seine Gemahlin, eine Schwester der Kaiserin von Rußland, beiwohnten.
Der amerikanische Konsul in Pretoria meldet — es klingt fast wie eine pointierte Antwort auf Lord Roberts' gestern gemeldete Beschwerde ob-der schlechten Verpflegung d er englischen Gefangenen — er, der Konsul, dem bekanntlich der Schutz der englischen Interessen anvertraut ist, habe die Gefangenen, die bei Waterval untergebracht sind, besucht und nach, eingehender Besichtigung des Lagers gefunden, daß sich dasselbe in durchaus befriedigendem Zustande befände und den Gefangenen jeder Komfort und alle Verpflegung zu Teil werde, die ihnen unter den gegenwärtigen Zuständen überhaupt zu Teil werden könnten. Mr. Hay betont besonders, daß die Transvaalbehörden ihm in jeder Weise die Untersuchung erleichtert, wie alles gethan hätten, um die Lage der Gefangenen wie der Verwundeten zu einer möglichst befriedigenden zu gestalten. So hätten sie alle für die Gefangenen aus England gesandten Geschenke, die Private, Vereine >0'der Behörden aus Kapstadt und der Kolonie für sie gesandt hätten, zoll- und frachtfrei durchgelassen und er selbst habe über 700 Zentener solcher Geschenke als" Luxusartikel jeder Art, Betten, Zigarren usw. denselben zugehen lassen können. (Die Buren zeigen sich da wieder weit generöser als die Engländer selbst es sind, welche die Geschenke für die Truppen weder zoll- noch frachtfrei befördern und meist monatelang liegen lassen.)
Dieser Vorgang erinnert in peinlicher Weise wieder an den ersten entrüsteten Protest General Roberts', der bekanntlich gegen einen nie stattgehabten planmäßigen Mißbrauch der weißen Fahne protestierte. Auch hier muß man sich wieder fragen, wer mehr Glauben verdient: die Zuträger des Generals Roberts, auf deren Bericht hin dieser die Buren der Mißhandlung der Gefangenen und der Vernachlässigung der Verwundeten vor aller Welt und in feierlichster Form bezichtigte, oder der amerikanische, mit dem Schutz der britischen Unterthanen betraute Konsul, der aus eigener Anschauung urteilt.
Zum Neutralitätsbruch Portugals.
Portugal hat bekanntlich den Engländern gestattet, von dem Hafen Beira im Gasalande aus Truppen gegen Transvaal zu senden. Wir geben hier eine Uebersichtskarte, aus der die Lage des Hafens Beira und die der beiden Republiken hervorgeht. Pfeillinien bezeichnen die Marschrichtungen, welche die Engländer einschlagen können. Sie werden sich wohl für den Bahnweg bis Salisbury entschließen, da von hier aus die Entfernung bis zur Eisenbahnstation Bülawaya am kleinsten ist.
Das der Natur nie fehlende Kraft, Siegreich bezwingend, sich dienstbar gemacht! — Ich fänd es recht und fragte doch verwundert: Ist das sein Ruhm? Mir dünkt durch das Jahrhundert Schritt lichterfüllt noch eine höh're Macht, Die Leid und Weh »u stillen fich bemühte, Die selbst dem Feind begegnete mU Güte, Die hilsbrrcite, edle Menschenliebe!
Verfasserin: Frl. Emy v. Briesen, Düsseldorf.
Auch unter den nichtprämiierten Einsendungen finden sich manche hübsche Sachen:
Erst Idealismus, Befreiungskriege, Dann BureaukratiSmuS und Junkerfiege, Dann Achtundvierzig mit Barrikadm, Dann klug geworden durch vielen Schaden, Dann Bismarcks wuchtige Staatsgewalt, Und seines Kaisers Heldengestalt, Ein deutsches Reich, ein deutsches Heer, Ein ganzes Volk in starker Wehr, Des Wißend helles Licht dazu — Du warst nicht so übel, Jahrhundert du!
Anna v. Krane, Düsseldorf. Du Waffen-klirrcndes, Frieden-girrendeS, Habsucht-vrrkündendes, Staatm-begründendeS, Glauben-entweihendeS, Sklaven-befreiendes, Haß-erweckendeS, Strahlen-entdeckendeS, Abstammuna-ofienbarendeS, EiSmeer-befahrendes, Männer-verderbendeS, Frauenrecht-werbendes, Eigenheit^ dämpfendes, Freiheit -erkämpfendes, Gottheit-verschmähmdeS, Uebermmschen-sehendes, Mit KrtegSwut beginnendes, in KriegSwut zerrinnendes, O, neunzehntes Jahrhundert, lebe wohl!
Äuf den von dir mit Dampf gewiesenen Wegen, Gehn dem elektrischen Jahrhundert wir entgegen.
Glück aus! — Lebe wohl!
Max Hoffmann, Berlin.
Der Schriftwechsel zwischen den Regierungen von Lissabon und Prätoria über die Beira-Frage wird in der „Volksstem" veröffentlicht. Auf die portugiesische Anzeige hat Staatssekretär Reih folgende Anwort gegeben:
„Die Regierung der Südafrikanischen Republik hat mit sehr große« Leidwesen die Mitteilung empfangen, daß Portugal es für gut befunden hat, Großbritamnens Gesuch zu genehmigen, um Kriegspersonal und Material über Beira nach dem Hinterland in die britische Einflußsphäre zu bringen. Sie bemerkt, daß die portugiesische Regierung der Meinung war, daß sie diesen Bruch der bis dahin völlig innegehaltenen Neutralität hätte zulaffen müssen, weil sie sich dazu verpflichtet achtete durch gewiffe gegenseittge Erklärungen in Schriftstücken, die bei Gelegenheit des Vertrages von 1891 ausgetauscht wurden. Doch wird noch darauf hingewiesen, daß dieser Austausch von gegenseitigen Erklärungen nicht veröffenllicht wurde und daß ferner an die Regierung der Südafrckanischen Republik von dieser Uebereinkunft vor dem Ausbruch des ihr von Großbritannien aufgedrungenen Krieges keine Kenntnis gegeben wurde, deshalb konnte diese auch in dem Kriege, in dem das Königreich Portugal bisher eine neutrale Haltung eingenommen und strikt und unparteiisch innegehalten hat, nicht zur Ausführung kommen. Wenn auch die Uebereinkunft abgeschlosien ist, so kann sie doch nicht durch einen neutralen Staat zum Nachteile von dritten Parteien zur Anwendung kommen, während eines Krieges zwischen der Südafrckanischen Republik und Großbritannien mit Irland. Die Wirkung des Abkommens ist durch die Thatsache der Neutralität aufgehoben ebenso wie Art. 6 des Vertrages zwischen der Republik und Portugal, den die britische Regierung gutgeheißen hat. Die Republik sieht sich gegen ihren Willen in einen Krieg mit Großbritannien verwickelt, und die Zulaffung von britischen Truppen über portugiesisches Gebiet kann nur zum Nachteil der Republik dienen und muß von feiten Portugals einen Bruch der Neutralität darstellen, die bisher, wie wir gern anerkennen, getreulich gehalten worden ist. Die Südafrikanische Republik hat stets die freundschaftlichen Beziehungen, die auf Grund von Berlrägen und von friedlichen Verhandlungen zwischen ihr und Portugal so glücklich bestanden, sehr hochgeschätzt und würde es bedauern, wenn Portugal nun mit einem mal die Zufuhr feindlicher britischer Truppen möglich machen und ein Bundesgenoffe unserer Feinde werden sollte. Sie fühlt sich verpflichtet, gegen diese Durchfuhr von Truppen und Kriegsmaterial zu protestieren, was sie hiermit thut."
Vom Bingener Unglück.
Der in Aßmannshausen gerettete Schiffer Franz Hauck sagt aus, er sei mit dem Nachen bei ruhigem Wetter abgefahren. Etwa zwei Schiffslängen vom jen-i; feiligen Ufer seien plötzlich von vorn und hinten Wellen in den Nachen geschlagen, der dann alsbald gesunken sei. Ein Teil der Insassen habe sich an den Nachen geflamt mert, doch hätten bei den meisten die Kräfte nicht ausgereicht. Einer nach dem andern sei schon vor dem Binger Loch in den Fluten versunken. Außer ihm seien nur noch zwei Insassen des Nachens gerettet worden. Von dem vierten Geretteten konnte allerdings der Schiffer keine Kenntnis Huben; es ist, wie schon gemeldet, Herr Joseph Meurer aus Geisenheim. Dieser erreichte das Ufer durch Schwimmen und lief sofort nach Aßmannshausen, um von dort Hilfe zu holen, die leider zu spät erschien. Die Einzelschilderungen des schrecklichen Unfalles weichen natürlich noch vielfach von einander ab, da die wenigen Geretteten sich in begreiflicher Erregung befinden. Frühmesser Niel' ist an heftigem Fieber erkrankt.
Bis gestern abend waren drei Leichen bei Kaub gelandet, und zwar die des Weinhändlers Erb aus Winkel, sowie die seiner Frau und der dem Namen nach noch nicht festgestellten Dame, die bei Erbs zu Besuch weilte. Beide Frauen hielten sich noch fest umschlungen.
Der Kölner Philisterzirkel Häuschen des Verbandes der katholischen Studentenvereine Deutschlands' hatte auf Mittwochabend zu einem Ferienkommers eingeladen. Zahlreich hatten die Mitglieder dieser Einladung entsprochen. Der Vorsitzende des Häuschen, Notar Krings, gab der allgemein herrschenden wehmutsvollen Stimmung mit folgenden Worten Ausdruck: „Meine sehr verehrten Gäste, liebe Kartellbrüder! So wollte ich Sie am heutigen! Abend begrüßen, Sie willkommen heißen zu der Zusammenkunft, die wir zu einer festlichen zu gestalten gedachten. Und doch, wir sind nicht imstande, heute eine festliche Stimmung zu äußern; tieferschüttert stehen wir da ob der schrecklichen Kunde, die uns zu Teil geworden ist. Liebe Kartellbrüder, die genau aus demselben Anlaß wie wir, vielleicht zur selben Stunde gestern abend versammelt waren, liegen entseelt auf dem Boden des Rheins, und die Wogen bringen uns schaurige Scheidegrüße von ihnen herüber. Da sollten wir feiern können? Nein, das wollen Sie nicht. Schweigen muß die Musik, verstummen müssen fröhliche Lieder; Trauer ist bei uns eingekehrt, und traurig wollen wir den Tag beschließen. Als Christen wollen wir der Verstorbenen im Gebete gedenken, auf daß Gott den so jäh aus dem Leben gerufenen ein milder Richter sei. Dieser Tage wird an Sie seitens des Philisterzirkels Häus--. chen die Einladung zu den feierlichen Exequien ergehen. Heute bleibt uns nichts übrig, als nach altem Studentenbrauch im Angedenken an die teuern Toten einen Trauersalamander zu reiben." Redner kommandierte selbst den Trauersalamander, worauf die offizielle Zusammenkunft erledigt war.
Ern feierliches Requiem für die bei Bingen verunglückten Verbandsangehörigen der katholischen Studenten-, vereine Deutschlands wird am 21. April in der Minoritenkirche in Köln ab gehalten.
Aus Stadt und Land.
(Anonyme Ginsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, 20. April 1900.
♦♦ Seschicht-kalender. (Nachdruck verboten.) Vor 268 Zehren, tm 20. April 1632, starb in Ingolstadt der Feldherr Tilly infolge einer Verwundung, die er bei Erstürmung einer feindlichen Schanze erhalten hatte, als Gustav Adolf den Uebergaog über den wohl- vertetdigten Lech erzwang. Ttllyö Geburtstag ist nicht mit Sicherheit festzustellen; er wurde im Februar 1559 geboren.
— Vor 134 Jahren, am 21. April 1766, starb zu Wien Prinz Eugen von Savoyen, der tapfere Türkenbefieger. Nicht nur als Feldherr, sondern auch als Staatsmann war er bedeutend, stand mit Gelehrten, wie Letbnitz und Montesquieu, im Briefwechsel, und dtmte drei Kaisern. Bekannt ist daS Volkslied „Prinz Eugen der edle Ritter". öc wurde am 18. Oktober 1663 zu Paris geboren.
** Personalnachrichten. Der Vorstand der Ministerial« buchhaltung, Regierungsrat Seip ist zum vortragenden Rat in dem Ministerium der Finanzen mit dem AmtStitel „Ober-Steuerrat" ernannt worden. Dem Kaufmann Joseph Giebel zu Mainz wurde das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Die
Lehramtsaccessisten Heinrich Geißler in Dieburg, Gustav Spiegel m Dieburg Ludwig Herrsch in Wo^ns, Karl Weißer m Mainz, Gustav Nennstiel in Mainz, Dr ffiir Helm Horn in Darmstadt, Adolf Heyder in Binaev Ernst Franz in Heppenheim, Dr. Joseph Köhm in Main/ Dr. Heinrich Wallbott in Bingen, Lic. Theol. Dr Frei Herr August von Gall in Mainz wurden zu Lebrawta- affefforen ernannt.
*• Das Regierungsblatt veröffentlicht die Gesamtsumme der direkten Steuern in Höhe von 11 398,531 Mk. 20 $f0 Die Verteilung für Gießen und benachbarte Orte ist folgende: Steuerkommissariat Gießen: Nor, malfteuerkapitalien: Gewerbesteuer 398,599 sm»’ Grundsteuer 857,685 Mk., Kapitalrentensteuer 172,869 zv»' Einkommensteuer 2 145,200 Mk.; Steueransätze.- werbesteuer 63 755,86 Mk., Grundsteuer 120 075,90 M Kapitalrentensteuer 29 387,76 Mk., Einkommens^ 343 231,98 Mk. - St..K. Friedberg: N.-Ä.-r 223,252 Mk., 1 383,852 Mk., 118,100 Mk., 1681,880 Mk ' St.-A.: 35 720,28 Mk., 193 739,28 Mk., 20 077,02 Mk.' 269 100,78 Mk. — St.-K. Lauterbach: N.-St.-L' 73,225 Mk., 583,519 Mk., 34,855 Mk., 430,845 Ml' St.-A.: 11716,02 Mk., 81 692,64 Mk., 5 925,36 Mk' 68 935,20 Mk.; St.-K. Hungen: N.-St.-K.: 76,767 Mk' 669,194 Mk., 33,523 Mk., 423,855 Mk.; St 12282,72 Mk., 97 887,12 Mk., 5698,92 Mk., 67821,60Mk'- St.-K. Nidda: N.-St.-K.: 73,880 Mk., 622,841 Mk' 20,967 Mk., 415,945 Mk.; St.-A.: 11 820,78 Mk' 87 197,76 Mk., 3564,36 Mk., 66551,22 Mk.; St-K Butzbach: N.-St.-K.: 55,905 Mk., 567,640 2)»'
31,187 Mk., 348,205 Mk.; St.-A.: 8 944,80 Mk'
79 469,58 Mk., 5 301,78 Mk., 55 712,82 Mk.; St-S Schotten: N.-St.-K.: 30,180 Mk., 225,375 Mk
12,872 Mk., 197,040 Mk.; St.-A.: 4 828,80 Mk'
31552,50 Mk., 2 188,26 Mk., 31526,40 Mk.; St.-K. Seligenstadt: N.-St.-K.: 104,412 Mk., 393,167 Mk., 19,747 Mk., 499,140 Mk.; St.-A.: 16 705,92 Mk., 55 043,40 Mk., 3 357,00 Mk., 86 679,18 Mk.
*♦ Hundebefitzer! Unsere vorgestrige Notiz, die an die Hundebesitzer gerichtet war, scheint viel Anklang gefunden zu haben. Heute schreibt uns im Anschluß daran ein Leser unseres Blattes: Die Hundebesitzer seien auch ermahnt, ihre Hunde nicht in den Feldern und Wäldern in der Umgebung unserer Stadt umherlaufen zu lasten. Gerade jetzt, zur Setzzeit des Haarwildes und zu Beginn der Niftzeit des Federwildes, ist, zumal die Felder noch kahl sind und dem Wilde keine Deckung bieten, ein revierender Hund der Jagd im höchsten Grade gefährlich. Es bedeutet deshalb eine Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer gegenüber der In- tereffen anderer, wenn sie ihre Hunde frei laufen lasten. Die Jagdberechtigten erwehren sich denn auch nach Kräften »er Unruhestifter — die wildernden Hunde werden in Fallen gefangen und, wo sie auf frischer That ertappt werden, mit dem Schießgewehr erlegt. — Auch das Großh. Kreisamt hat vor kurzem die gesetzlichen Bestimmungen m Erinnerung gebracht, welche daS Laufenlassen von Hunden, das Zerstören von Nestern des Federwildes und der Singvögel, das Betreten junger Kulturen in den Wäldern mit Sttase bedrohen.
** Das Antiquariat von Karl Krebs, hier, Ächulstraße 10, )at soeben seinen Katalog Nr. 48 herausgegeben, der »eutsche Litteralur und Uebersetzungen, Romane, neuere Philologie, Germanistik: Sprachen und Litteraturen der germanischen, romanischen und slavischen Völker enthält. Er umfaßt 1611 Nummern. DaS KrebS'sche Antiquariat )at, wie es uns mitteilt, bisher die größte Anzahl sämtlicher wistenschaftlich geordneter Kataloge im Großherzogtum Hessen ausgegeben. Der Katalog wird gratis verabfolgt. Wir empfehlen ihn allen Bücherfreunden.
** Rach Paris! Einen praktischen und handlichen Führer durch Paris und die Ausstellung hat die Firma Helios Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Köln-Ehren- feld, soeben herausgegeben. Dieser Führer ist nicht nur wegen seiner Uebersichtlichkeit, Vollständigkeit und dabei knappen Form empfehlenswert, sondern er wird auch insofern eine willkommene Gabe sein, als er den Text gleichzeitig in deutscher und französischer Sprache enthält. Dem geschmackvoll ausgestatteten Führer werden nicht nur zahlreiche Abbildungen beigegeben, sondern es sind ihm auch eine gute Karte von Paris und ein genauer Plan der Aus- iellung eingefügt. Die Firma Helios Elektrizitäts-Aktien- Gesellschaft, Kölu-Ehrenseld will allen unseren Lesern diesen Führer gratis und franko zur Verfügung stellen. Die- enigen unserer Leser, die von diesem Anerbieten Gebrauch zu machen beabsichtigen, mögen sich unter Bezugnahme auf unser Blatt an Helios Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Zweig« Bureau, Frankfurt a. M., wenden.
** Zur Rettung des April! Lessings Rettungen des Horaz dürften vielen bekannt sein. Vielleicht dürfte sich auch eine Rettung des April bewerkstelligen lasten, obwohl er wegen feiner Wetterwendigkeit, die er gegenwärtig erfreulicherweise nicht zeigt, ein vielgeschmähter Mann ist, an dem oft kein guter Faden gekästen wird. Aber wo Schatten ist, da muß Licht sein. So hat auch der April seinen Vorzug, der darin besteht, daß viele hochstehende oder be« rühmte Persönlichkeiten trotz seiner wetterwendischen Art sich nicht gescheut haben, ihr Wiegenfest in diesen Monat zu verlegen. Zunächst ist da der April der einzige von allen Monaten, in den die Geburtstage von fünf regierenden deutschen Fürsten fallen. Herzog Georg II. von Sachsen« Meiningen ist am 2., Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin am 9., König Albert von Sachsen am 23., König Otto von Bayern am 27. und Herzog Leopold Friedrich von Anhalt am 29. April geboren. Kein anderer Monat kann hierin einen so hohen Rekord auf« weisen; am nächsten bringen es mit je drei Geburtstagen regierender Fürstcu der Januar (Detmold, Waldeck, Preußen) und der August (Gotha, Sondershausen, Rudolstadt). Je
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