Der Krieg tu Südafrika.
Aus den sich widersprechenden Nachrichten über De Weis aggressive Thätigkeit in der Nähe von Rusten- burg geht jedenfalls soviel hervor, daß der unternehmende Mann nach den Anstrengungen deS Marsches keine lange Pause gemacht, sondern sofort mit Baden-Powell, der nach Jan Hamiltons Abzug wieder auf sich selbst gestellt ist, Fühlung genommen hat. Daß sich Baden-Powell mit 4000 Mann bei dem Kommando Nek, der zwischen Rusten- burg und Pretoria liegt, schlankweg hätte gefangen nehmen lassen, entspricht nicht den Beweisen hartnäckiger Tapferkeit, die er während der Belagerung von Maseking gegeben hat. Anderseits ist eS wieder nicht wahrscheinlich, daß Baden Powell zu De WetS Verfolgung übergegangen ist. Denn er hat sich schon Delarey gegenüber nur mühsam in der Offensive halten können und dürste nach dessen Vereinigung mit De Wet den Buren noch weniger gewachsen sein. Es ist nämlich nicht zu verkennen, daß De Wets kühner Zug neues Leben und neuen Mut in die Reihen der Buren gebracht hat. Nach Schätzungen englischer Berichterstatter ist seine kleine Schar auf 7000 Mann angewachsen.
In das Kapitel der ungenügenden Occupation gehört, was General Clery aus Greylingstad vom 18. August meldet: „Etwa 80 Buren überraschten bei Doornkop am 14. ds. einen Rittmeister und 20 Dragoner. Der Rittmeister wurde leicht verwundet, ein Dragoner wird vermißt. Die Verluste der Buren sollen bedeutend sein." DaS Zusammentreffen Oliviers mit Hunter südlich von Heilbron am 15. war nicht so harmlos, wie englische Meldungen es anfangs hinstcllten. Roberts muß jetzt vielmehr eingestehen, daß Hunter 3 Tote, 50 Verwundete und 1 Vermißten hatte. Auch Olivier zeigt sich also noch in ungebrochener Unternehmungslust. Um die aus Kapstadt gemeldeten Operationen Carringtons und Lord Errolls zwischen Ottos Hoop und Zeerust nachzuprüsen, fehlt jeder amtliche Anhalt. Auch von Kitchener, der bekanntlich den Obersten Hoare am 15. in ElandSriver entsetzt hat, liegt keine Meldung vor.
Nach einer Lassan-Meldung aus Pretoria vertrieb General PagetS Brigade am 17. ds. die Buren aus dem den Horniespaß 16 Kilometer nördlich von Pretoria umgebenden Gebiet und machte am 18. ds. den Paß durch Sprengung mittels Dynamit ungangbar. (Nach der Entfernungsangabe handelt es sich um den von der Eisenbahn und dem Aapiesflusse durchschnittenen Höhenzug zwischen Wonderboom und De onderste Port.) — Nach einer Meldung der „Daily Mail" aus Kapstadt vom 18. ds. bauen die englischen Militärbehörden eine direkte Bahn von Johannesburg nach dem Vaalslusse, sodaß, falls die niederländische Bahn die Benutzung ihrer Linie durch das Verlangen eines Schiedsverfahrens verhindern sollte, die neue Bahn eine rein englische Verbindung von Kapstadt nach Johannesburg ermöglichen wird.
DaS Londoner KriegSamt teilt mit: Die Worte in Clerys Telegramm aus Greylingstad vom 18. ds.: 80 Buren überraschten u. s. w., könnten vielleicht gelesen werden: 80 Buren sind in der Nähe des Doorn Rips von einem Rittmeister mit 20 Dragonern überrascht worden. (Die Sache bedarf also noch weiterer Aufklärung.)
Der Gouverneur der Kapkolonie Miln er teilte einer Abordnung von geflohenen UitlanderS mit, daß es für sie unmöglich sei, vor Beendigung des Krieges nach Transvaal zurückzukehren.
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Aus Pretoria wird gemeldet: Feldmarschall Roberts hat folgende Proklamation erlassen:
Alle Personen, die ihren Eid, neutral zu bleiben, brechen, machen sich der Todesstrafe oder einer Freiheits- oder Geldstrafe schuldig. Alle Bürger, die innerhalb der britischen Occupation wohnen, die den Neutralitätseid nicht geleistet haben, werden als Kriegsgefangene betrachtet und fort- geschafst. Alle Häuser und sonstigen Gebäude derjenigen Farmm, die Feinde beherbergen, sollen dem Erdboden gleichgemacht und den Besitzern dieser Farmen Geldbußen auferlegt werden. Die Bestimmungen dieser Proklamation werden rücksichtslos durchgeführt werden.
Einer Meldung der „Franks. Ztg." aus Pretoria zufolge ist der Angeklagte Hans Cordua 23 Jahre alt und sieht noch jünger aus. Er spricht englisch mit leichtem fremden Accent. Major Erasmus sagt aus, Cordua sei 1896 aus Deutschland nach Transvaal gekommen und habe damals in die transvaalsche Artillerie eintreten wollen. Dies wurde abgelehnt, weil er nicht naturalisiert war. Bei Ausbruch des Krieges machte er einen zweiten vergeblichen Versuch,, in die Artillerie einzutreten. Erasmus nahm ihn dann als seinen Sekretär nach Swaziland und spater nach Ladysmith mit; später begab er sich in den Orarije-Freistaat, und als dort in einem Lager Mangel an Offizieren herrschte, wurde er Offizier. Erasmus bezeichnet Cordua als tapfer und sehr begierig, gefährliche Pläne auszuführen. Cordua selbst wurde dann vernommen. Er sagte, das Komplott rühre von demDetektiv Gano her, unter dessen Einfluß er die ganze Zeit gestanden habe. Gano verschaffte ihm die Uniform eines Montmyrencyschen Kundschafters; in dieser Uniform sollte er durch die englischen Linien hindurchkommen, um sich dann mit Botha in Verbindung zu setzen. Gano legte ihm arte Einzelheiten des Planes dar und sagte, er selbst sei des englischen Dienstes überdrüssig. Gano versah ihn auch beständig mit Getränken. Als Cordua im Begriffe war, die englischen Linien zu passieren, nachdem ihm Gano einen Paß ausgestellt hatte, sah er ein, daß das Komplott thöricht sei und wünschte nach Pretoria zurückzukehren. Cordua entlastete alle Mitangeklagten. Gano, der dann selbst vernommen wurde, ist spanischer Abkunft und hat lange in Südamerika gelebt. Er gab zu, daß er immer Whisky auf dem Tische hatte, wenn er mit Cordua sprach, doch habe er nur als Detektiv ihm gegenüber gehandelt. Er gab auch zu, daß er Cordua seine eigene Uniform gab und ihn dazu aufforderte, durch die englischen Linien hindurchzugehen Er gab ferner zu, daß er Cordua den Paß ausgestellt habe, er (Gano) habe sich absichtlich verdächtig gemacht, um verhaftet zu werden.
Der Verlauf der Verhandlungen laßt also erkennen.
daß die ganze Sache sich darum dreht, ob Cordua oder der Detektiv Gano glaubwürdiger ist.
Politische Tagesschau.
Die finanzielle Seite der deutschen Expedition nach China wird offiziös zum ersten male jetzt gefireift in einer Aus- assung der „Berl. Pol. Nachrichten", welche, weil diesem Organ nahe Beziehungen zu Herrn Miquel zugesagt werden, Anspruch auf ernstere Beachtung hat. Es heißt in der halbamtlichen Veröffentlichung:
„Angesichts der Erfahrungen der letzten Jahre, in denen mit dem Herbste regelmäßig eine starke Inanspruchnahme des Geldmarktes und demzufolge eine entsprechende Berfteifung des Geldstandes eingetreten ist. scheint es durchaus erklärlich, wenn man in Bankkreisen die Entwicklung des Geldmarktes eifrig beobachtet und sich für Vorkommendes rüstet. Es scheint aber im Interesse einiger Finanzkreise zu liegen, die Lage des Geldmarktes ungünstiger erscheinen zu lassen, als sie thatsächlich ist. Als Mittel zur Erreichung dieses Zwecks dient vor allem die Behauptung, daß das Reich aus Anlaß der Chinaexpedition im Begriff stehe, sehr erhebliche Summen von Reichsschatzanweisungen auf den Markt zu werfen. Zu einer olchen Annahme liegt kein Grund vor. Durch das Reichshaushaltsetatsgesetz ist allerdings wie alljährlich so auch in diesem Jahre die Ermächtigung nicht nur zur Begebung der Anleihe zur Deckung der Ausgaben des außerordentlichen Etats, sondern auch zur Begebung von Reichsschatzscheinen zur Deckung eines vorübergehenden Uebersteigens der Ausgaben über die Einnahmen erteilt worden. Abgesehen davon, daß zur Zeit Reichsschatzscheine überhaupt nicht umlaufen, liegt in der etwaigen Flüssigmachung des für 1900 vorgesehenen Reichsschatzscheinkredits nichts außergewöhnliches. Vielmehr handelt es sich lediglich um ein alljährlich regelmäßig wiederkehrendes Finanzmanöver.
Für die Annahme aber, daß darüber hinaus in hohem Betrage Reichsschatzscheine ausgegeben werden sollten, fehlt es an jeglichem Anhalte. Zur vorläufigen Deckung der Kosten der Chinaexpedition steht nicht nur der Ueberschuß des letzten Finanzjahres im Betrage von mehr als 32 Millionen Mark zur Verfügung, sondern es unterliegt auch keinem Zweifel, daß die Bundesstaaten in der Lage sind, erforderlichenfalls durch Anstehenlaffen der ihnen auf Grund der Klausel Franckenstein zu- tehenden Zahlungen aus der Reichskaffe das Reich der Notwendigkeit, außerordentliche Schritte zur Beschaffung der Geldmittel für die Chinaexpedition zu thun, zu entheben.
Ganz abgesehen davon, ob angesichts der Aenderung in der Lage der Industrie und des Handels eine so starke herbstliche Inanspruchnahme zu erwarten ist wie in den Vorjahren, fehlt es sonach an jedem Grunde, sich auch noch dazu wegen etwaiger Belastung desselben mit einer außergewöhnlich hohen Summe Reichsschatzscheine Sorge zu machen/
Die Auslassung verrät, wie die „Saale-Ztg." schreibt, )ie Dialektik des vielgewandten Herrn Miquel und betätigt lediglich die Befürchtungen, daß die umfangreiche Beteiligung Deutschlands in China Kosten verursachen wird, )ie zu den Interessen, welche das Reich im Osten hat, aum in Einklang stehen. Daß von dem 32-Millionenüber- chuß, aus den die offiziösen Organe in der letzten Zeit mit lesonderer Genugtuung hingewiesen haben, etwas übrig ileibt, ist ausgeschlossen, der Hinweis aber, daß von der Ausgabe einer „außergewöhnlich hohen Summe" Reichschatzscheine kaum die Rede sein könne, klingt sehr verdächtig und scheint anzudeuten, daß eine China-Anleihe bereits zur Erwägung steht.
Deutsches Reich.
Berlin, 20. August. Aus WilhelmShöhe wird gemeldet: Das Kaiserpaar besuchte gestern vormittag den Gottesdienst in der Schsloßkapelle. Am Nachsmittag wurde eine Ausfahrt in neun Wagen zum Essigberg hinter der Sichelbach unternommen. Der Kaiser, in grauem Zivilanzuge mit Strohhut, und die K a i s e r i n mit dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Viktoria Luise fuhren in offenem Wagen über die Löwenburg durch das Drusel- thal, überall von den zahlreichen Sonntagsausflüglern, stürmisch begrüßt. Der Kaiser dankte überall freundlichst durch Abnehmen des Hutes. Am Rande des Waches am Essigberg wurden die Wagen verlassen. Der Thee wurde im Walde eingenommen. Abends traf der Erbprinz zu Hohenlohe-Langenburg zum Besuche ein. Zur Abendtafel war auch der kommanoierende General des 11. Armeekorps v. Wittich geladen. Heute morgen ritt der Kaiser allein aus und hörte später die Vorträge des Chefs des General- stabes und des Chefs des Geh. Zivil-Kabinetts. Der Erbprinz von Hohenlohe-Langenburg reiste heute nachmittag 3 Uhr wieder ab. — Staatssekretär ,Tirpitz traf heute vormittag hier ein. ,
— Ueber den bevorstehenden Besuch des Kar ser- paares in Stettin berichtet die „N. Stett. Ztg.":
Die Ankunft des Kaisers erfolgt am 7. September nachmittags, die Stunde der Ankunft des So Überzugs ist noch nicht festgesetzt. Den Kaiser begleitet auch die Kaiserin, beide treffen mit Gefolge ein. Ferner treffen hier ein der Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich, Prinz Maximilian von Baden, Prinz Heinrich, Prinz Albrecht, Regent von Braunschweig, und dessen, Sohn Prinz Friedrich Wilhelm und Herzog Ernst Günther zu Schl e sw e g - H o l stei n, sämtlich mit Gefolge. Auf dem Bahnhöfe findet großer militärischer Empfang statt, wozu die Spitzen des Militärs befohlen sind, während der Kaiser von den Spitzen der Zivilbehorden im königlichen Schloß empfangen wird. Um 6 Uhr Rehmen der Kaiser und seine Umgebung an einem von der Provinz gegebenen Festessen im Landhause teil, um 8 Uhr beginnt die Festfahrt auf der Oder. Abends wird die Stadt er- leuchtet.^ie $ai|erin Friedrich- wird sich auf ärztliches Anraten in Kürze nach Italien begeben und oorr längeren Aufenthalt nehmen. Am gestrigen Sonntag weilte Professor Ren Vers im Schloß FriedrichDkron. «re em Berliner Blatt von bestunterrichteter Seite erfahrt, lewer die Kaiserin Friedrich zeitweise an heftigen neuraigifchen Schmerzen, die eine fortgesetzte ärztliche Behandlung als notwendig erscheinen lassen. Doch ist sie weder bettlägerig, noch in ihrer sonstigen Thätigkeit irgendwie behindert.
— Die Prinzen Eitel Friedrich und Adalbert trafen gestern vormittag aus Plön in Kiel ern und begaben sich du Bord fier ^,Jduna", (um -eine Fahrt in See M Wachen.
— Der norwegische Vizeadmiral v. Krogh, der kürzlich mit seinem Geschwader längere Zeit in Krel war, richtete an den Generalinspekteur der Marine, Admiral v. Köster, folgende Drahtung: ,,Rach Norwegen zurückgekehrt, bitte ich Euere Exzellenz, für die prächtige Aufnahme und für alle uns während unseres Aufent
halts in Kiel erwiesene Freundlichkeit meinen besten Dank entgegenzunehmen, v. Krogh".
— Prinz Albrecht ist heute abend zur Inspizierung des 1. Armeekorps in Königsberg i. Pr. eingetroffen. Morgen findet Parade und Besichtigung des Tilsiter Dragoner-Regiments statt, dessen Chef der Prinz ist.
— Aus Oldenburg wird gemeldet: An Stelle der bisherigen Minister Jansen, Flor und Heumann ernannte der Großherzog den Geheimen Regierungsrat Millich zum Minister des Innern, Oberregierungsrat Ruhstrat zum Finanzminister und Oberstaatsanwalt Ruhstrat zum Justiz- Minister.
— Zu der morgen beginnenden Bischofs-Kost- ferenz in Fulda sind erschienen Kopp (Breslau), die Erzbischöfe von Köln und Freiburg, der Armeebischof, der Weihbischof Likowski (Posen), die Bischöfe von Trier, Münster, Paderborn, Osnabrück, Limburg, Mainz, Kulm und Ermeland.
Ausland.
Bern, 20. August. Die belgische Regierung verlangt die A u s l i e f e r u n g des nach der Schweiz geflüchteten Attentäters Sipid o. Belgien hat bisher ein Auslieferungsgesuch nicht gestellt. Da die Schweiz nur solche flüchtige Ausländer ausliefert, die wegen eines Verbrechens angeklagt oder wegen eines solchen bereits verurteilt find, so müßte sie die Auslieferung Sipidos verweigern. — Die belgische Regierung hat dem Bundesrat den Abschluß einer Vereinbarung über Heimschasfung flüchtiger junger Leute vorgeschlagen. Man glaubt, Belgien machte den Vorschlag in der Voraussetzung, der Attentäter Sipido sei nach der Schweiz geflüchtet. Der Bundesrat ist geneigt, eine solche Vereinbarung abzuschließen.
Mailand, 20. August. Der Königsmörder BreSci hat zu seinem Verteidiger den Advokaten Filippo Turati, sozialistischen Abgeordneten des fünften Mailänder Stadl- Wahlkreises, erwählt. Turati hat die Verteidigung angenommen.
Belgrad, 20. August. Der Königin Draga wurde heute mittag vom russischen Geschäftsträger Mansurosf ein kostbares Brillantenkollier mit Smaragden und Solitären als Geschenk des Zaren überbracht.
— An König Milans Stelle ist heute der General im Ruhestande Mihai lo Sretschkovits zum Armeekommandanten ernannt worden. Er ist jedoch, einem neuen im Amtsblatt heute veröffentlichten Statut zufolge, dem Kriegsminister untergeordnet. Der Hofstaat des Königs Milan ist aufgehoben; seine Adjutanten wurden ihrer Posten enthoben.
Konstantinopel, 20. August. Der Abschluß des fran- zösischen Handelsvertrags wurde bisher wegen Differenzen bezüglich der Kündigungsklause! verzögert. Die Pforte hat sich jetzt mit dem Botschafter Constanz über die Formel geeinigt, nach deren voraussichtlicher Annahme in Paris die Unterzeichnung des Vertrages erfolgen wird. Der Sultan ist dem Wunsche des Bukarester Kabinetts betreffend die Sistierung des Disferential-TarifeS entgegengekommen, und das Zustandekommen eines Provisoriums von mehreren Monaten ist bevorstehend.
Aus Stadt und Kand.
Gießen, den 21. August 1900.
Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag den 23. August 1900, nachmittags 3</2 Uhr: 1. Mitteilung eines Schreibens des Herrn Präsidenten Gnauth. 2. Errichtung eines städtischen Elektrizitätswerkes. 3. Verwertung des Nutz. Holzes aus dem Gießener Stadtwalde pro 1901/02. 4. Baugesuch des Dr. HanS Koeppe für die verlängerte Alicestraße; hier: Dispens. 5. Desgleichen deS Stadt- verordneten I. Kirch. 6. DeSgl. des Bankiers I. Kurz. 7. DeSgl. der Firma Birkenstock u. Schneider für den Brandplatz; hier: Dispens. 8. DeSgl. des Balthasar Pitz für LöberShos und Ecke Sandgasse; hier: Dispens. 9. Gesuch um Abgabe von Baugelände an der Crednerstraße zur Erbauung eines Heims für bedürftige Professor-en-Witwen, bezw. -Töchtern. 10. Verkauf von Bauplatzen anher Liebigstraße und am Riegelpfad. H- Das Droschkenfuhrwesen in der Stadt Gießen; Polizeiverordnung und Tarif 12. Gesuch des H. Kockerbeck um Erlaubnis: ^) zur Einführung des Regen- und Küchenspülwassers mittels Rohres in den Stadtbach; b) zur Herstellung eines Bohlenbelages über den Stadtbach Erbauung emeS Stalles zur Aufnahme von erkranktem Vieh. 14. Ankauf bet öofraite bet Satl Plank Witw- „Sum V au“; hier: Mietvertrag mit der Omnibusgesellschaft und Erbauung einer Waschküche. 15. Gesuch des Joh. Gg. Lauer um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Wallthor- straße 28. 16. Gesuch deS Otto Lust um Erlaub»^ zum Wirtschaftsbetrieb im Garten bei seinem Hause Neuenweg 28. 17. Gesuch des Philipp Mank um Erlaubnis
zum Ausschank von Branntwein in dem Hause an den Bahnhöfen 20. 18. Gesuch der Kaufleute Heinrich und Julius Bcrdux, Firma Kölner Konsumanstalt, um Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein tm Hause Bahn-
^offtrafee 27. Norddeutsche Lloyd
in Bremen teilt uns mit, daß der Preis der Reise um He M via Ostasien von jetzt ab 2560 MI. b-ttägt. In Betreff der Ein>elh-it-n der Reise um dl- Welt wird aus den betreffenden Abschnitt d-S demnächst erschemenden neuen SandbucheS der R-ichslini-n verwiesen
5 .* Prüfung t« Sina»,such. In diesem Jahre findet wieder -in- Prüfung im Finanzfach 2. Kategorie lSteuer- „„sseber und Pfandin-ist-r rc.) statt. Wir machen alle auf kivilversoronngSsch-m dienenden Mllitärp-rsonen, sowie uuch Zivilanwärl-r, die fich dem obigen Berns- widmen wollen um so mehr daraus ausmerksam, weil d>- Prüfung


