Ausgabe 
28.4.1900 Erstes Blatt
 
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Vermischter.

heliefett ist.

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1864 Concordia. 1900

Bettfedern

3112

Heute Samstag:

3120

und

Jeier des Stiftungsfestes

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und

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ötb gleichzeitig eine allgemeine Ausstellung für das gesamte Buchge-

«othnrdurg o. Tauber. Das historische FestspielDer Btiftettrunt* wird wie im vorigen Jahre mit darauf folgendem - tzchug und Feldlager am P f i n g st m o n t a g den 4. Ium zur Auf- iiiwnt kommen.

- Profeffor Eduard Lang in Wien demonstrierte vor einet ; ch-rai Bersammlung das von ihm ausgebildete operative Verfahren üd raputz durch Transplantation gesunder Haut an die Stelle der M'vartieen. Dem Vortrage wohnten der Ministerpräsident v. Körber 71 nb ba Finanzminister Böhm bei. Lang wird dieses Heilverfahren bei 1 bin in August in Paris stattfindenden internationalen medizinischen . »»gres je demonstrieren und eine Anzahl geheilter Patienten vorstellen.

01821] Adreßbuch von 1900 zu kaufen gesucht.K. Klees, Südanlage 18.

Arbeiterbewegung.

Telegramme M Gießener Anzeigers.

Jaris, 27. April. Der Ausstand der Wäsche- rriiin e n hat seinen Höhepunkt erreicht und ist letzt ziemlich mögenein geworden. Die Polizeikräfte sind durch Gendarmerie *ij d«s mehrfache verstärkt worden. Ausschreitungen fanden foÜhfT nicht statt. Die Ausständigen verhalten sich ruhig.

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Neueste Meldungen.

Drvrschk,, deS Bureau .öerolb*.

Koburg, 27. April, 1 Uhr 15 Min. mittags. (Privat- Teleph.-Meld. desGieß. Anz.) Herzogin Witwe Alexan­drine von Sachsen-Koburg-Gotha ist vergangene Nacht in Nizza gestorben.

Berlin, 27. April. Dem ..Börsen-Courier" zufolge liegt die Absicht vor, in den Beratungen der Budget- Kommission über die Flotten-Dorlage nach der heutigen Sitzung eine mehrtägige Pause eintreten zu lassen.

Loudon, 27. April. In hiesigen Regierungskreisen ist man überzeugt, daß Marokko sich mit bewaffneter Hand dem Vordringen der französischen Kolonne in Südwefi- Algerien widersetzen werde.

Loudon, 27. April. Die aus Kingstown kommende Königin ist gestern Abend in Holyhead eingetroffen. Ehe sie Irland verließ hat sie ein Manifest erlassen, m dem sie der irländischen Bevölkerung für den herzlichen Empfang ihren Dank aussprach.

Paris, 27. April. DerPatrie" zufolge ist zwischen der Regierung und dem Kardinal Erzbischof von Paris, Richard, ein Konflikt ausgebrochen, der be- bedenkliche Formen anzunehmen scheint. Der Kardinal soll sehr unzufrieden über seine Nichteinladung zur Er­öffnungsfeier der Ausstellung sein und beabsichtigen, seinerseits eine allgemeine Feier in der katholischen Ab­teilung vorzunehmen, obgleich die Regierung sich diesem Vorhaben widersetzt. Der Kardinal soll trotzdem auf der Ausführung seines Planes bestehen. Infolge dieses Kon­fliktes sollen die Beziehungen zwischen Kardinal und Waldeck- Rousseau sehr gespannt sein.

Rom, 27. April. Die dreibund-freundliche Preffe er­klärt im Anschlüsse an die Kommentare über den Fortbe­stand des Dreibundes, es sei notwendig, daß König Humbert persönlich nach Berlin reise. Es gilt dies auch, wie verlautet, keineswegs als ausgeschlossen. Die Regierung erwarte mit großer Ungeduld den Bericht deS Botschafters Grafen Lanza.

Fiume, 27. April. Mitte Juli wird das englische Mittelmeergeschwader die Häfen von Triest und Fiume besuchen.

Abbazia, 27. April. Der Groß Herzog von Luxem- bürg erlitt bei einer Spazierfahrt einen Unfall, indem der Wagen um stürzte. Der Großherzog und sein Adjutant fielen aus dem Wagen. Ersterer blieb un­verletzt, während der Adjutant erhebliche Verletzungen davon- Irug. (Erst im vorigen Jahre erlitt der greise Fürst einen ähnlichen, für chn glücklich ausgegangenen Unfall in Tölz in Oberbayern. D. Red.)

Budapest, 27. April. In politischen Kreisen tritt mit Bestimmtheit daS Gerücht auf, Finanzminister LukacS trete nach Erledigung der Quotenfrage zurück und werde durch den Handelsminister Hegedues ersetzt werden.

»L Schlachthaus.

Freibank. 3008

Heule und morgen:

WeW 54 pfg.

Kuhflrisch 50 pfg.

Bingen, 26. April. Heute ist der zehnte Tag seit vootunglück verflossen und noch keine Leiche der |ei ertrunkenen 18 Personen wurde bisher geborgen. ;r den Vorgang und über die Ursache des Unglücks !3 vor dem hiesigen Amtsgerichte bereits zwei Ver­tun gen der Geretteten stattgefunden. Der gerettete ^^,lsfer Hauck ist soweit hergestellt, daß er gleichfalls ' k Tvlnmen werden konnte.

- l Stuttgart, 26. April. Pfarrer Faulhaber i 'isiall wurde wegen Vergehens gegen die Konkursordnung, c j. wegen vier Vergehen des vollendeten und eines Ver-

des versuchten Betruges zu zwei Jahren und Monaten Gefängniß, Kaufmann Herwig wurde - unuem Jahre Gefängniß wegen Betruges und Betrugs- sijuchs verurteilt. Beide wurden sofort in Haft genommen.

Humoristisches.

Im April. Studiosus:Ekelhaftes Wetter einmal mmt, einmal kalt. . . man weiß nicht recht, wds man ver-

eres Mißverständnis. Aus einer Berliner Ge- nWloerhandlunq: Präsident (zu einer Zeugin): Wie heißt Du? -jangm: Marie K . . . Präsident: Wie alt? Zeugin: AM Jahre. Präsident: Religion? Zeugin: Genügend, ii';m Teil gut

Königin Sophie der Niederlande besuchte ein- n:l a-in Museum.Wie herrlich!" rief die Königin, als sie ra Venus oder irgend ein anderes nacktes Frauenbild betracht tat?.Gewiß, Majestät, aber wohl ein bischen indezent?" (itjie einer der Herren ihrer Suite.Das Indezente, mein tzm, liegt in Ihrer Bemerkung!" antwortete die Königin.

(Simplicissimus.)

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he" hiesigen fii» Eden, daß die Auek ein gutes Ergebnis geh

Hielte die ^ auf der Terrasse k? h der Kaiser mit der w? ln-Lennis-Spiel hm Herrschaften eine Asse Den Abend verbrachtem Milie im Schlosse.

April. Unter zahlrMi )er «ibtragcnbm janb b >n hiesigen [miaboit bie /.- cherbrachtcn Än liebemi ießen Dtrjbrbtnen M fyeiniitffliiftM Mix l, ^7^-Mvs Boses achmdtt w# und difchvbmW i M-Rat W. Ti. Lvhli llnivnM die AMn,. ) eigresiende AvM des fii ter 22jährigen ThätiM c itfflaiene in nimmer rfö nber tätigten an sich, (er stets Öre höchsten A

Sriefkasten.

A. ft. Die neuen Postwertzeichen pflegen die Postämter vor­läufig nur bei Abnahme größerer Mengen zu verabfolgen.

Universität und Hochschule.

Labilitiertr Dr. Heinrich Danneel als Privatdozent für »Mockemie an der Technischen Hochschule in Aachen.

-verschiedenes r Dom 25. bis 28. Juli wird m Liverpool nrk hem Borfitz Listers eine Malaria-Konferenz abgehalten. Li soll über die Zoologie der Plasmodien, die Pathologie, Diagnose, v«xhylaxe und Therapie der Malaria verhandelt werden.

Kunst und Wissenschaft.

-eivzia, 25. April. Eine große offizielle G u t e n b e r g f ei er ^dans Anlaß des 500 jährigen Jubiläums der Erfindung der Buch- taadertaftft Mitte Juni hier stattfinden. Zur Feier werden große Bor-

Daunen

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-\t MWM Wubl link neu LchÄm ß»ar er tin fr:: r Lehrer. IWige fron Wissensborn Ä *' im Wohle beiWti-'' i, so wirkte er £ und stellte sein ; und Erkranktem Äte der Wissenschaltm/-' chüs-ben Resultatni ^ - t wurden, so einsa^ is Mensch aus. W te-

Znlnesse und feine V neinen m aller, die nut MM jhrbaft echte deutsche Do ? jn allen Lebenslagen rhaupt, wird sem Ändert

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auf

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 29. April. Misericordias Domini. Gottesdienst.

3» >tt Etadtkirche.

Bormittags 91/« Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Bormittags 11 Uhr: Kinderkircho für die Markusgememde.

Pfarrer Dr. Grein.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Tugend der MarSkusgemeinde im Konfirmandensaal, Kirchstraße.

Pfarrer Dr. Grein.

I» der Johanneskirche.

Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Euler.

Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgememde.

Pfarrer Euler.

Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch­lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, eS rechtzeitig spätestens eine Woche vor der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Katholische Gemeinde.

Gerichtssaal.

Trier, 26. April. Ein unerquicklicher Prozeß hat in den letzten E«$en vor dem hiesigen Schöffengericht gespielt: eine Klage des ^Dasbach gegen einen früheren Redakteur derTrier. Landesz.", m nach seiner Entlassung aus der Redaktion einen Brief voll Be- ndigmngen veröffenllicht hatte. In der Verhandlung wurden I.cilrtiije Zeugen über geschäftliche Verhältniffe und die politische Lfitigkeit deS Abg. Dasbach, insbesondere auch über seine Stellung ' niuthulb der Trier Zentrumspartei vernommen. Die Vernehmung ütiaB, wie wir in der »Köln. Volksztg." lesen, die auch sonst bekannte mb r amentlich bei den letzten Reichstagswahlen scharf in die Er- (jtinurig getretene Thatsache, daß Herr Dasbach infolge der Art fernes Hifftdenß bei einem Teile der Trierer Zentrumsparte, sehr un-

ist M°,°ndast>i.

m dir Stinagegt.

nachmittag- 4 W

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MorgengotteSdienst am Sabbaih u» 8 /> Uhr.

Gottndirust ttr irraelMschea

Sabbathfeier am 28. April 1900.

Freitag abend 7« Uhr, SamStag vormittag 8 Uhr: Predig', nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 890 Uhr

WochengotteSdienst morgens 6 Uhr, abends 8 Uhr^

Buren-

Ein ganzes Heer

können Sie unterhalten mit den Ersparnissen an

werden, wenn jedermann nur die weltberühmten l>urK FP 1317

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SamStag den 28. April. _ ,

Nachmittags um 4</t Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beichte.

Sonntag den 29. April. 2. Sonntag nach Ostern.

Bormittags von 6»/s Uhr an: Gelegenheü zur hl. Beicht.

, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion, um 8 Uhr: Die zweite heil Meffe.

" um 9Ve Uhr: Hockamt mit Predigt.

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^te zu unterhalten 9htafi<>niina für das aesamte Buchge-

Jm Zeitalter der Lex Heinze. Kathryn: Warum wohl die Blätter im Herbste sich rot sären? Zaneta: Vermutlich ist cs die Schamröte, die sie empfinden, über ihre nackt werden­den Zweige. (Münchener Jugend.) .

Uebersetzungsbeispiele zum Ueberseben. (Frei nach einer französischen Grammatik.) Wer hat das Bild gemalt? Der Verbrecher hat das Bild gemalt. Was ist auf diesem Bilde? Eine Venus ist auf diesem Bilde. Wer hat die Hosen und Röcke gemalt? Ein anständiger Mensch hat sie gemalt.--Suid Sie der Scharfrichter? Jawohl, ich

bin der Scharfrichter. Haben Sie ein Beil? Ich habe ein Beil, ein Rad und Spieß. Wen wollen Sie köpfen, rädern und spießen. Ist der Scharfrichter ein braver Mann? Jawohl, er ist ein braver Mann. Wir lieben den Scharf­richter, und alle unsere Freunde, Nachbarn, Kinder und Ver­wandte lieben ihn. Wo ist der Schwan? Der Schwan ist im Teiche. Wohin will der Schwan? Der Schwan will zur Leda. Wo ist der Staatsamvalt? Der Staats­anwalt ist in Moabit. Wohin werden wir den Schwan brin­gen? Wir werden den Schwan nach Moabit bringen. Der Tüncher streicht die Wand. Das Schifi streicht durch die Wellen. Der Zensor streicht die Dichtung. Was hat der Zensor in der Hand? Er hat den Rotstift in der Hand. Wieviel Rotstifte hat der Zensor? Er hat tausend Rotstifte. Was macht er mit tausend Stiften? Er streicht damit tau­send Werke. Wird der Zensor müde? Nein, der Zensor wird nie müde.--In der Stube des guten Holländers befinden

sich viele Fliegen. Auf der Friedrichstraße befinden sich eben- soviele Mädchen, als sich in der Stube des guten Holländers Fliegen befinden. Wer hat die Fliegen gezählt? Die Fliegen hat der Schiffskapitän gezählt und die Mädchen hat der

: Stöcker gezählt.

Doppelter Schmerz. Pfarrer: Na, Jochem, wie geht's denn Eurer Frau? Jochem: Ach, Herr Postur, die is hüt nacht gestorwe. (Er beginnt zu schluchzen). Pastor: Nun, dann müßt Ihr Euch fassen und den Schmerz zu ertragen suchen! Jochen: Jo, aber die Gemeinheit is, sie hätt mir nicht gesagt, wo I sie ihr gespoartes Jeld vergrowe hätt?

FürdieBuren sind als letzte Gaben eingegangen und abgesandt worden: Von O. G. in Gießen 2 Mk vom Krieger- I und Gesangverein Saasen 6.30 Mk., von T. H. B. in Oppenrod 1 1 Mk., zusammen 9.30 Mk. - Es sind mithin von der unteo- I zeichneten Ortsgruppe insgesamt abgesandt worden 1789.08 Mt. I Gießen, 25. April 1900. k 3 «r sn

DieO rtsgruppeGießendesA. D. V.

Wetterbericht. Das nördliche Minimum schreitet ost- I wärts ins Innere von Rußland ab. Auf seiner Rückseite ist I per Luftdruck im Steigen, indes das barometrische Maximum sich I vom Nordwesten her nach dem Kontinent herein ausbrettet. Da- I gegen hat sich jenseits der Alpen die bereits gestern dort. ge- I legene Depression erhalten, sodaß heute vom Nord- und Westfuße I des Gebirges ziemlich steile Gradienten bestehem Bei dieser I Druckverteilung ist auf unserem Gebiete beträchtlich kühleres I Wetter eingetreten. Im Alpenvorlande und rm Gebirge hat es I nachts und stellenweise auch am Morgen geschnett. Mssch- I lande hat es indes rasch wieder aufgeklärt. Voraussichtliche I Witterung; Vorerst noch ziemlich kühles Wetter mit wechselnder I Bewölkung und stellenweisen Niederschlägen. ________________

Tüchtiger Arbeiter ffiiebigffci.

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für dauernde Besckäfriaung sofort gesucht.

Louis Katz, Mäuslmrg 16.

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ITC. Levi, Schimsadrib.

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PYRAMIDEN^,