Ausgabe 
29.11.1900 Zweites Blatt
 
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berichtet wird, verfügt Delarey in MagalieSberg über 1000 Mann, desgleichen befinden fich verschiedene kleine Lager in dem westlichen Transvaal. Delarey lehnt es ab, Buren in sein Kommando aufzunehmen, die den Neutran- tätSeid geleistet haben, allein alle andern Kommandanten zwingen die widerstrebenden Buren in Rech und Glied. General Clements ist an der Stelle, wo der Jamesonzug znrückgeschlagen wurde, eingetroffen und hat dort em ^.ager aufgeschlagen. Plänkelnde Buren belästigten die Nachhut, wobei zwei Mann von der Aeomanry in Gefangenschaft gerieten., , . .

Wieder etwa 100 Buren erklärten fich bereit, sich den Engländern zu ergeben unter der Bedingung, fie nicht außer des Landes zu schaffen. Eine Abteilung von 80 portu­giesischen Reitern mit zwei Geschützen rückte heute früh auf Äatemba vor, da gerüchtweise verlautet, daß Dewet fich in diesem Distrikt auf portugiesischem Gebiet befinde.

Der(Socntng Standard" gibt unter Vorbehalt das Gerücht wieder, daß eine Verschwörung zur Ermordung Roberts entdeckt worden sei. Etwa zwanzig Ausländer seien daran beteiligt. Die Verschwörer hätten eine Mine gelegt, die letzten Sonntag, während Roberts in Johannes­burg in der Kirche war, auffliegen sollte. Die Ver­schwörung wurde durch die Wachsamkeit der Polizei und der Schutzwache Roberts entdeckt. Es heißt, etwa zehn Personen, meistens Italiener, seien verhaftet.

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Telegramme des Gießener Anzeigers.

London, 28. November. Die liberal -nationale Re- sorm-Union meldet, daß das englische Parlament bei feinem Wiederzusammentritt am 3. Dezember über zwei Tagesordnungen sich auszusprechen haben wird, in welchen der südafrikanische Krieg mißbilligt, die Be­tz andlunglder SBurenfrauen und Far m e n ge­tadelt und eine Lösung der südafrikanischen Frage be­fürwortet wird.

London, 28. November. Das Kriegsamt hat ein Telegramm von Lord Roberts erhalten, in dem dieser betätigt, daß in Johannesburg ein K o m p l o t t gegen fein Leben entdeckt worden ist. Dem Komplott gehörten 7 Italiener, 4 Griechen und ein Franzose an. Das Datum der Ausführung des Attentats war auf den 18. November festgesetzt worden.

Ohm Krüger.

Paris, 27. s)tooember.

Präsident Krüger stattete beute vormittag um 9 Uhr in Begleitung des Dr. Leyds dem Ministerpräsi­denten einen Besuch ab. Die Unterredung dauerte 10 Minuten. Waldeck-Rousseau machte sodann sofort einen Gegenbesuch im Hotel Scribe. Um 10 Uhr erschien der Pariser Stadtrat unter Führung des Vice­präsidenten Escudier zur Begrüßung Krügers. Escudier wies in seiner Ansprache aus den begeisterten Empfang seitens der Pariser Bevölkerung hin und bemerkte, daß der Stadtrat in Krüger den Patrioten und das Symbol des Vaterlandes verehre. Krüger antwortete-.

Herzinnigsten Dank namens der so grausame Gegner bekämpfenden Republiken für alles, was Paris that, und noch mehr für das, was es thun wollte. (Stür­mischer Beifall.) Die Greuel, deren Schauplatz gegen­wärtig die beiden Republiken sind, betrüben tief unsere Herzen. Aber noch trauriger wäre es, wenn alle An­strengungen eines großen Volkes wie Frankreich erfolg­los blieben." Schließlich dankte Krüger 'der Pariser Presse, die nicht die Hälfte aller in diesem Kriege begangenen Grausamkeiten kenne.

Eine Viertelstunde später fuhr Krüger in Begleitung Dr. Leyds und des Dolmetschers van Hamel nach dem Stadthause. Auf dem ganzen Wege wurde er von jubeln­den Zurufen begrüßt. Er wuroe in den Sitzungssaal des Stadtrates geleitet und nahm in einen Sessel gegen­über dem Bureau Platz. Der Vicepräsident Escudier verlas eine Adresse, worin es u. a. heißt:

Seien Sie willkommen, Herr Präsident. Wir hoffen, daß dieser Besuch für Sie ein Trost und eine Hoffnung fein wird. Paris hat durch den Ihnen bereiteten Em­pfang einem Herzensbedürfnis entsprochen. Es wollte aller Welt seinen Patriotismus und seine Verehrung für Helden verkünden. Das Herz von Paris, das Sie schlagen hörten, ist auch das Herz von Frankreich selbst. Die Stimme des Volkes wird von den Nationen ver­nommen werden, und unter dem Druck des Volkswillens wird eine schiedsrichterliche Entscheidung herbeigeführt werden. (Lebhafter Beifall.)

Der Präsident des Generalrates des Seine-Departements hielt folgende Ansprache:

Sie vertreten das freieste und edelmütigste Volk der Welt. Sie haben der edlen Sache alles geopfert. Die Barbarei verbirgt sich leider oft hinter einem Firniß von Civilisation. Sie sind ein erhabenenr Greis und machen der Menschheit Ehre. Alle Völker sind mit Ihnen und ihre Unterstüyung ist Ihnen gesichert. Wir wissen nicht, was der Staat thun wird, aber er soll wissen, daß alles, was er für Sie thun wird, von der ganzen Welt gebilligt werden wird. (Lebhafter Beifall.) Nachdem Dr. Leyds die Rede übersetzt hatte, erhob fkfy Präsident Krüger.

Der Präsident ist, wie er ausführt, von dem ihm in Paris bereiteten Empfange tief gerührt. Seit dem Empfange in Marseille habe er die Begeisterung in einem fort steigen sehen. Er sei auch der Regierung für ihr ehrenvolles Entgegenkommen dankbar. Die Buren seien kein besiegtes Volk, sondern ein Volk von Streitern, dessen Widerstand fort­dauern werde. (Lebhafter Beifall.) Dem Pariser Stadtrat sei er für alles, was derselbe gethan hat und thun konnte, erkenntlich. (Lebhafter Beifall und Ruf: Es lebe Krüger!) Ich frage mich, ob Sie mehr für mich thun konnten, als Sre gethan haben. Wenn das Burenvolk die an mich gerick)teten herzlichen sympathi schen Worte vernehmen und Zeuge der großartigen Kund­gebungen sein könnte, so würde sein 9)hit sich zweifellos ' Verzehnfachen. Aber Vie Buren werden eines Tages erfahren, was für sie geschehen ist und sie werden dann ihre Erkenntlichkeit für die ihnen gewährte moralische

Unterstützung behinben. Schließlich dankte der Präsi­dent der Presse für die seiner Sache gewährte Unter­stützung. Er sei von der Gerechtigkeit seiner Sache überzeugt und werde deshalb bis zum Ende ausharren. Durch die Presse werde die Idee der schiedsrichterlichen Entscheidung populär gemacht. Der Beifall der Völker werde nicht ungehört verhallen. Der Präsident schloß feine Rede, indem er der Stadt Paris nochmals dankte.

Auf der Rückfahrt wurden Krützer wieder stürmische Ovationen bereitet.

Um 3 Uhr erschien der Chefredakteur des ^ntranst- geant, Henri Rochefort, mit einer Delegation von etwa 50 Notabilitäten, um dem Präsidenten den Ehrendegen für General C r o n j e zu überreichen. Es hatte sich eine ungeheuere Menschenmenge vor dem Hotel versammelt, die den greisen Journalisten aus dem Wagen hob und im Triumph in das Hotel trug. Auf dem Boulevard war eine Abteilung republikanische Garde aufgestellt, während Gar­disten zu Fuß gegenüber dem Hotel Aufstellung genommen hatten. Bei der Ueberreichung des Ehrendegens sagte Rochesort, er hoffe, daß die Syndikate der Throne dem Syndikate der Völker nachgeben werden müssen. Als Rochefort das Hotel verließ, wurde er von der begeisterten Volksmenge wieder in den Wagen gehoben.

Ein Zwischenfall, der ernste Folgen hätte haben können, trug sich heute nachmittag zu. In dem Augenblick, wo die Studenten, etwa 1500 an der Zahl, zum Hotel Scribe zogen und Hochrufe auf Krüger aus­brachten, wurden aus einem Fenster des Grand Hotel Kupfermünzen auf die Straße geworfen. Einige Po­lizisten und Studenten wurden von Geldstücken ge­troffen. Es entstand ein furchtbarer Tumult. Die Polizei ließ sofort die Fenster des Grand Hotel schließen und verhinderte die Kundgeber, in das Hotel einzudringen, n ährend ein Polizeikommissar mit mehreren Polizisten in das Hotel ging, um an Ort und Stelle den Thatbestand ,. slzustellen. Die Spitze des Zuges war, wie der Zwischen­fall sich zutrug, bereiis am Hotel Scribe angelangt, und nur dem sofortigen Empfang der Delegierten durch den Präsidenten Krüger war es zu verdanken, daß fein größerer Tumult vor dem Grand Hotel entstand. Die Studenten begnügten sich, bei ihrem Rückzüge vor dem Grand Hotel zu pfeifen und ein 2i et) anzustimmen:Chamberlain gehört ins Irrenhaus!" Die Pariser Bevölkerung ist über diese zweite englische Kundgebung em­pört. Die Angelegenheit dürfte ein gerichtliches Nachspiel haben. Eine Deputation von 20 Studieren­den wurde von Krüger empfangen. Der Sprecher der Deputation teilte mit, die Studentenschaft beabsichtige an alle Staatsoberhäupter eine Petition zu richten, worin eine schiedsgerichtliche Regelung des Streites zwischen Eng­land und den südafrikanischen Republiken erbeten werden soll. Krüger äußerte sich zu dem Vorhaben zustimmend und gedachte der Studierenden unter den Buren, die für ihr Vaterland mit in den Kampf zogen und Tod und Ge­fangenschaft erlitten. Später zeigte sich Krüger, umgeben von vier Studenten, auf dem Balkon. Die Menge brachte ihm stürmische Huldigungen dar und marschierte in guter Ordnung nach dem Quartier Latin zurück.

Krüger empfing im Lause des Abends die Schüler des landwirtschaftlichen Instituts und des Charlemagne-Ly- ceums, die eine Bronzefigur überreichten, die David, den Säbel schärfend, darstellt.

Der Besuch Krügers bei D e l c a s s e dauerte drei Viertel Stunden und scheint 'bei Krüger einen günstigen Eindruck hinterlassen zu haben, denn in der Umgebung Krügers wird versichert, daß seine Abreise vielleicht erst nächste Woche erfolgt.

Uebcr die Audienz Krügers im E1 ysee teilt derTemps" nachträglich zahlreiche Einzelheiten mit: Loubet selbst ordnete an, daß der Besuch sich unter möglichst feierlichem Zeremoniell vollzog als Ausdruck des ehrenden Mitgefühls an dem großen Un­glück Krügers. Als Krüger den Saal betrat, waren alle Anwesenden sichtlich erschüttert von seiner Erscheinung. Krüger ging schweigend auf Loubet zu und verbeugte sich, indem er die ihm entgegengestreckte Hand erfaßte. Dann richtete er sich in ganzer Größe auf und sprach langsam und bewegt. Krüger sagte: Die Ovationen m Marseille machten mich glücklich, aber in Dijon, der vorletzten Station meines durch die glühende Sympathie der Bevölkerung in einen Triumphzug verwandelten Leidenswegs, konnte ich die Thränen nicht mehr zurück­halten. Dann offenbarte mir Paris noch schöner die Seele Frankreichs, die glühend mitfühlt in jedem edlen Streit, und besonders, menu er durch Unglück geweiht ist. Der Krieg Englands sei ungerecht und un­würdig, einer großen, ehemals so liberalen Nation. Nur in den Reihen der Buren wurde in diesem Krieg die Menschlichkeit geehrt und unerhörte Greue 1 wur­den von den Engländern begangen. Wahrend Krüger die Brutalitäten der Engländer schildert, kann sich Loubet nicht enthalten, auszurufen: Der Krieg i st leider immer brutal. Loubet, der ergriffen und bleich war, antwortete, er fühle im Herzen das Unglück seines Vaterlandes, aber der Heldenmut, den die Buren bewiesen, sei ein großes Vorbild, und als kostbarer Trost bleibe den Buren in ihrer Niederlage die Bewunderung und das Mitleid der zivilisierten Welt. .....

Krüger steigt im H a a g, wie nun definitiv feststeyt, im Hotel des Indes ab. Er wird bei seiner Ankunft in Brüssel, im Südbahnhof seinen Salon nicht verlassen, um sich den Ovationen zu entziehen, welche die b e 1 g i f cye Regierung nicht wünscht. Es herrscht darüber all gemein Enttäuschung im Brüsseler Publikum.

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Telegramme deS Gießener Anzeigers.

Amsterdam, 28. November. Der Gemeinderat beschloß, K r ü g e r a m 11 i ch z u e m p f a n g e n.

Paris, 28. November. Krüger erhielt von R o eh e - fort außer dem Ehrendegen für Ironie auch eine Medaille, angefertigt aus dem Zinn lener Löffel, deren die Gefangenen seither entkommenen Freiwilligen auf St. Helena beim Essen sich bedienten.

Deutsches Reich.

Berlin, 27. November. Heute empfing der Kaiser Prof. Döpler den Jüngeren und hörte darauf die Vorträge

des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke und des Chef des Admiralstabes v. Diederichs.

lieber den jüngsten Aufenthalt des Kaisers i^ Kiel wird von dort unterm 26. 9lo vorüber geschrieben Der Kaiser hat uns heute nach dreitägiger AnwesenheL im Kieler Hasen wieder verlassen, und obwohl das Wette: nichts zu wünschen übrig ließ, hat weder die Fahri nach Schweden noch eine Fahrt in See ft atu gefunden. Die Erkrankung des Königs von Schweden erklärt es, daß die ursprünglichen Bestimm­ungen für eine herbstliche Nordfahrt geändert wei­den mußten. Man sucht hier vergeblich nach den Gründer, warum die Ansprache d e s K a i s e r s an die Rekruten auf offiziösem Wege nicht verbreitet worden ist. Es ver­lautet jetzt mit aller Bestimmtheit, daß Prinz Adal­bert im nächsten Frühling in die Marine eintteten und sich an Bord des SchulschiffesCharlotte" eiuschiffy wird. Das Plöuer Prinzenhaus wird nach seiner Hebet siedlung nach Kiel wieder auf seinen alten Stand gesetzt werden, da die Prinzen August Wilhelm und Oskar gleich nach Ostern es beziehen werden, um dort wie ihr? älteren Brüder weiter ausgebildet zu werden.

Am Mittwoch findet der Empfang des Reiche. tags-Präsidiums beim Kaiser statt. Die Plenai. sitzung fällt morgen aus diesem Grunde aus. Dm den Beschluß der Budget-Kommission, die Beratung it.- China-Vorlage erst am 4. Dezember aufzunehmen, s« die früheren Dispositionen vollständig umgestoßen. « dieNat.-Ztg." hört, wird mit Bestimmtheit damit gi rechnet, daß die China-Vorlage nun erst nad> Weihnachten zur Verabschiedung im Plenum gelangt Die Sitzungen bis zu Beginn der Weihnachtsferien romm mit der ersten Lesung der Seemanns-Ordnung, tot Privat-Bersicherungsges'etzes, des Etats und mit einigen Initiativanträgen, zuerst dem Anträge Rintelen zur Er richtsverfassung, Strafprozeß-Ordnung u. s. w. ausgefüllt werden.

Die Wahlprüfungskommission des Reichstages hat heute die Wahl der Abgg. Firzlaff (kons.) Dr. Zwick (freis. Volksp.) und Baron de Schmid (Els. Lothi > für gültig erklärt.

DerNordd. Allg. Ztg." wird von zuständiger Stelle die Blättermeldung als unrichtig bezeichne!, daß in nächster Zeit ein Umbau der Wagen für die D-Züge erfolgen und zu diesem Zweck ein größerer Bc trag in den nächstjährigen Staatshaushalts-Etat ein gestellt werden soll. Dasselbe Blatt tritt der Behaupt ung entgegen, daß die süddeutschen Bundes-Re gierun gen von der Reichsverwaltung zur Teilnahme an den Beratungen des wirtschaftlichen Mu? schuss es nicht aus freien Stücken heroMMeu worden seien.

Die Geschäftsordnungs-Kommission^ Reichstages beriet heute über den Antrag der Staats anwaltschast in Mannheim auf Genehmigung des Reich» tages zur Einleitung eines Strafverfahren-' gegen den Verfasser einer Broschüre an das deutsche Volk, die Beleidigungen des Reichstages enthm Die Kommission beschloß, dem bisherigen Brauche gemäß, die. Genehmigung nicht zu erteilen.

Ter Vorstand des Reichstages war heute mittag zu einer Sitzung zusammengetreten und hat de» ihm vorgelegten Etat für den Reichstag genehmigt.

Die im Reichstag eingebrachte Interpellation wegen der Kohlen not trägt die Namen der Interpellant ten Dr. Heim und Müller (Fulda) und außerdem 60 Unter schriften von Zentrumsmitgliedern. Sie lautet: Was ge­denken die verbündeten Regierungen zu thun, um der bestehenden, weite Volkskreise schwer bedrückenden Kohlen teuerung wirksam abzuhelfen und für die Zukunft d.r Wiederkehr solcher Mißstände zu verhüten? Die Inter­pellation soll am 3. Dezember verhandelt werden.

DerReichsanzeiger" veröffentlicht die Morfr nung, wodurch der Zeitpunkt, wo die Schice ds geriwu für Arbeiterversicherung an Stelle oer dl- herigen, nach den Berufsgenossenschaften errichteten Schiedsgerichte zur Entscheidung von L-treitigkeiten wi­der Unfallversicherung treten, auf den 1. Januar 1. u

festgesetzt wird. c w . ,. . ,

' - Im neuesten Verzeichnis der Mitgliedei des Reichstages wird auffallenderweise von der env getretenen Spaltung der d e u t s ch - s o z i a 1 e n R e f o rm - Partei in zwei selbständige Gruppen kein Vermerk ge­nommen. Bezeichnend für das gespannte Verhältnis zwischen der deutsch-sozialen und der Reformpartei ist, daß die erstere bei Einbringung ihres Antrages betreffend das Verbot der Einwauderiing ausländischer Juden die anti­semitische S ch w e st e r p a r t e i v o 11 st.ä n d ig über gangen und nur bei Konservativen und den Ähgeord- neten des Bundes der Landwirte um Unterstützung ge­worben. Wie aber andererseits mitgeteilt wird, Haven sich die Antisemiten, einige 23 a u e r n b ü n b I e r uni der Abg. Hofprediger Stöcker wiederum zu einet zwanglosen Vereinigung zusammengethan, um die gleiche Anzahl der Kommissionssitze zu erhalten, wie die früher Fraktion der deutschsozialen Reformpartei zngewm" erhielt.

Ausland.

Paris, 27. November. Die Kammer setzte in der Vormittagssitzung die Beratung des Kolonialetats sou Im Laufe derselben wies Pellelan darauf hin, daß ve Parlament nicht die Möglichkeit gegeben sei, e genügende Kontrolle über die Ausgaben für Kolonien auszuüben. h -

Rom, 27. November. Das gestrige Kammervotu«, mit einem Schlage alle Militärgerichte aufhevt. n nicht sowohl als Angriff auf den Kriegsminister, denn at- Zeichen allgemeiner parlamentarischer worrenheit und Unzufriedenheit aufzufassen. wohl keine der opositionellen Gruppen bestimmte Ziele w den Mut zu offenem Angriffe besitzt, auch alle auf wna - eifersüchtig sind, krachtet jede von ihnen nach der Schwaz ung des Ministeriums durch Scharmützel unv Nad fiiche; weder die Regierung noch die: Meyry zeigt Verständnis für diese Lage und Entschlup 3 Gegenwehr. Wie verlautet, beriet der Mimsterrat üver

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3unad)ft ro i Xtnommen.

I flagten v. M i 6ckuld fei pm ; Zeugen gaben o mehr oder wen i manu Lichtb t bui6) hohe Eins { gekommen, ton ! gerufen worben ' MODO Mark bei i Herrn Ti Poßw : Den bereits oft I lannt, aber w , Zeuge Refer > früheren Tage f schienen war, i befand, zieht i ii meint, bie Zen e^ife oor. ' Wn feinet Mu 'Jan Zeuge fonj -^pielverluste dann die A Aanerikaners Ina Wen gehr fjeruoi fe""' *U£ .Wt niemals

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