Der Krieg t« Südafrika.
Die Engländer verhafteten den Bürger Wol- marans in Pretoria, dessen Haus innerhalb der britischen Linien bei Hatherley liegt. Man sand dort eine Anzahl Waffen und 6000 Psd. Sterling ungemünzten Goldes verborgen.
Zwischen Bethlehem und Lindley sind am 17. ds. MtS, wie Reuter meldet, 1500 Oranjeburen eingetroffen, die von Bethlehem entkamen und in Eilmärschen weiterzogen. Die britische Kavallerie versolgte sie. Ein Gefecht gilt für unmittelbar bevorstehend.
» * ♦
Telegramm des Gießener Anzeigers.
London, 20. Juli. Es bestätigt sich, daß die Verbindungen Lord Roberts im Osten von Transvaal und Pretoria durch die Buren abgeschnitten sind.
*
Telegramme deS Gießener Anzeigers.
München, 20. Juli. Das hier formierte bayrische 2. Bataillon des 4. Infanterie-Regiments des deutsch-ost- I asiatischen Expeditions-Korps geht am 2. August über Tirol ! nach Genua ab, wo die Einschiffung erfolgt. Das Bataillon erhielt neue Gewehre und wurde vom 18. bis 20. Juli durch einen Hauptmann und mehrere Unteroffiziere der preußischen Jnfanterie-Schießschule in der Kenntnis und Handhabung dieses Gewehres ausgebildet.
Pola, 20. Juli. Die Abfahrt der Kriegsschiffe „Kaiserin Elisabeth" und „Aspern" erfolgt morgen. Wie verlautet, werden noch weitere Kriegsschiffe für den Krieg mit China ausgerüstet.
Shanghai, 20. Juli. Acht russische Artillerie- Instrukteure im chinesischen Dienst werden mit Gewalt von den Chinesen festigehalten und zur Leitung der Geschütz-Bedienung in Tientsin gezwungen. Einer von ihnen soll entflohen und mit gebundenen Händen bei den vereinigten Truppen angelangt sein. — In Wusung am Jangtse ist das englische Kriegsschiff „Bonaventura" eingelroffen.
Shanghai, 20. Juli. General von Hanneken und sein im chinesischen Zoll dienst thätig gewesener Schwiegervater Detring mit Frau und Töchtern, die sich rechtzeitig von Peking nach Tientsin begeben hatten, sind nunmehr wohlbehalten in Shanghai eingetroffen.
Gießen, 20. Juli 1900.
• * Personaluachrichten. Der Minifterialsekretär bei dem Ministerium der Finanzen Georg Helbig zu Darmstadt wurde dem preußischen Hauptzollamt zu Harburg a. Elbe, sowie den preußischen Hauptsteuerämtern zu Lüneburg, Stade und Verden als Stations-Kontrolleur mit dem Wohnsitz in Harburg a. Elbe vom 1. August an beigeordnet und aus diesem Anlaß zum Ober-Zollinspektor und Regier- ungs Assessor ernannt; das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwill. Feuerwehren wurde verliehen an die Mitglieder der freiwill. Feuerwehr zu Rodheim v. d. Höhe: Philipp Wien VIII, Heinrich Köhler VII., Wilhelm Altvater, Johann Wien IV., Christoph Stezzer, Jakob Ulrich, Heinrich Lernt und Philipp Holls.
• * Soziale Zeit- und Streitfragen im Handelsgewerbe werden, wie das Inserat ankündigt, heute abend im Cass Ebel von Paul Elb erd in g-Elberfeld in einem Bortrage behandelt werden.
* * Die humoristischen Vorträge deS Herrn Carlschulz finden morgen abend von 7—9 Uhr in Steins Garten bestimmt statt; im Anschluß daran von 9—11 Uhr das Kavallerie-Konzert. Näheres ist aus dem Anzeigenteil ersichtlich.
* ’ Großes populäres Militär-Konzert unter persönlicher Leitung ihres Dirigenten Schulz kündigt die Kapelle des Dragoner - Regiments (Magdeburg.) Nr. 6 für morgen abend in „Steins Garten" im Inseratenteil an. Ueber die künstlerischen Erfolge der letzten Reise der Kapelle schreibt
Deutsches Deich.
Berlin, 19. Juli. Aus Molde wird gemeldet: Die Pacht „Hohenzollern" ist soeben bei stürmischem, aber Hellem Wetter hier eingetroffen. Der Kaiser hatte
Der Papst richtete an den Kardinal-Vikar ein Schrei- I ben, in dem er sagt, die traurigen Ereignisse in Chma, die seine Seele wegen der Vergießung so vielen christlichen Blutes mit Schmerz erfüllen, flößten ihm Furcht und Sorge ein hinsichtlich, der Lage der apostolischen Vikariate und der Gefahren, von denen die Missionare und die Glieder der christlichen Gemeinden bedroht würden, die sehr I schnnerzlichen Prüfungen und selbst der Hingabe des leben? ausgesetzt seien. Der Papst fordert daher alle kirchlichen Gemeinschaften auf, heiße Gebete an Gott zu richten, damit er dem Blutbad Einhalt thue und die Herzen mit Eintracht und Friede erfülle. . . .., ,
Aus Madrid wird gemeldet: Spanien hat sich entschlossen, den Kreuzer Carlo V nach China zu ent)enoen.
Das österreichische Geschwader in Osta^en, das bald aus vier Kriegsschiffen bestehen wird, soll vom . Kontre-Admiräl Grafen Montecuccoli befehligt werden, > der seine Flagge auf der „Kaiserin Elisabeth" hist en wird. Das Gesamtkontingent, das die Geschwaderschifse landen können, besteht aus 36 Stabspersonen, 520 Unteroffizieren und Matrosen, die zehn Züge Infanterie, sechs 47 Mm.- Schnellfeuer-Kanonen, vier 7 Ctm.-Geschütze, eine Piomer- und Munitionskolonne und eine Ambulanz-Abteilung stellen können.
König Humbert von Italien besichtigte am Donnerstag in Neapel das Arsenal und die drei Dampfer, welche die italienischen Truppen nach China bringen sollen. Nach der Besichtigung richtete der König an die versarn- metten Mannschaften folgenden Tagesbefehl:
Ich entbiete Euch meinen und des Vaterlandes Gruß und wünsche Euren Waffen alles Glück. Ihr zieht in ein fernes Land, in dein unsere Fahne beschimpft wurde, nicht zum Zwecke der Eroberung, sondern einzig und allein zur Verteidigung des geheiligten Völkerrechts und der mit Füßen getretenen Humanität. Bei Eurer Mission werdet Ihr, wie schon früher, Soldaten der mächtigsten Nationen der Welt zu Kameraden, haben. Haltet gute Kameradschaft mit ihnen und bemüht Euch, das hohe Ansehen der italienischen Armee und die Ehre unseres Vaterlandes zu wahren. So zieht denn voller Vertrauen hinaus; ich begleite Euch im Geiste, Gott segne Euer Thun!
Der russische Kontreadmiral Skrydkow ist bei seiner Ernennung zum Chef des Geschwaders im Stillen Ozean zum Viceadmiral befördert worden. Ein Befehl des russischen Kriegsministers ordnet an, daß der Kommandeur der Truppen des Semirjetschensk-Gebietes (nördlich von Kuld- scha, dem Hauptort der Dschungarei) die Rechte eines Korpskommandeurs erhält. Ferner wird das 14. tur- kestanische Schützenbataillon von Namangan (in Ferghana in Westtnrkestan) nach Termes und ein Bataillon der 7. turkestanischen Schützenbrigade von Merw in Westturkestan nach dem Posten von Kuschk (Eisenbahnstation an der afghanischen Grenze) verlegt. Das jetzt in Khodschent und anderen Orten Südturkestans stellende Reservebataillon wird nach Merw versetzt. Eine weitere Anordnung des Kriegs- ministers verfügt,' daß alle Reservebataillone der turkestan- schen Brigaden bei der Mobilmachung in Regimenter umzuwandeln sind, von denen jedes fünf Bataillone zu vier Kompagnien erhält. Das erste Semirjetschensksche Ko- saken-Regiment wird aus dem Semirjetschensk-Gebiet nach dem Ferghana-Gebiet versetzt. Im ersten turkestanischen Armeekorps ist die erste turkestanische Kosaken-Division zu bilden.
Abgeordnetenhauses haben beschlossen, beim Wiederzusam^ mentritt des Reichsrats eine Interpellation wegenl der Ausweisungen deutscher protestantischer Geistlicher aus Böhmen und Mähren an die Regierung, zu richten, und gleichzeitig dieselbe aufzufordern, die Ausweisungsbefehle zurückzunehmen.
gestern in Drvntheim den deutschen Konsul und die Kommandanten des norwegischen Panzergeschwaders zum Abendessen eingeladen. An Bord der „Hohenzollern" stt alles wohl.
— Der Graf von Turin ist von Kaiser Wilhelm eingeladen worden, den deutschen Kaiserrnano- b er n beizuwohnen.
— Die amtliche Berufung des Aachener Professors und nationalliberalen Abg. Dr. van der Borght rns Reichsamt des Innern zur Bearbeitung handelspolitischer Fragen ist noch nicht erfolgt, steht aber der „Nat.-Ztg." zufolge bevor.
— Zur Zentralisierung des gesamten Torp ed o - wesens hat die Marina-Verwaltung auf dem kürzlich, seitens der Stadt Kiel an die Marine verkauften Terrain die Ausführung eines umfangreichen Baues projektiert. Die Gesamtkosten beziffern sich auf 5 Millionen Mar k. r .
— Der!preuß. Handelsminister beauftragte die Polizeibehörden, dem gemeingefährlichen Geschäftsgebahren unter dem Namen Hydra, Gella, Schneeball oder La- w i n e n s y st e m durch öffentliche Warnung des Publikums und soweit möglich im Wege der Strafverfolgung entgegenzutreten. Hierfür giebt vielleicht der § 4 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb eine Handhabe, dessen Anwendbarkeit Strafantrag der im § 1 bezeichneten Gewerbetreibenden oder der Verbände erfordert.
Homburg v. d. H., 19. Juli. Die Kaiserin fuhr heute nachmittag in einem Extrazuge nach Kiel und wird am 25. d. M. hierher zurückkommen. An demselben Tage soll auch nach neuesten Bestimmungen der Kaiser von seiner Nordlandreise zurückkehren.
Bamberg, 19. Juli. Der Reichs kanzler ist heute vormittag hier eingetroffen und nach Pommersfelden zum Besuche des Grafen Schönborn-Wiesentheid weitergereisti
Ai ü n ch e n, 19. Juli. Dem vorbereitenden Komitee für den internationalen katholischen Gelehrt en - kongreß in München, der vom 24. bis 28. September tagt, hat sich eine Anzahl von Akademie- und Hochschulprofessoren, darunter Defregger, Unterstaatssekretär a. D. Prof. Dr. v. Mayr, dann General v. Orsf, mehrere Rektoren der Gymnasien und der rechtskundige Magistratsrat Menzinger angeschlossen.
die „Neuenahrer Zeitung":
In die Monotonie unserer täglichen Kurort-Konzerte hat das im Kurgarten von der Kapelle des Magdeburgtschen Dragover- RegimmtS Nr. 6 gegebene Konzert eine ebenso intereffante wie angenehme Abwechselung gebracht. Welch große Anziehungskraft ein Kavallerie-Konzert auSübt, bewies der Umstand, daß schon kurz nach 4 Uhr die wetten Anlagen des Kurgartens mit einem zahlreichen Publikum aller Beruf-klassen gefüllt waren. Die Ausführung des Konzertes war äußerst gediegen und das Pro- gramm wieS nur vorzügliche Nummern auf.
b Bad-Nauheim, 19. Juli. Unter dem Vorsitz unseres Bürgermeisters Wörner waren hier heute die Bürgermeister des Kreises Friedberg versammelt. Nach einem Gang durch Stadt, Park und Kurgarten, sowie nach Besichtigung der neuen Ernst Ludwig Quelle tagte die Versammlung in der Restauration Burk. Es wurde beraten über die 50jährige Jubiläumsfeier deS Geh. Rats Dr. Braden, dem auch die Bürgermeister ein Andenken an diesen ehrenvollen Tag überreichen wollen. Die Feier soll im Hotel Trapp zu Friedberg abgehalten werden. Im übrigen wurden die Beschlüsse der Versammlung geheim gehalten.
b. Ober-Morlen, 19. Juli. Nächsten Montag den 23. Juli findet in unserer Gemeinde Bürgermeisterwahl statt, wobei voraussichtlich der seitherige Bürger- meister Born mit großer Majorität wieder gewählt wird.
-nn. Darmstadt, 20. Juli. (Tel.-Meld. d. „G. A.") Gestern mittag trafen auf Jagdschloß Wolfsgarten der preußische Gesandte am hessischen Hof, Prinz zu Hohen- lohe Oehringen nebstGemahlin, sowie der stellvertretende russische Geschäftsträger Kammerjunker vou Grebzow zur Audienz ein, nahmen an der Mittagstafel teil und reisten im Laufe des Nachmittags wieder ab.
Darmstadt, 19. Juli. Eine Deputation der Studentenschaft der Technischen Hochschule, bestehend aus dem 1. Vorsitzenden Schneider (Hassia), 2. Vorsitzenden Borgmann (A. T. V.) und 1. Beisitzer Benz (Rhenania) j wurde gestern vom Großherzog in Audienz empfangen. Seine König!. Hoheit hatte die vom Senate der Hochschule angebotene Würde eines Dr. ing. honoris causa ange» nommen. Er zeichnete die Deputation durch eine längere Ansprache aus und nahm hierbei wiederholt mit großer Freude von dem Blühen unserer Technischen Hochschule Kenntnis. — Rektor und Senat der Techmschen Hochschule haben nunmehr gegen sämtliche bei der Gutenberg- Feier in Mainz beteiligt gewesenen Darmstädter Studierenden — 16 Korporationen mit 307 Mitgliedern
I und 139 nicht inkorporierte Studierende — eine gründliche strenge Unt ersuchung durchgeführt. „Erfreulicherweise hat, so schreibt die „Darmst. Ztg.", diese Untersuchung ergeben,
I daß zu den in öffentlichen Blättern erhobenen Beschuldigungen kein ausreichender Grund vorlag. Teils beruhen angebliche Vorgänge auf Erfindung, teils wurden Mitteilungen über harm-
I ^se thatsächliche Vorkommnisse übertrieben und entstellt ver- I breitet, teils ist erwiesen, daß vorgekommene Ausschrett- I ungeu, und gerade die gröbsten derselben, irrtümlich Darm- I städter Studierenden zur Last gelegt worden find. (Wem I sie zur Last zu legen sind, geht leider aus biqer Mitteilung I nicht hervor. Es werden also weitere Untersuchungen rm I Interesse der durch diese Notiz des Darmstädter amtlichen I Blattes indirekt Beschuldigten kaum zu vermeiden fein.
D. Red. d. G. A.) In dem Disziplinarverfahren konnte I nur gegen drei Studierende ein Verweis, gegen einen ein Tadel erkannt werden. Die schweren Strafen der Androhung oder der Verhängung des AuSfchlusie, waren in keinem Fall- zu erkennen. Auch hat kerne der Korporationen durch ihr Verhalten Anlaß zu einem Tadel geboten." Soweit das genannte Darmstädter Blatt. Wir halten aber folgende Ausführungen der „Frks. Ztg. für 1 recht bemerkenswert: „Die Mitteilungen können der öffentlichen Meinung in keiner Weise genügen. Ma» könnte aegenüber der Ergebnislosigkeit der DiSztPlrnaruntersnchung fas! bedauern, daß die augekündigten gerichtlichen Nachspiele vor der Oeffentlichkeit unterblieben sind. Denn daß
Ausland.
Brüssel, 19. Juli. Der Bundesrat der Arbeiter- I ; Partei beschloß, das allgemeine Sti mm recht auch I für Frauen zu beantragen und dasselbe für Provinzial- I sowie Kommunalwahlen zu verlangen. — In Beverloo I erkrankten neuerdings 202 So ld aten. Der Abgeordnete Colss kündigte deshalb eine Interpellation an den I Kriegsminister an. — Der Schah von Persien trifft I um 22. August in Ostende ein und am 25. August wird er die Fabriken von Cockerill besuchen.
Paris, 19. Juli. Das „Journal des Debats" be- I spricht die Grenzregulierung zwischen Karne -I run und Französisch-Congo und sagt: Obgleich es sich nur um Abmachungen von geringerer Bedeutung I handelt, sind wir erfreut, wieder einmal die gegen- I fertige Ritterlichkeit und den Billigkeits-I sinn konstatieren zu können, womit die Abgrenzung der I afrikanischen Kolonialgebiete Deutschlands und Frankreichs I durchgeführt wird. I
— In der gestrigen Sitzung des Kongresses für I Rettungswesen und erste Hilfe sprachen Herber-Köln I und Knoblauch-Berlin über Rettungseinrichtungen der Be- I russgenossenschaften, Schlesinger-Berlin über Berliner Un- I fallstationen, Dr. Meyer-Berlin über Krankentransport, I ferner Graf Lamezan-Wien. Ein Glückwunsch tele - I gramm des Ehrenvieepräsidenten des Kongresses, Prinzen Heinrich von Preußen fand begeistert^ Aufnahme und führte zu einer Ovation für diel deutschen Kongreßmitglieder.
Cherbourg, 19. Juli. Präsident Loubet empfing I die Spitzen der Behörden und Körperschaften. Zu den als Vertreter der Armee und Marine erschienenen Gene- I raten sagte der Präsident, er wisse, daß die Regierung auf das Heer zählen könne, wenn schwierige Verhältnisse eintreten sollten, und daß. die Republik der Ergebenheit I der Marinetruppen gewiß sei. Im fernen Olten sei die I j Marineinfanterie bereit, sich für die (Are der Fahne unb die Verteidigung der Civilisation zu schlagen. Er beglück- I wünsche die Truppen zu ihrer Treue zur Republik, worauf jede Manneszucht, jeder sittliche und materielle Wert begründet sei. Dem Rektor der Akademie gegenüber I sprach Loubet seine Wünsche aus, daß die Lehrer weiter I für das Wohl der Demokratie und die Einigkeit der Re- I I publik arbeiten möchten. Bei dem Bankett, das die Stadt I Loubet gab, sagte dieser, der Umstand, daß die Präsidenten des Senats und der Kammer, die Deputierten des Departd- I ments, der Ministerpräsident und der Marineminister sich I hier vereinigten, beweise, daß die Regierung einmütig sei in der Sorge für die Verteidigung der mariti- I men Grenzen Frankreims. Nach dem Bankett be- I gab sich der Präsident nach dem Quai Napoleon, um von I dort dem Manöver der Schiffe „Klar zum Gefecht" I I beizuwohnen. Admiral Gervais, der Loubet an Bord I des „Bouvet" empfing, begrüßte ihn im Namen der Ma- I ritte und versicherte ihm, daß sie Frankreich und der Repu- I blik ergeben sei. Loubet drückte Namens der Regierung Pes I Parlaments und des ganzen Landes seine Hochachtung vor I der Marine aus, die durch Aufopferung und Disziplin es I den Franzosen ermögliche, vertrauensvoll der Zukunst enr- I gegenzusehen. Denn man wisse, daß sie fortfahren werde, I in allen Punkten Frankreich und der Republik vor der I Welt Achtung zu verschaffen.
Madrid, 19. Juli. Die Regierung traf die hoch- I wichtige Entscheidung, daß die Schullehrer, denen s i I Jahren ihre gestundeten Gehälter iwl Betrage vonlOMil. I Pe etas geschuldet werden, nunmehr direkt vom OtTat, I anstatt von den Gemeinden, ihr Gehalter befommem
Zürich, 19. Juli. Bebel sprach ^ute in ewer I Versammlung, die von über 1000 Personen besucht war, 1 über die chinesischen Wirren. Er ch:ophezeite unter tosendem Beifall den Zusammenbruch der kapitalistischen Gesellschaft, falls die Eifersucht der Mächte in China einen Weltbrand entzünde.
Wien, 19. Juli. Die deutsche Bolkspartei, sowie die radikale und nationale Gruppe des
Oi
bth auf
diu
N tarn K i« erhol Hube N
3"
Nr
£
9 vo
Wc
W bi
N
A
n
iie
M Kicc W drr $ in1 D bei M Stof vor! Gast her N im W elw Bier
ß U it h tr
m de hei toi
eins er hi
VIS N N tiini N
arb Wki W hch
\ \
teil s« nu O tre im em
Dur
W 1h bei tre
beut den, SuS' d.G hin ‘ W! dB ätbn habt gest enirc W


