amerikanischen Mission Requisitionen vorgenommen, ohne jedoch das Gebäude zu zerstören. Man nimmt an, daß den Erhebungen am Ostfluß, am Nordfluß und in Kwangsi derselbe Plan zugrunde liegt und daß sie den Sturz der Mandschupartei bezwecken. Allein die Meldungen sind so widersprechend, daß es schwer ist, der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Die Weiterentwicklung der Dinge wird mit lebhaftestem Interesse und großer Besorgnis verfolgt. Man glaubt in Kanton, die Erhebung am Ostflusse werde nicht leicht^ unterdrückt werden, weil die chinesischen Behörden die Sache nicht ernst nähmen und nur sechs bis siebenhundert Mann gegen die Rebellen ausgesandt hätten. Wie berichtet wird, soll der Stellvertreter des Mandarins von Waschin entsandt worden sein, um die Rebellen zu zerstreuen, er sei aber gefangen genommen und enthauptet worden. Die Meldung wird in Kanton geglaubt.
Nach einstimmigen Meldungen mehrerer Blätter aus Shanghai wären die Z a n g t se-V ize kö n i g e sehr beunruhigt über die folgende Depesche der Kaiserin: „Bezüglich Ihres Antrages auf gründliche Bestrafung der Prinzen Tuan und Tschwang und der übrigen fordern wir die schleunige Erklärung, welche Strafe Sie für passend erachten". Nach chinesischem Herkommen in frühem Kriegen verfallen nämlich Minister, die das Reich an den Rand des Verderbens gebracht, die Eroberung der Hauptstadt und die Flucht des Kaisers veranlaßt haben, der langsamen Todesstrafe, der Beschlagnahme ihres Vermögens, und dem Verlust des Familien-Adels. Der Berichterstatter des „Daily Telegraph" in S h a n g - h a i verzeichnet nach einer chinesischen Quelle die Angabe, Li-Hung-Tschang habe sämtlichen Gesandten, ausgenommen dem englischen, folgende gleichlautende Botschaft übermittelt : „Ihre Güte ist Chinas einzige Hoffnung, die übrigen Mächte sind unzuverlässig". „Daily Mail" und „Chronicle" berichten aus Hongkong über ein grausiges Gemetzel in einem dreitägigen Kampfe zwischen einer Rebellenhorde und etwa 4000 Bauern, 120 Kilometer östlich von Kanton in Samtotschen (Bezirk Kweischin), wobei 400 Aufständische und 2000 Bauern sowie deren Weiber und Kinder getötet, und etwa 3000 Häuser zerstört worden sein sollen Aus Hongkong wird der „Times" berichtet, der Reformer K a n g y u w e i bestreite jeden Zusammenhang mit dem Aufstande im Süden.
Tie „Times" meldet aus Peking vom 23. Oktober, die Antwort Frankreichs auf den Antrag Li-Hung- Tschangs und des Prinzen Tsching, die die Hinrichtung von sieben Uebelthätern fordert, wird in Peking allgemein gebilligt, man glaube aber, daß ihre Erfüllung schwierig sein würde, da diese sieben Personen mit dem Hof in sehr enger Verbindung stehen. — Paoting- fu wurde von den Verbündeten ohne Widerstand besetzt. Eine französische Abteilung war schon vorher in die Stadt eingezogen. Tie Beamten benahmen sich entgegenkommend, und die chinesischen Behörden sind im stände, eine vollständige Kontrolle über die ganze Provinz auszuüben. Angeblich soll eine deutsche Brigade Paotingfu während des ganzen Winters besetzt halten. Boten berichten, daß die verbündeten Truppen die Eisenbahn bis Tschingtingfu unversehrt gefunden haben und daß die Kolonne bis dorthin vordringen werde, weil dort noch eine Anzahl Franzosen, Belgier, Italiener und Missionare seien, die den Niedermetzelungen entgangen wären. Auch sei, meint der Berichterstatter, kein Grund ersichtlich, weshalb die Kolonne nicht bis nach Tayunsü vordringen sollte.
Telegramme des Gteherrer Anzeigers.
Berlin, 27. Oktober. Ein kaiserliches Edikt aus Schanghai vom 21. Oktober besagt: Die Vizekönige und Gouverneure bitten, daß der Hof nach Peking zurückkehrt. Wir haben diese Stadt verlassen, weil der Aufstand der Boxer den Einzug fremder Truppen veranlaßte. Der Kaiser und die Kaiserin Witwe wissen sich nicht frei von Tadel. Sie haben auch die Prinzen und hohen Beamten, welche die Rebellen unterstützen, strenge bestraft. Wir wollen Frieden und wollen ehestens nach Peking zurückkehren. Die Gelegenheit, unseren kaiserlichen Ahnen Ruhe zu verschaffen, wird nicht lange auf sich warten lassen. Peking ist voll von fremden Truppen. Was erwartet uns, wenn wir jetzt dort eintreffen? Wir müssen Garantieen für die Unabhängigkeit Chinas haben. Wenn diese gegeben sind, dann haben wir eine Basis für Unterhandlungen und der Hof wird dann zur passenden Zeit nach Peking kommen. Wir hoffen, daß unsere Gouverneure und Vizekönige ihre Territorien intakt erhalten und den kaiserlichen Hof mit Waffen, Geld und Lebensmitteln unterstützen werden.
Rom, 27. Oktober. Die „Tribuna" erhielt die Bestätigung ihrer Meldung, daß der Kaiser im Begriffe stehe, nach Peking zurückzukehren. Prinz Tuan und Tung Fusang bleiben indessen in Schensi, angeblich weil sie in Ungnade gefallen sind, tatsächlich aber, weil der Kaiser sie vor Bestrafung durch die Mächte schützen will.
Südafrikanisches.
Aus Colesberg wird vom 25. ds. MtS. gemeldet: PhilippoliS (im Süden des Oranje-Freistaates), das von den Buren angegriffen und, nachdem es mehrere Tage Widerstand geleistet hatte, erobert war, wurde in der letzten Nacht von der Aeomanry in Verbindung mit zwei anderen Abteilungen zurückerobert. Die Buren wurden in erheblicher Stärke angelroffen nnd erlitten schwere Verluste. Eine Anzahl Burenfrauen aus Jagersfontein soll nachts Colesberg (in der Kapkolonie) auf der Eisenbahn passiert haben. Sie seien weggebracht worden, weil sie den Feind unterstützt hätten.
AuS Kapstadt wird vom 25. gemeldet: Die Buren nahmen Jacobsdal ein nach hartnäckigem Widerstande der Garnison, die, 52 Manu Kolonialtruppeu stark, 34 Mann im Kampfe verlor.
Aus Johannesburg wird unterm 19. ds. M. gemeldet: Am 18. Oktober schnitt Hans Botha mit einer Burentruppe einen Eisenbahnzug mit einer Erkundigungstruppe der Schützenbrigade zwischen Heidelberg und Grey- lingstad ab. Zwei britische Offiziere und eine Anzahl Leute
sind gefallen. Das ganze Detachement mußte sich schließlich ergeben.
Das Reuter'sche Bureau meldet aus Maseru vom 21. ds.: Präsident Steijn befindet sich in Fouris- burg und hat diesen Ort als Hauptstadt des Freistaates proklamiert.
*
Nach einer Meldung aus Brüssel vom 26. macht das belgische Komitee zum Empfange Krügers bekannt, daß es keinerlei anti englische Kundgebung beabsichtige.
Wie aus Amsterdam gemeldet wird, erklärte das Mitglied der dort weilenden Burenkommission, Wessels, die Nachricht für falsch, daß die kürzlich in Neapel eingetroffenen Beamten von Transvaal in Hamburg einen geheimen Auftrag auSzusühren hätten.
• *
•
Telegramme des Gießener Anzeigers.
London, 27. Oktober. Der frühere Abgeordnete von Ficksburg, Keyter ist, aus Befehl des Präsidenten Stein unter der Anklage des Hochverrats vor ein Burengericht gestellt worden.
London, 27. Oktober. „Daily News" drückt ihre Unzufriedenheit aus über die letzten Erfolge der Buren und versichert, es seien 50000 Mann Kavallerie erforderlich, um die Buren endgiltig zu unterwerfen.
London, 27. Oktober. Ein Telegramm aus Standerton berichtet: Eine Abteilung der Kolonne French, welche sich von Bethel nach Standerton begab, wurde unterwegs zweimal von Buren angehalten und aufgefordert, nach Bethel zurückzukehren. Als sich der englische Kommandant auch ein zweites Mal weigerte, dem Befehl nachzukommen, wurde seine Abteilung von den Buren umzingelt und ihr 8 Geschütze abgenommen. Darauf wurde den Engländern freies Geleit nach Standerton gegeben.
Deutsches Reich.
Berlin, 26. Oktober. Das Kaiserpaar traf heute morgen, von Hügel kommend, kurz vor 8 Uhr hier ein.
— In Gegenwart des Kaisers wurden heute vormittag in der SiegeSallee die Denkmäler des Königs Friedrich Wilhelm IV. und des Kurfürsten Joachim Friedrich enthüllt.
— Der König von Württemberg stattete heute mittag dem Reichskanzler einen längeren Besuch ab.
— Der König von Württemberg ist heute abend von Potsdam nach Stuttgart abgereift.
— Die Darstellung der „Germania", daß Fürst Hohenlohe die Aufhebung des Jesuitengesetzes vorbereitete, und Graf Bülow nur noch die Konsequenzen daraus zu ziehen habe, ist, wie die „National-Zeitung" zuverlässig erfährt, durchaus unzutreffend. Fürst Hohen- lohe hat sich bis zuletzt gegenüber allen Anregungen zur Aufhebung des Gesetzes ablehnend verhalten.
— Auf Befehl des Kaisers ist der Kommandeur deS Telegraphenbataillons Nr. 1, Major v. Böhn, zum Studium der Weltausstellung nach Paris gereist. Major v. Böhn ist bis zum 15. November beurlaubt und hat am Montag Berlin verlassen.
— Bei der heutigen Reichs tags st ichwa hl im Kreise Wanzleben erhielten nach den bisherigen Feststellungen Schmidt (natl.) 8692, Ger lach (Soz.) 6484 Stimmen.
— Bei der Reichstagsstichwahl in Rathenow erhieltPeus(Soz.) 10991, v.Löben(kons.) 10343 Stimmen.
Ausland.
London, 26. Oktober. Der Korrespondent des „Times" in Simla erklärt, die neuesten Beratungen der Regierung bezüglich der Bedürfnisse der indischen Armee würden wahrscheinlich dahin führen, das Militärbudget so zu gestalten, daß den notwendigen Ersorderniffen für die Verbesserung der Rüstungen Rechnung getragen werde.
— Der „Times" wird aus New-Aork gemeldet: Auf die Ansicht jener intelligenten aber noch zögernden Elemente, welche, wie man annimmt, noch viele Tausend Stimmen repräsentieren, dürfte eine gestern vom KriegS- sekretär Root in Canton (Ohio) gehaltene Rede zur Präsidentenwahl einen entscheidenden Einfluß auS- üben. Zwar war die Rede zu lang und eher auf eine Lobrede für McKinley zugespitzt, gleichwohl bildete sie )te beste bisher vernommene Darlegung über den ganzen Umfang dec bei der Präsidentenwahl zur Entscheidung stehenden Fragen. Root besprach die von Bryan erhobenen Anklagen Punkt für Punkt und verstand sie gegen ihn zu kehren. Namentlich warnte er die Arbeiter davor, daß Bryans Silberprogramm die Bedingungen, unter denen eS ihnen jetzt gut gehe, zerstören, die Löhne verringern, die Industrie einschränken und den Unternehmungsgeist lahmlegen werde.
Madrid, 26. Oktober. Es verlautet, der spanische Botschafter in Paris werde seine Entlassung einreichen wegen der Haltung seiner Partei gegenüber der Regierung. — Admiral Mozo hat beschlossen, das Portefeuille der Marine abzulehnen, da die Regierung die Ausgaben für die Flotte nicht vermehren will. Mozo wird die Geschäfte deS Ministeriums führen, bis ein neuer Minister ernannt ist.
Wien, 26. Oktober. Den Blättern zufolge teilt die Parteileitung des verfassungstreuen Großgrundbesitzes in Tirol mit: Zwischen den Delegierten der deutsch-fortschrittlichen und der deutsch konservativen Gruppe der Tiroler adligen Großgrundbesitzer ist folgende Einigung erzielt worden: Bis zum Ende des Jahres 1910 werden beide Gruppen bei den Reichsrats- und LandtagS- wahlen gemeinsame Kandidatenlisten ausstellen.
Die Ratifizierung diese« Kompromisse« bleibt den Wähler. Versammlungen beider Gruppen Vorbehalten.
. Innsbruck, 26. Oktober. Bezüglich des auch vom Bischof gebilligten Wahlübereinkommens zwischen Zallrnger und der Schöpfer-Partei, erfährt ä*LnUn htC lntCTCT$xQnU Thatsache, daß Zallinger, DipauliS Schwager, ohne Mandat handelte und der Kompromiß, wonach Dtpault bekanntlich in der fünften Kurie gar nicht mehr in Betracht kommt, ohne Vorwiffen DipauliS abgeschlossen wurde. 11 n
Washington, 26. Oktober. Eine Depesche des Generals Mac Arthur aus Manila vom 26. d7 meldet: Eine Abteilung von 100 Amerikanern griff die Aufständischen in der Nähe von Narvigan an und fand sie in starker Stellung vor, die von 1400 Aufständischen besetzt war. ES entspann sich ein verzweifelter Kampf. Die Amerikaner waren angesichts der großen Uebermacht deS Feindes gezwungen, nach Narvigan z u r ü ck z u k e h r e n. Aus ihrer Seite wurde ein Leutnant und 4 Mann getötet, 9 verwundet, 4 Mann werden vermißt. Die Verluste der Aufständischen werden auf 150 Mann geschätzt.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 27. Oktober 1900.
• * Perfonalnachrichten. In den Ruhestand wurde der Wagenmeister in der Hessisch Preußischen Eisenbahngemein- schaft Wilhelm Christian Meinhardt zu Gießen mit Wirkung vom 1. Dezember d. Js. an versetzt.
** Ueber unseren Bürgermeister schreibt ein Solinger Blatt wie folgt: Herr Mecum trat sein Amt als technischer Beigeordneter der Stadt Solingen am 18. Dezember 1898 an, und er wird dasselbe voraussichtlich mit Ende Dezember niederlegen. Mit ihm verliert unser ftädt. Bauamt einen hervorragend tüchtigen Leiter, der unserer Gemeinde sehr bedeutungsvolle Projekte in die Wege geleitet hat. Wir erinnern z. B. an den Ankauf des Bökerhofes, der, 28189 Ruthen groß, für 350000 Mk. von der Stadt angetauft wurde, emestheils um der ungesunden Bauspekulation entgegenzutreten, andererseits um für die zukünftige Entwicklung der Stadt Solingen ein Terrain bereit zu halten, auf dem ein ganz neuer Stadtteil entstehen kann. Er entwarf eine ganze Anzahl von Projekten für ein neues Rathaus, das bekanntlich aus finanziellen Rücksichten sobald noch nicht gebaut werden wird. Auch die Projekte für die Badeanstalt, die nach der Fertigstellung des Schlachthos- baues in Bau genommen werden soll, entstammen von ihm, wie er auch die bei seinem Antritt vorgefundenen Baupläne für den Schlachthof den neuesten Fortschritten der Technik entsprechend umgestaltete. Der Schlachthofbau ist unter seiner Leitung so weit gediehen, daß seine Inbetriebnahme in den nächsten Monaten erfolgen wird. Er beseitigte ferner die für Solingen und Dorp getrennt bestehenden Ortsstatute betr. die Anlage und Veränderung von Straßen?c., indem er ein einheitliches OrtSftatut schuf, daS den neuesten gesetzlichen Bestimmungen Rechnung trägt. Weiter führte er einen Gemeindebeschluß betr. die Verbesserung der historischen Straßen herbei. Eine Reihe von Schul-Neu- und -Anbauten, Straßenausbauten rc. sind unter seiner Leitung vorgenommen worden. Von seinem Vorgänger waren die baupolizeilichen Bestimmungen sehr lax gehandhabt worden. Mit seinem Amtsantritt erfolgte darin eine Aenderung, die vielleicht manchem Bauunternehmer nicht genehm erschien, aber int Interesse der öffentlichen Sicherheit geboten war, es wurde von ihm auf die strikte Durchführung der gesetzlichen Bau- vorschriften gehalten. Im Verkehr mit dem Publikum bewahrte Herr Beigeordneter Mecum jederzeit eine gleichmäßig liebenswürdige Form, die jeder Schärfe entbehrte und ihn allgemein beliebt machte. Sein Fortgang kann im Interesse unseres Gemeinwesens nur lebhaft bedauert werden. Möge ihm in feinem neuen Wirkungskreise eine gleich erfolgreiche und dem ihm unterstellten Gemeinwesen zum Segen gereichende Amtsthätigkeit beschieden sein.
’♦ Theaterverein. Wegen plötzlicher Verhinderung der Frau Prasch muß die auf Dienstag angesetzte erste Vorstellung um einige Tage verschoben werden.
* * Stadttheaier. Als Kinder-Vorstellung bringt die Direktion Sonntag Nachmittag das sechsaktige Märchen „Prinzeß Sneewittchen" und „Die sieben Zwerge", das gewiß eine große Anziehungskraft auf unsere Kleinen ausüben wird. Abends geht Schillers Jugendwerk „Die Räuber" in Szene. Eine Wiederholung des mit frenetischem Beifall aufgenommenen Lustspieles „Die strengen Herren" findet bereits am Dienstag, den 30. ds. statt.
* ♦ Angeschoffen. Gestern wurde in die hiesige Klinik ein Mann eingeliefert, dem bei einer Jagd im Kreise Alsfeld, bei der er als Treiber fungierte, durch ein Schrotkorn ein Auge verletzt wurde.
* * Verlegung des Totenfestes. Die amtliche „Darm- täbter Zeitung" schreibt: Das Ausschreiben des Groß- ;erzoglichen Oberkonsistoriums vom 20. lfd. Mts., die Feier des Totenfestes betreffend, findet in der Presse und sonstigen Kundgebungen die Auslegung, als sei die für dieses Jahr verfügte Verlegung des Totenfestes zur Ermöglichung der an den Geburtsfcsten des Großherzogs und der Großherzogin stattfindinden weltlichen Festlichkeiten vorgenommen worden. Dies ist nicht richtig; diese Verlegung ist vielmehr (wie das Ausschreiben ausdrücklich besagt) erfolgt, um die Weihe des Totenfestes vor der Unruhe, die mit der Feier des Doppelgeburtstages in Stadt und Land naturgemäß verbunden ist, zu sichern.
- u- Heuchelheim, 27. Oktober. Endlich ist die Straße, die vom hiesigen Bahnhof nach der Ludwigsburg führt, ihrer Vollendung nahe. Den Besuchern der Kammermufik- abende, die im Laufe des Sommers in der Ludwigsburg gegeben wurden, wird der halsbrecherische Zustand dieser Straße noch in lebhafter, unangenehmer Erinnerung fein. In genanntem Lokal, zu dem man nun also, ohne sich erst


