Ausgabe 
25.10.1900 Erstes Blatt
 
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in Kenntnis zu setzen.

7018

Die Beerdigung findet Donnerstag de« 25. Hütover er., vormittags 11 A-r, vom Sterbehause, Kanzleiberg 9, aus statt.

Die Beerdigung unserer guten Gatten, Vaters, Sohnes, Bruders, Schwiegervaters, Großvaters, Schwagers und Onkels

Kameraden

Heinrich Hollmann, TipM,

findet Donnerstag de« 25. Oktober er., vormittags

11 Uhr, statt. 7009

Die trauernden Hinterbliebenen.

Bekanntmachung,

beissend: Jekdvereirrtgurrg des auf dem rechten Lahnufer liegenden Feits der Hemarknng Hieße«.

Nachstehende Bekanntmachung des Großh. Bereinigungskommiffärs wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht.

Gießen, den 22. Oktober 1900. 7007

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Wolff.

Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung des auf dem rechten Lahnuser liegenden Teils der Gemarkung Gießen.

Auf Grund des Artikel 19 des Feldbereinigungrgesetzes vom 28. Sep­tember 1887 fordere ich hiermit die beteiligten Grundbesitzer auf, die Ein träge der Eigentums- und der sonstigen Rechtsverhältnisse in den öffent­lichen Büchern, insoweit dieselben den bestehenden Verhältnissen nicht mehr entsprechen, innerhalb einer Frist von drei Monaten bei dem Großh. Amtsgericht Gießen berichtigen oder ergänzen zu lassen, damit die be­stehenden Rechtsverhältnisse beim Bereinigungsversahren berückstchtigt werden können.

Die Aufforderung ergeht:

1. an diejenigen, welche Grundstücke im Bereinigungsbezlrk erworben, aber ihren Eintrag im Grund- oder Flurbuch bezw. im Mutations- Verzeichnis noch nicht erwirkt haben, um die Errichtung und Jn- grossation ihrer Erwerbtttel oder die Berichtigung irriger Einträge zu erwirken;

2. an diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber weil ste schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwerbtitels, um letzteren nach Maßgabe des Artikel 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eintragen lassen, indem sonst, abgesehen von dem Hindernisse bei der Feldbereinigung, demnächst nur eine Bescheinigung des Besitzstandes statt einer Eigen- tumsurkunde ausgestellt werden wird;

3. an diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch ein-

Rechte der unter Pos. 17 genannten Art, welche nach Ablauf von drei Monaten weder in den öffentlichen Grund- und Hypotheken­büchern, bezw. den zu den Flurbüchern gehörigen Mutationsverzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bleiben bet der stattfindeuden Feldbereinigung unberücksichtigt, ebenso werden erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend behandelt.

Friedberg, den 13. Oktober 1900.

Der Großherzogliche Bereinigungskommissär:

I. V.: Spamer, Kreisamtmann.

Deutsche Grundschuld-Bank.

Auf Grund der Bücher und Register der Deutschen GrimcSschuBd-Bank bescheinigen wir hiermit, dass am Samstag, dem 20. Oktober er., dem Tage, an welchem der Kurs der Pfandbriefe (Real-Obligationen) der Bank um 10 pCt. gefallen ist, Pfandbriefe im Betrage von Mk. 96 835.600. im Umlauf waren, und dass diesen Pfandbriefen (Real-Obligationen) an Deckung

Hypotheken zum Betrage von Mk. 800.093.151,17

(und zwar nach Abzug eines Amortisationsbetrages von Mk. 50.171,50) gegenüberstanden.

Diese Hypotheken befinden sich, wie das Hypothekenbankgesetz dies vorschreibt, unter unserem Mitverschluss.

Berlin, den 22. Oktober 1900.

Oie Treuhänder.

Zentzytzki, Mtersmann,

7004 Justizrat. Geheimer Kanzleirat.

Theater-Verein.

Erste Vorstellung:

Dienstag den 30. Oktober, 8 Uhr pünktlich. Cyprienne. Lustspiel in 3 Akten von Sardou und Najao. Jephtas Tochter. von Cavallotti,

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Nach Schluss des Theaters Omnibusverbindung nach verschiedenen Richtungen.

Zum Augustiner

7015

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Erb- und Landsiedel-, Leih- oder Fideikommisqualität eines Grund­stücks im Grundbuch haben eintragen lassen, um ihre Rechte, soweit dics nach Artikel 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuch eintragen zu lassen;

5. an diejenigen, welche Pfandrechte, Eigentumsvorbehalte, Rcvokations-, Resolutions- oder Nichtigkeit»-, Seperations- oder andere Sicherheits rechte, die weder im Hypotheken- noch im Grundbuch gewahrt sind, an zur Bereinigung bestimmten Grundstücken geltend machen können, um unter Vorlage der betreffenden Urkunden und genauer Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in die öffentlichen Bücher zu erwirken;

6. an diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Bereinigung vorzunehmende neue Weg- und Wässerungsregulierung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, z. B. Weg- und Wasserleirungs-Gerechtigkeiten zu Gunsten von Grundstücken, die nicht in die Bereinigung fallen, Lehm-, Thon-, Sandgrube- und Kellerberechtigungen auf zur Bereinigung gehörigem Gelände anzu­sprechen haben, ferner an die, welche solche Grundstücke zu lebens­länglicher Nutznießung, zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Teilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leib- zuchts- oder Aurzugsberechtigung anzusprechen haben;

7. an diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche fie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen, um diese Löschung unter Vorlage der nötigen Beweise hierzu zu erwirken.

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