leihen angenommen, desgleichen der Antrag Oriola, betr. Besteuerung der Kuxe in etwas modifizierter Form. Morgen werden die Beratungen fortgesetzt.
—- DaS „Berl. Tagebl." erfährt, daß die Auffassunc des Bundesrates in der lex Heinze noch keineswegs feststeht. Bon einer endgiltigen Beschlußfassung könne überhaupt keine Rede sein, bis die Dinge im Reichstage vollständig geklärt sind. Wie dann der eventuelle Entscheid oes Bundesrat ausfallen würde, lasse sich zurzeit ebenfalls noch gar nicht absehen.
— Nunmehr ist auch der Kompromißantrag zu § 14a deS Fleischbeschau-Gesetzes den Reichstagsmitgliedern zugegangen. Der Antrag ist bisher von 89 Abgeordneten unterzeichnet, von denen 44 dem Zentrum, 20 der konservativen und 17 der freikonservativen Fraktion angehören. Außerdem haben 4 Polen, 3 Elsässer und ein fraktionsloses Mitglied deS Reichstages den Antrag unterzeichnet.
— Die Konferenz zur Einrichtung eines wettertelegraphischen Dienstes für die deutsche Landwirtschaft findet auf Einladung des Staatssekretärs des Innern am 29. d. Mts. in Hamburg statt. Es werden sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen der Wettervorhersagen, sowie die Technik ihrer allgemeinen Nutzbarmachung zur Beratung stehen.
— Im preußischen Abgeordnetenhause wurde heute § 1 der Warenhaus-Steuer-Vorlage in der Kommissionsfaffung (300 000 Mk. als steuerpflichtiger Mindestumsatz) angenommen. Der Antrag Cahensly (Filialen-Besteuerung) wurde abgelehnt. § 2, die die Steuerskala betrifft, wurde nach den Kommissionsbeschlüssen angenommen; ferner wurden die §§ 3 und 4 angenommen und § 5 der Regierungs-Vorlage, wonach die Steuer 20 Prozent des Reingewinnes nicht übersteigen soll, der von der Kommission gestrichen worden war, wurde nach einem Initiativanträge dahin abgeändert, daß eine Ermäßigung auf die ^Hälfte der Umsatzsteuer zugelassen wird, wenn die Steuer den Reingewinn übersteigt.
— lieber bie Bildung einer Ministerialabteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe im Großh. hessischen Ministerium des Innern und der Zuziehung von Arbeitern bei Beratung oder Bearbeitung wichtiger, die Verhältnisse der gewerblichen Arbeiter (Titel VII der Gewerbeordnung) betreffenden Fragen schreibt die „Soziale Praxis": „Man kann nur wünschen, daß das einsichtsvolle Vorgehen der hessischen Regierung auch in anderen deutschen Staaten Nachahmung finden möge. Die Heranziehung der Arbeiterorganisationen zur Auswahl der Vertreter schließt zugleich eine staatliche Anerkennung der Berufsvereine ein, von der man „anderswo" oft noch weit entfernt ist."
Jena, 18. Mai. Seit heute tagt hier die Konferenz der amtlichen Statistiker des Reichs und der Bundesstaaten. Vertreter des Großherzogtums Hessen ist Reg.- Rat Fertsch.
Wiesbaden, 18. Mai. Prinz und Prinzessin Karl von Hessen sind heute hier eingetroffen.
München, 18. Mai. Wie die „Münchener Zeitung" wissen will, wird Prinz Albert von Belgien, der einzige Sohn des Grafen Philipp von Flandern, sich mit der Herzogin Elisabeth von Bayern, der dritten Tochter des Herzogs Karl Theodor demnächst verloben.
AasUlnd.
Kopenhagen, 18. Mai. Der König reist am 27. ds. Mts. über Lübeck nach Wiesbaden, wo er drei, Wochen bleibt, dann nach Gmunden, um der Konfirmation der Prinzessinnen beizuwohnen.
London/ '18. Mai. Die „Times" Meldet aus Peking ppm 17. ds.: Die fremden feindliche Bewegung der Boxers hat Verhältnisse angenommen, die beunruhigend sind. In der Gegend Halbwegs zwischen Pactingfu und Peking wurden schwere Ausschreitungen gegen die Christen begangen, wobei viel Eigentum zerstört wurde. 73 eingeborene Christen, darunter Frauen und Kinder, wurden ermordet, viele davon lebendig verbrannt. Katho- Sifche Missionare berichten, es sei die ernsteste Christenverfolgung, die seit vielen Jahren vorgekommen sei. Es bestehe die Gefahr, daß die Bewegung infolge der Apathie und des stillschweigenden Einverständnisses der jetzigen fre-ndenfeindftchen Regierung noch an Ausdehnung gewinne.
— Der „Times" wird aus Peking gemeldet: Am 30. März wurden zwei Abkommen zwischen dem russischen Geschäftsträger Pawlow und der koreanischen Regierung unterzeichnet. Im ersten Abkommen überläßt Korea an Rußland ein innerhalb drei englischer Meilen von Der ausländischen Niederlassung von Masampho be- tegenes Grundstück für ein Kohlendepot und für ein Ma- vinehospital zum ausschließlichen Gebrauche des Pacifischen Geschwaders am Hafen von Masampho. Das zweite Ab- ßommen ist ein gegenseitiges. Rußland verpflichtet sich, wie zu versuchen, irgend welches Land zu pachten oder zu erwerben auf der Kojedoinsel, auf dem gegenüberliegenden Festlande bis zu den Grenzen des Hafens von Masampho »der auf irgend einer benachbarten Insel. Korea ver- pflichtet sich dagegen, kein Land an den genannten Stellen au irgend eine dritte Macht zu veräußern. Pawlow hat Vie koreanische Regierung benachrichtigt, daß Masampho Vas Winterhauptquartier der russischen Flotte sein wird.
Madrid, 18. Mai. Die Lage ist andauernd ernst. Neue Unruhen sind zu befürchten, sobald am 10. Juni die Frist für die freiwillige Steuerzahlung abläuft und die Anwendung von Zwangsmitteln beginnt.
Rom, 18. Mai. Die Kammer wurde heute aufgelöst. Die Neuwahlen sollen am 3. Juni, die Stichwahlen am 10. Juni und der Zusammentritt der Kammer am 16. Juni stattfinden.
Wien, 18. Mai. Die Vertreter der gesamten deutsch-nationalen Studentenschaft der Wiener Universität haben dem Rektor folgende Erklärung Hbergeben:
Wir erkennen an und achten die Autorität Seilter
Magnifizenz, wie auch des akademischen Senates als derjenigen Behörde, welche uns unmittelbar vorgesetzt und in erster Linie berufen ist, unsere Interessen zu wahren, auch dann, wenn wir der Ueberzeugung sind, im guten Rechte zu sein. Aus diesem Grunde und weil wir glauben, daß das erlassene Farbenverbot keine Maßregelung der deutschen Studentenschaft, sondern nur eine Maßnahme zur Aufrechterhaltung der Ordnung sein soll, fügen wir uns diesem Verbote. Andererseits erwarten wir and) von unserer vorgesetzten Behörde ein entsprechendes Entgegenkommen und bitten daher, ein hoher akademischer Senat möge im Interesse der Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung in der Studentenschaft 1. den klerikalen Verbindungen verbieten, in Zukunft bei Auffahrten an der Universität Waffen zu tragen, weil sie sich durch ihre Ansichten über den Zweikampf dieses Rechtes von selbst begeben haben; ferner 2. den beiden neuen klerikalen Verbindungen Kürnberg und Nordgau das Farbentragen an der Universität überhaupt untersagen, weil in dem lieber- Handnehmen klerikaler Verbindungen eine drohende Gefahr für die Erhaltung des deutschen Charakters unserer, Universität und die Freiheit der Wissenschaft liegt; 3. sämtlichen klerikalen Verbindungen den Bummelplatz verweigern, weil sie s ich durch die Art, wie sie die beiden obengenannten gleichgesinnten Verbindungen unterstützte, einer unerhörten Provokation der gesamten deutschen Studentenschaft schuldig gemacht haben; endlich 4) um weiteren be- dauerlrchen Streitigkeiten für immer den Boden zu entziehen, verbieten, haß eine neu austretende studentische Verbindung gleiche oder ähnliche Abzeichen trage, wie eine auf Wiener Boden bereits bestehende, und insbesondere dahin wirken, daß die klerikalen Verbindungen durch ein sichtbares Zeichen auf Kappe und Band als solche kenntlich sind. Wir geben dem, sicheren Erwarten Ausdruck, daß dann die Ruhe auf akademischem Boden hergestellt sein wird.
— Wie die „Wiener Abendpost" meldet, hat sich die Erzherzogin Marie Immaculata Raineria, Tochter des verstorbenen Erzherzogs Karl Salvator, mit Bewilligung des Kaisers mit dem Herzog Robert von Württemberg verlobt. -
Aus Stadt und Land.
(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Anhalte», werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, 19. Mai 1900.
Aus dem Militörwochenblatt. Prinz Ferdinand Maximilian zu Asenburg und Büdingen- Wächterbach, Leutnant & la suite deS 2. Großh. Hess. Drag.-RegtS. (Leib-Drag.-RegtS.) Nr. 24, ist unter Verleihung eines Patentes feines Dienstgrades in das genannte Regiment eingereiht worden.
** Der oberhesfifche Geschichtsverein hielt gestern abend 81/, Uhr seine Sitzung im Caft Ebel ab. Zunächst war die Vorstandswahl zu erledigen. Die bisher mit der Leitung des Vereines betrauten Herren behielten dieselbe auch für die Folgezeit bei: Nach der Wahl erstattete Prof. Dr. Gundermann über die Ausgrabungen Bericht, die in letzter Zeit von ihm in Gießen und der Umgegend gemacht wurden. Die Ausführungen waren außerordentlich anregend. Die Fundgegenstände lagen, soweit das möglich war, zur Besichtigung vor. Es waren Radnadeln, Bronzestücke, GlaS- flußsachen u. dgl. m. Am wichtigsten war eine Urne aus terra sigillata, die vorzüglich erhalten ist, und die Inschrift trägt: Cerealis f(ecit) und Constantini. Letzteres mag der Name des Künstlers sein, der den Entwurf zu den Darstellungen lieferte. Ersteres ist der des Verfertigers, der sich auch auf zahlreichen Fundstücken anderer Gegenden genannt findet, und der etwa um daS Jahr 300 seine offi- cina bei Rheinzabern gehabt zu haben scheint. Diese Inschrift ist demnach für die Datierung des Fundes höchst be- >eutungsvoll. Wenn so dieses Gefäß auf die Handelsverbindungen nach Westen hinweist, erzählen andere Fundstücke, vor allem Bernsteinsachen, von einem lebhaften Verkehr mit )er Ostseeküste, wo besonders die Insel Rügen weithin ihre Feuersteine und sonstiges Material spendete. So reihen sich )ie Zeugnisse aneinander von der ersten Bronzezeit bis in )ie Tage der Römer. Daß die Ansiedlung hier außerhalb >es Limes eine römische war, ist natürlich nicht anzunehmen. Auf ihre Größe läßt die weite Ausdehnung des Gräberfeldes schließen. Sie hat sich wohl nicht an der Stelle Gießens selbst, sondern mehr im Wieseckthal beftlnden. Bereits im 8. Jahrhundert hören wir von einem Orte „Uffenheim" (oder Ursenheim) in der „Wisichenmark". Möglicherweise ist das der Name der alten Ansiedlung gewesen. — Dr. Koruemann berichtete noch kurz von seinen Ausgrabungen bei Ostheim. Da die Nachforschungen weiter- ;ehen, so ist zu hoffen, daß ihre künftigen Ergebnisse hinter >en bisherigen nicht zurückbleiben. Die Zusammenstellung derselben wird, soweit die Räumlichkeiten des Museums das erlauben werden, einmal ein hübsches Bild von der alten Siedelung der Wetterau geben können.
• • Verein zur Beförderung eines Saalbaues. Um eine Kollision mit dem Akademischen Gesangverein zu vermeiden, ist der Deklamationsabend von Fräulein Irene Schaedel auf Sonntag den 27. Mai festgesetzt worden.
30jähriges Stiftungsfest. Die am 7. Mai 1870 gegründete studentische Reformverbindung „Adelphia" hält >cute abend im Eafe Ebel als Vorfeier zu ihrem 30jährigen Stiftungsfest einen Festkommers ab. Morgen findet eine Wagenfahrt nach dem Gleiberg statt. Die Hauptfeier wird am 5. und 6. Juni, den Tagen nach Pfingsten, in Bingen sein.
• • lieber die Rettung des schiffbrüchigen Leichtmatrosen Ludwig Hamel von Gießen und seiner sieben Schicksals- Genossen, die zur Besatzung des untergegangenen Vollschiffes „Undine" gehörten, erhielt der Vater des Geretteten, Restaurateur W. Hamel, vou der Rhederei Krogmann & WachSmuth folgenden vom 15. d. MtS. datierten Brief:
, j£n Beantwortung Ihres Geehrten vom 5. v. Mts. können wir Ihnen beete die erfreuliche Mitteilung machen, daß laut soeben ctoßeiaufenem T legramm die Mannschaft des Bootes
"Unbdtt" in Brisbane (Australien) «ohlerhalten »x, gekommen ist.
Wie erinnerlich sein dürfte, ist das eine Boot der qt- sunkenen „Undine" bereits am 13. März von der englische» Barke „Oakhurst" ausgenommen, und später an Bord de- DampserS „Jsurba" verbracht worden, der eS in Kapstadt landete.
Darmstadt, 18. Mai. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen nebst den Prinzen Sigismund und Heinrich, sowie Gefolge trafen heute mittag ^12Uhr auf Station Langen ein, von dem Groß Herzog und der Großherzogin empfangen und nach dem Jagdschloß Wolfsgarten geleitet, wo sie für einige Tage zu verweile» gedenken.
Darmstadt, 18. Mai. Der hessische Goethebund wurde heule abend gegründet. An den Reichstag wurde ein Protesttelegramm gegen die lex Heinze ge. richtet. Der nationalliberale Abgeordnete Schröder will im Landtag die Regierung über ihre Stellung intest, peliieren. Referent und Vorsitzender war Professor H a r n a ck.
△ Klein-Krotzenburg, 18. Mai. Eine 87jährige Fra» aus Schöllkrippen pflegte allabendlich als Nachttrunk ein Zwetschenschnäpschen zu schlürfen. An einem der letzte» Abende verwechselte sie in der Dunkelheit die Flasche und trank unverdünnte Essigessenz. Nach einigen Stunden war die Greisin eine Leiche.
bm. Mainz, 18. Mat. Zum landesherrlichen Kommissär für die Kovsekrations- und Jnstallations- feier des neugewählteu Bischofs Dr. Brück ist der Pro. vinzialdirektor und Territorial-Kommissär Geheimerat Frhr. v. Gagern bestellt wo:den. Nach dem Programm wird der Kommissar zu der Konsekration an dem Marktportal des Domes von einer Deputation des Domkapitels empfangen und zu dem für ihn bestimmten Ehrenplatz geleitet. Aus Anlaß der Bischofsweihe find von der Eisenbahndirektio» Mainz auf den Linien Mainz—Bingen und Mainz—Alzey für den kommenden Sonntag je zwei Extrazüge eingelegt. — Unser Oberbürgermeister Dr. Gaßner ist auf de» nächsten Sonntag Mittag zum Kaiser nach Wiesbaden zur Audienz befohlen. Dr. Gaßner wird bei dieser Ge. legenheit seinen Dank abstatten für die vom Kaiser er. griffene Initiative zur teilweisen Entfestigung von Mainz. — Unterhalb der Station Kastel entgleiste heute morgen ein schwer belasteter Güterzug. Bon dem Zugpersonal erlitt niemand Schaden, dagegen trat eine große Verkehrs« störung ein,, da es längere Zeit bedurfte, um die Geleise frei zu machen.
Wiesbaden, 18. Mai. Am 12. Mai tagte hier die ordentliche Hauptversammlung des Vereins deutscher Werkzeugmaschinenfabriken. Nach dem Jahres« bericht hat der Verein im abgelaufenen Geschäftsjahre eine rege Thätigkeit entwickelt. Der Verein huldigt in Bezug auf die Zollsätze der Ansicht, daß der autonome Zolltarif, wenn er auch von extremen Bestimmungen frei bleiben müsse, doch hoch genug sein müsse, um dem namentlich einem starken amerikanischen Wettbewerb ausgesetzten Geschäfts, zweige hinlänglichen Schutz in schlechten Zeiten zu gewähren, und für den Abschluß von Handelsverträgen eine wirksame Handhabe zur Erzielung von Zugeständnissen des Auslandes als Ausgleichsgegenstand zu bieten. Die Hauptversammlung beschäftigten Fragen, die der weiteren Vervollkommnung des geschäftlichen Betriebes des technisch hoch entwickelten und wirtschaftlich bedeutenden deutschen Werkzeugmaschinenbaues gelten. Auch wurde festgeftellt, daß die meisten Werkzeugmaschinenfabriken in Rücksicht aus den in den letzten Jahre» eingetretenen großen Bedarf an Maschinen durch Erweiterungen und Vervollkommnungen im Betriebe ihre Leistungs« fühigkeit bedeutend vergrößert haben, sodaß den Ansprüche« der ihre Erzeugnisse verbrauchenden Industrie Voraussicht- lich in jeder Beziehung genügt werden kann, und deshalb die Erwartung auf einen angemessenen Zollschutz wiederholt betont wnrde, da sonst in weniger günstigen Zeiten de» Fabrikanten die Möglichkeit versagt sei, den vielen Tausenden von Arbeitern, die in dem Geschäftszweige thätig find, lohnenden Verdienst zu gewähren.
Die deutsche Torpedobootsdivifiou in de« Rheinstädten.
In Heidelberg trafen am 18. d. MtS., vormittags 10 Uhr, 8 Offiziere und 50 Mann der Besatzung der Torpedobootsdivision ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Oberbürgermeister Dr. WilkenS begaben sich die Gäste ins Schloß, wo ihnen in der Schloßkellerei ein Willkommentrunk geboten wurde. Darauf folgte ein Frühstück im Schloßrestaurant. An den Kaiser und den Groß- zerzog von Baden wurden Begrüßungstelegramme ab« gesandt. Die Abfahrt erfolgte um 2 Uhr. — Wie von Neustadt a. d. H. gemeldet wird, stattet die Besatzung der Torpedoflottille am Samstag der Pfalz einen Besuch ab. In Neustadt treffen am Samstagabend mit Sonderzug leben Marineoffiziere und eine Anzahl Ehrengäste aus Nannheim und Ludwigshafen ein. Der Begrüßung durch die Stadtverwaltung folgt ein Kellerfest. — Am Montag wird die Torpedoflottille im Maxauer Hafen eintreffeu. Die Stadt Karlsruhe hat zu Ehren derselben verschiedene Festlichkeiten in Aussicht genommen. — Der Gemeinderat zn Straßburg i. E. beschloß, der am 22. d. MtS. in Straßburg erwarteten Torpedoflottille einen festlichen Em- ifang zu veranstalten.
Uermischkr.
* Zum Könitz er Morde wird gemeldet, daß die Leichenteile Winters zur Beerdigung frei gegeben worden sind.
• Dresden, 18. Mai. Heute Morgen hat sich der hier wohnhafte Tischlermeister Goldammer infolge finanzieller Schwierigkeiten erhängt und seine 50jährige Frau und
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