Ausgabe 
25.11.1900 Fünftes Blatt
 
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niemandem äußern, namentlich nicht über die brennende Frage des Besitzes und der etwaigen Veröffentlichung ge­he,mer Aktenstücke. Aus der Art der erhaltenen Ant­worten glaubt man jedoch folgern zu dürfen, daß diese Papiere thatsächlich vorhanden sind, und gegebenen Augen­blicks der Welt Mitgeteilt werden sollen, schwerlich aber vor der Ankunft im Haag. ,.

Der geschäftsführende Ausschuß des Alldeutschen Verbandes in Berlin hat beschlossen, eine Abo .d- nun g zu Krüger ,zu entsenden, die ihm im Namen des Verbandes eine Adresse .seierlrchst überreichen wird. Vor­aussichtlich wird die Abordnung von Kruger im vaag empfangen werden * *

Telegramme deS Gießener Anzeigers.

Be r l i n, 24. 9!ovember. Nach einem Telegramm aus Paris wurde Krüger in Lyon durch Deputationen em- psangen. Er dankte kurz auf den Willkommengruß des Präfekten. Der Wagen Krügers war mit Blumen ge­schmückt. Tie Rufe: Hoch Krüger, hoch die freien Buren! dauerten so lange der Zug sichtbar war. Das Pariser Krüger-Komitee ließ einen Aufruf anschlagen, der die Er­wartung ausspricht, daß nichts gethan und nichts ge­sprochen werde, was irgendwie der von Krüger unternom­menen Pilgerfahrt für Recht und Freiheit schaden könne.

Dijon, 24. November. Sowohl in Avignon wie in Lyon herrschte bei der Ankunft des Präsidenten Krüger dieselbe Begeisterung wie in Marseille. Der wärmste Empfang wurde Krüger aber in Dijon bereitet und zwar trug dieser Empfang einen offiziellen Charakter. Der Kommandant von Dijon hatte einen Generalstabs- Ofsizier, der Bischof einen General-Vikar zur Begrüßung Krügers entsandt.

Paris, 24. November. Wie verlautet, wird Prä­sident Krüger nach dem Scheitern seines Versuches, eine Vermittelung herbeizuführen, wichtige Doku­mente veröffentlichen, die volles Licht auf die Krieg­führung der Engländer werfen werden. Sollte trotz dieses letzten Mittels.keine Aenderung in den Gesinnungen bei den verschiedenen Regierungen zu Gunsten der Buren zu er­reichen sein, so wird der Präsident nach Afrika zurück­kehren, um inmitten seiner Landsleute den Tod zu suchen oder die Freiheit zu erobern. Die Gerüchte, Präsident Krüger beabsichtige beim Scheitern seiner Mission nicht nach Transvaal zurückzukehren, entbehrt jeder Begründung.

Paris, 24. November. Krüger wird um 10 Uhr 3 4 Min. i n Paris ein treffen. Er wird auf der Fahrt vom Bahnhofe zum Hotel von einer Abteilung republikanischer Garde begleitet sein. Der Krüger bereitete Empfang nimmt immer mehr einen offiziellen Charakter au. In gut unterrichteten Kreisen ist man der Ansicht, daß sich große Dinge vorbereiten.

Deutsches Reich.

Berlin, 23, 'j^peniber. Aus Kiel wird gemeldet: Der Kaiser traf gegen mittag hier ein und wurde am Bahnhofe von dem Prinzen Heinrich empfangen. Auf der Fahrt zur Matrosenftation wurde er von der Bevölkerung überall lebhaft begrüßt. Die Kriegsschiffe im Hafen feuer­ten Salut. Das Panzerschiff Kaiser Wilhelm II. setzte die Kaiserstandarte im Großtop. Heute mittag fand vor dem Kaiser im Beisein des Admirals Köster, sowie der Vize­admirale v. Tirpitz und Diederichs sowie aller dienst­freien Offiziere und der Detachements sämtlicher Marine­teile die Vereidigung der Marine-Rekruten statt. Der Kaiser hielt nach der Vereidigung eine An­sprache und nahm nach Beendigung der Feierlichkeit militärische Meldungen entgegen. Das Frühstück nahm der Kaiser in der Offiziers-Speiseanstalt ein. Auf Ein-, ladung des Kaisers zur Vereidigung waren der italienische Kvntreadmiral Grenet, Generalmajor Prudente, Kapitän Luosiro, ferner der österreichisch - ungarische Kapitän Couarde und Hauptmann Margukki eingetroffen. Der Kaiser begab sich mit dem Prinzen Heinrich und den Herren seines Gefolges von der Offiziersspeiseanstalt nach der Barbarossa-Brücke und fuhr von dort mit dem Ver­kehrsbootHulda" an Bord des LinienschiffesKaiser Wilhelm II." Die Besatzungen der im Hafen liegenden Kriegsschiffe begrüßten den Kaiser mit dreifachen Hurras. Der Kaiser «nahm auf dem LinienschiffKaiser Wilhelm II." Wohnung.

DerPost" zufolge bestätigt es sich, daß der Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, Generalmajor von Siebert, sich entschlossen hat, nicht auf seinen Posten zu r ü ckz u ke hr e n. In den Kreisen, die an unseren Kolonien in Afrika direkt beteiligt sind, ist man betreffs der Nachfolgerschaft des Herrn v. Lieber! der An­sicht, daß heute weniger ein Militär- oder Marine-Offizier «uf den Gouverneurposten in Deutsch-Ostafrika am Platze ist, als vielmehr ein Verwaltungsbeamter, da nunmehr die Kriege vorüber sind und hauptsächlich auf bie Durchführung einer geregelten Verwaltung Bedach: zu nehmen ist. In den genannten Kreisen würde man den früheren Finanz-Direktor von Deutsch-Ostafrika, Herrn v. Bennigsen, der seit zwei Jahren Gouverneur von Kaiser Wilhelmsland ist, für die geeignete Persönlichkeit halten, den Posten des General-Majors v. Lieber! zu übernehmen.

Der Senior en- Konvent des Reichs­tages wird morgen zu einer Besprechung über die Ge fchästslage zusammentreten. Ein Berichterstatter will wissen, es sei im Senioren-Konvent Neigung vorhanden, die erste Beratung des Etats noch hinauszuschieben und sie erst in übernächster Woche stattfinden zu lassen.

Auch von nationaHiberaler Seite ist ein Antrag auf Einsetzung einer Reichskommission eingebracht worden mit folgender Aufgabe: 1. durch eine Wohn ungs-Enquete- die Wohnungsverhältnisse im Reiche zu untersuchen und festzustellen. 2. Die in der Bewegung für allgemeine Wohnungsreformen aufgetretenen Vorschläge zu prüfen und über ausführbare Maßregeln Gutachten abzugeben. 3. Insbesondere über die zweck­mäßige Organisation der öffentlichen W o h n u n g s für sorge und über staatliche und kommunale Vermitt­lung des erforderlichen Kredits für gemeinnützige Bangesellschaften und Baugenosse nscbaften Vorschläge zu macken. Ein weiterer Antrag Bassermann will bezüglich der Gehilfen der -sechtsantvälte.

Notare und Gerichtsvollzieher, ferner der Beam­ten und Angestellten der Ortskrankenkasse über dte Arbeitszeit, die Kündigungsfristen, die Sonntagsruhe, die berufliche Aus- und Fortbildung, die gleiche ober ähn­liche Schutzordnung wie sie das Handelsgesetzbuch und die Gewerbeordnung hinsichtlich der Handelsangestellten enthält. Von antisemitischer Seite liegen eine ganze Reihe Anträge vor. Ein Artikel wünscht eine Ab­änderung des Artikels 31 der Reichsverfassung dahin, daß ohne Genehmigung des Reichstags kein Abgeordne­ter während der Sitzungsperiode verhaftet oder zur Untersuchung gezogen werden könne, außer wenn er auf frischer Thai oder im Laufe des nächsten Tages ergriffen wird Auf Verlangen des Reichstags soll jedes Straf­verfahren gegen einen Abgeordneten und jede Unter- suchungs- ober Civilhaft für bie Dauer ber Sitzungsperiobe aufgehoben werben. Ein weiterer Antrag will bie Einführung bes zehnstünbigen in gesetzlich zu bestimmen- ben Fristen auf acht Stunben zu verkürzenben Maximal­arbeitstages im Gewerbe-, Industrie-, Hanbels- unb Verkehrswesen. Ein weiterer Antrag verlangt eine Ab­änderung des Preßgesetzes. Ein weiterer eine 9t e u c in t e iIu n g ber Reichstagswahlkreise. Enblich wirb ein Verbot ber Ai überarbeit im Gesinde- bienft unb in ber Lanbwirtschaft, ein Reichswohnungsgesetz, bie Errichtung von Arbeitskammern unb eines Kreis­arbeiteramtes verlangt.

Der Berliner Stadtverordneten-Ver- s a m m l u n g schlug ber Magistrat vor, zum Jubiläum bes 200jährigen Bestehens bes Königreichs Preußen mit einem Fonbs von einer Million Mark eine König-Friedrich-Stiftung zur Beschaffung billi­ger unb gesunber Wohnungen für minberbemittelte Ein­wohner Berlins zu begründen.

Ausland.

Paris, 23. November. Die Kammer verhandelt die Interpellationen über die Hauptleute Boulet und Chanoine, die im Sudan den Obersten KlobbS erschießen ließen, dann aber selbst von ihrer Ex­peditionstruppe ermordet wurden. Der Deputierte Vigne rekapituliert die bekannten Ereignisse und geht ferner unter schärfster Kritik der gesamten Kolonialverwaltung auf die Militärgreuel auf Madagaskar ein. Er verlangt eine Untersuchung gegen den General Gallieni. Die französische Republik dürfe nicht nachsichtiger sein gegen diele Greuel als der deutsche Kaiser im Fall Arenberg. Der Kolonialminister rechtfertigt sein Verhalten gegenüber Voulet und Chanoine und verteidigt Gallieni.

Bern, 23. November. Die italienische Regierung hat von der Schweiz die Auslieferung des italienischen Anar-- chisten Jaffei wegen Teilnahme an der Ermordung des Königs Humbert verlangt.

Cetiuje, 23. November. Der Fürst von Monte­negro hat den Mächten mitgeteilt, daß er aus Anlaß seines demnächstigen Jubiläums den Titel Königliche Hoheit annehmen werde und auch diesen Titel zu gleicher Zeit seinen Söhnen und Nachkommen verleihen werde. Die meisten Mächte haben eine günstige Antwort gesandt.

Bukarest, 23. November. Im Mord- und Kom­plott-Prozeß wurde gestern von den Geschworenen der Spruch verkündet. Hiernach werden nur den Studenten Petew und Trifanow mildernde Umstände bewilligt. Um 9 Uhr abends fällte der Gerichtshof das Urteil: Wegen der Ermordung Fitowskis werden der Mörder Jlejew zu lebenslänglicher und feine Mitschuldigen Mitew und Stoit- schew zu 20jähriger Zwangsarbeit verurteilt. Trifanow als Minderjähriger wird auf zwei Jahre in einem ArbeitS- hause untergebracht. Wegen der Ermordung MichaileanoS werden verurteilt: Der Mörder Dimitrow zu lebensläng­licher, Alexow zu 20jähriger Zwangsarbeit und Petew zu fünfjähriger Einschließung. Wegen der Verschwörung gegen den König Carol erhält Bogdanow 10 Jahre Gefängnis, Alexow, Petew und Dimitrow werden solidarisch zur Zahlung von 10,000 Francs verurteilt. Die Mit­schuldigen Sarafow, Dawidow, Kovatschew, Petrow und Stojanow werden zu lebenslänglicher, Theodorow, BoS- niakow, Poparsow, Zamfirow, Tzevettow, Trolew, Bus- lakow und Skonomow zu 20jähriger Zwangsarbeit ver­urteilt. Außerdem haben Sarafow und die an der Ermordung MichaileanoS Mitschuldigen 10,000 Francs an die nebenklägerische Zivilpariei zu zahlen, welche 10,000 Fr. verlangt hatte.

Livadia, 23. November. Der Kaiser verbrachte den gestrigen Tag ruhig und schlief ungefähr eine Stunde. Um 9 Uhr abends war die Temperatur 39,3, Puls 82. Der Kaiser schlief in der Nacht sehr gut. Empfinden und Befinden, sowie der Kräftezustand find sehr befrie­digend. Morgens 9 Uhr war die Temperatur 38,5, Puls 75.

Aus Stadt md Land.

Gießen, 24. November 1900.

** Auszeichnungen. Zum 25. November, dem Ge­burtstage des Großherzoglichen PaareS, wurden folgende Auszeichnungen verliehen: das Ritterkreuz 1. Klasse des LudwigSordens dem Profesior der medizinischen Fa­kultät der Landesuniversität Geh. Medizinalrat Dr. Her­mann Löhlein; das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem o. Profesior der philo­sophischen Fakultät der Landesuniversität Geh. Hofrat Dr. Rich. Alex. Heß, dem o. Profesior der philosophischen Fakultät der Landesuniversität Geh. Hoftat Dr. Wilhelm Oncken; das Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem et). Pfarrer Dekan Eduard Hainer zu Hungen, dem KreiSrat Dr. Karl Melior zu Alsfeld, dem Direktor des Schullehrerseminars zu Friedberg Dr. Friedrich Menzel, dem a. o. Profesior der medi­zinischen Fakultät der LandeSuniverfität Dr. Hermann

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Steinbriigge, dem Kommerzienrat Karl Trapp ju Friedberg, dem Rat bei der Provinzialdirektion Oberhesien Regierungsrat Dr. Wilhelm Wagner in Gießen, dem o. Profesior in der philosophischen Fakultät der LandeSum- versität Dr. Karl Friedrich Wimmenauer; das Ritter- kreuz 2. Klaffe des Ordens Philipps des Großmütigen dem Fabrikanten Anton Finger in Lauterbach, dem Quästor der Landesuniversität August Orbig, dem Gutsbesitzer Fritz Schade-Altenburg; das silberne Kreuz des Verdienst, ordens Philipps des Großmütigen dem Rentner Fritz Georgi zu Gießen; die Krone zum silbernen Kreuz bei Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Gemeinde- Einnehmer Christian Leid ich zu Grüningen; das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen de» Beigeordneten W. Braun II. zu Nidda, dem Gehilfen bei btt Provinzialdirektion Oberheffen Julius Hartmann-Gießen und dem KreiSamtsbureauvorsteher Heinrich Kreuder z, Friedberg; den Charakter als Geh. Hoftat den o. Profes­soren der philosophischen Fakultät der LandesuniverfitLt Dr. Joh. Wilh. Spengel und Dr. Eugen Netto; den Charakter als Geh. Justizrat dem o. Profesior ber Juri, stischen Fakultät der Landesuniversität und derzeitigen Rektor Dr. Arthur Benno Schmidt; den Charakter als Baurat dem Kreisbauinspektor Stahl und dem Branb- versicherungsinspektor Zimmer zu Gießen, den Charakter als Professor dem Medizinalrat Dr. Groedel zu Sab Nauheim; den Charakter als Medizinalrat dem Dr. Adolf Dorn sei ff in Alsfeld und dem Dr. Karl Dickorö in Lollar; den Charakter als Kommerzienrat dem Fabrikanten Louis Em melius in Gießen; das Ritterkreuz 1. Klch des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Lavb- gerichtörat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Hermann Hellwig und dem Oberamtsrichter bei bem Amtsgericht Lich Franz Wahl; den Charakter als Juftiztat dem Rechtsanwalt und Notar August Metz in Gießen; das Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps bei Großmütigen dem Oberförster der Oberförsterei Gießen Oberforstmeister August Joseph; das Ritterkreuz2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Distrikts­einnehmer Rendant Gutfleisch zu Homberg; den Cha ratter als Forstmeister den Oberförstern Adolf Pritt zu Alsfeld, Heinrich Leu er in Lich, Eduard Hallwachs, Emil Hofmann in Butzbach, Bicking in Büdingen, Trautwein in Eichelsdorf; den Charakter als Bavrat dem Bauinspektor des HochbauamtS in Alsfeld Frie-ckch Kranz; den Charakter als Rechnungsrat dem Eisenbahn sekretär Karl Schmidt in Gießen.

* Zum Geburtstage deS Grobherzoglichen PaareS. Dal Großh. Gymnasium beging heute Vormittag in seiner Aula die Feier des Geburtstages Ihrer Königlichen Hoheiten. Die Festrede, in der die grundlegenden Ver­dienste Ludwigs I. um die Gestaltung des modernen HesienS allseitig gewürdigt wurden, hielt Herr Oberlehrer Dr. Bern deck. Die Festrede war umrahmt von zahl« reichen musikalischen Darbietungen, worunter besonders ein gelungenes Solo für Cornet-ä-piston und einige Dekla­mationsstücke patriotischen Inhalts zu nennen find.

* Die Beflaggung der öffentlichen Gebäude zur Feier des Geburtstages des Großherzoglichen Paare! wird wegen des Zufammenfallens des Geburtstages mit dem Totenfeste erst am 28. erfolgen, an welchem Tage auch die Bürgerschaft und die Behörden gemeinsam die Feier durch ein Festessen begehen werden.

Auszeichnung. Dem Kreisveterinärarzt unb zweite» Lehrer der Tierheilkunde Profesior Dr. Ludwig Winaür zu Gießen wurde auS Anlaß seiner Versetzung in dn Ruhestand die Krone zum Ritterkreuz L Klasse des Ber- dienstordenS Philipps des Großmütigen verliehen.

* Personalnachricht. Der Ober - Konsistortalrat und Superintendent der Superintendentur Darmstadt, Martin Waas zu Darmstadt, wurde auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen und treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt.

Juristische Prüfung. Bei der gegenwärtig hter statt­findenden juristischen FakultätS Prüfung, die sich noch bis Mitte Dezember auSdehnt, bestanden bis gestern die Lau- didaten Neuroth, Siebert, Schüler, Wehner, Völsing, Münch, Kalbhenn.

* « Aus dem Militärwocheublatt. Brandenburg. Hauptman« und Kompagnie-Chef im Inf.-Regt. Graf Schwerin (3. Pomm.) Nr. 14, wurde in das Jnf.-Rrgl. Kaiser Wilhelm" (2. Großh. Hess.) Nr. 116 versetzt; dem Grafen v. Hertz berg, Hauptmann und Kompagnie- Chef im Inf. Regt. .Kaiser Wilhelm" (2. Großh. Hch) Nr. 116, wurde der Abschied mit Pension und der Regiment-- uniform bewilligt; Dr. Schwan, Oberarzt der Resers im Landwehrbezirk Gießen, wurde zum Stabsarzt beföM

* * Kaiserpreis. Bei dem diesjährigen Kaiferprertz' schießen unter den Unteroffizieren des 18. Armeekorp auf die Kaiserscheibe errang Bizefeldwebel Bernhard da 10. Kompagnie des Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm Nr. U mit 156 Ringen den Ehrenpreis, eine goldene Uhr.

* Projekt!,«Svortrage von Professor Sauer. Der-wem Vortrag, der die schnell berühmt gewordenen gried)W* Marmorsarkophage der KönigSgruft von Sidon behandel wird, findet Montag, den 26. November 4 Uhr, oezv- Dienstag, den 27. November 6*/4 Uhr statt.

«* Stadttheater. Aus dem Theaterbureau sch"^ man unS: Es sei nochmals darauf hingewiesen, va» Henrik Ibsens dramatischer EpilogWenn wir Tote» erwachen" am Sonntag zur Aufführung gelangt. * Wiederholung der Novität kann nach Lage der Repert vorläufig nicht stattfinden.

Befitzwechsel. DaS dem Schloffermeister Ed. Rv gehörige Haus, Kaplansgaffe 27, ging für den Prem 19 000 Mk. in den Besitz des GlasermersterS Schmitt über, der darin eine Glaserei zu betreiben absichtigt.

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