August Eulenburg, und weiter gehören zu dieser Kompagnie der Oberleutnant v. Unruh und die Leutnants Otto von Roder, v. Caprivi, ein Neffe des verstorbenen Reichskanzlers, und der Erb graf v. Schlitz genannt v. Görtz, der Sohn des Grafen v. Görtz. Der Kaiser, der bereits auf der Oberprima in Kassel zum Premierleutnant befördert worden war, hat nach Beendigung seiner Gymnasiallaufbahn zunächst vom 9, Februar bis zum Oktober 1877 bei der 6. Kompagnie des 1. Garde-Regiments zu Fuß Dienst ge- than und war nach der Rückkehr von Bonn am 29. Oktober 1879 zur Leibkompagnie versetzt worden, bis er im März 1880 als Hauptmann die Führung der 2. Kompagnie erhielt, deren Chef er alsdann bis zum 1. Oktober 1881 blieb. Bei der Großjährigkeitserklärung am 27. Januar 1877 hatte übrigens der alte Kaiser bestimmt, daß sein Enkel, der bis dahin amtlich Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen genannt wurde, fortan den Namen Prinz Wilhelm von Preußen zu führen habe, eine Anordnung, die damals von dem jugendlichen Prinzen mit besonders freudigem Stolze begrüßt wurde, da sie für chn die Mahnung enthielt, in die Fußstapfen seines kaiserlichen Großvaters zu treten, und das von ihm zu hinterlassende Erbe weiter auszubauen und zu fördern.
— Einem Telegramm aus Petersburg zufolge wird der Großfürst Konstantin Konstantinowitsch als Vertreter des russischen Hofes zur Feier der Großjährigkeit des Deutschen Kronprinzen nach Berlin gehen. Er überbringt dem Kronprinzen den russischen Andreasorden. Als Vertreter des Königs Humbert wird der Prinz von Neapel an den Feierlichkeiten teilnehmen.
— Die Schwester unseres Kaisers, Prinzessin Margarethe, Gemahlin desPrinzenFriedrichKark von Hessen, feierte dieser Tage ihren Geburtstag. An der Feier, die bei der Kaiserin Friedrich auf Schloß Fried- richshof ftattfand, nahmen auch Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen teil.
— Der König von Sachsen hat an seinem Geburtstage dem Staatssekretär des Reichspostamtes von Podbielski das Großkreuz des Albrecht-Ordens verliehen.
— Minister von Miquel ist gestern abend von seiner Erholungsreise aus Schlesien wieder hier einge- trofsen.
— Aus Anlaß des 50 jährigen Dienstjubiläums des Generaloberst der Kavallerie Graf v. Waldersee am Freitag treffen in Hannover ein: Der kommandierende General des 7. Armeekorps, Generalleutnant Freiherr v. Bülow, sodann der kommandierende General des 8. Armeekorps, General der Infanterie Friedrich, Erbgroßherzog von Baden, des 11. Armeekorps, General der Infanterie v. Wittich, des 18. Armeekorps, General der Infanterie von Lindequist, des 13. württembergischen Armeekorps, General der Infanterie Freiherr von Falkenhausen. Diese Generale sind die Kommandeure der Armeekorps, die zur 3. Armeeinspektion gehören, die dem Generaloberst v. Waldersee unterstellt ist.
— Geadelt unter gleichzeitiger Magyarisie- rung seines Namens wurde der dem ungarischen Adelsstände angehörige Oberst Emil Ziegler in Danzig unter der Namensführung von C z i g l e r in den preußischen Adelsstand ausgenommen. (Unwillkürlich erinnert diese Magyarisierung an die Nachricht, daß ein „Schulz getaufter Pole, der sich Szulc schrieb, jüngst zu 150 Mark Geldstrafe verurteilt wurde. D. Red.)
— Der Bundesrat hat seine Thätigkeit nach den kurzen Osterferien in dieser Woche wieder ausgenommen. Es haben einige Ausschußsitzungen stattgefunden und heute nachmittag sollte im Reichstagsgebäude die erste Plenarsitzung abgehalten werden. Wie der „Kreuzztg." zufolge verlautet, wird sich der Bundesrat heute u. a. mit der Besetzung von Mitgliederstellen beim Reichsversicherungsamt und Reichs-Patentamt beschäftigen, wie sie im Reichshaus- Halts-Etat vorgesehen sind.
— Im preußischen Abgeordnetenhause wurde heute der Gesetzentwurf betreffend die Zwangserziehung Minderjähriger nach längerer Debatte einer besonderen Kommission von 21 Mitgliedern überwiesen.
— Die preußische Finanzlage wird, offiziös als glänzend geschildert. Die von dem Finanzminister bei Vorlegung des Etats für 1900 gegebene Schätzung des Ueberschusses der Generalstaatskasse mit 85 Millionen Mark werde hinter der Wirklichkeit noch zurückbleiben. Obwohl die Annahme, daß das finanzielle Verhältnis des Reiches gegenüber dem Etat sich gebessert hat, nicht zutrifft, so sei zu erwarten, daß der Mehrüberschuß der Eisenbahnverwaltung den im Januar gesetzten Betrag von 13 Millionen sehr beträchtlich übersteigt. Auch für Preußen habe daher das Finanzjahr 1899 zu den reichsten Jahren dieser an sich so günstigen Finanzperiode zu zählen.
— Der sozialdemokratische Reichstags-Abgeordnete Bueb hat sein Mandat niedergelegt.
— Die Wahlprüfungsk'ommission des Reichstages hat beschlossen, die Wahl des Abg. Frhr. v. Stumm zu b e a n st a n d e n.
— Der von den Sozialdemokraten in Nürnberg für die Landtagsersatzwahl an Stelle Oertels aufgestellte Dr. v. H a l l e r ist praktischer Arzt. Er ist der Sohn eines bayerischen Majors. Die Haller sind eines der äb- testen Patriziergeschlechter in Nürnberg, erhielten schon 1433 eine sogenannte Wappenverbesserung und sind Freiherrn seit 1790. Baron Haller ist Gutsbesitzer in St. Alban am Ammersee: er ist als Gemahl seiner Kusine mit dem Gouverneur von Ingolstadt, Generalleutnant v. Landmann, dem Regierungspräsidenten (früheren Polizeidirektor) Freiherrn v. Welser und dem nationalliberalen Nürnberger Parteiführer Justizrat Freiherrn Kreß von Kressenstein nahe verwandt. Sein Bruder ist Rittmeister und Adjutant der 5. Kavalleriebrigade.
— Die diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Kolonialgesellschaft wird von dem Präsidenten Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg zum 1. Juni nach Koblenz einberufen.
Varel, 26. April. Bei der Reichstagsersatz- waht im Wahlkreise Aurich-Wittmund wurden gezählt: für Allmers (freis.) 2817, für Bruhn (Antis.) 1694, Hug (Soz.) 1072 und Dr. Semler (nl.) 6438 Stimmen. Mithin ist Rechtsanwalt Dr. Semler gewählt.
Stuttgart, 26. April. Eine aus allen Kreisen der
künstlerischen und litterarischen Gesellschaft Stuttgarts sehr zahlreich besuchte Versammlung geladener Gäste unter dem Präsidium des Hoftheaterintendanten Baron von Putlitz, der auch Prinz Christian von Weimar beiwohnte, beschloß einstimmig die Gründung eines Zweigvereins des deutschen Goethebundes und beauftragte ein Komitee mit der Vorbereitung der notwendigen Schritte.
Wiesbaden, 26. April. Nach dem „Wiesb. Tagbl." hat der Kaiser auf die Bitte des Ausschusses für des Flottenvereins Nassau, daß die Torpedoboote, die nach Köln fahren, in Rüdesheim anlegen möchten, antworten lassen, daß bei günstigen Wasserverhältnissen diesem Wunsche entsprochen lverden solle. Verhandlungen über eine Feier am Niederwalddenkmal sind im Gange.________________________________________________
Ausland.
London, 26. April. Die „Morning Post" veröffentlicht einen Artikel, in dem der Befriedigung über die freundlicheren Gesinnungen Deutschlands Eng> land gegenüber Ausdruck gegeben wird. Der Arsikel bespricht ferner den letzten Bericht des britischen Handelsattaches in Berlin, und beglückwünscht Deutschland zu den in dem Bericht eröffneten wirtschaftlichen Aussichten. Schließlich wird bezüglich her Flottenvorlage betont, daß Deutschland wohlüberlegt handle, wenn es zur Sicherung seines ausgedehnten überseeischen Handels und zur Erledigung seiner vielen politischen Aufgaben, die sich aus seinen maritimen Interessen ergeben, die weitgehendsten Vorkehrungen treffe.
Brüssel, 26. April. Bei her Fortsetzung der Dis- kussion der Interpellation Lorand über die Greuel am Kongo erklärt der Minister des Aeußeren, daß der König auch nicht eine Aktie der Antwerpener Gesellschaft besitze. Lorand sagt, wenn das Ministerium nicht volles Licht schaffe, müsse es das Ministerium der abgehauenen Hände genannt werden. Er beantragt eine Tagesordnung, die die Regierung zur Untersuchung über die Ausdehnung der Mißstände und zu deren Unterdrückung auffordert. Woeste bekämpft Lorand, und fordert einfache Tagesordnung. Letztere wurde, nachdem die Rechte den Schluß der Diskussion erzwungen hatte, angenommen.
— In parlamentarischen Kreisen wird die Möglichkeit einer Ministerkrisis ernsthaft besprochen. Der Antrag Colfs, die militärische Dienstzeit auf 15 Monate festzusetzen, hat die Mehrheit der Rechten für sich.
Pans, 26. April. Die Angelegenheit der beiden Brüsseler Handelskammern ist durch die heute veröffentlichte Verfügung erledigt, die Rolland den Außenhandelsratstitel aberkennt. Millerand hat diese Maßregel schon vor vier Wochen als vollzogen angekündigt, obschon sie es damals noch nicht war. In dem mehr- monatlichen Streite hat Minister Delcassä Millerand besiegt.
Madrid, 26. April. Gestern abend ging das Direktorium der National-Union auseinander. Wie verlautet, habe es schwerwiegende Entschlüsse gefaßt, und wolle demnächst dieselben in einem Aufruf an die Steuerzahler bekannt geben. Die Regierung beschloß, alle Zeitungen zu unterdrücken, die sich hiermit beschäftigten sollten, uud drahtete an alle Gouverneure, um einer etwaigen Steuerverweigerung energisch entgegenzutreten.
— Die Gendarmerie entdeckte in einer kleinen Ortschaft bei Barcelona eine Niederlage von 500 Gewehren, die, wie es scheint, für die Carlisten bestimmt waren.
Neapel, 26. April. Der Unterrichtsminister, Guido Baccelli, Präsident des Kongresses zur Bekämpfung der Tuberkulose, richtete an die Deutsche Kaiserin folgendes Telegramm: „Die Königin Margherita ist in Neapel wie seinerzeit Eure Majestät in Berlin die Patronin des Kongresses zur Bekämpfung der Tuberkulose. Vom Glanze des Thrones umflossen, wirken Eure Majestäten an den Völkern, die Sie beide lieben, in größtem Segen inmitten der Bewunderung der ganzen Welt."
— Fürst Ferdinand von Bulgarien stattete heute nachmittag dem König und der Königin einen einstündigen Besuch ab, den der König erwiderte.
Wien, 26. April. Israel Araten, der Vater der im Krakauer Kloster zurückgehaltenen Michaline Araten, wurde heute vom Kaiser in Audienz empfangen und erflehte von dem Vaterherzen und der Gerechtigkeitsliebe des Monarchen Hilfe. Auf die Frage des Kaisers, ob die Behörden alles Erforderliche gethan, bemerkte Araten, daß der Justizminister zwar bestimmte Weisungen gegeben, daß aber die zugreifende Hand vermißt würde. Der Kaiser versprach Araten, der in großer Bewegung auf die Knie sank, daß er sich genau über die Angelegenheit informieren und Anweisungen an die Behörden erteilen wolle, damit sie ihre Pflicht und Schuldigkeit thun.
Konstantinopel, 26. April. Der Vize-Admiral Ahmed Pascha wird in den nächsten Tagen nach Amerika abreisen, um im Auftrage des Sultans ein Kriegsschiff zu bestellen. In den Kaufpreis werden die amerikanischen Forderungen im Betrage von 90,000 Dollars hineinbezogen. Hierdurch soll ein Präzedenzfall zu etwaigen Reklamationen anderer Mächten vermieden werden.
Konstantinopel, 25. April. Infolge der von der amerikanischen Gesandtschaft ergriffenen Schritte wegen der Vorfälle von Alexandrette gestattete die Pforte die Einschiffung der zwei in Amerika naturalisierten armenischen Familien. Die Gesandtschaft wartet den Konsularbericht ab, um Genugthuung zu verlangen. In Alexandrette ist der amerikanische Konsul von der Polizei gelegentlich Der Einschiffung der beiden armenischen Familien nach Amerika mißhandelt worden. Die Polizei wollte den Armeniern nicht den Erlaubnisschein zur Abreise erteilen.
— Die serbische Gesandtschaft übermittelte her Pforte eine Beschwerdenote wegen Tötung zweier
serbischer Gendarmen anläßlich eines Konfliktes der Grenze, in der die Bestrafung der Schuldigen r Bezahlung einer Entschädigung an die Hinterblieb„^ verlangt wird.
Petersburg, 26. April. Großfürstin Alexanb- P etrowna, Witwe des Großfürsten Nikolai Nikolajews des Heiteren, die als Nonne in einem Kloster in fr.? lebte, ist vergangene Nacht dort gestorben.
Aus Stadt und Kaud.
(önotipme Einsendungen, gleichviel welcher» Inhalt" Werver» grundsätzlich nicht ausgenommen.) '
Gießen, 27. April 1900.
** Konzert. In den „vier Jahreszeiten^ vom 1. Mai ab eine russische Konzert-Grs^,' ! schäft Romanow und ein Stockholmer ! Qartett für kurze Zeit Konzerte geben. Den „Sei / N." zufolge hat sich die russische Gesellschaft rasch die tz^. des Publikums erworben. Nach dem „Dortm. Anz."»^ auch dem Stockholmer Damen-Quartett der beste Ruf vv'i auf. Das Repertoir der Sängerinnen ist ein sehr umfo^ reiches und enthält nicht nur eine große Anzahl schwediste- Lieder, sondern auch das beste, Nws deutsche K'ornponislen wie Abt, Koschat, Beschnitt, Waldmann, Pfeil usw. o- schaffen haben. Die Sängerinnen treten in ihrer reizens Nationaltracht auf. Die Photographien sind im 6ckL. fenster des Herrn Gust. Sonntag, Neuenbäue, ausgestellt
** Seiltänzertruppe. Wie aus dem Inseraten,^ ersichtlich, beginnt die Blondin-Maus-Truppe am Samstag t- 28. d. Mts., abends 8 Uhr mit einer Gala-Eröffnungsvorsletbr,- bei der wir Gelegenheit haben werden, den König der Seilt«^ Mr. Blondin, in seinen schier unglaublichen Originalprodu^ bewundern zu können. Der Eintrittspreis ist von der Tmlü« erheblich herabgesetzt worden, damit jeder Gelegenheit haben sich für billiges Geld aufs beste zu unterhalten.
Schlitz, 26. April. Ueber den hiesigen Aufenlh:. des Kaisers ist noch zu melden, daß die AuerhahniM in den gräflichen Forsten ein gutes lÄgebnis gehabt 1^ — Gestern zum Mittagsmahl spielte die Fuldaer Regi- ments-Kapelle (47. Artillerie) auf der Terrasse der Halles bürg. Nachmittags gab sich der Kaiser mit der gräflidun Familie im Park dem Lawn-Tennis-Spiel hin und macht- dann mit den Görtzschen Herrschaften eine Ausfahrt nco den umliegenden Burgen. Den Abend verbrachte ber föiiü im Kreise der gräflichen Familie im Schlosse.
sch. Darmstadt, 26. April. Unter zahlreicher Are./, gung hiesiger und auswärtiger Leidtragenden sand beute to: mittag halb 11 Uhr auf dem hiesigen Friedhose die feietM Beisetzung der gestern hierherverbrachten irdischen Ueberrefie te nach schweren Leiden in Gießen verstorbenen Geh. MeK zinalrates ordent. Prof. Dr. Heinrich Bose statt. Nach dn Grabrede des Pfarrers Vogel, der besonders Boses außerordeni- liche Tüchtigkeit, wie seine Einfachheit und Bescheidenheit als Mensch schilderte, betrat Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Löhlein als Dekan und Vertreter der Universität die Grabstätte, um dem Entschlafenen herzliche und ergreifende Worte des Abscbie des zu widmen. Während seiner 22jährigen Thätigkeit an bcr Landesuniversität habe der Entschlafene ui nimmer rastenden Fleiß und Eifer in nie ermüdender Thätigkeit an sich, wie an seine Umgebung unb seine Schüler stets bie höchsten AnfmKr ungen gestellt unb badurch wie burch seine Ruhe und Sichtig und Energie erstaunliche Resultate erzielt. Als echter und eifriger Schüler Bernhard von Langenbecks habe er mit feiner sicheren Hand zu geeigneter Zeit einzugreifen gewußt und unfag bar viel gutes gestiftet. Seinen Schülern war er ein strenger, aber gerechter und liebevoller Lehrer. Unzählige seiner Säiü ler, die aus seinem reichen Wissensborn geschöpft, werden nie Resultate seines Strebens zum Wohle der Menschheit in alle Welt tragen. Wie int Frieden, so wirkte er auch zu diriegszeiten als Samariter ber Menschen unb stellte sein reiches Können in den Dienst ber Verwundeten und Erkrankten. So groß und b» deutend er aber auch als Leuchte der Wissenschaft war, so hervor ragend seine praktischen, erzieherischen Resultate in allen FaH kreisen rückhaltlos anerkannt wurden, so einfach, schlicht ui) bescheiden trat er jederzeit als Mensch auf. Als treuer, biedern Charakter stellte er sein eigenes Interesse und seine Person iebr zeit zurück vor dem allgemeinen Interesse. Sein leutseligs Wesen eroberte ihm die Herzen aller, die mit ihm Umgang hattet Charakteristisch war seine wahrhaft echte deutsche Treue, bie it» vor allem auszeichnete, treu in allen Lebenslagen, treu m Freund wie als Mensch überhaupt, wird sein Andenken au t* Ludoviciana unvergeßlich bleiben. — Hierauf legte Ein! Linkenheld als Vertreter einer Deputation der klinisch.: Studenten der Landesuniversität mit einer tiefempfundenen lH-- spräche einen prachtvollen Lorbeerkranz auf das Grab. — W: bemerkten noch an der letzten Ruhestätte des Verblichenen de Vertreter des Ministeriums und der Med^zinalbehörde, den A- jutawten des Prinzen Wilhelm von Hessen dcri v. Zangen, den obersten Vertreter unserer evangelischen Lande- kirche, Prälat D. Habicht, eine Anzahl Professoren der Ur= versität, u. a. Geh. Rat Gaffky, hiesige und auswäm Aerzte und Freunde in Zivil und Uniform, die alle berbeig«’- waren, um dem teuren, unvergeßlichen Freunde die letzte G& zu erweisen. _____________
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaats Durch Marburg fuhr am 26. b. Mts. ein von 3Herr« besetztes Automobil, bas auf ber Rückfahrt von Berlin nch Paris begriffen war. Die Hinfahrt soll in 5 Tagen gemar: worden sein. — In Offenbach wurden an einem Tc* nicht weniger als drei Fahrraddiebstähle ausgeführt. K' nächst wurde mit unglaublicher Dreistigkeit aus dem Sta' haus, direkt vor den Augen der Polizei, ein Brennaborr im Werte von 150 Mk. gestohlen. Das Rad hat gern Lenkstange, schwarzen Rahmenbau unb schwarze Felgen trägt die Fabriknummer 52365 und die Polizeinuw^ 6237. Ferner wurden vor dem Amtsgerichtsgebäude rü vor einer Wirtschaft in der Ludwigstraße je ein Faho» gestohlen. — Als Einleitung zu den vom hessischen w schichtsvereine für diesen Sommer geplanten Besuche« hessischer Burgen hielt am 24. d. Mts. Archiv Dr. Theuner im Schlosse zu Marburg einen reich besucht Vortrag über mittelalterliche Burgenkunde. — Bezirk» konservator Dr. Bickell sprach über bie Geschichte der B Marburg. — In Steinau brannte der weithin befar» Bienenstand von G. Hartmann am Sonntag Abend w» ständig nieder. Honigvorräte, Maschinen, WachSvorr» Waben und nahe an 60 Bienenstöcke sind vollständig nichtet. Möchte es doch der Polizei gelingen, den ruchie Menschen zu ermitteln, der diesen Brand verursachte. Hei»» Hartmann erwächst ein Schaden von 5—6000 Mk.
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