Ausgabe 
20.10.1900 Zweites Blatt
 
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Südafrikanisches.

Daily Mail" veröffentlicht ein langes Telegramm aus Marseille, das mitteilt, Dr. Leyds habe ab' c macht, daß Krüger in Marseille lande. Ferner wird i i dem Telegramm mitgeteilt, Leyds und die Buren Dele­gierten im Haag glaubten, Frankreich und Rußland würden dafür intervenieren, daß Transvaal einen hohen Grad von Autonomie unter strenger Aufsicht und Ober­hoheit Englands erhalte, vorausgesetzt, daß der Deutsche Kaiser diese Intervention billige oder dulde. Der Besuch des Dr. Leyds bei Lippert und Wörmann sei in dieser Be­ziehung von Bedeutung gewesen.

Nach einer Depesche desDaily Telegraph" aus Lourenzo Marquez nimmt das holländische Kriegsschiff Gelderland" nur langsam Kohlen ein und es wird nicht vor Montag abfahren-

Deutsches Reich.

Berlin, 18. Oktober. Aus Homburg v. d. H. wird gemeldet: Der Kaiser und die Kaiserin, Prinz und Prinzessin Heinrich, der Kronprinz und alle in Homburg anwesenden Prinzen mit gesamtem Gefolge fuhren heute nachmittag 2 Uhr mit der elektrischen Bahn von Homburg nach der Saalburg. Sodann fuhren der Kaiser und die Kaiserin, Prinz und Prinzessin Heinrich nach Schloß FriedrichShof. Die übrigen Prinzen nebst Gefolge fuhren wieder nach Homburg. DaS Kaiserpaar und das Prinzenpaar Heinrich kamen um 5 Uhr von der Saal­burg auf Schloß FriedrichShof an und nahmen am Thee teil. Das Prinzenpaar Heinrich, das morgen nach Kiel zurückkehrt, verabschiedete sich von der Kaiserin Friedrich. Um 6iI* Uhr kehrten die Fürstlichkeiten nach Homburg zu­rück. Um 7 Uhr 38 Min. traf der Kronprinz hier ein und begab sich ins Schloß. Heute vormittag 11 Uhr wurde in Gegenwart des Kaiserpaares Prinz Adalbert durch Garnisonpsarrer Hoene unter Assistenz des Oberhos- predigers D. Dryander eingesegnet. Die Feier ging im engsten Familienkreise vor sich. Es nahmen Teil die hier anwesenden Mitglieder der kgl. Familie und Würden­träger; aus Friedrichshos waren Prinzessin Adolf von Schaumburg-Lippe und Baron Reichach eingetroffen. Der Kriegsminister v. Goßler trifft morgen abend 11 Uhr 8 Min. hier ein. Fürst Hohenlohe reiste um 3 Uhr von hier ab. Er gedenkt sich nach München usw. zu be­geben, um sich von den süddeutschen Höfen zu ver­abschieden.

Der Bundesrat überwies in seiner heutigen Sitzung die Vorlagen betreffend Ergänzung der Vorschriften des § 1 der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1896 über die Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel und die Außerkurssetzung der Vereinst Haler öster­reichischen Gepräges den zuständigen Ausschüssen. Er erteilte dem Bericht des 7. und 9. Ausschusses über den Entwurf eines Gesetzes für Elsaß-Lothringen betreffend Verwaltung der Land es sch ulen die Zustimmung. Ueber i den Antrag betreffend Wiedervorlegung der Entwürfe einer Seemanns-Ordnung, des Gesetzes betreffend Ver- vflichtung der Kauffahrteischiffe zur Mitnahme heim- zuschaffender Seeleute, des Gesetzes betreffend Stellen­vermittlung für Schiffsleute, und des Gesetzes be­treffend Abänderung der seerechtlichen Vorschrift en des Handelsgesetzbuches an den Reichstag soll in einer der nächsten Sitzungen abgestimmt werden.

Ein Torpedoschießplatz soll nach derVoss. I Ztg." in der Flensburger Föhrde errichtet werden nach dem I Muster der in Friedrichsort bestehenden. Eine Anlage viel größeren Stils soll in der Wiker Bucht der Kieler I Föhrde ins Leben gerufen werden. Dort soll ein Tor- I vedobootshafen erbaut werden, groß genug, um zehn Divisionen aufzunehmen. Der Hasen werde nicht nur mit Werft- und Werkftätteuanlagen für die Reparatur versehen, sondern es werden auch Mechanikerwerkstätten und solche für Schiffs- und Maschinenbau aus der neuen Anstalt I erstehen. , _ .

Bei der ReichStagswahl in Wanzleben find I bis jetzt gezählt für Schmidt 5166, Gerlach 6048, v. Kotze 3751 Stimmen; bei der Reichstags-Ersatzwahl in I Rathenow für v. Loebell 7067, Bode 3426, Pöus I 9511 Stimmen. Drei kleine Ortschaften fehlen noch. Eine

belanglos, ob der Erlaß echt war oder nicht, denn sie be­zweckte vor allem, über die Bestrafung selbst, ihre Art und tne Form ihrer Vollstreckung eine Einigung unter den Mächten herbeizuführen. Diesen Zweck hat sie erreicht und seitdem hat die Einigkeit unter den Mächten erfreulicher­weise nicht nur standgehalten, sondern ist, obwohl Russen und Amerikaner ihre Absicht ausgeführt und ihre Truppen von Peking zurückgezogen haben, sogar zusehends gekräftigt worden. Als eine besonders wertvolle Betonung dieses Einvernehmens darf es auch betrachtet werden, daß die russische Regierung dem Gesandten v. Giers Weisung erteilt hat, nach Peking zurückzukehr'en. In Peking weilen bekanntlich auch die beiden vom Kaiser von China zu den Verhandlungen bevollmächtigten Vertreter Tsching und Li-Hung Tschang, so daß die Verhandlungen auf der von Deutschland und Frankreich vorgeschlagenen Grundlage vermutlich ihren Anfang nehmen werden, sobald das diplo­matische Korps wieder vollzählig in der chinesischen Haupt­stadt versammelt sein wird.

Ein Telegramm aus Peking vom 12. meldet: Tie internationale Expedition nach Paotingfu geht heute unter dem Oberbefehl des britischen Generals Gaselce ab. Sie besteht aus 1200 Deutschen, ostasiatischer In­fanterie, Marine-Infanterie und einer Feldbatterie, ferner nehmen Italiener, Engländer und Japaner teil. Die Dauer des Vorstoßes ist auf drei Wochen berechnet. (Be­kanntlich ist eine andere Kolonne von Tientsin abgegangen, deren französische Vorhut angeblich bereits Paotingfu, ohne Widerstand zu finden, besetzt hat.)

Wie toemDaily Telegraph" aus Kanton vom 16. gemeldet wird, sollen die kaiserlichen Truppen Huitschan wieder genommen haben. Tie Aufständischen hätten eine schwere Niederlage erlitten, sie seien nach Osten geflohen und würden von Admiral Ho verfolgt.

Eine in Washington eingegangene Depesche aus Peking vom 15. ds. besagt, daß im Norden von Peking sich eine erneute Thätigkeit der Boxer bemerkbar mache. Die kaiserlichen Truppen wollen im stände sein, die Banden niederzuwerfen.

Nach Privatmeldungcn aus Nanking sind von den 2500 Mann Truppen, die General Liu von jenem Ort fortnahm, um als Bewachung des Kaisers Kuangsü zu dienen, 1500, nachdem sie den Jangtse überschritten haben, desertiert. Eine andere Truppenabteilung von 2500 Mann verließ zu demselben Zwecke Kwantung, aber auch von diesen sollen viele davongelaufen sein.

Aus Kan to n wird gemeldet, daß die Aufständischen unter Sunyatsen am letzten Montag die Stadt Huitschan am Ostflusse eingenommen hätten. Admiral Ho hat mit | der Hauptmacht Samtschun am 17. morgens verlassen, um I die Aufständischen zu verfolgen. Er ließ 250 Mann I Kluppen zum Schutze Samtschuns zurück. Nach dieser I Meldung zu schließen, scheint also die Nachricht, daß I die kaiserlichen Truppen Huitschau bereits zurückerobert I hätten, verfrüht gewesen zu sein.

Aus Shanghai wird gemeldet: Prinz Tuan tele- I graphierte den Mandarinen und Gilden in Shanghai, der I Hof sei jetzt in Sicherheit. Er ermahnt sie, Geduld zu | haben. Wenn der Peiho gefroren sei, werde die Kälte I die Verbündeten im Norden decimieren und das Fallen I des Jangtse werde bewirken, daß derselbe nur für kleine I Kanonenboote passierbar sein werde. Tuan dringt darauf, I daß die Arsenale in beständiger Thätigkeit bleiben und daß | ixder bereit ist, wenn der Augenblick kommt, alle Aus- I länder zu töten.

r DerCentral News" wird aus Shanghai telegra- I phiert: Eine Nachricht aus H a n k a u besagt, daß Chang- d) i»t u n g, der Vizekönig von Hupeh, der den | Ausländern freundlich gesinnt war, den Befehl erhalten I hat, seinen Posten zu verlassen, sich nach Singanfu I zu begeben und sich dem Hof zur Verfügung zu stellen. I Diese Nachricht ist offiziell noch nicht bestätigt, die Kon- I ^uln ziehen aber ernste Folgerungen daraus. Sie meinen, I Chang-chi-tungs Entlassung sei em Manöver, um die Ein- I tracht zwischen den Vizekönigen des Südens zu beseitigen. I

Ein Telegramm desselben Blattes aus Shanghai I berichtet ferner, eine chinesische amtliche Depesche aus I Paotingfu vom 13. Oktober meldet, daß verschiedene I hundert Mann Kavallerie unter einem französischen I General an dem genannten Tage dort ankamen. Ter I Kommandant hatte eine Unterredung mit dem Schatzmeister I der Provinz und kündigte feine Absicht an, die französische Fahne auf den vier Ecken der Stadtmauer aufzupflanzen. Der Schatzmeister verweigerte dies, wenn nicht auch die Drachenfahne aufgepflanzt würde. Die französische Truppe I wollte dann in die Stadt einziehen, der Schatzmeister er­klärte aber, das sei gegen die vorherige Abmachung. Da­mit endete "die Sache. Die englischen und deutschen Truppen wurden stündlich erwartet, als die Depesche ab­ging.

Die Konsuln in Shanghai beschlossen ein­stimmig, den ausländischen Truppen zu verbieten, in Zukunft die europäischen Niederlassungen zu verlassen, | wenn nicht die chinesischen Behörden zustimmen. Die kürz- 1 lichen Truppenübungen außerhalb der Niederlassungen waren ein Bruch der Verständigung mit den Vizekönigen.

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Telegramme des Gieheuer Anzeigers.

London, 19. Oktober. Aus Shanghai wird ge­meldet, daß der Auf st and in den südlichen Pro­vinzen Chinas an Ausdehnung den im Norden bei weitem übertreffe.

London, 19. Oktober. Nach einer Pekinger Meldung ist der französische General Voyron dort eingetroffen und von den französischen Truppen empfangen' worden, die ihm militärische Ehren erwiesen. Die übrigen Mächte waren beim Empfang nicht vertreten. Im Hofe des kaiser­lichen Palastes Abergab per General pen französischen Trup­pen die Fahnen, die ihm für das französische Expeditions­korps in China seitens des Präsidenten vor seiner Abreise in Frankreich überreicht worden war. Ter General rich­tete bei dieser Gelegenheit an die Truppen, deren Gesund­heitszustand übrigens befriedigend ist, eine kurze An­sprache.

London, 19. Oktober.Daily Mail" meldet aus Petersburg: Die russische Regierung hat ihrem Ver­treter in Tientsin befohlen, L i -Hung-Tschang mit­

zuteilen, daß Rußland die Mandschurei besetzt halten werde, bis die gesamte S ch a d e n e r s a tz s u m m e seitens der chinesischen Regierung bezahlt worden sei. Der russische Geschäftsträger erhielt außerdem die An­weisung, die Zurückziehung sämtlicher ch i n e fi­sch e r T r u p p e n aus der Mandschurei und die Schleifring der dortigen Festungen zu verlangen. Rußland soll nunmehr die Absicht hegen, seinerseits Festungen an der chinesischen Grenze zu errichten.

London, 19. Oktober. Nach einer Meldung der Daily News" wird der chinesische Hof, selbst wenn Peking von den internationalen Truppen gänzlich geräumt werde, in Singanfu bleiben. Diese Stadt sei nun­mehr die Residenz des Hofes.

Washington, 19. Oktober. Der Staatssekretär H a y hat seine Antwort auf die zweite französische Note abgesandt. Die französische Regierung nimmt, wie die Antwortnote ausführt, für den Beginn der Friedens­verhandlungen Li-Hung-Tschang schon jetzt als Vermittler an.

Washington, 19. Oktober. Der amerikanische Ge­sandte Conger berichtete, daß Prinz Tsching und Li-Hung-Tschang gewisse Grundlagen für die Frie­densverhandlungen vorgeschlagen haben. Li-Hung- Tschang machte angeblich "den Vorschlag, einem internationalen Ausschüsse die ch i n e s i s ch e Zollverwaltung zu über weis en. Bier Groß­mächte haben angeblich den Vorschlag Li-Hung-Tschangs gebilligt.

Der

Stichwahl zwischen dem Konservativen Loebell und dem Sozialdemokraten Pöus ist erforderlich.

$re8Jei.b 18, Oktober. Der Hosbencht meldet: Der König schlief vergangene Nacht gut. Das Befinden ist heute ein wesentlich besseres. Auch die Nerven­schmerzen am linken Bein haben abgenommen.

New Jork, 18. Oktober. Der Korrespondent des New Jork Herald" in Rio de Janeiro meldet: Italiener Angelo Manetti, bekannt als Freund der Mörder Carnots und Humberts, wurde verhaftet unter der Anschuldigung, an einem Komplott zur Ermord­ung, Wes Präsidenten von Brasilien beteiligt

Ausland.

Stockholm, 18. Oktober. Der rrustand des Königs ist heute unverändert. 01 $

London, 18. Oktober. Infolge Intervention der Londoner Handelskammer behufs Beilegung des Hafen- a r b e i t e r a u s st a n d e s erklärte sich der Bund der Aus­lader bereit, einen Teil der strittigen Punkte der Entscheid­ung der Londoner Handelskammer zu unterbreiten, und sobald diese Entscheidung gefallen ist, sofort die Arbeit wieder aufzunehmen. Die andern Streitpunkte sollen durch Spruch der schiedsrichterlichen Kommission erledigt werden.

Haag, 18. Oktober. Tie Königin und ihr Ver­lobter, Herzog Heinrich von Mecklenburg-Schwerin, kommen am Samstag auf einen Tag hierher.

Paris, 18. Oktober. Ter Kriegsminister Andre zog die Verordnung Galliffets zurück, welche die regier­ungsfeindlichen Zeitungen in den Offizierkorps verboten hatte; gleichzeitig macht der Minister jedoch die Korps­kommandanten dafür verantwortlich, daß die neue Frei­heit nicht zu politischen Kundgebungen benützt wird. Den Unteroffizieren und Soldaten bleibt die Lektüre der Oppo- fitionsblätter auch fernerhin untersagt.

Lissabon, 18. Oktober. Der Finanzminister An- drade dürfte seine Demission einreichen. Grund ist, daß seine Finanzpläne von dem Ministerpräsidenten nicht gebilligt werden. Voraussichtlich wird sein Nachfolger der Marineminister Teixeira Sousa. Die Offiziösen de­mentier e n die Gerüchte betr. eine M i n i st e r k r i s i s.

Madrid, 18. Oktober. Die Königin-Regentin unter­zeichnete die Ernennung des Generals Linares zum Kriegsminister und Azearragas zum Senatspräsiden­ten. Die Cortes werden am 20. November zusammen­treten.

Wien, 18. Oktober. Ter deutsche Botschafter Eulenburg ist wieder hier eingetroffen.

Budapest, 18. Oktober. Im Finanzausschuß des Abgeordnetenhauses antwortete Szell aus einer Anfrage des oppositionellen Abgeordneten Komjathy betreffend China, die österreichisch-ungarische Monarchie habe in China Interessen und konnte sich von der Aktion der Mächte nicht ausschließen. Hinsichtlich des Maßes der Teilnahme an der Aktion schlug der Minister des Auswärtigen den richtigen Mittelweg ein.

Bukarest, 18. Oktober. Tie Kammern werden nach Votierung der neuen Zuckersteuer und einer Gesetz­vorlage zu Gunsten der Dörrobsterzeugung spätestens am Samstag geschlossen und am 28. November zur ordent­lichen Tagung neuerdings einberusen. Alle Auflösungs- gerüchte sind gegenstandslos.

Sofia, 18. Oktober. Durch einen heute erschienenen Ukas wird der über mehrere Bezirke wegen her RUhe- störungen anläßlich der Zehnten-Einhebung verhängte B e- l a g e r u n g s z u st a n d aufgehoben.^ Ein weiterer Ukas ordnet die Einberufung der Sobranje auf den 31. Oktober an.

zu sein.

Das Befinden der Kaiserin Friedrich.

Berlins 18. Oktober.

DerReichsanzeiger" schreibt: Der vom heutigen Tage datierte ärztliche Bericht über bas Besinoen der Kaiserin Friedrich besagt: Iw Verlaufe der letzten Tage trat eine erfreuliche Besserung em. Das Herzt kräftigte sich, der Puls wurde regelmäßiger und voller Der Lungenkatarrh nimmt langsam ab. Freoer besteht nicht mehr. Die Nahrungsaufnahme hebt sich und bannt bei' aesamte Kräftezustand. Eine langsam fortschreitende

ff «Ä icheren Garantie gegen gefährliche Zwischensalle und einer arätzeren Widerstandsfähigkeit gegen die andauernden Schmerlen erwünscht wären. Ihre Schwache erlaubt den ^mäßigen Empfang auch der allernächsten Angehörigen ncuh nicht" Die wenigen zugelassenen Be,uche müssen auf die allergeringste Dauer beschränkt werden. Die arzt- lichen Bulletins werden täglich nach Homburg v. o. y., nach England und an die übrigen nächstverwandten Hoch telephoniert und telegraphiert. Der Oefsentlichkeit w den sie jedoch mit der größten Strenge t,0.re"^altr' weil die Ausgabe von offiziellen Bulletins durch den Stand der Dinge nach wie vor nicht bedingtsei..Die^Stim

gegebenen offiziellen Nachrichten, einiger

TTÄÄX"' näi darübe/ verlautet nW derart, daß eine entscheidende unmittelbar zu erwarten Ware.

Wendung mit Sicherheit Eventualitäten für ausge- Mossen^zu halten, ^übertriebenen Befürchtungen dürfte nTrhi-una ebensowenig Anlaß vorliegen, wie zu allzu üinauiniscken^ Hoffnungen. Die Kaiserin selbst soll guter kluveriickt sein. Heute ist für sie ein Tag wehmntiger Erinnerung der Geburtstag des Kaisers Friedrich, und Nerlobunastag. Ob die Kaiserin, die sonst an diesem TQae die Bezeugungen der Teilnahme seitens ihrer ckn- aeboriacn und'vertrauten Freunde persönlich entgegen- nahm?dies auch heute kann, ist mehr als fraglich.