Ausgabe 
22.6.1900 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

* *

Telegramme des Gießener Anzeigers.

Berlin, 21. Juni. Hebet die deutschen Rüstungen gegen China wird folgendes berichtet: Sofort nach dem Eintreffen des Mobilmachungsbefehls in Kiel wurden die Dispositions-Urlauber sofort zurückberufen. (Die durch Gießen gehenden, von dem Süden kommenden Züge waren in den letzten Tagen von Marinesoldaten stark be­setzt. D. Red.) Die Offiziere wurden auf ihre Fähigkeit sur den Torpedodienst geprüft. Die Deckoffiziere und Mann­schaften werden heute geprüft werden. Es wird angenommen, daß die Truppen innerhalb zehn Tagen in voller Kriegs­stärke reisefertig find. Das Marine-Detachement wird auf dem KanonenbootLuchs" nach China befördert. Dem ^Börsen Kourier" wird aus Kiel gemeldet, daß das Marine-Detachement auf den KreuzernFreya" und Victoria Luise" nach Ostasien abgehen werde, und daß diese Sch.ffe erforderlichenfalls auch noch den großen Kreuzer Vmeta" und den kleinen KreuzerGeyer" im Gefolge I haben werden.

Loudon, 21. Juni.Daily Expreß" meldet aus Shanghai: Die englische Flagge weht über dem Thore von Khung-Meng. Zwischen Tientsin und Taku befinden sich 6- bis 7000 Mann chinesischer Truppen und Boxer, die sengen und plündern.Daily Mail" berichtet aus Hongkong: Drei englische Kriegsschiffe sind nach Woocheng abgedampft. Dieselben werden dort I puppen an Land setzen und wahrscheinlich die Stadt I bombardieren. Zwei chinesische Kreuzer, die sich I 1, d"ser Stadt befinden, werden voraussichtlich I beschlagnahmt werden. Nach einer Shanghaier Meldung wird General Kungyi, dessen Sympathieen für I Boxer bekannt sind, zum Vizekönig der Provinz Ts-chili, an Stelle AuluS ernannt werden. (d)ulu soll I bekanntlich degradiert werden. D. Red.) o M<.So^con' 211 3"ni. Eine auS Shanghai von gestern I ö Uhr 55 Mm. datierte Depesche besagt, daß nach einem I mühevollen durch Kämpfe unterbrochenen Marsche die I vereinigten europäischen Truppen am Sonntag vormittag in Peking eingetroffen sind. Sie wurden I üon den Chinesen angegriffen, wobei die Chinesen mit großer I Tapferkeit fochten. DieVerlufte der Chinesen werden auf 500 Tote berechnet, die der Europäer sind noch I Nicht ermittelt. |

brotlos geworden daher ihr Aufruhr. Li Teschun be- frreitet natürlich, daß die Pekinger Regierung auf der ©eite der Boxer stehe und giebt für die Behauptung, daß Prinz Dun (Tuan) an .der Spitze der Bewegung steht, folgende Erklärung:

Sn China besteht in der großen Zahl von Vereinig­ungen auch eine Vereinigung der Bettler, d. h. der Armen. Prinz Dun, der Großvater des gegenwärtigen Thron­folgers, war Präsident dieser Gesellschaft der Bettler, honoris causa natürlich. Es beruht dies auf einer alten Tradition, bie gewissermaßen einen Ausgleich der sozialen Gegensätze durch eine Annäherung des höchsten und des niedrigsten Standes im Reich bezwecken.soll. Gleichzeitig aber hat diese Organisation einen durchaus praktischen

.ähnlich, dem der Vereine gegen Verarmung und Bettelei inEuropa. An der Spitze dieser Vereinigung stand also als Ehrenpräsident oder als Protektor Prinz Dun. ; ®a nun aus der Bettlerorganisation eine große Zahl Mit- I x p S autem augenblicklichen Aufstand teilnimmt, mag das Gerücht entstanden sein, Prinz Don, der Sohn des Prinzen Dun, stehe an der Spitze der Aufständischen."

Helgoland, 18. Juni. An den Vorsitzenden der I "^M^^^duchdruckereibesitzer. Der Innung spreche

Meinen besten Dank für das Mir aus Anlaß der 5^ I ihrigen Gbburtsfeier Gutenbergs heute übersandte Tele I aus. Möge in der Gutenberghalle zu Lewria stir alle Zeiten der Geist kunstbeflissenen Sck-affens^und I kalten, eingedenk des Mannes, der durch seine

I Gründung ben Geist in neue Bahnen gelenkt hat

Telegrammen des Kaisers an bie I § a "Ic * g - Am erika - Linie und den Nord d eu tschen Llo y d sowie feine Lübecker Rede bat man vielfmh^ die Ankündigung neuer Flotten nun h^ef^bfen' 2)16 -Berl. Polit. Nachrichten" schreiben nun dazu, es sei nur an'die Durchsetzung des feftaeleqten Flottenplanes gedacht. Soweit insbesondere das Lübecker Kaiserwort eme Mahnung enthalte, gehe sie auf die möa - Wfyft schleunige und kräftige Durchführung I ? * r / m 1 3 1 P m d e m Flottengesetz f e st g e -

8/ 0 t t e n v e r ft ä rkung. Diese liege so offenbar im Interesse der Sicherheit und Weltstellung Deutschlands, daß der Reichst a gl sicherlich die B e w i l l i g u n g a u s - ni-^^^^"r^ohresbauraten nicht versagen Uslr b e Durchführung ist ja ein Programm aufgestellt Worden, auf dem die ganze neue Vorlage &<= W Es soll kontinuierlich alle Jahre eine be- stimmte Zahl Schiffe auf Stapel gesetzt werden. ~ Die Berliner Professoren Adolf Wagner un5 ©chmoller haben den Kronenorden 2. und Professor Delbrück den Kronenorden 3. Klasse erhalten. (Jedem ^lls wegen ihres Eintretens für die F l o t t e n v o r l a q e 4). vteo.)

r ?a? ^.ich?gesetzbratt veröffentlicht das bfetz betr. die deutsche Flotte, das Gesetz betr.

die Abänderung des, Reichsstempelgesetzes und die Bekanntmachung betr. die Fassung des Reichsstempelgesetzes sowie das Gesetz betr. die Abänderung des Bofffarif- gesetzes, alles vom 14. Juni 1900.

Cronberg, 20. Juni. Die Kaiserin ist heute nachmittag mit ihrer Schwester zum Besuche der K a i s e r i n Friedrich auf Schloß Friedrichshof eingetroffen.

Loudon, 21. Juni. Aus Tientsin wird gemeldet, ein Telegramm vom 15. ds. berichtet, daß an diesem Tage die Missionare von Tao Tung-Fu bei guter Gesundheit waren. Dieselben standen unter dem Schutze des Generals Nieh. Nach einer Shanghaier Meldung wird aus authentischer Quelle berichtet, daß zwischen England und dem Bize- konig von Nanking einerseits und dem Vizekönig von Nanking und dem von Wooschang andrerseits ein Ein­verständnis besteht. Dieses erklärt die Thatsache, daß vollständige Ruhe im Yantse-Thale herrscht. Es verlautet, daß General Tsin täglich zahlreiche Hin­richtungen vornehmen läßt. Man hat den Handels­schiffen untersagt nach Tientsin weiter zu fahren. Sämtliche Schiffe, die dorthin unterwegs waren, kehren nach Tschifu zurück. Ein amerikanisches, ein russi- 15^' cJn ,fr a n 3 ö f i f d) e 6 und ein japanisches Kriegs- jW sind in Taku eingetroffen. Die Boxer sind in Tientsin in vollständigem Ausstande. Sie umzingelten das amerikanische und das englische Konsulat, und zwangen die chinesischen Militärmandarinen ihre Paläste zu verlassen, und sich vor den Boxern rn den Staub zu werfen. Die Bediensteten der Fremden in Tientsin verlassen massenhaft ihre Stellungen. Man glaubt, daß ein geheimer Befehl die chinesi­schen Truppen auffordert, sich mit den Boxern ; Sur Vertreibung der Fremden zu vereinigen, fr, 21 Lum. Heber die französischen Rüstungen

berichtet man: Das französische Geschwader in den chinesischen Häsen wird aus 10 Schiffen mit 226 Geschützen und trL bestehen. Der Bestand an Truppen be­

trägt 171 Offiziere und 3500 Mannschaften.'

Paris, 21. Juni. In Regierungskreisen wird die Situation rn China als wesentlich gebessert bezeichnet. Der Berufung Lrhung-Tschangs wird große Bedeutung bei­gelegt. Man erwartet daß es seinem Einfluß gelingen wird, eme baldige Verständigung zwischen der chinesischen Regierung und den Mächten herbeizuführen. Wie weiter verlautet, sollen die Mächte sich dahin geeinigt haben, die Kaiserin-Mutter abzusetzen, im Auslande zu internieren und den Kaiser wieder mit der Regent- I schäft unter der Kontrolle der Mächte zu betrauen. (Das ist leeres Gerede. D. Red.)

Deutsches Keich.

. . m 20. Juni. Aus Kiel wird gemeldet: Als, die YachtHohenzollern" mit dem Kaiser und dem

V *1 e Heinrich an Bord in den hiesigen Hafen, emlief, gaben die im Hafen liegenden Schiffe Salut ab, die ar i1111??!1 ^er Kriegsschiffe paradierten und riefen Hurra.

b.eJ Flaggenparade beteiligten sich auch das nieder?- ländische PanzerschiffNvordbrubant" und das türkische TransportschiffJsmir" Sobald die hohenzollern" an der Boie festgemacht war, begaben sich der Generah-Jn- fpekteur der Marine, Admiral Köster, der Staatssekretär des Reichs-Marine-Amts, Vice-Admiral v. Tirpitz, der Chef des ersten Geschwaders, Vice-Admiral Hoffmann, sowie der Inspekteur der Marine-Infanterie, General-Major von Hopfner an Bord. Später empfing der Kaiser den Chef der Marinestation der Nordsee, Viceadmiral Thomsen, so­wie den Kommandanten des türkischen PanzersAssar Tewfik", den Viceadmiral Kalau vom Hose und den Kom­mandanten des holländischen KreuzersNDordbrabant". D^.^" besuchte der Kaiser die im Hafen liegenden Admira- litatsschifse. Am Nachmittag begab sich der Kaiser mit dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich, dem Prinzett Waldemar, dem Grafen Waldersee und dem Gefolge nach der Garmfonkirche, um der feierlichen E n t h ü l l u n a der vor der Kirche aufgestellten C h r i stu s f i g n r von Eber- lem beizuwohnen. Zur Feier waren die Ehrenkompagnie des Seebataillons, die Admiralität, das Offizierkorps, bie Deputationen und Besatzungen aller Schiffe im Hafen zur Stelle Nach dem Gesang des niederländischen Dank- liedes hielt der Marine-Oberpfarrer Rogge die Weiherede in der er aufforderte, die deutsche Flagge überall zu Ehren zu bringen. Der Kaiser hielt eine Ansprache, in der er etwa folgendes ausführte:

re. Mbine lieben Kameraden, Offiziere und Mannschaften, Eure Gattinnen und Verwandten! Als das alte Jahr- hundert zur Neige ging und das neue emporstieg, regte 'ich in nur der Gedanke, für die gesamte Marine , S ntt ? i" heitliches Erinnerungszeichen zu stliaffen das sie m dieser Weise noch nicht besitzt und das die Traditwnen und Ueberlieferungen festhalten soll. Sie leben zwar in Herz und Mund, in Wort und Sinn, aber all oie^ genügt nicht; ich enuog lange bei mir den Gedanken,

London, 20. Juni. Das Neuter'sche Bureau meldet aus Prahsu vom 19. ds.: Ein Teil der weftafrikanischen Truppen unter Führung des Hauptmanns Wilson wurde auf dem Marsche von Bekwai nach Kwessa am 16. ds. bei Effeukwante angegriffen. Der Feind wurde völlig geschlagen, aber Wilson und 10 Mann wurden getötet, 27 Mann verwundet.

Paris, 20. Juni Das Zuchtpolizeigericht verurteüke den Redakteur des ^Echo" in Paris, Gemeinderat Lepel- letiec, wegen Beleidigung des Oberstleutnants Picquart zu 2000 FrcS. Geldbuße und 100,000 Franc- Schadenersatz.

Die Mehrheit des Pariser Stadtrats gedenkt trotz der Weigerung der Regierung, Marchand die Teilnahme an der ihm zu veranstaltenden Feier zu gestatten, ein Marchand-Fest ohne Marchand zu geben. Als Kuudgebuog, sagen die Nationalisten, habe ein solches Fest denselben Wert, wie ein Empfang Malands selbst im Stadthause. Heberdies plant die Mehrheit die CourcelleSstraße inRue de la Mission Marchand umzntaufen.

Rom, 20. Juni. Der Pap st befindet sich ständig, zur BefriedMng seiner Aerzte, sehr wohl. Heute morgen segnete im Saale der Heiligsprechungen 3000 italienische Pilger und hatte mit mehreren von diesen eine längere Hnterredung.

Philadelphia, 20. Juni. Die Platform, die der repu­blikanische Konvent annahm, spricht sich entschieden füst Schiffsubsidien aus, und ist sehr milde bezüglich der Beschränkung der Einwanderung. Die Trufifrage wird darin oberflächlich behandelt, hingegen lautet der WährungS Passus gründlich und entschieden für Gold. Der Kongreß soll ein Handelsministerium schaffen, speziell auch wegen des Handels im fernen Osten. Die Platform er­klärt weiter, Amerika hoffe ernstlich auf baldige Beeudiguug des BurenkriegeS, indeffen könne man nicht weiter gehen, als Mac Kinley gethan habe.

I *in Erinnerungszeichen zu geben

jährlich durchwandere ich die Schlachtfeldeer hn* . jene Denkmäler und schlichten Tafeln bünften mi?L geeignet, ihre Stelle hier zu finden. Es galt di? Äl(^ eigentümliche Schwere der Aufgabe, die in der Marine H?* Uf?b b^V\ben Pffl5teren und Mannschaften verkörvA ist, richtig darzustellen. Der Zufall, oder liehpr a»^cJ Fugnng hat es gewollt, daß ich bei bem

emeg Künstler-Ateliers diese packende, einen über?asckenV° ! Eindruck machende gewaltige Schöpfung sah Wie uirfLifc

Feuer durchfuhr es mein WA dies'das riL^V b de Gefahr Um Berufe führt die Gemni» wiLBiel mehr der Beruf in der TOarüteh 5f^a6fien' erJteIIt Dieses Denkmal, mit bet "

GWtt Fußen liegenden Frau soll auch für Sie mein. Zehrten Damen, eine Erleichterung bedeuten.

Kaiser wies dann auf den großen Unterschied biniirfxt- ber Berufsgefahren zwischen dem Dienst an Land und^dem |ur eee hin und schloß: Und wenn dies Denkmal für Sie ein solches trostbringendes Erinnerungszeichen sei» kann-dann ist mein Wunsch erfüllt. So übergebe ichZ Denkmal meiner Manne mit der Hoffnung, daß es h, gehalten werden möge. So falle denn die tzütte

e,.. Nachdem em Choral vorgetragen, nahm Admiras e r Wort, um Namens der Marine zu danken, unb a^bunn: Uns, die hier vereinigt, wird das Denkmal fein, daß wir uns Gottes Willen zu beua^

^1-0^furfihpu "Htr lK-re^tel Frömmigkeit und im Gebne ima L- durchaus erforderlich ist. Es wird

siebtes Wahrzeichen fein, von der Liebe und unseres heißgeliebten Kaisers. Der Admiral wie» ?Ar .^urigen Vorgänge im fernen Osten hin und schloß mtt dem Ruft: Se. Majestät der Kaiser Hurra' . ~ ®er Kaiser hat das bei der Gutenbergfeier folgt beantworte?" ^gesandte Huldigungstelegramni wie

ZL.-/D-nry Expreß" veröffentlicht amtliche Depeschjeu I be^ identen Kruger auf Machadodorp über den Rück- | $ u g d erküren au§ Laings neck und die Kämpfe I ^Ireistaat, die wesentlich neues nicht bringen. Doch I wird wiederholt auf den elenden Zustand t^r in <BrS I loria u?d Johannesburg liegenden britischen Zruö- 'L^^usewieftn Der Proviant für Menschen und Pferde sei h o ch st u n g e n u g e n d. Verschiedene Solda- ten starben vor Hunger und Erschöpfun g in den I fraßen Pretorias, und an den Landstraßen liegen Maul - efeU und P se r d e le ich e n. Die noch lebenden Tiere

I können keine Lasten mehr tragen.

Bureau" mellet.unter dem 18. ds.

Mts. a.us Hammoma: Eine große Streitmacht der fL9 ef 9Ln V-ter. der Front Rundles kon- südwärts durchzubrechen. An ihrer

?c ^wers und Hermanus Steijn, der Bruder b bSM\ ^elch letzterer gleichfalls anwesend ist. ^ Hauptstadt des Oranje-Freistaats ist jetzt Bethlehem. Das Hauptlager der Buren ist um fünf Meilen näher an Flcksburg verlegt worden.

lieber die F r i e d en s b e d i n g u n g e n hat sich O h a m b e r l a i n am Dienstag in einer Unionistenver- I jammlung in London ausgesprochen. . Er meinte, daß die I Beilegung des Krieges unzweifelhaft sehr scknoierig sein jeder Versuch einer Schlichtung, der den beiden fu£>arrifanif-d)en Republiken ein ungerechtfertigtes Maß I ??? <V:^bit geben würde, würde durch die überwältigende I dss^ltliche Meinung zum Stillschweigen gebracht werden I Die Beilegung des Streites müßte endgiltig sein und ver- I hrndem, daß eine neue Saat zukünftiger Mißhettigkeitew I daraus entstände. I

Der New Yorker Korrespondent derParis Nouvettes" I intermetote die Burendelegierten Fischer und Wessels I Dwse sprachen ihre größte Befriedigung über den allent- I halben sowohl bei den Republikanern als bei den Demo- I traten gefundenen herzlichen Empfang aus. Die Dele- I gierten reifen am 28. Juni nach Havre ab, wo sie am I 6. Juli ein treffen.

Cherbourg, 21. Juni. In hiesigen Marinekreisen er- I wartet man stündlich den Befehl,^sämtliche Kriegs- TUo zu machen. Die, General-Inspekteure sind Ieit 48 Stunden mtt der Inspektion sämtlicher Verteidig­ungswerke beschäftigt. General Brugere wird zu einer allgememen Inspektion erwartet. Die Marine-Infanterie hält täglich Hebungen ab. Alle«diese Thatsachen werden I auf das lebhafteste kommentiert.

o-r.c-t200^910"' 21 Juni. Der amerikanische Konsul in Tschifu telegraphierte, daß die Missionen in Shanghai ausgeplündert worden find.

Der Krieg in Südafrika.

Lord Roberts telegraphiert aus Pretoria vom 20. Juni, daß die Borhut Hunters am 18. Juni Krügersdorp, ob«e auf Widerstand zu stoßen, besetzte. Lord Me- thuen, der einen großen Transport nach Heilbron ge- llttete, schlug gestern eine Truppe Buren unter Christian Dewet m die Flucht, die sich bemühte, ihm den Einmarsch tn Heilbron zu verwehren. HultonS berittene Infanterie ^?^brte zwei Geschütze des Kommandanten Duplessis. Die Eisenbahn und die telegraphische Verbindung mit Kapstadt sind wieder vollständig hergestellt und die Laden m Johannesburg geöffnet. Der Handel wird täg­lich lebhafter.

h A ® & ? b n ö e r b i n b iu n g zwischen Trans-

s tat ist, wie wir bereits gestern mitteilten,

durch Wiederherstellung des TunnelÄ von Laingsneck swiedev NN Gange Andererseits ist die Verbindung zwischen Transvaal und der Delagoabai bedroht. Wie aus Lourenzo Marques vom Dienstag gemeldet ßvird, ist die Malalane- der Nahe von Hector Spruit an der Eisenbahn, äMtkt toorb^ V°" bEr portugiesischen Grenze gelegen,

Skst-rn

f 177 gegen § AtShoswu SS" Äfj friueM ' £*irt Heirinch Slpenrod, » Fromme-Glch ranfmannFr Winter L;@lc Nach de vollendetes § im Mde M Hofgutes Ma Dr. Gitngeri Weidig. V Sachverständig« nehmen. Weg« findet die Serh - Die Sesch! schuldig un öernder Um' den Ängitlagt1 Verlust der bl ö Jahren. T beantragt.

i

" Bei d zehn Schritte Hirsch", der in einen Rai

zu einem He Schlag auf das den gan Stadt und ii angerichtet. von Haselnü weise gesund sträucher, bi denen die gi Teil der Gei wurzelt.

M tnnii bergfest an weniger als schockens, die geringen Bet trotz des m 109 Turner

einzelnen Uck Steinstoßen, sogar 12 %un weiterer Kerne Heinrich Geitz Sußbach. Aul noch Wett-Spi

* Kinde! Katharina. gestern bericht^ war, konnte g genommen uni sie nunmehr u einen ungeheu

"Mita went gingen '^Uich Radst Slnch Satten j ** Hrme, '"»Radfahre Beretn mit , " Bei d, ftt a. an. s Staufen; n. 1 $Saumtn, ght 4«btlbteten, (

H-Ul! 41 ,en'Mtn t>o» >, -«v-rden, ° -hm *nt*^( Wart ori"n=«« <*

»ag e Gewij a®' in i