treten dafür ein, daß eine Auskunftsftelle mit beschränkten Zielen errichtet werden möge, wobei hauptsächlich^ daran gedacht wird, daß die Auskunft den Inhalt amtlicher Ver- öffentlrchungen (Gesetze, Verordnungen, insbesondere Zolltarife) zum Gegenstände habe, während Mitteilungen zur Anbahnung geschäftlicher Verbindungen weniger in Betracht kommen könnten ober ganz auszuschließen seien. Unter den Befürwortern der zur Erörterung gestellten Auskunftstelle befindet fich die Handelskammer zu Gießen, außer 35 anderen Handelskammern. Diesen stehen 41 gegnerische Handelskammern und Handelsvereine gegenüber. Eine vermittelnde Stellung nehmen 13 Handelskammern u. f. w. ein.
Die „Rhein. - Westf. Polit. Nach r.", das offizielle Organ der westfälischen Nationalliberalen, schreiben folgendes:
„Von einem Teil der Presse werden Nachrichten verbreitet, als ob seitens des Vorstandes der national- liberalen Fraktion des Reichstages bei Herrn Freiherrn Hehl zu Herrnsheim Schritte unternommen worden seien, um ihn, nachdem derselbe laut seinen beabsichtigten Austritt aus der nationalliberalen Partei verkünoet, zum Verbleiben zu veranlassen. Das ist nach unseren genauen Erkundigungen weder vom Vorstande, noch von feiten der Fraktion geschehen. Herr Hehl zu Herrnsbeim hat dem Präsidenten des Hauses und Herren aus anoeren Fraktionen mitgeteilt, daß er beabsichtige, seine Zugehörigkeit zur natronalliberalen Fraktion zu lösen. Ebensowenig wie man ihn hätte hindern können oder wollen, ebenso wenig kann die nationalliberale! Fraktion Herrn Hehl zu Herrnsheim: wen:: es ihm beliebt, seine Absicht nicht auszuführen, nötigen, das doch zu thun. Denn die Thätigkeit, welche der betreffende Abgeordnete entfaltet hat, ist keine irgendwie bestimmende, sie ist aber, was immerhin hervorgehoben werden kann, auch keine solche, daß sie in nationalen und liberalen Fragen den Fraktionsabstimmungen fich entgegengestellt hätte. Nur hat Herr Hehl zu Herrnsheim vonZeitzuZeit das Bedürfnis, auf wirtschaftlichem Gebiete sensationelle Exkurse zu unternehmen, oie aber in allen bisherigen Fällen als höchst harmlos für den Erfolg seiner Sache bezeichnet werden können, wenn sie auch von seiner Person natürlicherweise reden machen mußten. Solche kleinen Dinge, welche darin ihren Ursprung haben, daß die Geschäftsordnung des Reichstages gestattet, alle Arten von unverdauten Privat- oeglückungsversuchen in Anträgen an das Haus zu bringen, sind für jede Fraktion belästigend, aber unvermeidlich. Ob die nationalliberale Fraktion des Reichstages sich indessen unter diesen ihr fortgesetzt zugeführten Nadelstichen weiter wohl fühlen kann, möchten wir im Hinblick auf die Wählerschaft bezweifeln."
Dazu schreibt die agrarische „Dtsch. Tagesztg.":
„Der Abgeordnete Freiherr von Hehl hat bekanntlich den Unwillen dieser nationalliberalen Gruppe durch seinen Antrag auf Ueberwachung der monopo- listisch gerichteten Kartelle und durch seine Aeußerungen über die Notwendigkeit derTabak- zoller Höhung hervorgerufen. Daß innerhalb der nationalliberalen Partei wesentliche und tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten bestehen, war bekannt; daß aber ein offizielles Parteiorgan einen hochgeachteten Parteigenossen in solcher Weise persönlich angreifen darf, ist denn doch unerhört. Das kann sich unseres Erachtens Freiherr von Hehl, das darf sich auch die nationalliberale Neichstagsfraktion nicht gefallen lassen. Wir wollen abwarten, was sie thut. Sollte Freiherr von Hehl aus der Fraktion herausgedrängt werden, dann würde er sicher nicht allein gehen. Sein Ausscheiden würde nicht ihm, sondern der Fraktion schaden."
Aus Stadt Md Land.
Gießen, 28. Dezember.
(:) Klein-Linden, 27. Dezember. Der 16 jährige Sohn des Gastwirts H. wurde gestern Nacht bei einer Balgerei am Kopfe verletzt, angeblich durch einen Mefferstich. Nachdem ihm sein Vater ernsten Vorhalt gemacht hatte, ging der Sohn fort, und ist bis jetzt trotz eifrigen Suchens noch nicht* gefunden worden.
Mainz, 27. Dezember. In der Samstagnacht hat in einer Wirtschaft in der Rheinstraße die Zuckerhändlerin Devinast den Schießbudenbesitzer Michael Schuster durch einen Schlag mit einem Weinglas derart am Kopfe verwundet, daß der Geschlagene, ein 58jähriger Mann, am Dienstag in der Nacht an den Folgen starb. — Der Schreiner Konrad Frey wurde von seiriem Sohne durch einen Fußtritt gegen den Leib schwer verletzt. Er mußte sich einer Operation unterziehen. Sie verlief rötlich.
Frankfurt a. M., 27. Dezember. Professor Veit Valentin ist hier gestorben. Er wurde in Frankfurt 1842 geboren und absolvierte hier das Gymnasium, worauf er in Göttingen und Berlin Theologie und Philosophie studierte. Später bekleidete er eine Stelle als Hauslehrer in Paris. Dann kehrte er nach Frankfurt zurück und trat mit der 1871 erfolgten Neugründung der Wöhler-Schule in deren Lehrerkollegium ein. Valentin hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten herausgegeben; er beherrschte Koptisch, Arabisch und Persisch. Namentlich aber entfaltete er für das Freie Deutsche Hochstift eine reiche Thätigkeit. Heute Vormittag erfolgte auf dem Frankfurter Friedhof die Beerdigung Valentins. Namens des Lehrerkollegiums der Wöhlerschule legte Direktor Dr. Ziehen einen Kranz nieder. Für das Hochstift sprach Rechtsanwalt Dr. Neumann, für die Goethegesellschaft Herr Günther. Der Akademische Lehrerverein war durch Oberlehrer Dr. Froning vertreten. Schließlich sprach Professor B. Scholz namens des Hoch'schen Konservatoriums.
•* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Nachricht in Nr. 303 des „G. A." unter Gedern, daß der Ort vom 25. ab wieder dem Landbestellbezirk des
Postamts Gießen zugeteilt sei, ist dahin zu berichtigen, daß der Ort Grüningen wieder dem Bestellbezirk Gießen zugeteilt ist. —In Frankfurt wurde bei einer Schlägerei am Main ein Soldat aus Offenbach in den Fluß geworfen. Man konnte ihn noch rechtzeitig herausziehen.
Vermischtes.
* Geschiedene Ehen in regierenden Häusern sind seltener als morganatische. Die Ehescheidung im Hause Anhalt ist allerdings nicht vereinzelt. So trennte Wilhelm I. die Ehe des Landgrafen Alexis von Hessen mit der Prinzessin Luise von Preußen, während Prinz und Prinzessin Philipp von Sachsen-Coburg-Cohary, ent sprechend der katholischen Vorschrift, nur getrennt leben können. Früher wurden diese katholischen Vorschriften weniger scharf beachtet, denn Kaiser Franz von Oesterreich heiratete die älteste Tochter des ersten Baiernkönigs, die von dem württembergischen Kronprinzen Wilhelm geschieden war. Milan und Natalie von Serbien waren bekanntlich geschieden, sind es aber jetzt formell nicht mehr. Vom Bruder des eingangs erwähnten Grafen Alexis lebt noch eine geschiedene Witwe aus dem Hause Hanau (Kurhessen), aus welchem Hause noch die geschiedene Prinzessin Elisabeth von Schaumburg-Lippe vorhanden ist.
* Bonn, 27. Dezember. Seit mehreren Tagen beschäftigt fich die Staatsanwaltschaft mit einem Vorfall vor der Borussenkneipe. In der Nacht zum 23. November verübten die Borusien, bei denen der Großherzog von Mecklenburg zu Gast gewesen war, auf der Straße einen furchtbaren Lärm. Ein Polizist schritt c -i und verlangte die Karte von dem Hauptlärmmacher. Als dieser darauf nicht einging, wollte der Beamte ihn zur Wache führen, dessen Kommilitonen nunmehr auf ihn eindrangen. Namentlich ein Husarenoffizier und ein Chargierter des Korps sollen sich thätlich an dem Beamten vergriffen haben. Auf der Wache soll der Offizier später dem Beamten zwei Mal ein „Geschenk" angeboten haben. Der Mann machte Anzeige, dieser wurde aber von der Polizei keine Folge gegeben. Durch die Staatsanwaltschaft kam die Sache indessen in Gang und der Fall wird nun wohl vom Gericht klargestellt werden.
e Abgelagerte Liebes-Zigarren. Auch in Kreuznach will man wohlthätig sein für die Truppen der China-Expedition. Man hat sich, wie die „Kreuzn. Ztg." erzählt, erinnert, daß noch aus dem Jahre 1871 1500 Zigarren erübrigen von einer besonders feinen Sorte, die damals für die Offiziere bestimmt waren, aber infolge des Friedensschlusses nicht mehr zur Verwendung gelangten. Es gelang denn auch, ausfindig zu machen, daß diese Zigarren noch auf dem Speicher des Landratsamts abgelagert werden. Die Zigarren sind denn nun auch glücklich jetzt abgeliefert und werden sich wohl schon auf der Reise nach China befinden. Es ist auch behauptet worden, daß diese Zigarren schon von den Liebesgaben des Jahres 1866 übrig geblieben seien. Solches ist aber nur eine böswillige Erfindung.
* Berlin, 27. Dezember. Die Bestattung des verstorbenen Polizeidirektors Freiherrn v. Meerscheidt- Hüllessem hat am ersten Feiertag auf dem Jerusalemer Kirchhof stattgefunden. Der Chef der SicherheitS- und Kriminalpolizei, Reg.-Rat Dieterici war mit dem Polizeirat Stüwe erschienen, und auch der frühere Chef, Geh. Reg.-Rat Graf Pückler hatte sich eingefunden. Im Namen der Beamten der Kriminalabteilung legte Kriminalkommissar v. Kracht einen Kranz nieder. Mit ihm wohnten die Kriminal- inspektorcn Horn, Braun und Ließ und die Kriminalkommissare Zillmann, v. Baeckmann, Krüger, Manowski u. a. der Feier bei. Auch die Wachtmeister und Schutzleute der Kriminalabteiluug und die Beamten der vom Verstorbenen geleiteten Inspektion hatten Kränze gewidmet.
• Spandau, 27. Dezember. Noch vor Weihnachten ist der Grenadier Gille vom Garde-Grenadier Regi ment Nr. 5, der ohne seine Schuld einen Kameraden aus Posten erschossen hat, aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Es wurde ihm auch gestattet, dem Begräbnis des unglücklichen Kameraden beizuwohnen. Ferner befahl der Oberst, daß denr Soldaten der Weihnachtsurlaub gewährt würde, den dieser denn auch angetreten hat, um zu seinen Eltern nach Magdeburg ,u r-isen.
Eine sensationelle Verhaftung. Aus Pil- kalken in Ostpreußen wird berichtet: Als vor ca. anderthalb Jahren Bürgermeister Rente! die Geschäfte eines Amtsanwalts niederlegte, wurde auf desfeu Vorschlag der fich um das Amt bewerbende Oberleutnant a. D. Freiherr v. Han stein aus Hamburg als Amtsanwalt angestellt. Infolge feines Titels öffneten sich dem Herrn bald die ersten Häuser in Stadt und Land zum gesellschaftlichen Verkehr, so daß er schließlich fast dessen Mittelpunkt bildete. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel kam daher seine plötzliche Verhaftung. H. wird feit vier Jahren von München aus steckbrieflich verfolgt. Die Staatsanwaltschaft wurde durch einen Beleidigungsprozeß, den H. gegen einen 'Gutsverwalter führte, auf feinen Namen aufmerksam. Zur Führung der Untersuchung war der Erste Staatsanwalt aus Justerburg Mittwoch selbst in Pillkallen anwesend. Die wesentlichste Beschuldigung gegen H- soll darin bestehen, daß er während seiner Militärzeit verschiedenes Eigentum, auch Möbel, eines Kameraden als sein eigenes angab und verpfändete. H. begab fich dann zunächst nach Afrika und Amerika, um jetzt hier wieder aufzutauchem Auch sein Recht aus den Freiherrn- titel wird bezweifelt,
* Mannheim, 26. Dezember. Wie die „N. Bad. LandeS-Ztg." erfährt, stieß gestern früh 1 </2 Uhr außerhalb des hiesigen Personenbahnhofes ein ausfahrender Güterzug, wahrscheinlich durch Ueberfahren des Semaphors, auf den von Heidelberg elntreffcnden Eilgüterzug Nr. 748, wodurch eine Lokomotive,' sowie fünfzehn bis siebzehn Waggons zur Entgleisung gebracht und teil*
m ersten ,.K^ kampfunfähig«, l < is Gegners bh
wechsel" war der eine der Duellanten
worden, denn es ging ihm der Schuß des
in den Mund, so daß ihm zwei Zähne eingedrückt würd'.
* Deggendorf, 27. Dezember. Dieser Tage f^ zwischen zwei hiesigen Bäckerlehrlingen ein Pistols duell statt. Mit geladenen Flaubertpistolen traten Duellanten sich gegenüber. Gleich nach dem ersten „Ri
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26 479 gegen 26 042 im Jahre 1699, 25 178 t. 9-• 16io0 0®
i. I. 1897. Don der Gesamtzahl der y^rn,
vorigen Jahre 15 654) auf Preußen, 2668 (2837) aßurttetn-
(1922) auf Sachsen, 1024 (1000) auf Baden, 8J» (ödöj *
berg, 794 (776) auf Elsaß^Lothringen, 6 64 (6 5 4) näml'A Unter den Großstädten hat Berlin weitaus die w rfien Stelle steh 2 265 (1899 2 232, 1898 2 186, 1897 2 148). wve e^tc, bann München mit 586 Aerzten, ebensoviel rote im (4y3)/ DrAA folgen Hamburg mit 554 (1899 633), Breslau , mit 333 (29 ' mit 427 (398), Leipzig mit 405 (394), 9 Im gE
Köln mit 331 (332), Frankfurt a. M. m» ' darunter neWi sind 32 Städte vorhanden mit mehr als
weise zertrümmert wurden. Drei den Eilgüterzua v gleitende Bahnbedienstete, und zwar der Schaffner Büro von hier und zwei Wagenwärter aus Karlsruhe, wurd> verletzt. Das Geleise war bis gestern mittag gefprrit der Verkehr konnte nur durch Umsteigen anfrecht erhalt» werden.
die sich gleich dem Projektil in das Fleisch der Zunge ri gegraben hatten, von wo sie auf operativem Wege entser werden mußten. Die Bäckerjungen thäten wirklich Hesse sich in ihrem Gewerbe als „Schießer" nützlich zu mach,
* London, 27. Dezember. Der japanisches« gierungs-Dampfer „Serite" ging gestern abtti bei Cork unter. 12 Mann ertranken, 5 wurde: gerettet.
* Ein Geschenk für die Königin Wilhelms Auf Anregung des Petit Bleu in Brüssel ist eine Sana lung eröffnet worden, die den Zweck hat, Gelder für a? der Königin Wilhelmina von Holland zu überreicht Hochzeitsgeschenk aufzubringen, weil die Königin „den tü Mut gehabt habe, den alten Krüger bei feiner traurig Wanderung durch Europa ihren Schutz angedeihen zu laffen.' Für die künstlerische Form dieser Hochzeitsgabe sind bereit« zahlreiche Vorschläge gemacht worden. Ein Entwurf bti Bildhauers Leroy stellt die Königin Wilhelmina dar, dir. mit einem Oelzweige in der Hand, den Präsidenten bet südafrikanischen Republik beschützt, während die Kriegsfurie, die hinter der Königin steht, mit einer Hand den Degen und mit der anderen die Brandfackel schwingt. Königin Wilhelmina, die ein antikes Gewand trägt, steht aus einem Schiffsrumpfe, der die Inschrift Gelderland aufweist; eine Hand legt sie auf die Schulter des neben ihr, aber elivak niedriger stehenden Präsidenten Krüger, der in der Rechte den Hut, in der Linken eine Pergamentrolle hält. Es fr. noch nicht entschieden, ob LeroyS Entwurf gewählt wirb.
*ChinesischDeutschesWörterbuch. Hun-Nen: das Vorbild. Ach-Tung: Präsentiert das Gewehr. Pacb- Tung: die Annexion. E-Ring: die Westentasche. Doe- Ring: die Seife. Mag-Gi: die Reklame, tsin-ken: bet Gesichtserker, ha-zi: der Schnupfen, ping-pang: die Schmiede, nan-ni: der dienstbare Geist, li-la: das Befinden, funkte die Radfahrer Laterne, tsink: Es ist nicht alles Gold, was glänzt, tsei-tung: das Käseblatt, na-nul: das Erstaunen, na-nal: die Bedenklichkeit, nan-sen: ber (Stebär. thee-ding der Samowar, sum-fun: der Weinreisende, ha-rung: btr Katzenjammer, mi-au: das Ständchen, mi-tse: bic w Kleine. Huvg'-Mng'-jung'!: die Warnung, wei-a-la-ww/i-a.: die Schwimmstunde, hink-tse: ne^m’ ich sie nicht, trmkt-tse . nehm' ich sie auch nicht: tsching-ken: der Belag, hei-taung: die kostspielige Sache.
*AmerikanischeTrinkgelder. Einameriramfd)ev Zeitungsberichterstatter befragte verschiedene Millionärs seines Landes, was sie an Trinkgeldern .jährlich verausgaben, und erhielt nachstehende Mitteilungen. Marcus Daly braucht, so oft er die großen Wettrennen besucht, 10 bis 12000 Franks, die er Programmverkäufern, Kellnern, Maklern, die vertrauliche Winke über die Aussichten dieses oder jenes Pferdes geben, und last not least Polizisten schenkt; denn auch letztere nehmen in Amerika gerne ein Trinkgeld an. Jakob Astor geht nie aus, ohne 500 Franks ausschließlich für TrmO gelber einzustecken. Jeder Abend, den er im Theater verbringt, kostet ihm 1000 Franks und vor Weihnachten und Neujahr muß er besondere Sekretäre anstellen, um die an ihn gerichteten Bittschriften beantworten zu können. Ader den Rekord hält unbestritten Mr. Rockefeller: er stellt am 1. Januar 1900 nicht weniger als 5700 Anweisungen aus, während 8500 Bittschriften eingelaufen waren. Er vc rechnet seine jährlichen Ausgaben an Trinkgeldern auf ei halbe Million und kann zu seinem Titel als Petroteu könig getrost den eines Trinkgelderkönigs hinzufügen.___
(1899 3076), aus Bayern t : 213 (278), Elschüchingen i 122 (12v), llchend in b : ihelen »orfymbfli sind. Im r MtwfMkuodrMvn i Men sind to Apothelei j Zchwarzburg'Rudolstadt m CDIbtnBurg mit 0,79, M ioktlitz mit 0,48 das ungfi Bayern kommen auf je 100
Württemberg 1,42 und in [
- .Vereinigung -Zeichnung ist in Berlin > *; n Nlnbd worden, der X'-A Vri du Mr, d»tz an lUxtfu für dUtzfrrrduvM f rtr.ine entstehen. M D dduich dm Kaiser am 11 ijum Linus-Museum auf »Schöpfung, sür die GesL sowie überhaupt sür -rom scher Vergangenheit । - ju fördern. Es fiui ihTMT 'hmonfirttlontn u. f fofUnW'iv • Ww unttxni »t'nm Jahresbeitrag von
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Unioerjitäts Nachrichten. b
— Zum Rektor der Universität Freiburg i. B. Germanist Prof. Dr. Friedrich Kluge gewählt. — An der .,rlD(lt, Hochschule in Stuttgart habilitierte sich Dr. E. EugUsv Weimar dozent für Photographie. — Vom 4. bis 6. Januar finde 1 ein freier Studententag, zugleich Verbandütag bet 6tutfnl Studentenschaft statt, an dem jeder freie (nichtinkorpor'-u. Die jeder deutschen Hochschule Diskussionsrecht hat. Das jn (^nach Zukunft der deutschen Studentenschaft. Am Sonntag trai- ^^deburg, auf Anregung des Sanitätsrats Dr. Barroinski und Zn|^f
Besitzer der Wafferheil- und Kuranstalt Schloß Elgrttou • lQngen
von Aerzten aus allen Teilen Deutschlands zusammen^ gMdung
Debatten entschloß man sich zu einer Vereinigung. Heilen»
eines großen deutschen Verbandes der von Aerzten ge>anstrebt, ftalten zur Wahrung ihrer wirtschaftlichen und Standesime n . Es waren Vertreter von Heilanstalten der verschiedensten^ « 0.G>idr Gebiete anwesend. — Ju Stuttgart ist Obermedizinairol _ <$et Er- kangjähriges Mitglied des Medizinalkollegiums, gefior.en. Pxa«- langer ordentliche Universitätsprofeffor Pöhlmanni w °nnt| fesior für alte Geschichte an der Münchener UMveri« —
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«öfi nichl f(A polt ° • flöt fr t’* mit i «ltNttN ''fr. sonn tny -•tert*
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