Ausgabe 
23.2.1900 Drittes Blatt
 
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Bekanntmachung

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Lich, am 19. Februar 1900.

Großh. Bürgermeisterei Lich.

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Donnerstag den 1. März.

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flotte geradezu ein Postulat. So freudig man im verflossenen Jahre in den südostafrikanischen Häfen den Condor" und dieSchwalbe" stets begrüßt hat, so stolz wir Deutsche jedesmal an den Hafen zogen, um uns der heimischen Flagge zu freuen, wir konnten uns des bitteren Gefühles nicht erwehren, daß die beiden kleinen Kanonen­boote die einzigen Repräsentanten des mächtigen deutschen Reiches in diesen Gewässern waren.

Man muß selbst beobachtet haben, welchen Eindruck das jeweilige Erscheinen der deutschen Schiffe auf die ein­geborene Bevölkerung, besonders aber auf die Engländer machte, die par distance sachverständig alles prüften und sich nicht ohne neidische Anerkennung auf die Akkuratesse des Schiffes und die Zucht der Mannschaften gegenseitig aufmerksam machten. .

Selbst wer verblendet genug rst, alle anderen Vor. züge einer starken Kriegsflotte von einem engherzigen Ge­schäftsstandpunkt zu leugnen, der müßte doch das eine zu­geben, daß sie mindestens eine sehr imposante, sehr effektvolle und darum sehr lohnende Reklame für unsere heimische Industrie bildet."

Soweit die gedrängte Inhaltsangabe der genannten Schrift. Man mag über Einzelheiten mit dem Verfasser nicht gleicher Meinung sein der Kernpunkt ist unzweifel­haft richtig getroffen. Daraus erwächst den Buren kein Vor Wurf; die Zustände haben sich aus der geschichtlichen Entwickelung ergeben. Uns aber kann cd nur von Nutzen sein, uns mit den Verhältnissen in voller Nüchternheit ver­traut zu machen. Das schützt uns am besten vor Ueber- raschungen und sichert uns am meisten den Erfolg in der Zukunft.

Im übrigen hoffen wir, durch vorstehende Zellen für die sehr beachtenswerte und interessante Schrift das wohl verdiente Interesse geweckt zu haben.

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D,e Rechnung der GemeiudeKraukeuversicherung pro 1899 liegt während 8 Tage«, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, zur Einsicht der Beteiligten auf dem Bitrgerme.stere,.Bureau Zimmer Rr. 15 offen. Bemerkungen zu derselben können in der genannten Zeit bei der unterzeichneten Behörde erhoben werden.

Gießen, am 19. Februar 1900.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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Staatsbedürfnisse sind bisher aus der Goldindustrie bezahlt. Die aber ist nicht in den Händen der Buren, sondern in denen der Fremden. Daß sie die Buren jemals übernehmen könnten, ist für jeden Kenner der Verhältnisse völlig auS- aeschlossen. Deshalb ist es auch so schwer, für das gold­reichste Land der Welt eine Anleihe aufzubringen - so meint der Verfasser der hier in Rede stehenden Schrift. Die reichen Einkünfte aus den Goldminen sind direkt zum Unsegen des Landes ausgeschlagen: Die Staatsausgaben sind enorm hoch, die Landwirtschaft ist mit dem Anwachsen der Eingangszölle auf die Bedürfnisse der Ausländer stetig zurückgegangen. Also was soll nach dem Kriege werden. Wenn die Buren ihren FrecheitSkampf siegreich beendet haben werden, dann ist zu wünschen und zu hoffen, daß, statt einzelner Abenteurer, eine starke ausländische Macht sich ihrer annimmt und ihnen bei der dringend notwendigen Reformation ihres Staates wohlwollend zu Hilfe kommt. Manches deutet darauf hin, daß vielleicht Deutschland diese Macht werden könnte. Aber wie soll das geschehen?

Der Verfasser meint: durch Handelsverträge. Denn da nach dem Kriege auch das Souverainetätsverhält- nis zwischen Transvaal und England völlig geklärt werden wird, das heute dem deutschen Handel noch vielfach im Weae steht, so dürfte dem Abschluß von Handelsverträgen nichts mehr im Wege stehen, und Deutschland konnte viel­leicht auf dieser Basis zur Sanierung der Transvaal­verhältnisse eine starke Hand bieten. Der große Reichtum des Landes läßt es als sicher erscheinen, daß eine derartige rettende That für unser Vaterland auch em lohnendes Unternehmen sein würde.

Dann fährt der Verfasser wörtlich sort:Neben dem Ausbau der vom Reiche mäßig subventionierten ostafrlla- nischen Dampferlinie ist aber auch hier eine starke Kriegs-

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der Uitländer (zumeist Engländer), alle Beamtenstellen in denen der Holländer. Diese aber sind zum größten^TeU Existenzen, die in der Heimat Schiffbruch gelitten haben und ihr Amt zu persönlicher Bereicherung benutzen. Warum treiben die Buren dies Pack nicht aus dem^Lande? Well sie sich ohne sie nicht zu helfen wissen weil ihnen zur Leituna eines Staatswesens nicht mehr als alles fehlt. Die Mißwirtschaft dieser holländischen Parasiten trat überall zu­tage, am bedenklichsten aber in dem durch> den Flei»der Uitländer immer mehr emporblühenden Johannesburg.

So stießen sie scharf mit den Engländern zusammen. Drängten diese aber sich zu Regierungsstellen, so vermutete man in Pretoria sofort und nicht grundlos neue Annexwns gelüste. So begannen die Engländer verschärfte ^ntriguew politik, sie scheuten vor keinem Mittel zurück, und wurden die Ziele der Uitländer in Johannesburg identisch mit denen, die Cecil Rhodes von Kapstadt und Chamberlain von London aus verfolgten. Das Ende war der Jameson- Einfall. Er wurde abgeschlagen, England aber dadurch von der Verfolgung seines Zieles nicht abgehalten. Es aalt eben Chamberlain, um jeden Preis einen Ersatz für verfehlte oder schon ausgenutzte SpekulalionsobMe zu schaffen, einen Ersatz für Indien und Australien.

Die Buren haben in dem bisherigen Verlauf des Krieges gezeigt, daß sie stark genug sind, sich eines äußeren Feindes zu erwehren. Stände Transvaal im Innern auf ebenso festen Füßen, England könnte ihm nichts anhaben. Wenn die Buren, wie wir hoffen, siegen was dann? Entweder lassen sie, sobald ihre Unabhängigkeit garantiert ist, die Engländer zu Hunderten und Tausenden wieder ins Land, dann wird man in wenigen Jahren wieder dieselben Zustände haben, wie vor dem Jameson-Emfall. Oder die Buren jagen die Engländer ausdem Lande - wie wollen sie dann den Staatshaushalt bestreiten? Alle

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