-alle Fremden die Stadt verlassen haben, daß der Zoll- kommissar in Pankai meldet, die Lage sei drohend, und die Behörden gewährten den Fremden keinen Schutz. Die Unruhen greifen immer weiter um sich.
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Der italienische Konsul ersuchte, um die Zuverlä^rg- ke-it ttsr Versicherungen der Chinesen, daß die Gesandtschaften in Sichjerheit seien, zu erproben, den stellvertretenden Vizekönig von Kanton, sich mit dem italienischen Gesandten in Peking in Verbindung zu setzen, um von ihm die Antwort auf eine Anfrage in einer, Angelegenheit zu erlangen, die nur dem Gesandten und ihm (dem Konsul) bekannt sei. Der Vizekönig erwiderte, er könne dem Ersuchen nicht Folge leisten, da es über sein Vermögen gehe, denn alle Botschaften aus Peking würden auf geheimen Wegen erlangt, und der Gouverneur von Schantung sei der Vermittler. Mair muß dem italienischen Konsul Dank wissen, daß er also die Verlogenheit der Chinesen ins Licht gerückt hat. Diese „geheimen Wege" und die ganze Geheimniskrämerei hätten keinen Sinn, wenn die Machthaber in Peking nicht eine schwere Schuld auf dem Gewissen hätten, die sie aus Furcht vor Strafe nicht zu gestehen wagen. — Eine Depesche der Agentur Laffan meldet, die Regierung der Vereinigten Staaten habe jetzt sichere Beweise dafür, daß sowohl der Gouverneur von Schantung wie der Tao Tai von Shanghai Kopieen des geheimen amerikanischen Code besitzen, und daß die angebliche Congersche Depesche eine direkte Fälschung ist.
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Die Ansp rache unseres Kaisers an die für China bestimmten Truppen, die der „Reichsanzeiger" im nichtamtlichen Teile in dem bereits mitgeteilten Wortlaut veröffentlicht, findet in London durchweg im Publikum zustimmende Aufnahme; die Presse beurteilt sie zurückhaltend, aber doch mit beifälliger Erwähnung. Nur im „Daily Graphic" erhebt sich eine Stimme, die die Vereinigten Staaten auf Kosten des Kaisers lobt, mehr Nüchternheit im Ausdruck empftehlt und erklärt, die Mächte würden zwischen Schuldigen und Unschuldigen unterscheiden. Unter dem Hinweis auf die Mohammedaner und Japaner mahnt das Blatt schließlich, die Religion aus dem Spiel zu lassen.
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In China sind bis jetzt drei deutsche Offiziere und dreißig Mann gefallen und 130 Mann, darunter neun Offiziere verwundet worden. Dazu kommen noch die vermißten des Pekinger Detachements. Der Gesamtverlust der Deutschen beträgt demnach einschließlich der Vermißten 264 Offiziere und Mannschaften.
Rüstungen.
Eine A b s ch i e d s f e i e r für die vstasiatische Feldbäcker-Abteilung veranstalteten Tempelhofer Bürger in einem dortigen Restaurant. Freitag nachmittag machte die Abteilung auf den Schießständen in der Hasenhaide Schießübungen mit dem neuen Karabiner. Alles erforderliche Material wird von München aus, wohin drei Oberbäcker und 15 Bäcker bereits abgefahren sind, mit der Bahn nach Genua geschafft und dort verladen.
In einigen russischen Blättern wird die Behauptung aufgestellt, preußische Truppen, sowie Munition und Ausrüstungsgegenstände für das in Genua aufzustellende deutsche Expeditionskorps würde auf russischen Bahnlinien durch Sibirien nach China befördert. An Berliner unterrichteter Stelle ist nichts davon bekannt.
lieber die Stellung der Regierung in Washington zu der Frage des Oberkommandos in China ging folgendes Telegramm ein: Die „Assoc. Preß" berichtet, die amerikanische Regierung werde gern der Wahl eines oder des anderen Befehlshabers der internationalen Truppen zum Höchstkommandierenden zustimmen. Sollte aber eine Einigung unter den Befehlshabern nicht erfolgen, so müsse die Frage an die betreffenden Regierungen zurückverwiesen werden. In diesem Falle würden die Vereinigten Staaten eine deutliche kräftige Sprache führen, die wahrscheinlich! mehr als je zuvor die fremden Kabinette von der geschäftsmäßigen, unkonventionellen Art und Weise der amerikanisck)en Diplomatie überzeugen wird.
Die österreichische Regierung erließ ein Ausfuhrverbot für Was fen und Munition für China und wies die Konsulate an, zu verhindern, daß österreichisch^- ungarische Schiffe solche Transporte nach; dem Ausland übernehmen.
Bei dem Zusammentritt der italienischen Kammer in Rom wird die Regierung eine Kreditforderung von 40 Millionen Lire für Rüstungen gegen China einbringen.
Aus Petersburg wird gemeldet: Infolge der Verteilung von Proklamationen, in denen zur Ermordung der „Weißen Teufel" aufgefordert wird, griff die Bevölkerung von Irkutsk die dort wohnenden Chinesen an und warf mehrere ins Wasser. — 17 000 Mann gehen über Odessa nach der Mandschurei ab.
„Daily News" und „Daily Telegraph" verbleiben dabei, daß Rußlands militärische Hilfs quellen rn Asien weit überschätzt worden seien und Rußland nach ergenem Geständnis, ohne Verstärkungen aus Europa heranzuziehen, deren Herbeischaffung durch Zerstörung der
sehr erschwert ist, höchstens 8500 Mann (?) mobilisieren könne.
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Telegramme des Gietzerrer Anzeigers.
München, 30. Jnli. Die Freiwilligen für Chrna hatten gestern Gottesdienst. In der Bcnno- krrchc versammelten sich die Katholiken, in der Markus- «rd>e die Protestanten. In der ersteren hielt Stadtpfarrer Than nne Ansprache in der er ans die Kreuzfahrer als dre ersten christlichen Streiter im Orient verwies Bei den Protestanten richtete Militärpfarrer Seydel an die Mannschaften erhebende Worte. Um halb elf Uhr fand in der Max II.-Kaserne, die Festschmuck angelegt hatte, die Vorstellung des 2. ostasiatischen Bataillons vor dem Prinz- Regenten statt. Die Mannschaften waren in Tropen-Uni- sonn mit Strohhüten angetreten, sie trugen das Seitengewehr ohne Tornister, die Offiziere waren mit Revolvern und Feldstechern ausgerückt. Eine große Anzahl von Generalen, darunrer der Kriegsminister Frhr. v. Asch, der Generalstabschef, Generalleutnant von Lobenhoffer, sowie Ler der 4. Armee-Inspektion zugeteilte preußische Gene- ralstabs-Ofsizier Garnier und der japanische Militär-Be- I
vollmächtigte, Major Oba, hatten sich eingefunden. Kurz vor Beginn der Parade erschienen die Prinzen Ludwig, Rupprecht, Arnulf, Georg, Ludwig Ferdinand und Alfons. Der Regent, der in einem offenen Galawagen a la Daumont anfuhr, begrüßte die Truppen mit einem „guten Morgen", der von denselben mit „guten Morgen königliche Hoheit" erwidert wurde. Unter den Klängen des Präsentiermarsches, der dann in die Luitpold-Hymne überging, schritt der Regent hierauf die Front des in Kompagniefront aufgestellten Bataillons ab, die Offiziere sowohl wie einzelne Mannschaften durch Ansprachen auszeichnend. Nachdem die Truppen ein offenes Carre formiert hatten, hielt der Regent eine kurze Ansprache, in der er die Hoffnung ausdrückte, daß die Mannschaften auch in fernen Landen ihre Kriegstüchtigkeit und Manneszucht zeigen würden und Gottes Segen die deutschen Waffen begleiten werde. Major von Montgelas dankte dem Regenten mit der Versicherung, daß alle Scheidenden als echte Bayern nie vergessen würden, was sie ihrer Waffenehre schuldig seien. Er endete mit einem dreifachen Hurra auf das Herrscherhaus, in das die Truppen begeistert einstimmten. Sodann defilierte das Bataillon, dem auch die Radfahrer folgten. Nach, Beendigung der Parade zog der Regent verschiedene Offiziere und deren Gemahlinnen ins Gespräch und drückte dem Grafen Montgelas seine besondere Zufriedenheit über die Haltung des Bataillons aus. Unter Hochrufen verließ sodann der Regent die Kaserne.
Tokio, 30. Juli. Einem heute hier aus Shanghai eingetroffenen Telegramm zufolge verlautet dort, daß die fremden Missionare und eingeborenen Christen bei Paoting von den Boxern am 8. Juli angegriffen wurden. Ein fremder Arzt, dessen Nationalität unbekannt ist, und über 2000 eingeborene Christen wurden niedergemetzelt. Alle ihre Häuser wurden zerstört. Weiter heißt es, daß der chinesische General Likkokah, der jetzt nach Peking marschiert, den unter seinem Kommando stehenden Soldaten Befehl gegeben habe, alle Christen, die sie anträfen, zu töten. Ein französischer Pater und 2000 bis 3000 eingeborene Christen seien bereits niedergemetzelt. Man befürchtet jetzt allgemein, daß durch die Ankunft des chinesischen Generals mit seinen Soldaten in Peking die Gefahr gesteigert und sich die Lage noch kritischer gestalten werde.
Der Krieg i« Südafrika.
Londoner Blätter veröffentlichen folgende Depesche aus Kapstadt vom 27.: De Wet hat sich erboten, sich zu ergeben unter der Bedingung, daß es seinen Mannschaften gestattet werde, unbelästigt nach ihrem Wohnsitz zurückzukehren. Roberts weigerte sich, auf irgend ein der- artiges Anerbieten einzugehen, und verlangte, daß sich De Wet bedingungslos ergebe.
„Daily Mail" wird aus Scribe vom 26. Juli gemeldet: 200 Buren ergaben sich gestern in Ficksburg.
Eine Depesche Lord Roberts' aus Pretoria vom 27. ds. besagt: Die Generale French und Hutton setzten die Verfolgung der Buren am 25. dS. fort. Der Erstere überschritt den Oliphantsfluß und konnte Middelburg und den Feind sehen, der sich in einer Entfernung von sieben Meilen in großer Unordnung längs der Wege nördlich der Eisenbahnlinie zurückzog. Das Thal war durch Reiter und Wagen auf mehrere Meilen gesperrt war. Es war unmöglich, den Feind weiter zu verfolgen, da der Rest der Truppenmacht noch westlich des Oliphantsflufles stand und der Regen in Strömen floß. Unter den Maultieren und Ochsen ist die Sterblichkeit groß, die Haltung der Mannschaften ist vortrefflich. Hutton besetzte Fauriesberg, wo er die Gattin Steijn's und mehrere britische Gefangene antraf. P. De Wet, ein jüngerer Bruder Christians, ergab sich. Lord Methuen rückt auf Potschesstroom vor.
Wie schrecklich der Pserbemängel in Lord Roberts Armee zeitweise ist, geht aus einem vom 23. Juni aus Heidelberg datierten Bries des Berichterstatters der „Morning Post" hervor. Darnach betrug die Effektivstärke der Brigade des Generals Broadwood infolge Mangels an Pferden statt 1800 nicht mehr als 400, die der Leibgarde-Kavallerie 63 (Offiziere und Mannschaften), der 12. Ulanen 120 und der 10. Husaren 200, und diese traurig reduzierten Pferde waren nur zum geringsten Teile solche, die ursprünglich mit den Regimentern aus England abgegangen waren; die anderen setzten sich aus einer bunten Sammlung von argentinischen, birmanischen, Basuto- und Kap-PonieS zusammen, die meist gänzlich unfähig waren, die schweren Reiter und deren schwere Ausrüstung zu tragen. Seit langer Zeit habe die englische Kavallerie insolgedeffen ausgehöstt, eine mobile Truppe im eigentlichen Sinne des Wortes zu sein, sodaß die Ausgabe, den wenig belasteten Bur auf seinem beweglichen eingeborenen Pferde, das mit )cr geringen Nahrung des Feldes auskomme, zu ver- olgen, eine faktische Unmöglichkeit geworden sei. Offiziere und Soldaten seien desKrieges herzlich überdrüssig, und manche Soldaten, die ein bequemes Farmhaus entdeckt, ließen sich dort häuslich nieder und bezeigten keine Eile, zu ihren Truppenteilen zurück- kukehren.
Deutsches Mich.
Berlin, 29. Juli. Aus Helgoland wird gemeldet: Die „Hohenzollern" mit dem Kaiserpaar an Bord ging am Samstag früh 4 Uhr unter Salut der Stationsbatterie hinter der Düne vor Anker. Der Kaiser nahm am Vormittag den Vortrag des Staatssekretärs Bülow entgegen. Nachmittags begab sich der Kaiser mit der Kaiserin, den Prinzen Eitel-Friedrich und Adalbert, dem Staatsminister Bülow und Herren und Damen des Gefolges nach der Düne. Die Buhnenbauten wurden besichtigt und nach etwa zwei Stunden Aufenthalt auf der Dünenspitze erfolgte die Rückkehr.
— Die in Hannover erscheinende welfische „Deutsche
Volks-Ztg." dementiert die Gerüchte von einer Verlobung des Prinzen Friedrich Heinrich von. Preußen mit der Prinzessin Alexandra von Cumberland.
— Morgen (Montag) begeht der Veteran deS deutschen HeereS, General-Feldmarschall Leonhard v. Blumenthal, das seltene Fest des 90. G e b ur t s t a g es in voller Rüstigkeit.
— Die „Kreuz-Ztg." berichtet aus Göttingen, daß der außerordentliche Professor in der juristischen Fakultät der dortigen Universität, Dr. v. Savigny, als Hilfsarbeiter für das preußische Kultusministerium in Aussicht genommen sei. Dr. v. Savigny war früher ordentlicher Professor in Freiburg in der Schweiz und gab seine Stellung wegen Differenz zwischen der Mehrzahl der deutschen Professoren und dem Herrn DecurtinS und Genossen auf.
— Gegen die Verleger und den verantwortlichen Redakteur der „Staatsbüstgerzeitung" hat das Landgericht I Berlin wegen wiederholter öffentliche,^ Beleidigung der Gerichtsbarkeit und Staats- anwaltschastSbehörde in der Konitzer Mordangelegenheit Anklage erhoben.
— Für die Matrosen-Division der Ostsee treffen am Montag 160 Reservisten zur Besetzung deS zweiten Panzergeschwaders in Kiel ein. Eine gleiche Anzahl Reservisten der Werft-Division ist gestern dort eingetroffen und eingestellt worden. — Die Torpedoboote „Gera" und „China" sind gestern mittag 1 Uhr nach China abgegangen.
— Mit Allerhöchster Ermächtigung hat der preußische Evangelische Oberkirchenrat die Konsistorien seines Amtsbereiches angewiesen, schleunigst Fürsorge zu treffen, daß eine Fürbitte für die in China Gefallenen in daS Allgemeine Kirchengebet eingeschaltet werde.
Ausland.
Paris, 29. Juli. Der Kriegsminister unterbreitete dem Präsidenten Loubet ein Dekret zur Reorganisation des obersten Kriegsrats.
— Der Schah von Persien unternahm heute eine Dampferfahrt aus der Seine. Er empfing sodann einige Diplomaten und wird abends beim Präsidenten Loubet speisen. Morgen beabsichtigt der Schah die Ausstellung zu. besuchen.
— Der Inter nationale Kongreß für Arbeiterschutz hat in seiner Schlußsitzung das Projekt der Kommission gutgeheißen und die ständige Vereinigung definitiv gegründet. In Anerkennung der Verdienste, welche die Schweiz um das Werk hat, wurde der Sitz des Bureaus nach der Schweiz verlegt. Deutschland, Belgien, die Schweiz, Italien und Oesterreich sind mit ihren nationalen Sektionen beigetreten. Für England hat der Delegierte des Cobden- Klubs versprochen, eine nationale Sektion zu bilden.
Belgrad, 29. Juli. Infolge der Ausweisung des Stadtkommandanten, der sich geweigert hatte, Milan zu verhaften, reichten 37 Offiziere aller Waffengattungen ihren Abschied ein. — Die kirchliche Verlobung des Königs fand gestern im Hause der Braut statt, der auch das diplomatische Korps beiwohnte und bei der in Vertretung des Zaren der russische Geschäftsträger als Trauzeuge fungierte. Die Vermählung findet am Donnerstag statt. Der frühere Regent, General Belimarkovitsch^ wurde wegen einer abfälligen Aeußerung über die Braut des Königs verhaftet. — Unter den in Serbien akkredierten Diplomaten macht sich der Wunsch geltend, um ihre Versetzung nachzusuchen, da die Damen der Gesandten sich weigern, der Braut des Königs ihre Aufwartung zu machen. Der serbische Minister des Aeußern betonte, das gegenwärtige Ministerium habe nur den Zweck, die Eheschließung des Königs zu erledigen, um dann einem Kabinet Avakumo- witsch Platz zu machen. — Der Frauenverein gratulierte der Königin Natalie zur Verlobung ihres Sohnes, worauf- die Königin sofort in einer Depesche ihren Dank aussprach.
New-York, 29. Juli. Der kürzlich abgeschloffene Reziprozitätsvertrag zwischen Deutschland und ben- vereinigten Staaten von Amerika sieht die Befreiung des amerikanischen Obstes von der Inspektion wegen des San.-. Joft-Käfers vor.
New Orleans, 29. Juli. New-Orleans war drei Nächte hindurch einem Pöbel weißer Männer preisgegeben, die Neger niederschoffen aus Rache dafür, weil am letzten Montag ein Neger namens Charles zwei Polizisten ermorbet hatte. Gestern abend umstellte eine Abteilung Polizisten das Haus, in dem Charles verborgen gehalten wurde. Er tötete drei Polizisten und einen Knaben, der zusah; dann wurde das Haus von der Polizei in Brand gesteckt. Als Charles dann hinauslief, wurde er buchstäblich in Stücke geschossen. Ein weißer Volkshause begann dann, Negerwohnungen, Geschäftshäuser und Schulen in Brand zu stecken und Schwarze zu erschießen, wo man sie sand. Marr glaubt, daß im ganzen über 30 Neger getötet sind. Der Mann, in dessen Hause Charles verborgen war, wurde gefangen, gehängt, erschossen und zuletzt in Stücke geschnitten. 2000 Mann Miliz und besondere Polizei bemühen sich^ Ordnung zu halten, aber die Tumulte haben heute neu begonnen.
Aus Stadt und Kand.
Gießen, 30. Juli 1900.
* Von der Universität. Wir haben jüngst schon berichtet, der Rektor der Gießener Universität habe an das Rektorat der Darmstädter Technischen Hochschule ein Schreiben gerichtet, in dem amtliche Auskunft darüber erbeten wird, welche Bedeutung den Schlußworten des Untersuchungsberichtes beizumessen sei, den das Darmstädter Rektorat über die Excesse bei Gelegenheit der Gutenbergs eier in mehreren Zeitungen brachte. Heute^


