ten
lokaler Wünsche gesehen. Jetzt sei es dem hessischen Staat fast unmöglich, Bahnen nach seinen Wünschen zu bauen. Sein Wunsch geht dahin, daß alle Nebenbahnen durch den Staat gebaut werden. Die Regierung möge sich mehr mit dem Ztleinbahnwesen befreunden. Schmalspurbahnen seien nur dann zu wählen, wenn es die Verhältnisse erheischen und von den Bezirken ein dahingehender Wunsch vorliege. Eine Revision des Eisenbahngesetzes von 1883 sei ins Auge zu fassen, damit die Staatsdotation-zum Bau von Privatbahnen insbesondere für öffentliche Körperschaften erhöht
Bad Nauheim, 31. März. Der Geh. Bergrat Otto Weiß ist nach längerem schwerem Leiden am SamStagmorgen verschieden. Lange Jahre war er Bergrat an der Saline und Vorstand der Großh. Badedirektion. Seit 1. April 1900 lebte Weiß im wohlverdienten Ruhestand, nachdem ihn die Gemeinde in Anbetracht seiner hervorragenden Verdienste um die Hebung des Bades und der Stadt im Jahre 1899 zu ihrem Ehrenbürger ernannt hatte.
der Forstasfistent Berthold Walter zu Darmstadt zum Forst- asfistenteu bei dem Forstvermeffungs- und TaxationS-Bureau, ret Forstaccesfist Otto Koch zu Darmstadts zum Forstasfistenten bei dem Forstvermeffungs- und Taxationsbureau, der Forst' assessor Wilhelm Schwinn aus Schöllenbach i. O. zum Forstassistenten und der Hauptsteueramtsassistent bei dem Hauptsteueramt Mainz Philipp Faust zu Mainz zum Bureau- assistenten bei der Badedirektion Bad-Nauheim, sämtlich mit Wirkung vom 1. April d. IS. an ernannt.
Selters, 31. März. Die hiesige Sch ul stelle, zu der sich mehrere Lehrer gemeldet, wurde dem Lehrer Hertel aus Michelnau bei Nidda desiuitiv übertragen.
Uermischtes.
* Lüneburg, 31. März. Frau Rittmeister von Tugeln, Tochter Heinrich von TreitschkeS, tötete mittags in Abwesenheit ihres Gemahls ihre drei kleinen Mädchen im Alter von drei, fünf und sieben Jahren mittelst Gift und nahm dann selbst Gift, sie dürste aber wieder genesen.
x Ortenberg, 31. März. DaS Projekt der Wasserleitung für Ortenberg, Wippenbach und Domäne Konrads- dorf ist wegen allzugroßem Kostenaufwand vorläufig zurückgestellt. — Auch der Verkauf der in der Gemarkung Wippeu- )abe das größte Interesse^daran,IO^gemn Mineralquelle ist rückgängig geworden. .. o_ scheitere. Die kleine Gemeinde hatte zur Instandsetzung der Quelleu-
Abg. Cramer spricht sich gegen die Privatgesell- fassung schon namhafte Kosten.
schäften aus, weil über diese vielfach Klagen laut geworden! Mainz, 31. März. Hier ist am Freitag ein KautionS-
Zmeite Kammer der Stände. seien. Dem «Antrag Haas-Darmstad-t auf Revision des Gesetzes sch wind! er, der Friedr. Wilh. Weil aus Laibach verhaftet
nn. Darmstadt, 30. März. bon 1883 könne er nur gujtintmeit. worden. Vor einiger Zeit errichtete er ein sogen, chemisch«
Tie Sitzung wird um 9.15 Uhr eröffnet. Am Minister- Beratung der gesamten Neben-technischeS Bureau und erließ in verschiedenen Zeitungen In-
trsch: Finanzminister Gnauth, später Staatsminister Rothe, ermäcktiat zuinOBauher daß er überall Filialen errichten wolle. SS hatten
Zur Tagesordnung steht die N eb e nb a hn vo rla g e, ins- ZMK » auch bald Leute gefunden, eine solche Filiale zu über-
besondere der Staatsvertrag zwischen Baden und Hessen Betriebsmitteln sowie einen einmaliaen StaatsÄscku^K für nehmen, sie sollten aber eine Kaution von 5000 Mk. stellen.
® « der sich Meldenden gab der Polizei K-nn.ni- non heim Vilbel 9 e $en wegen der Bahn Stock- Betrag von 1800 000 Mk. zu verwenden. Im weiteren dieser Geschäftsmanipulation nnd nun wurde nachgeforscht, Finanzminister Gnauth erklärt daß er in der bessi- die Kammer ihre Zustimmung zu dem zwischen was der Inhaber des Bureaus für ein Bogel sein könne. " , S< <_ 8.'! Baden, Hessen und Preußen abgeschlossenen Die Ermittelungen ergaben, daß man es mit einem geriebenen
aatsvertrag vom 19. April 1899. Ein Antrag Ulrich Kautionsschwindler zu thun hatte, der dieserhalb erst vor . -----c — 'kurzer Zeit 1 Jahr Gefängnis verbüßt hatte. Die Ver
haftung erfolgte daraufhin sofort.
den Gemeinden, sondern den Kreisen übertragen. Auch durch eine am linken Unterarm ihres Uniformrockes zu hierzu müsse der Staat einen Zuschuß leisten. Er verweist tragende Litze ausgezeichnet, zu der nach weiterer zehn- auf die Fortsetzungsstrecke Reichelsheim-Fürth, wo der Bau jähriger Thätigkeit eine zweite kommt. Außerdem erhalten durch die Gelündestellung der Gemeinden, die nicht dazuz die Feuerwehrmänner nach 15 jähriger aktiver Mitgliedschaft in der Lage waren, gescheitert sei. Seinen Antrag auf ein von der Stadt gestiftetes Diplom. Die höchste Aus- Zuruchtellung der ganzen Vorlage bis zur Revision des Zeichnung besteht in dem von Großherzog Ludwig IV. ne-- Gesetzes ziehe er zurück. (Beifall.) Dagegen halte er seinen stifteten Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedschaft. Die Antrag, die Bahn Eberstadt-Gernsheim normalspurig zu beiden Gießener Wehren besitzen einen stattlichen Stamm bauen, aufrecht. Die Bahn Mühlthal-Eberstadt-Darmstadt von Mitgliedern, denen diese Auszeichnungen zu teil wur- im Anschluß an die Straßenbahn könne man schmalspurig den, 12 Mann der freiwilligen Gailschen Feuer -
r f H1 liefen Tagen die erste Auszeichnung
schen Eisenbahnpolitik seinem Vorgänger folgen werde. Nicht «SM®» s
Rede einen Rückblick über die Entwickelung des I gerta9t bis Ciwe Aprrl. ^'I^bahnwesens. Mit der Inanspruchnahme von Privat-
gesellschaften beim Eisenbahnbau habe Hessen bis jetzt schlechte AIUvI UHU KUHU.
^JaWsen gemacht. Durch die hessisch-preußische Eisen- Gießen den 1 Avril 1901
bahnbetriebsgemernschaft sei dem Lande ein bedeutender „ m r <<n ... ^"veu, oen i. «pni iyui. finanzieller Vorteil erwachsen. Dabei sei aber nicht außer Personal-Nachrichten. Der Großherzog hat den acht zu lassen, daß Hessen in seiner Eisenbahnpolitik ein Ministerialkanzlisten Otto Wettlauffer in Darmstadt zum gut Teil seiner Selbständigkeit ein gebüßt habe. Minifterialkanzlei-Jnspektor bei dem Ministerium der Justiz Die frühere Verwaltung habe mehr auf die Befriedigung, mit Wirkung vom 1. April d. I. ernannt. Ferner wurde
wünschter, daß der Kaiser Fühlung mit dem deutschen Volte nimmt und nicht in seinem Innern ein Mißtrauen nährt, zu dem ein triftiger Grund nicht vorhanden ist.
Der ostasiatische Konflikt bereitet den Staatsmännern ernste Sorgen. Rußland läßt seine selbstsüchtigen Ziele immer deutlicher in den Vordergrund treten und zwingt dadurch die anderen Mächte zum Widerstand. Soviel sich aus dem unklaren Nachrichten-Material entnehmen läßt, widerstrebt der chinesische Hof — offenbar auf den Einspruch verschiedener Gesandten hin — der Unterzeichnung , , ,, „ .. uu HUUMU
Mandschurei-Abkommens. Auch die Vizekönige des Iwerde. Auch die Bestimmungen über die Geländestellung! ** Feuerwehr. Die Mitglieder der freiwillig Yangtje-Gebiets sollen ihren Einfluß in derselben Richtung seien revisionsbedürftig. In Preußen habe man dies nicht Feuerwehren werden nach zehnjähriger aktiver Tbätiakt geltend machen. Tie Umtriebe Rußlands in Korea, wo der, ------ «r-j-. Is.—-r. ..... - - v - -L
britische Generalzolldirektor auf sein Betreiben abgesetzt wurde, erregen außer in Japan auch in England und den Vereinigten Staaten Argwohn. Der japanische Premierminister sprach dieser Tage von „Wolken am Horizont" und Lord Lansdowne erkannte im Oberhause an, daß die Situation „sicherlich mit Verlegenheiten, wenn nicht mit Gefahr für alle Beteiligten angefüllt" sei. Tas sind recht ernste Symptome für die bedenkliche Wendung, welche die ostasiatische Frage infolge des russischen Länderhungers zu nehmen im Begriffe ist. , v, u 1 iu iC cu en ölt, e r„ ei nun
Vom Burenkrieg sind in London wieder einmal! Äbg. Molthan als Berichterstatter hebt hervor, daß I für Vorjährige" ^^tgtiefef^^aT^tD9eVHc^e^ »mirde^Vatwn' E Siegesdepeschen eingetroffen. General Babmgton soll De- die Vorlage als Ganzes zu betrachten sei, und daher dürfe Samstag abend das Korps zu einem Kommers in. die larey bei Ventersdorp aufs Haupt geschlagen und dabei! man kein Glied daraus entfernen. Bedauerlich sei es, daß j Restauration Sauer eingeladen, der in fdwni’ter Weise neun Geschütze erbeutet haben. Nach den ersten Depeschen Hessen nach dem Staatsvertrag von 1896 nur mit Ein- verlief. Branddirektor Traber eröffnete die Reihe der touren ine englischen Verluste ganz gering. Spätere Nach- willigung Preußens Nebenbahnen bauen und nur mit seiner! Toaste, indem er den in den Gießener Wehren herrsctienden richten wußten dagegen von „schweren" Verlusten zu Genehmigung über den bewilligten Betrag von 32 Millionen guten Geist lobte, die Jubilaren beglückwünschte, mit einem
Wahrscheinlich hat man die Niederlage der Buren hinansgehen dürfe. Dadurch sei Hessen auf Privatunter- „Gut Wehr" auf die Feuerwehr. Es folgten Toaste des wesentlich übertrieben. Wenn z. B. alles richtig wäre, was nehmer angewiesen. Der Satz von 20000 Mk. für den Kilo- Hauptnianns Lindenstruth auf die Jubilare, des in letzter Zeit über die Erfolge des Generals French tele- meter sei zu niedrig und entspreche nicht mehr den heutigen früheren Spritzenobmanns Nagel auf die gute Kamerad- graphiert wurde, dann wären den Buren zum Kriegführen Verhältnissen. Die Rentabilität einer Bahn dürfe von der schäft beider Korps, des Vorstandsmitgliedes Gäbisch, keine fünfhundert Mann mehr übrig geblieben. Trotz alle- Regierung nicht immer in den Vordergrund gestellt werden, der dem Korps einen von ihm im Verein wit den Kameraden dem ist De Wet mit seinen Leuten wieder nach Norden bis sondern sie müsse auch die Interessen der betreffenden Stommel, Meyer und Gebrüder Volz gestifteten Tambour- Transvaalgebret vorgedrungen. Noch bedenklicher Landesteile hervortreten lassen. In vielen Fällen empfehle stab überreichte. Unter weiteren Ansprachen und Toasten erlc^eHlt ,e$ fyr die Engländer, daß in drei ver- sich eine Schmalspurbahn und bei Uebergabe des Baues an und dem Gesang von Feuerwehrliedern vergnügten sich die schiedenen Regimentern ihrer Armee Pestfälle konstatiert Privatgesellschaften müsse die Regierung sich! im Konzessions-! Teilnehmer bis zu später Stunde.
tour^n" v . t vertrag in ausreichender Weise wegen der Staatskontrolle ~ ~
jn Serbien will man es wieder mit einer neuen decken. Der Antrag Haas-Darmstadt, daß auch öffentlichen Verfassung probieren. Sie soll nach «offiziösen Versicher- Körperschaften ein Staatszuschuß zum Bahnbauen gewährt ungen zwar das Zweikammersystem einführen, im übrigen werden solle, verdiene vollen Beifall. Ebenso sei der Craver recht liberal und volkstümlich sein. In einer Kon- höhung der Bausumme um ffOOOO Mk. für die Linie ferenz der Regierung mit Vertrauensmännern aller Par- Pfungstadt-Gernsheim als Volkbahn zuzustimmen.
teien sollen die Grundzuge des neuen Werkes festgestellt Abg. Sch ö n b er g er beantragt, für die Bahn Reichels- worden fern und allseitigen Beifall gefunden haben. Man Heim-Fürth die Kosten der Gelündestellung auf den Staat darf diese Nachrichten wohl mit einiger Skepsis aufnehmen. | zu übernehmen und später wieder zurückzuiehen.
-iC11p ^rteien unter einen Hut zu bringen, ist Finanzminister Gnauth betont nochmals^ daß Hessen in schwieriges, ja voraussichtlich undurchführbares Unter-!in dem Gemeinschaftsvertrag mit Preußen gut gefahren sei, ^/inesfalls wird man aber auf diesem Wege die da dasselbe hierbei für 32 Millionen teils recht unrentable -5*!^ UnjufinebenJeit beseitigen. Sind doch ihre! Nebenbahnen mit übernommen habe. Die Teilungsziffer Nicht m der Verfassung, sondern in ganz anderen stehe wie 2 zu 98 pCt. und Preußen müsse für anderthalb W^u Serbien m ersprießliche Bahnen Milliarden Nebenbahnen bauen, bis es mit Hessen qleich^- SlrfSior L S TPn ber Regierung und . im stehe. Dazu sei aber noch ein weiter Weg. Die Frage, ob .,effer werden. Das Staut oder Privatunternehmer, werde die Regierung genau wagen jedoch selbst die kühnsten Optimisten nicht zu hoffen, j prüfen. Die Regierung h.' ' ~ "" ~ '
| daß die Vorlage nicht sch
Hessischer Landtag.
81 zölligen Refraktor habe ich jetzt die MarSnähe beobachten können und bin zu den überraschendsten Ergebnisien gelangt.
Ich habe mein besonderes Augenmerk wieder auf die weite Fläche des sog. Jkarischen Meeres gerichtet, das man auf allen Marskarten verzeichnet finden wird. Jemehr der Winter auf dem MarS in den Frühling überging, sah ich, daß die bisher grau-weiße Fläche sich immer grüner färbte. Ich nahm dabei Hügel und Thäler wahr und fand dann, als ich imstande war, die Sehschärfe zu vergrößern, am Abend des 20. d. M. merkwürdige Helle Punkte. Ich verdoppelte die Lichtstärke meines Fernrohrs, und sah neben weißen Flecken dunkle, die sich bewegten, und zwar in ganz auffallender Rhythmik. Am 22. — ich hatte mein Fernrohr zu einer bisher nicht erreichten Schärfe gebracht — habe ich dann meine große Entdeckung gemacht. Auf dem ^Jkarischen Meere" wimmelte es von bunten Farben. Ich sah, es war fortschreitende Jahreszeit und eine sprossende Vegetation. Die bunten Farben, die sich da durch einander bewegten, waren zweifellos Lebewesen, allerdings Lebewesen von etwa 40facher Menschengröße. Blaugrün und ockergelb waren die überwiegenden Farben, doch sah ich auch und violett. Und alles glitzerte und flimmerte ganz märchenprächttg. ES schien etwas wie ein über Ballroben flitternder Gazeflor über daS ganze „Meer" anSgebreitet zu sein. Hier schien S em Diadem auf einem Lockenkopf mit großem Stern, dort schien's wie Sternencolliers auf wogenden Busen, da glaubte ich eine Ehrenkette, wie sie bei uns Magistratsherren tragen, zu sehen zusammengesetzt aus einer Reihe der Sternbilder aus dem ZodiacuS. Einer der sich wunderbar harmonisch bewegenden Farbenflecken schien eine Krebskette über einem Phantastischen talarartigen Ballfrack zu tragen. Beim genauen Hinsehen bemerkte ich auf diesem
wunderbaren astronomischen Kostüm ein richtiges Mondgesicht und daneben ein Schäfchen, wie es hin und wieder den Mond anmutig umwölkt.
Es war vielleicht so etwas wie ein Bal champdtre auf dem Mars. Ich zweifle nicht, daß da oben an jenem Abend junge Mädchenfüße ebenso nach fröhlichem Tanze gezuckt haben wie bei irgend einem irdischen Tanzvergnügen. Dem Balle mag, wie bei uns, ein Gemime vorausgegangen sein, denn anfangs schi-nen die meisten der Farbenflecke unbeweglich. Ganz am Ende des „MeereS" sah ich einen besonders kräftigen Fleck: vielleicht ein MarSjüngling, der im Schweiße seines Mondgesichtes selbst gedichtete, lange Versreichen donnerte, säuselte, hinschmachtete und flötete. Ich vernahm nämlich während meiner Beobachtung abwechselnd alle diese Geräusche. Daß diese nicht vom MarS, sondern offenbar von der Straße, an der unsere Sternwarte steht, herrührten und gedämpft zu mir heraufklangen, brauche ich natürlich für meine ernsthaften Leser nicht hinzuzufügen.
Dann aber verschwand jener kräftige Fleck, und es tauchten wie zu einem Festspiel lebende Bilder auf, so meisterlich schön und farbig fein, wie sie in Berlin etwa Hermann Hendrich bei Künstlerfesten zu Wege zu bringen pflegt. DaS waren ganz famose Charakterbilder, gleichend irdischen Gruppen von Symbolisten, Impressionisten und Neoimpresfiontsten. Auch zwei Farbenmystiker glaubte ich zu schauen. DaS Ganze war eine wahrhaft herrliche malerische Erscheinung. War'S vielleicht eine feierliche Eröffnung der ersten Ausstellung der Marskünstler?
Späterhin scheinen die Marsgemüter vollends aufzutauen und sich der ausgelassenen Laune einer Ballnacht im Frühling hinzugeben. ES war, als göffe sich ein Abendklang in Bordeauxrot über die ganze Gesellschaft. Nackte Nixen
glaubte ich zu sehen. (Auf dem MarS scheint also eine lex Heinze etwas ganz Unbekanntes zu sein. Glücklicher Stern, der in seiner Kultur so weit uns voraus ist. D. R.) Da drang ein gewaltiger schwarz-grauer Fleck plötzlich in die Farbenfülle hinein. ES schien ein Tier zu sein, so etwas wie ein Elefant, aber bekleidet mit einer Art keuscher Badehose. Auf ihm saß eine ganz bunte Gestalt, vielleicht ein Jongleur der MarSsteppe. Der MarSelephant langte mit dem Rüffel nach dem Manne im Monde und spielte mit ihm Fangball.
Neben dem „Jkarischen Meere" sieht man auf der bekannten Schiaparellischen MarSkarte eine Wüste. Dorthin richtete ich jetzt mein GlaS und sah langhin durch die Wüste tappende Kameelbeiue, die vermuten taffen, daß auch der MarS seinen afrikanischen Krieg und seinen Lord Kirche ne r hat. Ich glaubte ein grimmes Tyranneugeficht zu sehen.
Als ich mein Glas wieder auf das „Meer" stellte, da sah ich, daß dort offenbar getanzt wurde, mit Begeisterung, Eifer und Andacht, wie'S auf irdischen Clubvergnügen zum guten Ton gehört.
Ob ich mich in meinen Vermutungen täusche, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob eS einem Erdenmenschen jemals gelingen wird, die Farbenflecke, die ich sah, mit aller Bestimmtheit so zu deuten, wie ich eS gethan habe. DaS ist eine Frage, die wir heute noch nicht beantworten können. DaS gegenwärtige Geschlecht muß sich glücklich schätzen, wenn eS von ferne in die geheime Werkstatt des Universums blicken und weiter wandern darf auf dem Wege der Forschung dem erhabenen Ziele entgegen, das in einer immer vollkommener werdenden Kenntnis des Weltalls besteht. P. W.
• Oer
, wie bericht roffl Vf^arieb' «**E 8t ort «ater des 1 * »
nfrlithtii- Oberfi t-thM-» iibie »rUtttri«
in bet ®kn«® Leniral-Reitlehrer StseWstSlrt-se» Lesens wegen ff * fleußt'
^engeM^ taiban er fich önl in Schulden fomme: wurde ein Fehlbetr
♦ Row, 31. ; obachtungSstationen, und Florenz Erde' pttntt man bisher vent wird cm leich
M Sus Frankfur Hermes eröffnete sei
M
Wir bringen h WW Friedhof ii von MgrnS 8 bis die auf dem Friel Schluß besfeiben « merksam gemacht n
Gießen, den Großher
Bei
Als Stadtkasse -üstige Prrfon gesu Eist. Mit der Dauer eines Jahre von 1800 3JIL vei Ablaus des Probe/' H Ne der M S/ck Wen mit eit E 16 jährlichen A Mit 1800 Mk., Ä MM oft W
Geeignetere nlffe über ihre Beicib W Gesundheit beh 1- I. bei uns einrei
Gießen, am Großherz
Holz de« Wald»
H°->«°«-d, R-h,z "Wjert »erben:
» ®u?1|,fame„il
0,48 fB**
’a1' «na @r«6ho(
r
!6en> atu 8l


