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liner Meldung des Bureau Lassan zufolge ist Hans Cardua, der angeblich Lord Roberts entsühren wollte, ein junger Deutscher, der vor wenigen Jahren Assistent am Museum in Pretoria wurde und sich zugleich in Transvaal naturalisieren ließ. Im Oktober trat er als Freiwilliger in die TranSvaalfche Artillerie ein. Botha ließ ihn in Pretoria zurück, damit er Fort Wonderboom den Engländern übergebe.
Aus Pretoria wird nun vom 17. August gemeldet: Das Kriegsgericht verhandelte heute gegen den Leutnant Hans Cardua von der Staatsartillerie, der beschuldigt ist des Bruchs des Ehrenwortes und der Teilnahme am Komplott gegen Lord Roberts. Der.Angeklagte bekennt sich schuldig, erklärte aber, er sei zu dem Komplott durch englische Geheimagenten verleitet und bestritt, jemals mit Botha in Verbindung getreten zu sein. Er habe versucht, dies zu thun, doch sei er dabei abgesaßt und zurückgebracht worden. Hieraus wurde die Verhandlung vertagt.
Telegramme de- Gießener Anzeiger-.
Loudon, 20. August. Die Meldung über den Sieg! des Generals De Wet über die englischen Truppen, wobei 4000 Engländer in Gefangenschaft geraten und die Buren 7 Geschütze erbeutet haben sollen, wird von dem heutigen Blättern als vollständig unwahrscheinlich ausgenommen, da jede Einzelheit über das Gefecht noch fehlt und dre Meldung^ des Sieges aus Burenquellen stammt. De Wet, der den £>ieg erfochten haben soll, war vorgestern noch von Lord Kitchener und einem Teile der Truppen Methucns hart bedrängt. Sollte sich die Meldung dennoch bestätigen, so kann es sich nur um die Truppen des Generals Carrington, der bereits ausZeerust fliehen mußte, ober um bie unter dem Befehl Baden-Powells stehenden- handeln. Die Gegend, wo die Schlacht stattgefunden haben soll, muß zwischen Maseking und Rustenburg liegen, also in der Nähe der Paardeberg, wo seinerzeit Cronje sich ergeben mußte.
London, 20. August. Die heutigen Morgenblätter stellen' das Komplott gegen LordRoberts als eineKomödie dar. Die gegen die Angeklagten vorliegenden Zeugenaussagen sind derart, daß sie keinesfalls eine harte Strafe für ole Angeklagten nach sich ziehen können. Was die Zeugen selbst betrifft, so sind sie meist von vorneherein kompromittierte
London, 20. August. „Central News" melden aus Shanghai, die Vizekönigc des Yangtse-GebieteS baten die Konsuln daraus zu achten, daß dem Kaiser und der Kaiserin jede Beleidigung erspart werde.
Wien, 20. August. Der österreichische Gesandte in China, Freiherr von ^ikan wird sich am Dienstag in Bremen auf dem LloyddaV'pser „Kaiser Wilhelm" nach New-Uork einschisfen, von dort guf der Pacisicbahn nach Vancouver fahren und von dort die Meinem öfter» ^ichischen Kriegsschiffe nach China fortsetz^u.
Telegramme de- Gießener Anzeiger-.
Berlin, 20. August. Generalfeldmarschall Graf Wal der fee hat heute vormiltag 7 Uhr 40 Minuten mit feinem Stabe die Reise nach China angetreten. Zur Vcr- abschiedung hatten sich zahlreiche hohe Persönlichkeiten der
Ausland.
! Loudon, Id. August. Dem „Manchester Guardian^ zufolge ist eS Lord Wolseley wohl bekannt, daß die energischen Aeußerungen, die er in Aldershot that, von den Zivilbeamten im Kriegsministerium nicht gebilligt werden. Lord Wolseley hat jedoch beschlossen, den militärischen Zentren in der Provinz eine Reihe von Besuchen abzustatten und sich dort ebenfalls zu äußern. Gewisse Beamte im Kriegsministerium sind darüber sehr beunruhigt. Sie haben gestern eine Konferenz abgehalttn und heute wird wieder eine stattsinden. Die militärischem Klubs sind ganz aus Seiten Lord Wolseleys. Sie sagen, er hat alle Karten in der Hand und wird sie gut aufl« spielen.
Paris, 19. August. Anläßlich der Preisverteilung ber Weltausstellung wurde der deutsche Reichs-Kommissar Dr. Richter zum Großofstzier, der Stellvertreter des Reichskommisiars, Lew al d, zum Kommandeur der Ehren legion ernannt. Generalkommissar Picard und Generaldirektor Delannay'Belleville Überreichten die verliehenen Auszeichnungen den Betrefsenden im Reichs kommissariate persönlich. — Die Verteilung der Preis.e gestaltete sich zur pompösesten Feierlichkeit, die die Ausstellung seit der Eröffnung gebracht. Punkt 3 Uhr zeigte- ein Trompetensignal die Ankunft des Präsidenten der Republik an. Er war in einem Vorsaale von dem Handelsminister und dem AuSstellungSkommiffar empfangen warben. Der Präsident hielt eine Ansprache, die jedoch in dem Riesenraume völlig verloren ging. Die Rede de« Handelsministers Millerand hatte kein befferes ^Schicksal, obwohl
I zugehen und in lebhafte Hochrufe auszubrechen. Bor Ab- gang^deS Zuges erschien Graf Waldersee noch an der Thüre des Salonwagens und verabschiedete sich von seiner näheren
1 Umgebung und von seiner Familie. Als Graf Waldersee mit seiner Gemahlin dann am Wagenfenster stand, trat ein höherer Offizier vor und brachte drei Hurras aus den Generalfeldmarschall Grafen Waldersee aus, in die das anwesende Publikum begeistert einstimmte. Graf Waldersee war bei bester Laune und bemerkte auf die vielfach laut werdenden AbschiedSruse: „Gehen Sie nur nach Hause, wir werden schon sehen, was sich machen läßt". Unter den Klängen des LiedeS: „Muß i denn, muß i denn zum Städtle hinaus", brausenden Hochrufen, Tücher- und Hüteschwenken setzte sich ber Zug in Bewegung.
Berlin, 20. August. Gestern ist hier eine Depesche von Li hung Tschang eingelaufen, die besagt, daß die Kaiserin.Witwe und der chinesische Hof die übliche Fahrt nach dem Westen angetreten haben und die fremden Truppen in Peking eingezogen seien.
Loudon, 20. August. Der Admiral Bruce telegraphiert auS Tschisu: Ich vernehme aus japanischer Quelle, daß man immer noch in den Straßen Pekings kämpft. Yangu verhindert die Flucht ber Kaiserin. Der Feind ver- teidigt sich in der inneren Stadt, welche von den verbündeten Truppen umgeben und zerstört wird.
London, 20. August. Aus Hongkong wird gemeldet: Eine Gruppe Mandarinen der südlichen Provinzen erließ einen Ausruf, worin die Einnahme Pekings durch die internationalen Truppen als eine gerechte Strafe hingestellt wird für die reaktionären Beamten, welche die Boxer unterstützt hätten. Die Proklamation erkennt die Ueberlegenheit ber Verbündeten an.
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Wvlsssche Bureau Meldet: Die deutsche Re- | fl i e t u n u auhvortetc auf das Gesuch ^^uug-Tfchgngs um Friedensu nterha ndlungen im Laute aefU | bie?ic,iQc ^ncsischv Gesandtschaft, i h“c ;rT ft * Tllb welcher Art nicht eher nu-rci Ibinu, als bis die Personen der fremden I unter!°%1C bie sonstigen Fremden Pekings füh ‘ ^ntmgents der Mächte befänden
allgemein bc zeichnend für die chinesische Denkweise m die w.r Enrvpaer uns mir schwer hineinversetzen können, :ü’ f!”c. Vorstellung, die die Bi.zek'önige d?r sü dchi uesi s'che ii P r o v 1 n zen innnmelBar' bot der Einnahme Pekings an sämtliche Konsuln der Mächte in Shanghai gerichtet haben. Sie sagen in diesem Schiri ft° siöck, daß sie mit Entsetzen von der RaclMicht des Borrückens europäischer Truppen gegen Peking gehört hätten. Sie bitten aufs dringendste, diesen Vormarsch sofort ein- zustellen, da sonst die Gefahr entstände, daß die K a t s e r i u v o n C h i n a du r ch den Kriegslär m und das Schießen mit Kanonen beängstigt und erschreckt werden könne. Eine derartige Belästigung ihrer himmlischen Majestät müsse unter allen Umständen vermieden werden, und die Bizekönige bäten daher die Konsuln, den Militärbefehlshaberu jzm itelegraphieren, sofort den Vormarsch einzustellen, der sür die Nerven ihrer Majestät so beklagenswerte Folgen haben könne. Weder die Konsuln noch die militärischen Befehlshaber sind in der Lage gewesen, diese zarte Rücksicht ansznüben, und die Kaffer in von Chiu,a, ipie das Bombardement der euro päischeu Gesandtschaften zwei Monate lang allem Anschein! »ach ganz gut aushalten konnte, hat sich nun darin finden, müssen, auch den Donner der europäischen Kanonen zu vcr nehmen, wenn sie nicht, wie es nach einigen Berichten scheint, sich schon einige Tage vor Ankunft der europäischen 5 nippen aus dem! Staube gemacht hat. Wir halten cs nicht für ausgeschlossen, daß den Bequemlichkeiten und den Nerven tef Dome noch weitere respekllvidrige Belüftigungen Vorbehalten sind. Tie nahezu gro1,esk wirkende Eingabe der Bizekönige, die allem Anscheine nach ernstlich parag j?aft sie durch solche künstliche
' Vorstellungen den Vormarsch 5er berbiiiibetcn Li'UpPeB verhindern könnten, zeigt uns, wie ganz anders In den I Schädeln selbst hochstehender Chinesen sich die Wirklichkeit: ausnialt als wie bei uns. Es zeigt aber auch, daß trotz aller anarchiftisckten Vorgänge der Einflllß und die Macht der Kaiserin in den Angen ihrer Bizekönige noch jetzt so bedeute,»d ist, baß es schwerfallcn wird, die Kaiserin von der Verantwortung für den unerhörten Bruch des Völker rechts zu entlasten.
Deutsches Keich.
Berlin, 19. August. Zum Vortrag des Vize-Admirals Dieberichs um 9 Uhr war auch der Kolonialbirektor Dr. Stübel befohlen. Letzterer hatte ferner auch längere Konferenz mit dem Ober-Kommanbierenden ber verbündeten Truppen in China, Generalfeldmarschall Gras Waldersee. Um 11 Uhr wurde der Ches des Großen Generalstabes, General Graf von Schlieffen, vom Kaiser empfangen. Gleichzeitig hatte der Oberquartiermeister des Armee Oberkommandos für Ostasien, Generalmajor von Gayl, Vortrag bei dem Kaiser. — Zu der gestrigen Abendtasel war ber deutsche Botschafter in Paris, Fürst Münster gelabcn. Heule früh besuchte das Kaiserpaar den Gottesdienst in ber Schloßkapelle.
— Wie aus Sronberg gemeldet wird, ist das Be- finden der Kaiserin Friedrich recht befriedigend. Die Kaiserin macht täglich Ausfahrten. Alle Meldungen von der Erkrankung der Kaiserin sind unbegründet. Es schreibt die „Post", unserer Meldung aus Cronberg entgegengesetzt: Schon vor einiger Zeit, als die Kaiserin Friedrich in Italien verweilte, hieß eS, daß sie an einem Nierenleiden erkrankt sei. Der Kaiser schickte damals Herrn Professor Dr. RenverS zu feiner Mutter. Auch aus Griechenland kamen unlängst Meldungen, in denen sich Besorgnis um das Befinden der Kaiserin äußerte.
Weiter wird aus Cronberg gemeldet: Der Köni,* von Griechenland ist SamStag nachmittag 5 ubr mit dem Prinzen von Wales von Homburg hier einaetroffetL ,®et König wird einige Tage auf Schloß FriedrichShof Berbu",I,cn' (Sollte die .Post" nicht doch recht haben? D. Red,) .. ,
- Der „Reichsanzeige?" schreibt- Nachdem durch die Berufung des Bischofs Sima?" "kn erzbischöflichen Stuhl von Köln der bischöfliche Stuhl von Pader^ born zur Erledigung gekommen war, bat nach Maßgabe der bestehenden Vorschriften vom 10. Mar 1200 durch das Domkapitel der Kathedralkirche von Paderborn bie Wahl eines neuen Bischofs stattgefunden, welche atff den bisherigen Domprobst Professor ber Theologie Dr. Wilhelm Schneiber (Paderborn) gefallen ist. Dieser hat durch' päpstliches Breve vom 25. Juni 1900 die Bestätigmrg zur Ausübung des bischöflichen Amtes erhalten. Seine Majestät ber Kaiser unb König haben mittels Allerhöchster Urkunde vom 30. Juli 1900 dem Bischof Schneider die nachgesuchte landesherrliche Anerkennung als Bischof vorz Paderborn zu erteilen geruht. Die Urkunde ist dem Bischof am 14. August durch den Oberpräsidenten von Westfalen auSgehändigt worden, nachdem der Bischof ben< durch Verordnung vom 13. Februar 1887 üorge-, schriebenen Eid abgeleistet hat.
Konsul in Tschi fu erhielt folgende Nachricht: Peking wurde am 15. August vom Entsatz korps angegriffen Rach hartnäckigem Widerstand stürmten abend die beiden östlichen Thore der Tataren stabt,Me anderen ti'orps das nördliche Ost t hör der Chinesen stadt (Tungpien). Die Gesandtschaften sind befreit. Die Japaner verloren 100, die Chinesen 300 100 Mann.
- Tokio wird gemeldet: Die verbündeten Lruppeu, mit dem lapanischei. Kontingent in der Front, grtoen ^('['11^ von der Ost feite am Morgen des 15. August an. (Der General Yomagntschi meldet am 14.): Der $Sl1lbk verteidigte sich hartnäckig bis zum Abend. Die Japaner sprengten darauf zwei Thore, das Tschiho- und das Tnngtschithor, und drangen in die Stadt ein, wahrend die vc-rbundelen Truppen von Tungpienthore nZniilrFff,L wurde die Verbindung mit den
Ä W ^sandten und deren Personal fmd wohlbehalten. v
"«?ouKia Stefani" meldet aus Takn über Tschisu hi h... ^düngen aus Peking soll der K a ,upf In bi > Straßen der Stadt noch f o r t d a u e r u. Die ver ffni!hCtnIr ^schossen Punkte, an denen noch Wider- stand gcle,stet wird. Prinz Pnng habe die Kai e rin- I Wtlwe an ber Abreise gehindert. 1 11
Der Krieg in Südafrika.
Die wichtigste Nachricht vom Kriegsschauplatz ?n Südafrika ist, baß die Generale French unb Buller sich thatsächlich nicht ganz 40 Meilen von ber Delagoa- bahn vereinigt l,aben. Man erwartet nun in Englanb, daß die beiden Füyrer vereint gegen General Louis Botha operieren werden, ber sich in dem sehr schwierigen Gelände zwischen Dalmauthua, Machabodorp und Nooitgebacht verschanzt haben soll; er hat Ueberfluß an Proviant unb Munition. 90 Geschütze sollen bei Machadoborp aufgefahren sein. Allem Anschein nach stehen in ber Nähe von Elanbs'Niver, wo Oberst Hoare noch immer Stand halten soll, nur ganz schwache Abteilungen von Buren. — Kommandant Olivier ist in der Nähe von Heilbronn wieder aufgetaucht, General Hunter stieß südlich Heilbronn auf ihn und zwang ihn znm Rückzug.
Ein Telegramm des Generals Roberts meldet aus Pretoria vom 17. ds: Ich fürchte sehr, daß eS De Wet gelungen ist, feinen Verfolgern zu entgehen dadurch, daß er, wie ich glaube, feine Kolonne in kleine Abteilungen auflöste. Nach den letzten Nachrichten soll er sich in ber Nähe von Rustenburg befiuben.
Die Lonboner Blätter veröffentlichen ein Telegramm aus Laurenzo Marques vom 18. bs. MtS.: De Wet habe 4000 Englüuber gefangen genommen unb 7 Geschütze erbeutet. Lorb Roberts räumte MibdelSbnrg.
Im Wibersprnch bamit wirb ans Pretoria vom 18. bS. gemelbet: Gestern erschien De Wet von Ndrhen her bei Commanbonek, baS von Baden-Powell gehalten würbe. forberte diesen auf, sich zu ergeben. Baden-Powell fragte, | welche Bedingungen De Wet stelle.
Ferner wird aus Kapstadt Vom 19. dS. telegraphiert: | Durch den Vorwand, ’Me Uebergabe Baden-Powells JlU Commanbon-k verlangen, erhielt De Wet Kc^tniS, daß vii vritische Garnison daselbst sehr stark fei. Er nahm daraufhin, von Baden-Powell verfolgt, den Marsch nach Norden auf. Nachdem die Buren bei Malmani von Car- rington geschlagen, zogen sie sich auf BuffelShoek zurück unb besetzten bort eine starke Stellung, wurden jedoch von Oberst Erroll vertrieben.
Sni!?1?110?' bturrf) Engländer unb Amerikaner aus I Diplomatie unb viele Angehörige beS Militärs unb höhere WMii Zhorc“auV ber die Japaner Osfizier« eingebunden, Außerdem war -in -iußcrst zahl-
durch das Tungpien Thor in die Lhinesenstadl ein Es m nicht abhalten ließ, beim
wurden fofort Detachements beider Triippenabteilungen | ® fT.’.'"n beä ®r,aJe1} Waldersee so weit wie möglich vor. nach den Gesandtschaften gesandt, wo sie zusarnmentrasen.
Die Berlnftc der Japaner betragen über 100 Mann, bar* unter Offiziere; bie Verluste ber Chinesen über 100 Tote." Demnach hat also ber Angriff am 14. Anglist begonnen unb Pöting ist in der Rächt vom 14. zum 15. gefallen. Man Wirb sich aus den vo»i uns gegebenen Ortsbeschreibungen erinnern, baß ber Tatniigkanal Peking in geraber Richtung von Westen nach Osten mit Tungtschvu unb bem Peiho verbindet. Etwa 5 Kilometer westlich von Tungtschou führt die historische Palilaobrücke über den Kanal. Auch die Ostthore, auf die, wie wir vermuteten, der Angriff erfolgt ist, haben wir bereits geschildert, bie beiden Thore der Talarenstabt, burch bie bie Japaner einbrangen, find bas Rordostthor (Tuugtschi) uub bas Ostthvr (Tschiho); bas Tungpienthor, bas bie Englänber unb Amerikaner nahmen, 'st das bem Gesandtschaftsquartier zunächst gelegene Nord- ostthor ber Chinefenftabt, wo ber Tatunglanal in bie Stabt hinein geht.
Rnßlaud uub bie Maubschurei.
Dem Petersburger Generalstabe sind folgende Rach,- , ä"llt'gangen: Bize Admiral Alexejew ist am 24. Juli von seiner Reise icach dem Norden der Lian- A111 ei' .Port Arthur zurüclgckehrt. Er 111 ^'ster Stellung bei HaitsMug, südlich von Liauyang, stehen; 3000 Chinesen stehen bei Nultschwa ug, 5000 m i t Ar title r ie bei Mulden. Sie erhalten von Norden her Verstärkungen und verschanu'U fidk Ein Erlundiguugsritt ber Kosaken längs M'R)wsluffes zwischen de... Amur und Assnri ergab, daß sich die dort aitfänige, durch falsche chinesische Gerüchte start beunruhiate n.andschnnscku' Bevölkerung vollko.nmen beruhigt ba uiih ihren Landarbeiten uachgeht. ,Vt' l,at 1,110


