den sein. Teilweise hmrben sie nieder gemacht, ber Nest gefangen genommen. Amtliche portugiesische Berichte' aus Lourenzo Marquez stellen bie englischen Zeitungsberichte richtig. Danach hatte General Botha einen Angrisf auf Komätipoort vorbereitet. Die llmzingelung fand über portugiesisches Gebiet statt. Portugiesische Truppen sinb zum Schulz ber Grenze äbgegangen, gleichzeitig würben bie Engländer in Komatipoort verstärkt, woburch die Absichten ber Buren vereitelt würben.
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Telegramme deS Gießener Anzeigers.
London, 19. Dezember. „Daily Expreß" melbet aus dem Haag: Aus guter Quelle verlaute, baß die Unterredung des Herrn Stead, Direktor ber Review, mit bem Präsi- benten Krüger auf diesen einen solchen Eindruck gemacht habe, daß er entschlossen ist, nach England zu gehen, um mit den dortigen burenfreunblichen Kreisen zu unterhandeln.
Bonbon, 19. Dezember. Die „St'. James-Gazette" veröffentlicht ben Brief eines Ansiedlers in Johannesburg, in welchem dieser erklärt, Lukas Meyer sei unter bem Verbacht des Verrats von Buren erschossen worben.
L o n b o n, 19. Dezember. „Daily Mail" versichert, Lorb K'itchener habe um. eine Verstärkung von 40000 Mann gebeten.
Der Krieg iu China.
Nach einer ber Londoner „Daily Mail" aus Peking zugegangenen Melbung hat bie englische Regierung den Gesandten Satow in Peking angewiesen, darauf zu dringen, baß das Wort „unwiderruflich" in der Einleitung der gemeinsamen Note der Mächte erhalten bleibe; ferner solle Satow auf der Einschaltung der Er- . klärung in der Einleitung bestehen bleiben, daß, solange die chinesische Regierung nicht bie Forderungen der Mächte erfüllt habe, Peking und die Provinz Tschili von den verbündeten Truppen nicht geräumt werden sollen. — Infolge einer Konferenz, die Präsident Mac Kinley mit dem Staatssekretär Hay hatte, wurde der Gesandte (Songer telegraphisch angewiesen, die englischen Vorschläge aus Abänderung der an China zu richtenden Kollektivnote anzunehmen. In offiziellen amerikanischen Kreisen ist man der Ansicht, ' daß die Note in kürzester Frist unterzeichnet werden wird.
In dem Dreieck, das durch den Peiho, die Straße Peking-Nungphing und die Straße Aungphing-Tientsin gebildet wird, rühren sich bie Boxer umsomehr, als bisher noch nie ein Zug bet verbündeten Truppen das Innere dieses Dreiecks abgestreift hat. Nunmehr ift aus die Nachricht eines Angriffs der Boxer auf die Stadt Hohsiwu (am Peiho, Halbwegs zwischen Tientsin und Peking) von dem amerikanischen General Chaffee eine Abteilung Reiterei und Fußtruppen dorthin entsandt worden, die ihre Streifung auch auf bie Umgegend von Hohsiwu ausdehnen soll.
Der provisorische Verwaltungsausschuß von Peking hielt am 17. Dezember eine Sitzung ab, ber auch fünf hervorragende Chinesen, die darum ersucht worden waren, beiwohnten.
Die französische Regierung ließ in Marseille 35 aus China angekommene Kisten beschlagnahmen, in denen sich erbeutete Gegenstände von französischen Offizieren und Soldaten befanden.
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Telegramme deS Gieheuer Anzeigers.
Berlin, 19. Dezember. Die „Voff. Ztg." schreibt: Nach zuverlässigen Meldungen können wir bie Mitteilungen über die neuen Vorschläge Englands zu der gemeinsamen Note an China bestätigen, soweit darin die Räumung PetschiliS von der Erfüllung der Forderungen der Mächte durch die chinesische R-gierung abhängig gemacht ist. Dagegen ist es nicht zutreffend, daß England die Note als „unwiderrufliche Entscheidung" aufgefaßt haben will. Ueber die Haltung der andern Mächte zu diesem neuen Vorschläge verlautet noch nichts. Doch bestätigt es sich, daß der deutsche Gesandte ihn nicht wohl unterstütz en kann, nachdem er zur Unterzeichnung der Note in der von den Gesandten vereinbarten Form aufgefordert worden ist. Gelänge eS, die Mächte dem englischen Amendement geneigt zu machen, so würde dadurch die Stellung der europäischen Mächte China gegenüber bedeutend gebessert werden.
Kiel, 18. Dezember. Der Seesoldat Wilhelm Schulze von der 1. Kompagnie des Marine-Regiments ist in Peking am Typhus gestorben.
Deutsches Reich.
Berlin, 18. Dezember. Der Kaiser hörte heute bie Vorträge bes Generals v. Hahnke und des Vice-Ab- micals v. Dieberichs. feilte nachmittag begab sich per Kaiser nach Neu-Gattersleben zur Jagb, uachbem er in besonderer Audienz den Botschafter Grasen Szocgyeny empfangen hatte, der ein Handschreiben des Kaisers Franz Josef überbrachte.
— Der Bundesrat überwies den Entwurf der Be- kanntmachuug über die Approbation als Arzt dem zuständigen Ausschuß. Tie Nechnungsergebuisse der B c - rufsaenossenschaften für 1899 und Nachweisung ber Geschäfts- und Rechnungsergebnisse der Jnvaliditäts- und Altersversicherungs-Anstalten für 1899 wurden zur Kenntnis genommen. Den Anträgen Bayerns, Sachsens und Badens, betreffend die Genehmigung von Mehrleistungen auf Grund des § 45 des Invalidenversicherungs- Gesetzes, dem Entwürfe einer Verordnung über die Gerichtsbarkeit des deutschen Konsul s in Egypten und der Vorlage, betreffend die Wahl der Mitglieder des Reichs-Gesundheitsrytes wurde ntgestimmt.
Außer der chinesische n Fahne, Die gelegentlich deS Einzuges der Chinakämpfer in Berlin mit nach der Reichshauptstadt gebracht wurde, befanden sich an Bord des Dampfers „Cöln" zwei chinesische Boxer sahnen, die erst später nach Berlin gelangen werden Die eine derselben wurde bei der Erstürmung des Südforts von Taku erobert, während die zweite im Kampfe bei Laugsang dem
Boxer-Fahnenträger abgenommen wurde. Die gegenwärtig in ber hiesigen Kommandantur beftnbliche chinesische Fahne war seinerzeit ber Militärschule zu Tientsin vom Kaiser von China geschenkt worben.
— Einige nationalliberale Blätter haben bestritten, daß ber Abg. Frhr. v. Hey l eine Erhöhung ber Tabak st euer erstrebe. Demgegenüber schreibt ber ebenfalls nationalliberale Syndikus des Tabakvereins Jos. Schloß macher an die „Wormser Ztg.":
Herr v. Heyl hat meiner ausdrücklichen Annahme, baß er bie nationalliberale Partei bes Reichstages veranlassen werde, einen Antrag auf Erhöhung des Tabakzolles einzubringen, mit keinem Wort widersprochen. Im Gegenteil! Als ich ihm in meiner Entgegnung zu bedenken gab, baß dieser Antrag bei unseren sehr zahlreichen Parteigenossen innerhalb des deutschen Tabakgewerbes und insbesondere Westfalens böses Blut mack;en und unserer Partei sehr viel Abbruch thun werbe, hat er mir erwibert, er werbe sich von ber Stellung dieses Antrages nicl;t abhalten lassen, „selbst auf die Gefahr hin, baß in Westfalen eine Revolution ausbrechen würbe".
— In der dieser Tage abgehaltenen Generalversammlung des D e u t s ch e u Z u ck e r s y n d i k a t s wurde über bas erste Kartelljahr Bericht erstattet. Es ergab sich, baß basselbe für die Rübenzuckerfabriken keinen Kartell- n u tz e n gebracht hat, und daß infolge der unerwarteten Höhe ber Vorverkäufe, die insgesamt fast 9 Mill. Zentner betragen, auch der S)Z utzen des zweiten Geschäftsjahres beträchtlich geschmälert ist.
Nach dem Gesetz vom 24. Juni 1887 treten die Vorschriften über bie Erhebung der Brenn st euer am 30. September 1901 außer Kraft. Offiziös wirb jetzt mitgeteilt, dem Reichstage werbe bald nach dem Wiederbeginn seiner Sitzungen eine Vorlage zugehen, welche bie Forterhebung der Steuer wegen ihrer bie heimische Braun tweinprobuktion fördernden Wirkung auch nach dem 30. September nächsten Jahres sichert.
- lieber :bie Bewegung der Bevölkerung des Deutschen Reichs im Jahre 1899 bringt ber „Reichsanz." folgende Angaben: Die Zähl der Ee h e sch l ie ß u n g e u war absolut wie relativ erheblich größer als im Dnrchi- schnitt ber letzten zehn Jahre; sie betrug 471 519 gegen 422 732 im Durchschnitt 1890 bis 1899. Auf 1000 ber Bevölkerung kamen 8,55 Eheschließungen gegen 8,14 im zehnjährigen Durchschnitt. Die Zahl ber Geburten bes Jahres einschl. ber Totgeburten belief sich auf 2 045 286 gegen 1940 068 im Durchschnitt ber Jahre 1890/1899, sodaß auf 1000 der Bevölkerung 37,11 Geburten entfallen gegen 37,38 im zehnjährigen Durchschnitt. Tie absolute Geburtenziffer überragt also den zehnjährigen Durchschnitt etwas, blieb aber in ihrer relativen Höhe noch dahinter zurück. Die Zahl ber Sterbefälle, wieber einschl. ,<ber Totgeburten, war mit 1 250179 ebenfalls etwas höhe r als der zehnjährige Durchschnitt, der 1229754 betrug, stellte sich aber relativ mit 22,68 erheblich günstiger gegen 23,69. Der Geburtenüberschuß, der 795107 betrug, übertrifft absolut wie relativ (14,43) ben zehnjährigen Durchschnitt (710314 bezw. 13,69 auf 1000), hat aber gegen das boraufgegangene Jahr etwas abgenommen, was hauptsächlich ber höheren Sterblichkeit bes Jahres 1899 zuzuschreiben ist. Unter ben Geborenen (waren 183 504 (1890/1899 durchschn. 177 683) uneheliche Kinber, b. i. 8,97 v. H. ber Geborenen gegen 9,16 im zehnjährigen Durchschnitt. Totgeboren wur- oen 64 982 (3,18 v. H.) gegen 63 462 (3,27 v. H.) im Durchschnitt 1890/1900.
— Das Betriebskapital, bas von ben Einkommensteuerpflichtigen des preußischen Staates (mit einem Jahreseinkommen von über 3000 Mark) c^uf bem Gebiete des Handels, des Gewerbes (ber Industrie) und des Bergbaues angelegt ist, stellt sich für die insgesamt 74 preußischen Stadtkreise (zu vollen Millionen abgerundet) auf 5885 Millionen. Berlin hat naturgemäß auch auf diesem Gebiete ben Vorrang, nämlich mit 1647 Millionen. Dann folgen Frankfurt a. M. mit 561, Köln mit 277, Breslau mit 262, Magdeburg mit 205, Hannover mit 172, Tüsselborf mit 127 Millionen. Von den übrigen 67 Stadtkreisen kommen in dieser Hin- sicht nur noch 8 über 100 Millionen, nämlich Essen (154), Charlottenburg (137), Elberfeld (103), Aachen (125), Halle (121), Barmen (110), Krefeld (103 Millionen) und Stettin (102), Königsberg hat 80, Altona 57 Mill. Kapital in Handel und Gewerbe angelegt.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die von einigen Blättern verbreitete Nachricht, daß die it a r t e n b r4 c f e eingehen sollen, ist unrichtig. Im Gegenteil werden, nachdem der vorhandene Bestand aufgebraucht ist, neue Karten- briefe in einfacherer Form nach Art und Größe des Formulars ber Postkarten mit Antwort neu ausgegeben.
München, 18. Dezember. Vor dem Prinz-Regenten entwickelte in Gegenwart des Thronfolgers, Prinzen Ludwig, und des Ministers v. Crailsheim der Reichskanzler Graf Bülow in fast einstündigem Vortrage die Grundzüge ber künftigen deutschen inneren und äußeren Politik. Seine Darlegungen fanden lebhafte Z u st i m m - u n g. Wie verlautet, wird der Reichskanzler im Frühjahr die Äöfe von Wien und R o m besuchen.
S tu tt gart, 18. Dezember. Kurz vor 9 Uhr ist ber Reichskanzler hier eingetroffen. Er wurde bonj preußischen Gesandten empfangen und stieg im Hotel Mar- qnarbt ab. Der König empfängt ben Reichskanzler morgen mittag. Heute abend fand Festessen im Wilhelms- Palast statt.
Von ben 29 Stichwahlen sind 28 bekannt. Gewählt würben 15 Volksparteiler, 3 Sozialisten, 2 Zentrum, 7 Deutsche Partei und 1 Bünbler. Danach stellt sich die Parteistärke wie folgt: Volkspartei 26 (bisher 29), Sozialisten 5 (bisher i), Zentrum 18 (18), Deutsche Partei 12 (14), Bünbler unb Konservative 5 (5), Wilbe 2 (3). Tie Volkspartei verlor 8 Sitze unb gewann 6, bie Sozialisten verloren nichts, gewannen 4, bas Zentrum gewann 1, verlor 1, die Deutsche Partei verlor 6 unb gewann 4. Die Konservativen unb Bünbler verloren 1 unb gewannen 1, Wilbe verloren 2 unb gewannen 2.
Ausland.
London, 18 Dezember. Kestern sand im Royal Society I Klub ein Festmahl statt. Unter ben Gästen befand sich
auch der russische Finanzagent Tatischtschew, der m Erwiderung des Trinkspruches auf ben Kaiser von Rußland auSsührt, er nehme als Vermittler zwischen der ena- lischen und russischen Geschäftswelt die Sympathie, kundgebungen für den Zaren mit größter Freude auf, umsomehr, als dieselben ihm Gelegenheit gäben, die Aufrichtigkeit der herzlichen'Entente zu konstatieren, welche allmählich zwischen der beiderseitigen Geschäftswelt sich bilbt. Die Entente sei nichts zufälliges, verspreche vielmehr dauernd zu sein. An den Zaren wurde darauf ein Begrüßung-, telcgramm abgesandt, worin gewünscht wird, daß die Wicder- genesung des Zaren von günstiger Vorbedeutung für bit Beziehungen zwischen Rußland und England sein mögen.
Paris, 18. Dezember. Die Kammer setzte heule bit Amnestiedebatte fort und verwarf zunächst einen Zusatz, antrag Massabeau, der von der Amnestie alle jene Verratsangelegenheiten in Bezug auf die DreysuSaffaire ausschließt, welche in Zukunft noch an den Tag kommen könnten. Auf Vorschlag deS Abg. Boissevin setzte die Kammer das Datum, bis zu dem die Amnestie in Sachen der DreyfuSangelegenheit in Anwendung kommen soll, enf den 15. September 1901 fest. Der Nationalist Vernarb versuchte den Minister des Auswärtigen zu kowhrv mittleren, indem er ihm vorwarf, sich an der Fälschung des Panizzardi-Telegramms beteiligt zu haben. Diese Behauptung brachte ihm einen Ordnungsruf ein. AlSbm wurde ber Antrag des Abg. Sembat angenommen, wodurch die Amnestie sich ebenfalls auf die Urheber ber Einäscherung ber St. Josefs-Kirche erstrecken soll.
Budapest, 18. Dezember. Nach Schluß einer Arbeiter- Versammlung, in der über den Prozeß des Abgeordnetenhauses gegen die „sozialistische Volksstimme" debattiert wurde, kam es zwischen Polizei und Arbeitern auf der Straße zu mehrfachen Zusammenstößen, wobei mehrere Arbeiter verhaftet wurden.
Belgrad, 18. Dezember. Das Appellgericht bestätigte das Urteil ber ersten Instanz, woburch ber frühere Minister Gentschi ch wegen Ma je st ätsbeleibigung zu siebenjährigem Gefängnis verurteilt wurde.
Konstantinopel, 18. Dezember. General Risa Pascha und Oberst Huschit begeben sich heute nach Berlin, um den Schießübungen von Schnellfeuergeschützen jenes Typus beizuwohnen, wie die Pforte sie für die türkische Armee bei Krupp bestellte.
Athen, 18. Dezember. Deputiertenkammer. Dragumis teilte unter lebhafter Bewegung des Hauses mit, daß der griechische Arzt Sakkolarion in Saloniki m Bulgaren ermordet worden fei. Dragumis wendet fitz scharf gegen das Verhalten der Bulgaren und fragt das Ministerium, welche Maßregeln ergriffen seien. Der Minister des Auswärtigen erwidert, er habe bei der Pforte lebhafte Vorstellungen erhoben. Die Familie des Ermordeten werde ein Gesuch um Schadenersatz einreichen.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 19. Dezember.
♦ ** Fürstliche Weihnachtsgeschenke. Wie wir hören, hat die Firma I. H. Fuhr hier vor kurzem vom Großh. Hose in Darmstadt ben Auftrag erhalten, für die kleine Prinzessin Elisabeth ein Kostüm in Langgö^ser Tracht herzustellen. Dieses Kostüm ist jetzt fertig gepellt worden, unb gelangt heute zur Absendung nach Darmstadt. — Auch ein Kleidchen in Odenwälder Tracht, bo5 einer auswärtigen Firma in Auftrag gegeben worben $ wird den Weihnachtstisch unserer kleinen Prinzessin M"-
** Beförderungen. Die Unterärzte der Res. Dr. Löhlern und Dauernheim in Gießen, sowie Dr. Weiß in Darmstadt wurden zu Assist. Aerzten befördert.
** Abgestürzt. Beim Abbruch der Löwenstein'schen Host raite in der Schloßgasse ereignete sich heute vormittag V211 Uhr abermals ein Unglücksfall. Der Dachdecker Hermann Meier stürzte von der Höhe des ersten Stockwerks auf einen Haufen Balken. Anscheinend hat Meier Verletzungen am Rückgrat davon getragen; er wurde tu seine Wohnung gebracht.
*♦ Aus dem Bureau des Stadttheaters. Der betügnt» Affendarsteller Mr. F. Johnson beginnnt a» Donnerstag fein Gastspiel mit „Joko'S Abenteuer Die „KönigSb. Hartnng'sche Ztg." schreibt: ,
Das Sommertheater ließ gestern einen Gast debütieren, der M als Bühnen-Spezialität eines weitgehenden Rufes zu erfreuen hat. •• Johnson darf den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, daß " ■ Klischnigg und AloyS Müller der bedeutendste Assendarsteller |- durch seine tollen Sprünge und Kabriolen das Publikum Burn \Vtv zu reizen versteht. Man darf sagen, daß er für die Rolle d« » händers eine hervorragende Beanlagung besitzt, die ihn in den setzt, seinen schwierigen Part mit einer Natürlichkeit zu spielen, ° Zuschauer in den Glauben versetzen könnte, er habe einen w' Affen vor sich — wenn der Zettel ihn nicht eines andern v si Die beste Gelegenheit, seine bewegliche Kunst zur Geltung i» D ” tX giebt ihm James Charlisle's Burleske „Joko's Abenteuer", m mit bestem Erfolge vor das Publikum trat. Der von VerwcchU^ strotzende tolle Schwank bringt den Schimpansen Joko, miiI «
Professor Tylor seine Erziehungsversuche anstellt, m den W »» der Handlung und weiß damit einen — allerdings von dem » abhängigen — äußeren Heiterkeitserfolg zu erzielen. .
** Der Gesangverein Enthusiasmus bereitet, rote uns schreibt, für morgen, Donnerstag, eine Wohlty » feit «fei er vor. Der Verein, ber aus ®,e6cncr£-ut)t. auswärtigen Herren sich zusammensetzt unb beffenj? ? aufgabe in ber Pflege ber Geselligkeit beruht, a p aber seine sämtlichen Mitglieberbeiträge Stiftungen r . I Zwecke einer Christbescherung für arme Ktn ansammelt, begeht morgen um 7 Uhr abenb Schütz seine erste Feier. 35 Kinbern will ber Berem WeihnachtSsreude bereiten, durch Ankauf von Man darf nach bem vereinbarten Programm " en 1 schönen erhebenben Abenb erwarten. Gäste sind bem Ber willkommen. , h iZa Uhr
** Alldeutscher Verband. Am Freitag Ab nb /< findet im oberen Saal des „Kaiserhof em
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gi-Fferlertung wW ^hMbmn MWanb ab ant bie Soften der Was tflbltow; die Kosten fu ic sjHauZbesitzer. Da- -- S: yinT) einer Einschätzung bi en nach Maßguöe bet
vm, NW bEt &=* rji tu, Mr SroßabnehMi Eifern erforderlich. DaS lijpd betragt 3, 5, 8, 1! :',it an die Wafserleitung ;j :öffemlichen Brunnen d Wfk der für die betre toe an Wafsergeld zu en HÄHerzozl. Kreisgefundhe btanftanbeten öffenl
IC. bei st eige Gemeinde baut eil iOrsSlen unb zwei Lehrer vergeben.
§ Butzbach, 18. Dez zunbrilbeslher.^ermann gu ■iie bereits gchrn kurz gei 3?wung erschossen im 9 «::cm MRMenen M ihren einzigen Svhn< -IVN unheilbaren Leider :Mten. Dieser Umstand, ichgdgeivehr Küchels bestä 2' Jahre alten id,
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