Präsident der deutschen Katholikentage be­kannte Fürst zu Löwenstein macht gegenwärtig den katho­lischen Adel und den sonstigen ultramontanen Heerbann mit den Alten Herren der katholischen Korporaftonen an der Spitze gegen das Duell mobil. Sein diesbezüglicher Aufruf soll bis dahin von ganzen 441 Herren, darunter 103 Angehörigen der Aristokratie, 88 Juristen, 68 Aerzten, 46 Professoren und Oberlehrern unterzeichnet worden sein. Man kann zwar mit dem Fürsten gut der Ansicht i fein, daß das Duell in vielen Fällen unrecht und un­vernünftig ist, und daß durch wirksamere Gesetze zum Schutze der Ehre und zur strengeren Bestrafung von Beleidigungen und Ehrenkränkungen vieles gebessert wer­den könnte', aber dennoch stehen solche Anläufe zu sehr im Zeichen des sich in alles einmischenden und überall im Trüben fischenden Ultramontanismus, als daß sie Aussicht auf Erfolg hätten. Sie greifen zur Täuschung der weiteren Öffentlichkeit wohl offenkundige Mißstände 4 geschickt an, zielen aber auf ganz andere Erfolge ab.

Solchem Gegner nicht durch eigenes Verschulden oder durch frivolen Mißbrauch hochgehaltener Bräuche in die Hand zu arbeiten, ist somit Ehrenpflicht aller derjenigen, die sich im engeren oder weiteren Kreise zu Hütern der­selben berufen fühlen oder thatsächlich berufen sind.

Der heute zu einer außerordentlichen Sitzung ver­sammelte Ausschuß des Handelsvertragsvereins beschloß einstimmig, einen Ausruf zu erlassen und zum Kampf gegen den die wirtschaftliche und politische Macht­stellung unseres Vaterlandes und die Lebensinteressen weitester Kreise bedrohenden Zolltarif aufzufordern.

Die Mormonen, die bekannte amerikanische Sekte, machen gegenwärtig wieder in der Reichshauptftadt Pro­paganda. Sie sind sehr rührig in der Agitation und rühmen sich, in Deutschland und der Schweiz bereits Tausende von Anhängern zu haben. In Berlin halten sie jeden Sonntag um 10 UhrSonntagsschule", um 2 Uhr Versammlung und jeden FreitagBibelklasse", wobei dasBuch Mormon" besprochen wird. Arn Sonntag stellte sich einApostel" den Berlinern vor, Lyrnan aus Utah. Die beiden Versamm­lungen, die er abhielt, waren sehr stark besucht. Die Abend­versammlung verlies echt amerikanisch. Ausfallend war die Zahl der jungen Männer, die an der Spitze der Versamm­lung saßen. Tas Schönste kam zuletzt, als die Mormonen und ihre Freunde ein sehr sentimentales Lied anstimmten.

Der kürzlich erschienene Jahresbericht der hiesigen Han- delskammer beleuchtet in einem Vorwort das wirtschaft­liche Bild des Handelskammerkreises, das im Gegensatz zu vielen Berichten anderer Schwesterkammern aus vor­wiegend industriellen Kreisen ein erfteuliches sei. Den Hauptgrund dafür sieht der Bericht darin, daß der Kam­mer-Bezirk wenig Großindustrie, dagegen eine größere Zahl kleiner und mittlerer Industrien und einen stark entwickelten Handel habe, dessen Interessen eng mit der Landwirtschaft verknüpft seien, die auf das Erntejahr 1900 als auf ein günstiges zurückblicken dürfe. Uebereinstimmend aber ......t ,

klagten alle Branchen des Bezirks über den absoluten Sämtliche Münzen sind echt Silber und gut erhalten. Mangel an geschulten und tüchtigen Arbeitern. Eine Mainz, 31. Juli. Der kürzlich verstorbene frühere weitere allgemeine Klage richtet sich gegen die enorme Erhöhung der Kohlenpreise. Die Einlegung eines Nachmit tagsschnellzugs 4.20 Uhr ab Frankfurt sei als Fortschritt zu begrüßen, doch fehle noch der entsprechende Gegenzug mit 3. Klasse vormittags gegen 6 Uhr ab Kassel. Auch zur Abstellung der vielfachen Mängel aus den Bahnhöfen Fried­berg und Bad-Nauheim sei noch nichts geschehen. Durch die Einflihrung der Homburger Bahn aber sei eine weitere Verschlechterung der Zustände zu erwarten. Ebenso ließen die Anschlüsse der Personenzüge Schotten-Mdda in der Richtung Friedberg-Frankfurt noch viel zu wünschen übrig.

Bezüglich des Postverkehrs seien der Handelskammer leb­hafte Klagen über unzulängliche Paketbesörderung zwischen Nidda und Schotten und ungenügende Bestellung in Rup- ' SS WtW 5i9 532 BH.- 3u «« bet

den Interessenten in den meisten Fällen keine Verbesserung, Frau Oberleutnant Richter herrscht vielfach die «nsich, sondern eine starke Verteuerung gebracht. Ferner fehlten daß sie die Diebstähle der Brillantringe zu der Zett verübt immer noch die schon wiederholt angestrebten Fernsprech- habe, zu welcher sie bereits von ihrem Manne getrennt war Verbindungen mit Bayern und Magdeburg. Weitere unfo bafc eg aus Not gethav habe. Diese Annahme ist dringende Wünsche lägen vor für Verbindung mit dem ^doch demMainz. Tgbl.- zufolge unrichtig. Die Diebstähle Ruhrrevier, mit Sachsen und den Nordseehäfen. Auch über ftnb ücrübt roorbcn alg das bekannte Duell noch nicht statt- den mangelhaften Zustand mancher Landstraßen sowie die ' - - ' * l<-

ungenügende Verbindung mit abseits an der Bahn liegen den kleinen Orten seien viele Beschwerden Laut geworden, riarniiie wcurere. .

auch, daß Verwickelungen mit Columbia eintreten könnten

Aus dm Jahresbericht der Friedberger Handelskammer.

i.

Friedberg, 31. Juli.

, z . führung dieses Gesetzes müsse den einzelnen Branchen und in Deuftchland so sehr wachse, namentlich in Dresden'und den lokalen Verhältnissen möglichst Rechnung getragen wer-- Berlin. Wir würden uns gewiß freuen, wenn wir Paulus den. Die Unterstützung der kaufmännischen Fortbildungs­oder Petrus hören könnten meinte er aber ich sage schulen durch die Regierung sei dankbar anzuerkennen. Ein« Ihnen, hier im Saale ist ein Mann, der dieselbe Macht hat große Zahl von Beschwerden habe die Konkurrenz her- wie Petrus und Paulus! Dieser Mann wurde sodann vor- vorgerufen, die dem freien Handel eines Gewerbes durch gestellt: der Apostel F. A. Lyman. Er sprach lange und in Strafanstalten gefertigte Fabrikate entstehe. Di« noch langweiliger. Kammer beabsichtige, beim Ministerium vorstellig zu wer-

Memel, 31. Juli. Nach amtlicher Feststellung wurden den, daß die Herstellung besserer Artikel in Strafanstalten bei der Stichwahl im Wahlkreise Memel-Heydekrug am unterbleibe. Allgemein wurde auch der Wunsch laut, daß 27 ds im Ganzen 15961 Stimmen abgegeben. Hiervon eine Verbilligun g und Vereinfachung der Kranken-, Jn- erhielt Gutsbesitzer M at schult in Mitzken, Kreis Memel validitäts- und Alters- sowie llnsallversicherungskassew (konservativ und Lithauer) 9123 Stimmen, Rendant Braun- durch Zusammenlegung in eine Kasse erfolgen möge. Die Königsberg (Sozialist) 6838 Stimmen. Ersterer ist somit Einführung des Gesetzes betr. die Besteuerung des gewählt. Gewerbebetriebs im Umherziehen sei nach dem Erachten ber

3 ' ........ ........- Kammer übereilt und habe große Unzufriedenheit hervor-

äi

@il» S»

ui iN1*'

ÄOOO M ibtt. - ftlb au® bl® sich vorhn d rwr M oon einer gtaatianwai hat nunmehr MvgeueS aas der Um, -emWelS Maon war anzuzeigen. richtet. Lor all Ort und Sliudgänger vormittag roi plare eines nnb stammtet die FußarliL 6anbt abtyt- gefährlichen ß Behörde die ai Aohnung za vrrstchnen F im m Bocke Ostrnthal ua Linquartinm richtet, doch Laugen beste! der Quartki Zahlmeisters, Slücklicherwei wodurch der benagt blitb. Dienstzeit Halle

Tchrrad, baS auf den Nam

"Jahr

Kopenhagen, 31. Juli. Aus Reikiavik wird ,i_ v « v «, w » w. ___,...................-

meldet: Die von Tr. Gudmundsson entworfene R e f o r m H^sen besonders ' 'gegenüber den niedrigen" Sätzen" in der isländischen Verfassn.ig, wonach ein Isländer Preußen verursacht. Dringend zu befürworten sei auch als besonderer Minister für Island in Kopenhagen seinen cine gründliche Reform der gänzlich veralteten hessü- ständigen Wohnsitz haben soll, ist heute im Unterhause j(^cn Gewerbesteuer, die den modernen Entwicklungen des Althing in zweiter Lesung angenommen worden. in feiner Weise Rechnung trage.

Paris, 31. Juli. DerTemps" glaubt zu wissen, daß^ . > > .........., ,

es Deleasse gelungen sei, mit der marokkanischen «w

Gesandtschaft ein freundschaftliches Abkommen zur bei- SflUvI UlLU

berfeitigen Befriedigung abzuschließen, das geeignet ist (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist zum Besten beider Länder die völlige Herstellung der Ruhe our unter genauer Quellenangabe:«Ufc gestattet.) !.n der Nachbarschaft der ftanzösischen Besitzungen im «. ein Selbstmordversuch ist gestern abend von einem

m Studenten in einem Lokal verübt worden. Er wurde nach

nanSr «olle n b 7kg, f ü^g eta" weil der alten Klinik geschafft. Sein Zustand soll nicht nnbedenk. der Ministerrat feine Steuerreformpläne nicht billigt. Wie lrch fein.

es heißt, will auch der Unterstaatssekretär des Aeußeren Der Gießener Zitherklnb wird am Samstag Abend

De Martino seinen Posten aufgeben. 8 Uhr fein neu gegründetes Vereinslokal imPfälzer Hof-

Neapel, 31. Juli. Das um 6 Uhr abends über das (Schanzenstraße) einweihen.

Besinden Crispis ausgegebene Bulletin lautet: Die (*) Friedberg, 31. Juli. Am DienSlagvormittag findet nervöse Erschöpfimg und Herzschwäche nahmen sichtlich zu. b^ Einweihung des neuen Gymnasiums (Augustinerfchule) ®Er ÄK statt, «m aBontagabenb tyitb im Saalbau eine Vorfeier

feiner Xfcb bS °bg°halten, bei der durch Schüler de, Gymnasiums Iphigenie

Gerücht verbreitet, daß Szilagyi durch Selbstmord ge- auf Tauris zur Aufführung gelangt. Am Dienstag wird endet habe. Die Aerzte der Rettungsgesellschaft konstatier- an der seitherigen alten Augustinerschule ein Festzug auf* ten wohl das Vorhandensein einer kleinen blutunter- gestellt, der sich durch die Schulstraße, Usagaffe, Kaiserstraße laufenen Wunde an der Stirn, aber keine äußerlichen An- und Ludwigstraße bewegt, wo das im Burgstil errichtete zeichen eines gewaltsamen Todes, doch waren schon Leichen neue Gyrnnnfiurn steht. Hier 'findet im Turnsaal der Ein* flecken vorhanden Von unterrichteter Seite werden die Ge- weihungSakt statt, an den sich ein Rundgang durch das neue suchte über den Selbstmord demenker und der Tod mit @cbäubc (d)Iie6t. Später ist Festessen im Hotel Trapp. Schlagfluß erklärt. Die Gerüchte wollen aber doch nicht _ Q - p r y ' '' h verstummen. Szilagyi, der im Ministerium Wekerle Justiz- Laufe des September finden au der Obstbaufchule Minister und später Präsident des Abgeordnetenhauses ge mehrere ObstverwertungS?yxfe statt, zwei für Frauen vom wesen war, ist der Schöpfer der kirchenpolitischen Gesetze. 2. bis 4. und vorn 9. bis 11. September und einer für Als energischster Vertreter des Jntransigenten-Liberalis- Männer vom 23. bis 28. September.

mus, als glänzender Redner und schlagfertiger Debatter Darmstadt, 31. Juli. Fürst Ferdinand von Bul-