Ausgabe 
22.7.1900 Zweites Blatt
 
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Irschen.Antrag, der allein die gewerkschaftliche Organisation fX>r Stuttgart, 20. Juli. Der König von Württem- Lerafiat eine neue Ordensauszeichnung gestiftet, ein Ve r - Lienstkreuz, ldas seiner Geltung nach zwischen der Ver­dienstmedaille (dies Kronenordens und dem RrtterkrsuA zweiter Klasse des Friedrichsordens stehen soll. Es besteht aus einem abgerundeten Kreuz aus mattem Silber, dessen Mittelschild auf der Vorderseite den gekrönten Namenszug des .regierenden Königs, auf der'Rückseite die Inschrift Verdienst" zeigt. Es kommt beim Tode des Inhabers in die Hände der Erben.

Ausland.

London, .20. Juli. (Oberhaus.) Der Lord-Groß- kanzler bringt einen Gesetzentwurf betr. die Abänderung des Gesetzes über die Ausfuhr von Waffen und Munition ein. Die erste Lesung der Vorlage wird ange­nommen, ebenso die zweite Lesung des Gesetzes betr. die Wohnungen der arb eitenden Klasse.

Cherbourg, 19. Juli. Loubet hielt bei dem im Arsenal gegebenen Bankett eine Rede, in der er u. a. folgendes bemerkte:Unsere Landarmee und unsere Flotte sind in gleicher Weise der Gegenstand unserer Für­sorge und Liebe. Sie sind eine Macht, die es verstehen würde, den von unserem moralischen Gewissen gefaßten Beschlüssen Geltung zu verschaffen, sie sind die Hüter der Idee der Pflicht und des Rechts. Die Republik verlaßt sich voller Stolz auf das Heer und begleitet mit ihren Wünschen diejenigen ihrer Matrosen und Soldaten, die die Ehre und das Verlangen haben, Frankreich in der internationalen Armee zu vertreten, um, falls es noch Zeit ist, den Brüdern Hilfe in der Not zu bringen und um unerhörte Frevelthaten zu strafen. Unsere Soldaten, die von dem Ernst der Sendung durchdrungen, geschult und tapfer sind, werden im Gehorsam gegen ihre Führer, die ihrerseits der Republik ergeben sind, das Bestreben haben, der Geschichte unserer Orientexpeditionen ein ruhmreiches Blatt hinzuzufügen. So begrüße ich Sie denn meine Herren und danke Ihnen, die Sie in Ihrem herrlichen Seemanns­beruf tagtäglich- neue Beweise von Mut und Aufopferung geben, und die Sie den ritterlichen französischen Charakter verkörpern. Wie Ihre Kameraden vom Landheere haben Sie .Anspruch auf die Liebe aller guten Bürger, denn Sie thun mehr, als uns mit Vertrauen für die Zukunft zu erfüllen. Sie führen die Größe des Vaterlandes in seiner Land- und Seemacht jedermann klar vor Augen." Nach, der Schisssrevue richtete Loubet ein Schreiben an den Marineminister, worin es heißt, die Kriegsflotte errege die Bewunderung aller, die sie sähen. Frankreich erfreue sich an ihrem Erfolge. Im Namen der Regierung und im Namen Frankreichs bitte er den Minister, Admiral Gervais und der Kriegsflotte seine lebhaftesten Glückwünsche aus­zusprechen. Der Präsident Loubet ist um 10 Uhr abends wieder nach Paris gereist.

Budapest, 20. Juli. Der Budapester Magistrat sandte heute dem Wiener Magistrat eine Zuschrift, in der es heißt, daß jede nach Ofen-Pest adressierte Zuschrift njrfeJröffnet zurückgesandt werde, und übersandte gleich- zeittg dem Minister des Innern und dem Handelsminister ein Gesuch, mit Rücksicht auf die wiederholt bewiesene Feindschaft Wiens gegen Budapest und weil mit der Adresse Ofen-Pest Wien die ungarische Hauptstadt nur verhöhnen wolle, möge jede so adressierte Zuschrift amtliche zurück­gegeben werden. Das 'Ministerium dürfte diese Bitte ver­weigern, weil der allgemeine Postgebrauch sei, Sendungen mit einer irgendwie verständlichen Adresse einzuhändigen. In der unweit Budapest gelegenen Gemeinde Piske

wurde bei der Einweihung der neuen Kirche der Geist­liche von schwäbischen Bauern insultiert und aus der Kirche geworfen, weil er versuchte, den Gottesdienst ungarisch zu halten.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 21. Juli 1900.

** Juristische Fakult'atsprüfung. Die Meldungen zu der im Wintersemester 1900/01 hier stattfindenden juristischen FakultätsPrüfung sind mit den vorgeschriebenen Be­legen bis spätestens zum 18. Oktober bei dem Dekan der juristischen Fakultät, Pros.Dr. Heim bürg er, einzureichen. Kandidaten, die sich auf die Übergangsbestimmung des § 28 der Prüfungsordnung berufen wollen, haben dies in der Meldung anzugeben. Die schriftliche Prüfung beginnt am 22. Oktober, nachmittags 3 Uhr; eine besondere Ladung hierzu ergeht nicht.

** Als Beifitzer zum Schiedsgericht in Bauunfall­sachen des Selbstversicherungsverbandes der Kreise des Großherzogtums Hessen sind 1) Straßenwart Joseph Massoth von Lorsch als Beisitzer, 2) Straßenwart Johannes Will von Hainchen als dessen 1. Stellvertreter, 3) Straßenwart Heinrich Andres von Düdelsheim als dessen 2. Stellvertreter für die Zeit bis zum 1. Januar 1904 wiederzewählt worden.

Militärisches Prinz zu Isenburg und Bü­dingen, Lt. a 1. 8. des 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde-) Regis. No. 115, wurde unter Verleihung eines Patents seines Dienstgrades in das Regt, eingereiht; Aulich, Roßarzt vom Hus.-Regt. König Humbert von Italien (1. Hess.) No. 13, zum Großh. Hess. Train-Bat. No. 26. versetzt; Rexroth, Lt. zur See der Res. im Landw.-Bezirk Er­bach i. O., zum Oberlt. zur See der Res. der Matrosen- Art. befördert, unter Vorbehalt der Patentierung; v. Kleist (Friedrich), Major im Generalstabe des Gouvernements von Mainz, zum persönlichen Adjutanten des Prinzen Albrecht von Preußen, Regenten des Herzogtums Braunschweig, er­nannt.

Patriotisches Liebeswerk. Die vereinigten Krieger- und Militärvereine Gießens erlassen heute im Anzeigenteil unserer Zeitung einen Ausruf zu freiwilligen Gaben für die nach China gegangenen oder noch später dorthin gehenden Angehörigen unseres RegimentsKaiser Wilhelm". Die Liebesgaben sollen den Kriegern noch möglichst vor Ab­gang der Transportschiffe in deutschen Häfen überreicht, später einlaufende Spenden aber inFeindeslandnachgesandtwerden. Wir rühmten schon in Nr. 160 desGießener Anzeigers" die zu gleichem Zwecke hervorgerufene Sammlung der deutschen Studentenschaft, die als erste auf dem Plan erschien für die Hinterbliebenen der in China Ge­fallenen. Am Tage darauf veröffentlichten wir den Aufruf des Landesvereins des deutschen Flottenvereins für das Großherzogtum Hessen und teilten gleichzeitig mit, daß wir zur Annahme von Gaben für diese (letztere) Sammlung bereit sind.

** Kunstverein. In der Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Braud hat diese Woche wieder ein vollstän­diger Wechsel der Gemälde stattgefunden; es sind cirka 70 Gemälde neu ausgestellt. Gleichzeitig sei auch! jetzt schon darauf hingewiesen, daß dies der letzte Bilderwechsel vor den üblichen Ferien ist. Die Ausstellung ist von Sonn­tag an wieder geöffnet.

* Alpeuverein. Im kühlen WaldeSschatten ungestört in gemütlichster Gesellschaft zu weilen, ist bei der jetzigen heißen Jahreszeit wohl eines der schönsten Vergnügen. Em Platz, welcher sich hierzu vorzüglich eignet, befindet sich in nächster Nähe von Bieber oberhalb der Reehmühle am ö<\ Rotheberg, auf der einen Seite prachtvoller Hochwald, auf der andern Seite eine wundervolle Aussicht auf das tiefer liegende Bieber, Haina, das Bieberthal und die Burgen Vetzberg, Gleiberg, bis nach Gießen und das Lahnthal auf­wärts. Wie man uns schreibt und im Annoncenteil an­kündigt, beabsichtigt die Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins morgen Sonn­tag dorthin ihre Fuß Partie zu richten.

** Omnibus-Extrafahrteo. Die Sommerwagen der Gießener Omnibus-Gesellschaft fahren am Sonntag von 3 Uhr nachmittags ab alle Viertelstunden je nach Bedarf vom Marktplatz nach dem Schiffenbergerwald und dem Radfahr- fefte; von der Einrichtung einer Tour nach dem Schützen- Haus mußte die Gesellschaft absehen.

Frankfurt a. M., 20. Juli. Die Verbrecherchronik unseres Stadtwaldes ist abermals um ein Blatt reicher geworden. Gestern abend gegen 6 Uhr wurde der Bauer Stephan Müller V. von Eppertshausen, der mit dem Er­löse verkaufter Kartoffeln in der Tasche nach Hause fuhr, auf der Babenhäuser Chaussee, kaum 2 Kilometer hinter der Stadt von zwei Burschen überfallen und zu berauben versucht. Er hatte den beiden Räubern ge­stattet, auf seinem Fuhrwerk mitzusahren. Plötzlich warfen sie ihm einen Sack über den Kopf, würgten ihn und hätten ihn ohne Zweifel umgebracht, wenn nicht gerade im letzten Augenblick zwei Radfahrer auf der Bildfläche er* schienen wären, die ihm zu Rettern wurden. Die frechen Räuber ließen ihr besinnungsloses Opfer im Stiche und verschwanden im Walde. Einer der Radler holte vier Schutzleute aus Offenbach, doch blieb alles Suchen im Walde vergeblich.

Sport, Spiet, Jagd.

Rad-Rennen zu Gieße«. Zu den intertff*nttn Rmnen am morgig,n Sonntaguachm.ttag auf dem bitsigen Sportplätze find 31 Fahrer mit 84 Meldungen eingeschrieben, und nach dem bik- herigrn Abschneiden auf anderen Rennbahnen dürften die Herren Duill, Moedrr, Goertz, sowie der Italiener Stratta die Favoriten sein. DaS in Buchform erscheinende offizielle Programm gelangt heute fchon zur Ausgabe, und die Vorbereitungen auf dem Sportplätze, auf dem sich schon seit einiger Zeit allabendlich «in regeS Treiben entfaltet, sind nahezu vollendet. Da die Rennen pünktlich um 3Vz Uhr ihren Anfang nehmen sollen, so werden sie bei glatter Abwicklung voraussichtlich schon so frühzeitig beendigt sein, daß Be­sucher, die das Fret-Konzert auf der Terrasse etwa nicht zu besuchen beabsichtigen, sehr bequem auch andere für morgen geplante Ver- qnügen noch erreichen können. _______________________________

HandelundUerkehr. Volkswirtschaft.

eittro, 21. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 1.00-1.20, Hühneren, per St. 67 4fr, 2 St. 1113 Enteneier 2 St. 1416 Gän,-» eier per St. 1112 4s, Käse 1 St. 58 Käsematte 2 St. 56 Erbsen per Liter 22 4fr, Linsen per Liter 32 Tauben per Paar

.Ä 0.75-0.90, Hühner per St. JC 1.203.00, Hahnen pet ewi o 701.30, Enten per St. v#L 2.002.20, Gänse per Pfund M 0.000.00 Ochsenfieisch per Pfd. 6874 4fr, Kuh. und Rindfleftch per Pfd. 6264 4fr Schweinefleisch per Pfd. 5070 H, Schweine­fleisch, gesalzen, per Pfd. 74 Kalbfleisch per Pfd. 6466 tzammeftleisch per Pfd. 5066 4fr, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 5.00 JL, Weißkraut per St. 0000, Zwiebeln ver Etr. -Ä 8,00 9.0 Milch per Liter 16 4fr. Kirschen per Pfund 1215 4fr.

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Verdingung.

Die zur Verbreiterung des erhöhten Bürgersteigs der vorderen West­anlage er forderlichen Maurer-, Pflaster- und Asphaltarbeiten sowie die Steinzeuglieferung sollen Freitag deu 27. Juli, vormittags IV/2 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. An­gebote auf daselbst erhältlichem Vor­druck find bis zum genannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. Zuschlagsfrist -4 Tage.

Gießen, 20. Juli 1900.

Das Stadtbauamt: 5010_____Schmandt.__

Jagd-Verpachtung.

Die am 19. Juli ds. Js. leih, fällig werdende Jagd der Gemeinde Schlierbach (Kreis Biedenkopf) 478,26 Hektar Flächengehalt, soll am Diens­tag dem 31. Juli 1900, vor­mittags um 10 Uhr, aus dem Bureau des Unterzeichneten, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, anderweitig verpachtet werden.

N. B. Das Jagdgebiet ist von dem Bahnhöfe Hartenrod, an der im Bau begriffenen Neubaustrecke Weiden- haufen-Herborn in 5 Minuten zu er­reichen. Die ganze Westgrenze zieht an Fiscalifchen Waldungen. Schlierbach, den 18. Juli 1900.

Der Bürgermeister b030 Müller.

Verdingung.

Die zur Unterhaltung der Gebäude der höheren und erweiterten Mädchen schule erforderlichen Weißbinder­und Schreinerarbeiten sollen öffentlich verdungen werden, wofür Termin auf Samstag, 28. Juli d. I., vormittags 11V2 Uhr anberaumt wird. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns aus Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, 20. Juli 1900.

Das Stadtbauamt: 5031 Schmandt.

Die Lahnbrücke der Gemeinde Wißmar, im Weae Wißmar-Gießen bezw. Wißmar -Wieseck wird vom 23. d. M. bis inkl. 1. September er. umgebaut, weshalb der Fuhrwerks­verkehr in dieser Ait über benannte Brücke verboten ist.

Krofdorf, 20. Juli 1900.

Der Bürgermeister.

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SM. Schlachthaus.

Freibank. 4923 Heute und Moutag:

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Frühkartoffeln.

50 Kilo 2 Mk. 75 Pfg. mit Sack, größere Portion billiger, versendet gegen Nach­nahme I. Wertheimer, 5024__________Friedberg, Heften.

Empfehle per Postkolli: 5026

Wher Wkinberg-Tchl- Mfiche u. Aprikosen »u4MK. §lrueu2M,Akpskl2,50MK franko gegen Nachn. Größere Posten in Bahnsendungen nach Uebereinkunft.

Jak. Linkenhöl, Neustadt a.d Haardt, KtzeiuMr. FahrradmKaas.

gut erhalten, wegzugshalber unter der Hälfte des Ankaufspr. zu verk. Derselbe steht zur Besichtigung Eaudgaffe 17, II.

Pflichtfeuerwehr.

Donnerstag deu 86. d. Mts, abends SV2 Uhr, im Turmhaus am Brand:

Uebung der Rotten 1 und 2.

Gießen, am 21. Juli 1900. 5042

___________________Traber, Branddirektor.

Central-Kranke»- und Sterbekaffe der Tischler.

Alle noch für das 2. Quartal zu entrichtenden Beiträge müssen bis zum 25. l. Mts. bezahlt sein, andernfalls nach Statut verfahren werden muß. 5039

Die OrtSverwaltuug.

Kefflscher Landesverein vom Wothen Kreuz. Zweigvereiu Gieße«.

Aufruf!

Schon bei der ersten ernstlichen Wendung der Ereignifte in China hat das Central-Komitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz die Unterstützung der amtlichen Sanitätspflege durch die Bereinsthätigkeit des Roten Kreuzes dem Reichs-Marineamt anbieten lassen. Dies Anerbieten ist angenommen worden. Die erste Sendung reichhaltiger Materialien für Verpflegungszwecke, die Gestellung von freiwilligem Personal sür Lazarettpflege, sowie die Errichtung zunächst eines über­seeischen Vereinslazaretts sind in Vorbereitung. Aber die inzwischen nötig gewordcne weitere Entsendung größerer Truppenmengen, insbesondere auch von Landtruppen Freiwilligen aus allen Gebieten des Deutschen Reichs, namentlich auch aus unserem Lande macht die Aufwendung größerer, außerordentlicher Mittel nötig, uub hierfür rufen wir die werkthätigr Hilfe unferer Mitbürger an.

Deutsches Blut ist in China geflossen. Es handelt sich neben Dem, was die geordnete militärische Krankenpflege thut, um die nationale Unterstützung der Kämpfenden und Erleichterung der Lage der Verwundeten. Es ist für uns, die wir in der Heimat bleiben, ein Opfer des Dankes für die Hinausgezogenen, wenigstens durch Gaben zu demselben Zwecke milzuwirken. Um folche bitten Wir hiermit herzlichst.

Darmstadt, den 14. Juli 1900.

Per Aorstand des Hessischen Landesvereins vom Sloten Kreuz.

A. Weber, Finanzminister a. D, Ehrenvorsitzender.

Buchner, Oberkonsistorial-Prüsident, Dr. Weber, Ministerialsekretär, Vorsitzender, Schriftführer.

Bezugnehmend auf vorstehenden Aufruf bitten wir die Mitglieder des hiesigen Zweigyereins und alle unsere Mitbürger um gütige Zuwendung von Beiträgen, über welche demnächst öffentlich quittiert werden wird, und welche zur Weiter­beförderung angenommen werden von dem unterzeichneten Borfitzenben, dem Rechner, StaatSanwaltKsekretär Mann, dahier, sowie der Expedition des Gietzener Anzeiger. Auch können Beiträge in die in verschiedenen hiesigen Gast­häusern aufgestellten Sammelbüchsen eingeworfen werden.

Gießen, den 19. Juli 1900.

Per Zweigvereiu vom Koken Kreuz.

__Jäckel, Landgerichisdirektor._____________________5032 Zu den vier Jahreszeiten.

47 Grünbergerstratze 47.

W Täglich -«

Grande Elite-Soiree

deS 5036

Ersten deutschen chrpheum-Ensemötes.

Direktion: Atvert Kaöerfekder.

Morgen finden zwei große Doppelkouzerte statt.