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30.3.1900 Erstes Blatt
 
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Freitag den U März

Erstes Blatt.

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Gießener Anzeiger

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Alle Snzttgen-vermittlmig-stellm deS In- und Auslautes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwirtS 20 Pfg.

MMh, euHMthn und ®ru*wi: Nr. 7.

Beim Militäretat läßt sich

Abg. v. Jazdzewsky (Pole) nochmals über die Ver­suche aus, Soldaten über die Sprache, in der sie beichten, zu kontrollieren. Er bittet den Minister, solche Mißgriffe nicht mehr zuzulassen.

Kriegsminister v. G o ß l e r erwidert, ein Gewissenszwang werde auf die Soldaten nicht ausgeübt. Er habe sich mit dem Feldpropst geeinigt, dem Kaiser einen Erlaß vorzuschlagen, da­mit solche Mißgriffe nicht mehr vorkämen.

Abg. Pachnicke (frs. Vg.) bemerkt, die Erklärungen des Ministers bei der zweiten Lesung über Hinausschiebung des Festungsgürtels bei Metz und anderen Festungen seien allge­mein lebhaft vermerkt worden. Dringend geboten sei auch eine Hinausschiebung der Umwallungen in Spandau.

Minister v. Goßt er erwidert, er habe wegen Spandau dem Kaiser bereits Vortrag gehalten und die Ermächtigung erlangt, mit der Stadt in Verbindung zu treten.

Abg. Thiele (Soz.) bringt nochmals die militärische Boy­kottierung von Wirtschaftslokalen in Halle und die Abgabe sol­cher Boykottlisten zu 1 Pfg. pro Stück an Soldaten und Re­servisten zur Sprache. r

Minister v. Goßler entgegnet, er halte nach wie vor den Standpunkt der Kommandantur für richtig. Die Garnison dürfe nicht in Lokalen verkehren, wo sozialdemokratische Versamm­lungen stattfinden.

Beim Extraordinarium verbreitet sich

Abg. Hoffmeister (frs. Vg.) über die wirtschaftliche

Schädigung vieler Festungsstädte bitte den Minister, angemessene zustellen, damit die Umwandlung schleunigst erfolgen könne.

Minister v. G o ß l e r meint.

Uciugspretr vierteljährl. Mk 2,N monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohnr durch die AbholesteS« vierteljährl. Mk. 1,N monatlich 66 Pfg

Bei Postbezug Mk. 2,40 vicrtcljäh^. mk Bestellgeld.

GraÜsbeiklKev: Gießener FamUienblätter, Der hefstßtze Landwirt, Matter für herrsche DstKsKnnde.

ffaeeete« m »>,«<««« der nachmittag- für den

Sag erscheinenden Nummer bis wnn. M) Uhr.

W**unyii spätestens »erher.

Adreß« für Depeschen: Anzetsttt Fernsprecher Nr. 51.

* Fürst Radolin

«nd die Großfürstin Wladimir.

Die Mitteilung desBerl. Tagebl." über den Konflikt des Fürsten Radolin mit der Großfürstin Wladimir lautet ausführlich:

Auf dem letzten Saisonball im sogenannten Pavillon- saal der Eremitage geschah es, daß der Großfürst Wladimir eine Dame zu Tisch führen wollte, die bereits von einem Mitglied der deutschen Botschaft engagiert war. Als die Dame dem Großfürsten das mitteilte, meinte dieser in seiner jovialen Weise, in der durchaus nichts Kränkendes leg, sie solle doch nächstens vorsichtiger sein, denn es }i:bc nichts Langweiligeres als deutsche Diplomaten. Die Äeußerung war lachend und sehr laut gethan und machte sl» bald die Runde im Saale. Offenbar mußte sie in entstelltem Sinne oder entstellter Form auch dem Fürsten Radolin zu Ohren gekommen sein. Jedenfalls that der Rutsche Botschafter den völlig unbegreiflichen Schritt, bei der Gattin des Großfürsten, der Großfürstin Maria Paulowna, sich über das bon mot ihres Gemahls zu beklagen. Dies muß in eigenartiger Form geschehen sein; denn die durch ihre Liebenswürdigkeit bekannte hohe Frau verbat sich in allerentschiedenstem Tone derartige Klagen sntenS des Fürsten, indem sie den Botschafter darauf aufmerksam machte, baß er in ihr nicht die deutsche Prinzessin, sondern die russische Großfürstin zu sehen habe. Fürst Radolin zog sich zurück und machte dem anwesenden Minister des Auswärtigen, Graf Murawjew, Mitteilung von dem peinlichen Vorfall. Dieser bemühte sich, den Sonflikt beizulegen und forderte den Botschafter auf, der hohen Dame gegenüber seine Entschuldigung zu machen. Die Großfürstin wies jedoch jedes derartige Ersuchen ab und erklärte, daß sie den Fürsten Radolin nicht weiter AU sehen wünsche und jede Gesellschaft vermeiden werde, tit der sie mit ihm Zusammentreffen müßte. Wirklich fand auck in diesen Tagen ein offizielles Diner und Konzert in der französischen Botschaft statt, an dem der Zar, die Zarin, die Großfürsten und Großfürstinnen, mit alleiniger Ausnahme der Großfürstin Maria Paulowna, teilnahmen. Sie scheint demnach gesonnen, ihr im Zorn gegebenes Wort zu halten. Wie ebenfalls schon erwähnt, wird die Angabe, Fürst Radolin werde sich zurückziehen, bestritten. Die Gemahlin des Großfürsten Wladimir ist eine mecklen­burgische Prinzessin (vor der Verheiratung Marie Alexandrine) und rühmlichst bekannt dadurch, daß sie einte seltene und für ihren Charakter ehrende Ausnahme nach der Vermählung mit einem russischen Großfürsten ihrem protestantischen Bekenntnis treu geblieben ist. Was den Vorfall selbst betrifft, so wird er uns von gut in­formierter Seite mit der kleinen, aber allerdings sehr wesentlichen Abweichung bestätigt, daß die wenn auch nicht geschmackvolle, doch keineswegs tragisch zu nehmende Aeußerung des Großfürsten nicht von deutschen Diplo­maten, sondern von Diplomaten überhaupt ge­sprochen hat. Das Mitglied der deutschen Bot- jchaft, das die unschuldige Veranlassung zu dem Zwischenfall gegeben hat, ist der erste Sekretär der Bot­schaft, Legationsrat v. Tschirschky und Bögendorff.

Gegenüber den wiederholt austauchenden Gerüchten über cittn angeblich bevorstehenden Wechsel auf dem Botschafter- psien in Petersburg ist dieNordd. Allg.Ztg." in der Lage, fMustellen, daß es sich dabei um falsche Ausstreuungen hudelt und von einer Abberufung des Fürsten Radolin »cht die Rede ist.

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Deutscher Reichstag.

178. Sitzung vom 28. März. 1 Uhr.

Tagesordnung: Fortsetzung der dritten Lesung ) ti Etats. Spezialetat des Reichsamts des Innern. Die Läatte wird fortgesetzt über die Resolution Rcmbold (Ztr.) itn Revision der Schutzmaßregeln gegen die Maul- und kfaenseuche, namentlich zum Zwecke möglichster Einschränkung iw inneren Sperrmaßregeln, des Marktverbots usw. Die Re- iclulien wünscht, daß die Notwendigkeit dieser Maßregeln noch- niü aufs sorgfältigste geprüft werde.

Ein Amendement Böckel (Antis.) hierzu will hinzufügen: unten: Zuziehung von Landwirten."

Abg. Werner (Antis.) beantragt zur Geschäftsordnung, i-.m-m chts der Geschäftslage diese Resolution nebst Amendement mi Ler Tagesordnung abzusetzen, damit der Etat erledigt könne. Dieser wichtige Gegenstand solle dann gleich nach JOfani beraten werden.

Das Haus beschließt demgemäß.

Der Rest des Etats des Reichsamts des Innern wird be- 's'.fflttefod erledigt.

ob von der ihnen gewährten Vollmacht zur Einführung des Post-Checkverkehrs werde Gebrauch gemacht werden. (Bewegung,

Der Postetat wird genehmigt.

Beim Etat der Zölle und Verbrauchssteuern werden die dazu vorliegenden Resolutionen betr. Aufhebung der Zollfreiheit für: Schiffsausrüstungsgegenstände, sowie betr. Saccharin von der Tagesordnung abgesetzt.

Abg. Rickert (frs. Vg.) stellt fest, daß die Getreide-Transit­läger in Wirklichkeit das Doppelte von dem, was sie importierten, exportierten. Die Minister v. Hammerstein und v. Miguel hätten wiederholt ihre Ueberzeugung ausgesprochen, daß die Aufrecht­erhaltung der Transitläger gerade auch im Interesse der Land­wirtschaft notwendig sei. Und sogar konservative Männer im. Lande hätten sich zu derselben Ansicht bekannt.

Abg. Graf Klinckow ström (kons.) erwidert, heute sei: aber kein einziger konservativer Abgeordneter mehr dieser An­sicht. Ost- und weftpreußische Landwirtschaftskammern litten sich gegen die gemischten Transitläger ausgesprochen.

Staatssekretär v. Thiel mann kommt auf eine frühere Rede des Grafen Kanitz zurück, in welcher derselbe erklärt hatte, daß die Aufhebung der Transitläger unserer Landwirtschaft mehr schaden als nützen würde. Heute würde er ja wohl diese Rede nicht mehr halten.

Abg. Rickert (frs. Vg.) wendet sich gegen den Grasen Klinckowström, der sich dagegen verwahrt, daß andere Leute die Landwirte bevormunden und belehren wollen. Ja, sei denn etwa Herr Oertel Besitzer von so viel tausend Morgen? Und gerade Herr Oertel sei doch der größte Schreier! (Präsident Graf Ballestrein erklärt diesen Ausdruck für unzulässig.) Redner fährt fort, er wolle noch daran erinnern, daß Herr Ruprecht- Ransen seinerzeit ausdrücklich gesagt: Wir Landwirte müssen schreien, schreien! (Heiterkeit. Präsident Graf Ballestrem: Herr Ruprecht ist keine Autorität für den Reichstag. Erneute HeiterkH

Nach einigen weiteren Bemerkungen über die Transitläger schließt die Debatte. Der Rest des Gesamtetats wird debatteloL genehmigt, ebenso das Etatsgesetz und schließlich der Etat irr der Gesamtabstimmung, sowie verschiedentliche Resolutionen betr. Verdoppelung des Lotteriestempels, Herabsetzung der Patent-Ge­bühren, anderweite Regelung der Gehälter der Roßärzte, Hei­matsurlaube für Soldaten, Aufl)ebung der Kohlen-Exporttarife. Endlich wird noch das Gesetz betr. Verwendung überschüssiger Reicbseinnahmeii pro 1900 angenommen.

Nächste Sitzung: Dienstag 24. April 2 Uhr. T. - O.: Abkommen mit Oesterreich betr. Schutz der Urheber­rechte an litterarischen rc. Erzeugnissen, Gesetz zur Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten. Schluß 5 Uhr 15 Min.

auch große Vorteile gehabt. Und sie hätten auch große Vor­teile davon, wenn die Umwallungen jetzt erst fallen.

Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) legt Verwahrung da­gegen ein, daß der Heeresverwaltung gewissermaßen ein Blanko­wechsel gegeben werde. Die Ausgaben für Festungszwecke seien ohnehin in den letzten Jahren gewaltig gewachsen.

Beim Marineetat bedauert

Abg. Rickert (frs. Vp.), daß die Budgetkommission es sich seit einiger Zeit angewöhnt habe, Beamtenpetitionen wenig ein­gehend zu behandeln, und ebenso werde denn auch im Plenum verfahren.

Abg. v. K a r d o r f f (Rp.) erwidert, die Budgetkommission sei sehr überlastet, weshalb sie beschlossen habe, eine Art Pause eintreten zu lassen.

Abg. Singer (Soz.) meint, eine Schmälerung des Pe­titionsrechts der Beamten sei in der Kommission durchaus nicht beabsichtigt worden: es sei so, wie geschehen, nur aus sach­lichen Gründen verfahren worden.

Abg. O e r t e l-Sachsen (kons.) erinnert an einen Schrift­wechsel zwischen der schleswig-holsteinischen Landwirtschafts-Kam- mer und dem Reichsmarineamt darüber, daß die beiden Schiffe Deutschland" unvGefion" mit amerikanischen Konserven aus­gestattet worden seien, für eine Reise ins Ausland. Ein An­erbieten der Kammer betreffs Errichtung einer Konservenfabrik sei vom Marineamt kühl und höflich abgewiesen worden. Redner betont alsdann noch die Qualitätsfrage. Was darüber bekannt geworden sei, müsse doch die Marineverwaltung stutzig machen.

Staatssekretär T i r p i tz erwidert, im allgemeinen sei Pie Marincverwaltung schon jetzt bestrebt, den Bedarf mit frischen und heimischen Waren zu decken. In gesundheitlicher Hinsicht seien Klagen noch nicht gehört worden. Es fänden fortgesetzt Stichproben bezüglich der Güte der Waren statt. Mit dem be­stehenden Prinzip zu brechen, liege keine Veranlassung vor.

Abg. O e r t e l-Sachsen (kons.) ist von dieser Antwort nicht befriedigt. Wenn erst der Fleischbeschauentwurf Gesetz sei, dann müsse die Marineverwaltung doch auf Verwendung ausländischer Konserven verzichten. Weshalb also nicht schon jetzt?

Beim Etat des Reichsjustizamts erwidert auf eine Anfrage des Abg. B o e ck e l (Antis.)

Staatssekretär N i e b e r d i n g , es sei außer Zweifel, daß einmal an Revision der Anwaltsgebühren werde herangetreten werden müssen, und in Verbindung damit vielleicht auch an eine desgleichen der Gerichtsgebühren. In Bezug auf den Anwalts­zwang etwas zu ändern, hielten die verbündeten Regierungen nicht für geboten.

Beim Etat des Reichseisenbahnamts plaidicrt

Abg. Graf Kanitz (kons.) für die von der Budgetkommission vorgeschlagene Resolution betreffend Aufhebung der Kohlen-Ex- porttarife.

Präsident Schulz erwidert, der preußische Landeseisenbahn­rat sei zur Begutachtung dieser Frage zum 6. April einberufen. Auch die übrigen Regierungen seien ersucht worden, Ermitte­lungen anzustellen, und hoffentlich werde es möglich sein, gleich nach Ostern eine Konferenz im Reichseisenbahnamt abzuhalten, um diese Angelegenheit zu erörtern. Was die Eisenbahn-Export­tarife anlange, so stehe doch fest, daß dieselben sehr'viel'dazu beigetragen, die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Eisen -Jn- duftrie auf dem Weltmärkte zu erhöhen.

Beim Etat der Postverwaltung empfiehlt

Abg. Lieb e r m a n n v. S onnenberg (Antis.) das Hand­werk dem Wohlwollen der Staatsiekretärs in Bezug auf Liefer­ungen.

Staatssekretär v. Podbielski entgegnet, die Ober-Post- direktronen seien in diesem Punkte selbständig.

flärt^1 "Einführung des Post-Checkverkehrrs" er-

Reichsschabsekretär v. Thielmann, die Beschlüsse zweiter Lefung mit ihrer Gebührenbeseitigung würden die durch andere Reformen ohnehin schon finanziell sehr in Anspruch genommene Postverwaltung so sehr belasten, daß bei Aufrechterhaltung dieser Beschlüße auch in der dritten Lesung die verbündeten Regierungen sich die volle Freiheit der Entschließung darüber wahren müßten,

* Vom Kriegsschauplatz.

London, 28. März. DieTimes" melden heute, daß die Antwort Rußlands auf das Ersuchen der Prä­sidenten Krügers und Steijn um Intervention in der südafrikanischen Frage abgegangen ist. In derselben drückt die russische Regierung in einem den Buren freundlichen Tone ihr Bedauern aus, angesichts der energisch ablehenden Haltung Englands in der Angelegenheit nicht vermitteln zu können.

Loudon, 28. März. Wie dieTimes" meldet, soll die Bureukolonne, welche die Straße zwischen Kimberley und Paardeberg besetzt hat, beabsichtigen, die Eisenbahn von Kapstadt bis Kimberley zu zerstören.

Loudon, 28. März.Moruing Post" meldet aus Mafeking vom 15. März 'über GaberoneS: Die Be­schießung der englischen Stellung durch den Feind hält auch heute an. Die Buren thun das Aeußerste, um die Ein- geborenen zu beschwichtigen. Es ist alles wohl.

Daily Telegraph" meldet aus Ladysmith vom 26. März: 20,000 Buren bewachen die Pässe der Drakensberge. ES sind Freistaat Buren. Es ver­lautet, daß die Buren ihre schweren Geschütze vom Biggärs- berge zurückzogen, und daß sie nicht die Absicht haben, da­selbst in Stellung zu gehen. Aus Ladysmith berichtet fernerDaily Chronicle" unterm 26. März: Berichten zufolge befindet sich eine Buren-Streitmacht bei BasselSneck, der äußersten Station nördlich Elandslaagte acht Meilen aufwärts am Fuße der Biggarsberge.

DerStandard" meldet aus Durban vom 26. März: Der KüstendampferMatabele" wurde durch den KreuzerMagieienne" von der Delagoa-Bai eingebracht. Das Schiff wird beschuldigt, mit TrenSvaal Kohleugeschäfte gemacht zu haben.

Berlin, 28. März. Wie derBoff. Ztg." auS Lou­don telegraphiert wird, meldet General French nach einem Telegramm desDaily Chronicle" aus Bloemfontein, daß Olivier und Grobeler mit 6000 Buren in nördlicher Richtung marschieren, um zu den Transvaalburen bei Kroonstad zu stoßen. Jagersfontein und Fauresmith wurden am 27. ds. MtS. von Truppen der Kolonne Clements widerstands­los besetzt.

AuS Kimberley wird gedrahtet, 400 Buren hätten die Straße zwischen Kimberley und Paardeberg besetzt.

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