Vilbel, 18. Dezember.
Aepfelbäume, 2562 Birnbäume und 8390 Zwetschenbäume.
+ Grünberg, 26. Dezember. Nach altem Brauche wird hier am Tage vor Weihnachten ein Kram markt abgehalten. Wie schon in den letztvergangenen Jahren, so waren auch diesmal wieder nur wenige Verkaufsstände aufgeschlagen. In der Stadt herrschte jedoch recht lebhafter Verkehr. Trotz der ungünstigen Witterung der letzten Wochen sind unsere Geschäftsleute mit dem Ergebnis des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts im allgemeinen recht zufrieden.
F. C. Laubach, 26. Dezember. Viele Näherinnen haben die Gewohnheit, bei ihrer Beschäftigung Nähnadeln oder dergleichen in den Mund zu nehmen, eine Unsitte, die die schlimmsten Folgen haben kann. Hier erkrankte während des letzten Sommers ein Mädchen von etwa 20 Jahren des öfteren an heftigen Magenkrämpfen. Der behandelnde Arzt veranlaßte zur genaueren Beobachtung die Ueberfüh- rung in das Krankenhaus. Dort kam er schließlich zu der Ansicht, daß das Mädchen irgend einen spitzen Gegenstand verschluckt haben müsse. Die Erkrankte erinnerte sich, im Frühjahr einmal bei ihrer Beschäftigung eingeschlafen zu sein. Als sie erwachte, war die Nadel mit dem Faden, die sie vor dem Einschlafen im Munde gehabt hatte, verschwunden. Der Arzt ließ nunmehr die heftige Schmerzen Leidende in die chirurgische Klinik in Gießen bringen. Hier wurde mittels Röntgen Strahlen der Sitz der Nadel genau festgestellt, und dieselbe durch eine Operation aus dem Magen entfernt, ungefähr 7 Monate nachdem sie verschluckt worden war. Die Näherin kann in einigen Tagen gekeilt m bte Heimat zurückkehreu.
** rM Freienseen hat die Volkszählung das eigentümliche Ergebms gehabt, daß sich die Anzahl der Einwohner (638) gegenüber derjenigen von 1895 nicht verändert hat. Noch auffallender und wohl einzig dastehend ist, daß sich auch die Anzahl der männlichen (285) und der weiblichen (353) Einwohner trotz mancher Verschiebungen nicht geändert hat.
ko. Rotterode, 26. Dezember. Ja unserem Walddorfe
Aus Stadt und Land.
Gießen, 27. Dezember.
*• Militärisches. Schade, Vizefeldw. im Landw..
Bezirk Gießen, zum Lt. der Res. des 5 Großh.
Regts. Nr. 168, Schiele, Vizefeldw. in demselben Landw.-
I Bezirk, zum Lt. der Landw.-Jnf. 1. Aufgebots, Walter, | Dieterich, Lts. der Inf. 1. Aufgebots des Landw.-Bezirks I I Darmstadt, zu OberltS., Kuhl, Wagner, Vizefeldw. in dem- I selben Landw.. Bezirk, zu Lts. der Res. des 1. Großh. Hess. I Jnfant.-(Leib'Garde-)RegtS. Nr. 115, Schönberger, I Vizefeldw. in demselben Landw.-Bezirk, zum Lt. der Res.
des Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, I zu Oberlts. befördert.
I ** Hessische Landeslotterie. In der heute stattgefundenen Ziehung fielen ein Gewinn A 300 000 Mk. auf Nr. 1665 (Langen). — 1 A 10 000 Mk. auf Nr. 3441 (Darmstadt). - 1 A 4000 Mk. auf Nr. 24 836 (Offenbach). - 7 A 3000 auf Nr. 903, 11 983, 12107, 18 764, 19 586, 23 989, 30 058. — 20 ä 2000 Mk. auf Nr. 2068, 3785, 6104, 7016, 8659, 11 087, 11 978, 12 827, 13 641, 14 752, 15 928, 19 780, 21 278, 21 458, 22 354, 24 759, 25 412, 26 037, 31 842, 32 159. — 31 A 1000 Mk. auf Nr. 1359, 1781, 1976, 2777, 3676, 7221, 8239, 8670, 8932, 10148, 11 105, 12 194, 13 368, 14 246, 15 336, 16 799, 18 346, 21 142, 21 759, 22 466, 23 506, 23 852, 24 127, 24 867, 24 950, 25 401, 26 280, 26 981, 29 673, 31413, 31918. — 40 A 500 Mk. auf Nr. 871, 2024. 2227, 2431, 3385, 3397, 4322, 5489, 5906, 6008, 7046, 2428, 9157, 9214, 9642, 13 727, 14 409, 14 739, 15 118,
I 16 177, 16 240, 16 573, 17 543, 17 730, 18 276, 21 708,
22 757, 23 190, 23 717, 24 580, 24 914, 25 599, 25 891,
26 829, 26 294, 26 760, 27 120, 30 515, 31 720, 32 833,
(Ohne Gewähr )
** Aus dem Theaterbureau. Heute (Freitag) geht als neunte Volksvorstellung Charlotte Birch-PfeifferS fünfaktiges Lebensbild „Dorf und Stadt" in Szene. Fräulein Kugler spielt das „Lorle". Das neueste Werk von Otto Ernst „Flachsmann als Erzieher", ist soeben von der Direktion zur Aufführung erworben worden, dasselbe soll in den ersten Tagen des Januar gegeben werden.
** Feldpostauweisuugeu von der Heimat nach China sollen zum 1. Januar eingeführt werden. Zulässig sind Anweisungen bis zum Betrage von 100 Mark einschließlich an die mobilen Truppenteile Des Heeres und der Marine in China. Die Gebühr beträgt 10 Pfennig.
§ Gröningen, 27. Dezember. Eine Frankfurter Firma hat unterhalb unseres Städtchens einen Basaltsteinbruch erworben, der in Bälde in Betrieb gesetzt wird. Außer Pflastersteinen sollen aus dem Bruch auch Kopfsteine, die, durch Klopfmaschinen in verschiedenen Größen' hergestellt, verkauft werden. Mit dem hiesigen Bahnhof wird der Bruch durch eine Gleisanlage verbunden werden, was einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet. Eine größere Anzahl Arbeiter, die eingestellt werden, haben durch das neue Unternehmen einen schönen Verdienst in Aussicht.
-i- Ettingshausen, 20. Dezember. Ergebnis der stattgehabten Zählungen: Volkszählung: 519 Personen, abwesend 20, anwesende Zigeuner 12. Viehzählung: 21 Pferde, 420 Stück Rindvieh, 250 Schafe, 342 Schweine, 48 Ziegen, 1200 Stück Federvieh, 19 Bienenstöcke. Obstbaumzählung: 1588 Aepfelbäume, 590 Birnbäume, 2639 Zwetschenbäume, 250 Kirschbäume, 5 Nußbäume.
E. Bad Nauheim, 25. Dezember. Der Geh. Oberbergrat Dr. Richard Lepsius in Darmstadt wurde in Ankennung seines unermüdlichen Wirkens zum Wohl und Gedeihen des Bades (Der Genannte ist Erbohrer des Ernst- Ludwig-Sprudels) zum Ehrenbürger der Stadt Bad- Nauheim ernannt. Die Ehrenurkunde wurde Herrn Dr. Lepsius am 24. ds. Mts. durch eine Deputation des Gemeinderats überreicht.
Bei der Volkszählung wurden hier 4351 Einwohner gezählt, das crgiebt einen Zuwachs von 291 Einwohnern seit der letzten VölkSzählung von 1895. — Eine kürzlich vorgenommene Zählung sämtlicher Obstbäume in hiesiger Gemarkung ergab das schöne Resultat von etwas über 30 000 Bäumen, darunter 17 015
Kriegsschiffe führte rum ersten Mal Graf Waldersee bei seiner Ankunft auf der ostasiatischen Station, indem für diesen Zweck diese Kommandoflagge erst zur Einführung bei der Marine gelangte. Eine Beförderung zum Großadmiral aus dem Seeoffizierkorps ist wohl zunächst noch nicht zu erwarten, da der rangälteste Admiral z. Zt. nur ein Patent seines Dienstgrades vom 22. März 1897 hat. Auch ehe dem Prinzen Heinrich der Rang eines Großadmirals verliehen werden kqnn, dürften noch Jahre ins Land gehen, da er erst ein Patent zum Vizeadmiral vom 5. Dezember 1899 besitzt.
— Tie „Andalusia" ist mit den geretteten Ueber- lebenden der „Gneisenau" nach Wilhelmshaven abgedampft. Tie Behörden und Konsuln wohnten der Abfahrt bei. Die im Hafen liegenden Kriegsschiffe gaben Salutschüsse ab; die Bemannung stand in Parade auf Teck.
Posen, 24. Dezember. Als polnischer Kandidat für die hiesige Reichs tags er satz Wahl, die infolge des Todes des Abg. Motty erforderlich geworden ist, ist der hiesige Rechtsanwalt v. Chrzanowski bestimmt in Aussicht genommen. Chrzanowski ist Führer der jungpolnischen Partei und radikaler Deutschenfeind. Seine Wahl scheint sicher.
Ausland.
London, 26. Dezember. „Daily Mail" meldet aus dem Haag, Prinz Heinrich, der Verlobte der Königin, mache Schwierigkeiten, seine deutsche Nationalität gegen die holländische einzutauschen, er möchte seine deutsche Nationalität beibehalten. Diese Frage wird augenblicklich eifrig kommentiert.
L o n d o n, 26. Dezember. Die bekannte „Cheque Bank Ltd." hierselbst hat ihren Betrieb eingestellt und ist in freiwillige Liquidation getreten. Namhafte Fälschungen von Checks der Bank haben diesen immerhin auffälligen Schritt veranlaßt.
Haag, 26. Dezember. Herzog Heinrich zu Mecklen- burg empfing heute mittag im Kgl. Schlosse den Besuch dev Präsidenten Krüger und erwiderte am Nachmittag den Besuch. ö
Paris, 26. Dezember. Nach einer Blättermeldung ttcht Amnestiegesetz morgen im Amtsblatt veröffent-
Paris, 26. Dezember. Die Gemahlin des Kommandanten Cuignet tonnte gestern mit Erlaubnis des Justiz- minifters ihrem Gatten einen Besuch abstatten. Nachher hatte Cuignet eine zweistündige Unterredung mit seinem Anwalt. Ein Untersuchungsrat ist noch nicht konstituiert. Cuignets Angelegenheit wird heute in der Kammer zur Sprache gebracht. ö
i s, 24. Dezember. Die deutsche Kolonie ver- anftaltete gestern abend zu Ehren des von seinem Posten scheidenden Botschafters Fürsten Münster im Hotel Con- tinental cm Abschiedsbankett, dem alle Familien-Ange- hoiigen des Botschafters, der bayr. Geschäftsträger Baron Tann, sämtliche Mitglieder der Botschaft, Reichs-Kom- niissar Richter, der Konsul Jecklin und an 200 Herren und Damen der Kolonie beiwohnten. Der Vizepräsident s A Greins, Latterhof, brachte einen Trinkspruch auf Den Botschafter aus, worin er auf die erfolgreiche Wirk- f^nikeit Münsters zum Zweck Erhaltung guter Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich hinwies. Fürst Munster dankte bewegt. Er hob mit Genugthuung hervor, daß er während seiner Thätigkeit bei Präsident Loubet und seinen Vorgängern, sowie bei den Ministern selbst, das größte Entgegenkommen gefunden habe. Das Hauptverdienst an den guten Beziehungen beider Länder gebühre aber dem Kaiser. Man habe in Frankreich ein- gesehen, daß der Kaiser nur jenen Ruhm anstrebe, der durch Werke des Friedens auf dem Gebiete der Arbeit errungen werden könne. Münster schloß mit einem be- : schert aufgenommenen Hoch auf den Kaiser und das , etliche Haus. Sodann brachte der Botschafter einen I akklamierten Toast auf Präsident Loubet ails. i Schließlich! widmete der Präsident des Quartettvereins I GcfQrt), der stets hilfsbereiten Familie Münster einen schwungvollen Trinkspruch.
Der deutsche Kaiser verlieh dem Fürsten Münster, seinen 80. Geburtstag feiert, anläßlich seines Rücktritte Die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden.
P a r i s,24 Dezember. Ein Telegramm der „Aqenee Havas" aus Willemstad (Curaeao) bestätigt, daß Celestino Peraza einen Aufstand gegen die Regierung im Distrikte Guarico (Venezuela) hervorgerufen hat, und meldet ferner daß Pietri ebenfalls einen solchen vorbereite.
Rom, 26. Dezember. Eine Bulle des Papstes ver- langert das heilige Jahr für die Katholiken der ganzen Welt außerhalb der Stadt Rom um sechs Monate.
Petersburg, 26. Dezember. Wie aus Livadia ge- meldet wird, begiebt sich der Zar Anfang Januar nicht nach Zarskofe Selo, sondern nach Corfu oder Mentone zu längerem Aufenthalt.
1°- Dezember. Im Frühling 1899 eilhcften alle Armee Offiziere eine bedeutende Gehalts- anfbencrung. Ein soeben amtlich veröffentlichter Tagesbefehl de,- Kriegsministers giebt bekannt, daß nun auch Xf’l fjm^eren der Kosakenheere eine recht bedeutende Gehaltsaiifbesferung bewilligt worden ist. Sie tritt vom 19. Dezember an in Kraft.
24. Dezember. Die deutsche Botschaft hat bei der Pforte Vorstellungen dagegen er- hoben, daß eine a conto-Zahlung für einen bei der öiima Cramp in Philadelphia bestellten Kreuzer erfolgt SS™ lert längerer Zeit schwebende ^erbindlich- kelten gegenüber der Firma Kr-upp erfüllt worden sind.
R e w ?) o r k, 26. Dezember. Außer Deutschland fragten auch England und Frankreich betreffs Gewährung von Entschädigungen an für Einbußen, die ihre Unter? KEN wahrend des Krieges auf Cuba erlitten hätten Die amerikanische Antwort lautete, daß die Union nur bann die Verantwortlichkeit übernehmen werde, wenn Cuba zu einem politischen Teil derselben werde.
ßs ist Höchste Zeit zur Hrrrerremu- der H^ostvestelluug!
er büö Msstück „Di'
mein
schauer ins Theater z ' it- Dir
: unter Umständen
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find an Scharlach und Diphtheritis 22 starken. Die Schule hat wieder begonnen. r
t .Gedern, 26. Dezember. Die Kaiserlicke Postdirektion in Darmstadt hat unseren Ort aus Bitte hin vom 25. ds. MtS. ab wieder dem Landb-N^ des Postamts I Gießen zugeteilt.
O Grebenhain, 26. Dezember. Nachdem die Smu. gebäube sowie Güterhallen usw. auf bet BabS Lauterbach—Grebenhain so ziemlich im Rohbau ferZ» sind, bemühen sich viele Geschäftsleute, in der Räbe unk Bahnhofs Gelände anzukaufen, zu Lagerplätzen da unsere Station vorläufig eine Kopfstation ist unk unser Ort schon seither ein bedeutender Berkekrsvla»^. Bis jetzt hat eine große Bierbrauerei, Nikolay in Hanau q t einen Bauplatz erworben, pro Quadratmeter 1,30 M eine Bier-Niederlage und Restauration zu errichten ffi»? die Freiherrn Riedesel zu Lauterbach, welche eine'Ni,L läge ihrer Fabrikate in Ziegeln, Backsteinen usw 2 ihres Bieres daselbst aufbauen. Auch soll das flofaeE an den Bahnhof gebaut werden. Nach dem neuen SlaM Voranschlag ist auch u. a. der Bau eines neuen Amt-aerick/« für Freiensteinau vorgesehen. Man geht mit öew sq' um, dies Amtsgericht hierher zu bauen, da ja M uni-,r Ort eigentlich im Mittelpunkte des Amtsgechllz Herbstein liegt, während Freiensteinau am (gaumt Auch dürfte die Bahn hier eine wichtige Rolle mittelen
A Düdelsheim, 26. Dezember. In einer hiesigen Gch wirtschaft gerieten gestern zwei rohe Bürschchen, btitt im Alter von 16 Jahren, in argen Wortftreit, welcher aai dem Heimwege in Thätlichkeiten auSartete. Der eine Butiit, Sohn eines hiesigen Rechners, erhielt von dem andern em Faustschlag in das eine Auge. Der hiesige Arzt legte soson einen Notve;band an und ordnete sogleich die Ueberbringm des Schwerverletzten in die Gießener Klinik an. Wie mac hört, ist die Hornhaut geplatzt, sodaß das Augenlicht d der einen Seite für den jungen Burschen verloren gehen nm)
O Keffelbach, 26. Dezember. Dem Beispiel andern Kassen der Gegend folgend, hat auch die hiesige Spar- uni Vorschußkaffe eine Erhöhung des Zinsfußes beschlosicu Vom 1. Januar 1901 an sind alle Einlagen mit 4 Proztvt, Darlehen gegen Bürgschaft mit 5 Prozent und solche gcgin Obligationen mit 4*/a Prozent zu verzinsen.
ko. Mainz, 26. Dezember. Die Station WormS hat die Bezeichnung „WormS Hauptbahnhof" erhalten.
k Ertta-iieberrafchMg z ■ neuen Anzug" ver rerhält ein Freilos.
«Regensburg, 1 streit soll morgen vor : borg I im Bcrgleichsw Mimischen und beteiligte Vieser Streit schon mel btx Agensburg > der vdnen DvnM, M : sowie Stadtamhof, bit i : oberen Donau, besteht. : daß sich ihr Fischereireo ; abwärts bis zum weite, r was von der RegenM
,'rchiffbrnch. 1 faul/ ßüene" ift am "• Mflwit Mcborg gefkm i sind Vm t - }^’nc Insel, wo zwei c ■ beute noch lebend auf . *®'e erfttSol ' b« 3«t Mm 15. »uq tQWlet imitbt, 6, (8920 männliche unb;
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* Eine große Trauerfeier für den kurz nach seinem 80. Geburtstag verstorbenen Ehrenpräsidenten der Akademie der Künste Karl Becker fand gestern Sonntag, mittag um 12 Uhr in der Halle des MatthäikirchhoseS an der Großgörschenstraße statt. Der Sarg war in der prächtig geschmückten Halle aufgebahrt, ein Berg von Kränzen bedeckte ihn. Zu Füßen lag die gemeinsame Spende W Kaiserpaares, ein Lorbeerkranz mit Marschall Nielrosen unb den Initialen des Kaisers und der Kaiserin mit der front auf den weißen Schleifen. Prachtvolle Kränze mit Schlnlw in ihren Farben hatten die Akademie der Künste, bit nische Hochschule, die Hochschule für Musik, d/e HochMe für die bildenden Künste, die königliche Akademie der bilbtn den Künste in Dresden, der allgemeine deutsche Kunstverm Berlin und München niederlegen lassen. In der zahlreichkn Trauergemeinde sahen wir den Präsidenten der Akadcm^ der Künste Geheimrat Professor Ende, den Direktor der akademischen Hochschule für die bildenden Künste, Prosestor Anton von Werner, Joachim, Radecke, Hartzer, Doeplar b. It- Schaper, den Regierungspräsidenten von Moltke u. a. mehr Die Studierenden der Technischen Hochschule, der Hov schule für Musik, der Hochschule für die bildenden Wt und die Burschenschaft „Silesia" hatten Abordnungen w Wichs entsandt. Die Gedächnisrede hielt Garnisonpfl^ Keßler aus Potsdam, die Gesänge führte der Domchor Während der Ueberführung des Sarges nach der spielte die Musik des 4. Garde-RegimentS zu Fuß 80 Chopinschen Trauermarsch. ,
* Eine praktische Vorbereitung für die Mnenian' bahn bezweckt ein neues Unternehmen, das unter oi Ra men Berliner Theater-Akademie mit eisen Bühne von Fran Dora Bauer-Sachse, Neue Wuy" . straße 2, ins Leben gerufen wird. Für die Leitung der langjährige Regisseur des Thalia-Theaters m VQ bürg, Herr Karl Pander, verpflichtet worden. -
* Nach unwidersprochenen Meldungen verschu've Blätter hat Rechtsanwalt Schnasiß, Vorptze» , des Reformvereins zu Leipzig, das Borstandsmstgl'bo dortigen deutsch-sozialen Vereins, Kaufmann F. unter den schärfsten Bedingungen auf Pistolen H fordert. jft
* Sternberg-Po st karten. In und Weise hat ein Berliner Verleger den xjibeiip”. Lucä 18, 16: „Lasset die Kindlein zu mir kommen , wehret ihnen nicht" dazu benutzt, ihn mit einer uni ■ lostkarte auf Sternberg zu verquicken und daraus w ich anzuführen. Das Königl. Polizeipräsidium ha» nach dem Bekanntwerden dieser Thatsache die Ausgabe der Karten an die Straßenhändler w” und die Polizeibeamten sind angewiesen woroe, Karten bei den Händlern zu konfiszieren. Außerdem gegen den Verleger ein Strafantrag gestE
* Trier, 24. Dezember. Heute nacht wu cin Tricrschen Zeitung zufolge aus dem hiesigen ^cnciT Kelch im Werte von 1500 Mark, ferner o/.^fsstabes Fransen einer Decke und das Oberteil des^ri . 'ttc ßH aus dem 13. Jahrhundert gestohlen. >tcr xw y
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