arbeitung zu unterziehen. Insbesondere trifft dies zu tn | Bezug auf die Pensionierung der Unterbeamten, die immer noch auf Grund der Bestimmungen des Gesetzes vom 10. Mai 1875 geschieht. Dieses Gesetz existiert aber gar nicht mehr, indem dasselbe durch die Großh. Verordnung vom 2. August aufgehoben worden ist.
** Kleine Mitteilungen aus Heffen und den Nachbarstaaten. Ein Unbekannter legte sich auf der Strecke zwischen Mainz und Weisenau auf die Schienen, wobei dem Lebensmüden der Kops abgefahren wurde. — Der Matrose B. Holzhäuser von Caub stürzte von seinem Schiffe in den Rhem bet Mainz uud ertrank. - In Mainz findet am 20. und 21. September die 20. Jahresversammlung des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit statt. Referate werden gehalten über die Stellung der ehrenamtlichen Organe in der Armenpflege, einheitliche Gestaltung der Armen-Finanzstatistik, Fürsorge für Genesende, Organisation der Gemeinde-Waisenpflege, armenärztliche Thätigkeit. — In Pforzheim wurden durch den Einsturz eines Neubaues 11 Arbeiter verschüttet, zwei derselben find lebensgefährlich verletzt. _______________________________________________________
Universität und Hochschule.
— Der a.-o. Professor Dr. Karl Auwers in Heidelberg ist »um o. Profeffor in der philosophischen Fakultät der Universität in Greifswald ernannt worden. — Im letzten Rechnungsjahr betrug der Aufwand für die Universität Leipzig die Summe von 2 316,265 Mk., der Staatszuschuß belief sich auf 1 883,766 Mk. — Der Profeffor an der Staats-Oberrealschule in Wien Rudolph Andreasch wurde zum a.-o. Profeffor der chemischen Technologie organischer Stoffe an der Technischen Hochschule in Graz ernannt. — Ms Privatdozenten wurden
vom österreichischen Unterrichtsministerium bestätigt: Dr. Eugen Herzog für romanische Philologie an der Universität Wien, Dr. Hermann Schlosser für Chirurgie an der deutschen Universität Prag, Dr. Ladislaus Heinrich für experimentelle Psychologie und Methodologie der Naturwiffenschaften, Dr. Mscislaw Wartenberg für Philosophie, Dr. Felix Kopera für Kulturgeschichte Polens und Ost-Europas, und der Ober-Inspektor der allgemeinen Untersuchungsanstalt für Lebensmittel in Krakau, Dr. Leo Marchlewski für allgemeine Chemie an der Universität Krakau, Dr. Adam Gerstmann für Pastoral-Theologie an der Universität Lemberg und Dr. Martin Ernst für Astronomie an der Universität Lemberg. — Der ehemalige Profeffor der Geometrie an der Deutschen Technischen Hochschule in Prag K. I. Küpper ist im Alter von 72 Jahren gestorben. — Die Ernennung des bisherigen a.-o. Profeffors Dr. Theodor Pfeiffer zu Jena zum ordent» lichen Profeffor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Breslau wird amtlich verkündet.
Kunst und Wissenschaft.
Man schreibt uns aus Darmstadt, 18. September: Die ^Freie Bereinigung Darmstädter Künstler", die mit ihren beiden ersten Ausstellungen außerordentliche Erfolge zu verzeichnen hatte und durch künstlerische Ausstattung das Kunfiausstellungswesen in Darmstadt auf eine hohe Stufe hob, veranstaltet bekannllich vom 1.—30. September chre dritte Ausstellung. Die Mitglieder der Vereinigung, die sich ausschließlich aus den jüngeren, fortschrittlich gesinnten Elementen der in Heffen lebenden und aus Heffen stammenden Malern zusammensetzt, haben auch in diesem Jahre eine reichbeschickte, auf hoher künstlerischer Stufe stehende Kunstausstellung veranstaltet Durch Vorführung ganzer Kollektionen geben die meisten dieser Künstler ein Bild ihres Schaffens während des letzten Jahres. Es seien hier nur die Namen Wilhelm Bader, Adolf Beyer, Eugen Bracht, Otto H. Engel, Peter Halm, Ludwig vonHofmann, Richard Hölscher, Curt Kempen, Melchior Kern, Karl Küstner, Lorenz Müller-Mainz, Eduard Selzam, Otto Ubbelohde genannt. Zweien dieser Künstler, Ludwig von Hofmann und August Wondra, die eine große Anzahl ihrer Arbeiten vorführen, find eigene Räume für ihre Arbeiten zugeteilt worden.
Ludwig von Hofmann zählt seit mehreren Jahren zu den meist genannten Malern. Seine eigenartig phantasievolle Kunst, seine nach großem Stil strebende dekorative Begabang können wir in 25 größeren und kleineren Arbeiten, darunter viele seiner reizendsten Pastelle, kennen und lieben lernen. A. Wondra ist noch wenig an die Oeffentlichkeit getreten. In seinen 14 Arbeiten, die er Wanderungen im Odenwald nennt, schildert er diese an landschaftlichen Reizen reiche Gegend, wie vor ihm wohl kein anderer. Seine im Boden der Heimat wurzelnde gesunde Kunst wird gewiß die Beachtung weitester Kreise finden. Die kunstgewerbliche Abteilung ist gut beschickt.
Tromsoe, 19. September. Der gestern hier etngetroffene Dampfer „Gjoea" teilt mit, er habe am 6. ds. MtS. das deutsche Polarexpeditionsschiff „Mttador", KapitSnlkutnant Bauendahl, auf 76 Grad 52 Mtn. nörbl. Br. und 13 Grad 2 Mtn. östl. Länge im Westen von Spitzbergen angesprochen. An Bo d des „Matador" ist alles wohl. Die Reise ist bisher günstig. Die „Gjoea" bringt die Post des „Matador" mit.
Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.
37. Woche vom 9. bis 15. September 1900.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, triff. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 18,87%o, nach Abzug der Ortsfremden 16,770/<x> Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahrr
Lungentuberkulose
1
1 — —
Darmtuberkulose
1
— — 1
Lungenentzündung
1
1 — —
Herzleiden
1
1 — —
Lebensschwäche
2
— 2 —
Unbekannte Ursache
2
1 1 —
Tötl. Körperverletzung 1 (1)
1 (1) - -
Summa: 9 (1) 5 (1) 3 1
Anm. Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Krarike kommen.
Auch
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