allerdings die Fixierung schwer sei, wo die nötigsten Be- keg'e fehlten.
Dbg. Schrader (freis. Vereinig.) vertritt den Verfassungsstandpunkt in Bezug auf die Indemnität und wendet sich gegen die Hofkamarilla, unter der alle Ministerpräsidenten zu leiden hätten.
Abg. Bebel wendet sich gegen die gestrigen Ausführungen des Grafen Lerchenfeld, nach denen schließlich eine ganze Armee-Reorganisation durchgeführt werden könne, ohne daß man den Reichstag vorher befrage. Gegen Lieber citiert er dessen Aeußerungen auf dem Katholikentage, daß das Zentrum den Luxus einer selbständigen Politik habe daran geben müssen. Das Zentrum, die maßgebende Partei, wahrt nicht mehr die Rechte der Volksvertretung! Gegenüber dem Kriegsminister vergleicht er die Boxer mit dem Landshurm von 1813 und bezeichnet es als ungerecht, ihnen nun die ganze Schuld aufzubürden. Unwiderlegt sei, daß vor den chinesischen Ausschreitungen wehrlose Chinesen von deutschen Soldaten erschossen wor- beif sind. Ein Bericht der „Kreuzztg." über die Belagerung von Peking auf Grund der Aussagen des österreichischen Gesandtschaftssekretärs konstatiert, in welcher unerhörten und unverschämten Weise die europäische Presse gegen die Chinesen gehetzt hat und sagt, der österreichische Gesandtschaftssekretär und seine Gemahlin stellen entschieden in Abrede, daß die Belagerung so blutig und so verzweifelt war, wie es die Presse geschildert hat: daß sie erst, als sie die Schilderung ihrer Leiden lasen, eigentlich Angst bekommen haben (Heiterkeit.) Tie Hunnenbriefe seien nur zu wahr und der Zusammenhang der darin geschilderten Kriegführung mit der Pardonrede sei nicht abzuweisen. Redner verliest zum Beweis dafür einen neuen Hunnenbrief, der die Abschlachtung von Weibern und Kindern schildert und ausdrücklich auf jene Ansprache Bezug nimmt. Bedenklich seien die Ausführungen des Kriegsministers, die so klangen, als sehe man den Krieg als ein Glück an. Bei der Bremerhavener Kaiserrede könne man nicht entschuldigend sagen, es sei nur eine Soldatenrede. Der Kaiser spreche immer als Kaiser und soll als ganze Persönlichkeit behandelt werden. Wirkliche Kulturaufgaben würden durch die jetzt übliche Raub- und Eroberungspolitik nicht erfüllt. Wenn die M i s s i o n ä r e auf eigene Gefahr als Privatpersonen nach China kommen, sei nichts dagegen zu sagen, aber zu verurteilen sei es, daß sie als politische Agenten fungierten und daß man von staats- wegen für sie eintrete. Diese Behandlung des Missionswesens sei ein politisches Handelsgeschäft zwischen Regierung und Zentrum. Der Redner verbreitet sich ausführlicher über das Missionswesen und schildert das Verhalten des Bischofs Anzer, der sich als Mandarin in einen chinesischen Dampfer einaedrängt habe. Wie würde die baierische Landbevölkerung Li-Hung-Tschang empfangen haben, wenn er als baierischer Mandarin aufgetreten wäre. (Heiterkeit.) Mit der christlichen Toleranz sei es nicht weit her und dem chinesischen Aberglauben sei der in K o nitz zu tage getretene Aberglaube mindestens ebenbürtig. Den Vorwurf der Vaterlandsfeindschaft, der ja schon den ersten Christen gemacht wurde, weise er zurück. Er werde nur verlangen, daß man gerecht prüfe und nicht nur auf die Stimme der Leidenschaft höre. Die „Kreuzztg." giebt zustimmend eine Rede des englischen Oppositionsmannes John Morley wieder, der die englischen Minister eine elende Bande nennt, ein Ausdruck, den ich nicht gebrauchen würde, weil ich mir sofort einen Ordnungsruf vom Präsidenten zuzöge. (Große Heiterkeit.) Bebel giebt dann längere geschichtliche Ausführungen über die Kommune, bis Präsident Graf B alle str em ihm zuruft: „Jetzt können wir wohl die Kommune verlassen". Nun verweist der Redner auf den Grafen Pückler, und polemisiert gegen Bassermann, dessen Partei die Jnteressenpolitik der Besitzenden auf Kosten des armen Mannes, die Liebesgaben- und Lcbensmittel- verteuerungspolitik mitgemacht habe. Den Arbeitern, die solche Leute wiederwählen, müssen die Götter ihre Dummheit verzeihen. (Heiterkeit.) Die aufsteigende Sozialdemokratie werde über diese untergehende Partei zur Tagesordnung übergehen. Es freut uns, daß Herr v. Kardorff China gegenüber das Recht der Expropriation reklamiert hat; wir werden das Recht auf-Expropriation eines -Tages
hastenden UeberschwungeS gefiel er wie gewöhnlich. Schade, daß Herrn di Balthynis Physiognomie so wenig geeignet ist. finster zu scheinen,: man würde an seine Finsterheit auch bei ernsthafteren mimischen Anstrengungen nicht glauben. Daß Nathan den Tempelherrn einmal „groß und erhaben" nennt, sei Herrn di Balihyni ins Gedächtnis gerufen. Er möge auch erwägen, daß echte Kunst weniger scheinen will, als sie ist; aber sie ist weit mehr, als sie scheine. Herr Marlitz und Frl. Korn bildeten das Sultans- geschwisterpaar. Es ist anzuerkennen, daß Herr Marlitz sich bestrebte, über die Repräsentation hinaus bis zur Charakteristik vorzudringen, daß er des Sultans Ruhm zu „stehen" trachtete. Frl. Korn gelang das äußere Auftreten einer orientalischen Prinzessin recht nett. Der „dicke, rote, freundliche" Patriarch des Herrn Reinhardt sand bei der großen Masse des Publikums nahezu lärmenden Beifall. Das satirische Urbild des Dichters wurde freilich in dieser Darstellung ganz verschleiert. Den „guten, wilden" Derwisch und die Recha habe ich leider nicht gesehen, da ich nur einigen, den mittleren Hauptszenen beiwohnen konnte. Herr Kirchberg behandelte die Rolle des Klosterbruders mit ungewöhnlichem Geschick. P. W.
Konzert der Weiningrr KosKapesse.
Gießen, den 24. Oktober 1900.
Wohl nie war in Gießen früher Gelegenheit geboten, ein fremdes Orchester unter seinem eigenen Dirigenten sich in einem Symphonie Konzert produzieren zu hören, ein Borzug, der ja meistens nur größeren Städten zu Gute kommt. Gestern bot sich endlich auch einmal für die hiesigen Musikfreunde eine derartige Gelegenheit dar, uud zwar war es die Herzogliche Hoskapelle zu Meiningen, die in Steins Saalbau unter der Leitung ihres rühmlichst bekannten Dirigenten, Generalmusikdirektor Stei.nbach, ein
für uns iu Anspruch nehmen. (Heiterkeit.) Kardvrff vermutete in meiner Rede bestimmte Vorschläge. Nur wenn einmal das Reichskanzleramt in unseren Händen ist (große Heiterkeit), dann überlassen Sie es uns nur, welche Richtung wir der deutschen Politik geben werden. Wir hegen seit langem den Verdacht, daß unsere Partei beim Kaiser verleumdet und verhetzt wird. Wenn es in Bezug aus Berichterstattung so weiter geht, wie bisher, so wird uns nur Wasser auf unsere Mühle getrieben. (Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.)
Reichskanzler Graf Bülow: Wenn der Vorredner unsere Chinapolitik hart und grausam nennt, so berufe ich mich ihm gegenüber auf einen Brief, der vor mir liegt. Ich habe im allgemeinen nicht die Gewohnheit, mit Briefen zu operieren (Heiterkeit), ich will aber einmal von dieser Gewohnheit abgehen und dasselbe Mittel wie Bebel anwenden. Freilich handelt es sich nicht um einen Hunnen-, sondern um einen Chinesenbrief: Der hiesige chinesische Gesandte ist wirklich ein sehr netter Mann (Heiterkeit), ein unterrichteter, ein wißbegieriger Mann und ein kompetenter Beurteiler chinesischer Verhältnisse und unseres Vorgehens gegen China. Ja, er ist noch kompetenter als Herr Bebel, denn er ist doch ein geborener Chinese (stürmische Heiterkeit), während Bebel nur ein freiwillig gouvernementaler Chinese ist. (Erneute Heiterkeit). Vor mehreren Tagen erhielt ich einen Brief des chinesischen Gesandten, voller Anerkennung für unsere Politik gegen China. In dem Briefe heißt es!U. a.: Während der vergangenen Jahre haben Deutschland und China immer die freundschaftlichsten Beziehungen gepflegt. China ist Deutschland zum allergrößten Dank verpflichtet, auch dafür, daß durch dessen Vermittelung nach dem japanischen Kriege die Provinz Schantung China erhalten blieb. Aus diesem Dankgefühl heraus hat China bei der Pachtung Kiautschous den deutschen Wünschen Rechnung getragen. Seit Abschluß des Pachtvertrages über Kiautschou sind alle Meinungsverschiedenheiten zwischen der deutschen und der chinesischen Regierung geschwunden. (Lachen bei den Sozialdemokraten.) Der Gesandte kommt dann auf meine Zirkularnote zu sprechen und weist darauf hin, daß nach der von mir abgegebenen Erklärung die Befreiung der Gesandtschaften und die Unterdrückung der Unruhen der Zweck der Expedition gewesen sei. Dann ist Bebel auf die Reden zu sprechen gekommen, die der Kaiser in Bremerhaven und Wilhelmshaven gehalten hat. Wenn er gesagt hat, daß, als die Rede in Bremerhaven gehalten wurde, die Europäer in Peking schon befreit gewesen wären, so ist das ein Irrtum. Damals waren wir überzeugt, daß sämtliche Europäer bis auf den letzten Mann niedergemacht waren. Das wurde von der ganzen europäischen Diplomatie angenommen, auch in allen Hafenstädten und von allen Kabinetten. In London sollte sogar ein Trauergottesdienst abgehalten werden. Wenn Bebel besser informiert war als ich — vielleicht erhält er direkte Nachrichten aus China (Heiterkeit) — dann hätte er uns informieren sollen. Die Kaiserrede in Wilhelmshaven sei unmittelbar nach Eintreffen der Nachricht von der Ermordung des Gesandten gehalten worden, und da müsse das Blut schneller durch die Adern jagen. Bedauerlich seien die Angriffe auf die deutschen Soldaten. Bisher .sei kein unwürdiges Verhalten von deutschen Soldaten nachgewiesen worden. Jede Ausschreitung würde geahndet werden. Aber es zeuge nicht von bon sens, wenn in der bisherigen Weise unser Heer geschmäht werde. Der Genius des deutschen Volkes und oer gute Ruf des Heeres bürge dafür, daß in unserem Heere Humanität mit Entschiedenheit verbunden würde. (Beifall.)
Kriegsminister v. G o ß l e r erklärt, daß in Bezug auf die Behauptungen in den Hunnenbriefen die Untersuchung eingeleitet sei. Vorerst aber liege noch kein Beweis vor. Friedlichen Chinesen geschehe nichts, die Boxer aber seien keine reguläre Truppe, und verdienen dafür den Tod, wenn man sie mit den Waffen in der Hand ergreife. Von den Bebelschen Ausführungen könne er nur die Worte unterschreiben: „Unser Kaiser ist ein ganzer Mann".
Abg. Bachem verteidigt das Verhalten der Missionen.
auserlesenes Konzertprogramm uns Gießenern vorzuführen unternommen hatte. Da über die Leistungsfähigkeit dieses ausgezeichneten Orchesterkörpers an dieser Stelle schon mehrfach die Rede war, so begnügen wir uns mit der kurzen Bemerkung, daß wir in dem gestrigen Konzert alles das in reichem Maße vorfanden, was man heute von einem gut geschulten Orchester zu verlangen pflegt und hohe technische Fertigkeit in allen Jnstrumentengruppen und einmütige, musterhafte Unterordnung der Einzelnen gegenüber den Weisungen des Dirigenten. Daß Fritz Steinbach als Kapellmeister, wenn auch nicht überall in der Grazie seiner Bewegungen, so doch in jeder anderen Beziehung zu den hervorragendsten Vertretern seines Faches zu rechnen ist, darüber kann für den kein Zweifel herrschen, der ihn und andere Koryphäen hat dirigieren sehen. Seine Direktionsweise ist zielbewußt und energisch; mit Taktstock und Auge beherrscht er sein Orchester mit unbeschränkter Sicherheit, und da seine Musiker nicht nur seine Eigenheiten kennen, sondern auch mit Liebe und Hingebung seinen Anordnungen folgen, so sind Erfolge wie die gestern in Steins Saalbau erzielten, leicht begreiflich. Webers Ouvertüre zu „Euryanthe", die das Konzert eröffnete, wurde mit außerordentlicher Frische gespielt und war, wenn auch einige Einzelheiten etwas gesucht erschienen, eine schöne, einheitliche Leistung. Dasselbe möchten wir von der v-äar-Symphonie (opua 73) von BrahmS behaupten, von der besonders die beiden Ecksätze, sowie daS Allegretto grazioso den Beifall des Publikums iu hohem Grade erweckten. Das O-äur-Konzert für Flöte von Mozart, von dem besonders der erste Satz ansprach, gab Herrn Kammer- musikuS Manigold schöne Gelegenheit, sein Können auf diesem, im allgemeinen selten gehörte« Instrument in vorteilhafter Weise zu zeigen.
Der zweite Teil des Programms enthielt ein Konzert
Abg. Bebet verwahrt sich gegen den Vortvurs, baf er die Armee als solche herabgesetzt habe. Wenn bet Kriegsminister die Richtigkeit der erwähnten Soldate^» briefe bezweifle, weshalb gehe er dann nicht mit Klage», gegen die Blätter vor?
Darauf wird die Diskussion geschlossen und der Nachtragsetat der Budgetkommission überwiesen. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Interpellation über die 12 000 Mark-Affäre.
Koloniales.
— Der neue Kolouialdirektor. In fber „Dt. Kolouial- zeitung" wird der Wortlaut zweier Antworten bei Kolonialdirektors Dr. Stuebel auf Eingaben der Gesellschaft mitgeteilt. Die eine bezieht sich auf dieSicho rung des deutschen Einflusses bei Erteiluvz von Konzessionen. Sie lauten in dem wesentlich«, Teil:
Die Kolonialverwaktung sieht es als ihre vornehmste Aufgabe bei Verleihung von Konzessionen an Gesellschaften ebensowohl den Aui- gleich zwischen dem höheren nationalen Interesse und den dringende« wirtschaftlichen Bedürsniffen eines jeden einzelnen Schutzgebietes zu finde«, als auch das allgemeine wirtschaftliche Jntereffe des ganzen Schutzgebietes nicht über den an Gesellschaften zu verleihenden Sonderrecht« aus dem Auge zu verlieren. Im Hinblick auf diese Aufgabe kann fir die neuerliche Anregung, welche diese wichtigen Fragen in dem Schoß« der Kolonialgesellschaft gefunden haben, nur mit Genugthuung begrüß«. Die vorliegenden Beschlüsse werden ihr die Durchführung der Äufgak wesentlich erleichtern.
Auf die Mitteilung von dem Beschluß der Gesellschaft, der deutschen Reichsregierung aus dem Vermögen der Den. schen Kolonialgesellschaft den Betrag von 100000 Mark behufs Beendigung der Vorarbeitens'zum Bau der Eise» bahn Dar-es-Salaam-Ukami zur Verfügung zr stellen, antwortet der Kolonialdirektor:
Ich darf Euere Excellevz zunächst bitten, dem Vorstande für bi> opferwillige Bethätigung des Interesses, welches die Deutsche Kolonial- gesellschast der wirtschaftlichen Entwickelung von Deutsch-Ostafrika auch in der vorliegenden Sache entgegenbringt, den Ausdruck meines aufrichtigen Dankes übermitteln zu wollen. Die Gründe, welche dir Kolonialverwaltung veranlaßt haben, von dem Anerbieten keinen Gte brauch zu machen, liegen in der Rücksicht, die die Kolonialverwaltung auf die Stellung des Reichstags zur vorliegenden Frage in seiner letzten Tagung zu nehmen hat, und find im Schoße der Versammlung selbst bereits zur Sprache gebracht worden. Ich knüpfe im übrigen an dir vorstehende Mitteilung die Bemerkung, daß ich in voller Uebereinstimmung mit der Deutschen Kolonialgesellschaft den Bau von Eisenbahnen für dir wichtigste Aufgabe halte, die der Kolonialverwaltung für daS ostafrikanische Schutzgebiet vorliegt, und daß ich die bestimmte Erwartung fjtge, es werde in kurzer Zeit gelingen, die für Durchführung dieser Autzak geeigneten Mittel und Wege zu finden.
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Prozeß Sternberg.
Berlin, 23. November.
Der Vorsitzende teilt mit, daß eine Anzahl ein gegangener Briese Teile der Akten geworden sind in der Untersuchung ssache gegen den Kriminalkom- missarius Thiel, der in der Nacht verhaftet worden ist. Staatsanwalt Brant erklärt, er halte es für seine Pflicht, mitznteilen, daß die Verdachtsgründe gegen den Kriminalkommissarius Thiel wegen Verbrechens gegen die §§ 346 und 332 Str. G. B. sich inzwischen derartig verdichtet haben, daß er in dieser Nacht verhaftet uns die Voruntersuchung wegen Verbrechens gegen ihn er öffnet worden ist.
Die ärztlichen Sachverständigen Dr. Störmer und Dr. Moll richten an Frau Huth und Frau Blümke eine große Anzahl von Fragen, die sich auf den Gesundheitszustand der Woyda'schen Familie, insbesondere der verstorbenen Mutter der Frieda Woyda beziehen. Frau Koslowski, die. in der Teltowerstraße ein Geschäft hat, wo Friede Woyda öfters einkehrte, bekundet, daß diese während^ ersten Prozesses ihr erzählt habe, „sie wäre das Ä mit dem Herr Sternberg das alles gemacht hat . das gewesen ist, hat das Mädchen nicht erzählt, ebensowenig hat sie gesagt: „Es ist ja schrecklich, wenn solche Dinge passieren", worauf das Mädchen erwiderte: „Nicht wahr?" , ....
Zeugin Margarethe Woyda, die noch nicht 16\aw rige Schwester der Frieda, äußerte sich über den Besuch,
in G-dur für Streichinstrumente von Bach, danae macabre von Saint Säens, Faust's Traum- und Sylventanz aus „Faust's Verdammnis" von Berlioz und das Meistersinger- vorspiel von Richard Wagner. Sämtliche Darbietungen trugen den Stempel hoher Vollendung, und wenn wir ans dem Konzert von Bach das Violinsolo des Herrn Sonzert- meisters Wendling als wohl gelungen hervorheben, so ist dies nur eine besonders hervortretende Einzelheit, denn gut war thatsächlich alles. Die feinen Jnstrumentationsesirfte der beiden französischen Tondichtungen kamen prachtvoll zur Geltung, und im Meistersingervorspiel möchten wir neben den anderen Vorzügen das Eine betonen, daß bei allem Forte der Blasinstrumente die Streicher keine Einbuße erliM und daß die Wiedergabe des Ganzen wohl gelungen Das Publikum zeigte sich hervorragenden Leistungen geß»’ über entsprechend dankbar und spendete reichlichen Beifall- der sich am Schluß des Konzertes zu viermaligem Hervor^ ruf des Herrn Steinbach steigerte.
B. 8. Kunstausstellung im Turmhaus am Braud. künftige Woche ein Wechsel der Gemälde erfolgt, sei noch einmal auf die jetzt ausgestellten, zum Teil sehr interessante" Bilder hingewiesen. Besonders hervorzuheben sind 7" Pastellbilder von Meyer-Zürich, meist farbenprächtige Laudschaftsstudien, denen aber auch ein mit großer Lieve gemaltes Genrebild „die Alten und der Tod" sich anrech- die Landschaften von Hamacher und drei Bilder des ultra' modernen L. Dettmann, die bei manchem ein Kopfschüttel» exregen, jedenfalls aber durch die Keckheit deS Kolorits iwpo* nieren werden. Freunde der guten alten Zeit werden sich mev an den Blumenstücken und Stillleben von E. Dingel der erfreuen, auch gern bet den schönen Reproduktionen Handzeichnungeu verweilen, die das kunstwissenschaflury Institut der Universität ausgestellt hat.
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