Ausgabe 
27.3.1900 Erstes Blatt
 
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von General Plumer unterm 14.M3rz von Lobatsi: Die Buren drangen heute morgen von Süden her in be­deutender Stärke vor. Sie kamen aus Good Liding. Nach einem heftigen Kampfe mußten sich un­sere Vorposten unter dem Obersten Bodle zurück- ziehen. Der Rückzug vollzog sich übrigens in bester Ordnung auf die Hauptstellung. Wir haben den Tod eines Leutnants zu beklagen, mehrere Verwundete werden vermißt. Nachmittags drangen die Buren weiter nörd­lich vor und beschossen unsere Stellungen von einem Hügel, der unsere linke Flanke beherrschte. Unsere Ge­schütze antworteten, und der Artilleriekampf währte bis Sonnenuntergang."

London, 24. März. Ein Telegramm derTimes J aus Bulawayo meldet, daß die Avantgarde Plumers am 14. März nicht, wie gemeldet, Pitsani erreicht hatte, sondern nur bis sechs englische Meilen südlich Lobatsi vorgerückt war. Die am 15. und 16. folgenden Kämpfe zwangen das ganze Korps, sich unter dem Schutze der Nacht auf Krokodilspool zurückzuziehen und das Feldlazaret bis nach GabaroneS zurückzuverlegen. Es ist ein wenig einleuchtender Kommentar, wenn das Telegramm schließt:Man nahm an, der Zweck der Burendemonstration nördlich von Mafeking sei die Fort­führung der Belagerungsgeschütze gewesen."

Ferner ist folgende Nachricht von Wert.

Loudon, 24.März. Oberst Plumer ist geschlagen worden, und mußte sich auf Gabarones und von da über den Notwanifluß nach dem Krokodilfiuß zurückziehe«. Der Entsatz MafekingS gilt hier jetzt als völlig aussichtslos.

Gabarones liegt hoch oben im nördlichen Betschuana- Land, etwas östlich der Bahnlinie, die, entlang der Grenze des Transvaalstaates verlaufend, Kimberley und Mafeking mit Bulawayo, dem Hauptorte von Rhodesia, verbindet. Der strategische Wert MafekingS besteht übrigens darin, daß es diese Eisenbahn sperrt.

Auch die von Süden, von Kimberley aus in der Rich­tung auf Mafeking vorgegangenen Truppen haben bis jetzt keine Erfolge erzielt. Bis Warrenton, d. h. etwa 450 Kilometer noch von Mafeking entfernt, find fie ge­kommen, dort aber machen ihnen schon die Buren den Uebergang über den Vaalfluß streitig. Und nicht allein, daß das englische Geschützfeuer bis jetzt vollständig resultat- loS geblieben ist, haben die Buren auch alle über den Fluß führenden Fähren zerstört, so daß dieser nur noch schwimmend zu passieren ist. Daß die Buren hier that- sächlich zu einem ernsten Widerstand entschlossen sind, zeigt folgende Depesche des Reuterschen Bureaus:

Warrenton, 24. März. Der Feind richtete gestern gegen die Brückenwache lebhaftes Gewehrfeuer, daS von den Engländern gelegentlich erwidert wurde; Artillerie trat nicht in Thätigkeit. Augenscheinlich wird dem Uebergang über denFluß erbitterter Wid erstand entgegen­gesetzt werden. Hier sind Nachrichten eingegangen, daß die Farmer an der Nordwestgrenze des Freistaates, welche bereits in ihre Heimstätten zurückgekehrt waren, zurückbe­ordert wurden und den Befehl erhielten, sich über den Fluß nach Transvaal zu begeben.

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Telegramme desGießener Anzeiger".

London, 26. März. Das Kriegsamt veröffent­licht folgendes Telegramm Lord Roberts aus Äloemfontein vom 25. ds. Mts.: Soeben erhalte ich ein Telegramm aus Bulawayo mit Nach­richten des Obersten Baden Powell. Derselbe berichtet hierin u. a., daß bis zum 13. März alles gut ging. Lord Roberts fügt noch hinzu, daß der Gesundheitszustand der am 23. März bei Modder River verwundeten Garde-Offi­ziere sich gebessert hat.

London, 26. März. Aus Rouxbitte wird vom 24. März gemeldet: Das Kommando Olivier mit einer be­deutenden Truppenmacht und 15 Geschützen bewegt sich in der Gegnd von Ladybrand. Eine weitere bedeutende Buren- Abteilung ist ebenfalls an der Grenze des Basutolandes signalisiert worden. Es ist wahrscheinlich, daß diese Truppen von General French abgefangen werden.

London, 26. März. Aus Warrenton wird vom 24. März gemeldet: Heute nachmittag drang eine kleine Buren-Abteilung kriechend gegen den Fluß vor, und zwar an der äußersten westlichen Grenze, um sich einer Stellung zu bemächtigen, von welcher aus sie uns besser beschießen konnten. Unsere Truppen bemerkten jedoch das Manöver und eröffneten sofort ein scharfes Feuer gegen den Feind, welches denselben zum Rückzüge zwang.

London, 26 März. DieTimes" veröffentlicht folgendeste le^r am in aus Mafeking vom 14. d. M. Nach einer Woche vollständiger Ruhe, während welcher wir glaubten, der Feind habe sich zurückgezogen, um den Operationen des Generals Plumer Widerstand entgegen- Susetzen, haben die Buren ihre Thätigkeit doch wieder be­gonnen. Die allgemeine Lage ist aber unverändert. Oberst Baden Powel hat einen Ausschuß ernannt, welcher die Lage der Eingeborenen beraten soll. Unsere Laufgräben halten den Feind in respektabler Entfernung und verhin­dern ihn, einen Sturm auszuführen.

Berlin, 26. März. DasBerl. Tageblatt" meldet aus London: Die Kolonne des Generals Clements be­setzte Philippolis ohne Widerstand und erbeutete Wagen, Waffen und Munition.

Berlin, 26. März. DerBerl. Montagszeitung'- wird aus London gemeldet: Der Volks^aad des Oranje-Freistaates wurde fiir den 3. April nach Kronstadt einberufen.

Drutsches Reich.

Berlin, 24. März. Der Kaiser hatte heute vor­mittag im Auswärtigen Amt eine Besprechung mit dem Staatssekretär Grafen von Bülow und hörte später im königlichen Schlosse die Vorträge des Kriegsministers von Goßler, des Chefs des Generalstabes Grafen Schliessen und des Chefs des Generalstabes Grafen von Hahnke. Zur

Frühstückstafel beim Kaiserpaar waren Reichskanzler Fürst Hohenlohe, der Herzog von Ratibor, Fürst Radziwill, Fürst Herbert Bismarck und andere Fürstlich feiten geladen.

Eine Protesterklärung gegen die lex Heinze hat nunmehr auch eine freie Vereinigung bildender Künst­ler Münchens an den Bundesrat ergehen lassen. Dieser Protest enthielt ca. 1000 Unterschriften, darunter die ersten Namen der Münchener Künstler.

Die Kaiserin empfing heute mittag im könig- lick)en Schlosse die vom Roten Kreuz für Transvaal aus­gerüstete, heute abend nach dem Kriegsschauplätze abgehende dritte Expedition.

Dem deutschen Generalkonsul in K a p st a d t wurde in deutschen Blättern vorgeworfen, daß er Schuld daran trage, daß deutsche Zeitungen in Kapstadt nicht mehr aus­geliefert werden, weil sie zutreffende Berichte und Urteile über den südafrikanischen Krieg brachten. Nach hier ein­gegangener amtlicher Meldung entspricht die Behauptung über die Zurückhaltung der deutschen Zeitungen nicht den Thatsachem, diese Zeitungen sind vielmehr von dem Kapstädter Postmnte stets rechtzeitig ausgegeben worden. Auch die dem Konsul in den Mund gelegte Aeußerung:Je eher die hiesigen Deutschen im Engländertum aufgehen, desto besser", erweist sich als unbegründet.

DieGermania" schreibt: Der Abg. Dr. Lieber ist nunmehr soweit wieder hergestellt, daß er sowohl vor­mittags wie nachmittags mehrere Stunden außer dem Bette zubringt, und auch mit seinen politischen Freunden Konferenzen abhalten kann. An den parlamentarischen Verhandlungen wird derselbe sich jedoch vorläufig noch nicht beteiligen, sondern in nächster Zeit in seine Heimat Camberg übersiedeln, sobald milderes Wetter eintritt. Ein bestimmter Tag der Abreise ist noch nicht fegesetzt.

DerPost" wird von wohlunterrichteter Stelle die Petersburger Meldung eines hiesigen Blattes von der an­geblich bevorstehenden Abberufung des dortigen deutsch. >7 Botschafters Fürsten Radolin als jeder Begrün­dung i ntbehrend bezeichnet.

Der Stadtverordneten-Ausschuß für die Vorbe­reitung der Neuwahl des zweiten Bürgermeisters beschloß gestern mit großer Mehrheit, den zweiten Bürgermeister von Königsberg, Brinkmann, zur Wahl zu empfehlen.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Nach einem heute eingetroffenen weiteren Telegramm des Gouvernements Kamerun liegen keinerlei Anhaltspunkte dafür vor, daß die Expedition des Hauptmanns v. Besser gefährdet sei. Zugleich werden als-Gegner der Expedition die Mörder des Forschers Conrau, also die Bang-Leute, bezeichnet. Da­nach ist die Expedition von Besser von der Station Johann- Albrcchts-Höhe aus nach Norden vorgegangen. Seitens des Gouvernements ist ein Bericht über ben Verlauf der Expedition in Aussicht gestellt.

Ausland.

Wien, 25. März. DasWiener Fremdenblatt" be­spricht an leitender Stelle die Ablehnung von Friedens- Vermittelungen in der südafrikanischen Frage durch Oesterreich-Ungarn und motiviert dieselbe damit, daß, nach­dem die englische Regierung von vornherein jede Ver­mittelung zurückgewiesen habe, die erste und notwendigste Vorbedingung für eine Vermittelungs-Aktion fehle.

Prag, 25. März. Aus Anlaß der Predigten des Jesuitenpaters Freund fanden gestern abend vor der Stadtkirche neuerdings große Krawalle statt. Die Demonstranten riefen: Los von Rom und sangen die Wacht am Rhein". Die Polizei mußte verschiedene Male einschreiten und nahm mehrere Verhaftungen vor.

Budapest, 24. März. Ministerpräsident S z e l l reist heute nach Wien, um dem Kaiser über verschiedene An­gelegenheiten Bericht zu erstatten.

Rom, 24. März. In parlamentarischen Kreisen herrscht die größte Unruhe. Die Oppositionsblätter ver­langen entweder den Rücktritt des Kabinetts P e l l o u x oder die unverzügliche Kammerauflösung. Das Kabinett Pelloux und die Kammermehrheit sind dagegen entschlossen, die Geschäftsordnung uckl jeden Preis abzuändern, um mit der Obstruktion ein Ende zu machen. Jedenfalls sind aber stürmische Sitzungen zu erwarten.

Paris, 24. März. Nach einem hier zirkulierendeu Gerücht soll mit Marokko ein ernster Konflikt wegen Besetzung Jnsalahs durch die Franzosen ausgebrochen sein.

Paris, 25. März. Oberstleutnant Picquart und Josef Rein ach haben das BlattEcho de Paris" wegen eines Artikels, worin sie zu wiederholten Malen als Ver­räter hingestellt wurden, gerichtlich belangt. Der Prozeß ist auf den 23. Mai anberaumt worden. L a b o r i wird im Namen der Kläger einen sehr bedeutenden Schadenersatz fordern.

Paris, 25. März. Der japanische Kronprinz ist heute vormittag hier eingetroffen.

Sofia, 24. März. Der Fürst wird sich demnächst mit einer russischen Großfürstin verloben.

K o n st a n t i n o p e l, 24. März. Die Pforte teilte den Botschaftern unter Bezugnahme auf die Kollektivnote der­selben durch Rundschreibnr mit, daß sie zur Herstellung des Gleichgewichts des Budgets beschlossen habe, vom 1./14. März 1901 a b neue Tarife anzuwenden, und daß die Zollämter angewiesen werden sollen, vom 1./14. Mai 1900 ab 11 Prozent anstatt 8 Prozent vom Werte der eingeführten Waren zu erheben. Die Pforte erwartet, daß die Botschafter diese Maßregel gerecht finden werden, und ersucht dieselben, der Regierung davon Mit­teilung zu machen.

Lokales rm- Krmmyielles.

** Stadttheater. Auf allgemeinen Wunsch wird am Dienstag, den 27. ds., als letzte Volksvorstellung eine Wiederholung des nach der Donizetti'schen Oper bearbeiteten VaudevillesDie Regimentstochter" stattfinden, welche bei ihrer Erstaufführung am vergangenen Freitag einen durchschlagenden Erfolg hatte. Der hohen Kosten wegen muß indes für die bevorstehende Aufführung eine kleine Preiserhöhung eintreten, und es stellen sich die Eintritts­preise auf Mk. 1.20 für Loge, Mk..50 für Saal und Mk..30 für Gallerie. Eine der bedeutendsten Novitäten, die zweifelsohne das Jntereffe des gesamten I Theaterpublikums wachrufen wird, steht für nächsten Frei­

tag auf dem Repertoir unseres Stadttheaters, nämlich da- Dreyer'sche SchauspielDer Probekandidat". Herr Marlitz vom Frankfurter Schauspielhause wird darin den Schulamtskandidaten Fritz Heitmann spielen. Diese Aufführuli? ist die vorletzte dieser Saison.

Nidda, 25. März. Frühlingsanfang im Kalender ist vorbei, trotzdem ringt noch der Winter hartnäckig mit dem Frühling um die Oberhand. Heute Sonnenschein, morgen Schnee, so wechselt es; dabei bemerkt man seit einigen Tagen an den Spalieren blühende Aprikosen. Der in diesen Blättern kürzlich erhobene Appell, den Raupen zu Leibe zu gehen, kann nicht genug beherzigt werden. Wenn man die Bäume durchmustert, so gewahrt man hie und da vertrocknetes Laub an den Astspitzen kleben. Nimmt man es auseinander, so findet man darin Klümpchen schwarzer haariger Raupen, welche bei Berührung sich bewegen. Diese überziehen alsbald, wenn sonnige Witterung eintritt, bin ganzen Baum und schädigen Blätter und Blüten. Unjeu Feuerwehr hielt heute die erste Frühjahrsübung. Die Influenza hat hier und in der Umgegend immer noch nicht nachgelassen; doch sind Sterbefälle seltener.

Vermischtes.

* Solingen. 24. März. Die Deputation der Stadt, welche dem Kaiser den Ehrenpallasch über­brachte, teilt mit, der Kaiser habe, als Stadtrat Strathmann auf die in die Klinge eingravierte Germania, sowie die JachtHohenzollern" aufmerksam machte, geantwortet DieGermania" ist schon da, aber die Flotte muß noch kommen." Bezüglich die den Korb schmückenden Figur des deutschen Michels sagte der Kaiser:Das ist das richtige Bild vom deutschen Michel; das muß unserem Volke immer näher gebracht werden."

* Bochum, 24. März. Auf dem Hochofenwerk Heinrichshütte bei Hattingen stürzte ein Hoch­ofen ein. Zwei Arbeiter wurden getötet, drei schwer und zwei leicht verletzt. Unter den letzteren befindet fich auch der Chef des Werkes.

Berlin, 24. März. DieBerl. Montags Zeitung" meldet aus Wien: In der hiesigen Eisenfabrik war beim Umschmelzen alter Gewehrläufe eine Kugel irr­tümlich im Gewehrlauf stecken geblieben. Dieselbe drang dem Werkmeister Schweigbauer in den Unterleib. Sein Zustand ist hoffnungslos.

Berlin, 26. März. Ein Lustmord ist unweit Grünau verübt und gestern früh entdeckt worden. Die seit vorigem Donnerstag vermißte 43jährige Ehefrau des Schiffers Graßnick aus Gosen wurde bei Eichwalde im Forste vollständig entblößt und mit durchschnittener Kehle tot aufgesunden.

* Eine Ueberraschung beim Skat. Als in einer der letzten Nächte die Gäste des Cafe Kerkau in der Friedrich­straße beim Skat im Spielsalon saßen, entstand plötzlich gegen N/, Uhr eine Bewegung im Saale. Etwa ein Dutzend martialischer Gestalten in Zivil drangen von beiden Ein­gängen in den Salon ein und riefen den überraschten Spielern zu:Hier KriminalpolizeiI Keiner darf vom Platze' Alles sitzen bleiben.'!" Gleichzeitig, wurden die Aufgänge zum Saal besetzt. Obwohl sich die Herren nichts Schlimmes bewußt waren, da lediglich die durch Anschlag im Casv er­laubten Spiele gespielt wurden, so wurde in der ersten Bestürzung mancher ein wenig blaß. Kriminalkommissar von Manteuffel, der die polizeiliche Neberwachung aller Spielaffairen leitet, trat jetzt vor und ersuchte von Namens­nennung eines jeden. Auch wurde eine Legitimation ver­langt. Erfreulicherweise hatten alle Gäste es waren ihxer etwa sechzig Ausweise bei sich, sie hätten sonst den Weg nach dem Polizeibureau antreten müssen. Herr v. Manteuffel versicherte schließlich, daß die Herren wegen seines überraschenden Besuches und der Feststellung ihrer Namen sich keine Kopfschmerzen zu machen brauchten. Wenige Minuten, nachdem er sich entfernt hatte, wurde an allen Tischen lustig weitergespielt. Es verlautet, daß eine bestimmte, in Spielerkreisen bekannte, Persönlichkeit gesucht, aber nicht gesunden wurde.

* Kiel, 24. März. Heute Mittag drang ein an­scheinend G e i st e s k r a n k er in das Dienstzimmer des B ürger- meistersLorey und versuchte diesen zu erschießen. Der Thäter wurde aber daran verhindert und festgenommen.

Neue Postvorschrifteu.

Arn 1. April tritt eine neue Postordnung in .«'raff, die das Verhältnis zwischen Post und Publikum neu .reytt und eine große Zahl von Verkehrserleichterungen bringt. Heber die Neueinführung von Geschäftspapieren, tele­graphischen Postanweisungen und Eilbriefsendungen im Ortsverkehr, die Herabsetzung der Gebühren u. s. w. haben wir bereits berichtet; von sonstigen Verbesserungen heben wir folgende hervor. Bei Drucksachen darf man fortan durch Stempel oder Druck hergestellte Zusätze unbeschränkt anbringen. Auch ist es gestattet, in Einberufung^ und Einladungskarten den Namen des Einberufenen oder Ein- geladenen, sowie Zeit, Zweck und Ort der Zusammenkunft zu vermerken. Drucksachen in Form offener Karten dürfen die Größe einer Post-Paketadresse nicht wesentlich über­schreiten. Bei Warenproben sind handschriftliche Vermerke in erweitertem Umfange zulässig, auch darf die Aufschrü auf einer haltbar befestigten Fahne von PergamentMl' oder einem andern festen Stoffe angebracht merben- 4° lagernde gewöhnliche Brieffendungen dürfen in der statt des Namens des Empfängers auch einzelne Wdrier oder kurze Sätze enthalten. Die Vereinigung von ^ua fachen, Warenproben und Geschäftspapieren zu einer Sen­dung ist bis zum Gewicht von einem Kilogramm Pattyasr- Die mit dem Vermerk:Sofort zum Protest" versehenen Postaufträge sollen fortan nicht mehr sogleich noch ocr ersten vergeblichen Vorzeigung oder nach dem ersten ver aeblich gebliebenen Versuche der Vorzeigung zur Protestant nähme weiterqesandt werden, sondern noch bis Zum öajiunc der Schalterdienststunden an dem bezüglichen Tage bei de

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