Ausgabe 
25.3.1900 Zweites Blatt
 
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" Schuldieustnachrichteu. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 13. März den Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Schotten Johann Adolf Gunderloch zum Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Dieburg, und den Oberlehrer an der Volksschule zu Alzey Karl Backes zum Kreisschul­inspektor bei der Kreisschulkommission Schotten, beide mit Wirkung vom 1. April an, zu ernennen.

"* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- h er zog haben Allergnädigst geruht, am 13. März den Regicrungsaffessor Adam Hofmann in Mainz zum Generalrezeptor des Mainzer Universitäts- und Stipendien­fonds zu ernennen.

* Aus dem Steueramtsdieust. Se. Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. d. Ms den Steuerkommisiär des Steuerkommissariats Oppen heim, Karl Damm in gleicher Diensteigenschaft, mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an, in das Steuer­kommissariat Bingen zu versetzen; den Steuerkommissariats- Assistenten bei dem Steuerkomissariat Mainz I, Regierungs assefsor Georg Tag zum Steuerkommissär des Steuer- kommissariatS Alzey und den Steuerkommissariats-Assistenten bei dem Steuerkommissariat Gießen, Regierungsassessor Fritz D ölp zum Steuerkommissär des Steuerkommissariats Oppen­heim zu ernennen.

* Kuustvereiu. In der Gemälde Ausstellung im Turm­haus am Brand ist ein Gemälde von Otto Lingner-Berlin Glaube, Liebe, Hoffnung" neu ausgestellt.

** Stadtthe ater. Morgen, Sonntagnachmittag, geht als l e tz t e Kindervorstellung das ZaubermärchenDie Puppen fee" in Szene. Die Preise zu dieser Kinder­vorstellung sind bekanntlich sehr ermäßigt. Abends kommt die GesangsposseUnser Herzensfritz" zur Auf­führung, welche über eine große Anzahl sehr gefälliger Gesangsnummern verfügt. Die Hauptrollen liegen in den bewährten Händen des Frl. Eichenwald, sowie der Herren Direktor Helm und Wilhelms. Außer der morgigen Vor­stellung findet nur noch eine Sonntagsaufführung statt, wovon besonders die auswärts wohnenden Theaterbesucher Kenntnis nehmen wollen.

** Gewerbebank. Wie aus dem Inseratenteil dieses Blattes ersichtlich ist, findet Donnerstag den 28. d. Mts., abends 8 Uhr im Saale des Cafee Leib Hier die Generalversammlung der Gewerbebank statt, und werden die Mitglieder des Institutes erinnert, bei so wichtigen Beratungen und Beschlüssen nicht zu ver­säumen, die ihnen zustehenden Vereinsrechte auszuüben. Es liegt dies im Interesse der Genossenschaft sowohl, als auch der Mitglieder selbst. Die auf den 12. d. Mts. anberaumt gewesene außerordentliche Generalversamm­lung der Gewerbebank war leider recht schwach besucht, so­daß Beschluß nicht gefaßt werden konnte, weil der auf der Tagesordnung anstehende Gegenstand:Beratung und Beschlußfassung über das abgeänderte Statut", nach § 26 der Satzungen erfordert, daß ein Viertel bezw. die Hälfte der Genossen in der Generalversammlung anwesend sein müssen. Wenn man, wie es vermutlich der Fall ist, an­nimmt, daß ein wesentlicher Teil der Mitglieder der Bank von dem Gedanken geleitet ist, die Verwaltung des In­stitutes ruhe in bewährten Händen, und sei deshalb die Ausübung des Vereinsrechtes zurzeit nicht erforderlich, so ist es auf der anderen Seite nicht erfreulich, wenn in Anbetracht so hochwichtiger zur Beratung und Beschluß­fassung anstehender Fragen das allgemeine Interesse eines so großen Institutes, welchem nahezu einundeinhalb Tau­send Mitglieder angehören, nicht lebhafter und reger ist. Es ist immerhin nicht ausgeschlossen, daß in einer schwach besuchten Generalversammlung bindende Beschlüsse gefaßt werden, welche der weiteren Entwickelung des Institutes nachteilig sind, und den Segen und die Wohlthaten be­einträchtigen können, welche die Bank in so hohem Maße unserem gewerblichen und wirtschaftlichen Leben gewährt.

** Zusammen stellbare Fahrscheinhefte. Am 1. April d. I. wird die seither in den Räumen Kaiser­straße Nr. 1 zu Frankfurt a. M. befindliche amtliche Ausgabestelle für zusammenstellbare Fahrscheinhefte nach dem Hauptpersonenbahnhof verlegt, und gleichzeitig mit der Auskunftsstelle für den Personenverkehr daselbst ver­bunden. Die vereinigte neue Dienststelle erhält die Be­zeichnung:Amtliches Reisebüreau, Frank­furt a. M., Haupt persone nbahnho f." Das­selbe wird zur Abfertigung des Publikums an den Wochen­tagen von 8 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags geöffnet sein. Das neue Büreau bietet dem reisen­den Publikum die Möglichkeit, sich auf dem Hauptpersonen­bahnhofe selbst ein Fahrscheinheft zusammenstellen zu können. Außer zusammenstellbaren Fahrscheinheften wer­den in dem genannten Büreau auch Schnellzug- und Rück­fahrkarten für die wichtigsten Verkehrsverbindungen, sämtliche feste Rundreise-, Sommer-, Auschluß-Rückfahr- und Sonderzugskarten ab Frankfurt a. M. ohne Er­hebung eines Zuschlags schon 8 Tage vor dem be­absichtigten Reiseantritt ausgegeben. Ebenso sind in dem Büreau Platzkarten für die von Frankfurt a. M. ausgehen­den D-Züge schon Tags vorher ohne Erhebung eines Zu­schlags verkäuflich; auch nimmt das Büreau Bestellungen auf Bettkarten entgegen, bezw. besorgt deren Vorverkauf gegen Zahlung der tarifmäßigen Gebühren. Zugleich wird daselbst Auskunft über alle Fragen des Reiseverkehrs, namentlich über Tarifbestimmuugen, Fahrpreise, Zugver­bindungen, Anschlüsse, zollamtlick)e Abfertigungen, über Verkehrsstörungen und deren Beseitigung u. s. w. unent­geltlich erteilt, wie auch sämtliche Fahrpläne, Kursbücher der Preußischen Staatsbahnen, Fahrscheinverzeichnisse zum Verkauf vorrätig gehalten werden. Hierbei wird ausdrück­lich hervorgehoben, daß die in Frankfurt a. M. befindlichen Privutreisebüreaus, insbesondere auch dasjenige der Inter­nationalen Schlafwagengesellschaft, Kaiserstraße Nr. 1, unter den bisherigen Bedingungen und in gleichem Um­fange ferner unverändert bestehen bleiben.

M. Aus der mittlere» Wetterau, 23. März. Ihre Zeitung brachte kürzlich die Nachricht, daß die Preise der Brennmaterialien weiter stiegen. Wir kaufen unsere Brennhölzer gewöhnlich in den Obersörstereicn Nidda.

Ortenberg und Eichelsdorf, wo treffliches Brennholz zu haben ist, das aber auch um 12 bis 25 Prozent gegen früher höher bezahlt wird. Den größten Sprung machte jedoch die BraunkohlengrubeFriedrich" bei Hungen; sie verlangt anstatt 55 Pfg. pro Zentner Briketts jetzt 80 Pfg., also ungefähr 45 Prozent mehr, und trotzdem kann man kaum welche erhalten. In unserer Gegend schleicht immer noch die Maul- und Klauenseuche umher, wodurch der Viehhandel in empfindlicher Weise beeinträchtigt wird. Die Fischerei in der Horloff fördert mitunter hübsche Ergebnisie zu Tage; diefir Tage wurde ein Hecht von 15 Pfund Gewicht erbeutet. Der Fischbestand wird aber seit Anfang dieses Jahres ganz bedeutend durch Fisch, ottern geschädigt. Einsender fand hllufig die Reste der ge­raubten Fische, die Fischköpfe, welche von den Ottern nicht verzehrt werden, auf den Ufern liegen. Die Pächter wurden darauf aufmerksam gemacht. Wenn die Räuber nicht schnellstens beseitigt werden, steht empfindlicher Schaden in Aussicht.

Friedberg, 23. März. Am 17. d. M. fand der Schluß des Winterkursus hiesiger Landw. Schule statt. Es hatten sich Herr Ministerialrat Braun, Herr Landesökonomierat Müller, Vertreter der Kreis-, der Stadt- und anderen Behörden, sowie eine große Anzahl Eltern und Freunde der Schüler wie der Anstalt einge­funden. 20 Schüler verließen nach dem ordnungsmäßigen Besuch der beiden Klassen die Schule, während 19 die Unterklassen besuchten. Die Anstalt war diesen Winter mit 39 Schülern die stärkstbesuchte im Lande. Im ver­gangenen Sommer besuchten 60 Teilnehmer und 38 Teilnehmerinnen die verschiedenen Obstbaukurse, sodaß im ganzen 137 Personen die Anstalt frequen­tierten. Der Direktor und der zweite Lehrer hatten 146 auswärtige Diensttermine, das technische Personal war an 165 Tagen im Bezirke dienstlich thätig. Das Korre­spondenzjournal umfaßt 4006 Nummern. Aus den ange­führten Zahlen dürfte hervorgehen, daß der Wirkungskreis der Anstalt sich mit jedem Jahr erweitert, und daß das Personal der Schule im Jnteresie der Landwirtschaft eine umfangreiche Thätigkeit entwickelt hat, wie ja auch die rege Entwickelung des Vereinswesens beweist.

d. Wenigs (Oberhessen), 22. März. Hier entstand verflossenen Samstag zwischen zwei Knechten ein Wort­wechsel, der bald zur Thätlichkeit ausartete, wobei der jüngere dem andern mit einer Mistgabel auf den Kopf ge­schlagen haben soll. Der Verletzte machte sich auf den Weg nach seiner Heimat Mittel-Seemen, nachdem er die Polizei von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt hatte. Vorgestern wurde er im Walde zwischen hier und Mittel-Seemen be­wußtlos aufgefunden und nach Hause gebracht. Der Arzt, der bald zur Stelle war, erkannte Schädelbruch an der Stelle des Schlages. Innerlicher Bluterguß hat wohl unterwegs Bewußtlosigkeit herbeigeführt, sodaß der Ge­schlagene liegen blieb, und erst nach zwei Tagen aufge­funden wurde. Heute ist er der Verletzung erlegen, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben.

() Büdingen, 23. März. Herr Oberamtsrichter Rabenau dahier feiert am 25. d. Mts. in aller Stille sein fünfundzwanzigjähriges Dienstjubiläum. Der Herr Jubilar, welcher neben seinem Hauptamt noch verschiedene Ehrenämter bekleidet, hat die größte Anzahl seiner Tienst- jahre (etwa 23) im hiesigen Gerichtsbezirke verlebt. Er ist ein stets hilfsbereiter, freundlicher und humaner Be­amter, oer sich der allgemeinen Hochachtung erfreut, und bei seinen Kollegen sowohl, als auch bei seinen Unter­gebenen ebenso beliebt wie verehrt ist. Die besten Glück- und Segenswünsche begleiten ihn deshalb auch auf seinem ferneren Lebenswege.

(?) Mainz, 23. März. Von berufener Seite werden seit einiger Zeit wieder mit dem preußischen Kriegsmini­sterium in Berlin Unterhandlungen geführt, welche be­zwecken, den Verkauf des in Kastel frei werdenden Festungs­geländes in schnellere Bahnen zu lenken bezw. eine Norm für die Abschätzung des Geländes zu finden. Veranlaßt sind diese neuerlichen Verhandlungen durch eine sehr be­deutende Firma, die schon große Terrainankäufe in Kastel bethätigt hat und jetzt zur Arrondierung des ganzen mili­tärischen Geländes benötigt ist. Hier hat sich ein Ver­band baugewerblicher Unternehmer gebildet, zu dem Zwecke, die gemeinsamen Interessen der Arbeitgeber zu wahren und bei Differenzen mit Arbeitnehmern auf eine friedliche Regelung derselben hinzuwirken.

)( Vom Rhein, 23. März. Unter den Flößern des Mittelrheins ist eine Lohnbewegung im Anzug, die hauptsächlich von den auf den Floßdepots in den Häfen bei Mannheim, Mombach und Schierstein beschäftigten Flößern ausgeht.*Dieselben halten einen Tagelohn von 1 Mark 50 Pfennig und freie Kost für unzureichend, zumal die Arbeitszeit je nach der Jahreszeit und dem Wetter gar keine bestimmte Grenze hat und im Hochsommer oft vier­zehn Stunden überschreitet.

Vom Rhein, 23. März. Die neue Wormser- Straßenbrücke, welche am Kommenden Montag in Anwesenheit des Großherzogs von Hessen und des Mini­steriums von Darmstadt feierlichst dem Verkehr übergeben wird, ist etwa 100 Meter unter der bisherigen Schiffbrücke gelegen und hat eine Länge von 750 Meter, wovon indes nur 300 Meter über den Strom führen, während 450 Meter die beiderseitigen Uferzugänge bilden. Bei einer gesamten lichten Breite von 11,50 Meter, hat die Brücke eine Fahr­bahn von 6,50 Meter, neben welcher zu beiden Seiten Gehwege von je 2,50 Meter Breite herlaufen. Soweit die Brücke den Strom passiert, ruht sie auf vier Pfeilern, und zwar auf zwei Strompfeilern und zwei Lundpfeilern, wovon die beiden letzteren auf dem rechten und linken Ufer mit hohen Türmen bekrönt sind, durch deren Thordurchgänge man die eigentliche Strombrücke betritt. Die Ueberspann- ung des Rheines, die ähnlich wie bei der Mainzer Straßen­brücke unter der Fahrbahn gelegen ist, ist in sehr leichten Sichelbögen bethätigt, die in der Mitte eine Stromöffnung von 105,60 Meter und zu den beiden Seiten eine solche von je 94,40 Meter lichte Weite haben. Die burgartigen Thortürme auf beiden Uferseiten sind mit Korbbögen mit den eigentlichen Uferpfeilern verbunden, unter welchen

Verkehrsstraßen herlaufen. Wenngleich die beiden Auf« gangstürme der Brücke, mit deren Bau im Mai 1897 be­gonnen wurde, und deren Gesamt-Eisenkonstruktion, bei­läufig bemerkt, 1880 Tonnen wiegt, ist der Gesamteindruck des neuen Bauwerkes ein sehr günstiger, und haben die mit dem ersten Preise gekrönten Entwerfer wie Ausführer der Brücke, die Herren Oberbaurat Karl Hofmann in Worms, sowie die Maschinenbau-Aktiengesellschaft in Nürn­berg und die Firma Grün u. Bilfinger in Mannheim, ihrem Können und Wissen jedenfalls em bleibendes Denkmal gesetzt. _______________

X. Homberg, Bz. Kassel, 23. März. Die Stadt- verordneten-Versammlung hatte auf Antrag des Magistrats einen Antrag angenommen, nach welchem beim Verkauf von Immobilien eine Gemeinde st euer von einem Prozent zu erheben sei. Gegen diesen Antrag entstand in der hiesigen Bürgerschaft eine lebhafte Agitation; in einer von Herrn Buchhalter Most einberufenen Versammlung wurde nachgewiesen, daß diese Steuer nur einseitig die Besitzer treffe, und darum ungerecht sei. In einer Re­solution wurden die Bedenken gegen eine solche Steuer der Stadtverordneten-Versammlung mitgeteilt, welche ihrerseits die Sache einer Kommission zur nochmaligen Prüfung überwies. In der letzten Sitzung der Versamm­lung stand dieser Punkt wieder zur Verhandlung. Diesmal kam man zu dem Ergebnis, daß die geplante Steuer die Hausbesitzer treffe, und dieselben also ungünstiger stelle, als die übrigen Bürger; die Steuer wurde daher abgelehnt Ferner wurde in'derselbeü Sitzung beschlossen, zu dem Landweg MosheimHomberg das erforderliche, in der Homberger Gemarkung gelegene Gelände kostenlos zur Verfügung zu stellen.

(?) Fritzlar, 23. März. Der Herr Oberpräsident hat das Gesuch des hiesigen Pferdemarkt-Komitees betr Verlosung von Equipagen, Pferden, landwirtschaft­lichen Maschinen und Geräten, Fahr- und Reitutensilien?c. gelegentlich des diesjährigen, am 11. und 12. Juli statt­findenden Fritzlarer Pferdemarktes genehmigt. Die Intendantur des 11. Armeekorps erwidernder Land­wirtschaftskammer auf eine diesfallsige Anfrage, daß sie dem Wunsche nach Errichtung einer militärischen Ankaufs stelle für landwirtschaftliche Produkte möglichst mit Bäckerei in Fritzlar zu ihrem Bedauern nicht zu entsprechen ver­möge. Zur Erleichterung des Verkehrs der kleinen bäuer­lichen Landwirte mit dem Proviantamt Kassel empfiehlt die Intendantur die Vereinigung mehrerer Produzenten zu gemeinsamen Einlieferungen bis zur Erreichung von 200 Zentner-Ladungen.

m. Aus dem Kreise Kirchhain, 23. März. Die Obstbaumpflege in unserem Kreise hat, wie die jähr­lichen Obstverkäufe der Gemeinden beweisen, in ben letzten Jahren einen erfreulichen Aufschwung genommen. Auch durch den Verkauf des im verflossenen Herbst geernteten Obstes sind den Gemeindekassen recht beträchtliche Ein nahmen zugeflossen. So betrug der Erlös für das von den Gemeinden im Jahre 1899 verkaufte Obst 10 665 Mk., während im Jahre 1898 etwa 6640 Mk. vereinnahmt wur­den. Obwohl der Kreis Kirchhain unter den 22 Landkreisen des Regierungbezirks Kassel an Größe die 19. Stelle ein nimmt, steht er doch in Bezug auf Einnahmen für ver­kauftes Obst an 4. Stelle, und wird nur von den Kreisen Kassel, Fritzlar und Marburg übertroffen. Fortgesetzt sind unsere Gemeiu^'n bestrebt, die Obstbaumpflege immer mehr zu heben und zu fördern. Dieses anregende Beispiel sucht man auch in Privatkreisen nachzuahmen, wofür der zur Hebung und Förderung des Obstbaues seit etwa Jahres­frist gegründete unter Leitung des Herrn Landrats Frhrn. Schenk zu Schweinsberg stehende und über 500 Mitglieder zählendeObstbau-Verein für den Kreis Kirchhain" den besten Beweis liefert.

AuMg MS den Standesamtsregistern der Stadt Meße».

Aufgebote.

H März, 17. Johanne« Bär, Cementarbeiter zu Düffeldorf mit Antonie Wagner zu Gießen. 17. Justus Kämmerer, Ingenieur zu Dottau mit Emilie Anna Fasquel zu Berlin. 20 Friedrich Jakob Gliot, Marmorhauer zu Duisburg mit Christine Eckhardt daselbst. 20. Heinrich Rau, Postassistent zu Gießen mit Marie Heßler zu Stangenrod. 21. Richard Emil Hugo Weber, Schriftsetzer dahier mit Katharine Lmse Schneider Hierselbst. 21. Philipp Karl Balser, Rangierer zu Darmstadt mit Johanna Auguste Flander daselbst. 22. Karl Ludwig Rupp«, Metzger und Wirt zu Nidda mit Katharine Emilie Lind Hierselbst, n. Heinrich Konrad Hormann, Bäcker zu Gießen mit Anna Katharme Elisabethe Becker zu Alsfeld. 23. Heinrich Feußer, Taglbhner dahrer mit Anna Elisabethe Katharine Schweitzer Hierselbst. 23. Karl Hemrtq Bender, Fabrikarbeiter zu Oppenrod mit Anna Maria Stem zu Beuem.

Sheschlietzuugeu.

März, 17. Karl Muhl, Friseur dahier mit Wilhelmme Johann«» Marr hierse'lbst. 17. Heinrich Karl Rothevisch, Bahnarbeiter dahier t* Marie Wilhelmine Jullmann Hierselbst. 17. Otto Peter Von Eiff, Metzger dahier mit Christiane Margarethe Decker Hierselbst. 17. Johann Heinrich Emil Schönewolf, Elektro Techniker dahier mit Amalie Martha Emm- Lein Hierselbst. 17. Wilhelm Karl Berg, Kaufmann zu Höchst a. 9. mit Anna Henriette Christiane Spieß Hierselbst 21. Johann Christi«» Schaal, Artist dahier mit Margarete Marie Anna Katharine Schuchardt Hierselbst.

«edorerrr.

März, 12. Dem Eisenbahn-Schaffner Wilhelm Schneider eine Tochter, Margarethe. 12. Dem Zuschneider Wilhelm Engelhardt eine Tochter. 15. Dem Instrumentmacher Ludwig Jakob Roth eine Tochter. 16. Dem Lokomotivheizer Heinrich Blank ein Sohn. 16. Dem Kutsch^ Heinrich Bölpel eine Tochter. 17. Dem Bureaudiener Ludwig Adolph eine Tochter. 17. Dem Lademeister Ludwig Germer eine Tochter, Mari«. 17. Dem Postschaffner Georg Dehus eine Tochter. 17. Dem Taglöhn» Heinrich Damm ein Sohn, Wilhelm Karl. 17. Dem Spengler uv Installateur Karl Faber eine Tochter. 18. Dem Hilfsbremser Valentin Faust ein Sohn, Georg Heinrich. 19. Dem SchachtmeA Heinrich Weimer ein Sohn, Georg Hermann Martin. 22. Dem Fabrik«» Adolf Klingspor eine Tochter. 23. Dem Schmied Karl Heinrich Herben eine Tochter.

Gefiorberre.

März, 17. Karoline Feldhauß, 61 Jahre alt, Privatin dahier 19. Elisabethe Becker geb. Sommerlad, 59 Jahre alt, Ehefrau vor Hilfsweichensteller Christoph Becker dahier. 19 Jakob Krauskopf, " Jahre alt, Taglöhner dahier 19. Amalie Muhl geb ©Urner, 60 Iah« alt Wiliwe des Geh. RegierungSratS Dr. Karl Muhl zu Darmstavr 20 Katharine Otta geb. Wagner, 67 Jahre alt, Ehefrau von Fuhrman, Johannes Otto dahier. 22. Barbara Heiß, 82 Jahre alt, PnvaM dahier.

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