«baraktere, soviel Unmotiviertheiten im Gang der HanV- luna daß das Urteil, das der unerbittliche Kritiker Hebbel über es gefällt hat, die „Maria Stuart" sei Schillers bewußt schlechtestes Stück, wie „die Räuber" sein unbewußt schlechtestes, zwar hart, aber gerecht erscheint. Was hätte der Lichter z B. Ms der Abschiedsszene der Maria machen können? Wie hätte er hier die ganze Tragik im Geschick der Schottenkönigin noch einmal in den engen Rahmen einer Szene hineinpressen können! Aber was thut Maria? Sie verteilt mit gefühlvollen Worten Geschenke au jede einzelne Hofdame und legt vor einem improvisierten Priester eine zerknirschte Generalbeichte ab; kein Wort entringt sich ihr oder ihrer Umgebung, das uns entzückte, indem es uns packte, erschütterte, zermalmte. Wie ganz anders geht da eine ebenfalls ungerecht verurteilte Königin, die Hebbelsche Mariamne, in den Tod! . . . Die Titelrolle spielt Frl. Korn, die gestern abend zum ersten Male in einer größeren Rolle auftrat. Und, wie wir mit großer Freude konstatieren, der Abend brachte der Debütantin einen starken, entschiedenen Erfolg. Ihre Maria Stuart war eine Königin von seelenvoller. Hoheit, voll Kraft und echter Leidenschaft. Nur zeigt sich Frl. Korn noch zu befangen, zu unfrei in ihren Gesten; doch wird die talentvolle Künstlerin diesen Fehler mit ihrem öfteren Auftreten leicht abstreifen. Trefflich, war Frl. Scho el er- niann als Elisabeth, ebenso Herr Liebscher'als Bur- leigh. Herr di Balthyni spielte einen stürmischen, feurigen Mortimer, nur hätte er nicht ab und zu so fürchterlich brüllen sollen. Gut, wenn auch, wieder zu weinerlich im Ton, war Herr Reinhardt als Talbot. Nicht an seinem Platz war Herr R a m s e y e r als Graf Leicester; er spielte viel zu trocken, zu hausbacken, zu temperamentlos; auch war er vom Souffleur allzu abhängig. Die Stärke des Herrn Hofer scheint das Sprechen von Jamben nicht zu sein. Sehr lobenswert war die Regie des Stückes. . . . Zum Schlüsse spielte sich noch im Publikum eine heitere Szene ab; als der Vorhang nach dem letzten Akte gefallen war, blieb nämlich das ganze Parterre in Erwartung der Dinge, die noch kommen sollten, sitzen, wahrscheinlich glaubte man, es gäbe noch aus einem Präsentierbrett das abgeschlagene Haupt der Maria zu sehen. So gut kennt der Deutsche seinen Schiller, seinen „Lieblingsdichter", der schon so lange — wie lange kursiert das Märchen schon? — „Gemeingut der Nation" geworden ist!
Hercheuhain, 21. Oktober. Seitdem auf unserem „Hipper" (Herchenhainer Höhe) das Aussichtsgerüst umgefallen, hat sich der Besuch dieses Berges wesentlich verringert, was besonders von den Gastwirten unliebsam empfunden wird. Wie die „Landpost" meldet, soll im nächsten Jahre ein massives Gerüst errichtet werden, das für diesen Berg besser geeignet ist, damit der Gegend der „Hipper" dann wieder das wird, was er vorher gewesen.
x. Darmstadt, 23. Oktober. Dec „Reichsbote" erhält aus Hessen eine Nachricht (s. unsere gestrige Notiz), die er, wie er sagt, wenn sie nicht von durchaus zuverlässiger Seite tarne und als durchaus verbürgte Thatsache erschiene, für einen schlechten Scherz über landeskirchliche Verhältnisse halten würde. Sie besagt:
„In unserem Lande sollen, scheint es, die Anstöße auf kirchlichem Gebiet nicht aufhören. Wie verlautet, hat das Oberkonsistorium beschloffen, in diesem Jahre das Totenfest zu verlegen. Wir feiern ebenso wie andere Landeskirchen, z. B. die preußische, das Gedächtnis der Entschlafenen am letzten Sonntag nach Trinitatis, und diese Feier hat sich in unseren Gemeinden fest eingebürgert. Der genannte Sonntag fällt diesmal auf den 25. November, der zugleich der Geburtstag des Grohherzogs und der Großherzogin ist. Vor sechs Jahren, als die gleiche Situation eintrat, sind die mit der Geburtstagsfeier verbundenen Lustbarkeiten abgesagt worden. Diesmal soll, wie bemerkt, das Totenfest verlegt werden, so daß am 25. November der Geburtstagsfeier kein Abtrag geschieht. Und einen solchen Beschluß faßt eine kirchliche Behörde! Was würde ein katholisches Kirchenregiment antworten, wenn man ihm zumuten wollte, den Allerseelentag zu verlegen, um einer Geburtstagsfeier Platz zu machen? Unsere Konsistorialräte, die am grünen Tisch sitzen, müssen keine Ahnung davon haben, wie viele ihrer Fürsorge anvertrauten Interessen sie durch den unglücklichen Beschluß verletzen, und wie sie dadurch ihr Ansehen bei den kirchlichen Kreisen mit eigener Hand untergraben."
„o* Aus dem Kreise Wetzlar. In diesen Tagen wurde in den einzelnen Ortschaften durch die Ortsschelle zum Besuch der ländlichen Fortbildungsschulen aufgefordert. Es soll durch den Besuch der Abendschulen unfern Bauernsöhnen, die im Laufe des Sommers ihrem Berufe nachgingen, Gelegenheit geboten werden, ihre Kenntnisse zu ergänzen und erweitern. Sobald sich 10 Jünglinge in einer Gemeinde melden, wird der Unterricht erteilt. Die Lehrer erhalten für die Erteilung dieses Unterrichts an zwei Abenden der Woche für die 4 Wintermonate 100 Mk. Leider kommen aber in den meisten Ortschaften diese Fortbildungsschulen nicht zustande, da dieser Einrichtung zu wenig Interesse entgegengebracht wird. Mit dem 1. November beginnt der Unterricht an der landwirtschaftlichen Winterschule zu Wetzlar, die zurzeit von Direktor Dr. Perseke geleitet wird. Auch diese Schule wird von einzelnen Ortschaften gar nicht besucht, während andere Dörfer alljährlich mehrere Schüler aufweisen.
Fulda, 22. Oktober. Ein hiesiges Ehepaar ist in Hast genommen worden, weil eS verdächtig ist, vor 13 Jahren einen Raubmord begangen zu haben. — Im hiesigen Amtsgerichtsgesängnisse hat sich in der Nacht vom Samstag auf Sonntag ein Mann erhängt. Es war ein schon sehr oft bestrafter Mensch, aus Poppenhausen gebürtig, der am Freitag vom hiesigen Gerichte zu einer mehrmonatlichen Gefängnisstrafe verurteilt wurde und noch weitere Strafen zu gewärtigen hatte.
*♦ Kleine Mitteilungen au8 Hefseu und ben Nachbarstaaten. Am Montag starb in C ob lenz wieder ein Soldat der 7. Kompagnie des Infanterie-Regiments 68; es ist der vierte Todesfall. — Am Dienstag erschoß sich Feldwebel Konradi der 7. Kompagnie des 68. Regiments. — Ueber 50 Uhren und über 100 seltene Münzen, Medaillen, Broschen und sonstige Schmucksachen, die bei einem Einbruch in Frankfurt gestohlen worden sind, wurden im Mainzer Psandhause und bei Trödlern aufgefunden.
Vermischtes.
* Kaisersberg, 23. Oktober. Heute nacht um 12 Uhr wurden durch ein Großseuer mehrere Häuser zerstört, wobei zwei Familien von acht Personen umgekommen sind. Bis heute früh konnte man sechs Leichen bergen, zwei werden noch gesucht.
* Altona, 22. Oktober. Der ans dem Tausch Prozeß bekannte Journalist Leckert, der sich, wie wir vor kurzem ausführlich meldeten, bei einem hiesigen Blatt unter dem Namen Larsen eine Stellung verschafft und verschiedene I Betrügereien verübt hat, ist verhaftet worden.
♦ Der Fehlbetrag des 18. Deutschen Bundesschießens beträgt nach endgiltiger Feststellung 170,000 Mk. Von den Zeichnern des Garantiefonds in Höhe von 346,000 Mk. werden vorläufig nur 16% Prozent der gezeichneten Beträge erbeten, da noch auf anderweite Zubuße gehofft wird. Die allgemeine wirtschaftliche Lage, teilweise schlechtes Wetter, sowie die gleichzeitige Anwesenheit von Barnums Massenausstellung werden als Ursachen des unerwünschten Ergebnisses bezeichnet._________________________________________
Gerichtssaal.
-nn- Darmstadt, 23. Oktober. Die in allen hessischen Lehrerkreisen hinreichend bekannte und interessante Angelegenheit deS katholischen Oberlehrers •. D. Hch. Baumann, 43 Jahre alt, auS Nieder-Olm, zuletzt in Lampertheim, kam heute vor der hiesigen Strafkammer zur Verhandlung. Sie betrifft die angebliche Recht- fertigungSschrift mit der Ueberschrift „Herrn Kargs glänzende Rechtfertigung", die 61 Druckseiten ausfüllt. Da diese Schrift, fowte Baumanns erste Schrift „AuS Notwehr", sowie ganze Stöße Akten verlesen werden, füllt die Handlung den ganzen Tag aus und dauert mit H/, stündiger Unterbrechung bis nahezu 10 Uhr abends. Der Hergang ist kurz folgender: B. wurde seinerzeit als Lehrer zuerst in Hahnheim angestellt, kam dann nach Wörrstadt und wurde 1890 Oberlehrer in Bensheim. Infolge von Familtenzwistigkeiten zeigte er nun im Jahre 1898 zwei sogar mit ihm verwandte Lehrer bet der Kreisfchulkommisston an, und die Folge davon war, daß eine ganze Reihe Unregelmäßigkeiten und Differenzen auch dem B. zur Last gelegt wurden und alle drei von Lampertheim weg versetzt wurden. B erhielt ein Dekret nach Hirschhorn, schickte dasselbe aber mit dem Bemerken zurück, daß er krankheitshalber die Stelle nicht annehmen könne, es erfolgten wettere Ermahnungen, doch weigerte B. sich ganz entschieden nach Hirschhorn zu gehen, zudem dort keine Oberlehrerstelle war, und auch fein Gehalt bedeutend reduziert wurde. Schließlich gab B. auch noch eine Brochüre heraus „AuS Notwehr" betitelt, die seine Notlage schildern sollte, aber von Beleidigungen und Vorwürfen gegen die Kreisschulkommission und besonders den Kreisschul. Inspektor Karg in Bensheim strotzte; infolge davon erhielt B. von der Kreisschulkommission seine Entlassung aus dem Schuldienst, und der Verwaltungsgerichtshof bestätigte auf Rekurs das Urteil. Trotzdem hat das Großh. Ministerium das Urteil nicht vollstreckt, sondern das Urteil aufgehoben und B. nur in 100 Mk. Geldstrafe verurteilt mit dem Ansuchen, baldigst seine Stelle in Hirschhorn anzutreten. Inzwischen ließ sich B. nun nach Vorlage verschiedener ärztlicher Atteste pensionieren und erhielt 1044 Mk. Pension. Da diese ihm nun zu gering ist und er sich an Ehre, Vermögen rc. geschädigt glaubt und er annimmt, daß seine Disziplinierung und Degradation rc. s. Zt. nur die Folge ungerechter Beurteilung und er unschuldig sei, hat er den Sachverhalt nochmals in der obenerwähnten 61 Druckseiten enthaltenden Schrift „Kargs glänzende Rechtfertigung" niedergelegt, die dem Schulinspektor Karg und der Kreisschulkommission Ungerechtigkeit, Voreingenommenheit, Launenhaftigkeit rc. vorwirft und sie überhaupt in einer ganzen Anzahl Behauptungen verächtlich zu machen sucht. B. verteidigt sich sehr gewandt und behauptet, nicht beleidigen, sondern nur sein Unglück bekannt haben machen zu wollen. — Kreisschiüinspektor Karg widerlegt die meisten ihm gemachten Beschuldigungen und weist nach, daß er keine Animosität gegen B. hatte. — Der Gerichtshof behandelt die Sache mit Rücksicht auf den nervösen und krankhaften Zustand, kann aber nicht verkennen, daß aus der Form und dem Inhalt der Schrift die Absicht, zu beleidigen, hervorgehe. — B. wird daher in eine Gefängnisstrafe von 6 Wochen und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Den beleidigten Mitgliedern der Kreisschulkommission wird das Recht zweimaliger Veröffentlichung des Urteils zugesprochen und die sämllichen Brochüren und Herstellungsplatten konfisziert.
Bon«, 22. Oktober. In der heutigen Schwurgericht s- sitzung wurde eine geständige Kindesmörderin freigesprochen. Angcklagt war die 23jährige Dienstmagd Schreiber «uS Soest, die am 15. September d. I. zu Beuel auf dem Staats bahnhof ihr zehntägiges Kind in den Abort geworfen hatte. Sie räumte heute vor den Geschworenen die That unumwunden ein, be-
Hausens
Kasseler Hafer-Kakao
3*/, % Reicheanleihe .
do
3O/o
Zl/, 0/0 Konsols .
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Tendenz: abgeschwäoht.
. 94.90
. 86.8t
. 94.95
. 86.65
. 91.70
. 94.20
42.10
. 23.80
. 25.90
. 74.5t'
Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oeeterr. Staatflbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . .
3Vß % Hessen . . .
5 n/o Italien. Rente . .
4°/o Griech. Monop.-Anl.
3 0/0 Portugiesen . . 3°/o Mexikaner . . .
4Vi% Chinesen . . .
Telephonischer Kursbericht
Frankfurt, den 24. Oktober.
Hilft Kindern und Mageol.
Milch verdauen.
7006
. 203.16 . 171.80 . 130.20 . 141.90 . 143.70 . 137.20 . 139.— . 197.— . 176 30 . 177.—
Neueste Meldungen.
Berlin, 24. Oktober. Wie die „Nat.-Ztg." hört, hak bei Beginn der gestrigen Staatsministerialfitzung Graf Bülow dem Fürsten Hohenlohe, der 6 Jahre lang an der Spitze des Staatsministeriums gestanden, warme Worte des Andenkens gewidmet.
Berlin, 24. Oktober. Die Hauptverhandlung gegen den Grafen Pückler-Klein-Tschirne, den Schriftsteller Otto Böckler und den verantwortlichen Redakteur der „Staatsbürger-Zeitung", Dr. Bötticher, wegen Aufreizung zum Klassenhaß findet am nächsten Freitag vormittag vor der 7. Strafkammer des Landgerichts I statt. Es handelt sich um die Reden, die Gras Pückler und der Schriftsteller Böckler in einer Volksversammlung im Juli d. I. hier in Berlin gehalten haben und um die Wiedergabe dieser Reden in der StaatSbürger-Zeitung.
London, 25. Oktober. Dem „Daily Expreß" zufolge wird Lord Cromer zum Vizekönig von Indien ernannt werden. Lord Balfour übernimmt das Portefeuille des Auswärtigen, Ritchie daS Marineministenum. Das Kabinett werde von 19 aus 15 oder 16 Mitglieder herabgesetzt werden.
Paris, 24. Oktober. Ein Telegramm aus Kobe (Japan) berichtet, daß in den japanischen Meeren bei dichtem Nebel ein Zusammenstoß zwischen einem französischen Transportdampfer und einem japanischen Schiffe stattgefunden hat. Der französische Dampfer sank eine halbe Stunde nach dem Zusammenstoß. Sämtliche an Bord befindliche Soldaten und die gesamte Besatzung mit Ausnahme von drei Mann wurden gerettet.
Newyork, 24. Oktober. Der Kassirer der Nationalbank ist nach Unterschlagungen in Höhe von ungefähr dreiviertel Millionen Dollar flüchtig geworden. Man hofft, eine bedeutende Summe des unterschlagenen Geldes zurückzuerlangen. Die Bank besitzt, wie sie bekannt giebt, einen Reservefonds von drei Millionen Dollars.
merkte aber, sie habe fich nach ihrer Entlaffung auS der geburtshilflichen Klinik zu Bonn in einem solchen Zustande der Ratlosigkeit und Verzweiflung befunden, daß sie keiner klaren Vorstellung ihreT Handelns iähig gewesen sei. Die frühere Herrschaft deS Mädchens war auS Soest g kommen, um der Angeklagten ein über alle Maßen günstiges Zeugnis auszustellen. Sie habe sich auch sittsam aufgeführt: nur an Charakterstärke hat es ihr gefehlt. Der Vater de« Kindes, ein Metzgergefelle, ist spurlos verschwunden und konnte nicht als Zeuge ermittelt werden. Die Geschworenen verneinten die Frage der vorsätzlichen Tötung, worauf die Angeschuldigte in Freiheit gesetzt wurde. Die Herrschaft nahm das Mädchen gleich wieder mit
«onitz, 23. Oktober. Im Tucheler Krawall-Prozeß wurde heute der Angeklagte Dor au wegen schweren LandsriedenS- bruchs zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochem .... ..
«onitz, 23. Oktober. Bürgermeister DeditiuS, welcher gegen den Oberlehrer Hofrichter Schtmpfworte gebraucht hat, weil dieser ihm Parieilichkett in der Winter'schen Mordsache vorgeworfm hatte, wurde zu 150 Mk., Hofrichter in der Widerklage zu 50 Mk. verurteilt. — Der Kaufmann Rosenthal und seine ^rau aus Kamin wurden unter dem Verdachte einer wissentlich falschen Anschuldigung und Verleitung zum Meineid in der Konitzer Mordsache verhaftet.____________________________________________ _
Kunst und Wissenschaft.
Wien, 23. Oktober. Die Geographische Gesellschaft wählte unter lebhaftem Beifall den Herzog der Abruzzen und den Präsidenten der Wiener Akademie der Wissenschaften Professor Süß in Aneikennung ihrer hervorragenden V.rdienste auf geo- grav»' schem und geologischem Gebiete zu Ehrenmitgliedern.
HMdel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Friedberg, 23. Oktober. Der heutige Pferdemarkt war stark befahren, und man kann das zu Markt gebrachte Pferdematerial alS durchweg gut bezeichnen. Namentlich zeichneten sich die zur Prämiierung vorgeführten Fohlen durchSchönheit aus^
Bekanntmachung.
Donnerstag den 25. d. M., nach- Mittags 3 Uvr, sollen dahier Neustadt 65 mehrere Schränke, Tische, ein Fahrrad, zwei Lastwagen u. v. a. zwangsweise gegen bar versteigert werden.
NB. Das Fahrrad kommt voraussichtlich bestimmt zur Versteigerung.
Gießen, den 24. Oktober 1900.
7010 Seipel, Gerichtsvollzieher.
Versteigerung.
Donnerstag den 25. d. M., nachmittags 2 Uhr Neustadt 55 Fort- setznng der Versteigerung aus der Conrad'scken Konkursmasse und zwar bezüglich r
diversen Toiletten' re. Artikeln, Masren-Anzügen, Waschbütten, Flaschen, Wachsstguren re. re.
7019 Dorn, Gerichtsvollzieher.
»t MM«.
Wreibarsk. 6965
Heute und morgen:
AfenStifch 50 M Aittsteifih 54 stfg.
SchVeineMfch 45 M
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nur feine Ware ä Pfund 50 Pfg.
empfiehlt 04593
Konr. Malkomesius
Miilisburg 19.
IMT !Unentbehrlich für jeden Steuerzahler! "WW
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Z>as stemMAe Einkommen Anleitung und Hilfsmittel zur
Anfertigung der Hinkommensteuer- Hrktärungen nach den Anforderungen des heffischen Einkommensteuergesetzes nebst kurzemAnhang überdas beiErgreifung eines Rechtsmittels zu beobacht. Verfahren. Bearbeitet von Adolf Köhler Großh. Steuer-Affessor in Mainz.
8°. 6 Bogen mit Tabellen. Mk. 1.20.
Iurch jede Ikuchhandluug zu beziehen.
Die „Darmstädter Zeitung" schreibt darüber: Das Werkcken ist als ein unentbehrliches Auskunftsmittel jedem Steuerpflichtigen zu empfehlen.....ES zeigt ihm den Weg . . . und kann ihm
manche unangenehme und zeitraubende Auseinandersetzung mit der Steuerbehörde ersparen. Auch für Steuerveamte wird es sich nützlich erweisen können.
Das „Hewervevlalt für Kessen" schreibt u. a-: Das Merkchen trägt einem vielfach empfundenen Bedürfnis Rechnung.....Rament«
lich findet der Hewervetreivende und Kaufmann, sowie auch der Landwirt reichliche Ausschlüffe.....Es wird genaue Anleitung
gegeben, wie der Landwirt und der Kaufmann fern wirklich steuerpflichtiges Einkommen finden kann rc. rc.
$5 liege« viele Jeituugsstimmen vor, die ähnlich urteilen und das Auch empfehle«. 7017
Aei Einsendung von Wk. 1.20 vom Scrlag Hmit Atoth, Kietzen.


