Ausgabe 
22.7.1900 Zweites Blatt
 
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Fälle durch untergeordnete Gerichte erledigt werden sollen; der bt= andere Gerichtshof soll auS zwei Richtern und einem Anwalt deb Obergerichts bestehen; jede deS Hochverrats oder eines ähnlichen Verbrechens schuldig befundene Person soll ihres Wahlrechtes aus 5 Jahre verlustig erklärt werden und nnfähtg sein, Mitglied deS Parlaments, eines Stadtratcs oder irgend eines anbeten öffentlichen Amtes zu werden.

die Chinesen durch ihre Angriffe aus die Schiffahrt und bie Eisenbahn bekunden, die ihnen in kurzer Zeit neue Gegner zusühren sollten, zumal die russischen Truppen schon in Niutschwang stehen. Wir müssen umsomehr den russischen Waffen aus dieser Seite einen raschen und durchschlagenden Erfolg wünschen, als die Ueberlandreise über die sibirische Bahn bis StretenSk, zu Schiff auf dem Amur nach Kha- barowsk und auf der Bahn nach Wladiwostok bereits mög­lich ist.

DieDaily Expreß- hat einen frisch aus dem Amur­gebiet in London eingetroffenen Abgesandten der Handels­kammer von San Francisco interviewt, der ganz neuerdings von Wladiwostok nach Kronstadt acht Tage lang an dem Ort zugebracht hat. W. M. Bunker hat über Blagowietschensk recht interessante, mit Photographien illustrierte Auskunft ge­geben. Die Stadt, schreibt er, liegt aus dem Norduser des Amur, 1000 Klm. westlich von der Militärstadt Khabarowsk, und ist unbedingt der betriebsamste unter den Geschästsorten des Amursystems. Sie ist auf einer fast ganz fischen Ebene, 10 Mtr. über dem Spiegel des Amur, gelegen und besitzt einen langen schmalen Park und einen schattigen Baumgang in ihrem westlichen Teil am Amuruser. Dort unter den Bäumen hat der Gouverneur, ein General, seine Amts­wohnung. Der Amur ist hier %3/* Klm. breit und die Stärke der Strömung beträgt 9 Klm. in der Stunde. Der Stadtplan zeigt 1011 Blöcke von 250 Mtr. im Geviert, und die Straßen sind 30 Mtr. breit. Die Bevölkerung zählt 30;40000 Seelen. Die Stadt hat 16 Schulen, 7 Banken und 10 Kirchen, mehrere darunter von anspruchs­voller Stattlichkeit, zu ihren 5000 Häusern. Dazu kommt an Industrie eine Zündholzfabrik, drei Gießereien, sechs Weinkellereien, drei Brauereien, vier Sagemühlen und drei Seilereien. Die Pottasche-, Glas-, Matratzen und Seifen­sabrikation sind mit je einer Werkstätte vertreten. Neben einem Ziegelringosen sind noch zwöls gewöhnliche Ziegeleien, zehn Gerbereien und drei Kalkbrennereien, die zusammen eine Kapitalanlage von 1830000 Rubel darstellen. Der Geschästsumschlag der Stadt allein beläuft sich aus2Mill.Psd. jährlich.

Nach einer Meldung in Pariser Blättern wird die internationale Armee in China, die in 3 Wochen zusammengestellt sein wird, bestehen aus 15000 Fran­zosen, 15000 Deutschen, 12000 Engländern, 25000Russen, 25000Japanern und 33000Mann von den übrigen Staaten, Oesterreich Ungarn, Amerika rc. zusammen.

Die Verhandlungen über das Oberkommando in Ostasien find noch immer nicht zum Abschluß gelangt. Deutschland ist es, wie man uns aus Berlin zuverlässig schreibt, nur darum zu thun, daß ein fähiger, dem so ver­antwortlichen Posten gewachsener Mann berufen wird. Die Nationalität allein darf dabei nicht entscheidend sein. Die Mächte scheinen sich foweit einig zu sein, daß Japan keineswegs das Oberkommando erhält. Dagegen ist es j nicht ausgeschlossen, daß die Frage nach der Üebernahme I des Oberkommandos auch Deutschland vorgelegt wird, I obgleich dasselbe in Bezug aus die Streitkräfte in Ostasien I nicht am stärksten vertreten ist. Sollte diese Frage an I Deutschland gestellt werden, so dürfte nach einer unserem I Besten Kommandanten von maßgebender Seite zugegangenen I Mitteilung nicht abgeneigt sein, die Besetzung dieses I verantwortlichen Postens zu übernehmen.

Ueber das angebliche Angebot Chinas an Japan, I gemeinsam die Europäer niederzumetzeln, ist I weder beim Berliner noch beim englischen auswärtigen Amte I Irgend etwas bekannt. , I

Der Berliner chinesische Gesandte hat aus die I Telegramm-Zensur des Grasen von Bülow auch weiter ge- I schwiegen und dürfte diese Taktik fraglos weiter befolgen. Dagegen sind dem Auswärtigen Amte in Berlin bereits I mehrere Depeschen von der chinesischen Gesandtschaft zur I Einsicht vorgelegt worden. Dieselben sollen, wie unser I Berliner Gewährsmann hört, keinen Anlaß zu Beanstand- I ungen gegeben haben. Hierbei drängt sich die Frage aus, I wie lange wohl die Berliner chinesische Gesandtschaft ohne I Zufluß von Baarmitteln wird existieren können. Wenn die I in Betracht kommenden Herren auch selbst vermögend sind, I so dürste sich doch auch dieser Brunnen einmal erschöpfen I und dann dürste der Mangel an Geld die Mitglieder der I Gesandschaft zur Abreise nötigen.

Ein kleines deutsches Pionier-Detachement wird sich mit dem nächsten Reichspostdampfer von Genua nach China einschiffen. Das Detachement soll früher dort eintreffen als die anderen Transporte. Die Abreise der Postbeamten erfolgt am 22. ds. von München aus mit dem Truppen-Kommando, das zur Vorbereitung der Einschiffung sowie der ersten Unterbringung und Verpflegung | des Expeditionskorps am 24. ds. mit dem ReichSpostdampfer ä Preußen" nach Ostasien vorauSsährt. Die nach China gehenden Postillone benutzen den am 2. August von Bremer­haven abgehenden DampferRhein" zur Uebersahrt.

In Innsbruck trifft am 22. ds. eine nach China bestimmte deutsche Militär-Abteilung bestehend aus 20 Offi­zieren und 109 Mann ein. Der Erzherzog Eugen wird dieselbe am Bahnhofe bewirten.

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DerWetzlarer Anzeiger" veröffentlicht Soldatenbriefe aus Kiautschou. In einer Schilderung aus der Zeit der Pachtung" finden wir folgende bemerkenswerte Einzelheit: An einem schönen morgen brach die Kompagnie denn auch auf, fchwerbeladen mit Hartbrot und Patronen. Nachdem wir ein paar Dörfer passiert hatten, hielten wir in einem Götzentempel vor der

Telegramme deS Gießener Anzeigers.

Berlin, 21. Juli. Die Einschiffung der für China bestimmten Truppen findet an folgenden Tagen statt: Frei­tag, den 27. Juli auf den DampfernHalle",Dresden" undBatavia", Montag, den 30. ds. aus den Dampfern Hagen" undSardinia", Dienstag, den 31. auf dem DampferStraßburg-, Donnerstag, den 2. August auf den DampfernRhein" undAdria", Samstag, den 4. August auf den DampfernH. H. Meyer" undPhö- nicia". In Bremerhaven ist bereits eine Reihe von Offi­zieren eingetroffen, um die Vorbereitungen für die Ein­schiffung der Truppen zu treffen.

London, 21. Juli. Aus Shanghai wird gemeldet: Der russische General-Major Denisoff ist mit seinen Truppen auf dem Marsche nach CH ar bin. Die Chinesen haben die Eisenbahnlinie aufgegeben und sind nach Trkho abgerückt.

London, 21. Juli. Aus Hongkong wird berichtet: Nach einer Meldung aus Kanton sollen sämtliche Fanfarentruppen auf den Befestigungen von Podue und in den äußeren Forts Stellung genommen haben. Die Schwarzflaggen begaben sich nach dem Hause des Generals Bata. 3000 derselben befinden sich mit Artillerie in verschanzter Stellung. 7000 weitere sind in anderen Stellungen postiert. Kanton selbst ist ruhig.

Paris, 21. Juli. In leitenden Kreisen wird die durch Vermittelung des Shantunger BizekönigS hierher gelangte Depesche des darin nicht mit Namen, sondern nur mit seinem Titel bezeichneten Kaisers von China als eine List Li-Hnng-Tschangs angesehen. Derselbe muß in den nächsten Tagen die von den Europäern gesteckten Linien passieren und um freies Geleit nachsuchen, um über Tientsin hinauszukommen. Die französische Regierung durchschaute dieses Manöver sofort und gab die einzige korrekte Antwort. Der chinesische Gesandte erklärte sich außer Stande, über daS Schicksal Pichons Ausklärung zu geben, da die Kaiser-Depesche davon nichts enthalte. Dieses beredte Schweigen des Kaisers ist das erste offizielle Geständnis der furchtbaren Pekinger Katastrophe.

Wien, 21. Juli. Auf allen hiesigen Botschaften und an maßgebender Stelle sind keinerlei positive Nach­richten über die Situation in Peking eingetroffen, wes­halb die neuesten chinesischen Depeschen an die französische Regierung und an den chinesischen Gesandten in Washington als gefälscht betrachtet und als ein Versuch Li-Hung-Tschangs angesehen werden, die diplo­matische Situation zu verwirren und die militärische Aktion der Mächte aufzuhalten.

Petersburg, 21. Juli. Trotz des kategorischen Dementis des Generalstabs erhält sich hartnäckig das Gerücht, daß Blagoweschtschensk von den Chinesen genommen worden ist. Das Trausit-Komptoir der russisch-chine­sischen Bank daselbst soll mit großen Warenbeständen in die Hände der Chinesen gefallen sein. ES ver­lautet, daß der Zar den Kriegsminister empfangen und mit Vorwürfen über die unglaubliche Lässig­keit der sibirischen Militärbehörden überhäuft habe, die ruhig zugesehen hätten? wie daS chinesische User deS Amur stark befestigt und mit Geschützen und Militär besetzt wurde, ohne irgend eine Meldung über die drohende Gefahr zu machen. Zwei Abteilungen sind zum Entsätze in die Mandschurei eingerückt. Charbin soll in Brand gesteckt sein. Die Bahnbauten auf der ganzen Strecke sind eingestellt. Doch erhielt die sibirische Bahn­verwaltung telegraphischen Befehl, alles daran zu setzen, die letzten Brückenbauten zu vollenden. Ein großer Teil der reitenden Artillerie wird zuerst einberufen, die auf dem Landwege an den Amur gesandt werden. ES zirkuliert das Gerücht, Kaiser Wilhelm soll eine Zusammen­kunft mit dem Zaren vorgeschlagen haben, die prin­zipiell angenommen sein foö.

Stadt Tsimo. An den Göttern hingen wir unsere Hängematten auf zum größten Erstaunen der uns angassenden Chinesen, die alle Augenblicke glaubten, die Götter würden uns vernichten. Aber sie sollten nichts mit uns zu thun haben, und wir haben die Nacht famos geschlafen. Tsimo ist der Sitz des Mandarins, auch liegen da fünf Kompagnieen chinesischer Infanterie." *

Der Krieg in Südafrika.

Ein Telegramm Lord Roberts' aus Pretoria vom 19. ds. besagt: Lord Methuen besetzte heute Reck- poort fast ohne Widerstand. Die Generale Hamilton und Mahon setzten ihren Marsch durch das Land nördlich der Delagoabahn fort. General Hunter ist damit be­schäftigt, die Stellung der Freistaatburen zwischen Bethlehem und Ficksburg zu erkunden.

Aus Zeerust wird gemeldet: 15 Buren werden nach Eto auf Ceylon gebracht, weil sie nach ihrer Unter­werfung nochmals gegen die Engländer zu den Waffen griffen. Ihr Eigentum wurde konfisziert.

Ein Blaubuch über Südafrika wurde am 18. dS. ausgegeben. Unter den Telegrammen befinden sich einige, die Lord Salisbury und Präsident Krüger ungefähr einen Monat vor den berühmten Depeschen über die eventuellen Friedensbedingungen auswechselten. Lord Salisbury teilt darin Präsident Krüger mit, daß, wenn die Gefangenen nicht in angemessener Weise behandelt würden, die beiden Präsidenten persönlich dafür verantwortlich ge­macht würden. Daraus antwortete Präsident Krüger am 9. Februar: .

Wenn diejenigen, bie für diesen ungerechten Krieg verant­wortlich sind, sich nicht so weit vom eaupIafe tIten, I könnten wir auch ähnliche Drohungen ausstoßen. Wir überlasien das alles getrost dem Urteile der ganzen rwillfierten Welt, die lang sam, aber sicher einzusehen beginnt, wte ba8 britische Kabinett an uns gehandelt hat. Seien Sie sicher, daß Ihre von einem sicheren Platze aus auSgestoßenen Drohungen unS nicht hindern werden,

bie soeben in Kapstadt I veröffentlicht worden ist, enthält folgende Bestimmungen.

I Indemnität für den Gouvrrneur und die^Dttli ärbehörden für I Handlungen während des Belagerungszufiandrs; Entschädigung von I Personen, welche durch die militärischen Operationen oder Hand- I lungen deS Feindes oder der Rebellen geschädigt worden sind; Er- I rtchtung eines besonderen GertchtShofrs zur Aburteilung von Per- tonen, die des Hochverrats angeklagt sind, wobei mtnber bebeutenbe

Deutsches Wich.

Berlin, 20. Juli. Der Kaiser wird nach den neuesten Bestimmungen bereits am 25. ds. von der Nord­landsreise wieder in Kiel eintrefsen. Der Monarch beab­sichtigt, sich von den vom 28. d. Mts. ab mit den Lloyd- dampfern nach China abgehenden Truppen persönlich zu verabschieden, zu welchjem Behuf ein Besuch des Kaisers in Bremerhaven xesp. in Bremen in Aussicht steht.

Die Kaiserin traf zur Einweihung des Denk­mals für den Vater der Kaiserin, den Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein, mit den Prinzen Eitel Friedrich und Adalbert heute morgen mittels Sonderzuges in Ki e l ein und wurde von dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich sowie dem Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein empfangen. Heute mittag fand die feierliche Enthüllung des Denkmals bei prächtigem Wetter statt. Der Vorsitzende des Denkmals, Klosterpropst Graf Reventlow, ftbergab das Denkmal, nachdem auf einen Wink der Kaiserin die Hülle gefallen war, der Stadt Kiel, in deren Namen Oberbürgermeister Fuß das Denkmal über­nahm. In seiner Dankesrede versprach der Oberbürger­meister, für die Pflege des Denkmals zu sorgen. Nach Enthüllung fand auf der YachtIduna" bei der Kaiserin! ein Diner statt, woran das Prinzenpaar Heinrich, sowie die fürstlichen Gäste teilnahmen. Die Kaiserin hat um halb 6 Uhr sinit den Prinzen Kiel verlassen und eine mehrtägige Fahrt mit derIduna" angetreten.

Der Großherzog von Mecklenburg- Schwerin «wurde vom 3. August ab bis zur Beendigung der diesjährigen Herbstübungen des Gardekorps dem Garde-Kurassiep-Regiment zugeteilt. Dem Direktor des« Versorgungs- und Justizdepartements im Kriegsministe­rium, Generalleutnant V i e b a h n, ist der Rang eines kommandierenden Generals verliehen worden. Der Herzog hon Albany wurde zum Leutnant in der preußischen Armee a la suite des tzusarenregiments Nr. 9 ernannt.

Reichskanzler Fürst Hohenlohe ist in Begler- tung des Wirkl. Geh. Oberregierungsrats v. Wilmowski heute abend hier eingetroffen.

In der letzten Zeit sind seitens der Behörden mehr­fach ^Sachverständige aus den Reihen der Tabakindu- striellen um ihre Ansicht über die verschiedenen Vor­schläge zur Aenderung der Zoll- und Steuer­sätze für Rohtabak und T a b a k f a b rr k a t e be­fragt worden und sollen sich übereinstimmend dahin aus­gesprochen haben, daß sie keine Beschilderung der beste­henden Sätze wünschen. Sie befinden sich hierbei in Uebereinstimmung tnit der Regierung, die zur Zerr wenigstens > schon aus dem Grunde keine Veranlassiingi haben /dürfte, einer Reform der Ta b a k st e u e r naher zu treten, als alle Vorschläge, sowohl die der agrarischen Schutzzöllner .als auch die der industriellen Schutzzollner, voraussichtlich, eine Mindereinnahme des Reiches aus! dem Tabak zur Folge haben würden. Dagegen hört dieDtsch. Tabakztg." laus agrarischen Kreisen, daß man tn diesen den Erfolg der Bestrebungen zur Erhöhung des S ch u tz z o l l e s f ü r i n l ä p d i s ch e n T a b a k n i ch t f ü r aussichtslos hält. Man meint, die Regierung konne> nachdem ihr der Reichstag ein so großes Plus an Steuer­einnahmen bewilligt habe, daß sie auf absehbare Zeit keine neuen Forderungen zu stellen brauche, sehr wohl auf eman Bruchteil der Einnahmen aus dem ^abak verzichten und die Wünsche der Herren erfüllen. .

Mit der Änsang 1898 begonnenen Einrichtung von Verkaufsständen für Wertzeichen usiv^ m den Schaltervorräumen größerer Postämter ist, wie die postoffiziöseDeutsche Verkehrsztg. mitteilt, in weiterem Umfange vorgegangen worden. Zurzeit be­stehen im ReichDpostgebiet an 28 Orten derartige Verkaufs­stände ; an einzelnen Orten, wo wegen der Raumverhald' nisse Kioske nicht aufgestellt werden konnten sind durch Benutzung von Fensternischen und der gl. und Ansstetten von Holzdauben einfache, aber zweckentsprechende Verkaufs- stände geschaffen worden. Der durchschnittliche tägliche Um- saN an Wertzeichen beträgt rund 500 Mark für den ein- zellten Perlaufsstand. Zu Inhabern zumerst wewllche Vertonen (Witwen oder TÄHter von Beamten und Unter Beamten), einigen Fallen auch. ^egef)altWnger ber Verwaltung angenommen worden. Die Einrichtung bat sich überall bewährt und beim Publikum günstige Auf- Vinhm? APhmben Als Vorteile sind hervorgetreten: Ent- nfhtttrt her Sckalterstellen, schnellere Abfertigung des Pu­blikums Möglichkeit der Schließung von Schalterstellen wäbrend einzelner Stunden, Vermeidung der Einrichtung Äi-alterftctlen, Ersparnis an Beamtenkraften oder wenigstens Hinausschiebung der Verstärkung des Schalter- Personals. Mit Rücksicht auf dieses günstige

mit der Vermehrung der Vertaussstande auch kuN^ 9 fortgeschritten werden. Die Ausstattung de kaufsstände soll durchaus einfach! S.eWn .".^Vcn ^nt bisher picht überall geschahen ift. butstchtllch Habern »l a. zu gestattenden Rebenbc Änsllgungen^foll darüber gewacht werden, daß der yauptzw tung r- der Vertrieb von ^rt8e*i

mularen - durch das Nebengescha n kenier «rnse ve einträchtigt wird und daß dieses srch ans den Vertrrep «einer Mengen beschenkt damll W

Händlern usw. berechtigte Klagen über Wettbewerb imt

Restand mrwricht angemessene Rücksicht genommen werden hoffentlich! bekommen wix derartige Einricht- unaen auch bald in unseren beiden Postämtern. D. Red.)

Der internationale Textilarbeiterkongreßj, nahm aegen die Stimmen der .Engläiiider. die deutsche Refo-- an die eine Besserung der Lage der Textilarbeiter

: nur durch den Sozialismus erwartet, und verwarf den eng-