imd den englischen Truppen bei H o p st a d t (ziemlich in der Mitte zwischen Kimberley und Kroonstad nördlich von Bloemfontein gelegen. D. Red.» ein Gefecht stattgefunden Hube. Die Buren, deren Zahl sich auf 150 belief, warfen die Engländer zurück, und diese räumten das Feld.
London, 21. April. Die Depeschen-Zensur in K a p st a d t ist wegen der Truppenbewegungen bedeutend verschärft worden. — Es verlautet, in dem neuen Feldzugsplan werde dem General Buller wahrscheinlich eine bescheidene Rolle zugewiesen. Er wird jedenfalls den Buren-Rückzug aus Natal, den der Vorstoß der Armee Roberts zur Folge haben wird. Überwachen. Größere Operationen würden ihm nicht mehr anvertraut werden. General Warr en werde ebenfalls in Südafrika bleiben, aber ein anderes Kommando erhalten, da seine Division unter Führ- ung des Obersten Hunter bereits zu Roberts gestoßen ist.
Drutsches Reich.
Berlin, 20. April. Der Kaiser hatte heute vormittag im Auswärtigen Amt eine Konferenz mit dem Unterstaatssekretär Freiherrn von Richthofen und wohnte sodann im Schloß dem Empfang der Deputation des Chirurgen- KongresseS bei der Kaiserin bei. Um 11 Uhr begab sich der Kaiser nach dem Opernhause, wo eine Probe der Oper: „Das eherne Pferd" stattfand. Um 2 Uhr legten Oberbürgermeister Kirschner und Stadtbaurat Hofmann dem Kaiser die Pläne zur Ausschmückung des Pariser Platzes am Tage der Ankunft des Kaisers von Oesterreich vor. Am abend nahm der Kaiser das Diner beim sächsischen Gesandten Grafen Hohenthal ein. Morgen früh 8y2 Uhr gedenkt der Kaiser sich nach der Wartburg zu begeben und am Montag zur Geburtstagsfeier des Königs von Sachsen nach Dresden. Die Abreise von Dresden erfolgt am Montagabend, und zwar geht die Reise ohne Unterbrechung nach Schlitz. Während der Anwesenheit des Kaisers auf dem gräflich Goertzschen Herrensitze Hallenburg in Schlitz wird auf Befehl des Kaisers das Trompeterkorps des in Fulda garnisonierenden Feldartillerieregiments Nr. 47 die Tafelmusik ausführen. Am 26. erfolgt die Stückreise nach Berlin.
— Die Teilung des PreußischenRegierungs- bezirks Arnsberg soll jetzt bevorstehen. Die preußische Regierung ist bereits mit der Stadt Dortmund in Verbindung getreten, sodaß die Errichtung einer Bezirksregierung in Dortmund nur noch eine Frage der Zeit sei.
— Der Staatssekretär des ReichsmarineamtS hat gegenwärtig gelegentlich seines mehrtägigen Aufenthalts in Danzig Konferenzen zur weiteren Hebung der Industrie im Osten einberufen, soweit der deutsche Schiffsbau beteiligt ist.tz
— General Hermann v. Treökow, Generaladjutant weiland Kaiser Wilhelm I, ist gestern auf seinem Rittergut Wartenberg in der Neumark gestorben.
— Eine Extra-Ausgabe des Militär-Wochenblattes bringt eine größere Anzahl Veränderungen in den höheren und mittleren Kommandostellen der Armee. Unter den beförderten Obersten befinden sich der Abteilungschef im großen Generalstabe Budde, der s. Zt. auch im Abgeordnetenhause die Kanalvorlage verteidigte, der dienstthuende Flügeladjutant von Mackensen, der mit der Führung der 84. Jnfanteriebrigade beauftragte Oberst Garde (Zeuge im Prozeß Leckert-Lützow); von Mackensen ist zum dienstthuenden General ä la suite des Kaisers ernannt, Gaede ist Kommandeur der Brigade geworden.
— Das preußische Kultusministerium hat eine ganze Reihe von Anordnungen getroffen, die auf die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten hinzielen. ES findet Ende April eine Umfrage über das Vorkommen von Geschlechtskrankheiten mit Unterstützung der Aerzte- kammern bei den praktischen Aerzten in Preußen statt, die durch eine zweite Zählung ergänzt wird. Am selben Tage, wie die mit der Aerztekammer vereinbarte Zählung, welche die Kranken in der Civilbevölkerung zum Gegenstände hat, soll eine Zählung der Kranken der einschlägigen Art in der Landarmee und der Marine vorgenommen werden.
— Heber den Besuch der Burenmission in Berlin liegen hier, noch immer keine offiziellen Ankündigungen vor. Man nimmt jedoch an, daß die holländische Regierung in der Lage ist, die Mission über die Situation an den europäischen Höfen aufzuklären. Es ist nicht unmöglich, daß die Gesandtschaft überhaupt auf den Berliner Besuch wegen seiner Aussichtslosigkeit verzichten wird.
— Für die Ermordung des deutschen Kaufmanns Metzke durch Eingeborene der Admiralitätsinseln hat nunmehr die Strafexpedition des Kreuzers „Seeadler" sehr nachdrückliche Vergeltung geübt. Der „Seeadler" war Mitte Januar im Bismarckarchipel einge- troffen, und wurde gleichzeitig vom Gouvernement der HernSheim'sche Schooner „MaScotte" gechartert, der mit etwa 80 eingeborenen Polizisten einige Tage vorher nach den Admiralitätsinseln segelte. Es wurden etwa 60 Eingeborene getötet und eine kleine Anzahl gefangen genommen, ferner zahlreiche Häuser eingeäschert und mehrere Hundert Kanoes sowie anderes Eigentum zerstört. Auch auf Neu-Mecklenburg gelang es der Schutz- truppe, in dem Dorfe Kabien eine Anzahl von mörderischen Eingeborenen unerwartet zu beschleichen und die Haupt- rädelsführer zu töten. Der „Seeadler" ist darauf nach den Marschallinseln weiter gegangen und wird von da aus eine Tour durch den Karolinenarchipel antreten, um Eingeborene, namentlich auf der Insel Ponape, zu entwaffnen. Voraussichtlich wird der Kreuzer Ende April wieder im Archipel eintreffen.
Eisenach, 20. April. Es wird daran erinnert, daß vor einigen Jahren Wilhelm II. seinen Besuch am Meininger Hof angekündigt hatte. Alle Vorbereitungen zum festlichen Empfange des Kaisers auf Schloß Altenstein waren bereits getroffen, als von dem Marschallamt in
Berlin an das Meininger der Wunsch gerichtet wurde, die Gattin des Herzogs von Meiningen, Freifrau von Held bürg, einst Fräulein Ellen Franz, möge nicht in Altenstein erscheinen. Diesen Wunsch lehnte aber der Herzog von Meiningen entschieden ab. Der kaiserliche Besuch unterblieb und ist bis heute nicht nachgeholt worden.
Cronberg, 20. April. Die Kaiserin Friedrich ist abends 6 Uhr zum Sommeraufenthalt aus Italien hier eingetroffen. In ihrer Begleitung befanden sich Prinz und Prinzessin Adolf von Schaumburg-Lippe und Prinz und Prinzessin Karl von Hessen. Die Kaiserin sah wohl aus und fuhr vom Bahnhofe nach Schloß Friedrichshof.
Ausland.
London, 20. April. Der Prinz von Wales ist abends auf Victoria-Station ein getroffen und amj Bahnhofe von dem Könige von Schweden und Norwegen) dem .Herzoge von York sowie dem belgischen und dänischen, Gesandten empfangen worden. — Schaerbeek beiBrüssel. Der Sonderzug des Prinzen ist heute Vormittag 11 Uhv 30 Mim eingetroffen. Dort wurde er sofort auf die Gürtel- balhn und darauf auf die Tournayer Linie übergeleitet, ohne Halt auf dem Brüsseler Südbahnhof.
Paris, 20. April. Das Amtsblatt der Kolonie Da-, homey meldet die Absetzung des Königs Ago. Derselbe wird in Portonuovo interniert. — Der Besuch des Zarenpaares ist halbamtlich in der Septemberhälfte angemeldet worden.
Wien, 20. Ylpril. Schoenerers Organ teilt mit, daß, die Neber dritte iiim Protestantismus nunmehv nach 14 monatlicher Bewegung die Zahl von 10 000 erreicht haben. Hiervon kommen auf Böhmen 5519, auf Niederösterreich 2124, auf Wien 1780, auf Steiermark 1398, Thatsänflich dürften die Uebertritte über 16 000 betragen, da viele nicht angemeldet worden find.
Konstantinopel, 20. April. Eine H o ch f l u t von Verhaftungen ist eingetreten. Angeblich steht der Pariser Botschafter gleichfalls im Verdacht und! ist deshalb nach Konstantinopel berufen worden. Unter; den Briefschaften eines verhafteten Buchdruckers wurden Papiere gefunden, die den Botschafter belasten. Es sollen, ca. 80 Verhaftungen vorgenommen sein.
S i m l a, 20. April. (Reuter.) Die Not nimmt überall in Indien zu, besonders in der Präsidentschaft Bombay und in den Rajputanastaaten. Jetzt erhalten etwa 5 einhalb Millionen Menschen Unterstützungen
Accra, 20. April. (Reuter.) Ein Telegramm des, Gouverneurs aus Kumassi meldet, daß sich n o ch a n d e r e Stämme empören; er bittet um weitere Hilfstruppen. Die Aschantis haben die treugebliebenen Beckwai angegriffen und 500 derselben getötet. Es wird befürchtet, daß dies die Beckwais zwingt, sch dem Aufstande anzuschließen. Die Sage wird als äußerst ernst angesehen.
Washington, 20. April. (Reuter.) Der türkische Gesandte Ali Ferruh Bey machte heute einen Besuch auf dem Staatsdepartement. Es verlautet, der Zweck des Besuches war vornehmlich, sich wegen der Schaden-Er- satzverHandlungen zu erkundigen. Der Gesandte erkennt zwar den großen Ernst der Sage an, hegt aber die Zuversicht, daß die Krisis ohne eine dauernde, Störung der guten Beziehungen zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten vorübergehen werde.
New York, 20. April. Der Gouverneur Taylor in Kentucky ist im1 Falle Goebel unter Anklage wegen Mords gestellt worden. ______________________
Aus Stadt und Land.
(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, 21. April 1900.
•• Perfoualnachrichten. Regterungsrat Heinrich Nover ist zum vortragenden Rat im Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, unter Verleihung des AmtStitelS „OberregierungSrat", der KreiS- amtmann bei dem Kreisamte Offenbach Franz Hölzinger zum ständigen Hilfsarbeiter bei dem Ministerium des Innern unter Verleihung des Charakters als „Regierungsrat" und >er Kreisamtmann bei dem Kreisamte Lauterbach Heinrich Gennes zum Kreisamtmann bei dem Kreisamte Offenbach ernannt worden.
Aus dem Militär-Wochenblatt vom 21. und 22. April Flaminius, Major und Bats.-Kommandeur im 3.Großh. Hess. Inf.-Regt. No. 117, mit Pension zur Disp. gestellt und zum Kommandeur des Landw.-Bezirks Meschede, Bachelin, Major aggreg. dem 3. Großh. Hess. Jnf.- Regt. No. 117, zum Bats.-Kommandeur im Regiment, Naumann, Major und Bats.-Kommandeur im 2. Nassau. Inf.-Regt. No. 88, mit Pension zur Disp. gestellt und zum Kommandeur des Landw.-Bezirks Mainz, Knoth, Hauptmann und Komp.-Chef im Jnf.-Regt. No. 41, zur Disp. gestellt und zum Bezirksoffizier beim Landw.-Bezirk Worms, Philgus, Hauptmann und Komp.-Chef im 2. Nassau. Jnf.-Regt. No. 88, zur Disp. gestellt und zum Bezirksoffizier beim Landw.-Bezirk Gießen, ernannt. — Ried es el Frhr. zu Eisenbach, Leutnant im 1. Großh. > )ess. Jnf.-Regt. No. 115, auf ein Jahr zur Dienstleistung beim 2. Großh. Hess. Drag.-Regt. No. 24 kommandiert. — Die Leutnants: Frhr. v. Hirschberg im 1. Großh. Hess. Feldart.-Regt. No. 25, Wordell im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) No. 116, unter Versetzung in das Jnf.-Regt. Prinz Moritz von Anhalt-Dessau (5. Pomm.) No. 42, Stifft im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. No. 168, unter Versetzung in daS 2. Bad. Gren.-Regt. Kaiser Wilhelm I. No. 110 zu Oberlts, befördert. — Bauer, Hauptmann z. D. und Bezirksoffizier beim Landw.-Bezirk Worms, zum Landw.-Bezirk Oberlahnstein, Frhr. von Senden, Hauptmann im Gcueralstabe der Großh. Heff. (25.) Div., als Rittm. und Eskadr. Ches in das 2. Garde- Drag.-Regt., v. Kessel, Hauptmann im großen Generalstabe, in den Generalstab der Großh. Hess. (25.) Div., v. Hahn (Karl), Hauptmann und Battr.-Chef im 1. Großh. Hess- Feldart.-Regt. No. 25, zum Stabe des Feldart.-Regt. No. 51, Michelly, Oberleutnant im 2. Großh. Heff.
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Feldart.-Regt. No. 61, unter Beförderung zum fcantn J in das 1. Großh. Heff. Feldart.-Regt. No 25 oCrfe^l Frhr. Dael v. Köth-Wanscheid, Leutnant im 2.
Hess. Feldart.-Regt. No. 61, a la suite des Regts. Bücking, Vizewachtmeister im Landw.-Bezirk Gießen Leutnant der Res. des Heff. TrainBats. No. 11, $0 Vizefeldwebel in demselben Bezirk, zum Leutnant' der d des Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) No. 1 befördert. — Hellwich, Majorz. D., von der GteUl als Bezirksoffizier beim Landw.-Bezirk Gießen entheb — Dehrberg, pens. Wachtmeister, bisher im 2.
Hess- Drag. Reg. No. 24, der Charakter als Leutnan: > liehen. Doetsch, Hauptmann der Inf. 1. Aufgebot; Landw.-Bezirks Mainz, der Abschied bewilligt. Dr. Schr, Stabs- und Bats.-Arzt im Gren.-Regt. Graf -leist Nollendorf (1. Westpreuß.) No. 6, zum 3. Bat. ' Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) No. 116, versetzt.
A Seligenstadt, 20. April. Die gesamte Wiif^ rinnenschaft trat heute mit der diktatorisch gehallt „Mitteilung" vor die Oeffentlichkeit, daß sie sich verarl;- sehe, vom 1. Mai an den Taglohn auf Mk. 1.50 ju v „messen". Zur Alters- und Invalidenversicherung fiz 10- Pfg. zuzulegen. Der Aufschlag wird durch die „in- größeren, an die Waschfrauen gestellten Anforderungen und durch die „teure Lebenshaltung" begründet. „größeren Anforderungen liegen wie allerwäris wohl tz- ganz anderer Seite!"
A Seligenstadt, 20. April. Der hiesige Postamts steher Netzer feiert am 29. April mit seiner GattinAnr geb. Krimmer aus Offenbach das silberne Hochzeit« fest und gleichzeitig auch sein 25jährigeS AmtSjui> läum als Postverwalter. Von den 25 Dienstjahren er, fallen 23 auf unser Städtchen.
A Klein-Auheim, 20. April. Der Landwirt ftoitü Gast aus Michelbach ist seit 3. April auf rätselt Werse verschwunden. Trotz sorgfältigster Nachsorst ungen ist seine Ermittelung bis jetzt nicht gelungen fr war ein geachteter, wohlhabender und charakterfester Mm Die bestürzten Angehörigen setzten für die Ausfindig machung eine Belohnung von 1 00 Mk. au«, glich viel, ob Gast tot oder lebendig gefunden wird.
bm. Mainz, 20. April. Zu der aus Anlaß 6t Gutenbergfeier hier stattfindenden Gutenberg ausstellung, die im Akademiesaale des kurfürstliche: Schlosses abgehalten wird, sind nach der Mitteilung kl Professors Dr. Belke solche Schätze zugesagt, wie sie nos nie in solchen Mengen auf einer derartigen Ausstellung y sehen worden sind. Paris sendet die meisten seiner Schis- in photographischen Reproduktionen, ebenso haben die BW theken und Museen von Wien, Petersburg und Lisicki alles bereitwilligst zur Verfügung gestellt, was sie in BW auf Gutenberg besitzen. Desgleichen haben die Biblü theken der nordischen Länder, sowie von München, Leipzig, Frankfurt, Jena, Gießen u. s. w. ihre Schreine geössmi und äußerst intereffantes Material zur Verfügung gefüllt Die Ausstellung ist vorläufig auf vier bis fünf Wochee, berechnet.
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Atzbach-LaunSbach, 20. April. (Ernennung). Fr die hiesige Landbürgermeisterei ist der Gemeinde Vorsteher Pausch zu Wißmar zum Beigeordneten bt Bürgermeisterei Krofdorf für die gesetzliche sechsjährig-' Amtsdauer ernannt worden. — Gleichzeitig wurde für da StandesamtS-Bezirk Krofdorf der Gemeinde - Vorstrhc Pfeiffer widerruflich zum stellvertretenden Standesbeants ernannt.
„i“ Krofdotf, 21. April. (Konfirmation), fol Sonntag nach Ostern findet im hiesigen Bezirke die KoO mation statt. Am Palmsonntag wurden die Kinder oorg-> stellt resp. geprüft. In der Osterwoche unternahm «4 diesmal unser Pfarrer Geibel mit seinen Konfirmanden bti gewohnten Spaziergang nach dem Staufenberg.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstari-r In Mainz gerieten in der Eisenbahnunterführung an d-i Mombacherstraße drei Husaren mit zirka zwölf Feldarilt- risten in Streit. Beiderseitig wurde von den Sabeln <?- brauch gemacht. Unter anderen vorgekommenen Verletzung!' ist einem Artilleristen ein Daumen abgeschlagen roo:tr- Die Husaren, die entschieden eine bessere Ausbildung ii Gebrauch des Säbels genoffen haben, schlugen die ih wältigende Mehrzahl der Artilleristen in die Flucht - Bei Spachbrücken wurde auf der Staatsstraße n Student der Technischen Hochschule zu Darmstadt r. drei betrunkenen Burschen ohne Veranlassung überfall blutig geschlagen und derartig körperlich mißhandelt,^! sofort ein Arzt reguiriert werden mußte, der den erfordert - Verband anlegte. — Gegen den Inhaber der Filial- i- „Berliner Finanz- und Handelszeitung" in WieSbad- Hugo Löwy, ist eine Untersuchung eingeleitet worden. <■’ Wiesbadener Rentner hatte dem Löwy zum Kauf ach lischer Papiere 150,000 Mk. gegeben, konnte aber v ' die Papiere, noch das Geld bekommen. Auf Anzeige der Staatsanwaltschaft find die Geschäftsbücher Löwyr" schlagnahmt worden._______________________
Kongretz für innere Medizin.
Wiesbaden, 19. April.
Neußer- Wien stellt einen Patienten vor, der acht Jahren an sog. Maltafieber leidet. Mit bütf Namen bezeichnet man eine an den stuften und auf J Inseln des Mittelmeeres vorkommende Jnfektionschk heit. Sck>on 1897 wurde der Erreger dieser Krankheit deckt, welcher für Menschen und Affen pathogen ist. - kann die Krankl-eit sehr leicht mit Typhus verwech!« Bei der zunehmenden Ausdehnung der deutschen KoM» Politik, da die deutsche Marine in kurzer Zeit die Y-« dieser Krankheit betreten wird, da deutsche Architekten - bevorstehenden Bau der Eisenbahn in Kleinasien leit” wird diese Infektionskrankheit für uns aktuell.
vergeben wc Die für ^Meinen Grohh. M 1883)und | tytn an b Mi3-5iy tawu offen.
Offaten |i Mchender A M 17, ^ags 1 wMien Du-
1900.
Gießen, @roH. Der
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Für die B iS- St 8hfet
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