leit verhält sich die Sache aber so, daß ihnen noch, außer De WetS flüchtigen Scharen, noch drei Truppen-Abteilungen der Buren das Feld halten; und zwar die erste unter General De la Ray bei Kommando Nek, die den Engländern unter General Clemens ganz gehörig die Zähne zeigt; die zweite wird von HraSmuS geführt, nordwestlich von Waterfal in der Nähe der Delagoabaibahn; die dritte steht unter General Grobelaar mit der Basis gegen Pietersburg zu. Am härtesten bedroht ist EraSmuS, welchem die Nahrungsmittel und die Kriegsmunition ausgegangen zu fein scheinen, sodaß er schließlich in Unterhandlungen be» tressS seiner Uebergabe treten mußte. Sein Heer soll im ganzen nur 700 Mann betragen haben, hatte jedoch die wichtige Aufgabe,'.die Delagoabahn zerstört zu halten. EraS- muS ist aber kein De Wet, und scheint seiner Aufgabe nicht im geringsten gewachsen zu sein. Auch die Buren unter Grobelaar sehen sich hart bedrängt, denn außer den Engländern ist ihnen ein weiterer Feind entstanden in den aufständisch gewordenen, hier noch sehr kriegerischen Koffern des ZoutpanSbergeS. Der Häuptling Malaboch, der erst vor wenigen Jahren von den Buren niedergerungen worden war, scheint die Fahne des Aufruhrs erhoben und eine ganze Anzahl weiterer Kaffernstämme mit sich gerissen zu haben. ES ist nicht erwiesen, ob die Engländer hierbei ihre Hand im Spiele gehabt haben, so nahe die Vermutung auch liegt, denn eS wäre kein schlechtes Gc- schäft für sie, den Teufel durch Beelzebub auStreiben zu lassen, namentlich da sie dann ja auch eine so gute Gelegenheit hätten, die entvölkerten Bergwerke Johannesburg« mit den aufständischen Kafsern frisch aufzusüllen.
Aus Smila wird gemeldet: Die amtlichen Aufstell- ungen ergeben, daß die englische Regierung während des südafrikanischen Krieges von 60 indischen Häuptling en HilsSanerbietungen erhalten hatte. Alle größeren eingeborenen Herrscher stellten fast ihre gesamten Mittel England zur Verfügung, viele hatten sogar persönliche Dienste angeboten.
Ein Telegramm aus Johannesburg vom 20. besagt: Eine starke Abteilung ist von hier in der Richtung nach Boysen und Kliprinerberg abgegangen, wo sich starke feindliche Abteilungen zeigten.
Reuter meldet aus Lourenzo Marques vom 20. Das Kriegsschiff „Gelderland", Krüger an Bord, ist heute mittag in See gegangen und läuft die Häsen Dar es Sa- laam, Tanga, Dschibuti und Marseille an.
Wie aus Durban vom 20. gemeldet wird, ist Bull er nach einem warmen Empfang seitens der Bevölkerung an Bord des „Hawarden Castle" nach England abgereift.
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Telegramme deS Gieheaer Aazeigers.
London, 22. Oktober. Eine Meldung aus Mafe sing besagt, wie es heißt, bemächtigte sich Lord Methuen in der Nähe von Zern st 222 Eisenbahnwagen.
Loudon, 22. «Oktober. „Daily Mail" meldet aus Pretoria, daß General French im Begriffe stehe, eine große Operation in der Gegend von S t a u d e r t o u auszuführen.
Paris, 22. Oktober. Die nationalistischen Blatter berichten bereits über große Vorbereitungen, die zum Em p f a n g e Krügers in Äll arsetll e getroffen werden, Es soll u. a. ein großes Bankett stattfinden. Angeblich werden Delegationen aus allen europäischen Ländern nach. Marseille kommen. Die Nationalisten sind bemüht, den Empfang Krügers zu einem spezifisch nationalistischen zu machen, um bei dieser Gelegenheit durch heroische Posen unter Benützung der herrschenden Antipathie gegen Eng land ihre bereits stark im Niedergange befindliche Sache wieder aufzuleben.
Marseille, 22. Oktober. Wie verlautet, werde sich Präsident K r ü g c r von hier nach Nizza begeben, wo er den Winter verbringen will.
Deutsches Reich.
Berlin, 21. Oktober. Aus Homburg v. d. H. wird gemeldet: Der Kaiser ließ sich gestern durch den General v. Villaume Mannschaften des hier garnisonierenden Bataillons vorführen, die Winter-Uniformen für die verschiedenen Waffengattungen der Chinatruppen angelegt hatten. — Die Kaiserin und der Kronprinz unternahmen vormittags einen Spazierritt, später machte das Kaiserpaar mit dem Kronprinzen einen Spaziergang. — Zur Frühstückstafel waren geladen: Kriegsminister v. Goßler, General v. Billaume, Major v. Ketteier, Generalkonsul v. RekowSki und Bildhauer Professor Hertel.
Aus Cron berg wird gemeldet: Gestern Abend 6 Uhr traf die Kaiserin mit dem Kronprinzen auf Schloß Friedrichs- Hof ein und kehrte eine halbe Stunde später nach Homburg zurück. Das Befinden der Kaiserin Friedrich ist andauernd befriedigend. — Der Kaiser war heute Mittag wieder über eine Stunde im Schloß FriedrichShof anwesend. Die Kaiserin Friedrich hat kurze Zeit außer Bett zugebracht. Der Kräftestand hat sich, da die Nahrungsaufnahme etwas stärker war, gehoben. Die Kaiserin hat ihren Vertrauten für die ihr zum 18. Oktober erwiesenen Aufmerksamkeiten danken und ihnen mitteilen lassen, daß sie sich besser fühle. Prinzessin Karl von Hessen fuhr gestern früh mit dem IO*/, Uhr-Zuge von (Kronberg nach Frankfurt. — Professor RenverS ist hier wieder eingetroffen.
— Ans London wird geschrieben: Ein kurzer Nachtbericht besagt, daß die Königin dauernd befriedigende Nachrichten erhält. Die Besserung im Befinden der Kaiserin Friedrich macht weitere Fortschritte. Aus Athen verlautet, daß die Kronprinzessin Sophie gestern ein Telegramm deS Inhalts erhielt, daß in dem Befinden der Kaiserin Friedrich eine ausgesprochene Besserung eingetreten und die Kaiserin jetzt außer Gefahr sei.
— Aus Homburg wird gemeldet: Die vier ältesten kaiserlichen Prinzen machten gestern einen Ausflug nach Rüdesheim zum Niederwald-Denkmal.
— Graf Bülow wurde der „Nat.Ztg." zufolge zu seiner (Ernennung von Kaiser Franz Joseph, Viktor (Emanuel, den Königen von Schweden, Rnmnänien und anderen Herrschern, vorn russischen Minister Grafen Launsdorff, den meisten deutschen Bundesfürsten, dem Ministerpräsidenten Frhrn. von Mittnacht, Grafen GoluchowSki, Marquis Visconti Venosta u. A. persönlich beglückwünscht. Den deutschen Bundesfürsten wurde die Ernennung des Grafen Bülow vom Kaiser selbst angezeigt. In den Erwiderungen der Bundesfürsten sand deren Anerkennung für die Verdienste des greifen Fürsten Hohenlohe und ihre volle Zustimmung zu der vom Kaiser getroffenen Wahl Ausdruck.
— Der bisherige erste Sekretär bei der deutschen Botschaft in Washington Freiherr Speck von Sternburg ist, der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, zum Generalkonsul in Kalkutta ausersehen.
— Aus Frankfurt a. M. wird gemeldet. Der Kriegsminister v. Goßler traf heute früh, von Homburg kommend, hier ein und fuhr mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug um 8 Uhr nach Berlin weiter.
— Eine gestern erschienene Extra-AuSgabe des „Militär-Wochenblattes" bringt ziemlich umfangreiche Veränderungen in den mittleren und höheren Kom- mandostellen der Armee, welche der Kaiser in Homburg am 18. Oktober vollzogen hat. U. a. find zwei Generalmajore in Genehmigung ihrer Abschiedsgesuche mit Pension zur Disposition gestellt worden. Außerdem sind drei Regiments- Kommandeure aus dem aktiven Dienst geschieden. Im ostasiatischen Expeditionskorps sind mehrere Beförderungen von Leutnants zu Oberleutnants erfolgt, darunter auch diejenige d t Kommandeurs der Stabswache des Armee-Oberkom- wundos, Grafen (Eulenburg.
— Mit Bezug auf neuerliche Angaben in der Presse über den Inhalt der neuen Kanalvorlage weist die „Nordd. Allg. Ztg." wiederholt daraus hin, daß eine end- giltige Feststellung der Vorlage erst nach den demnächst beginnenden kommissarischen Beratungen erfolgt. Bis dahin dürfte es sich empfehlen, Vermutungen und Kombinationen, die teils aus öffentlich geführten Vorverhandlungen, teils aus den Drucksachen der vorjährigen Kanal-Verhandlungen geschöpft find, nicht, wie es der „Hannov. Courier" jüngst versucht hat, als den zutreffenden Inhalt der Vorlage aus« zugeben.
— Gegenüber einer Meldung der „Köln. Ztg." erklärt die „Nordd. Allg. Ztg.", das Finanzministerium habe keine Anweisung erlassen, daß durch die infolge Rückganges der deutschen Reichs- und preußischen Staatsanleihe den einzelnen Kaufleuten gewährte Zoll- und Steuerkredit nicht unwesentlich herabgesetzt werde.
Karlsruhe, 21. Oktober. Fürst Hohenlohe wird am Dienstag von Baden nach Berlin abreifen uud die Amts- gefchäfte feinem Nachfolger offiziell übergeben. Der Groß- hezog verweilte eine Stunde bei Hohenlohe. — Wie der „Bad. Landesbote" von wohlinformierter Seite wiffen will, wird Staatsminister Nokk am 1. Dezember in den Ruhestand treten. Staatsrat Eisenlohr, der Generaldirektor des badischen Eisenbahnwesens, soll um seine Entlassung nachgesucht haben.
Stuttgart, 21. Oktober. Der König fährt morgen in strengstem Inkognito über Frankfurt-Köln Braunschweig nach Potsdam und bleibt dort mehrere Tage.
Dresden, 21. Oktober. Die Besserung im Befinden des Königs schreitet in erfreulicher Weise fort. Seine Majestät hat in der vergangenen Nacht mit geringer Unterbrechung gut geschlafen.
Straßburg, 21. Oktober. Die Wahl der Wahlmänner für die L a n d e S a u S s ch n ß w a h l e n ist auf den 29. Oktober, die Wahl der Abgeordneten zum Landesausschuß auf den 6. November anberaumt.______________________________
Ausland.
Haag, 21. Oktober. Die Königin, ihr Verlobter und die Königin Mutter sind gestern, in der Residenz eingetroffen. Als die Königin und Herzog Heinrich nach ihrer Ankunft iin PalaiS auf dem Balkon sich zeigten, wurden ihnen lebhafte.Hnldigunaen bereitet. Die Bevölkerung stimmte das Nationallied „WilhelmuS von Nassauen" au. Am Nachmittage erscheint das diplomatische Korps zur Beglückwünschung. — Die Königin Wilhelmine hat, lvie holländische Blätter melden, im letzten Sommer bei einem Zusammensein mit dem mecklenburgischen Fürstenhaus in Schwarzburg in ihre Verlobung mit Herzog Heinrich gewilligt, der sie darauf während ihres jüngsten Aufenthalts in König besuchte. Die junge Fürstin hat ihrem Bräutigam das Großkreuz des Ordens vom Niederländischen Lölven verliehen. In Amsterdam spielte an dem Abend, als sich die Kunde von der Verlobung der Königin verbreitete, gerade eine plattdeutsche Trupps die bekannte Dramatisierung der Neuter'schen „Stromtija . Im Ztvischenakt rtcfytete darauf Unkel Bräsig eine Ansprache ans Publikum, worin er „auf mecklenburgisch" beiden Ländern zu dem neuen Bunde Glück wünschte.
— Der deutsche Kaiser richtete an Herzog Hem rich von Mecklenburg-Schwerin folgendes Telegramm:
„Empfange aus treu mitfühlendem Herzen meinen innigen Glückwunsch. Die Aufgabe, welche Du über- nommen hast, ist schwer, entsagungsvoll und reich an Arbeit. An der Seite der zielbewußt ihres Amtes und mit klarem Blick waltenden Oranierin lvird es Dir mit Gottes Hilfe gelingen, das kernige Volk der Niederländer zu beglücken. Meine Wünfche begleiten Dick), und die teure Königin".
Brüssel, 21. Oktober. In Antwerpen haben die D i a m a u t a r b e i t c r beschlossen, heute morgen zur Er- kämpsuug des achtstündige» Arbeitstages den Generalstreik zu eröffnen. Der Streik umfaßt etwa 3000 Ar beiter. Zu belgischen Mitgliedern des ständigen S ch i e d s g e r i ch t S im Haag wurden Beernaert, Baron Lambermont, Senator Chevalier Descamps, der ehemalige Minister des Innern, Roliu Jaequemyns, ernannt. — Die Sozialisten beschlossen, diejenigen bürgerlichen Parteien, die mit ihnen für das allgemeine und gleiche
Wahlrecht eintreten, zur Teilnahme an der großen D e - monstration am 11. November einzuladen.
tyariä, 21. Oktober. Der Gemeinderat lehnte den mncPrä^teu vorgelegten Budgetentwurf der Stadt Paris ab, weil in demselben behufs Deckung der “Manjur Neubauten Steuerzuschläge in Höhe von 11 Millionen beantragt werden.
M a d r i d, 21. Oktober. General W e y l e r wurde zum General kapitän von Madrid, General Pola- v i e j a zum P r ä s i d e n t e n des Obersten Rates für Krieg und Marine ernannt. — Vergebens waren die Anstrengungen Silvelas, heute Gasset und Dato zur Zurücknahme ihrer Demission zu bewegen. Silvela, der einsah, daß eine nochmalige Ausflickung des Kabinetts unmöglich ist, begab sich zur Königin, um die Demission des ganzen Kabinetts zu unterbreiten. Die Neubildung des Kabinetts wiro schwer fein. Es ist ausgeschlossen, daß Silvela wieder mit der Neubildung betraut werde; denn nicht nur hat er seine Demission als unwiderruflich eingereicht, sondern auch die Führerschaft der konservativen Partei n i e d e r g e l e g t. (Er fei nicht, wie er erklärte, zum Staatsmann geboren. General Azearraga dürfte das Kabinett bilden und weiter- wursteln. — Im Staatshaushalt werden 654 000 Pef. für die Installierung eines Seekabels zwischen Fernando Po und Deutsch-Kamerun ausgeworfen werden.
Budapest, 21. Oktober. Der I u st i z a u s s ch u ß nahm die Vorlage {betr. die EheschließungdesErzherzogs Franz Ferdinand an. Es wurde beschlossen, daß eine Vorlegung des Hausgesetzes nicht notwendig sei und daß der Erklärung des Erzherzogs, die in der dem Parlamente zugegangenen Vorlage enthalten ist, die Originalunterschrift des Erzherzogs beigefügt werden solle.
Petersburg,,21. Oktober. Der deutsche Botschafter Fürst Ra doli n ist nach Jar o tschin abgereist. Botschaftsrat Graf Pückler übernahm die Leitung der Geschäfte der Botschaft.
New 9) o r t, 21. Oktober. Der „New York Herald" erklärt auf Grund verläßlicher Informationen aus allen Staaten der Union, daß Me Kinley mit erhöhter Mehrheit und ein republikanischer Kongreß erwählt werde. — Depeschen aus Panama vom 8. ds. besagen, der Bürgerkrieg in Columbien dauere noch fort. Das Land werde allmählich aller Hilfsquellen beraubt. Das Innere des Landes fei verwüstet.
Aus Stadt und Land.
Sieben. 22. Oktober 1900.
• * Kaiserin Auguste Viktoria begeht heule ihren 43. Ge° burlstag. An allen Familienfesten des Kaiserhauses nimmt das deutsche Volk aufrichtigen Anteil, eine schone Sitte unserer Nation, die ihr hoffentlich dauernd erhalten bleibt. Nicht daS kleinste Blatt in dem Ruhrncskranze des erste« Kaisers des neuen deutschen Reiches ist eS, die monarchische Ueberzeugung in deutschen Herzen vertieft, die Beziehungen deS deutschen Volkes zum Kaiserhaufe herzlich und innig gestaltet zu haben. In seinen Bemühungen, auch dieses kostbare Vermächtnis zu hüten, hat Kaiser Wilhelm 11. in seiner Gemahlin einer verständnisvolle und unermüdliche Mitarbeiterin gefunden. Das verflossene Lebensjahr hatte unserer Kaiserin schweres Leid gebracht, als fich die Augen der treuen Mutter für immer schloffen. Dem Leid, das Gott der Herr geschickt, folgte aber nur wenige Monate später, bei der Volljährigkeit des Kronprinzen, ein Freudentag. Zum erstermal erschien der vortrefflich entwickelte Prinz im Vordergründe der Oeffentlichkeit, zum Stolz des Vaters, zur Freude der Mutter. Für daS schöne FamiliA Verhältnis in unserem Kaiserhause kann die Nation nicht dankbar genug sein. Möge eS vorbildlich wirken/ Oo im Schloß oder in der Hütte geboren — überall vermag Liebe alle Schwierigkeiten zu überwinden und mütterliche ‘Sorgfalt den Kindern Gedeihen schaffen. Möge das uamilieiu glück unseres Kaiserhauses, zu dem die ^Elon m Ehrfurcht und Liebe blickt, auch fernerhin ungetrübt ^An. Die persönlichen Sympathien, die die Kaiserin sich überall in der Bevölkerung zu erwerben verstanden hat, sichern ihrem heutigen Feste weil über den Kreis der offiziellen Bekundungen hinaus eine Teilnahme, die für diesmal wegen des immer noch Besorgnis erregenden Zustandes der Kaiserin Friedrich zwar still, doch nichts destoweniger allgemeiy uud herzlich sein wird.
• * erb- und Völkerkunde. Die Hauptversammlung der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde findet am 28 Oktober vormittags 11 Vs Uhr im „Hotel Kaiserhos" statt, der Ausflug nach Willingshausen in der Schwalm am 27. Oktober (8,18).
* * Vortrag. In der Generalversammlung der Gewerkschaften am gestrigen Sonntag sprach Gewerbeinspektor Engeln über die Pariser Weltausstellung. Redner gab zunächst die Eindrücke wieder, die die Gesauitausstellung innen und außen aus den Besucher macht, und schilderte dann seine Wahrnehmungen über das, was als neu und bemerkenswert rn Bezug aus Fachtechnik, Fachbildung, Arbeiterschutz einrichtungen bezeichnet werden kann. Wie bei allen Ausstellungen, so nahm auch in Paris Die Abteilung Maschinen das lebhafteste Interesse in .Inspruch; na- mentlich in der Vervollkommnung der^ Werkzeugmaschinen für Holz und Metall trat der rege Wettstteit der Nationen w tage, desgleichen auf dem Gebiete der Elektrotechn^ Die in Deutschland gebauten Maschinen zeichneten M vor allen anderen durch genaue Arbeit aus. Redner bezeichnete es als notwendig, daß die Maschinen immer nut ^rbnimorriditunacn geliefert werden, das nachträglich« Anbringcn solch'r"verunstalte die Maschine. Erfolgreich ist die^ deutsche Industrie auf dem Gebiete des Rettungswesens thätig gewesen, und was die auf Forder- und Schutz der Gesundheit gerichteten Bestrebungen be-. treffe fo stehe Deutschland immer noch an der Spitze; mit seiner Kranken, Alters- und Jnvaliditätsversichernng stebe Deutschland einzig da, womit freilich nicht behauptet loerden solle, daß sckpin alles erreicht und iiichts weiter zu sck)afsen sei. — Der unzweifelhafte Erfolg, den Deutsch-


