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Eißenaomatose besteht aus Komatöse mit 2% Eisen in organischer Bindung.
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— Druck und Verlag der »rüßl'schm UniverfitälS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Vießm.
Verantwortlich für den allgemeine» Teil: P. Witt ko; für den Anzeigenteil; H ant Heck.
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5 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod t Kg. (2 Pfd.) Weißbrod
Um neben das Bedeutende das Minderwertige zu stellen, so ist die Ismael Ge n tz * eine schwere
Geduldprobe. Diese Gemälde, Skizzen, Zeichnungen, die der Palästinareise des Kaisers gelten, könnten durch ihren Gegenstand immerhin vorübergehendes Interesse erregen, treiben jedoch thatsächlich den Betrachter in die Flucht. Ohne es zu wollen, verursacht diesmal auch Professor
auf der Burg Gleiberg.
Tagesordnung: Wahl des Vorstandes.
Feststellung des Etats pro 1900/01.
Rechnung«ablage pro 1899/1900.
Geschäftsbericht pro 1899/1900.
Bauangelegenheiten.
Der Vorsitzende: von Bechtold.
Sonderausstellung 39 Nummern umfaßt. Wer z. B. das Portrait der Stickerin gesehen hat, wird es so leicht nicht wieder vergessen. Amt) der Fechtmeister prägt sich dem Gedächtnis ein. Erstaunlich und bewunderswert ist ferner bei diesem Künstler der Kreis dessen, was er darzustellen unternimmt, obwohl Holland, diese Goldgrube für alle Maler, sichtlich bevorzugt wird. Aber Gari Melchers ist doch mehr eine internationale Erscheinung, als daß er einem bestimmten Lande zugesprochen werden sollte. Darin soll weniger ein Mangel an Eigenart als ein Mangel an Gefühl betont werden. Sein Können ist universell. Was er in seinem gemäßigten Impressionismus, der von den Jungen vielfach übertrumpft wird, anfaßt, das gelingt ihm, und er faßt viel an. Genrebilder, Portraits, Landschaften : nach dieser Richtung giebt es für ihn keine Grenze. Am bedeutsamsten und am schwächsten in manchem Betracht wirkt „Christus und die Pilger von Emmaus". Hier sind die Farbenkontraste so erklügelt, daß es ein Kind bemerken muß; und ebenso unabgestust, so berechnet ist da» Cr- staunen gemalt, das sich in den Gesichtern der Manner spiegelt. Trotzdem darf Gari Melchers als eine Oase rn einer Wüste von Langeweile gelten, als ein Kulnnnanons-
Eisenhalfiges\ HeisdkEiweiss.
Bei den hiesigen Brodoerkäufern beftehm dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäcker».
Gießen, den 21. Juli 1900.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Zu den vier Jahreszeiten
47 Grünbergerstratze 47.
2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot» bei:
Zoh. Kd. Velte v. Ktrchgöns . 40 Pfg. W. Weitzel v. Lang-GönS .
W. Steinmüller in Langgöns. 44 „ L. Schmidt, Gr.-Linden . .
L. Steinmüller, Großen-Ltnden 44 „ Karl Post von Wieseck . .
3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot) bei:
Witz. Fabel von Wieseck . . 66 Pfg. Ernst Christ von Wieseck . Der Brodverkäufer.
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bet:
L. Schmidt, Gr.-Lindm... 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS .
W. Abel von Wieseck ... 24 , W. Steinmüller, Lang-GönS . 24
die Steinzeuglieferung sollen Freitag bett 27. Juli, vormittags IV/2 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck sind bis zum genannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt:
5010 Schmandt.
Gustav Eberlein vielfach „em Kutteln des Kopfes Sein forzierter Idealismus befremdet Er träumt da erneu merkwürdigen Traum: an dre Stelle, wo such jetzt das- Krollsche Etablissement erhebt, will er nicht mehr und nicht weniger als eine Berliner Akropolis setzen, und zwar soll diese aus einem Siegesdenkmal (das wir doch schon beiiüen') einem Kaiserdenkmal, einem Mausoleum und einem Museum der Kunst des 19. Jahrhunderts bestehen. Eigentlich sind wir schon gerade in dieser Gegend mit vaterländischen Denkmälern reich gesegnet: da prangt die^eges- säule, da prangt die Siegesallee, es wäre wirklich oeu.- Guten ein bischen zu viel. So ist denn auch je&t noch keine Stimme laut geworden, die den Eberlernschen Traum zu verwirklichen geraten hat. Ob sie überhaupt laut werden, wird? — Es regen sich berechtigte Zweifel.
Zu den Kollektivausstellungen noch die be«?
Berliner Landschafters Eugen Br a ch t, des bekanntenl Düsseldorfers Oswald Achenbach und de Berliners Paul Vorgang. Nur Bracht verdaute eine nähere Würdigung. Diesem letzten Rundgang blieben dre Ausländer Vorbehalten, ferner Hans Herrmann, der al zu früh^^ verstorbene Max Koner, den viclleuht ein günstiges Geschick Bor der Tragik sich selbst zu überleben, bewahrt hat, endlich Master fiXdj dessen'Portraits trotz alledem was man neuerdings gegen seine Art emzuwenden beliebt, an Tiefe der Pspchologre keinen Rivalen zu fürchten haben. An dem Gesamturteil kann dadurch nichts geändert werden. Die Große" ist ein Bollwerk gemalter Langeweile, und sie wird es bleiben, solange man an dem System der Massenherberge festhält.___________££----
Verdingung.
Die zur Unterhaltung der Gebäude der höheren und erweiterten Mädchenschule erforderlichen Weißbinder- und Schreinerarbeiten sollen öffentlich verdungen werden, wofür Termin aus Samstag, 28. Juli b. I., vormittags W/2 Uhr anberaumt wird. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns aus Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck find bis zum genannten Termin einzureichen. —- Zuschlagssrist 14 Tage.
Gießen, 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt:
5031 Schmandt.
Wrdmgung.
Die zum Umlegen der Bürgersteige in der vorderen Liebigstraße erforderlichen Maurer- und Pflasterarbetten sollen Freitag, 27 Juli, vormittags 11V4 Uhr öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden aus Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck find bis zum genannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt: 5011 Schmandt.
Verdingung
Die zur Herstellung eines erhöhten Bürgersteigs und teilweisen Beseiti- aung des Straßengrabens in der Marburgerstraße erforderlichen Maurer- und Pflasterarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen Freitag -e» 27. Juli, vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienstftunden aus Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck find bis zum genannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt: 5012 Schmanvt.
Brodpreise
22. Juli bi, 5. August 1900.
Der hiesigen Bäcker.
. . 28 Pfg k Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod .
. . 56 v 2 Kg. (4 Pfd.) L-chwsrzbrod .
. . 26 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod .
. . 52 ,
Verdingung.
Die mr Anlage erhöhter Bürgersteige in der Plockstraße erforder- ltchcn Maurer- und Pflasterarbeiten, sowie die Steimeuglieferung sollen Freitag, 27. Juli, vorm. 11% Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbrschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden aus Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck find bis zum genannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt 5015 Schmandt.
diesem Bild gewinnt. Noch weniger zu sagen vermögen uns die fünf Wandbilder, die der Berliner Hugo Vogel im Auftrage des Kultusministeriums für die Ausschmückung des Ständehauses in Merseburg geschaffen hat. Drei davon stellen Episoden aus der sächsischen Kaisergeschichte, zwei allegorische Figuren dar, die Theologie mit dem Wahlspruch: „Eine feste Burg ist nnser Gott" und die Wissen-, schäft mit dem Motto: „causarum cognitio studium humani". Was wir vor allen Dingen bei diesem Maler vermissen, ist die persönliche Note. Vogel ist ein starker Anempfinder, aber kein Erfinder und kein starker Empfin- der. Seine Wandgemälde sind von einer kalten Glätte; die grellen, leuchtenden Farben stehen in einem merkwürdigen Gegensatz zu dem Mangel an Temperament. Auch seine Portraits vermögen uns keine neuen Seiten seines Talents zu erschließen. Es ist durchweg anständige, wohlgefällige Arbeit in einem nicht eben weiten Motiven- kreis. Wie geschniegelt mutet uns z. B. sein Orgelspieler an, ein adrett gekleideter junger Mann mit sanften Gesichtszügen, der beim Kerzenlicht die Orgel spielt; an Hans Thoma's Dorfgeiger, von dem ich das letzte Mal hier erzählte, darf man beileibe nicht denken. Immer wieder muß darauf hingewiesen werden, daß mit dieser unpersönlichen Art der Malerei nichts gewonnen wird. Im Einzelnen verrät sie wohl für den Augenblick ein respektables Können, dem die Anerkennung nicht versagt werden soll; aber wir verlangen dauernde Wirkungen, Wirkungen, die den Ewigkeitszug in sich tragen.
Wenigstens auf einigen seiner Bilder werden diese erreicht von dem Amerikaner Gari Melchers, dessen
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Vorteilhafte Aerugsquelle für Aauarttkel aller Art.
Jagd-Verpachtung.
Die am 19. Juli ds. Js. leih- fällig werdende Jagd der Gemeinde Schlierbach (Kreis Biedenkopf) 478,26 Hektar Flächengehalt, soll am DieuS- tag dem 31. Juli 1900, vormittags um 10 Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten, unter dm im Termin bekannt gemacht werdendm Bedingungm, anderweitig verpachtet werden.
N. B. Das Jagdgebiet ist von dem Bahnhofe Hartenrod, an der im Bau begriffenen Neubaustrecke Weidenhausen-Herborn in 5 Minuten zu erreichen. Die ganze Westgrmze zieht au Fiscalischen Waldungen. Schlierbach, den 18. Juli 1900.
Der Bürgermeister 5030 Müller.
2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei:
Zoh. Kd. Velte v. Ktrch-GönS . 44 Pfg. Wilh. Fabel von Wieseck . . 48
L. Steinmüller, Großen-Ltnden 48 „ W. Steinmüller Lang-Göns . 48
L. Schmidt, Großen-Lindev . 48 , W. Weitzel von Lang-GönS . 48
1 Kilogramm (2 Pfund) Sckwarzbrod bei:
L. Schmidt, Großm-Lindeu . 22 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . 22
SB. Steinmüller, Lang-GönS . 22 „
BLEICHSÜCHTIGE
Uerdmgung.
Die zur Umlegung des südwestlichen Bürgersteiges in der Alicestraße erforderlichen Maurer-, Pflasterer- und Asphaltarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen Freitag, 27. Juli, mittags 12 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck sind bis zum genannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt:
5014 Schmandt._________
Verdingung von Fährlöhnen. Die Anfuhr von 24 Waggon- fabungen Csment-Trottoirplatten zum Teil nach der vorderen Liebigstraße, zum Teil nach der Marburgerstraße, soll Dienstag, 24. b. M., vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote auf Vordruck (der zugleich die Bedingungen enthält und auf Zimmer Nr. 7 bei uns erhältlich ist), sind bis zum genannten Termine einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 20. Juli 1900.
Das Stadtbauamt: 5013 Schmandt.
Verdingung.
Die zur Verbretterung des erhöhten Bürgersteigs der vorderen Westanlage er forderlichen Maurer-, Pflaster- und Asphaltarbeiten sowie
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