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29.5.1900 Erstes Blatt
 
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Nr. 123 Erstes Blatt. Menst-, de« 29 Mai 190«

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Politische Tagesschau.

Soeben ist der sehr ausführliche Bericht des Abgeord­neten Müller (Fulda) über die Beratungen der Budget- tommisfion, betreffend die Flottenvorlage, herauSgegeben worden, indem wir die wichtigsten Bestimmungen der Vor­lage mit der sich nach den Beschlüßen der Kommission der Reichstag in seiner nächsten Sitzung am 6. Juni zu be­schäftigen haben wird, hier wiedergeben:

I. Schiffsbestand.

8 1. Es soll bestehen:

1. die Schlachtflotte: aus 2 Flottenflaggschiffen, 4 Geschwadern zu je 8 Linienschiffen, 8 großen Kreuzern und 24 kleinen Kreuzern als Aufklärungsschiffen;

2. die Auslandfiotte-. aus 3 großen Kreuzern, 10 kleinen Kreuzern;

3. die Materialreserve: aus 4 Linienschiffen, 3 großen Kreuzern, 4 kleinen Kreuzern. Auf diesen Sollbestand kommen bei Erlaß dieses Gesetzes die in der Anlage A aufgesührten Schiffe in Anrechnung.

8 2. (Neu.)

Ausgenommen bei Schiffsverlusten sollen ersetzt werden: Linien­schiffe nach 25 Jahren, Kreuzer nach 20 Jahren. Die Fristen laufen rom Jahre der Bewilligung der ersten Nate des zu ersetzenden Schiffes H8 zur Bewilligung bet ersten Rate des Ersatzschiffes.

III. Personalbestand. (Neu.)

8 4. An Deckoffizieren, Unteroffizieren und Gemeinen der Ma­trosendivisionen, Werftdivisionen und Torpedo-Abteilungen sollen vor­handen sein: 1. volle Besatzungen für die zur aktiven Schlachtflotte gehörigen Schiffe, für die Hälfte der Torpedoboote, die Schulschiffe und bte Spezialschiffe; 2. Besatzungsstämme (Maschinenpersonal übriges personal ,/g der vollen Besatzungen) für die zur Reserve-Schlachtflotte gehörigen Schiffe, sowie für die 2. Hälfte der Torpedoboote; 3. ll/zsache Besatzungen für die im Auslande befindlichen Schiffe; 4. der erforder­liche Landbedarf; 5. ein Zuschlag von 5 Proz. zum Gesamtbedarf.

IV. Kosten.

§ 5. Die Bereitstellung der zur Ausführung dieses Gesetzes er­forderlichen Mittel unterliegt der jährlichen Festsetzung durch den Reichs­haushalts-Etat.

8. 6. (Neu.).

Insoweit vom Rechnungsjahre 1901 ab der Mehrbedarf an fort­dauernden und einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats der Marine- »erwaltung den Mehrertrag der Reichsstempelabgaben über die Summe von 53,708,000 Mk. hinaus übersteigt, und der Fehlbetrag nicht in den sonstigen Einnahmen des Reichs seine Deckung findet, darf der letztere nicht durch Erhöhung oder Vermehrung der indirekten, den Massenverbrauch belastenden Reichsabgaben aufgebracht werden.

V. Schlußbestimmung. (Neu.)

Dieses Gesetz tritt gleichzeitig mit dem, noch in dieser Session des Zieichstags zu erlaffenden Gesetz, betreffend Abänderung des Reichs- Stempelgesetzes vom 27. April 1894, und dem Gesetz, betreffend die Abänderung des Zolltarifgesetzes, in Krafts______________________________

Der Krieg in Südafrika.

Der Vaal ist nun auch, von der englischen Hauptarmee überschritten. Lord Roberts meldet darüber amtlich! vom 26. ds. aus Wolvehoek, einer Eisenbahnstation 30 Kilometer südlich von Vereeniging: Die Vorhut der Armee überschritt den Vaal am 24. ds. bei P a r y s. Die Kolonne Jan Hamiltons steht bei Bosch­bank. Englische Aufklärungsabteilungen befinden sich bei Viljoens Drift. Die Gruben in dieser Gegend sind unbe­rührt und es wird in ihnen weitergearbeitet. Kein Bur befindet sich! mehr südliche vom Vaal." Ferner meldet aus Pretoria Reuter, daß die britischen Truppen den Vaalfluß bei Groblersdrift in der Nähe von Parys überschritten haben. Die Brücke wurde bei Vereeniging von den Buren in die Luft gesprengt. Nachdem die Buren Heilbron wieder qcnommen haben, sind sie den Briten bis Wolvehoek ge- jotat" Parys liegt 35 Kilometer westlich von der Station Wolvehoek, Boschbank am Vaal 16 Kilometer nordwestlich von Wolvehoek und 30 Kilometer nordoylich von Parys. enb mit Viljoens Drift die Eisenbahnstation 15 .Kilometer nördlich von Wolvehoek oder die Drift selber gemeint ist, die sichs wenige Kilometer weiter nördlich befindet, ist cms dem Wortlaut der Depesche nicht ersichtlich. Die Linie der Vorposten wird' also durch die drei von Sudwesten nach Nvrdosten am Vaal einander folgenden Punkte Parys, Boschbank und Viljoens Drift bezeichnet. Alle diese Punkte liegen westlich von der Eisenbahn. Selbst ^an Hamilton, der bisher stets weit östlich von ihr operierte, hat diese Marschrichtung aufgegeben: es scheint, daß er unterhalb de« in Heilbron endenden Bahnstranges direkt von Heil­bron nach Wolvehoek, wo der Strang von der Hauptbahn «bzweiqt, gegangen und von hier auf der Straße, die von der Station in der Richtung des Bahnzweiges auf Bosch­bank losfilhrt, weiter marschiert ist. Die am weitesten west­lich stehende Abteilung bei Parys ist ncht naher bezeichnet; nach den übrigen Angaben darf man aber vermuten, daß sie von French geführt wird. Jedenfalls gehört sie nicht lu Methuens Truppen, denn Roberts bezeickMet sie aus- brüÄlMeine Avantgarde. Die Behauptung Roberts daß sich iüdlich des Vaal kein Bur mehr befinde ist natürlich mim arano salis zu verstehen. Er meint nur daß die ihm qegenuberbefindliche feindliche S^eitmacht bis auf den lebten Mann hinter den Vaal zuruckgegangen ist. Denn im Mordosten des Freistaates, also auch südlich von dem ge­nannten Flusse, stehen die Oranje büren nach wie v^ wnb ihre am weitesten vorgeschobenen Posten halten Ficks-

bürg, wohin Verstärkungen entsandt sind. Die Buren scheinen sich dort zu konzentrieren. Das westlich im Frei­staate gelegene, von ihnen wiedergenommene Heilbron hatte kurz zuvor Hamilton verlassen. Aus Bredefort Station wird demDaily ChroniÄe" vom 25. Mai gedrahtet: 5000 Buren überschritten den Vaal, nachdem sie alle ihre Stellungen südlich vom Flusse geräumt hatten. Vom Frei­staat-Kommando desertierten 1300 am Rhenosterflusse.

Im Westen Transvaals rüsten sich die Bu­ren, nach einer Meldung aus Warrenton, dem drohenden; Einfall von Mafeking entgegenzutreten. Wenn sie das mit Erfolg thun wollen, so müssen sie durch Verstärkungen widerstandsfähiger gemacht werden. Ist doch schon ihre auf 3000 Mann geschätzte Belagerungs-, abteilung den vereinigten Truppen Mahons, Plumers, Baden-Powells und zum Teil Carringtons gewichen, und nun wird wohl noch Hunter, der, wie wir bereits mit­teilten, Vryburg erreicht hat, zu jenen stoßen. Aus War­renton wird ferner gemeldet: General Duttoy befindet fick) in der Nähe von W o lm ar an sta d. Seine Armee hat sich während des Rückzuges in wiljde Flucht auf­gelöst. Sie betrage augenblicklich nur noch etwa 1000 Mann. In einer einzigen Nacht wurden 73 Mann fahnenflüchtig.

Daily Expreß" berichtet aus Lorenzo Marquez: Ge-, neral Baden-Powell habe dem General Snyman 33 Ge­sa n g e n e, worunter sich 13 Verwundete befanden, über­geben. Die portugiesischen Behörden lassen nunmehr die nach Transvaal bestimmten Waren passieren.

Die Londoner Blätter besprechen in längeren Artikeln die Thatsache, daß das Kriegsamt weitere 11000 Mann Unter st ützungstruppen nach Süd­afrika entsendet. Sie verzeichnen das allge­meine Erstaunen, das diese Meldung hier hervor­gerufen hat, zumal seit den letzten Wochen täglich von der immer mehr zunehmenden Unterwerfung der Buren die' Rede ist. Man kann sich schlecht erklären, weshalb augen­blicklich, wo bereits 240 000 Mann englischer Truppen gegen 20 000 bis 30 000 Buren stehen, noch solche Ver- - stärkung nötig ist. Einige Blätter ziehen daraus den Schluß, daß derWiderstandderBurennochlange nicht gebrochen ist; andere dagegen drücken ihre feste Zuversicht aus, daß die Avantgarde Lord Roberts Ende dieser Woche vor Johannesburg eintreffen werde.

Das englische Kriegsministerium teilt mit, daß! von den verwundeten Soldaten nur 5 Prozent ihren Wunden erliegen. * <

Telegramme des Gietzeuer Anzeigers.

London, 28. Mai. Ein Telegramm von der Furt von Modderfontein berichtet, die Division des Generals Hamilton ist auf Transvaalgebiet über gegangen. Die Buren ziehen sich nach dem Norden von Johannesburg zurück, nachdem sie die Brücke bei Verenigingzerstört haben. Sie befinden sich 16 Meilen von hier und sollen eine starke Stellung am Klip River besetzt halten. Zahlreiche Freistaatler weigern sich, nach dem Transvaalgebiet zu ziehen.

London, 28. Mai. Lord Roberts telegraphiert aus Bereniging vom 27. ds. M., 2 Uhr nachmittags: Genera' Baden Powell berichtet, daß die Verbindung zwischen Bulawayo und Mafeking wieder hergestellt sei. Lebensmittel sind in Mafeking eingetragen.

London, 28. Mai.Daily Mail" meldet aus Lorenzo Marquez: Krüger giebt zu, daß jetzt die Lage Trans­vaals äußert ernst sei. Stein und Staatssekrektär Reitz seien immer noch fest entschlossen, einer Kapitu­lation sich zu widersetzen. (?) Die Buren beabsichtigen den letzten Widerstand in den Gatrandbergen bei Johannesburg zu leisten, wo 3000 Kaffern mit dem Auf­werfen von Verschanzungen beschäftigt sind. Große Quan­titäten Dynamit sind nach Johannesburg gesandt.

London, 28. Mai. Aus Mafeking wird gemeldet, daß die Engländer am 24. Mai Ficksburg besetzt haben. Sie wurden angegriffen, warfen den Feind aber zurück. Die Verluste auf beiden Seiten sind noch unbekannt.

London, 28. Mai. Ein Telegramm der Exchange Tele­graphen Company meldet, die Buren hätten sämtliche Brücken über den Vaalfluß zerstört. Manerwarte energischen Widerstand jenseits des Flusies.

Loudon, 28. Mai. Seinem gestrigen Bericht fügt Lord Roberts hinzu, daß das kanadische Artillerie-Korps, aus Baira kommend, die Kolonne des Obersten Plumer mit un­glaublicher Schnelligkeit erreicht hat. Ein Leutnant, der nicht wußte, daß die englischen Truppen aus Heilbronn zurück­gezogen waren, wurde von den Buren gefangen genommen.

London, 28. Mai. Der Buren-General Dewet sol Friedensverhandlungen einleiten. (?) Krüger erließ angeblich eine Proklamation an die Buren, diese möchten er­

klären, ob sie die Fortsetzung des Krieges oder den Frieden wünschen.

Deutsches Reich.

Berlin, 27. Mai. Der Kaiser besuchte gestern die Hohkönigsburg, wo Architekt Ebhardt und Forst­meister Gümbel den Kaiser begrüßten. Unter Ebhardks Führung verweilte dser Kaiser über zweieinhalb Stunden auf der Burg, auch gab der Kaiser mehrfach Ideen bezüglich der künftigen Neugestaltung der Burg an. Der Kaiser begab sich dann nach Straßburg. In des Statthalters, Palais fand Frühstückstafel statt. An derselben nahmen u. a. Teil: der kommandierende General v. Meerscheidt- Hüllessem, die Divisionskommandeure, Staatssekretär von Puttkamer, Unterstaatssekretär v. Schraut. Nach der Tafel empfing der Kaiser den Professor Seder von der Kunst- gewerbeschule, der Zeichnungen vorlegte. Um 4 Uhr fuhr der Kaiser, begleitet vom Statthalter, nach dem Bahn­hofe. Nach herzlicher Verabschiedung vom Statthalter fuhr, der Kaiser um 4 Uhr 20 Min. ab.

Die Kaiserlichen Prinzen reisen am 30.Mai zu den Pfinystferien von Plön nach Berlin.

Die Blättermeldung, daß der scharfe Ton in der RededesPrinzenLudwigvonBayernzu Strau­bing durch Vorgänge bei den Verhandlungen zwischen dem Staatssekretär v. Podbielski und der bayerischen Regie­rung wegen Einführung der einheitlichen Brief-- marke veranlaßt worden sei, ist, wie uns von gut unter­richteter Seite mitgeteilt wird, unbegründet. Dagegen wird uns versichert, daß die Mißstimmung des Prinzen auf einen Vorgang während der Feierlich-' lichkeiten anläßlich der Großjährigkeits­erklärung des deutschen Kronprinzen zurück­zuführen ist.

In Hirschberg a. d. S. starb der Justizrat Dr. Jäger im Alter von 75 Jahren. Mit Dr. Jäger, wie wir in derGeraer Ztg." lesen, ist einer jener Kämpfer aus dem Jahre 1848 dahingegangen. Er war Mitgliejd des Frankfurter Parlaments, gehörte von 186671 dem Norddeutschen Reichstage und dem Zollparlamente, sowie mit Unterbrechungen von 187185 dem Reichstage als Abgeordneter an. In seiner fünfzigjährigen Thätigkeit als Landt^sabgeordneter des Fürstentums Reuß j. L. hat er die meisten reußischen Gesetze mit beraten und in der Hauptsache beeinflußt. Bis 1894 war er etwa 30 Jahre Bürgermeister von Hirschberg. Er hinterläßt zwei Söhne, von denen der eine praktischer Arzt in einem Vororte von Mainz ist.

lieber den Assistenten-Prozeß gegen die Reichspostverwaltung meldet man aus Hamburg: Die Civilkammer V des hiesigen Landgerichts verkündete; heute vormittag das Urteil in dem Prozeß der Poft- und Telegraphenassistenten gegen den Postfiskus wegen Nach­zahlung des ihnen während der Probedienstzeit angeblich zu wenig gezahlten Gehaltes. Es handelt fich um ein Ob­jekt von ca. zwei Millionen Mark. Das Landgericht wies die Kläger kostenpflichtig ab.

Die Maßregelung des Professors von Liszt, der -in der Lex Heinze-Versammlung im Zirkus Renz scharf gegen den Entwurf gesprochen, verlangt un­zweideutig dieKreuz-Zeitung", v. Liszt habe sich lediglich in den plattesten Redensarten bewegt:Ganz absonderlich aber muß es erscheinen, daß ein ordentlicher Professor der Rechte dabei and) äußerlich als der enge Verbündete eines sozialdemokratischen Abgeordneten vor das Publikum getreten ist. Welche heillose Verwirrung muß da bei der studierenden Jugend Platz greifen, und wie muß nament­lich bei ihr das Gefühl gefährdet werden, daß die Umsturz- Partei der gemeinsame Feind aller Ordnungsparteien sein muß!" (Warum ist dieKreuz-Zeitung" so bescheiden, sch mit dem einen Liszt zu begnügen? Veranstalte sie doch gleich eine Razzia auf alle Professoren, die gegen die Lex Heinze protestiert!)

Bei der Reichs t a g s er s a tz w ah l in Nürn­berg wurde der s o z i a l i st i s ch e Schriftsteller Dr. S y dL- kum gewählt.

- In maßgebenden militärischen Kreisen legt man großen Wert darauf, daß die Offiziere, des Land­heeres sich mit der Flotte und deren Einrichtungen so vertraut als möglich machen. Daher ist angeordnet worden, daß 27 Offiziere nach! Schluß der Kriegsakademie nach Wilhelmhaven, Kiel u. s. f. ab kommandiert werden, die teils den Matrosenabteilungen, teils den Kriegsschiffen überwiesen werden und umgekehrt.

München, 27. Mai. Im Finanzausschuß der Ab­geordnetenkammer gab Ministerpräsident f^hr. v. Crails­heim Aufklärung über das Befinden des Königs Otto. Er habe sich genauen Aufschluß von dem behan­delnden Arzt geholt. Danach bestehe ke i n e u n m 111 e l * bare Gefahr für das Leben des Königs. Es werde Nichts verheimlicht, und es sei auch niAs zu verheimlichen. Genau kenne man das Leiden nicht. Entweder fei es ein Blasen-