Ausgabe 
25.4.1900 Erstes Blatt
 
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Vermischtes

I

polis dorthin abzureisen,

um die Kavallerie dort zu

und der Kaiserin Alexandra heißer Wunsch, mit unseren Kindern die Karwoche zum Empfange des Abendmahls und das Fest der Feste im Schatten des Kremls, umgeben von den größten Heiligtümern des Volkes, zu Moskau zu ver­bringen, ist durch Gottes Gnade erfüllt worden. Hier, wo unverweft die Heiligen ruhen, inmitten der Ruhestätten ge- krönter Mehrer und Erbauer des russischen Reiches, in der Wiege der Selbstherrschaft, steigen verstärkte Gebete zum Herrscher der Herrschenden auf, und in der Gemeinschaft mit den in den Tempeln zusammenströmenden Irenen Gliedern unserer geliebten Kirche erfüllt stille Freude die Seele im Gebete. Mit meinem Volke vereint, schöpfe ich neue Kräfte, Rußland zum Wohle und Ruhme zu dienen, und es gereicht mir zur besonderen Freude, Eurer Kaiserlichen Hoheit und durch Sie dem teuren Moskau die Gefühle auszudrücken, welche mich erfüllen."

Unter dem Vorsitz des Reichsbank-Präsidenten Tr. 'Koch fand heute eine Sitzung von hervorragenden Ver­tretern hiesiger Groß-Industrieller statt, in welcher der Beschluß gefaßt wurde, zur Änderung der in Indien herr­schenden Hungersnot einen Beitrag aufzubringen. Eine in der Versammlung in Umlauf gesetzte Liste ergab eine sofortige Zeichnung im Gesamtbeträge von annähernd 400 000 Mark.

Die Regierung denkt, wie diePost" erfährt, zur Zeit nicht daran, den Regierungsbezirk Arns­berg zu teilen.

- General der Infanterie z. D. Karl von Schau­mann ist am Samstag gestorben.

Zum Fall Weingart wird aus Osnabrück geschrieben: Einer Abordnung, die ihn bitten sollte, in Osnabrück zu kandidieren, erwiderte Pastor Weingart, er stelle sich dem Kirchenvorstande zur Verfügung. Daraufhin wurden sofort die nötigen Schritte unternommen, die eine Kandidatur ermöglichen. Tie Verhandlungen mit Br an d e n b u r g werden durch diese Maßnahmen nicht unter­brochen.

Am Abend des 19. April fand hier eine Volksver­sammlung statt mit der Tagesordnung:Der neue Entwurf eines R ei ch s-Se u ch e n g e se tz e s". Die Versammlung faßte einstimmig eine Resolution, die den Reichskanzler ersucht, die Vorlage zurückzuziehen, und den Reichstag, die Vorlage abzulehnen.

Köln, 23. April. In einer gestern Abend stattgehabten Versammlung der Zentrumspartei sprach Ober­fandesgerichtsrat Roeren über die Lex Heinze und glaubt bezüglich des zukünftigen Schicksals dieses Entwurfs^ daß die Obstruktion wiederkommen werde, aber er könne nicht annehmen, daß die verbündeten Regierungen vor der Protestbewegung die Segel streichen werden. Sollte es dennoch der Fall sein, dann werde der Herrgott auf anderem Wege eingreifen. Die Wahrheit könne weder durch wüste Protestbewegungen, noch durch eine schwächliche Kapi­tulation der Regierung beiseite geschoben werden. Redner schloß:Wir haben das Vertrauen, daß unser Herrgott auch auf krummen Linien gerade schreiben kann." Zum Schluß wurde eine Resolution gefaßt, worin sich die Versammlung mit der Haltung der Zentrumsfraktion in Sachen der Lex Heinze einverstanden erklärt und Herrn Roeren für sein festes Auftreten den Dank ausspricht.

Fulda, 23. April. Auf ein Huldigungstelegramm, das die Verbands-Versammlung der katholischen Lehrer Deutschlands an den Kai s-er gesandt hat, ist folgende Antwort eingegangen:Se. Majestät der Kaiser und König lassen der neunten Generalversammlung des katholischen Lehrerverbandes Deutschlands für den Hul­digungsgruß und das Gelöbnis treuer, patriotischer Er­ziehung der den Mitgliedern des Verbandes anvertrauten deutschen Jugend bestens danken. Auf allerhöchsten Befehl. I v. Lucanus."

Kronberg, 23. April. Prinz und Prinzessin Heinrich sind zum Besuste der Kaiserin F r ie d r i ch hier eingetroffen.

* Döbeln, 23. April. Ein erschütternder Unglücks fall hat sich Sonntag nachmittag auf der Mulde bei Klosterbuch ereignet. Auf einem Ausfluge be­griffen, benutzten der hiesige Realgymnasialoberlehrer Dr. Vogel und seine Gattin die Muldenfähre bei Klosterbuch. Infolge Hochganges und starker Strömung des Wassers kenterte der Kahn auf der Mitte des Fluffe- und beide Eheleute ertranken. Der Fährmana xettete sich an der von einem Ufer zum andern gespannten Kette. Die Leiche« örv ^ms Leben gekommenen Ehepaares find noch nicht aufgefunbe».

* Zum Konitzer Mord. Wie bereits mitgeteib, wurde laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft von Barten» stein der steckbrieflich verfolgte Friedrich Klebs verhaftet, doch scheint er der Mordaffaire vollständig fern zu stehen, da er den ganzen März hindurch in Marienwerder ge­arbeitet hat. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird er aus der Haft entlassen werden. Die ärztliche Besichtigung und Secierung des Kopfes von Winter hat ergeben, daß nicht die geringste Verletzung, auch nicht der Haut, vor Händen war; es ist also vollständig ausgeschlossen, daß Wmter erst durch einen Schlag auf den Kopf betäubt worden ist, wie zuerst angenommen wurde. Der Schnitt ist unterhalb des Kehlkopfes geführt, und zwar so tief nach dem Rumpfe zu, daß man annehmen muß, der Ermorde« war bei Führung des Schnittes am Halse von der Be­kleidung entblößt. Die Abtrennung des Kopfes vom Rumpfe ist jedoch nicht durch diesen rötlichen Schnitt geschehen, sondern er ist durch einen Nachschnitt abgetrennt bezw losgelöst worden. Das Gehirn und der ganze übrige Kopf war vollständig blutleer. Das Vorhandensein der unver­dauten Speisereste in der Speiseröhre erklärt man sich da­durch, daß bei dem Ringen, das sich jedenfalls zwischen dem jungen Winter und seinen Mördern entspannen hat. Erbrechen eingetreten ist oder dieses auch erst dann, als der tötliche Schnitt geführt wurde. Der frühere Ab» decker JsraelSki, der unter dem Verdacht steht, den Kopf in einem Sacke nach dem kleinen Wassergraben gebracht zu haben, wird noch im Landgerichtsgefängnis in NntersuchungS haft behalten. Seine Aussagen stehen denen des Boten­meisters Fiedler schroff gegenüber. Dieser beharrt bei seiner Bekundung, den Jsraelski am Karfreitag nach jener Gegend gehend gesehen zu -haben; Jsraelski dagegen be­hauptet, in der fraglichen Zeit zuhause gewesen zu sein, wird aber durch seine eigene Frau widerlegt. Bisher ift es ihm nicht gelungen, sein Alibi nachzuweisen. Der Geh. Ober-RegierungSrat Maubach, der in Könitz eingv troffen ist, wurde einer halbamtlichen Meldung zufolge mit der Vollmacht entsendet, im Namen des Ministers deS Innern die geeigneten Anordnungen zu treffen, insbesondere im Bedarfsfälle eine Verstärkung der Sicherheitsorgane zu bewirken.

S. Ruppertenrod, 23. April. In der vorigen Woche feierte im engsten häuslichen Kreise der frühere hiesige Bürgermeister und Mühlenbesitzer Heinrich Carle mit seiner Fraiu Julia die goldene Hochzeit. DaI Jubelpaar erfreut sich seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit.

§§ Ober-Ohmen, 23. April. Die letzte diesjährige Brenn holz Versteigerung in den Revieren der Freiherr Riedeselschen Försterei Ober-Ohmen fand heute statt. Die große Menge Brennholz hatte eine große Zahl von Kauflustigen hergeführt. Die höchste Preisstufe unter a^len Holzversteigerungen hiesiger Gegend wurde bei der heutigen erreicht. Vier Raummeter Buchenschcit II. Klasse wurden mitvierzig Mark" bezahlt; vier Raummeter Buchenprügel kamen bis zu 32 und 33 Mark. Der Raum­meter Buchenreisig kostete bis zu 2 Mark. Ein solcher Preis für Brennholz ist jedenfalls seit den letzten zwen Jahrzehnten nicht gezahlt worden. Der vorjährige Preis von 16 Mark für vier Raummeter Buchenprügel ist demnach um has doppelte oder um 100 Prozent gestiegen.

h. Hartmarmshain, 24. April. Bei den AuSgrabungS- arbeiten zu einem Neubaue förderte man einige alte Münzen zu Tage. Eine derselben hat die Größe eines ThalerS, besteht aus Silber, trägt die Jahreszahl 1566, und das Bildnis Philipps II. von Spanien, das noch gut erhalten ist, ebenso wie die deutsch lautende Umschrift: Philipp, spanischer König, Herzog von Geldern." Wahr­scheinlich stammen die Münzen aus der Zeit des dreißig­jährigen Krieges, dem ja auch in unsrer Gemeinde nach der Kirchenchronik mehrere Menschenleben zum Opfer fielen.

Offenbach, 23. April. Hier machte ein junger Mann Namens Schwarz einen Selbstmordversuch aus Liebeskummer. Er brachte sich einen liefen Schnitt am Halse bei. Auch die Frau Taglöhner Küpel suchte ihrem Leben ein Ende zu machen, indem sie ihre Kleider mit Petroleum tränkte und sie in Brand setzte. Ihr Zustand ist hoffnungslos. Der Arbeiter Ritzinger ertränkte sich im Main. Allen Rettungsversuchen widersetzte er sich. Seine Leiche ist noch nicht gcländet. (Offenb. Zig.)

* München, 23. April. Heute morgen wurde hinter der Kaserne bei Ober-Wiesenfeld ein zirka 20 Jahre altes Mädchen mit zwei Stichen am Halse und mit einem am Kopfe tot aufgefunden. Es liegt ein Lustmord vor. Von dem Thäter hat man keine Spur.

"Paris, 23. April. DerTempS" berichtet auS Algier, daß ein Gelehrter, welcher von der französischen Regiernng mit geologischen Forschungen in Algier betraut war, mehrere Petroleum quellen von ungeheurem Reichtum entdeckt hat. Dieselben sollen ebenso ertrag' reich sein, wie die von Baku und Galizien. Verschiedene Finanzgesellschaften zur Ausbeutung dieser Quellen werden in den nächsten Tagen gebildet werden.

Konstantinopel, 23. April. Das türkische, bei Beyrut stationierte Torpedo-BootSeh am" tp plodi.erte auf der Rhede und sank unter. Zwei Offi­ziere, acht Unteroffiziere und der größte Teil der Mann­schaft, sowie mehrere an Bord befindliche Beyruter Notablen wurden durch die Explosion getötet. (DerSeham"

Ausland.

London, 22. April. Das Londoner BlattCentral News", dem wir die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Nachricht überlassen müssen, meldet aus Wien:In diplomatischen Kreisen verlautet, der österreichische Kaiser werde während seiner Anwesenheit in Berlin die Zustimmung des Kaiser Wilhelms zur öster­reichischen Besetzung Macedoniens nachsuchen. Dieses Projekt sei seit Monaten der Gegenstand eines Meinungsaustausches zwischen Goluchowski und Bülow ge wesen. Die italienische Regierung wurde von der Absicht Absicht Oesterreichs in Kenntnis gesetzt. Sie habe keinen mtlichen Protest gegen diese Politik erlassen, die angeblich ein beträchtliches Mißtrauen in Rom einflöße."

Bröffel, 23. April. In der Streitfrage über die Abgrenzung des deutschen und des kongostaat­lichen Gebiets am Kiwu-See ist nunmehr ein Ab­kommen zwischen beiden Regierungen geschlossen worden, wonach eine gemischte Kommission nach Afrika reist, um das Grenzgebiet zwischen dem Tanganika, und dem Albert Eduard- See erst einmal genau kartographisch aufzunehmen.

Paris, 23. April. Reichskanzler Hohenlohe ist auf der Rückreise von Cannes hier eingetroffen. Der in- teruationale Sozialistenkongreß, der während der Welt-Ausstellung hier tagt, wird hauptsächlich die Frage des Gen?ralstrikes in allen Industrieländern beraten. Die franzöfJche Arbeiterpartei richtete dieserhalb eine An­frage an elf ausländische Centralkomites der Arbeiterpar­teien verschiedener Länder. Bisher stimmten sechs dem Ge­danken des Generalstriks mit der Begründung zu, daß dieser als bester Weg zur Revolution anzusehen sei.

Rom, 23. April. Die italienische Regierung ver­weigerte mit Rücksicht aus Frankreich, daß der Herzog von Orleans dauernden Aufenthalt in Turin nimmt. Heute empfing der Papst die Gräfin Lonyay, um den Frieden zwischen ihrem Vater, dem König der Belgier nnd dem Ehepaar Lonyay zu vermitteln.

Wien, 23. April. Der Zar wird im Juli vor seiner Pariser Reise den Kaiser Franz Josef zum 70. Ge­burtstage persönlich beglückwünschen. Ob die Entrevue in Wien oder am Jschler Hoflager stattfindet, ist noch nicht festgesetzt. Am 18. August, dem Festtage selbst soll Kaiser Wilhelm in Wien oder Ischl persönlich zur Beglück- wünschung eintreffen.

"7 Koustautiuo-el, 23. April. Infolge freundschaftlicher Vorstellungen des österreichischen Botschafters dürften die geplanten Zoll-Erhöhungen unterbleiben.

Oberst v. Rüdgisch (bisher Offizier im 1. Dragoner- Regiment zu Tilsit. D. Red.) wurde vom Sultan beauftragt, übermorgen mit dem neuernannten Gouverneur von Tri-

reorganisieren.

Petersburg, 23. April. Die Osternummer desRegie­rungsboten" veröffentlicht nachstehenden, an den Groß­fürsten Sergius gerichteten Erlaß des Kaisers:Mein

Wetzlar. 23. April. Am Sonntag sand eine Sitznn des znr Errichtung eines Denkmals für die imKrü... von 1870/71 gefallenen 88er niedergesetzten Komitees statt. Das Werk der Pietät und Dankbarkeit geht m raschen Schritten seiner Vollendung entgegen. Die Arbeite sind schon vergeben und zwar werden alle Lieferungen bt hier bewirkt werden können, von hiesigen Firmen ausgefübr. Die überlebensgroße Figur, ein stürmender Fahnenträae: wird in der Gießerei von Gladenbeck gegossen. Angefichz' dieses guten Fortgangs der Angelegenheit konnte an demb Aussicht genommenen Termin der Enthüllungsfeier, dem f August 1900, festgehalten werden. Die Veröffentlich^' des Programms wird erfolgen, sobald alle Einzelheiten fest gestellt find.

** Kleine Mitteilungen ans Heffen und den NachbMaaieR Auf dem Bahnhof Eberbach lief der vormittags £ Uhr von Hanau-Ost abfahrende Schnellzug Nr. 173 Qa Samstag auf eine stehende Maschine auf. Beide Maschine entgleisten. Der Führer und der Heizer des Schnellzuge; 173 sind wenig verletzt. Die Reisenden erlitten keinen Un­fall. Die Verwaltung der durch die Versetzung des Dr Siebert freigewordenen Lehrerstelle an der Realschule w Butzbach ist dem Accessist Georg Flach Übertragen worden. Mit dem 1. Oktober tritt der Direktor des Gymnasiums zu Marburg Dr. Buchenau in den Ruhestand. Du Versammlung des Zuchtvereins Scho11en war zahlreich besucht und lieferte einen Beweis dafür, daß die Bestreb­ungen dieses Vereins von den Landwirten unterstützt werden. Der 30jährige Gärtnergehilfe Wilhelm Hallenbergn von Darmstadt, der wegen Totschlagsversuchs vom bor: tigen Schwurgericht im Dezember 1899 zu 2% Jahren Gefängnis verurteilt worden ist, ist aus der Zellenstraf- anstalt Butzbach entwichen und wird nun steckbrieflich ver­folgt.

Aus Stadt und Sand.

** Bon der Universität. Der jüngst in den Ruhestand getretene langjährige Leiter der chirurgischen Klinik dahier, Geheime Medizinalrat Profeffor Dr. Bose, ift gestern gestorben.

** Unterstutzungslegat. Aus der Landrichter Dr. Müller'- schen Stiftung zu Darmstadt ist durch die Großh. Civil- diener-Wittwenkasse-Kommission ein Unter st ützungslegat von jährlich 500 Mk. an einen bedürftigen elternlosen Studierenden der Rechtswissenschaft aus den Provinzen Oberhessen oder Starkenburg zu vergeben. Zur Bewerbung um dieses Legat mit Nachweis Über die Quali­fikation wird (vom 18. April ab) eine Frist von 4 Wochen angesetzt.

* Diebstahl. In der Nacht vom Samstag zum Sonn­tag wurde einem Hohensolmser Einwohner Namens Spieß ein Ochse aus dem Stalle gestohlen. Infolge sofort an­gestellter Nachforschungen gelang es, hier das Tier zu be­schlagnahmen.

** Bieberthalbahn. Die Verwaltung der Bieberthalbahn wird vom 1. Mai ab neben den fahrplanmäßigen Zügen Sonntags bei Bedarf Sonderzüge abfertigen.

** Garde Verein. Gestern abend gründete fich aus ehe­maligen Angehörigen des Garde-Korps ein Garde-Verein. 31 Herren erklärten sofort ihren Beitritt. Der junge Ver­ein nennt Liebe zu Fürst und Vaterland, sowie Pflege der Kameradschaft sein erstes Ziel. Es ist ihm gewiß eine reiche Entwickelung beschieden,

.. , ?? MilitärjskgeZ. Rach gesetzlicher Bestimmung smo Personen, die zu einer militärischen Hebung einberufen hnb, während der Monate ihrer Hebungszeit steuerfrei, söfern fie zu den Hnteroffizieren und Mannschaften des Beurlaubtenstandes gehören und zu einem Einkommen von weniger als 3000 Mark veranlagt sind, bezw. ein Ein­kommen aus Gewerbebetrieb oder Grundbesitz nicht haben. Die Steuer wird von amtswegen in Abgang gestellt, wenn sich diese Personen im Steuer-Büreau des Magistrats durch Vorlegung ihrer Militärpässe über ihre Einberufung aus­weisen.

** Wer ist Bau unternehme r? Rach einer Ent­scheidung des Reichsversicherungsamtes ist Bauunternehmer derjenige, der das wirtschaftliche Risiko des Baues trägt. In Bezug auf die Hnfallversicherung genügt es daher nicht, wenn festgestelllt wird, daß der Bauausführende in den Vertragsbestimmungen als der Unternehmer bezeichnet wird, der die Arbeit auf eigene Rechnung übernommen habe, oder daß die ganze Arbeit in Akkord vergeben sei. Es kommt vielmehr wesentlich darauf an, daß der Bau­ausführende thatsächlich die Mittel zur Herstellung des Baues, insbesondere zur Löhnung der Arbeiter, selbst vor­streckt. Giebt aber der Bauherr selbst die Mittel zur Bau­ausführung, insbesondere zur Löhnung der Arbeiter her, sei es mittelbar durch Vorschüsse an den Bauausführenden oder unmittelbar durch Bezahlung der Lieferanten und Arbeiter, so wird er in der Regel als Unternehmer an­zusehen sein.

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